Das Sport-Magazin des SV Bayer Wuppertal Dezember ypsilonsport Das Sport-Magazin des SV Bayer Wuppertal 3. Ausgabe 2012 Jahrgang 17

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1 Das Sport-Magazin des SV Bayer Wuppertal Dezember 2012 ypsilonsport Das Sport-Magazin des SV Bayer Wuppertal 3. Ausgabe 2012 Jahrgang 17 Anbau: Die Fußballer ziehen ein, das Reha-Büro um Seite 6 Gewichtheben Frauenpower unter starken Männern Seite Jahre Tischtennis: Zwischen Erinnerungen und Zukunftsplanungen Seite 24

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3 Inhalt Vorwort 4 Die Themen: SV Bayer: Ein Beinahe-Kulturschock im verregneten... 5 SV Bayer: Die Fußballer ziehen ein, das Reha-Büro um 6 Im Interview: Helmut Glimpf 8 Rückblick: Jubel, Jelich und ein Jubiläum 10 Aus den Abteilungen Tauchen: Im Unterwasserkino auf den Galapagos 12 Taekwondo: Flatrate-Wochenende 14 Sportler der Stunde: Lukas Nattmann 16 Schwimmen: Trotz Eispool ein warmer Empfang 17 Fitness aktiv: Sich einfach mal hängen lassen 18 Sportschießen: Wuppertaler Duo bei der WM unter Profis 19 Fußball: Ganz schön fair! 20 Tennis: Bei den Stadtmeisterschaften schreibt Katja Tennis: Ein rekordverdächtiger Durchmarsch 22 Tennis: Neun Teams in der Halle im Einsatz Jahre Tischtennis: Zwischen Erinnerungen und Tischtennis: Ein perfektes Paar hält alle Gegner in Schach 26 Gewichtheben: Frauenpower unter starken Männern 27 Kurz und kompakt Termine, Meldungen, Ehrungen aus der Geschäftsstelle / Impressum 30 3

4 Vorwort Liebe Mitglieder und Freunde des SV Bayer Wuppertal, selten war der Fairplay-Gedanke im Sport so präsent wie in den letzten Wochen. Im Vergleich zu dem unfassbaren Vorfall in den Niederlanden, als jugendliche Fußballer einen Linienrichter nach einem Spiel so brutal attackierten, dass dieser später an den Folgen seiner Verletzungen verstarb, ist das Verhalten des Fußball-Profis Luiz Adriano eine Banalität. Der Brasilianer brüskierte Mitspieler und Gegner als er einen Rückpass nach einem Schiedsrichterball erlief und ein Tor schoss. Mir scheint, die Sportwelt ist ein wenig aus den Fugen geraten. Faire Fußballer Umso erfreulicher finde ich, dass unsere Fußballer beim Barmenia Fair play Cup 2012 weit vorne gelandet sind. Platz drei in der Hauptwertung ist in meinen Augen viel höher zu bewerten als so mancher Sieg auf dem Fußballplatz. Natürlich gehören Einsatz, Emotionen und Leidenschaft zum Sport dazu, aber ich appelliere an Sie, liebe SV Bayer-Sportler, -Trainer und Betreuer genauso wie an die Eltern und Zuschauer: bleiben Sie fair. Nur so kann der Sport bleiben, was er eigentlich ist, die schönste Nebensache der Welt. Neuer Trainer Mit viel Leidenschaft geht auch unser neuer Schwimmtrainer seine Aufgabe mit der 1. Trainingsgruppe an. Bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in der Schwimmoper, die unsere Schwimm-Abteilung einmal mehr hervorragend ausgerichtet hat, durfte Jarbas in den Bosch auch gleich jubeln. Mit Lukas Nattmann schwamm sich ein junger Mann aus dem SV Bayer-Team in den Vordergrund. Einer der emotionalsten Momente dieser Meisterschaften hatte allerdings nichts mit der Jagd nach Bestzeiten und Medaillen zu tun. Sarah Poewe wurde in den verdienten schwimmerischen Ruhestand verabschiedet. Nach fast 20 Jahren Leistungssport und unzähligen nationalen und internationalen Titeln für den SV Bayer sagt die 29-Jährige den Schwimmbecken dieser Welt ade. Schön, dass die gebürtige Südafrikanerin Wuppertal erhalten bleibt, denn hier will sie ihr neues Leben nach der Sportlerkarriere beginnen. Hierfür wünsche ich ihr im Namen des SV Bayer alles Gute. Anbau in Betrieb Wahrscheinlich für die meisten Mitglieder fast unbemerkt, haben wir im Sportpark wieder einmal gebaut. Korrekterweise muss man sagen: angebaut. Zwischen Zentrum für Breiten- und Gesundheitssport und dem Kunstrasenplatz sind in den letzten Monaten neue Räumlichkeiten entstanden. Seit Anfang Dezember nutzen die Fußballer ihre beiden neuen Umkleidekabinen sowie ihren Büroraum. Außerdem wechselt der Rehabilitationssport einmal auf die andere Seite des Flures und hat nun auch im Anbau sein neues Zuhause. 60 Jahre Tischtennis Der SV Bayer Wuppertal bietet seit 60 Jahren Tischtennis-Spielern eine sportliche Heimat. Ihr Jubiläum feierte die Abteilung mit Blick auf die Zukunft, denn bei ihrem Tag der offenen Tür kam vor allem der Nachwuchs voll auf seine Kosten. Bei Winfried Eierhoff und seinem Team möchte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich für die tolle Arbeit der vergangenen Jahre bedanken. Und ich bin davon überzeugt, die Abteilung wird noch viele Jubiläen und Erfolge feiern. Erfolgreich wird zweifelsfrei auch wieder 2013 für den SV Bayer. Erfolge sind in meinen Augen allerdings nicht nur Siege, Meisterschaften und Punktgewinne. Was wirklich zählt, ist Fairness! Bleiben Sie gesund und sportlich. Ihr Klaus Jelich 4

5 SV Bayer: Ein Beinahe-Kulturschock im verregneten Wuppertal Sara Sigüenza absolviert seit Oktober ihren EFD Das Leben in Deutschland ist so anders als in Spanien, findet Sara Sigüenza Moreno. Die 27-Jährige absolviert seit Anfang Oktober ihren Europäischen Freiwilligendienst (EFS) beim SV Bayer Wuppertal. Von einem Kulturschock spricht die junge Spanierin zwar nicht, aber es ist ihr anzumerken, dass die ersten Wochen im Bergischen nicht so ganz leicht für sie waren. Die größte Herausforderung ist natürlich die Sprache, weiß Sara. Sie spricht fast kein Deutsch oder wie sie in ihrem spanischen Akzent sagt nur ein kleines bisschen. Im Alltag bereitet ihr das nicht so große Probleme. Hier in Deutschland kommt man ja mit Englisch fast überall weiter, hat sie positive Erfahrungen gemacht. Schwieriger wird es dann, wenn sie die Übungsleiter im Kinder- und Jugendsport in die verschiedenen Angebote begleitet. Die Kinder verstehen nicht, dass ich kein Deutsch spreche, und dadurch kann ich natürlich sehr wenig Initiative ergreifen, frustrieren die Neu-Wuppertalerin mitunter die Übungsstunden. Und das finde ich sehr schade, da mir die Arbeit mit Kindern sehr viel Spaß macht, erklärt die ausgebildete Krankenschwester. Über ihr Engagement in der spanischen Organisation Asociacion Gantalcala, wo sie in verschiedenen Bereichen ehrenamtlich mit Kindern gearbeitet hat, wurde sie auf die Möglichkeit eines Europäischen Freiwilligendienstes aufmerksam. Verständigung mit Händen und Füßen Beim SV Bayer hospitiert sie auch im Erwachsenensport. Und der macht ihr Mut. Die Kurse mit den Erwachsenen klappen viel besser, weil sie teilweise Englisch sprechen und wir uns mit Händen und Füßen verständlich machen können. Doch mit der Pantomime soll es schon bald aufhören. Seit Mitte November besucht Sara vormittags eine Sprachschule und macht richtig gute Fortschritte. Nach ihrer Arbeit beim SV Bayer steht dann in ihrem WG-Zimmer weiter Vokabel und Grammatik pauken auf dem Programm. Ich komme jetzt seltener dazu, abends noch etwas zu unternehmen. Nichtsdestotrotz hat Sara bereits einiges in der Umgebung gesehen. Besuche in Köln, Düsseldorf und Aachen zählten dazu. Und Wuppertal? Hier regnet es fast immer, und ist es echt kalt, lacht die 27- Jährige. Trotz der Sprachschwierigkeiten machen ihr die Sportstunden mit den Kindern Spaß: Sara Sigüenza gibt Hilfestellung bei einer Kastenüberquerung. Trotz aller Anlaufschwierigkeiten hat sie ihr positives Wesen noch nicht verloren und bereut ihre Entscheidung keinesfalls. Ich möchte viele Erfahrungen sammeln, die deutsche Kultur und die Menschen hier richtig kennenlernen. Und natürlich ist dieses Jahr hier für mich eine große Chance, weiß sie nur zu gut, dass die Zeiten in Spanien gerade verdammt hart sind. Jetzt freut sie sich erst einmal auf Verstärkung aus ihrer Heimat, denn ihre Familie kommt zu Besuch nach Wuppertal. Über Weihnachten geht es zurück nach Arnedo, ihre Geburtsstadt in der Region Rioja. Mit neuem Mut ins neue Jahr Für 2013 hat sie sich einiges vorgenommen. Ich will unbedingt mehr Verantwortung übernehmen und meine Aufgaben hier beim SV Bayer auch alleine bewältigen. Bliebe noch die Frage nach dem Beinahe-Kulturschock zu beantworten. Das ist schwer zu erklären. Das Essen ist ein Beispiel. In Spanien kommt die Familie mittags zusammen, und alle essen gemeinsam. Hier steht man viel früher auf, frühstückt, und Mittagessen ist dann irgendwie zwischendurch. Das ist alles ein bisschen komisch. So wie das Wetter... Der Europäische Freiwilligendienst (EFD) Der EFD ist ein internationaler Lerndienst für Jugendliche zwischen 18 und 30 Jahren. Der Dienst wird von der EU finanziell gefördert. Teilnehmen kann jeder im oben genannten Alter unabhängig vom Schulabschluss und Sprachkenntnissen. Ein Sprachkurs wird ebenfalls gefördert. Der Dienst dauert ein Jahr und wird in einer gemeinnützigen Organisation absolviert. Der SV Bayer hatte mehr als 100 Bewerbungen aus ganz Europa. 5

6 SV Bayer: Die Fußballer ziehen ein, das Reha-Büro um Nach Grün, Blau und Lila strahlt der ZBG-Anbau in Gelb Beinahe leise, still und heimlich wurde im Sportpark mal wieder gebaut. Zwischen Zentrum für Breiten- und Gesundheitssport und Kunstrasenplatz entstand ein 240 m² großer Anbau. Neben zwei Umkleidekabinen mitsamt sanitären Einrichtungen und einem Schiedsrichterraum verfügen die Fußballer hier über ein eigenes Büro. Ebenfalls über ein neues Zuhause im Anbau freut sich der Rehasport. Gut ein halbes Jahr dauerten die Arbeiten im hinteren Bereich des Sportparks. Etwas mehr als eine halbe Million Euro kostete die Baumaßnahme. Anfang Dezember nahmen die Fußballer nun die Schlüssel in Empfang und YpsilonSport mit auf einen kurzen Rundgang: Büro mit PC und Küche Gleich im Eingangsbereich geht es rechts in das neue Büro der Fußballer. Neben einem PC-Arbeitsplatz, der an das SV Bayer-Netzwerk angeschlossen ist, verfügt der Raum über eine voll ausgestattete Küche. Zurück auf dem Flur verrät die Beschriftung der nächsten Tür In linken Bereich des Anbaus befinden sich die Umkleidekabinen, vorne rechts das Büro der Fußballer. auf der rechten Seite, dass es sich hier um das Hoheitsgebiet der Schiedsrichter handelt. Innovative Lüftungstechnik Hinter der nächsten Tür verbirgt sich die Technik, und die hat es im Anbau in sich. Die Lüftungsanlage wird von einem Kreuzstromwärmetauscher gesteuert, in dem sich vier Luftströme kreuzen. Das spart unter dem Strich Energie und ist somit nicht nur ökonomisch sondern auch ökologisch wertvoll. Der Gang macht nun einen 90 Grad-Knick nach links, und auf der linken Seite geht es in die beiden Kabinen A und B. Jeweils identisch ausgestattet verfügen sie über drei Käfige. Hier können die Mannschaften im Trainings- und Spielbetrieb ihre Taschen und andere Utensilien einschließen. Ins Auge fallen sofort die Sitzbänke, denn die machen einen robusten Eindruck. Auf U- Steinen, die man im Gartenbau verwendet, sind gelbe Küchen- Arbeitsplatten befestigt. Diese Kombination verspricht nicht nur Langlebigkeit sondern sieht obendrein gut aus. Blick aus einer Umkleide mit Käfigen und Sitzbank durch eine offene Tür in den Duschbereich. Pluspunkt Hygiene Im Duschbereich mit je sechs Duschköpfen lohnt sich wieder ein Blick auf die Technik. Jede Dusche verfügt über eine eigene Zirkulation mit Zu- und Ablauf von Kalt- und Warmwasser. Kalt- und Warmwasser werden dabei erst im Duschkopf selber gemischt und dadurch auf die richtige Temperatur von 38,5 C gebracht. Die oftmals schon nach kurzer Zeit defekten Armaturen fehlen. Dies hat viele Vorteile, vor allem, was die Hygiene betrifft. Das im Duschkopf integrierte Hygienespülmodul gewährleistet im Falle längerer Betriebsunterbrechungen eine regelmäßige Spülung des Duschkopfes und der Zuleitungen. Diese ständige Zirkulation des Wassers verringert die Kalkablagerung in den Rohren und das Risiko von Wasserkeimen. Geputzt werden muss natürlich trotzdem, und daher endet der Flur direkt vor der Türe des Putzmittelraums. 6

7 Wo befindet sich das neue Rehasport-Büro? Der Rundgang ist beendet, aber wo befindet sich das neue Rehasport-Büro? Das wiederum hat seinen Zugang nur aus dem ZBG. Vera Ohn und Maja Engler mussten einmal auf die andere Seite des Flures wechseln. Ihre neue Räumlichkeit befindet sich genau gegenüber von ihrem alten Büro, in dem jetzt nur noch der Erwachsenensport beheimatet ist. Ein wirklich überschaubarer Umzug. Wir sind sehr glücklich mit unserem neuen Büro. Es ist hell, freundlich und groß genug, damit wir auch unsere Patientengespräche in Ruhe führen können, freuen sich Vera und Maja. Geräumig und freundlich präsentiert sich das neue Rehasport-Büro. 7

8 Im Interview: Helmut Glimpf Als Teammanager viel fürs Leben gelernt Helmut Glimpf kann man getrost als Mr Volleyball des SV Bayer Wuppertal bezeichnen. Er war dabei, als der SV Bayer seine Bundesliga-Mannschaft bekam und sie knapp 20 Jahre später auch wieder verlor. Dass man den 65-Jährigen nicht so gut kennt, liegt einzig daran, dass er weder auf dem Feld noch im Fokus der Öffentlichkeit agiert hat. Als Teammanager zog der Wuppertaler jahrelang die Fäden des Bundesliga-Teams im Hintergrund. Seit Oktober hat der Rentner eine neue Aufgabe: als Abteilungsleiter will er seine Volleyballer wieder nach vorne bringen. YpsilonSport: Wie begann deine Karriere beim SV Bayer Wuppertal? Helmut Glimpf: 1970 bin ich in den Verein eingetreten und war dann fast 20 Jahre im Ausgleichssport Hallenfußball aktiv. Unter anderem auch in der Turnierleitung. YpsilonSport: Und wie bist du dann zum Volleyball gekommen? Helmut Glimpf: Über ein Hobby von mir, die Fotografie. Über Erich Doil kam ein Kontakt zum damaligen Zweitliga-Trainer Klaus-Martin Stuhlmann zu Stande. Ab 1987 habe ich die Mannschaft als Fotograf begleitet und auch immer wieder Bilder an den Generalanzeiger weitergegeben. Zwei Jahre später wurde ich Kassenwart. YpsilonSport: 1991 kam dann der große Wechsel. Helmut Glimpf: Richtig. Die 1. Liga-Volleyballer aus Leverkusen wurden nach Wuppertal transferiert. Das war eine sehr spannende Zeit, denn wir wussten nicht so wirklich, worauf wir uns einließen. YpsilonSport: Welche Funktion hattest du damals? Helmut Glimpf: Ich verwaltete die Kasse, bis ich dann 1993 Teammanager wurde. Zunächst noch neben meiner beruflichen Tätigkeit bei Bayer und ab 1998 dann hauptamtlich. Und diesen Posten hatte ich bis zum Ende der Bundesliga-Zeit beim SV Bayer inne. YpsilonSport: Was verbindest du mit Volleyball? Helmut Glimpf: Ich habe ja nie selbst gespielt, aber es hat mir immer großen Spaß gemacht, dabei zu sein. Volleyball steht für mich für ein außergewöhnliches Teamleben und bietet ein Umfeld zum Wohlfühlen. Durch den Volleyballsport habe ich viel für mein weiteres Leben gelernt. Zum Beispiel zuhören oder helfen und unterstützen, wo immer es geht. YpsilonSport: Was fasziniert dich an der Sportart als solche? Helmut Glimpf: Volleyball ist ein unheimlich dynamisches, schnelles Spiel. Das Umsetzen von geplanten Spielzügen beeindruckt mich und genauso die Tatsache, dass man nur als Team Erfolg haben kann. YpsilonSport: Erfolg ist ein gutes Stichwort. Was waren deine schönsten Erlebnisse in Sachen Volleyball? Steckbrief: Name: Helmut Glimpf ledig Alter: 65 Geburtsort: Wuppertal Beruf: Rentner (Biologielaborant) Hobbys: Lesen, Reisen, klassische Musik, historische Schiffe bauen, Fotografie Ein Bild aus guten alten Bundesliga- Zeiten: Sven Glinker (links) unterschreibt vor den Augen von Teammanager Helmut Glimpf seine Vertragsverlängerung. Das war vor zehn Jahren. Helmut Glimpf: Zunächst war das die Übernahme der Bundesliga-Mannschaft. Wirklich ein Sprung ins kalte Wasser. Mit dem Team jahrelang national und international in der Spitze mitzuspielen, Titel zu gewinnen, hat natürlich auch riesigen Spaß gemacht. Ein absolutes Highlight war außerdem das Finale im Europapokal der Pokalsieger in Piräus vor Zuschauern, das wir leider verloren haben. Aber auch an die alltägliche Zusammenarbeit in der Abteilung erinnere ich mich gerne. Wir hatten immer wieder außergewöhnliche Persönlichkeiten in unseren Reihen. Hee Wan Lee möchte ich da nennen. YpsilonSport: Zu den weniger schönen Dingen gehört sicherlich die Tatsache, dass zuerst beim SV Bayer und jetzt auch in Wuppertal kein Bundesliga- Volleyball mehr gespielt wird. Was ist falsch gelaufen? Helmut Glimpf: Ich konnte 2008 die Entscheidung der Bayer AG, sich aus dem Spon- 8

9 soring zurückzuziehen, nicht nachvollziehen. Volleyball war erfolgreich. Die Wesensart in vielen Firmen hat sich einfach verändert. Umso erfreulicher ist es, dass Bayer weiterhin den Breitensport unterstützt und bei der Nachwuchsförderung aktiv ist. Respekt verdient das Engagement von Thorsten Westhoff, der versucht hat, Bundesliga- Volleyball in Wuppertal zu erhalten. YpsilonSport: Es aber nicht geschafft hat. Seit dieser Saison ist Bundesliga-Volleyball in Wuppertal Geschichte. Wird es Geschichte bleiben? Helmut Glimpf: Natürlich ist es ein Traum, aber es wird sehr schwer werden. YpsilonSport: Der SV Bayer hat doch schon mal aus eigener Kraft den Sprung bis in die 2. Bundesliga geschafft. Helmut Glimpf: Das war in den 80er Jahren und ist mit heute nicht mehr zu vergleichen. Um 2. Liga spielen zu können, benötigt man leider mittlerweile viel Geld von Sponsoren. Nichtsdestotrotz werden wir versuchen, ein Stück dieses langen Weges zu gehen. YpsilonSport: Mit dir als Abteilungsleiter. Worin bestehen aktuell deine Aufgaben? Helmut Glimpf: Auf der einen Seite verwalte ich die Finanzen. Auf der anderen Seite geht es mir darum, unsere Volleyballer bei der Ausübung ihres Hobbys zu unterstützen. Das betrifft ganz banale Dinge. Zum Beispiel, dass alle Mannschaften sinnvoll ausgerüstet sind. Unterstützung bekomme ich von unserem Sportlichen Leiter David Höhfeld. YpsilonSport: Wie lauten die Ziele der Abteilung? Helmut Glimpf: Nachwuchsförderung, Ausbildung von Talenten auf Basis einer guten Trainerarbeit. Aber auch die Schiedsrichterausbildung zählt dazu. Letztlich wollen wir, dass unsere Mitglieder Freude am Volleyball haben und sich bei uns wohlfühlen. Vielleicht gelingt dann auch bald der Sprung der 1. Herrenmannschaft in die 3. Liga. YpsilonSport: Du hast als Bundesliga-Teammanager die großen Zeiten des SV Bayer miterlebt. Jetzt spielt die 1. Mannschaft nur noch in der Regionalliga (4. Liga). Was geht da in dir vor? Helmut Glimpf: Ich musste lernen, dass es jetzt nur noch eine ambitionierte Hobbymannschaft ist. In der 1. Liga wurden die Spieler bezahlt, es war ihr Job, dementsprechend konnte man sie auch fordern. YpsilonSport: Seit fast 20 Jahren bist du auch für die Deutsche Volleyballliga tätig. Siehst du die Liga und Volleyball in Deutschland auf dem richtigen Weg? Helmut Glimpf: Ja. In den vergangenen Jahren wurden viele richtige Entscheidungen getroffen. Ob es nun die Einbindung der Junioren-Nationalmannschaft in den Ligabetrieb ist oder die eigenständige Arbeit der Liga unter dem Dach des Deutschen Volleyballverbandes, um nur einige Beispiele zu nennen. Wir sind international erfolgreich sowohl in der Halle als auch im Sand. Da fällt mir ein: Das Olympia-Sieger-Duo Jonas Reckermann und Julius Brink hat in der Halle vor vielen Jahren schon mal für den SV Bayer aufgeschlagen. YpsilonSport: Bei welchem Ereignis wärst du gerne dabei gewesen? Helmut Glimpf: Ich würde mal gerne als Funktionär bei den Olympischen Spielen mitwirken, um dieses einzigartige Sportereignis von innen zu erleben. So richtig mittendrin dabei zu sein. YpsilonSport: Mit wem würdest du gerne für einen Tag tauschen? Helmut Glimpf: Ich will mit niemandem tauschen. YpsilonSport: Du schreibst ein Buch. Wie lautet der Titel? Helmut Glimpf: Ich habe schon etliche Reiseberichte geschrieben. Ich verzichte darauf, auch noch ein Buch zu verfassen. YpsilonSport: Welche drei Dinge würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen? Helmut Glimpf: Bei meinen Reisen habe ich bereits so viel von der Welt gesehen, da möchte ich gar nicht mehr auf eine einsame Insel. YpsilonSport: Du bist jetzt Trainer der SV Bayer Wuppertal-Jahrhundert-Auswahl. Wen stellst du auf? Helmut Glimpf: Hee Wan Lee, Wolfgang Kuck, Marian Kardas, Nisse Huttonen, Paul Schmeing, Volker Braun, Bernhard Hoffmann, Ralph Bergmann, Frank Bachmann und alle kanadischen Spieler, die bei uns waren, denn sie hatten mit die beste Einstellung zum Sport und im Leben. Einen Trainer benötigt dieses Team nicht. YpsilonSport: Als Sportchef des ZDF würdest du was anders machen? Helmut Glimpf: Das liegt auf der Hand. Nicht mehr so viel über Fußball berichten, sondern den nötigen Mixed anbieten. Und dazu würde dann natürlich auch Volleyball gehören. 9

10 Rückblick: Jubel, Jelich und ein Jubiläum Der SV Bayer- Jahresrückblick auf 2012 Die Highlights im Sportjahr 2012 des SV Bayer Wuppertal sind so vielfältig wie das Gesicht unseres Vereins. Ein Rückblick lohnt sich allein schon deshalb. Januar Die Tischtennis-Abteilung erweist sich bei den Westdeutschen Meisterschaften für behinderte Tischtennis- Spieler einmal mehr als glänzender Gastgeber. In der Bayerhalle rollt das runde Leder. Budenzauber für Alt und Jung lassen Fußballerherzen höher schlagen. Hartes Training macht sich bezahlt. Seit Beginn des Jahres sind nun gleich fünf SV Bayer Taekwondoin im Landeskader NRW. Nach Kerstin Hamacher, Tristan Terstegen, Laura Gallegos und Jan-Christoph Hebig schaffte nun auch Asena Kara den Sprung in das Auswahlteam. Die Schwimmer nutzen als Team ihren Heimvorteil und qualifizieren sich im heimischen Leistungszentrum für die Meisterrunde bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften. Die 2. Herrenmannschaft steigt in die 2. Bundesliga auf. Februar Das NRW weit größte Formenturnier findet in der Bayerhalle statt. Die Gastgeber räumen kräftig ab und sichern sich die Mannschaftswertung. Rück, rück, Step! Beim SV Bayer wird wieder getanz. Standard- und lateinamerikanische Tänze stehen auf dem Programm. Im ZBG sind die kleinen Jecken los. Beim Kinderkarneval platzt die Halle einmal mehr aus allen Nähten. Die alten Sportler müssen sich bis zu den Olympischen Spielen noch ein paar Monate gedulden, der Tennis-Nachwuchs kämpft schon jetzt bei Kleinfeldolympiade auf Aprath um Ruhm und Ehre. März Zum siebten Mal in Folge gewinnt die SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen die Wertung für die beste sportliche Schwimm- Jugendarbeit im Landesverband NRW. Max Mral wird NRW-Jugendschwimmer des Jahres Dr. Klaus Jelich heißt der neue 1. Vorsitzende des SV Bayer Wuppertal. Auf der Ordentlichen Mitgliederversammlung wurde der 59-Jährige einstimmig für die kommenden zwei Jahre gewählt. Im Rahmen der Sportmeisterehrung der Stadt Wuppertal wird Gerhard Stouten als Sportfunktionär des Jahres 2011 ausgezeichnet. April Nach zehn Jahren Abstinenz steigen die Tischtennis-Herren wieder in die Bezirksklasse auf. Der Volleyball-Nachwuchs (männliche U 20) verpasst nur knapp den Sprung zu den Deutschen Meisterschaften. Mehr als 200 Läufer reizt das Auf und Ab durch das Burgholz. Für wen es am Ende (k)ein Zuckerspiel ist, bleibt offen. Das Zumba -Fieber grassiert in der Bayerhalle. Die erste Zumba -Party hält, was sie verspricht: Bewegung, Spaß und jede Menge Schweiß. Mai PH 4 gewinnt bei den Hallenfußballern das Double. Über den Pokalsieg entscheidet ein Siebenmeterschießen. Der neue 1. Vorsitzende des SV Bayer Klaus Jelich (1. von rechts) mit seiner Vorstandsmannschaft. Bei den Deutschen Meisterschaften im Schwimmen löst Christian vom Lehn das Olympia-Ticket. Sarah Poewe holt das wenig später bei den Europameisterschaften nach. 10

11 Beim 3. Aktionstag Gesundheit bewegt Schulen spielt eigentlich nur das Wetter nicht so richtig mit. Doch 1300 Kindern aus 18 Grundschulen stört das nicht. Sie erleben einen spannenden Tag rund um Bewegung und Gesundheit. Vera Ohn heißt die neue Leiterin des Rehabilitationssports beim SV Bayer Wuppertal. Die 27-jährige Diplom-Sportwissenschaftlerin wird Nachfolgerin von Helena Ermert. Juni Es ist geschafft! Die U 17- Fußball-Mädchenmannschaft spielt in der nächsten Saison wieder in der Niederrheinliga. Pünktlich zum Startschuss für die 3. Ausgabe von Chillen & Grillen hört es auf zu regnen. Da schmeckt die Grillwurst natürlich deutlich besser. Juli/August 14 Sportler folgen der Einladung zum Sportabzeichentag und legen selbiges erfolgreich ab. Tanja Makaric startet bei den Jugend-Europameisterschaften der Schwimmer. Nun ist auch der SV Bayer Wuppertal bei bei Facebook vertreten. Bei den Olympischen Spielen stimmt die Leistung von Sarah Poewe und Christian vom Lehn. Für Medaillen reicht es dennoch nicht. Für Edelmetall sorgt Teamkollege Daniel Trosin bei den Jugend-Weltmeisterschaften im Freiwasserschwimmen. Der Youngster gewinnt mit dem Team den Titel. Der Erwachsenensport führt einen Aktionstag zum Thema Bewegung und Demenz durch. Die Resonanz ist hervorragend. Viele Angehörige, aber auch Fachpersonal aus Pflegeeinrichtungen informieren sich im Bayer-Sportpark über Bewegung und Demenz. Zwar können sich keine SV Bayer-Tennis-Asse bei den Certoplast Open oder beim Dorma Vita Cup in die Siegerlisten eintragen, gutes Tennis gibt es bei beiden Turnieren dennoch zu sehen. Turns, Loopings und Rollen über der Dahlemer Binz. Die Segelflieger üben sich im Kunstflug. September/Oktober Die Baseballer der SV Bayer Stingrays verlieren das fünfte und entscheidende Play off-endspiel in der Verbandsliga und verpassen Meisterschaft und Aufstieg. Helmut Glimpf wird neuer Abteilungsleiter bei den Volleyballern. Der Wuppertaler ist ein echter Fachmann, was den Volleyball- Sport anbetrifft. Jahrelang betreute er die Bundesliga- Mannschaft des SV Bayer als Teammanager. Über zwei Vizemeister freuen sich die Gewichtheber. Bei den Jugend-Landesmeisterschaften hebt sich Markus Held auf den zweiten Platz. Ebenfall Rang zwei erreichte Oliver Rosengart bei den Weltmeisterschaften der Masters in Lemberg (Ukraine). Früh übt sich, was ein Tischtennis- Spieler werden will. Ein Schnappschuss beim Jubiläum. Seit Anfang Oktober verstärkt Sara Sigüenza das Team des SV Bayer Wuppertal. Die Spanierin absolviert ihren Europäischen Freiwilligendienst in unserem Verein. In erster Linie wird sie im Kinder- und Jugendsport tätig sein. Dafür heißt es im Augenblick vor allem deutsch lernen. Jarbas in den Bosch heißt der neue Trainer für die 1. Trainingsgruppe der Schwimmer beim SV Bayer Wuppertal. Der 28-jährige Niederländer arbeitete zuletzt als Trainer und Schwimmdirektor in Dänemark. November Seit 60 Jahren wird beim SV Bayer Tischtennis gespielt. Die Abteilung feiert ihr Jubiläum mit einem Tag der offenen Tür, bei dem vor allem der Nachwuchs im Mittelpunkt steht. Bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften der Schwimmer gewinnt Lukas Nattmann sensationell den Titel über 50 m Rücken. Dezember Der Anbau am ZBG wird eingeweiht. Die Fußballer haben nun neue Umkleidekabinen. Außerdem zieht das Reha-Büro in den Anbau. 11

12 Tauchen: Im Unterwasserkino auf den Galapagos Andreas Kärgel erfüllt sich seinen Tauchertraum Jeder Sportler hat wohl einen Traum. Tennis-Asse träumen von Wimbledon, Fußballer von einem WM-Finale und Schwimmer von den Olympischen Spielen. Sporttaucher liebäugeln mit einem Unterwasserausflug um die Galapagos-Inseln. Für Andreas Kärgel wurde dieser Traum wahr. Mit 14 Jahren habe ich meine Taucherlaufbahn begonnen, und mein Traum von den Galapagos war geboren, erzählt der ausgebildete Tauchlehrer. Ganz schön groß so eine Riesenlandschildkröte 38 Jahre später verzaubern den Wuppertaler gemeinsam mit seiner Frau Eva die Inseln im Pazifik. Allerdings nicht nur unter Wasser, denn auch an Land haben die Galapagos einiges zu bieten. Auf Santa Cruz besucht das Ehepaar die Darwin Station, die sich dem Artenerhalt der verschiedenen Riesenlandschildkröten widmet. Auf Bildern erscheinen sie recht klein, aber wenn man daneben steht, sind sie wahrlich riesig. Kein Wunder bei einem Lebendge-wicht von gut 300 Kilogramm. Gern würde man sich auf sie setzen, aber auf Galapagos gilt generell: Abstand zu den Tieren halten, nie anfassen, belästigen oder füttern! Sicht wie im Baggersee In Seymour geht es zum ersten Mal unter Wasser. Das war ein weing enttäuschend, denn die Sichtweiten erinnerten eher an Eva und Andreas Kärgel auf Tauchgang. einen Baggersee. Allerdings an einen Baggersee mit verdammt viel Leben, denn Haie, ein Baracudaschwarm mit hunderten von Tieren und ein Seelöwe machen den Tauchgang dann doch aufregend. Wieder an Land stehen die Galapagos-Pinguine auf dem Besichtigungsplan. So wie diese vom Austerben bedrohte Vogelart unter Wasser zu fliegen scheint, gelingt dies einem Giganten der Meere sogar über Wasser. Die riesigen Mantarochen springen als fliegende Teppiche des Meeres in voller Größe aus dem Wasser und klatschen laut auf die Wasseroberfläche. Beeindruckend, findet Andreas. Doch auch der beinahe hautnahe Kontakt zu den Tieren auf den Inseln hinterlässt blei- 12

13 benden Eindruck. Seelöwen ruhen sich auf Bänken um den Anlegesteg aus. Egal ob brütende Fregattvögel mit ihren roten aufgeblasenen Brustblasen, Landleguane, Blaufußtölpel, Meeresechsen, die Tiere zeigen überhaupt keine Scheu, der Mensch ist hier scheinbar nicht ihr Feind. Ohne Erfolg bleibt allerdings das Warten auf die großen Hammerhaischulen von bis zu 100 Tieren am Gordon Rock. Seine Majestät zieht vorbei Aber das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss, und das erleben Andreas und Eva Kärgel an den Inseln Wolf und Darwin. Die Sichtweiten liegen über 25 m, und es geht zu wie in einem überfüllten Aquarium. Eine Wasserschildkröte schwimmt vorbei. Ein kleiner Hai zum Greifen nah. Gemütlich: ein Seelöwe nutzt eine Bank zum Entspannen. Die Strömung war extrem, wir verkeilten uns zwischen Felsbrocken und schon zog die erste Hammerhaischule von weit über 100 Tieren in unmittelbarer Nähe an uns vorbei. Muränen und Schildkröten finden keine Beachtung mehr, als seine Majestät, ein ein- zelner ca. 4 m langer Hammerhai vorbeizieht und dann ein riesiger Wal-Hai. Sein Gefolge um ihn herum: große Makrelen, Schiffshalter, Pilotfische und unzählige andere Fische atemberaubend. Das war wie im Kino, und wir saßen in der ersten Reihe, ist der Bayeraner restlos begeistert. Strömung reißt die Taucher mit Nach 20 Minuten gibt der Guide das Zeichen, ins Blaue hinaus zu schwimmen. Die Strömung reißt die Taucher mit, es ist kein Grund mehr zu sehen, und schon fliegen wir auf eine Gruppe Hammerhaie zu. Es gab keine Möglichkeit auszuweichen und so schossen sie oben, unten und seitwärts an uns vorbei unglaublich. Immer wieder tauchen Haie aus dem Nichts auf. Die Taucher treiben mit der Strömung auf Darwin zu, der Grund erscheint, und unter der Gruppe liegt ein buntes Korallenriff voller Leben. Im Nu sind die 60 Minuten Tauchzeit verflogen. Zum Glück folgen weitere unvergessliche Tauchgänge mit Wal-Haien, Hammerhaien in großen Schulen, Barrakuda- Schwärmen mit tausenden von Tieren, Makrelen, Thunfischen, diversen riesigen Fischschwärmen, Galapagos-Haien, Schildkröten, Muränen und so vielen Eindrücke, die man normalerweise in einem ganzen Taucherleben nicht bekommt. Galapagos ist ein einmaliges Erlebnis, aber keiner sollte glauben, dass die Bilder mit geballter Tierwelt allgegenwärtig sind, weiß Andreas Kärgel nur allzu gut, dass der Mensch dabei ist, diesen Traum immer mehr zu zerstören. 13

14 Taekwondo: Flatrate-Wochenende 48 Stunden im Zeichen des Kampfsports Die 24 Stunden von Le Mans sind ein Sportklassiker. Die 48 Stunden von Wuppertal noch nicht ganz so bekannt. Hier geht es auch nicht um Motorsport sondern um Taekwondo. Zwei Tage lang stand der Bayer-Sportpark ganz im Zeichen des Taekwondos oder wie es die Kampfsportler selbst nannten - ein Flatrate Taekwondo- Wochenende unter dem Motto All you can fight. Taekwondoin soweit das Auge reicht: Begrüßung beim Bundesbreitensportlehrgang in der Bayerhalle. Zum 2. Mal war die Taekwondo-Abteilung Gastgeber für einen Bundesbreitensportlehrgang. Der Bundesverband Taekwondo lud in den Bayer- Sportpark ein, und 370 Kampfsportler aus ganz Deutschland folgten der Einladung. Eine tolle Resonanz. Zum Glück konnten wir alle Hallen im Sportpark zur Verfügung stellen, sagt Abteilungsleiter Thomas Lettner. Vom SV Bayer nutzten 20 Sportler die Chance, ihren Horizont zu erweitern. Den ganzen Tag über fanden zahlreiche Kurse statt Es gab die unterschiedlichsten Angebote, vom einfachen Techniktraining über Gewaltprävention bis hin zu rechtlichen Aspekten der Selbstverteidigung. Eine Einführung Hapkido stand auch auf dem Programm. Da war wirklich für jeden Geschmack Jahr im Oktober sind wir wieder Gastgeber des Bundesbreitensport-Lehrgangs. Körperbeherrschung gepaart mit Athletik: ein Dreifachkick im Sprung. etwas dabei, erinnert sich Amine Simoh. Den Schnupperkurs Hapkido leitete mit Michael Treubig immerhin der Vizeweltmeister in dieser Kampfsportart. Und auch die weiteren Referenten hatten Rang und Namen in der Szene wie Kum-Sik Kwak, Träger des 9. Dan Taekwondo und Vizepräsident Taekwondo Union in Baden Würtemberg oder Oktay Cakir als zehnfacher Weltmeister in den freien Formen. Verschiedene Vertreter des Bundes- und des Landesverbandes waren natürlich auch vor Ort und konnten sich so ein Bild von der Anlage, der Organisation und der Veranstaltung machen. Sie waren begeistert, freut sich Thomas Lettner, der verrät, nächstes Tolle Visitenkarte Dass an diesem Tag alles so reibungslos verlief, lag mal wieder an einem großen Helferteam aus der Abteilung, welches die Sportler über das Das gruppenübergreifende Training beim Familientag 14

15 Modern Anis-Lehrgang Gelände leitete und sowohl den Auf- und Abbau sowie die Reinigung der Hallen übernahm. Dank an alle Helfer. Die gesamte Veranstaltung war eine tolle Visitenkarte für uns. Teamwork beim Familientag Der Familientag hat bei den Taekwondoin Tradition. 320 Sportler, Eltern und Geschwister trafen sich in der Bayerhalle und genossen ein paar schöne Stunden im Zeichen des Taekwondo-Sportes. Nach einem kräftigen Frühstück präsentierten rund 100 Sportler ein gruppenübergreifendes Training. Die 6-jährigen Neulinge trafen hierbei auf die Modern Anis ist eine philippinische Kampfkunst. Bei einem Lehrgang in der heimischen Halle erhielten 25 Taekwondoin des SV Bayer einen interessanten Einblick in die Grundlagen. Referent Michael Naber, Lizenztrainer des Deutschen Anis Verbands und Träger des 5. Dans, demonstrierte anschaulich die verschiedenen Techniken von Modern Anis. Beim Umgang mit dem Stock wurden zum Beispiel Bewegungsabläufe mit und ohne Partner trainiert. Ein besonderer Fokus dieser Kampfsportart liegt im Erlernen von Bewegungsmustern, die sich auf Gegenstände des Alltags bzw. auf den waffenlosen Bereich übertragen lassen. Modern Arnis unterrichten wir systematisch nach den Konzepten des situativen Handels, dem Prinzip der Übertragbarkeit sowie der Michael Naber (rechts) zeigt Amine Simoh einen speziellen Handgriff. Ökonomie der Bewegung, erklärt Michael Naber. Für die SV Bayer-Taekwondoin war es in jedem Fall ein abwechslungsreicher Ausflug, der einmal mehr zeigte, dass alle Kampfsportarten miteinander kompatibel sind. g: Neuling und Danträger Seite an Seite. Danträger der Erwachsenengruppe, und es entwickelte ein munteres Treten und Schreien. Ein weiterer Höhepunkt: das Elterntraining. 70 Mamas, Papas und auch Großeltern ließen sich sehr zur Freude ihres Nachwuchses in die Basics des attraktiven Kampfsports einführen. Nach drei Stunden hieß es dann aufräumen. Natürlich gemeinsam, denn Teamwork ist bei den Taekwondo des SV Bayer mehr als nur eine Tradition. 15

16 Sportler der Stunde: Lukas Nattmann Aus dem Schatten geschwommen Deutscher Meister über 50 m Rücken auf der Kurzbahn. Dazu noch drei Mal Bronze beim Heimspiel in der Schwimmoper (100 m Lagen, 4x50 m Lagen- und Freistilstaffel). Lukas Nattmann hat sich zum Sportler der Stunde geschwommen. Der Start zum Titel: Lukas Nattmann. Die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften im Schwimmen in der Wuppertaler Schwimmoper sind für Lukas Nattmann zum großen Durchbruch geworden. Nach etlichen Jahrgangstiteln und einer Jugend-Europameisterschaftsteilnahme ließ der ganz große Erfolg in der Offenen Klasse auf sich warten. Da ist es mir wie vielen anderen jungen Schwimmern ergangen, denen eben nicht sofort der nahtlose Übergang in die Offene Klasse gelingt, sagt der Wuppertaler und erinnert sich nur ungern an die letzten beiden Jahre, wo der Erfolg ausblieb. Das war nicht besonders motivierend, gibt der 20-Jährige unumwunden zu. Ich war so oft krank und konnte meine Leistung eigentlich nie richtig abrufen. Zudem stand er im Schatten von Senkrechtstarter Christian vom Lehn. Dabei bescheinigen ihm seit Jahren seine unterschiedlichen Trainer großes Talent. Auch Simone Osygus, Geschäftsführerin der Schwimmer beim SV Bayer, hält große Stücke auf den jungen Mann. Lukas hat das wirklich verdient. Er bringt so viel mit, dass diese Medaillen mit Sicherheit nicht seine letzten gewesen sein müssen, freut sich die ehemalige Spitzenschwimmerin mit ihrem Athleten. Bei der Analyse der Gründe für seine vier Medaillen bei der Kurzbahn DM bleibt Lukas Nattmann wohltuend sachlich. In den letzten Jahren habe ich viel an meinen schwimmerischen Grundlagen gearbeitet. Das Training bei Manfred Thiesmann war dann spezifischer auf meine Fähigkeiten als Sprinter ausgelegt. Die Übergangslösung mit dem ehemaligen Bundestrainer hat dem Schmetterlings- und Rückenspezialisten zudem vom Kopf her gut getan. Ich wurde mehr in die Verantwortung genommen, musste selbst entscheiden, was für mich und meinen Körper richtig ist. Also zum Beispiel, wann ich Pausen machen oder das Training runterfahre, erklärt Lukas. Das Resultat lässt sich im Übrigen nicht nur an Hand der Medaillen belegen. Ich bin durch die Bank weg Bestzeiten geschwommen und bis auf die 50 m Freistil war meine schlechteste Platzierung ein vierter Platz, ist er zurecht stolz auf seine Leistung. Dabei bleibt er mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Ich bin So jubelt ein Deutscher Meister: Lukas Nattmann. Realist genug, um zu wissen, dass es bei den Deutschen Meisterschaften auf der Langbahn erheblich schwieriger sein wird, ganz nach vorne zu schwimmen. Die Konkurrenz ist größer, und meine Stärken liegen doch eher auf der Kurzbahn. Dennoch möchte Lukas im April 2013 wieder glänzen. Ein A-Finale wäre super. Und wenn alles optimal läuft, ist vielleicht ja auch ein Podestplatz möglich. Bis dahin fährt der 20-Jährige weiter zweigleisig, denn neben seiner Schwimmkarriere studiert er im 2. Semester an der Uni Wuppertal Chemie. Seine Zukunft sieht der Deutsche Meister zwar auch im Wasser, aber nicht an erster Stelle. Mein Fokus ist das Studium. Ich möchte später mal promovieren. Wie erfolgreich er im Wasser sein wird, hängt in Zukunft vor allem davon ab, wie gut Lukas Studium und Training koordinieren kann. 16

17 Schwimmen: Trotz Eispool ein warmer Empfang Jarbas in den Bosch neuer Trainer der 1. TG Jung, ehrgeizig, hoch motiviert, Schwimm begeistert. Vier Attribute, die Jarbas in den Bosch, den neuen Trainer der 1. Trainingsgruppe (TG) der Schwimmer des SV Bayer, treffend beschreiben. Seit dem 15. November steht der 28-Jährige am Beckenrand des Schwimmsportleistungszentrums und leitet die Übungseinheiten seines jungen Teams. Der SV Bayer setzt mit dem Niederländer ganz bewusst wieder auf ein unbekanntes Gesicht. Zwei Mal sind wir damit gut gefahren. Abgesehen davon hat uns Jarbas mit seinem Lebenlauf und seinem Auftreten beim Vorstellungsgespräch absolut überzeugt, sagt Geschäftsführerin Simone Osygus. Wir glauben, dass Jarbas im Vergleich zu seinen beiden Vorgängern bereits einen Schritt weiter ist. Dieser eine Schritt heißt internationale Erfahrung. Der gebürtige Brasilianer, der im Alter von wenigen Wochen von einer niederlandischen Familie adoptiert worden ist, arbeitete bereits in den Niderlanden, auf den Niederländischen Antillen und zuletzt mehrere Jahre in Dänemark und das vorwiegend im Nachwuchsbereich. Sicherlich kein Nachteil, denn seine 1. Trainingsgruppe in Wuppertal ist noch sehr jung. Beim SV Bayer möchte ich jetzt einen Schritt weiter gehen und aus jungen, talentierten Sportlern, fertige Athleten formen, beschreibt er seine persönlichen Ziele. Seine ersten Wochen im Bergischen verliefen sehr hektisch. Ein Termin jagte den nächsten. Leider hatten die nicht viel mit Schwimmen zu tun, lacht der neue SV Bayer-Coach. Mittlerweile hat er seine Wohnung eingerichtet und auch schon mal ein wenig die Stadt kennengelernt. Natürlich auch seine Schützlinge, denn die stehen in seinem Fokus. Ich sehe unheimlich viel Potenzial bei meinen Schwimmern. Hinzu kommt, dass die Bedingungen hier optimal sind, freut sich Jarbas. Die Mannschaft hat ihn sehr gut angenommen und war sehr offen ihm gegenüber. Ich bin davon überzeugt, dass Jarbas Jarbas in den Bosch (vorne links) mit seinem neuen Team. diesen Vertrauensvorschuss zurückzahlen wird, hat Simone Osygus bereits ein gutes Verhältnis des Teams zu seinem neuen Trainer ausgemacht. Jarbas nimmt sich sehr viel Zeit für jeden Einzelnen, lobt Lukas Nattmann, dazu zählen individuelle Trainingspläne genauso wie eine spontane Videoanalyse nach dem Training. Ähnlich sieht es Teamkollege Daniel Trosin: Jarbas betreibt einen sehr großen Aufwand und spricht viel mit uns. Das wird uns zweifelsfrei zugute kommen. Dieser Aufwand beginnt für Jarbas in den Bosch morgens um 4.15 Uhr, wenn der Wecker klingelt Uhr steht das Frühtraining auf dem Programm. Es folgen einige Stunden im Büro mit Trainingsvor- und -nachbereitung und die Übungseinheit am späten Nachmittag. Der Niederländer lebt für den Schwimmsport. Es ist die Faszination, die Athleten jeden Tag besser zu machen, die mich antreibt, sagt Jarbas, der, wie er betont, sein Hobby zum Beruf machen konnte. Damit die Kommunikation mit seinen Schwimmern in Zukunft noch besser klappt, besucht Jarbas ab kommendem Jahr eine Sprachschule. Generell reden wir Deutsch im Training, aber zwei Mal pro Woche wird nur Englisch gesprochen, verrät er eine Besonderheit. Genauso wie seine Athleten immer dazu lernen sollen, möchte sich auch Jarbas in den Bosch weiterentwickeln. Als Coach muss man immer lernen. Der Schwimmsport stagniert nicht. Für mich heißt das vor allem, regelmäßig den Austausch mit anderen Trainern zu suchen. Zu Jarbas modernen Trainingsmethoden gehört auch eine besondere Art der Regeneration. Nach Wettkämpfen und harten Trainingseinheiten baut er einen kleinen Pool mit 12,5 Grad kaltem Wasser auf. Drei Minuten rein, drei Minuten raus, drei Minuten rein, verordnet er seinen Athleten Wechselbäder. Die nehmen es gelassen und stehen dem kalten Wasser fast genauso offen gegenüber wie ihrem neuen Trainer. 17

18 Fitness aktiv: Sich einfach mal hängen lassen Noch mehr Abwechslung dank Schlingen Sich einfach mal hängen lassen, trifft es nicht ganz, wenn man das neue Schlingentraining im Fitnessstudio aktiv beschreiben möchte. So simpel die Idee erscheint, so effektiv ist das Functional Training an und mit den Schlingen, wie es im Fachjargon heißt. An den Schlingen ist ein abwechslungsreiches Ganzkörpertraining möglich. 16 Seile hängen von den Querträgern im Kursraum des aktivs herab. An ihren Enden sind die Schlaufen befestigt, woher das Training auch seinen Namen hat. Zwei Schlaufen benötigt man in der Regel für die Übungen. Je nach Muskelgruppe, die angesprochen weden soll, liegen die Füße oder die Hände in den Schlaufen. Es geht natürlich auch mit Händen und Füßen, also hängt man dann in vier Schlaufen, aber das ist eher etwas für den Turnprofi, schmunzeln die Studioleiter Jörg Pönnighaus und Ralf Hartmann. Diese Erfahrung konnten sie bereits bei einer Schulung, an der alle Trainer und Instruktoren des aktivs teilgenommen haben, am eigenen Körper erfahren. Jetzt sollen die aktiv-mitglieder von diesen neuen Trainingsgeräten überzeugt werden. Egal ob jung oder alt, Hochleistungssportler oder Bewegungsmuffel, mit den Schlingen kann jeder effektiv trainieren, wissen die beiden Diplom Sportlehrer um die Vorzüge der Schlingen. Mit dem eigenen Körpergewicht reguliert der Sportler die Belastung. Fit für Training, Wettkampf und Alltag Functional Training, so lautet der Fachbegriff für diese Art des Trainings, schult die Eigenwahrnehmung von Sehnen und Gelenken, baut über Stabilisierung Muskeln auf und macht so fit für Training, Alttag und Wettkampf. Das Schlingentraining ist derzeit auch ein Trend, der zurück zu freien, ungeführten Bewegungen geht, wissen Jörg und Ralf. Trend mit Erfolgsgarantie Felix Winter ist von diesem Trend schon länger begeistert: Super, dass wir jetzt hier im aktiv die Möglichkeit haben, an den Schlingen zu trainieren. Das macht das Training noch abwechslungsreicher. Der 28-Jährige stellte nach kurzer Zeit an den Schlingen Trainingserfolge fest. Die Muskelkoordination hatte sich bei mir bereits nach einer Woche Training verbessert. Diesen Effekt sehen wir natürlich auch bei anderen Mitgliedern, die an den Schlingen trainieren, betont Ralf. Und das werden immer mehr. Die Schlingen-Einführungskurse an den Samstagen sind ständig ausgebucht, und auch unter der Woche fragen immer öfters aktivler nach einer Einweisung in das spezielle Training, sagt Jörg. Für mich persönlich ist es ein anspruchsvolles Training. Daher macht diese Einweisung, wo man Tipps erhält und verschiedene Übungen gezeigt bekommt, in meinen Augen auch nötig, findet Felix Winter. In Zukunft soll das Schlingentraining dann auch mit in die Trainingspläne integriert werden. 18

19 Sportschießen: Ein Wuppertaler Duo bei der WM unter Profis Improvisation im Training Der Bianchi Cup ist eine Art Königsdisziplin der Schützen. In vier unterschiedlichen Disziplinen werden insgesamt 192 Schüssen abgefeuert. Bei den Weltmeisterschaften in Philippsburg traten mit Guido Riekhoff und Helmut Weber gleich zwei Wuppertaler an und beteiligten sich an der Suche nach dem neuen König bzw. der Königin. Allerdings ohne sich ernsthaft Hoffnungen auf den Titel machen zu können, denn in Philippsburg traten zahlreichen Profis aus Amerika an. Guido Riekhoff und Helmut Weber hatten sich ihre Teilnahme an der Weltmeisterschaft auch ein bisschen erarbeitet. Im Vorfeld der Titelkämpfe fungierten die beiden Wuppertaler als Kampfrichter bei verschiedenen Testwettkämpfen in Philippsburg. Wir haben uns schließlich angemeldet, denn die Chance, bei einer WM dabei zu sein, kommt so schnell nicht wieder, wissen die beiden Wuppertaler. Helmut Weber (links) und Guido Riekhoff in der Bianchi-Wettkampfausstattung und einer Bianchi-Zielscheibe. Dabei ging es ihnen nicht nur um das Olympische Motto Dabei sein ist alles. Sie wollten natürlich auch ihr Können zwischen Praktischer Übung, Fallplatte, Barrikade und Bewegte Scheibe beweisen. Diese vier Disziplinen werden beim Bianchi Cup geschossen. Der Wettkampf geht über drei Tage. Pro Disziplin heißt es, 48 Schuss abzugegeben und die aus unterschiedlichen Entfernungen und mit unterschiedlichen Zeitfenstern. Diese Abwechslung beim Bianchi Cup macht unheimlich viel Spaß. Eine Ringzahl von 1920 ist möglich. Feste und Feiern Nachdem die Schützen 2011 ihren 50. Abteilungsgeburtstag gefeiert haben, ging es in diesem Jahr mit den Festen munter weiter. Eine Schnapszahl, ein 88. Geburtstag und einige runde Geburtstage wurden gebührend begangen. Zu letzteren gehörte auch die Null von Helmut Weber. Er ist der stellvertretende Abteilungsleiter der Sportschützen. Seine ruhige Art, vielfältiges Wissen und gefragtes Geschick machen Ganz so zielsicher waren Guido Riekhoff und Walter Weber nicht. Mit 1803 Ringen schoss sich Ersterer auf den 13. Platz. Sein Teamkollege landete mit 1634 Ringen auf dem 20. Platz. Es hätte besser sein ihn unentbehrlich, er ist eine wesentliche Unterstützung für den Zusammenhalt und das Funktionieren der Abteilung, würdigt Abteilungsleiter Walter Kroh den Jubilar. Ihren geselligen Höhepunkt feierte die Abteilung, als Anfang Dezember fast die Hälfte der Mitglieder zum traditionellen Helferessen antrat. Das hatten sich die Schützen nach ihrem effektiven Einsatz bei der Kugelfangerneuerung auch redlich verdient. Ziel: Landesmeisterschaft Für die kommende Wettkampfsaison hat sich eine neue Luftpistolen-Mannschaft in der Juniorenklasse formiert: Sebastian Dierkes, einer der zur Zeit stärksten Schützen, sowie Moritz Ketterer und Fabian Lembgen wollen es zumindest wieder bis zu den Landesmeisterschaften schaffen. In der Einzelwertung werden Jan Lucas Esser (Luftpistole) und Leon Hahn (Luftgewehr) bei den Meisterschaften antreten. können, ärgert sich Guido ein bisschen. Helmut sieht das Ergebnis gelassener. Einig sind sich die beiden Sportschützen, dass es ein tolles Erlebnis war, gemeinsam mit den Profis aus Amerika am Schießstand zu stehen. Da kann man sich durchaus noch etwas abschauen, haben die beiden Bayeraner großen Respekt vor den Leistungen der Amis. Das Training für den Bianchi Cup gestaltet sich für die Wuppertaler schwierig. Wir müssen improvisieren, denn die großen Entfernungen können wir auf Aprath überhaupt nicht schießen. Aber dafür gibt es in jedem Jahr mehrere Wettkämpfe in Philippsburg auch die Europameisterschaften, und da will das Duo natürlich wieder am Start sein. 19

20 Fußball: Ganz schön fair! Platz drei beim Barmenia Fairplay-Pokal Den Fairplay-Gedanken im wahrsten Sinne des Wortes mit den Füßen getreten hat zuletzt ein brasilianischer Fußballstar von Schachtar Donezk in der Champions League. Nach einem Schiedsrichterball schnappte sich Luiz Adriano kurzerhand den Ball und schoss sehr zur Verwunderung aller Beteiligten ein Tor. Er wurde nachträglich von der UEFA gesperrt. Sein Team hätte wohl kaum eine Chance, beim Barmenia Fairplay-Pokal gut anzuschneiden. Genau das hat der SV Bayer Wuppertal. Er belegte im Hauptwettbewerb den dritten Platz. Das ist eine ganz besondere und in meinen Augen unheimlich wichtige Auszeichnung. Gruppenbild mit den Siegern des Fairplay-Pokals gemeinsam mit Oberbürgermeister Peter Jung (5. von rechts) und Dr. Josef Beutelmann (5. von links). Jan Bernd Lenfers (4. von links) freut sich über die Auszeichnung. Bereits vor drei Jahren waren wir ja vorne mit dabei. Damals in der Jugendwertung, freut sich Fußball-Abteilungsleiter Jan-Bernd Lenfers über Pokal und Preisgeld aus den Händen von Barmenia-Vorstandsvorsitzendem Dr. Josef Beutelmann. Bei allem Ehrgeiz und Wettkampf muss der Fairplay- Gedanke einfach immer im Vordergrund stehen, macht Jan-Bernd Lenfers deutlich. Das geben wir unseren Spie- lern genauso wie Trainern und Betreuern, aber auch Eltern und Zuschauern mit auf den Weg. In Sachen Fairness kann und sollte jeder ein Vorbild sein - egal ob jung oder alt. So funktioniert der Barmenia Fairplay Pokal: Alle Vereine starten mit 100 Punkten. Ein Strafenkatalog sieht Sanktionen in Form von Punktabzügen für verschiedenste Vergehen vor. Zum Beispiel muss ein Verein genügend Schiedsrichter melden. Sind es zu wenig, gibt es einen Punktabzug (10 Punkte). Aber mit Schiedsrichtern kann man auch Punkte (ebenfalls 10 Punkte) gewinnen, wenn denn mehr als vorgeschrieben für den Verein zur Pfeife greifen. Wem Ordnungsgelder aufgebrummt werden, der verliert für je angefangene 5 Euro einen Punkt. Ordnungsgelder werden zum Beispiel fällig, wenn der Verein einen Spielberichtsbogen nicht korrekt ausfüllt, oder zu spät abgeschickt oder Ergebnisse zu spät weitergibt bzw. im Internet zu spät einträgt. Außerdem gibt es Pflichttermine beim Fußballkreis, die wir als Verein wahrnehmen müssen, weiß Uli Morsbach von der SV Bayer-Fußballabteilung. Natürlich wird auch unsportliches Verhalten während der Partien sanktioniert. Die Sperre eines Spielers, Schiedsrichters oder auch Mitarbeiters hat fünf Punkte Abzug zur Folge. Drastischer ist die Strafe, wenn ein Team zu einem Spiel oder einem Turnier nicht antritt. Hier werden 20 Punkte fällig. Große Vereine mit vielen Mannschaften sollen die gleichen Chancen auf den Gewinn des Fairplay-Pokals haben wie Vereine mit wenigen Teams. Daher werden die Punkte, die gegebenenfalls abgezogen werden müssen, durch die Anzahl der gemeldeten Mannschaften eines Vereins dividiert. Seit 1976 verleiht die Barmenia den Fairplay-Pokal. Ein einziges Mal konnte der SV Bayer bislang die Siegertrophäe gewinnen. In der Saison 1986/87 war die Jugend besonders fair. In der laufenden Saison rangieren die Senioren auf Platz 23, und die Jugend nimmt Rang 29 ein. Chancen auf eine vordere Platzierung bestehen kaum noch. Dennoch heißt es: Immer fair bleiben! 20

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