Martin Dietrich, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

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1 Standardisierte Qualitätsinformationen von Krankenhäusern in Deutschland als Steuerungsinstrument des Qualitäts- und Leistungswettbewerbs und ihr Effekt auf die Präferenzen-Bildung bei der Krankenhauswahl Ergebnisse einer empirischen Studie 8. Internationales NPO-Forschungscolloquium Johannes Kepler Universität Linz/Österreich April 2008

2 Hintergrund und Problemstellung Gesundheitssystem-Effizienz und Veröffentlichung von Qualitätsinformationen Annahmen auf Seiten der Nachfrager nach Gesundheitsleistungen Untersuchung der Verhaltensrelevanz von Qualitätsindikatoren im Gesundheitswesen Darstellung am Beispiel der standardisierten Qualitätsberichte von Krankenhäusern in Deutschland 2

3 3

4 Forschungsfragen Wie wirken standardisierte Qualitätsinformationen auf die Wahl von Krankenhäuser? Wie stark sind die Effekte der standardisierten Qualitätsinformationen auf die Krankenhauswahl? Wie stabil sind die Effekte der standardisierten Qualitätsinformationen auf die Krankenhauswahl? Bestehen Möglichkeiten für Krankenhäuser, mit zusätzlichen Informationen die Krankenhauswahl, die auf standardisierten Qualitätsinformationen, beruhen zu beeinflussen? 4

5 Hypothesen H1: Je höher die Qualität eines Krankenhauses, kommuniziert durch die Anzahl der behandelten Fälle, um so höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass das entsprechende Krankenhaus auch gewählt wird. H2: Die Wahlwahrscheinlichkeiten für ein qualitativ hochwertiges Krankenhaus werden nicht durch die zusätzliche Information über durchschnittliche Qualitätsvergleichswerte verändert. H3: Die Wahlwahrscheinlichkeiten für ein qualitativ hochwertiges Krankenhaus werden nicht dadurch verändert, dass zusätzliche Kompetenz-Informationen über dieses Krankenhaus kommuniziert werden. 5

6 Methode Stimulus: Hypothetische Entscheidungssituation, in der eine Kehlkopferkrankung beschrieben wurde, die einen leichten operativen Eingriff innerhalb eines Jahres nötig macht und die keine Notfall ist. Den Teilnehmern wurde vorgegeben, dass sie alle notwendigen Informationen über in Frage kommende Krankenhäuser gesammelt haben und dass letztendlich nur noch zwei Krankenhäuser (Referenz- und Test- Krankenhaus) zur Auswahl stünden. Von diesen zwei Krankenhäusern soll angenommen werden, dass sie in allen relevanten Aspekten vergleichbar sind bis auf spezifische Informationen im standardisierten Qualitätsberich Gegeben diesen Informationen hatten die Studienteilnehmer eines der beiden präsentierten Krankenhäuser auszuwählen. 6

7 Studie 1 Experimentelle Variation des Qualitätsberichts des Testkrankenhauses Faktor 2: Zusätzliche Informationen keine zusätzlichen Informationen zusätzlich landesweite Durchschnittszahlen zusätzlich spezifische Kompetenzen Faktor 1: Qualitätsindikator (Fallzahlen) höher als das Referenzkrankenhaus niedriger als das Referenzkrankenhaus Test-KH 1 Test-KH 3 Test-KH 5 Test-KH 2 Test-KH 4 Test-KH 6 7

8 Datenbasis Studie 1 Teilnehmer: 257 Studenten Durchschnittliches Alter: 22 Jahre 56,3% männlich, 43,8% weiblich Durchschnittliche Semesterzahl: 2.1 Nationalität: Deutsch 216 (84.0%), andere: 41 (16.0%) Verteilung auf die experimentellen Bedingungen Verteilung auf die experimentellen Bedingungen Test-KH 1 44 (17.1%) Test-KH 2 40 (15.6%) Test-KH 3 45 (17.5%) Test-KH 4 41 (16.0%) Test-KH 5 43 (16.7%) Test-KH 6 44 (17.1%) 8

9 Messungen Teilnehmer wurden gefragt wie sie das Referenzkrankenhaus und das Test-Krankenhaus bewerten (7er-Ratingskala, 1 = sehr schlecht, 7 = sehr gut) welches Krankenhaus sie wählen würden (binäre variable) wie sicher sie sich bei ihrer Wahl sind (7er-Ratingskala, 1 = sehr unsicher, 7 = sehr sicher) Berechnung einer individuellen Wahrscheinlichkeit, mit der das Testkrankenhaus gewählt werden würde, indem die angegebene Krankenhauswahl mit der angegebenen Sicherheit gewichtet wurde 9

10 Messungen Manipulations-Check 1 Single-Item: Bewertung des Test-Krankenhauses Durchschnitt Standardabweichung Bewertung des Testkrankenhauses t (249;.95) =-4.565, p =.000 höhere Fallzahl als Ref.-KH. geringere Fallzahl als Ref.-KH Manipulation-Check 2 Single-Item: Berechnete individuelle Wahlwahrscheinlichkeit des Test-Krankenhauses Durchschnitt Standardabweichung Berechnete individuelle Wahlwahrscheinl ichkeit des Test- Krankenhauses höhere Fallzahl als Ref.-KH. geringere Fallzahl als Ref.-KH t (251;.95) =-6.685, p =

11 Ergebnisse Studie 1 Faktor 2: Zusätzliche Informationen Häufigkeiten der Wahl des Test- Krankenhauses keine zusätzlichen Informationen zusätzlich landesweite Durchschnittszahlen zusätzlich spezifische Kompetenzen Faktor 1: Qualitätsindikator (Fallzahlen) höher als das Referenzkrankenhaus niedriger als das Referenzkrankenhaus χ 2 (5; 0,95) = , p = (81.8%) 27 (61.4%) 37 (86.0%) 6 (15.4%) 12 (29.3 %) 31 (70.5%) 11

12 12

13 Diskussion Ergebnisse Studie 1 Präferenzen hängen vom Qualitätsindikator ab Präferenzen werden beeinflusst durch: 1. zusätzliche Information über landesweiter Durchschnittszahlen 2. Zusätzliche Information über spezifische Kompetenzen des Krankenhauses Weiterführende Frage Reference dependent preferences auf Gesundheitsmärkten? 13

14 Studie 2 Experimentelle Variation des Qualitätsberichts des Testkrankenhauses Faktor 2: Landesweiter Durchschnittszahlen geringer als Referenz- und Test-Krankenhaus zwischen Referenz- und Testkrankenhaus höher als Referenz- und Testkrankenhaus Faktor 1: Qualitätsindikator (Fallzahlen) höher als das Referenzkrankenhaus niedriger als das Referenzkrankenhaus Test-KH 1 Test-KH 3 Test-KH 5 Test-KH 2 Test-KH 4 Test-KH 6 14

15 Datenbasis Studie 2 Teilnehmer: 254 Studenten Durchschnittliches Alter: 21.7 Jahre 49.2 % männlich, 50.8 % weiblich Durchschnittliche Semesterzahl: 2.2 Nationalität: Deutsch 215 (85.6%), andere: 39 (15.4%) Verteilung auf die experimentellen Bedingungen Verteilung auf die experimentellen Bedingungen Test-KH 1 40 (15.7%) Test-KH 2 42 (16.5%) Test-KH 3 45 (17.7%) Test-KH 4 43 (16.9%) Test-KH 5 35 (13.8%) Test-KH 6 49 (19.3%) 15

16 Messungen Manipulations-Check 1 Single-Item: Bewertung des Test-Krankenhauses Durchschnitt Standardabweichung Bewertung des Testkrankenhauses t (246;.95) =-3.283, p =.001 Höhere Fallzahl als Ref.-KH. Geringere Fallzahl als Ref.-KH Manipulations-Check 2 Single-Item: Berechnete individuelle Wahlwahrscheinlichkeit des Test-Krankenhauses Durchschnitt Standardabweichung Berechnete individuelle Wahlwahrscheinl ichkeit des Test- Krankenhauses Höhere Fallzahl als Ref.-KH. Geringere Fallzahl als Ref.-KH t (248;.95) =-8.331, p =

17 Ergebnisse Studie 2 Experimentelle Variation des Qualitätsberichts des Testkrankenhauses Faktor 2: Landesweiter Durchschnittszahlen geringer als Referenz- und Test-Krankenhaus zwischen Referenz- und Testkrankenhaus höher als Referenz- und Testkrankenhaus Faktor 1: Qualitätsindikator (Fallzahlen) höher als das Referenzkrankenhaus niedriger als das Referenzkrankenhaus 33 (82.5%) 33 (73.3%) 26 (74.3%) 16 (38.1%) 12 (27.9%) 9 (18.4%) χ 2 (5; 0,95)= , p =

18 18

19 Diskussion Der isolierte Effekt der standardisierten Qualitätsinformationen zeigt einen positiven Einfluss auf die Wahlwahrscheinlichkeiten guter Krankenhäuser Präferenzen sind nicht stabil Externe Referenzwerte beeinflussen den Zusammenhang signifikant Krankenhäuser mit geringer Qualität sind von externen Referenzwerten stärker betroffen als Krankenhäuser mit hoher Qualität Zusätzliche Kompetenz-Informationen überlagern den Qualitätsindikatoren-Effekt Interpretation und Relevanz der Befunde Geringe Stabilität der standardisierten Qualitätsindikatoren Wettbewerbseffekte Indikatoren-Problem Generelles Informations-Problem Anreiz-Wirkungen auf Krankenhäuser 19

20 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! 20

21 Referenz-Krankenhaus Test-Krankenhaus 5 21

22 Test-Krankenhaus 4 Referenzkrankenhaus 22

23 23

24 Ergebnisse Studie 1, Logistische Regression Variable Schätzer Standardfehler p Odds Ratio Qualität: Fallzahlen höher als das Referenzkrankenhaus Zusätzliche Informationen Landesweite durchschnittszahlen Zusätzliche spezifische Kompetenzen n = 255, χ 2 (3;.95) = , p =.000, Nagelkerke R 2 =.302, Korrekte Klassifikation= 75,7% 24

25 Value Reference level Square 2 Square 1 Rectangle Quality indicator

26 Value Reference level = Rectangle Square 4 Square 3 Quality indicator

27 Value Reference level Square 6 Square 5 Rectangle Quality indicator

28 Ergebnisse Studie 2, Logistische Regression Variable Schätzer Standardfehler p Odds Ratio Qualität: Fallzahlen höher als das Referenzkrankenhaus Landesweiter Durchschnittszahlen zwischen Referenz- und Testkrankenhaus Höher als Referenz- und Testkrankenhaus n = 254, χ 2 (3;.95) = , p =.000, Nagelkerke R 2 =.316, correct classification = 74,5% 28

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