Ohne Technik kein Online-Journalismus

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1 Ohne Technik kein Online-Journalismus von Frank Niebisch, Redakteur für Technologie- und Medien-Themen ECONOMY.ONE AG - Verlagsgruppe Handelsblatt Online. 0173/ Bochum,

2 Agenda I. Internet Medium ohne Grenzen II. III. IV. Hypertext im virtuellen Raum Vom Editor zum Content Management System Anforderungen redaktioneller Angebote V. Web Content Management System VI. Grenzen der Technik VII. Blick in die Zukunft RUB-Seminar, Frank Niebisch,

3 I. Internet Medium ohne Grenzen Tiefe und Breite des Internets unterscheiden es von allen anderen Medien Keine Begrenzung durch Sendezeit oder Seitenzahl Keine räumliche Beschränkung Informationen sind weltweit abrufbar Texte, Bilder, Töne, Datenbanken, Videos, Animationen, Spiele fast alles ist zunächst möglich Stete Verfügbarkeit gewährt so genannte 24/7- Aktualität einen Redaktionsschluss gibt es nicht Konkrete Ziele und Konzepte sowie die Konzentration auf bestimmte Bereiche unerlässlich RUB-Seminar, Frank Niebisch,

4 II. Hypertext im virtuellen Raum Grafisch angereicherte Web-Seiten haben zur Verbreitung des Internets beigetragen Hinter den komplexen Oberflächen steckt die Programmier- Sprache html RUB-Seminar, Frank Niebisch,

5 II. Hypertext im virtuellen Raum html steht für Hypertext Markup Language html hat die Aufgabe, die logischen Strukturen eines Dokumentes durch den Einsatz so genannter Tags oder Markups zu beschreiben html-dokumente werden erst durch ein spezielles Programm den Internet-Browser in der uns bekannten Form dargestellt Ohne den Internet-Browser sähen wir nur vermeintlich kryptischen Programm-Code RUB-Seminar, Frank Niebisch,

6 III. Vom Editor zum Content Management System Methoden: Erstellung einzelner statischer Seiten mit einem Programmcode-Editor, wofür html-kenntnisse zwingend notwendig sind und alle Verknüpfungen manuell eingerichtet werden müssen Erstellung einzelner statischer Seiten mit WhatYouSeeIsWhatYouGet-Editoren (vergleichbar mit Programmen wie Microsoft Word), wofür html- Kenntnisse nur noch in Detail-Fragen notwendig sind, Verknüpfungen aber weiter manuell gesteuert werden RUB-Seminar, Frank Niebisch,

7 III. Vom Editor zum Content Management System Textbausteine so genannte Includes werden in vordefinierte html-layouts so genannte Templates integriert und mit Applikationen erweitert, dadurch können Inhalte unabhängig vom Layout erstellt werden, aber weiter manuelle Verknüpfungen notwendig Datenbankgestützte Integration der Inhalte, der html- Code und die einzelnen Verknüpfungen mit anderen Seiten werden von Computer-Servern generiert man spricht von Content Management Systemen, Autoren benötigen zunächst keine html-kenntnisse RUB-Seminar, Frank Niebisch,

8 IV. Anforderungen redaktioneller Angebote Nach dem Relaunch ist vor dem Relaunch Trennung von Inhalt und Layout notwendig Effektive Präsentation exklusiver Inhalte Zeitnahes Management und Veränderung des Angebots Intuitive und schnelle Generierung von Web-Inhalten Redakteure sind keine Programmierer Darstellung multimedialer Inhalte Darstellung auf verschiedenen Plattformen wie PC, Handy, Organiser oder Fernseher Schlagwortsuche Erweitertes Link-Management RUB-Seminar, Frank Niebisch,

9 IV. Anforderungen redaktioneller Angebote Zentrale Datenhaltung und Multi-User-Fähigkeit Redakteure müssen parallel arbeiten können Rechte-Vergabe für verschiedene Gruppen Festlegung des Gültigkeits-Zeitraumes Status-Vergabe für Dokumente z.b. in Bearbeitung, freigegeben oder archiviert Einfache und flexible Integration von interaktiven Elementen via Skript- bzw. Programmiersprachen Foren, Chats, Votings, Ratings, etc. Personalisierung Statistische Informationen über die Nutzung Datenim- und Export RUB-Seminar, Frank Niebisch,

10 V. Web Content Management System Content Management System: Softwaresystem für die Administration von Webinhalten mit Unterstützung des Erstellungsprozesses basierend auf der Trennung von Inhalt und Layout Erstellung und Pflege einer komplexen Website ist ohne Content Management System kaum mehr möglich RUB-Seminar, Frank Niebisch,

11 V. Web Content Management System Web-Seite hat in der Regel mehrere Bestandteile: Titel Textblöcke z.t. Autorenvermerke z.t. Bilder Menus und Navigation Spezielle Designelemente CMS stellt zur Änderung der Seite spezielle Formulare mit Eingabefeldern für die Seitenbestandteile bereit Bauteile werden in einer komplexen Datenbank verwaltet html-templates legen fest, wie Bauteile zu einer Webseite zusammengefügt werden Seiten werden dann automatisch eingefügt und entfernt RUB-Seminar, Frank Niebisch,

12 V. Web Content Management System RUB-Seminar, Frank Niebisch,

13 V. Web Content Management System RUB-Seminar, Frank Niebisch,

14 V. Web Content Management System RUB-Seminar, Frank Niebisch,

15 VI. Grenzen der Technik Redakteure müssen nicht programmieren wohl aber konzipieren, die Bedeutung einschätzen sowie Möglichkeiten und Grenzen ihres Mediums kennen Enge Verzahnung mit den Entwicklern notwendig Die 5-Sekunden-Regel: Ein User wartet selten länger als 5 Sekunden auf die Informationen Webseiten dürfen bestimmte kritische Datei-Größe nicht überschreiten Online ist nicht Print, Journalistische Aufbereitung und Gliederung muss den Nutzungsgewohnheiten am PC anpassen klare Gliederung und Navigation / Lesbarkeit RUB-Seminar, Frank Niebisch,

16 VI. Grenzen der Technik Individuelle Einzellösungen selten über standardisiertes automatisches CMS abbildbar Einbindung von statischen html-elementen Ungewollte Verknüpfung von Inhalt und Layout Logik, mit der Einzelne Elemente auf der Website verteilt werden, erfordert hohes Abstraktionsvermögen der Online-Redakteure Redaktionelle Verschlagwortung auch heute noch zu einem großen Teil akribische Handarbeit RUB-Seminar, Frank Niebisch,

17 VII. Blick in die Zukunft Inhalte werden auf die verschiedensten Plattformen verteilt ob PC, Handy, Organiser, TV oder Kühlschrank Verstärkte Interaktivität und Personalisierung Content Economy Inhalte werden mit einem Preisschild versehen Cross-Media-Publishing Integration der Medien RUB-Seminar, Frank Niebisch,

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