Auslandsinvestitionen

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1 Mai 2016 Auslandsinvestitionen Daten für den Maschinenbau Der Bestand der deutschen Investitionen im ausländischen Maschinenbau hat sich in 2014 um 4,3 Prozent erhöht. Dies ergibt sich aus der aktuellen Bestandserhebung über Direktinvestitionen der Deutschen Bundesbank. Hohe Zuwächse gab es insbesondere in den USA (16 Prozent) und China (14 Prozent). Ein Teil dieses Wachstums resultiert aus der Abwertung des Euros. Er verlor von Jahresende 2013 zum Ende 2014 rund 12 Prozent gegenüber dem Dollar und 10 Prozent im Verhältnis zum Renminbi. Diese Devisenkursänderung erhöht die in Euro umgerechneten Vermögenswerte der deutschen Auslandstöchter. In Landeswährungen zum Jahresende gerechnet bleiben aber immer noch Wachstumsraten von rund 4 Prozent für die USA und 5 Prozent für China. Innerhalb der EU stiegen vor allem die Investitionsbestände in Frankreich, das damit seine Spitzenposition in dieser Region ausbauen konnte. Laut der DIHK-Umfrage Auslandsinvestitionen in der Industrie vom Frühjahr 2016 wollen in diesem Jahr 54 Prozent der Maschinenbauunternehmen im Ausland investieren. Das sind, wie in den vergangenen Jahren, mehr als in der Industrie gesamt, wenn auch geringfügig (zwei Prozentpunkte) weniger als im Jahr zuvor. Der Saldo aus höheren und geringeren Investitionsabsichten sinkt damit leicht um einen Prozentpunkt, ist aber nach wie vor expansiv und höher als in 2013 (s. Abb. S. 6). Das weiterhin wichtigste Motiv ist mit Abstand Vertrieb und Kundendienst. Die in den vergangen zwei Jahren wieder gestiegene Bedeutung des Kostenmotivs ist im Maschinenbau, im Gegensatz zur Industrie gesamt, zum Stillstand gekommen. China ist immer noch das am häufigsten genannte Zielland für geplante Investitionen im Ausland, jedoch mit starken Abschlägen zum Vorjahr und nun nur noch knapp vor der Eurozone, gefolgt von Nordamerika, das erneut an Bedeutung gewonnen hat. In den Abbildungen auf den folgenden Seiten sind die Direktinvestitionsbestände, sowohl der deutschen Direktinvestitionen in den ausländischen Maschinenbau als auch der ausländischen Direktinvestitionen in den deutschen Maschinenbau, dargestellt. Des Weiteren sind Ergebnisse der Umfrage des DIHK zu den Auslandsinvestitionen für den deutschen Maschinenbau abgebildet. Die Statistiken der Deutschen Bundesbank über Direktinvestitionen, als auch die Auswertung der DIHK-Umfrage sind auf den entsprechenden Webseiten erhältlich. Kontakt: Michael Werner Telefon: 069/

2 Deutsche Direktinvestitionen in den ausländischen Maschinenbau Investitionsbestand nach Anlageländern 2014 Brasilien 4,0% Sonstige 13,6% darunter Schweiz 8,2% Frankreich 5,8% Vereinigtes Königreich 3,2% Italien 2,6% Österreich 2,5% EU 28-Länder 31,2% sonst. EU 28-Länder 17,2% USA 26,3% sonstiges Asien 7,4% China 17,6% Insgesamt 30,2 Mrd. EUR Quelle: Deutsche Bundesbank, VDMA Kennzahlen bezüglich der ausländischen Investitionsobjekte Beschäftigte in den Auslandstöchtern Tsd. Personen Unternehmen Investitionsbestand * im Ausland Jahr Mio. EUR in Prozent Anzahl in Prozent Umsatz der Auslandstöchter Mrd. EUR in Prozent , , ,4 83,9 16, , ,3 87,7 4, , ,6 86,2-1, , ,1 92,1 6,8 * Unmittelbare und (über abhängige Holdinggesellschaften im Ausland Quelle: Deutsche Bundesbank bestehende) mittelbare deutsche Direktinvestitionen im Ausland (konsolidiert). Seite 2

3 Deutsche Direktinvestitionen in den ausländischen Maschinenbau Bestand in Mio. EUR * Alle Länder Europa EU-Länder Belgien Dänemark Frankreich Irland Italien Luxemburg Niederlande Österreich Polen Portugal Rumänien Schweden Slowakei Spanien Tschechische Republik Ungarn Vereinigtes Königreich Andere europäische Länder Norwegen Russische Förderation Schweiz Türkei Afrika Südafrika Amerika Argentinien Brasilien Kanada Mexiko Vereinigte Staaten Asien China, Volksrepublik Hongkong Indien Japan Korea, Republik Malaysia Singapur Ver. Arabische Emirate Ozeanien und Polarregionen Australien * Unmittelbare und (über abhängige Holdinggesellschaften im Ausland Quelle: Deutsche Bundesbank bestehende) mittelbare deutsche Direktinvestitionen im Ausland (konsolidiert).. Wert nicht ausgewiesen. Seite 3

4 Ausländische Direktinvestitionen in den deutschen Maschinenbau Investitionsbestand nach Kapitalgeberländern 2014 Sonstige 19,2% Luxemburg 23,9% darunter Schweiz* 17,7% USA 10,7% EU 28-Länder 60,1% sonst. Asien 3,4% Niederlande 15,0% Japan 6,6% sonst. EU 28-Länder 9,2% Belgien 2,9% Vereinigtes Königreich 4,8% Österreich 4,3% Insgesamt 17,7 Mrd. EUR Quelle: Deutsche Bundesbank, VDMA * Luxemburg, Niederlande und die Schweiz sind Holdingstandorte. Die hohen Beteiligungswerte spiegeln somit nicht unbedingt die eigentliche Herkunft dieser Investitionen wider. Kennzahlen bezüglich der Investitionsobjekte in Deutschland Beschäftigte in den Inlandstöchtern Tsd. Personen Unternehmen Investitionsbestand * im Inland Jahr Mio. EUR in Prozent Anzahl in Prozent Umsatz der Inlandstöchter Mrd. EUR in Prozent , , ,7 64,4 13, , ,0 70,1 8, , ,6 71,1 1, , ,1 72,6 2,1 * Unmittelbare und (über abhängige inländische Holdinggesellschaften Quelle: Deutsche Bundesbank bestehende) mittelbare ausländische Direktinvestitionen in Deutschland (konsolidiert). Seite 4

5 Ausländische Direktinvestitionen in den deutschen Maschinenbau Bestand in Mio. EUR * Alle Länder Europa EU-Länder Belgien Dänemark Finnland Frankreich Italien Luxemburg Niederlande Österreich Schweden Spanien Vereinigtes Königreich Schweiz Amerika Kanada Vereinigte Staaten Asien Japan * Unmittelbare und (über abhängige inländische Holdinggesellschaften Quelle: Deutsche Bundesbank bestehende) mittelbare ausländische Direktinvestitionen in Deutschland (konsolidiert).. Wert nicht ausgewiesen. Seite 5

6 Investitionsabsichten des deutschen Maschinenbaus im Ausland Saldo aus den Meldungen "höher" und "geringer", in Prozentpunkten Quelle: DIHK Funktionsschwerpunkte der Auslandsinvestitionen des deutschen Maschinenbaus in Prozent der Nennungen Produktion zwecks Kostenersparnis Vertrieb/Kundendienst Produktion zwecks Markterschließung Quelle: DIHK Zielregionen der Auslandsinvestitionen des deutschen Maschinenbaus, 2016 in Prozent der Nennungen, Mehrfachantworten möglich China Eurozone Nordamerika 41 Asien/Pazifik (ohne China) 27 Ost-/Südosteuropa (ohne EU), Russland, Türkei Süd- und Mittelamerika sonstige EU, Schweiz, Norwegen Afrika, Nah- und Mittelost Quelle: DIHK Seite 6

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