Outlook-Ausbildungsplaner für Ausbildungsbetriebe des Baugewerbes am Beispiel des ersten Ausbildungsjahres 2008/2009 im Regierungsbezirk Düsseldorf

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1 Outlook-Ausbildungsplaner für Ausbildungsbetriebe des Baugewerbes am Beispiel des ersten Ausbildungsjahres 2008/2009 im Regierungsbezirk Der Outlook-Ausbildungsplaner ist eine Datei, welche insgesamt 67 Termine enthält. Diese Termine lassen sich in den Kalender von Microsoft Outlook mittels der Importfunktion importieren. Die in der Datei enthaltenen Termine erscheinen dann im Kalender samt Erinnerungsfunktion. Die Termine erinnern Ausbildungsbetriebe beispielsweise daran, regelmäßig mit ihren Auszubildenden Gespräche zu führen, die Berichtshefte zu kontrollieren, Kontakt zu Berufsschullehrern und Ausbildern der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung aufzunehmen und sich nach dem Leistungsstand des Lehrlings zu erkundigen. Die Termine enthalten zudem Zeiten der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung und der Berufsschule. Veröffentlicht bzw. zum Download zur Verfügung gestellt werden, könnte der Ausbildungsplaner beispielsweise auf der Homepage der entsprechenden überbetrieblichen Ausbildungszentren. Im Downloadbereich ist ebenfalls ein Gesprächsleitfaden als Strukturierungshilfe für Ausbildungsgespräche sowie ein Bewertungsbogen enthalten. Der Ausbildungsplaner soll in erster Linie dazu beitragen, dass ein regelmäßiger Dialog zwischen allen Beteiligten an der Ausbildung stattfindet und eventuell auftretende Probleme, Schwierigkeiten und Konflikte in der Ausbildung rechtzeitig erkannt werden und somit leichter und schneller gelöst werden können. Den Ausbildungsbetrieben soll der Ausbildungsplaner als unverbindliche Organisationshilfe zur Strukturierung der Ausbildung auch unter organisatorischen Gesichtspunkten dienen. Ausbilder, Firma in 1

2 Im betrieblichen Alltag stehen die Auszubildenden und deren Ausbildung nur selten im Mittelpunkt. Um dennoch eine hohe Ausbildungsqualität zu sichern, ist es notwendig, die Ausbildung zu planen und zu organisieren. Dazu gehören Überlegungen zu angemessenen Arbeitsaufträgen für Auszubildende, um diese weder zu überfordern, noch zu unterfordern aber auch Gespräche mit Lehrern, Ausbildern, Gesellen und selbstverständlich mit den Auszubildenden. Diese Gespräche finden leider sehr selten statt und wenn, dann meistens wegen eines konkreten, meist negativen Anlasses. Das bedeutet, wenn der Auszubildende schlechte Leistungen zeigt, unzuverlässig ist oder in unangemessener Weise mit Mitarbeitern oder Kunden umgeht. Diese spontanen, oft emotionsgeladenen Standpauken, führen meistens nur zu wenig Einsicht auf Seiten des Auszubildenden und können so zu einem schlechten Ausbildungsverhältnis beitragen. Dies soll durch regelmäßig geführte und geplante Gespräche vermieden werden. Der Ausbildungsplaner soll unter anderem daran erinnern, diese Gespräche auch tatsächlich zu führen. Der Ausbildungsplaner erinnert aber auch daran, regelmäßig die Berichtshefte der Auszubildenden zu kontrollieren, an Zeiten der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung und Berufsschulzeiten aber auch an das Ende der Probezeit. Ausbildungsbetriebe werden durch den Ausbildungsplaner aber auch dazu aufgefordert, die Lohnsteuerkarte und den Versicherungsnachweis von den Auszubildenden einzufordern und sie bei der Sozialversicherung anzumelden. Natürlich erinnert der Kalender auch daran, sich rechtzeitig um neue Auszubildende zu kümmern und rechtzeitig Praktikumsstellen anzubieten. Jedes Ausbildungszentrum könnte zukünftig einen solchen Ausbildungskalender auch für das zweite und dritte Ausbildungsjahr erstellen und zum Download anbieten. Es lässt sich sicherlich auch ein Kalender für Auszubildende entwickeln, welcher sich beispielsweise in den Terminkalender des Handys importieren lässt. Im Anschluss finden Sie eine Auswahl der im Ausbildungsplaner enthaltenen Termine Ausbilder, Firma in 2

3 Ausbildungsbeginn. Auszubildende begrüßen und im Betrieb vorstellen. Ausbildungsvertrag und Ausbildungsordnung aushändigen und besprechen. Informieren Sie Ihre Auszubildenden über folgende Punkte. - Ablauf der Berufsausbildung - Beteiligte an der Berufsausbildung Erste Aufgaben an die Auszubildenden vergeben. Sie können Ihre Auszubildenden gut motivieren indem Sie sie frühzeitig in praktische Arbeiten einbinden und Verantwortung übertragen. Die Aufgaben sollen angemessen sein und Ihre Lehrlinge weder über- noch unterfordern Haben Sie schon die Lohnsteuerkarte und die Versicherungsnachweise der Sozialversicherung von den Auszubildenden erhalten? Haben Sie schon die Auszubildenden bei der Sozialversicherung angemeldet? Haben sich Ihre minderjährigen Auszubildenden schon der ärztlichen Pflichtuntersuchung unterzogen? Haben Sie einen betrieblichen Ausbildungsplan erstellt und besprochen? Berichtshefte aushändigen und Auszubildende in die Berichtsheftführung einweisen. Haben Sie Ihren Auszubildenden schon den Text des Jugendarbeitsschutzgesetzes ausgehändigt? Sind Ihre Auszubildenden bereits über Unfall- und Gesundheitsschutzmaßnahmen informiert worden? Haben Sie Kontakt zu den Eltern Ihrer Auszubildenden? Haben Sie mit Ihren Auszubildenden schon über Ihre Erwartungshaltung gesprochen und betriebliche Regeln erklärt. Ist den Auszubildenden bekannt wo und bis wann Sie sich bei Krankheit abmelden müssen? In welchem Umfang dürfen Ihre Auszubildenden Handys nutzen? Haben Ihre Auszubildenden feste Ansprechpartner? Führen Sie regelmäßig Ausbildungsgespräche. Nutzen Sie die Gelegenheit und geben Sie Ihren Auszubildenden ein Feedback. Einen Leitfaden für Ausbildungsgespräche finden Sie auf der Homepage des Ausbildungszentrums Ihrer Lehrlinge. Ausbilder, Firma in 3

4 Ihre Auszubildenden haben ab dem bis zum überbetriebliche Lehrlingsunterweisung. Wurden die ersten Berichtshefte der Auszubildenden schon durchgesehen und besprochen? Was halten Sie und Ihre Mitarbeiter von den neuen Auszubildenden? Gibt es schon wichtige Punkte die angesprochen werden sollten? Haben Sie schon mit dem Ausbilder des überbetrieblichen Ausbildungszentrums gesprochen? Wie sind Ihre Auszubildenden in der ÜLU? Haben Sie sich mögliche Aufgaben für Ihre Lehrlinge überlegt? Bis zum sind Ihre Lehrlinge im Betrieb. Ein Teil der Probezeit ist bereits um. Wie ist es bis jetzt in der Ausbildung gelaufen? Termin für ein Ausbildungsgespräch mit Ihren Lehrlingen vereinbaren Berichtsheft durchgesehen? Am Montag ist für Ihre Auszubildenden der erste Berufsschultag. Sind Ihre Lehrlinge vorbereitet? Haben Sie schon mit dem Berufsschullehrer gesprochen? Waren Ihre Auszubildenden regelmäßig in der Berufsschule? Sind sie pünktlich? ÜBL bis Danach evtl. bis Marge Erkundigen Sie sich beim Ausbilder der ÜBL über Ihre Lehrlinge. Sind sie pünktlich? Gibt es Fehlzeiten? Wie ist die Leistungsbereitschaft? Wie sind die Leistungen in der ÜBL. Legen Ihre Auszubildenden regelmäßig die Berichtshefte vor? Haben Sie an das Ende der Probezeit gedacht? Letzter Tag der ÜLU. Marge bis Haben Sie Ihre Auszubildenden zur Marge angemeldet? Ihre Auszubildenden sind bis zum im Betrieb. Ausbildungsgespräche führen. Termin vereinbaren und vorbereiten Berichtshefte durchgesehen? Ausbilder, Firma in 4

5 Haben Sie die Lehrkräfte der Berufsschule kennen gelernt? Wie sind die Leistungen Ihrer Lehrlinge in der Berufsschule? Treten Probleme in der Ausbildung auf? Zum Beispiel Motivationsmangel, Fehlzeiten oder Verspätungen im Betrieb, in der ÜBL oder in der Berufsschule. Dies könnten erste Voranzeichen für Ausbildungsabbrüche sein. Sprechen Sie in diesem Fall unbedingt rechtzeitig mit Ihren Auszubildenden und fragen Sie nach den Ursachen Ab dem sind Ihre Auszubildenden bis zum in der Berufsschule. Schreiben Ihre Lehrlinge regelmäßig ihre Berichtshefte? Schon an neue Auszubildende gedacht? Ferienzeit (Osterferien vom bis ) ist Praktikumszeit. Suchen Sie mögliche Bewerber, nehmen Sie dazu Kontakt mit Schulen auf, oder fragen Sie im überbetrieblichen Ausbildungszentrum nach ob mögliche Praktikanten bekannt sind Haben Sie schon mit den Berufsschullehrern gesprochen? Haben Sie Lernschwächen festgestellt? Sind möglicherweise ausbildungsbegleitende Hilfen (ABH) angebracht? Haben Sie Praktikanten für die Osterferienzeit gefunden? Wenn ja, Praktikum vorbereiten Osterferien bis Praktikanten begrüßen. Ihre Auszubildenden sind bis zum ebenfalls in Ihrem Betrieb Urlaubsplan mit den Auszubildenden abstimmen. Berichtshefte durchsehen Haben Sie schon Bewerbungen für das neue Ausbildungsjahr? Haben Sie die Berufsschulzeugnisse durchgesehen? Nach dem ersten Jahr Ausbildungsgespräche führen und Leistungsstand feststellen. Sind ihre Auszubildenden ebenfalls zufrieden? Gibt es Kritikpunkte auf beiden Seiten? Nehmen Sie die Kritik Ihrer Auszubildenden ernst Ausbildungsbeginn für neue Auszubildende vorbereiten Ihre Lehrlinge sind jetzt im 2. Ausbildungsjahr. Ausbilder, Firma in 5

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