VSA in der Praxis. Case Studies SGE Information & Investment Services AG, September 2011

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1 VSA in der Praxis Case Studies SGE Information & Investment Services AG, September 2011

2 VSA in der Praxis Case Studies Fall 1: Vermögensgröße Family Office Kunde (50 M ) vs. Private Banking Kunde (250 T ) Fall 2: Einkommens- bzw. Liquiditätsgröße Rentner versus junger Vorstand Fall 3: Eigenheim oder Miete Gleiches Vermögen, mit und ohne Eigenheim Fall 4: Immobilien und Objektrisiko Gleiches Vermögen, Direktinvestition und Immobilienfonds Fall 5: Inflationserwartungen Gleiches Vermögen, normale oder hohe Inflation Fall 6: Das eigene Unternehmen Der Einfluss des eigenen Unternehmens auf das Vermögen

3 Fall 1: Vermögensgröße FO Kunde (50 M ) versus PB Kunde (250 T ) Großes Vermögen Hohe Risikotragfähigkeit Hohes Maß an laufender (frei verfügbarer) Liquidität Hohe Einkommen - Steuersätze / Steuersensitivität Family Office Kunde (verheiratet) 50 M Vermögen (EK finanziert) Einkommen nicht aus Vermögen 250 T p.a. / Haushaltsausgaben 100 T p.a. Kleines Vermögen Genau umgekehrt Private Banking Kunde (verheiratet) 250 T Vermögen (EK finanziert) Einkommen nicht aus Vermögen 60 T p.a. / Haushaltsausgaben 30 T p.a.

4 Fall 1: Vermögensgröße FO Kunde (50 M ) versus PB Kunde (1,0 M ) Kredite werden deutlich früher einbezogen. Die Rentenposition bleibt relativ hoch. Kredite werden deutlich später einbezogen. Die Rentenpositionen sind relativ niedrig.

5 Fall 1: Vermögensgröße FO Kunde (50 M ) versus PB Kunde (1,0 M ) 18,2% Fremdkapital 0,0% Fremdkapital Immobilien: + 46,0% (37,7%) Gewicht auf das EK (GK) Kredite: + 22,2% (18,2%) Gewicht auf das EK (GK) Renten: + 60,0% (49,2%) Gewicht auf das EK (GK) Aktien: + 10,0% ( 8,1%) Gewicht auf das EK (GK) Liquidität: + 3,3% Gewicht auf das EK (lfd. Liquidität p.a.) Immobilien: + 50,4% (50,4%) Gewicht auf das EK (GK) Kredite: + 0,0% ( 0,0%) Gewicht auf das EK (GK) Renten: + 29,7% (29,7%) Gewicht auf das EK (GK) Aktien: + 12,9% (12,9%) Gewicht auf das EK (GK) Liquidität: + 2,9% Gewicht auf das EK (lfd. Liquidität p.a.)

6 Fall 1: Vermögensgröße Diskussion Ergebnislage: Das große Vermögen zeigt viel früher die Bereitschaft Kredit aufzunehmen. Dies hängt mit der höheren Steuersensitivität (ca. 49,7%) Grenzsteuersatz gegenüber dem kleinen Vermögen (ca. 33,0%) zusammen. Im Gesamtkontext trägt sich so ein deutlich höherer Rentenanteil (grob 50% gegenüber 30%) und führt zur Risikokompensation des Fremdkapitals. Die fremdfinanzierte Immobilie schlägt dann hinsichtlich der Rendite die Aktie. Daher sind in der Regel bei kleineren Vermögen höhere Aktienquoten (hier 12,9%) zu erwarten als bei großen Vermögen (hier 8,1%). Die Ergebnisse entsprechen den empirischen Erkenntnissen weitgehend.

7 Fall 2: Einkommensgröße Rentner versus junger Vorstand Rentner Kürzerer Zeithorizont Geringeres, aber meist steuerlich begünstigtes Renten - Einkommen Kapitalerhalt und Liquidität im Vordergrund Renten Kunde (verheiratet) 500 T Vermögen (EK finanziert) Einkommen aus Renten 50 T p.a. / Haushaltsausgaben 35 T p.a. Junger Vorstand Längerer Zeithorizont (hier 20 Jahre) Hohes laufendes Einkommen Kapitalaufbau, Sparprozess und Familienaufbau im Vordergrund Vorstands Kunde (verheiratet) 500 T Vermögen (EK finanziert) Einkommen nicht aus Vermögen 500 T p.a. / Haushaltsausgaben 60 T p.a.

8 Fall 2: Einkommensgröße Rentner (500 T ) versus Vorstand (500 T ) Kredite werden deutlich später einbezogen. Die Immobilienposition ist sehr hoch. Kredite werden deutlich früher einbezogen. Renten- und Immobilienpositionen sind ausgewogen.

9 Fall 2: Einkommensgröße Vorstand (500 T ) versus Rentner (500 T ) 18,6% Fremdkapital Immobilien: + 46,9% (38,2%) Gewicht auf das EK (GK) Kredite: + 22,9% (18,6%) Gewicht auf das EK (GK) Renten: + 57,9% (47,1%) Gewicht auf das EK (GK) Aktien: + 11,6% ( 9,4%) Gewicht auf das EK (GK) Liquidität: + 2,9% Gewicht auf das EK (lfd. Liquidität p.a.) 0,0% Fremdkapital Immobilien: + 69,4% (69,4%) Gewicht auf das EK (GK) Kredite: + 0,0% ( 0,0%) Gewicht auf das EK (GK) Renten: + 16,2% (16,2%) Gewicht auf das EK (GK) Aktien: + 9,7% ( 8,1%) Gewicht auf das EK (GK) Liquidität: + 11,3% Gewicht auf das EK (lfd. Liquidität p.a.)

10 Fall 2: Einkommensgröße Diskussion Ergebnislage: Das Vorstands-Vermögen zeigt viel früher die Bereitschaft Kredit aufzunehmen. Dies hängt mit der höheren Steuersensitivität (ca. 46,5%) Grenzsteuersatz gegenüber dem Rentner - Vermögen (ca. 30,0%) und der hohen frei verfügbaren Liquidität zusammen. Im Gesamtkontext trägt sich so ein deutlich höherer Rentenanteil (grob 45% gegenüber 15%) und führt zur Risikokompensation des Fremdkapitals. Die fremdfinanzierte Immobilie schlägt dann hinsichtlich der Rendite zwar die Aktie, das geringe Risiko eines diversifizierten und gering fremdfinanzierten Immobilienportfolios führt allerdings beim Rentner zu einer noch höheren Position in Immobilien. Auch hier sind die Ergebnisse realitätsnahe.

11 Fall 3: Eigenheim oder Miete Das Eigenheim und seine Wirkung im Gesamtvermögen Angestelltenfamilie mit Eigenheim Langer Zeithorizont Normales Einkommen Kapitalaufbau- und erhalt im Vordergrund Kunde mit Eigenheim (verheiratet) 500 TEUR Vermögen (Eigenheim 350 T / EK finanziert) Einkommen nicht aus Vermögen 80 T p.a. / Haushaltsausgaben (ohne Miete) 35 T p.a. Angestelltenfamilie ohne Eigenheim (mit Mietwohnung) Langer Zeithorizont Normales Einkommen Kapitalaufbau- und erhalt im Vordergrund Kunde ohne Eigenheim (verheiratet) 500 T Vermögen (EK finanziert) Einkommen nicht aus Vermögen 80 T p.a. / Haushaltsausgaben (mit Miete) 45 T p.a.

12 Fall 3: Eigenheim Eigenheimvermögen (500 T ) versus Vermögen ohne Eigenheim (500 T ) Kredite werden deutlich früher einbezogen, um im risikoarmen Bereich (links) die Rendite zu erhöhen. Kredite werden deutlich später einbezogen. Die Wertpapierquote ist im risikoarmen Bereich deutlich höher.

13 Fall 3: Eigenheim Eigenheimvermögen (500 T ) versus Vermögen ohne Eigenheim (500 T ) 9,9% Fremdkapital 1,8% Fremdkapital Immobilien: + 83,4% (75,2%) Gewicht auf das EK (GK) Kredite: + 11,0% ( 9,9%) Gewicht auf das EK (GK) Renten: + 19,2% (17,3%) Gewicht auf das EK (GK) Aktien: + 5,8% ( 5,3%) Gewicht auf das EK (GK) Liquidität: + 7,1% Gewicht auf das EK (lfd. Liquidität p.a.) Immobilien: + 51,4% (51,4%) Gewicht auf das EK (GK) Kredite: + 1,9% ( 1,8%) Gewicht auf das EK (GK) Renten: + 31,0% (30,5%) Gewicht auf das EK (GK) Aktien: + 11,4% (11,2%) Gewicht auf das EK (GK) Liquidität: + 9,5% Gewicht auf das EK (lfd. Liquidität p.a.)

14 Fall 3: Eigenheim Diskussion Ergebnislage: Das Vermögen mit Eigenheim baut schon sehr früh (links auf der Risikoachse) Kredit auf. Da das Eigenheim sehr risikoarm ist, macht eine Finanzierung mit Blick auf eine Performanceerhöhung des gesamten Eigenkapitals auch Sinn. Dies führt dann allerdings auch zu einer relativ hohen Immobilienquote von ca. 75% gegenüber nur 51% im Vermögen ohne Eigenheim. Gleichzeitig liegt die Finanzierungsquote (obwohl die Zinsen steuerlich nicht absetzbar sind) bei ca. 9,9% gegenüber dem Vermögen ohne Eigenheim mit ca. 1,8% (Zinsen steuerlich absetzbar). Generell lässt sich festhalten, dass bei Vermögen mit relativ hohem Anteil eines Eigenheims die Restaktiva oder/und eine Finanzierungskomponente durchaus mit höherer Risikobereitschaft ausgestattet sein kann. Auch hier sind die Ergebnisse realitätsnahe.

15 Fall 4: Immobilien und Objektrisiko Vermögen mit Direktinvestition oder geschlossenen Fonds Vermögen mit 3 Immobilien Investitionsvolumen je 5 M Langer Zeithorizont Normales Einkommen Kapitalaufbau- und erhalt im Vordergrund Kunde (verheiratet) mit 3 Immobilienobjekten, 2 Gewerbe- und 1 Wohn - Objekt in Deutschland 20 M Vermögen (3 Immobilien mit insgesamt 15 M Investitionsvolumen / EK - finanziert) Einkommen nicht aus Vermögen 120 T p.a. / Haushaltsausgaben 65 T p.a. Vermögen mit Investition in Pakete geschlossener Immobilienfonds Langer Zeithorizont Normales Einkommen Kapitalaufbau- und erhalt im Vordergrund Kunde (verheiratet) ohne Direktinvestitionsobjekte in den Immobilienbereich 20 M Vermögen (EK finanziert) Einkommen nicht aus Vermögen 120 T p.a. / Haushaltsausgaben 65 T p.a.

16 Fall 4: Immobilien Direktinvestition Vermögen mit Direktinvestitionen (20 M ) versus Vermögen ohne Direktinvestitionen (20 M ) 15 M in 3 Immobilien Objekten stellen ein enormes Klumpenrisiko dar. Mit 15% Eigenkapital Ertragsvolatilität (ähnlich wie Aktienmärkte) zeigt sich dann auch die hohe Schwankungsanfälligkeit. Bei hoch diversifizierten Investitionen reduzieren sich die Risiken auf dann nur noch ca. 5%. Eine Investition in die Immobilienmärkte ist sehr oft, sowohl unter Risiko- als auch unter Performancegesichtspunkten, sinnvoll. Sowohl Pakete mit geschlossenen Fonds, als auch offene Immobilienfonds oder REITS kommen als Alternativen zur Direktinvestition in Frage.

17 Fall 4: Immobilien Direktinvestition Vermögen mit Direktinvestitionen (20 M ) versus Vermögen ohne Direktinvestitionen (20 M ) Kredite werden deutlich früher einbezogen um im risikoarmen Bereich (links) einen stärkeren Risikoausgleich durch eine breitere Diversifikation zu erreichen. Dies unterstellt aber (hier im Fall) eine steuerlich wirksame Nachfinanzierung. Eine Brutto Vermögensausweitung ist hier erst sinnvoll ab einem bestimmten Risikoniveau, damit einher geht dann eine sukzessiv steigende Immobilienquote.

18 Fall 4: Immobilien Direktinvestition Diskussion Ergebnislage: Ein einzelnes Objekt ist im Durchschnitt betrachtet riskanter als ein gut diversifiziertes Immobilienportfolio. Mit jedem weiteren Objekt reduziert sich, anfänglich stark, dann mehr und mehr nachlassend, das Portfolio - Risiko. Im Wertpapierbereich stellt dieser Sachverhalt kein Problem dar, weil kleinteilige Investitionsmöglichkeiten vorhanden sind. Soll hingegen in konkrete Immobilienobjekte investiert werden, lässt sich das speziell bei Gewerbeimmobilien oftmals nur mit erheblichen finanziellen Mitteln darstellen. Erst ab etwa 10 Objekten regional und der Nutzfläche nach verteilt erreichen wir Marktrisikolage. Viele Vermögen zwischen 5 und 25 M und über 50% Immobilienquote sind allerdings in Portfolien von 2 bis 4 großen Objekten (meist sehr riskant) investiert. Auch hier sind die Ergebnisse realitätsnahe.

19 Fall 5: Inflationserwartungen Gleiches Vermögen, normale oder hohe Inflationserwartungen Vermögen mit normaler Inflationserwartung Langer Zeithorizont Normales Einkommen Inflationserwartung (nächste 10 Jahre) bei 2% bis 2,5% Kunde (verheiratet) 2 M Vermögen (EK - finanziert) Einkommen nicht aus Vermögen 120 T p.a. / Haushaltsausgaben 65 T p.a. Vermögen mit normaler Inflationserwartung Langer Zeithorizont Normales Einkommen Inflationserwartung (nächste 10 Jahre) bei spürbar über 6% Kunde (verheiratet) 2 M Vermögen (EK - finanziert) Einkommen nicht aus Vermögen 120 T p.a. / Haushaltsausgaben 65 T p.a.

20 Fall 5: Inflationserwartung Vermögen und normale Inflation (2 M ) versus Vermögen und hohe Inflationserwartung (2 M ) Die Allokation entspricht der Erwartung im Normalfall, mit grob der Hälfte in Wertpapier- und Sachvermögen. Mit ca. 18% FK Quote entspricht auch die Finanzierung einem Vermögen mit geringer bis mittlerer Risikoneigung. Kredite werden mit 13,8% etwas weniger dotiert. Allerdings liegt die Sachwertquote mit über 60% spürbar höher und im Wertpapierbereich kommen inflationsgeschützte Anleihen mit ca. 20% stark zur Geltung.

21 Fall 5: Inflationserwartung Vermögen und normale Inflation (2 M ) versus Vermögen und hohe Inflationserwartung (2 M ) 17,8% Fremdkapital 13,9% Fremdkapital Immobilien: + 62,4% (51,3%) Gewicht auf das EK (GK) Kredite: + 21,7% (17,8%) Gewicht auf das EK (GK) Renten: + 41,4% (34,0%) Gewicht auf das EK (GK) Aktien: + 10,7% ( 8,8%) Gewicht auf das EK (GK) Liquidität: + 4,6% Gewicht auf das EK (lfd. Liquidität p.a.) Immobilien: + 64,1% (55,2%) Gewicht auf das EK (GK) Kredite: +16,1% (13,9%) Gewicht auf das EK (GK) Renten: + 40,9% (35,2%) Gewicht auf das EK (GK) Aktien: + 4,5% ( 3,9%) Gewicht auf das EK (GK) Liquidität: + 1,2% Gewicht auf das EK (lfd. Liquidität p.a.)

22 Fall 5: Inflationserwartungen Diskussion Ergebnislage: Je größer die erwartete potentielle Entwicklung (z.b. von 2% Inflation über einige Jahre auf dann über 6%) umso stärker auch die Allokations- und Finanzierungskonsequenzen. In der Allokation kommen mehr Sachwerte (Immobilien, Rohstoffe, weniger Aktien) zur Geltung. Im Bereich der Wertpapiere werden Corporate Bonds auf 0 zurückgeführt, hingegen werden inflationsgeschützte Anleihen massiv ausgeweitet. Die Finanzierungsquote wird nur dann ausgeweitet, wenn im Zeitpunkt der Entscheidungsfindung noch niedrigste Zinsen festgebunden werden können, aber auch dann erfolgt nur ein mäßiger Aufbau. Auch hier sind die Ergebnisse realitätsnahe.

23 Fall 6: Das eigene Unternehmen Der Einfluss des eigenen Unternehmens auf das Vermögen Vermögen mit Schwergewicht eigenes Unternehmen Langer Zeithorizont Hohes Einkommen Family Office Fall / aktive Phase des Unternehmers Unternehmer (verheiratet) 50 M Vermögen (EK - finanziert) Einkommen nicht aus Vermögen 350 T p.a. / Haushaltsausgaben 120 T p.a. Vermögen nach Unternehmensverkauf Langer Zeithorizont Hohes Einkommen Family Office Fall / passive Phase des Unternehmers (nach Unternehmensverkauf) Pensionär (verheiratet) 50 M Vermögen (EK - finanziert) Einkommen nicht aus Vermögen 150 T p.a. / Haushaltsausgaben 120 T p.a.

24 Fall 6: Unternehmer Vermögen Unternehmer (aktiv) (50 M ) versus Vermögen Unternehmer (passiv) (50 M ) Der hohe Anteil (40%) des eigenen Unternehmens am Vermögen in der IST Situation führt zu einem hohen Grundrisiko. Aus Sicht der Optimierung macht eine Bruttovermögensausweitung bei gleichzeitiger stärkerer Diversifizierung Sinn. Nach Veräußerung (Erlös vereinfacht = Unternehmenswert) des Unternehmens lässt sich eine entsprechende Eigenkapitalrendite nach Steuern von ca. 5,2% mit dann 7,2% Volatilität, gegenüber ca. 10,3% Risiko vor Unternehmensverkauf, bewerkstelligen.

25 Fall 6: Eigenes Unternehmen Vermögen Unternehmer (aktiv) (50 M ) versus Vermögen Unternehmer (passiv) (50 M ) 24,0% Fremdkapital 35,0% Fremdkapital Immobilien: + 56,7% (43,1%) Gewicht auf das EK (GK) Kredite: + 31,6% (24,0%) Gewicht auf das EK (GK) Renten: + 27,1% (20,6%) Gewicht auf das EK (GK) Aktien: + 0,0% ( 0,0%) Gewicht auf das EK (GK) Eig.Untern.: + 40,0% (30,4%) Gewicht auf das EK (GK) Immobilien: + 98,2% (63,8%) Gewicht auf das EK (GK) Kredite: + 53,8% (35,0%) Gewicht auf das EK (GK) Renten: + 31,4% (20,4%) Gewicht auf das EK (GK) Aktien: + 14,0% ( 9,1%) Gewicht auf das EK (GK) Eig.Untern.: + 0,0% ( 0,0%) Gewicht auf das EK (GK)

26 Fall 6: Eigenes Unternehmen Diskussion Ergebnislage: Das eigene Unternehmen stellt innerhalb des Vermögens eine Investition in einen Small Cap dar. Auch wenn der Unternehmer sein eigenes Unternehmen wohl nie als ein großes Risiko sehen wird, letztlich ist es aber in der Regel so. Im Rahmen der Vermögensoptimierung bedeutet dies in der Regel ein deutlich erhöhtes Grundrisiko (hier in unserem Falle ca. 13,2%). Im Rahmen der Diversifikation wird dann auch der Aktienanteil gegen 0 reduziert. Ausserdem werden in anderen Assetklassen durch eine spürbare Bruttovermögensausweitung Gegengewichte gebildet. Dies führt dann zu nur noch 10,3% Risiko bei gleich hoher Rendite. Nach Veräußerung des Unternehmens kann dieselbe Rendite dann mit nur noch 7,4% Risiko erreicht werden. Auch hier sind die Ergebnisse realitätsnahe.

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