Park und Garten des Museum Alexander Koenig im Wandel der Zeit

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1 KOENIGIANA Band 6 (2) (2012) Bonn, November 2012 ISSN Park und Garten des Museum Alexander Koenig im Wandel der Zeit RAINER HUTTERER, THOMAS GRUNDTNER, WOLFGANG MELENK & HEIKE WÄGELE Als ALEXANDER und MARGARETHE KOENIG vor 100 Jahren, am 3. September 1912, den Grundstein für ein neues Instituts- und Museumsgebäude in Bonn legten, ging das bis dahin weitgehend sorgenfreie Leben als Privatgelehrter (ALEXANDER) und Mitarbeiterin (MARGARETHE) zu Ende (HUTTERER 2011). Seit ihrer Heirat im Jahr 1884 bestimmten Forschungsreisen ihr Leben; in den Intervallen zwischen den Reisen hielten sie Kontakt zur Familie. ALEXANDER kam seinen Lehrverpflichtungen an der Universität Bonn nach, und beide kümmerten sich um den Besitz in Bonn und Blücherhof (HUTTERER 1998). Doch zunächst suchte er nach Doktorexamen und Heirat 1884 nach einer beruflichen Zukunft, denn er war finanziell ganz vom Wohlwollen seines Vaters LEOPOLD KOENIG ( ) abhängig. Er erwog zunächst, die Universitätslaufbahn einzuschlagen. Da sich bei MARGARETHE Nachwuchs ankündigte und ihm die finanziellen Mittel für die Gründung einer Familie fehlten, wandte er sich am 29. März 1886 in einem dramatischen Appell an seine Eltern und erbat eine größere Summe, damit sie sich in Bonn niederlassen und ein geregeltes Leben führen konnten. Sein ungewöhnlich langer Brief endet mit den Worten: Wir denken so Gott will Mitte Mai in Bonn zu sein und vorläufig im Hotel Klag einzulogieren, wo wir sogleich die nötigen Vorbereitungen zur Einrichtung unserer Wohnung einzuleiten gedenken und bitten Sie zur Ermöglichung dieses unseres Wunsches um die Gewährung von Mk. Ich brauche Ihnen wohl nicht zuzufügen, daß Ihnen, liebe Eltern, der Dank dafür unser Leben lang folgen würde. (Brief im Archiv des Museum Koenig). Die Eltern gewährten ihm die Unterstützung und LEOPOLD KOENIG überließ dem Paar darüber hinaus ein 1860 erbautes Haus einschließlich des Grundstückes an der Coblenzer Straße 164 (heute: Adenauerallee), gegenüber der Villa Koenig, das er bereits 1873 erworben hatte. Dieses Haus ließ ALEXANDER in den Folgejahren zu einer prächtigen Villa ausbauen. Aus den umliegenden Gartenund Ackerstreifen gestaltete er nach und nach einen Park. Von 1887 bis 1912 schuf er hier ein Anwesen, das in seiner Pracht mit den Villen und Villengärten der Nachbarn am Rhein wetteiferte (SONNTAG 1998, HUTTE- RER 2000). In diesem Park und Garten mit seinen Volieren verband ALEXANDER KOENIG sein Interesse für Bäume, vor allem Nadelbäume (KUPHALDT 1926), mit seiner Leidenschaft für die Zoologie. Vorbild für die Gartengestaltung waren prächtige Gartenanlagen seines Vaters LEOPOLD KOENIG auf dem Landsitz Scharowka in der Ukraine und am Bonner Wohnsitz. Für die Gestaltung des Parks seiner Bonner Villa am Rhein hatte LEOPOLD KOE- NIG den Hamburger Landschaftsarchitekten RUDOLPH JÜRGENS ( ) beauftragt (KNOPP 1985), der die Schule des Englischen Landschaftsgartens vertrat (JÜRGENS 1886). Somit verbrachte ALEXANDER seine Jugend inmitten prächtiger Gärten, Gewächshäuser und Villen, eine Erfahrung, von der er später profitierte (HUTTERER 2000). Jeder historische Garten ist ein Gesamtkunstwerk. Dieser Satz von M. SEILER (2003) trifft auch auf den Park des Zoologischen Forschungsmuseums Alexander Koenig zu. Das von ALEXANDER KOENIG geschaffene Ensemble aus Museum, Institutsgebäuden,

2 82 RAINER HUTTERER et al. Abb. 1. Das Luftbild von 1996 zeigt die Lage des Parks und der Gärten hinter dem Museumsgebäude gegenüber dem Park der Villa HAMMERSCHMIDT, ehemals Villa LEOPOLD KOENIG (Stadtarchiv Bonn). Tierhäusern, Volieren, Park und Gartenflächen wurde wegen seiner kulturellen und wissenschaftshistorischen Bedeutung 1985 in die Denkmalliste der Stadt Bonn aufgenommen. Während über die Museumsgebäude und ihre Nutzung mehrere Publikationen vorliegen (EISENTRAUT 1973, HUTTERER 2000, 2008, HUTTERER & OESL 1998), fehlen Informationen über den Park fast vollständig. Das soll hier nachgeholt werden. Der Park Der Park wird im Süden von der Simrockstraße, im Osten von der Adenauerallee (früher: Koblenzer Straße) und im Westen von der Buschstraße begrenzt. Nach Norden bildete in früheren Zeiten eine Reihe von Volieren und Tierhäusern die Grenze (Abb. 1). Das umschlossene Areal hat eine Fläche von rund 7000 m 2. Ein Metallgusszaun mit Jugendstilsäulen nach Entwürfen des Bonner Architekten OTTO PENNER ( ) grenzte den Park gegen die Straßen ab; von dem Originalzaun sind heute noch zwei Drittel erhalten. ALEXANDER KOENIG ließ den Park vermutlich ab 1890, vielleicht auch schon früher anlegen. Der erste erhaltene Gartenplan wurde im Jahr 1896 von JULIUS BOUCHÉ ( ) entworfen (Abb. 2). BOUCHÉ stammte aus einer Berliner Dynastie von Gartenbauern und Gewächshausarchitekten (BOUCHÉ 1886). Von war er Garteninspektor des Königlichen Botanischen Gartens in Bonn- Poppelsdorf und machte sich dann von mit einer eigenen Handelsgärtnerei in Bonn selbständig (BARTHLOTT 1991). In dieser Zeit arbeitete er offenbar für ALE- XANDER KOENIG. BOUCHÉ war in seinen Gartenentwürfen sicher auch von dem berühmten Gartenarchitekten PETER JOSEPH LENNÉ beeinflusst, der ebenfalls in Bonn und Umgebung Parks gestaltet hatte (KNOPP 2010). Der Situationsplan von 1896 zeigt einen seiner Zeit gemäßen Villengarten mit geschwungener, komplizierter Wegeführung, zentralem Teich, Pergola, Naschgarten und einer größeren Volierenanlage (HUTTERER 2000). Stallgebäude und ein Hofraum begrenzten den Garten an der Buschstraße. Die große Volierenanlage lag zentral im Park, die Villa des Herrn Professor König grenzte direkt an ein Nachbargrundstück. Stadteinwärts erweiterte ALEXANDER KOENIG das Grundstück nach und nach, und bereits wenige Jahre später wurde das Gelände einer

3 Park und Garten des Museum Alexander Koenig im Wandel der Zeit 83 Abb. 2. Parkplan von 1896, gezeichnet von J. BOUCHÉ (Original im Museum Koenig). Revision unterzogen. Ein Plan von 1900 (ebenfalls aus der Hand von J. BOUCHÉ) zeigt nicht nur den Anbau eines Ornithologischen Museums (HUTTERER 2000), sondern vor allem entlang der Buschstraße eine Erweiterung des Nutzgartens in Form von Obst- und Gemüsebeeten und einem Mistbeet; auch die zentrale Volierenanlage wurde in ein Gemüsebeet umgewandelt. Dafür tauchen hier erstmals verschiedene Tierhäuser am nördlichen Rand des Grundstückes auf (Abb. 8). Ein Bauantrag für die Volieren wurde allerdings schon 1896 gestellt.

4 84 RAINER HUTTERER et al. Abb. 3. Parkplan von 1900, gezeichnet von J. BOUCHÉ (Original im Museum Koenig). Der Baumbestand ist auf den Plänen nicht bezeichnet, doch zeigen frühe Fotografien von 1910 (Abb. 3) bereits eine große Scheinzypresse und den Geweihbaum, die beide heute noch existieren. Weitere Fotografien zeigen eine Robinie, Bananenstauden, und einen Steingarten. Zu den Bäumen aus der Anfangszeit des Parks gehörten unter anderem Mammutbaum, Geweihbaum, Zedern, Serbische Fichte, Österreichische Kiefer und Magnolien. Der schwedische Präparator und Fotograf BENGT BERG besuchte KOENIG um 1913; seine Eindrücke fasste er später zusammen (BERG 1926). Über den Park schrieb er: Durch die offenen Fenster sah ich im Garten Teiche mit tropischen blauen und roten Seerosen zwischen hohem, schwankendem Papyrus. Fotos von 1910 (Abb. 4) zeigen, dass in Teichen auch Heiliger Lotus (Nelumbo nucifera) wuchs und blühte. Die Parkpläne zeigen zwei Teiche, die auch heute noch existieren; ein runder, von kunstvollen Rabatten eingefasster Brunnen vor der Villa (Abb. 3) und ein nierenförmiger Teich in der Mitte des Parks. Ein kleiner Bach verband damals beide Teiche. Gehege und Volieren Volieren und Gehege waren von Anfang an vorhanden, wurden aber den jeweiligen Bedürfnissen angepasst entstand ein Riegel aus einem Gazellengehege und Volieren, der den Park nach Norden von Instituts- und Gartenbereich abtrennte. Das Gazellengehe-

5 Park und Garten des Museum Alexander Koenig im Wandel der Zeit 85 Abb. 4. Villa KOENIG vom Park aus gesehen, um Links eine Scheinzypresse, rechts und oben sind Blätter und Zweige eines Geweihbaumes zu erkennen (Foto: MARGARETHE KOENIG). Abb. 5. Blühender Lotus im Park, um 1910 (Foto: M. KOENIG).

6 86 RAINER HUTTERER et al. Abb. 6. Ansicht der großen Vogelvoliere, die 1901 von ALBERT VOLKMANN erbaut wurde. Zustand im Januar 1995 (Foto: R. HUTTERER). Abb. 7. Das Gärtner- und Kutschenhaus an der Ecke Buschstraße/ Simrockstraße wurde 1943/44 von Bomben zerstört (Foto: vermutl. R. FENDLER).

7 Park und Garten des Museum Alexander Koenig im Wandel der Zeit 87 Abb. 8. Rehgehege im Park um 1914 (Foto: vermutl. M. KOENIG). ge hatte einen Stallbereich und einen Auslauf. Hier hielt ALEXANDER KOENIG Gazellen (Gazella dorcas) aus Tunesien. Die Volieren hatten feste Rückwände aus Mauerwerk und teilweise grottenartige Rückzugsbereiche, nach vorn und oben bestanden sie aus Eisengitter, die zum Teil kunstvoll verziert waren. In diesen Volieren (Abb. 6) wurden um 1900 nachweislich Bartgeier, Lämmergeier, Wespenbussard, Mäusebussard, Uhu, Steinadler, Wanderfalke, Feldeggsfalke und Steinhuhn gehalten. Auch über die Vogelhaltung um 1913 hat BERG (1926) berichtet: Unter dem Gitterdach eines Flugkäfigs, so hoch wie eine Landkirche, flogen ein paar Steinadler, und auf einer Klippe unter ihnen saß gleich einer Bildsäule ein noch größerer Raubvogel mit borstigem Bart unter dem Schnabel. Das war unverkennbar der Lämmergeier, der Sagenvogel der Alpenwelt. In einem großen Gehege neben dem neu erbauten Gärtnerhaus (Abb. 7) an der Buschstraße hielt KOENIG von 1901 bis 1914 Europäische und Sibirische Rehe (Abb. 8) und überprüfte in Kreuzungsexperimenten ihren Artstatus (HUTTERER 1990). Heute befindet sich an diesem Platz eine Wiese. Gärten Nutzgärten waren Teil des Gesamtkonzeptes für den Park. Der kleine Naschgarten von 1896 wich schon vier Jahre später ausgedehnten Obst- und Gemüse Anlagen. Der Gärtner verfügte sogar über einen eigenen Gemüsegarten. Ein Weinhaus und Gewächshäuser vervollständigten die Einrichtungen zur Selbstversorgung. Später dehnten sich die Gartenanlagen in neue Flächen aus, die weiter nördlich des Parks lagen.

8 88 RAINER HUTTERER et al. Abb. 9. Blick in das Nympheenhaus um 1910 (Foto: M. KOENIG). Gewächshäuser Schon 1899 gab es Pläne für ein Kalt- und Warmhaus, 1901 dann für ein von OTTO PEN- NER entworfenes Nympheenhaus, das auf einer nördlichen Erweiterungsfläche gebaut wurde (Abb. 9). Das Nympheenhaus hatte einen separaten Maschinenraum und eine Umwälzanlage für die Beheizung des Warmwasserbeckens, dessen Rohrgestänge 2003 beim Aushub der Baugrube für den Erweiterungsbau zum Vorschein kam. OTTO PEN- NER verstarb im Jahr 1900 und ALBERT VOLK- MANN, der schon lange im Büro von OTTO PEN- NER gearbeitet hatte, trat seine Nachfolge an (OESL & HUTTERER 1998). VOLKMANN entwarf alle weiteren Gewächshäuser und Volieren. Im Oktober 1910 folgte ein großes Palmenhaus mit einem hohen Mittelteil, in dem empfindliche Pflanzen überwintert wurden (Abb. 10). Der Lageplan von 1911 zeigt eine Ansammlung von Beeten und Gewächshäusern in diesem Bereich (Abb. 11). Da das Palmenhaus wohl erst 1911 fertig gestellt werden konnte, war es nur ein Jahr lang in Gebrauch, denn 1912 mussten alle diese Glashäuser einem Neubau weichen. Situation nach 1912 Das Jahr der Grundsteinlegung bedeutete einen Einschnitt für die KOENIGs, da fast alle Glashäuser für den Neubau des Institutsgebäudes beseitigt werden mussten. Es ist aber zu berücksichtigen, dass ALEXANDER KOENIG 1904 das Rittergut Blücherhof in Mecklenburg erworben und zu einem landwirtschaftlichen Musterbetrieb hatte ausbauen lassen (HUTTERER 1998). Wildbret, Obst und Gemüse wurden seitdem auch aus Mecklenburg bezogen, und in den folgenden Krisenzeiten wurde diese Versorgung immer wichtiger.

9 Park und Garten des Museum Alexander Koenig im Wandel der Zeit 89 Abb. 10. Plan für ein Palmenhaus von ALBERT VOLKMANN, 1910 (Original im Museum Koenig). Abb. 11. Der Lageplan der Gebäude im Jahr 1911 zeigt zahlreiche Gewächshäuser an der Buschstraße (Entwurf: SUSANNE VON ISSENDORFF 1995).

10 90 RAINER HUTTERER et al. Abb. 12. Gemüseanbau im Ersten Weltkrieg: MIEZE FENDLER und ihr Sohn ROBERT FENDLER jun vor der Wohnung im Nordflügel des Museums (Foto: R. FENDLER sen.). Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde das gerade fertig gestellte Museumsgebäude beschlagnahmt und als Lazarett und Kaserne genutzt (HUTTERER & OESL 1998). Die noch verbliebene Gartenfläche diente in dieser Zeit der Versorgung zahlreicher Personen (Abb. 12) oder war nur für die Besatzungstruppen zugänglich. Der Gartenbereich hinter dem Hauptgebäude diente ab 1924 als Truppenlatrine. Erst 1927 wurde das Grundstück wieder an die Familie KOE- NIG zurückgegeben. Danach wurde der Park vermutlich wieder in einen ordnungsgemäßen Zustand versetzt; Berichte oder Dokumente über diese Zeit gibt es allerdings nicht. Situation nach 1945 Die britischen Bombenangriffe auf das Rheinland und Bonn 1943/44 legten nicht nur die Villa und das Gärtnerhaus in Schutt und Asche, auch die Parkanlagen wurden durch Bombenkrater verwüstet. Vor allem die Wege im Zentrum des Parks waren zerstört. Die während des Krieges mangelnde Pflege der Anlagen und die Ruinen förderten allerdings die Besiedlung der Flächen durch die Tierwelt. Der damalige Schüler JO- CHEN NIETHAMMER ( ), Sohn des Ornithologen GÜNTHER NIETHAMMER ( ), kartierte von 1949 bis 1950 Vogelnester im Park fand er 25 Vogelnester von 15 Arten, Nester von 13 Arten, und Nester von neun Arten (Nachlass J. NIETHAMMER). Darunter befanden sich Nachtigall, Weidenlaubsänger, Zilpzalp, Mönchsgrasmücke, Heckenbraunelle, Gartenrotschwanz, Hausrotschwanz, Buchfink, Grünfink, Girlitz, Fliegenschnäpper, Zaunkönig, Blaumeise, Schwanzmeise, Singdrossel, Amsel und Elster. Der Rückgang der Artenvielfalt hing mit dem Wiederaufbau der Gebäude ab 1950 zusammen, denn für die neuen Bundesbehörden musste Raum geschaffen werden. Als Ausgleich für die Inan-

11 Park und Garten des Museum Alexander Koenig im Wandel der Zeit 91 spruchnahme der repräsentativen Räume des Museumsgebäudes für das neue Bundeskanzleramt wurde die Ruine der Villa wiederaufgebaut, um Platz für die Zoologen des Museums zu schaffen (HUTTERER & OESL 1998). Dabei wurden auch die Bombenkrater im Park mit Schutt aufgefüllt und der Park hergerichtet. Die Wegeführung wurde vereinfacht und im Zentrum eine Wiese geschaffen. In der Folgezeit fanden sicher Neupflanzungen von Bäumen und Büschen statt, doch sind sie nicht dokumentiert. Im früheren Gartenbereich wurde 1950 eine Behelfsbaracke für Mitarbeiter des Kanzleramtes errichtet, das so genannte Montagehaus. Daneben wurde eine kleine Wiese angelegt und eine Reihe von Birken gepflanzt. Die übrigen Flächen wurden als Hausgärten von den Mietern im Nordflügel des Museums genutzt. Park und Gärten wurden nun auch regelmäßig für Forschungsarbeiten genutzt, da Mittel für teure Auslandsreisen kaum zur Verfügung standen. NIETHAMMER (1950) studierte die Karawanenbildung bei der Hausspitzmaus, und sein Sohn JOCHEN fing im Park Waldmäuse, Hausmäuse, Wanderratten, eine Rötelmaus und Gartenschläfer. HEINZ SIEL- MANN ( ) nutzte den Park 1951 für seinen Dokumentarfilm Quick, das Eichhörnchen. In der großen Voliere wurden dafür zahme Eichhörnchen gehalten und gefilmt; der Film erhielt den Bundesfilmpreis (SIELMANN 1952). Auch Insekten wurden intensiv studiert. HAINE & EASTOP (1966) wiesen durch Fänge mit Englischen Saugfallen von 1959 bis 1962 im Park des Museums über 100 Gattungen und 130 Arten von Blattläusen nach. Leider wurden die zahlreichen weiteren Insektenfänge nie ausgewertet und publiziert. Die Entomologin ELSE HAINE führte von 1959 bis 1970 ein Forschungslaboratorium für angewandte Entomologie im Museum Alexander Koenig, das überwiegend durch das Landesamt für Forschung NRW gefördert wurde, einem Vorläufer des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW übernahm Prof. MARTIN EISENTRAUT ( ) die Direktion des Museums. Er erreichte, dass an Stelle der Ruine des Gärtnerhauses ein Ersatzbau mit Dienstwohnungen und Raum für weitere Sammlungen errichtet wurde. Auch das Tierhaus wurde modernisiert und zunehmend für Forschungsarbeiten genutzt. In der großen Voliere wurden wieder Vögel gehalten und beobachtet, z. B. Uhus für die Studie von HERRLINGER (1973). Durch die Einstellung eines Gärtners war nun auch für die Pflege des Parks gesorgt. Pläne für einen Erweiterungsbau des Museums hinter dem Hauptgebäude ließen sich leider nicht realisieren. Ein Einschnitt für den Park bedeutete der Bau der U-Bahn-Trasse entlang der Adenauerallee im Jahr Für den Aushub des Tunnels mussten einige Meter vom Park und der Außenanlagen entlang der Adenauerallee abgetrennt und an die Stadt Bonn abgegeben werden. Die historischen Metallzäune und Tore wurden während der Bauphase zerstört und später durch einfache Gitter ersetzt. In der Folgezeit wurde der Park kaum verändert. Gärtner und Tierpfleger sorgten für die Pflanzen im Park und die Tiere im Tierhaus. Die Gärten hinter dem Hauptgebäude waren in kleine Parzellen aufgeteilt, die von Mietern und Mitarbeitern des Museums gepflegt wurden. Erst die Anlage eines dringend benötigten Besucherparkplatzes im Jahr 1980 hatte den Verlust eines Drittels der Gartenfläche zur Folge. Proteste der Anwohner der Buschstraße, die einen erhöhten Lärmpegel befürchteten, begleiteten die Bauarbeiten. Die Gartenanlagen und der Park im neuen Jahrtausend Während der Amtszeit von Prof. CLAS M. NAUMANN ( ) wurden dem zuständigen Ministerium Pläne für einen Ersatzund Erweiterungsbau unterbreitet, dessen

12 92 RAINER HUTTERER et al. Abb. 13. Blick in den aufgelassenen Garten zwischen Hauptgebäude und Buschstraße im Jahr 2000; rechts das 2006 abgerissene Montagehaus (Foto: R. HUTTERER). Planungs- und Genehmigungsverfahren sich von 1993 bis 2003 hinzogen. Vorgesehener Bauplatz war das Gartenareal hinter dem Hauptgebäude. Als die Realisierung näher rückte, gaben viele Mitarbeiter ihre Gartenparzelle auf und es entwickelte sich ein Brachland (Abb.13), das einer Vielfalt von Insekten und Vögeln für kurze Zeit Raum und Nahrung bot. Seit 2004 steht dort der CLAS NAUMANN-Bau. Die zehn Jahre dauernde Phase, in der alle Museumsgebäude eingerüstet und saniert und das Montagehaus und die große Voliere abgerissen wurden, hatte aber auch umfangreiche Schäden im Park und den Gartenanlagen verursacht, die nach und nach behoben wurden. Einige der ältesten Bäume im Park mussten in dieser Zeit gefällt werden. Stürme und Krankheiten hatten ihnen zugesetzt. Schon 2000 musste eine riesige Stieleiche (Quercus robur), die zentral im Park wuchs, wegen massiven Pilzbefalls gefällt werden. An ihrem Platz wächst heute ein Götterbaum wurde ein Windbruch gefährdeter Zuckerahorn (Acer saccharum) an der Simrockstraße gefällt, der massiv mit Misteln behangen war. Eine Tränenkiefer (Pinus wallichiana) vor dem Seiteneingang der Villa drohte umzukippen und wurde deshalb gefällt; eine Nikko-Tanne (Abies homolepis) vor dem Tierhaus starb um dieselbe Zeit ab. Der größte Verlust betraf aber den alten Mammutbaum (Sequoiadendron giganteum), der alle anderen Parkbäume überragte. Er wurde 2003 gefällt; seine Baumscheibe wies 110 Wachstumsringe auf. Er gehörte zu einer Generation von Mammutbäumen, die um die Jahrhundertwende in privaten Parks im Bonner Stadtgebiet als Charakterbaum gepflanzt wurden. Die einzige Südbuche (Nothofagus antarctica) im Park stand wohl den Abrissarbeiten an der großen Voliere im Weg und wurde 2006 beseitigt. Ebenso erging es einem Walnussbaum und einer alten Hainbuche, die beim Abriss des Montagehauses

13 Park und Garten des Museum Alexander Koenig im Wandel der Zeit 93 Abb. 14. Zehn Baumarten auf einen Blick Ansicht des Parks im Herbst 2011 (Foto: R. HUTTERER). dem Bagger im Wege standen. Im Zuge der Errichtung des CLAS NAUMANN-Baues wurden im Gartenbereich die Birken gefällt, die 1950 nach dem Aufbau des Montagehauses für das Bundeskanzleramt gepflanzt worden waren. In ihrem Schatten hatten schon Mitarbeiter der Bundesbehörden ihre Pausen verbracht, und nach ihnen Generationen von Museumsangestellten und Studenten geruht, gearbeitet und Feste gefeiert. Aktueller Stand Der Park ist heute wieder in einem relativ guten Zustand. Die Parkwege wurden neu gefasst und mit Kies ausgelegt, ähnlich wie in seiner Anfangszeit. Regelmäßige Schnittund Pflegemaßnahmen werden durchgeführt. Durch behutsamen Schnitt wurden Sichtachsen freigelegt, die reizvolle Durchblicke gestatten (Abb. 14). Die Verluste an großen alten Bäumen wurden durch Neupflanzungen kompensiert. Der aktuelle Baumbestand (Tabelle 1) umfasst 45 Baumarten bzw. Formen, weitere neun Arten wachsen im Bereich der Gartenanlagen. Strauchartige Gewächse sind mit mindestens 27 Arten vertreten (Tabelle 2). Von den alten Bäumen aus der Gründerzeit des Parks sind noch einige erhalten. Bemerkenswert ist der besonders große nordamerikanische Geweihbaum (Stammumfang 3.12 m), der in einem Verzeichnis der exotischen Bäume in Bonn (OTZEN & GRIESCHE 2010) gar nicht erwähnt wird. Er ist zugleich einer der höchsten Bäume im Park. Zedern sind mit drei Arten und einer Varietät vertreten; die große Libanon-Zeder hat einen Stammumfang (in einem Meter Höhe) von 3.84 m. Eine Hängebuche (Stammumfang 2.73 m) und zwei Blutbuchen (Umfänge 3.47 und 3.01 m) sind ebenso auffällige Bäu-

14 94 RAINER HUTTERER et al. Tab. 1. Bäume im Park und in den Gartenanlagen des Museum Koenig (Stand 2012). No. Trivialname Wiss. Name Park Garten 1 Libanonzeder Cedrus libani X 2 Atlaszeder Cedrus atlantica X 3 Blauzeder Cedrus atlantica var. glauca X 4 Himalaya-Zeder Cedrus deodora X 5 Serbische Fichte, Wildform Picea omorica X 6 Serbische Fichte, Kulturform Picea omorica X 7 Gemeine Fichte Picea abies X 8 Stechfichte Picea pungens X 9 Österr. Schwarzkiefer Pinus nigra var. austriaca X 10 Waldkiefer Pinus sylvestris X 11 Weymouths-Kiefer Pinus strobus X 12 Eibe Taxus baccata X X 13 Säuleneibe Taxus baccata f. Fastigiata X 14 Lawsons Scheinzypresse Chamaecyparis lawsoniana X X 15 Zypresse Cupressus sp. X 16 Wacholder Juniperus sp.? squamata X 17 Ginkgo Ginkgo biloba X 18 Urweltmammutbaum Metasequoia glyptostroboides X 19 Kobushi-Magnolie Magnolia kobus X 20 Tulpen-Magnolie Magnolia x soulangiana X 21 Buchsbaum Buxus sempervirens X 22 Judasbaum Cercis siliquastrum X 23 Geweihbaum Gymnocladus dioicus X 24 Tulpenbaum Liriodendron tulipifera X 25 Hoher Götterbaum Ailanthus altissima X 26 Baumaralie Kalopanax septemlobus X 27 Paulownie Paulownia fargesii X 28 Chin. Blauglockenbaum Paulownia tomentosa X 29 Japanischer Kuchenbaum Cercidiphyllum japonicum X 30 Taschentuchbaum Davidia involucrata X 31 Kleeulme Ptelea trifoliata X 32 Europäischer Zürgelbaum Celtis australis X 33 Lotuspflaume Diospyros lotus X 34 Milchorangenbaum Maclura pomifera X 35 Walnuss Juglans elegans X 36 Blutbuche Fagus sylvatica f. Purpurea X 37 Hängebuche Fagus sylvatica f. Pendula X 38 Rotbuche Fagus sylvatica X X 39 Hainbuche Carpinus betulus X 40 Winterlinde Tilia cordata X X 41 Holländische Linde Tilia x europaea X 42 Verschiedenblättrige Linde Tilia heterophylla X 43 Pyramideneiche Quercus robur f. Fastigiata X 44 Roteiche Quercus rubra X 45 Eschen-Ahorn Acer negundo X 46 Berg-Ahorn Acer pseudoplatanus X 47 Japanischer Ahorn Acer palmatum X 48 Rotblühende Rosskastanie Aesculus x carnea X 49 Sandbirke Betula pendula X 50 Japanische Blütenkirsche Prunus serrulata X 51 Vogelkirsche Prunus avium X 52 Mandelbaum Prunus triloba X 53 Eberesche Sorbus aucuparia X 54 Elsbeere Sorbus torminalis X

15 Park und Garten des Museum Alexander Koenig im Wandel der Zeit 95 Tab. 2. Sträucher im Park und in den Gartenanlagen des Museum Koenig (Stand 2012). No. Trivialname Wiss. Name Park Garten 55 Europäische Stechpalme Ilex aquifolium X 56 Bastardindigo Amorpha fruticosa X 57 Hasel Corylus sp. X X 58 Scheinhasel Corylopsis pauciflora X 59 Oster-Schneeball Viburnum x burkwoodi X 60 Gemeiner Schneeball Viburnum opulus X 61 Amerikanischer Schneeball Viburnum trilobum X 62 Birkenblättriger Schneeball Viburnum betulifolium X 63 Europäischer Pfeifenstrauch Philadelphus coronarius X 64 Tatarischer Hartriegel Cornus alba X X 65 Wechselblättriger Hartriegel Cornus alternifolia X 66 Seidiger Hartriegel Cornus sericea X 67 Pagoden-Hartriegel Cornus controversa X 68 Gewöhnlicher Hartriegel Cornus mas X 69 Ovalblättriger Liguster Ligustra ovalifolium X X 70 Stumpfblättrige Zwergmispel Cotoneaster affinis X 71 Graue Strauchmispel Cotoneaster dielsianus X 72 Forsythie Forsythia x intermedia X 73 Scheinquitte Chaenomeles japonica X 74 Korkflügelstrauch Euonymus alatus X 75 Heckenkirsche Lonicera hirsuta X 76 Flieder Syringa vulgaris X 77 Herbstflieder Syringa microphylla X 78 Schmetterlingsstrauch Buddleia davidii X 79 Gewöhnliche Mahonie Mahonia aquifolium X 80 Großblättrige Berberitze Berberis julianae X 81 Rhododendron Rhododendron catawbiense X me im Park. Bemerkenswert sind auch ein alter Gingko (Umfang 2.86 cm) und einige alte Kobushi-Magnolien (größter Umfang 0.93 m) (Abb. 15). Eine sehr große, isoliert stehende und Bild bestimmende Säuleneibe wird vermutlich etwa 80 Jahre alt sein (Gesamtumfang der Säule 12.6 m), denn ein Foto von 1950 zeigt sie mit einer Höhe von ein bis zwei Metern. Unter den Neupflanzungen der letzten Jahre sind interessante Arten wie Kleeulme, Milchorangenbaum, Lotuspflaume, Japanischer Kuchenbaum, Taschentuchbaum und Europäischer Zürgelbaum. Die Tierwelt des Parks hatte durch die Baumaßnahmen Versteck- und Lebensräume verloren und war deshalb in ihrer Vielfalt zurückgegangen. Eichhörnchen beleben inzwischen wieder den Park, auch Waldmäuse, Hausmäuse und Hausspitzmäuse sind noch da. Steinmarder nutzen den Park als Tagesversteck, und auch ein Fuchs oder Dachs war zu Besuch. Die Zahl der Brutvögel ist noch gering, aber Rabenkrähe, Amsel, Zaunkönig, Grasmücke und Schwanzmeise haben 2012 gebrütet oder Brutversuche unternommen. Hirschkäfer bewohnen das Altholz im Park. Um die lebende Vielfalt an Arten im Museum Koenig zu erhöhen und somit auch dem Namen Forschungsinstitut für Biodiversität gerechter zu werden, bemühten sich seit 2010 der Gärtner (TOM GRUNDTNER) und ein Parkgremium (RAINER HUTTERER, GUSTAV PETERS und HEIKE WÄGELE) um die Schaffung neuer und naturnaher Lebensräume, als Erweiterung und wieder Rückführung bereits früher existierender Habitate.

16 96 RAINER HUTTERER et al. Abb. 15. Magnolien gehören zu einer uralten Pflanzengruppe, deren leuchtend rote Samen wahrscheinlich schon von Dinosauriern gefressen wurden (Foto: R. HUTTERER). Schaffung eines neuen Biodiversitätsbereiches seit 2010 Nach Fertigstellung des Neubaus und Abriss des Montagehauses war von der Bauplanung ein einfacher Rasen als Verbindung zum Parkgelände mit einer Absperrung durch eine Hainbuchenhecke vorgesehen und auch realisiert worden. Allerdings zeigte sich schon da der Trend der Mitarbeiter, vom CLAS NAUMANN-Bau über die Wiese auf direktem Weg in die neu geschaffene EDV- Abteilung im ehemaligen Käferhaus zu laufen. Nachdem ein Teil der ehemaligen Wäschewiese (auch als Rosengarten bekannt) nach der Dinosaurierausstellung neu gestaltet werden musste, ergab sich die Gelegenheit, den kompletten Bereich zwischen CLAS NAUMANN-Bau, ehemaligem Volierenbereich und dem Rosengarten neu zu gestalten und einen einmaligen Biodiversitätsbereich zu schaffen, der nicht nur zum Verweilen einlädt, sondern mittlerweile von den Mitarbeitern des Museum Koenig für Lehr- und Forschungszwecke (wieder) verwendet wird. Weiterhin wurde auch ein Programm für den Jungforscher-Club des Museum Koenig gestartet, in dem 11 bis15jährige Jugendliche unter Anleitung die Diversität sowohl von Pflanzen als auch von Tieren erfassen. Die Idee dabei ist, mit Hilfe der Jugendlichen ein Monitoringprojekt über mehrere Jahre aufzustellen, um die Entwicklung der Artenzusammensetzung in den neu geschaffenen Arealen zu verfolgen. Folgende Elemente konnten in den zwei Jahren von 2010 bis 2011 realisiert werden: Benjeshecke (aus Totholz bestehende Hecke), Vogelhecke bestehend aus ausschließlich einheimischen Sträuchern, Trockenhügel, Magerwiese und Staudenbeet mit Sitzbereich für die Mitarbeiter. Dabei wurde auch dem Wunsch der Mitarbeiter gefolgt, einen direkten Weg in die EDV zu schaffen und 2 Bäume zur Beschattung der Südseite des CLAS NAUMANN-Baus zu pflanzen. Der Gärtner (TG) entwickelte zusammen mit dem Gartenteam eine Liste einheimischer Sträucher für eine naturnahe Insekten- und Abb Das Fundament der Schotterwiese im August 2011 (li.) und das Resultat im Mai 2012 (re.) (Fotos: R. HUTTERER).

17 Park und Garten des Museum Alexander Koenig im Wandel der Zeit 97 Vogelhecke. Danach wurden unter anderem verschiedene Wildrosen (Rosa spp.) als auch Gemeine Felsenbirne (Amelanchier ovalis), Mispel (Mespilus germanica), Zwergweichsel (Prunus fruticosus), Haferschlehe (Prunus insititia) und viele andere Sträucher gepflanzt. Um ein Verunkrauten zu verhindern, wurde dort im Frühjahr 2011 eine Samenmischung speziell für Insekten eingesät. Die Benjeshecke, die teils entlang der Vogelhecke läuft, wurde und wird mit anfallendem Holz aus den Aufräumarbeiten des Parks gefüllt. Sie dient bereits einigen Vogelarten als Aufenthaltsort und Nahrungsquelle. Der in Tropfenform gestaltete Trockenhügel, mit einem kleinen aufsitzenden Hügel primär mit Kalksand verfüllt wurde im Frühjahr mit standorttypischen Stauden locker bepflanzt. Die ersten Erdbienen, aber auch Eidechsen haben sich bereits dauerhaft eingestellt. Für die Erstellung des Trockenhügels wurden ausschließlich Steine aus einem ehemaligen Reptiliengehege im Park verwendet. Im Frühjahr 2012 stellte die Magerwiese zwischen Wäschewiese und dem Trockenhügel einen Augenschmaus dar (Abb. 17). Vorarbeiten zur Erneuerung und Abmagerung des bislang nicht speziell genutzten Areals am Gewächshaus erfolgten bereits im Frühsommer 2011 (Abb. 16). Im Sommer 2011 erfolgte hier eine Aussaat von Samen ( Feldblumenmischung und Schmetterlings- und Wildbienensaum ). Zwischen Mai und Juni 2012 dominierten hier wochenlang blaue Kornblumen (Centaurea cyanus) und roter Mohn (Papaver rhoeas). Im Sommer fiel regelmäßig ein kleiner Schwarm von Stieglitzen ein um Samen zu fressen, und Eidechsen jagten auf dem Boden nach Insekten. Im September wurde bereits die erste Mahd durchgeführt und es wird sich zeigen, welche Pflanzen im nächsten Jahr wiederkommen werden. Der neu geschaffene Weg zwischen Trockenhügel und Magerwiese erlaubt nun auch einen schnellen Zugang zur EDV und der Abteilung für Bioinformatik. Abb April 2010: Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Museums gestalteten gemeinsam den neuen Diversitätsbereich (Fotos: WÄGELE). Auf der Wiese vor dem CLAS NAUMANN-Bau wurde eine Walnuss und eine Elsbeere (Sorbus torminalis) gepflanzt. Die Elsbeere, Baum des Jahres 2011 in Deutschland und 2012 in Österreich, wurde von der Alexander Koenig Gesellschaft gespendet. Die beiden Bäume sollen in den nächsten Jahren eine leichte Beschattung der Südseite des CLAS NAUMANN-Baues schaffen, und somit das Aufheizen der dort gelegenen Mitarbeiterräume verringern. Da ein kleines Gewächshaus dem großen Dinosaurierzelt für 2009 weichen musste, ergab sich auch hier eine neue Nutzung. Ein Staudenbeet mit weitgehend einheimischen Stauden (ausschließlich Spenden von Mitarbeitern) wurde um die ehemalige Bodenplatte des Gewächshauses angelegt und ergeben nun ein von März bis November reiches Blütenmeer, welches von zahlreichen Insekten besucht wird und den Mitarbeitern ganzjährig ein schönes Sitzambiente bietet.

18 98 RAINER HUTTERER et al. Obwohl die Planungen und viele baulichen Aktionen weitgehend von drei bis vier Mitarbeitern des Museums durchgeführt wurden, haben doch immer wieder zahlreiche Mitarbeiter, Studenten und Ehrenamtliche bei den verschiedensten Aktivitäten geholfen. Sie haben weder Schmutz, Schaufel, noch Kuchen und Kaffee gescheut, um an den Events teilzunehmen (Abb ). Die Gestaltungen sind noch nicht komplett abgeschlossen. Die Erfahrung hat aber gezeigt, dass eine so vielfältige (Aus-) Nutzung eines kleinen Areals manchmal Zeit braucht, um sich zu entwickeln und die Bedürfnisse (der Natur und der Mitarbeiter) zu klären. Die nächsten Jahre werden zeigen, wie dieses Zusammenleben funktionieren wird. Danksagung Wir danken allen Helfern, die sich am Bau der Wiese, Hecke und des Hügels beteiligt haben, in welcher Form auch immer, und der Direktion und Verwaltung des ZFMK für ideelle und finanzielle Unterstützung. Der Alexander Koenig Gesellschaft sei herzlich für die Stiftung der Elsbeere gedankt, und dem Botanischen Garten Bonn ebenfalls für die Abgabe von Büschen und Bäumen. THORSTEN KLUG fertigte Reproduktionen der großen Parkpläne an, SUSANNE VON ISSENDORFF entwarf professionelle Pläne des Grundstückes und CHRIS- TINE THROLL transkribierte den Brief ALEXANDER KOE- NIGs. ERNST NEY und HANS POLZEN berieten uns bei der Bestimmung exotischer Baumarten. Herzlichen Dank dafür! Zusammenfassung. Der Park des Museum Koenig wurde etwa 1890 von dem Bonner Gartenarchitekten JULIUS BOUCHÉ geplant und nach den Vorgaben von ALEXANDER KOENIG angelegt und seitdem mehrfach verändert. Der heutige Zustand weist eine reduzierte Wegeführung auf, lässt aber noch wichtige Elemente des ursprünglichen Zustandes erkennen. Auch der Baumbestand weist unter anderem mit drei Zedernarten, einem Geweihbaum, Gingko, Scheinzypresse und alten Magnolien noch Elemente der originalen Bepflanzung auf. Auf kleiner Fläche sind heute über 40 Baumarten versammelt. Für ALEXANDER KOENIG diente der Park der Erbauung und der Forschung, und diese Tradition wird bis heute fortgeführt. Die früheren Garten- und Gewächshausanlagen waren am stärksten durch bauliche Änderungen betroffen. Dadurch entstandene Brachflächen wurden in den letzen Jahren in Wildwiesen- und hecken umgewandelt und dienen nun wieder der Forschung und als Lebensräume für Wildtiere. Summary. In approximately 1890, the landscape architect JULIUS BOUCHÉ designed the park of the Museum Koenig, following the instructions of ALEXANDER KOENIG. Since then the park has been modified several times. Today it shows a reduced layout of paths but some important elements of the original design can still be recognized. With three species of cedars, Kentucky coffeetree, gingko, white cedar and old magnolias, the tree population includes elements of the historical plant selection. More than 40 species of trees grow in a relatively small space. For ALEXANDER KOENIG the park served as a place for contemplation and research, and this tradition continues until today. The former horticultural beds and greenhouses were most affected by different construction projects. The resulting fallow plots were converted into natural meadows and hedgerows during the past years which now serve again for research and as habitat for wildlife. Literatur BARTHLOTT, W. (1991): Geschichte des Botanischen Gartens der Universität Bonn. In: H. Klein: Bonn Universität in der Stadt. Veröffentlichungen des Stadtarchivs Bonn 48: BERG, B. (1926): Abu Markúb: Mit der Filmkamera unter Elefanten und Riesenstörchen. Reimer, Berlin. BOUCHÉ, J. Hrsg. (1886): Carl David Bouché, Bau und Einrichtung der Gewächshäuser: ein Handbuch für Gärtner und Baumeister, 2 Bände (Text, Atlas). Emil Strauß, Bonn. EISENTRAUT, M. (1973): Alexander Koenig und sein Werk. Biographie eines Bonner Ehrenbürgers. Zoologisches Forschungsinstitut und Museum Alexander Koenig, Bonn. 57 S. HAINE, E. & EASTOP, B. E. (1966): Die Erforschung des Insektenflugs mit Hilfe neuer Fang- und Meßgeräte: Der Nachweis von Blattläusen (Homoptera, Aphidoidea, CB.) im Park des Museums Alexander Koenig in den Jahren 1959, 1960, 1961 und Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen 1699: 1 42, 3 Tab. Westdeutscher Verlag Köln, Opladen. HERRLINGER, E. (1973): Die Wiedereinbürgerung des Uhus Bubo bubo in der Bundesrepublik Deutschland. Bonner zoologische Monographien 4:

19 Park und Garten des Museum Alexander Koenig im Wandel der Zeit HUTTERER, R. (1990): Vater: Russland, Mutter: Dänemark Alexander Koenig und das Problem der Sibirischen Rehe. Tier und Museum 2: 3 8. HUTTERER, R. (1998): Blücherhof in Mecklenburg: Mustergut, Sommersitz und Gästehaus Alexander Koenigs von Tier und Museum 6: HUTTERER, R. (2000): Alexander Koenigs erste Museumsgründung in Bonn vor 100 Jahren. Tier und Museum 7: HUTTERER, R. (2008): Auf Zucker gebaut Alexander Koenig und sein Museum in Bonn. Koenigiana 2: 3 8. HUTTERER, R. (2011): Von Demmin nach Bonn: Leben und Wirken von Margarethe Koenig ( ). Koenigiana 5: HUTTERER, R. & OESL, B. (1998): Das Museum Koenig im Spannungsfeld der Politik. Das Museum Koenig 1: JÜRGENS, R. (1886): Praktische und ästhetische Anforderungen an neue landschaftliche Anlagen. Allgemeine konservative Monatsschrift für das christliche Deutschland, Mai 1886: KNOPP, G. (1985): Villa Hammerschmidt. Denkmalpflege im Rheinland 2 (4): KNOPP, G. (2010): Peter Joseph Lenné ( ) der berühmte königlich-preußische Generalgartendirektor und seine vielgeliebte Vaterstadt Bonn. Bonner Geschichtsblätter 60: KUPHALDT, G. (1927): Die Praxis der angewandten Dendrologie in Park und Garten. Parey, Berlin. 99 NIETHAMMER, G. (1950): Zur Jungenpflege und Orientierung der Hausspitzmaus (Crocidura russula Herm.). Bonner zoologische Beiträge 1: OESL, B. & HUTTERER, R. (1997): Auf den Spuren von Leopold Koenig in Bonn. Bonner Geschichtsblätter 43/44: OTZEN, H. & GRIESCHE, C. (2010): Bäume in und um Bonn. M. Lempertz, Königswinter. SEILER, M. (2003): Über den Umgang mit historischen Gärten. In: Gartenlust Lustgarten. Die schönsten historischen Gärten in Deutschland. Schnell & Steiner, Regensburg. SIELMANN, H. (1952): Quick, das Eichhörnchen. Dokumentarfilm IWU, München. SONNTAG, O. (1998): Villen am Bonner Rheinufer Bde. Bouvier Verlag, Bonn. Dr. RAINER HUTTERER, Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig, Adenauerallee 160, Bonn; THOMAS GRUNDTNER, Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig, Adenauerallee 160, Bonn; WOLFGANG MELENK, Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig, Adenauerallee 160, Bonn; Prof. Dr. HEIKE WÄGELE, Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig, Adenauerallee 160, Bonn; E- Mail:

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