Was ist der Börsenführerschein

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1 Was ist der Börsenführerschein Grundlagenausbildung im Bereich Geschichte der Börse Handelsablauf Börsenvokabular Finanzprodukte Anlagephilosophien Kostenlos und allgemeinnützig Deutschlandweit an über 30 Universitäten Schirmherrschaft von Markus Koch Zertifiziert nach bestandenem Test Multiple-Choice min. 50% zum Bestehen ab 80% Eintrag überdurchschnittlicher Leistung KEINE Anlageberatung oder Handelsempfehlungen 1

2 Schirmherr Markus Koch 2

3 Bundesverband der Börsenvereine an deutschen Hochschulen e.v. Börsenführerschein I. Börse, Kapitalmarkt und Handel 2. Juni 2013

4 Aufbau des Börsenführerscheins I. Börse, Kapitalmarkt und Handel II. Aktien, Renten und Fonds III. Optionen und Zertifikate IV. Anlegerphilosophien und Börsenpsychologie 4

5 Börse Krise Handel 5

6 Der Begriff Börse Van der Buerse Vertretbare (fungible) abwesende Güter Zeitliche-und örtliche Konzentration bursa Standardisierte Handelsprodezedere 6

7 Vertretbarkeit der Güter Unterschied zu Wochenmärkten und Auktionen Ermöglicht den Handel ohne Besichtigung des Gutes α 7

8 Zeitstrahl der Börsen 1460 Antwerpen 1792 New York Stock Exchange 1409 Brügge 1462 Lyon 1554 Royal Exchange London 8

9 Erste Wertpapiere Wertpapiere von Herzögen oder Königen gehandelt Ganze Königreiche konnten Pleite gehen (z.b. Ludwig XIV ) 1602 Emission der Aktien der Niederländischen East India Company 9

10 Börsen in Deutschland 1540 Augsburg und Nürnberg 1558 Frankfurt am Main 1860 Berlin das neue Zentrum 10

11 Börse Krise Handel 11

12 Große spekulative Übertreibungen 12

13 Tulpenmanie 1560: Tulpen gelangten erstmals nach Holland 1593: erste Anpflanzung in Holland, Nachfrage übersteigt bald Angebot 1634: Handel wurde Spekulationsgeschäft 5. Februar 1637: Verkauf von 99 Posten Zwiebeln für Gulden 7. Februar 1637: Platzen der Spekulationsblase Preise fielen über 95% 13

14 Great Depression 14

15 Schlusskurse Dow Jones Datum Schlusskurs % 21. Oktober ,91-3, Oktober ,51 1, Oktober ,85-6, Oktober ,47-2, Oktober ,22 0, Oktober ,64-13, Oktober ,07-11, Oktober ,47 12, Oktober ,51 5,82 4. November ,68-5,79 6. November ,13-9,92 7. November ,19 2,61 8. November ,53-0,70 15

16 Vollautomatischer Börsencrash Ursache: Portfolio Insurance Strategie sollte Investoren Schutz vor Einbußen bringen Vollautomatische Handelssysteme trugen zum enormen Kursverlust bei, Auslöser weiterhin unbekannt. Gesamtverlust des Dow Jones am Schwarzen Montag 19. Oktober 1987: 22,61% Größter Tagesverlust der Geschichte 16

17 Börse Krise Handel 17

18 Deutscher Aktienindex Wichtigster Aktienindex in Deutschland Produkt der Deutschen Börse AG Einführung 1988 Performanceindex 18

19 Wichtigster Aktienindex der USA Einführung in 1896 Eingeführt von Charles Dow für sein Wall Street Journal Kursindex Dow Jones Industrial Average 19

20 Umsätze

21 Organisation einer Börse Öffentlich-rechtliche Institution Getragen von privatwirtschaftlich organisierten Unternehmen Börse: TÜV für Wertpapiere Faire Bewertung an der Börse 21

22 Model der Börse München Börse München - Öffentlich-rechtliche Börse - Börsenrat Geschäftsführung Handelsüberwachung Sanktionsausschuss Bayerische Börse AG - Privatrechtlicher Träger - Hauptversammlung Aufsichtsrat Vorstand Angestellte 22

23 Der Handel 23

24 Der Handelsprozess 24

25 Kurs in Der Ausführungspreis Ausführungspreis für börsengehandelte Waren wird über das Skontro berechnet Derjenige Preis wird festgesetzt, zu dem das übereinstimmende Angebot und Nachfrage am größten sind Summe der Kaufaufträge zu diesem Kurs Summe der Verkaufsaufträge zu diesem Kurs Möglicher Umsatz in Stück

26 Börsentypen Unterscheidung nach: Art der gehandelten Güter Wertpapierbörsen Devisenbörsen Warenbörsen Versicherungsbörsen Geschäftsform Kassa- und Termingeschäfte Nicht-/Präsenz der Händler Präsenz- und Computerbörse 26

27 Merkmale einer Wertpapierbörse Fungibilität Definierte Bräuche: Usancen Fester Ort und Zeit Reine Marktfunktion Transparenz 27

28 Segmentierung Das Börsengesetz unterscheidet: Regulierter Markt Freiverkehr Deutsche Börse unterscheidet: Prime Standard General Standard Entry Standard Open Market 28

29 Freiverkehr Open Market Preismittlung durch freie Makler Privatrechtlich organisiert Entry Standard Teil des Open Market Vorhof zum General Standard 29

30 Regulierter Markt General Standard Zulassung zum regulierten Markt Spricht nationale Investoren an Prime Standard Hohe Transparenzanforderungen Abschlussnach IFRS und US-GAAP 30

31 Ordertypen Marketorder Limitorder Stop-Loss Limit Iceberg-Order 31

32 Straftaten Insiderhandel Marktmanipulation 32

33 Der Kapitalmarkt: Beteiligungen Anleihen Hypothekenbriefe Aktien Kredite 33

34 Der Devisenmarkt 34

35 Das Projektteam des BVH: Präsentation1 Präsentation 2 Präsentation 3 Präsentation 4 Skript, Test und Handouts Sebastian Schwand Hartwig Remmers Lasse Nagel Patrick Preuss Nano Kurzmann Oliver Brügmann Tobias Kubsch Andreas Averbeck Leon Eberhardt Andreas Averbeck Akad. Börsenverein Greifswald Akad. Börsenverein Greifswald Akad. BörsenvereinGöttingen Münsteraner Börsenparkett Berliner Börsenkreis Berliner Börsenkreis Akad. BörsenvereinGöttingen Akad. BörsenvereinGöttingen Berliner Börsenkreis Akad. Börsenverein Göttingen Projektleitung Andreas Averbeck Akad. Börsenverein Göttingen 35

36 The End Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit! 36

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