Von gesund bis krank und wieder zurück Früherkennung und berufliche Reintegration aus Sicht eines Taggeld- und Krankenversicherers

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1 Von gesund bis und wieder zurück Früherkennung und berufliche Reintegration aus Sicht eines Taggeld- und Krankenversicherers Werner Alfred Selo Stiftung Denise Camenisch Gesamtheitliche Sicht 2

2 Fachexpertise beiziehen z.b Case Management Überblick Case Management Krankenversicherungsgesetz (KVG), Allgemeiner Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), Unfallversicherungsgesetz (UVG), Versicherungsvertragsgesetz (VVG) 4

3 Helsana Case Management Relevant sind die Gesetzesgrundlagen im CM Koordination der med. Leistungen 60 % Koordination der med. Leistungen 60 % Koordination der med. Leistungen 60 % Rahmenbedingungen klären a. Jede gesetzliche Grundlage gibt den Rahmen für ein Case Management vor b. Ausbildungen der Case Manager erfragen Koordination der med. Leistungen 40 % 5 Case Management und Zahlen Auswertungszeitraum: gesund Primärprävention (gesund) beginnend Sekundärprävention (Früherkennung) Wiedereingliederung Tertiärprävention (Reintegration) Case Management nach UVG / KTG / OKP Die Einschätzung / Qualität der CM-Betreuung durch den CM wurde von 80% der befragten Kunden als gut bis sehr gut bewertet. Erfolgsquote 2014 Diagnose-Fallgutentwicklung

4 Gesamtheitliche Betrachtung in der Früherkennung - Der betroffene Mensch - Die Gesellschaft - Die Kostenträger mit systemischen Ansätzen Definition Früherkennung Investition in den Menschen Früherkennung als Begriff rechtzeitiges Erkennen einer Erung oder Störungen, die einen Menschen physisch und psychisch belasten und potenziell in seiner Gesundheit gefährden. zeitliche Komponente entscheidend: rasches Helfen bei beginnender Chronifizierung oder anhaltender Symptomatik wie zunehmende Stressbelastung am Arbeitsplatz Investition in die Früherkennung Helsana beschäftigt sich seit 2004 mit der Früherkennung von Krankheiten. Investitionen in Menschen lohnen sich dann besonders, wenn gesundheitliche Beeinträchtigungen möglichst früh erkannt und dazu Massnahmen im sozialen, beruflichen, finanziellen und medizinischen Bereich eingeleitet werden können. Bis heute konnten sich die Sozial- und Zusatzversicherer nicht auf eindeutige Früherkennungskriterien einigen. Einig ist man sich aber, dass dies oberste Priorität zwecks Stabilisierung der Kosten hat. 8

5 Gesamtheitliche Sicht 9 Der Mensch im Vordergrund Forderungen der gesamtheitlichen Betrachtung und einer valideren Früherkennung Quelle: Früherkennung zwischen Wohlbefinden und Krankheit, Stämpfli

6 Versicherungstechnische Früherkennung 11 Früherkennung gestern und heute Start CM Start CM (Pyramide: Healthways) (Pyramide: Healthways) Sensibilisierung aller Parteien für Früherkennung und (Re-)Integration ist notwendig. Die Früherfassung und Frühintervention sind präventive Mittel, um Personen mit ersten Anzeichen einer möglichen Invalidität rasch zu erfassen und ihnen mithilfe geeigneter Interventionsmassnahmen einen Verbleib im Arbeitsprozess und eine rasche Wiedereingliederung zu ermöglichen. Prof. Dr. Roland A. Müller, Direktor Schweizerischer Arbeitgeberverband

7 Kooperationsmodelle für involvierte Parteien gesund Primärprävention (gesund) beginnend Sekundärprävention (Früherkennung) Wiedereingliederung Tertiärprävention (Reintegration) Das FER-Kooperationsmodell Professionelle Früherkennung und Reintegration mit Helsana als Partner der ersten Stunde Unfallversicherer Krankentaggeldversicherer Vereinbarung und Prozesse Arbeitgeber Kantonale IV-Stelle Gemeinsamer Unterstützungsfonds Pensionskasse Krankenversicherer Behandlungsnetz Früherkennung und Reintegration 14

8 Systemunterstütze Informationen für Jedermann/Jede Frau Phase beginnen / Bedürfnisse Unternehmenskunden gesund Primärprävention (gesund) beginnend Sekundärprävention (Früherkennung) Wiedereingliederung Tertiärprävention (Reintegration) Webbasierte Früherkennung - Individuelles Resultat - Individuelle Massnahmen Guter Versicherungsschutz Umfassende Beratung, Begleitung Ein Ansprechpartner bei Bedarf

9 Was macht einen Menschen? Befragungen bei 15 Arbeitgebern aus verschiedenen Branchen und Betriebsgrössen Auf persönlicher, freiwilliger Basis von Arbeitnehmern Abgefragt: Alter, Geschlecht, Branchen, und individuelle Faktoren im Bereich Arbeit, Privatleben und Finanzen (n >4000) Resultate: 6 klar abgrenzbare Berufsgruppen gebildet, die sich im Umgang mit Ressourcen, Defiziten und Stressoren different verhalten pro Gruppe 3-8 hauptsächliche Risikofaktoren identifiziert Die Resultate werden am 31. International Congress on Occupational Health (ICOH) unter dem Titel Systematic early detection and prevention of occupational risk factors vorgestellt. Link Resultate 17 18

10 Fazit Psychische Belastung am Arbeitsplatz Früherkennung - Hilfestellung - Prävention Psychische Belastungen nehmen zu wir stehen alle in der Verantwortung Die Früherkennung, Unterstützung, Stabilisierung und/oder Reintegration von psychisch belasteten Personen gelingt nur mit einer gesamtheitlichen Betrachtung der Situation und Lebenslage. Um früh erkennen zu können müssen alle Präventionseben berücksichtigt und mit Hilfsmitteln bestückt werden. Alle involvierten Parteien sind gefragt, auf: - System- und Organisationsebene - Betreuungs- und Fachebene (medizinisch, versicherungstechnisch etc.) - Als betroffener oder betreuender Mensch selbst Qualitative Arbeiten und Forschung, aber auch Hilfe zur Selbsthilfe sind wichtig. 19 Welche Punkte möchten Sie diskutieren?

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