Hilfe für Menschen, denen das Schlimmste widerfahren ist

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1 Ihre SRK-Patenschaft für Folter- und Kriegsopfer Hilfe für Menschen, denen das Schlimmste widerfahren ist Mit Ihrer Patenschaft helfen Sie traumatisierten Menschen, ihre schrecklichen Erlebnisse zu verarbeiten und zurück ins Leben zu finden. Melden Sie Ihre Patenschaft noch heute an!

2 Wenn Ohnmacht, Angst und Hilflosigkeit dominieren Wenn traumatisierte Menschen aus einem Krisengebiet flüchten und in der Schweiz ankommen, sind sie geschwächt und wissen nicht, wie sie die schrecklichen Erlebnisse verarbeiten können. Das SRK leistet einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung oder Erlangung der Integrationsfähigkeit von betroffenen Personen durch: Motivation und Vermittlung zu Sprachkursen Unterstützung bei der Entwicklung von beruflichen Perspektiven Beratung in Sozial- und Gesundheitsfragen, Vermittlung von Rechtsberatung Um zu überleben, haben sie alles zurückgelassen, was ihr Leben ausmachte: geliebte Menschen, ihr Zuhause und ihre Lebensgewohnheiten. Die erste Zeit im Gastland ist entscheidend dafür, wie mit den traumatischen Erlebnissen umgegangen werden kann. Wichtig ist die Anerkennung als Opfer und Überlebende, aber auch als normale Mitbürger, die um einen Platz in der Gesellschaft kämpfen. Deshalb ist der Zugang zur Sozialberatung und zum Gesundheitswesen wichtig, damit die Autonomie gefördert werden kann. SRK, Caspar Martig Häufig fällt es den Betroffenen unendlich schwer, über das Erlebte zu sprechen

3 Fünf Gründe für eine SRK-Patenschaft Nathalie Flubacher 1 Weil ich weiss wofür Ich unterstütze mit meiner Patenschaft Menschen, die durch Krieg oder Folter traumatisiert wurden, einen Weg zurück ins Leben zu finden. 4 Weil mehr Mittel in die Projekte fliessen Mit meinem langfristigen Engagement reduziere ich den Verwaltungsaufwand und erhöhe so die Mittel für Hilfsprojekte. 2 Weil ich mit nur einem Franken pro Tag viel Gutes tun kann Als Patin oder Pate leiste ich regelmässig einen Beitrag und ermögliche eine langfristige Planung und Hilfe. 5 Weil ich regelmässig informiert werde Zweimal im Jahr erfahre ich, wie meine Spenden verwendet werden. Der Patenbericht informiert über laufende Projekte. 3 Weil die Unterstützung nachhaltig und fair ist Die SRK-Projektpatenschaften sind nachhaltig und fair. Aus ethischen Gründen und als ZEWO-zertifizierte Organisation bietet das SRK keine Patenschaften an, die nur einzelne Personen (z.b. ein Kind) begünstigen.

4 Wenn Eltern seelisch verletzt sind Unbewältigt überträgt sich ein Trauma von Generation zu Generation. Das will das Ambulatorium SRK mit dem Elternkurs verhindern. Es steht jungen Eltern bei, die an traumatischen Erinnerungen leiden. Seelische Verletzungen bleiben, auch wenn die Opfer Mutter oder Vater geworden sind. Denn Kriegs- und Folteropfer haben Schreckliches erlebt. Sie waren mit starken Gefühlen von Angst, Ohnmacht oder Hilflosigkeit konfrontiert. Ein schreiendes Baby, ein krankes Kind oder ein Trotzanfall erzeugen bei Eltern genau diese Gefühle. Traumatisierte Mütter oder Väter sind nicht mehr in der Lage, angemessen zu reagieren, was sich negativ auf die Eltern-Kind-Beziehung auswirkt. Im schlimmsten Fall führt dies zu Entwicklungsstörungen bei den Kindern. Der Elternkurs im Ambulatorium für Folter- und Kriegsopfer hilft den betroffenen Eltern, mit schwierigen Situationen umzugehen, damit die Kinder unbelastet vom Trauma der Eltern aufwachsen können. Die Eltern besuchen den Elternkurs zusammen mit ihren Kleinkindern «Kriegs- und Folteropfer haben in ihrem Heimatland Schreckliches erlebt. Sie waren mit starken Gefühlen von Angst, Ohnmacht oder Hilflosigkeit konfrontiert.» Oliver Schwald, ärztlicher Leiter Ambulatorium SRK

5 Wenn das Urvertrauen zerstört ist SRK, Roland Blattner Es macht einen wesentlichen Unterschied für die Bewältigung, ob jemand durch einen Unfall oder eine Katastrophe körperlich verletzt wurde oder bewusst und absichtlich durch andere Menschen. Letzteres zerstört jedes Vertrauen. Gewalt durch Folter und Krieg liegt weit ausser jeglicher Normalität und Vorstellung. Sie zielt darauf ab, eine Person in ihrer Ganzheit anzugreifen und zu zerstören. Traumatisierte Menschen leiden unter Angstzuständen, Schlaflosigkeit und Schmerzen. Folteropfer, die gedemütigt wurden, fühlen sich oft schuldig und schämen sich. Zudem drückt sich das Leid von Folteropfern häufig in Form von körperlichen Schmerzen aus, weil die Opfer keine Worte finden für die Gewalt, die ihnen angetan wurde. Opfer von Folter und Krieg erhalten: Unterstützung durch erste offene Gespräche mit Fachleuten psychotherapeutische, psychosoziale und physiotherapeutische Hilfe durch Fachleute Anleitung für Hilfe zur Selbsthilfe wie Bewegungsoder Atemübungen Körpertherapie kann helfen, chronische Schmerzen zu lindern. Oft geht es auch darum zu lernen, mit dem Schmerz umzugehen und mit ihm zu leben. Nathalie Flubacher

6 Wenn das Vertrauen wiedergefunden werden muss Das Ambulatorium SRK hilft Frauen, Männern, Kindern und Jugendlichen, die durch Krieg, Folter oder Flucht traumatisiert wurden. Menschen, die in der Schweiz Zuflucht gesucht haben. Die Fachleute im Ambulatorium haben die schwierige Aufgabe, das Vertrauen der traumatisierten Menschen zu gewinnen. Den Hilfesuchenden und ihren Angehörigen wird zudem Beratung für die Bewältigung des Alltags angeboten. Zudem stärkt das Ambulatorium die Sensibilisierung für Folter- und Kriegsopfer in der Öffentlichkeit. Ihre Patenschaft ermöglicht: Therapien, Beratungsgespräche und Behandlungen für Folter- und Kriegsopfer Gesprächsführung mittels Dolmetscher unterstützende Hilfsangebote wie die Beratung von Angehörigen «Wir können nicht ungeschehen machen, was passiert ist. Aber wir können zuhören und diesen Menschen helfen, mit dem schrecklichen Erlebnis fertig zu werden.» Angelika Louis, Leiterin Ambulatorium SRK

7 Schenken Sie Vertrauen «Was die Folter für mich an Schmerzen bedeutet, können Worte nicht beschreiben. Die Erinnerung an das Geschehene hat sich tief in meine Seele, aber auch in meinen Körper eingegraben.» Ehemaliger Patient des Ambulatoriums SRK Nathalie Flubacher Helfen Sie jetzt! Melden Sie Ihre Patenschaft noch heute an!

8 Gut zu wissen Für eine Aufnahme im Ambulatorium SRK ist eine schriftliche Überweisung durch die Hausärztin oder den Hausarzt erforderlich. Neben dem Betreuungs- und Beratungsteam sind rund 20 professionelle Dolmetscherinnen und Dolmetscher tätig, die für diese Arbeit spezifisch ausgebildet wurden. Die Leistungen für Therapie und Beratung werden gemäss Krankenversicherungsgesetz über die Krankenkasse abgerechnet. Die effektiven Kosten werden dadurch aber nicht gedeckt. Das Ambulatorium für Folter- und Kriegsopfer des SRK in Bern ist deshalb auf Spenden angewiesen. Hier leistet Ihre Patenschaft einen grossen Beitrag zur Deckung der Kosten. Nathalie Flubacher Ihre SRK-Patenschaft für Folter- und Kriegsopfer Mit nur einem Franken pro Tag ermöglichen Sie traumatisierten Menschen, wieder den Weg zu einem selbstbestimmten Leben zu finden. Melden Sie Ihre Patenschaft heute noch an! Schweizerisches Rotes Kreuz Rainmattstrasse 10 CH-3001 Bern Telefon

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