Bewertung von Nervenschäden nach der Gliedertaxe der privaten Unfallversicherung

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Bewertung von Nervenschäden nach der Gliedertaxe der privaten Unfallversicherung"

Transkript

1 1 Bewertung von Nervenschäden nach der Gliedertaxe der privaten Unfallversicherung Stand Vorbemerkung Die Begutachtung von Nervenschäden an den Extremitäten erfolgt im Bereich der privaten Unfallversicherung (PUV) in den deutschsprachigen Ländern bekanntermaßen nach der sog. Gliedertaxe. Diese gibt für den Verlust oder die vollständige Funktionsunfähigkeit von Gliedmaßen und deren Abschnitten (Hände, Finger, Füße, Zehen) sowie von Sinnesorganen entsprechend dem jeweiligen Vertrag feste Invaliditätswerte vor. Je nachdem, ob ein Standardvertrag oder ein Spezialvertrag (z.b. Gliedertaxe Heilberufe) gewählt wurde, schwanken die Invaliditätswerte dabei in erheblichem Umfang (Tabelle 1). Im Einzelfall, z.b. bei einem Versicherungsvertrag für Musiker, kann auch bereits der Verlust oder die Funktionsunfähigkeit eines Fingers zur Auszahlung der vollen Versicherungssumme führen. Tab. 1. Vergleich der Invaliditätswerte für die verschiedenen Extremitätenabschnitte in unterschiedlichen Vertragsgestaltungen der privaten Unfallversicherung Invalidität für Standardvertrag Gängige Spezialverträge Arm 70% % Hand 55% % Daumen 20% 25-60% Zeigefinger 10% 15-60% Anderer Finger 5% 10-20% Bein 70% 75-80% Fuß 40% 50-70% Aufgrund der für den Sachverständigen nicht immer klar ersichtlichen Vertragsgrundlagen hat es sich eingebürgert, dass im Rahmen von Gutachten die Funktionsbeeinträchtigung von Gliedmaßen und deren Abschnitten (und Sinnesorganen) unabhängig von den individuell unterschiedlichen Invaliditätswerten der Gliedertaxe als Bruchzahlen in Bezug auf die jeweils volle Funktion angegeben werden. Als Orientierungshilfe für die Bewertung haben sich im Laufe der Jahre aus Einzelpublikationen heraus Bruchzahlen für den vollständigen Funktionsverlust einzelner Nerven der oberen und unteren Extremitäten herausgebildet, die jedoch zum Teil durchaus beträchtliche Unterschiede zeigen. Tabelle 2 listet die in der Literatur für und publizierten Bruchzahlen einschließlich deren Varianzen auf. Für die Situation in wurde auf die Monographien von Hausotter 2006, Lehmann u. Ludolph 2013, Ludolph 2012, Suchenwirth et al. 2000, Thomann et al sowie Widder u. Gaidzik 2011 zurückgegriffen, für die Verhältnisse in auf eine Publikation des Versicherungsverbandes. Für die Schweiz konnten keine dezidierten Werte gefunden werden.

2 2 Ziel der aktuellen Aktion ist es, die in der Literatur genannten Bruchzahlen für einzelne Nerven auf ihre Richtigkeit hin zu überprüfen und dabei insbesondere auch ersichtliche Varianzen in der Bewertung aufzulösen. Hierzu erfolgte bereits eine erste Sichtung und Bearbeitung durch eine Expertengruppe 1. Im Rahmen des Gutachterforums anlässlich des 7. Refresher-Seminars Neurologische Begutachtung der DGNB e.v. am 15./ soll versucht werden, für verschiedene Fragen einen Konsens zu erreichen (s. unten). Regeln für die Bemessung von Funktionsbeeinträchtigungen Unabhängig von den in der Literatur beschriebenen Bruchzahlen bei Vorliegen eines vollständigen Funktionsverlusts einzelner Nerven sind folgende Grundregeln für die Bemessung unfallbedingter Funktionsbeeinträchtigungen in der privaten Unfallversicherung zu berücksichtigen: 1. Die Bewertung der Invalidität bezieht sich auf die Ist-Situation unfallbedingter Funktionsbeeinträchtigungen zum vertraglich vereinbarten Zeitpunkt (meist 3 Jahre nach dem Unfallereignis). 2. Maßstab für die Bewertung von Nervenschäden sind alle die betroffene Extremität bzw. deren Abschnitte betreffenden Funktionsbeeinträchtigungen aufgrund motorischer und sensibler Ausfälle, jedoch auch durch Schmerzen, die von der Nervenschädigung hervorgerufen wurden. 3. Soweit schmerzbedingte Funktionsbeeinträchtigungen über die Beeinträchtigung der jeweiligen Gliedmaßen hinaus die gesamten Lebensumstände wesentlich einschränken, kann im begründeten Einzelfall zusätzlich eine Beeinträchtigung der körperlich-geistigen Leistungsfähigkeit (BdL) in % Berücksichtigung finden (z.b. bei nachweisbaren Nebenwirkungen erforderlicher Medikamente). 4. Die Bewertung der Funktionsbeeinträchtigungen erfolgt abstrakt entsprechend der Auswirkungen (motorisch, sensibel, schmerzbedingt) auf alle Bereiche des täglichen Lebens und nicht, wie in der gesetzlichen Unfallversicherung, auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Nicht zu berücksichtigen ist auch der konkret ausgeübte Beruf. 5. Maßgebend für die Einschätzung ist nicht der Sitz der Verletzung, sondern der Sitz der Funktionsausfälle. Entsprechend sind Funktionsbeeinträchtigungen, sofern sie z.b. nur die Hand betreffen, auf diese zu beziehen (in Tabelle 2 blau markiert). 6. Aufgrund der besseren Übersichtlichkeit ist durch 10 oder 20 teilbaren Bruchzahlen (1/20, 1/10, 2/10 ) der Vorzug gegenüber anderen Bruchzahlen zu geben (Ausnahme 1/1). 7. Rechte und linke Gliedmaßen werden unabhängig von der Händigkeit gleich bewertet. 8. Eine Addition der Invaliditätsgrade für die einzelnen Gliedmaßenabschnitte einer Extremität (Arm, Hand, Finger) bzw. einzelner betroffener Nerven erfolgt nicht. Maßgeblich ist die kumulative Funktionsbeeinträchtigung in Bezug auf den am weitesten proximal betroffenen Gliedmaßenabschnitt jeder der 4 Extremitäten. 9. Die Bildung der Gesamtinvalidität erfolgt im Gegensatz zur Gesamt-MdE in der gesetzlichen Unfallversicherung nicht durch den Gutachter. 1 B. Widder (federführend), G. Gahn, W. Hausotter, J. Madlener, H. Müller-Vahl, H.U. Puhlmann, R. Schneider, M. Tegenthoff, K.D. Thomann

3 3 Fragestellungen im Rahmen des Refresher-Seminars Im Rahmen des Gutachterforums anlässlich des 7. Refresher-Seminars Neurologische Begutachtung der DGNB e.v. am 15./ soll ein Meinungsbild zu folgenden Fragen hergestellt werden: 1. Welche Nerven sollen in der Tabelle 2 Eingang finden, insbesondere a) Sollen auch Nervenwurzeln einbezogen werden, wie von Hausotter 1994 vorgeschlagen Als Gegenargument genannt wurde die recht ausgeprägte Variabilität der bei Nervenwurzelschäden auftretenden Defizite. b) Sollen möglichst alle die Gliedmaßen betreffenden Nerven erfasst werden, auch solche, die in der Begutachtungssituation kaum je isoliert betroffen sind (z.b. N. subscapularis, N. dorsalis scapulae, N. thoracodorsalis) c) Sollen zukünftig auch Nerven aufgelistet werden, die außerhalb der Gliedertaxe zu bewerten sind (z.b. Nn. supraclaviculares, N. ilioinguinalis, N. genitofemoralis, N. iliohypogastricus, N. pudendus, N. occipitalis major) 2. Sollen in zukünftigen Bewertungstabellen die mit Nervenschäden einher gehenden Funktionsstörungen beschrieben werden, wenn ja, in welchem Umfang (z.b. auch schmerzbedingte Funktionsstörungen) 3. Welche Bruchzahlen für Funktionsbeeinträchtigungen bei Totalausfall einzelner Nerven unter Einbeziehung üblicher Schmerzen finden bei erster Durchsicht Konsens Tab. 2 Synoptische Darstellung der in und publizierten Bruchzahlen für die Invalidität bei vollständigem Funktionsverlust von Nerven einschließlich üblicher Schmerzen. Außergewöhnliche Schmerzen können zu einer darüber hinaus gehenden Einschätzung führen. Um einen orientierenden Vergleich mit anderen Rechtsgebieten zu ermöglichen, wurden die jeweiligen Werte der gesetzlichen Unfallversicherung (MdE) und des Versorgungsrechts (GdS) ergänzt, außerdem wurden die bei einem AUB-Standardtarif nach der Gliedertaxe (Arm 70%, Hand 55%, Bein 70%, Fuß 40% Invaliditätsleistung) vom Versicherten zu erwartenden Invaliditätsleistungen entsprechend der bislang publizierten Werte in % angegeben (Spalte 6). Da die Tabellenwerke für das chirurgische Fachgebiet jeweils die konkreten Funktionsausfälle nennen, wurde der Versuch unternommen, die bei Nervenschäden zu erwartenden sensomotorischen der Vollständigkeit halber auch in der vorliegenden Zusammenstellung aufzuführen. Verwendete Abkürzungen A Armwert H D Daumenwert ZF Zeigefingerwert Fi Fingerwert III-V B Beinwert F

4 4 Obere Extremitäten C5 C6 C7 C8 Hirnnerven N. accessorius Armplexus Oberer Armplexus Unterer Armplexus Gesamter Armplexus 2 Entspricht überwiegend N. axillaris (ggf. M. biceps brachii mitbetroffen) Entspricht überwiegend N. musculocutaneus (zzgl. Parese Armbeugung in Pronation) Hauptsächlich Parese des M. triceps brachii und der langen Fingerbeuger Entspricht überwiegend N. ulnaris im Handgelenk Parese der Schulterhebung, Schwäche der Seitwärtshebung des Arms Parese der Abduktion und Außenrotation im Schultergelenk, der Ellenbogenbeuger und der Dorsalextension der Hand, Sensibilitätsstörung Radialseite Arm und Hand Parese der langen Fingerbeuger und kleinen Handmuskeln ( Krallenhand ), Sensibilitätsstörung an der Ulnarseite Unterarm und Hand Nervenwurzeln 2/10 A 2/10 A 4/10 A nach einem von Hausotter 1994, in der übrigen Literatur bislang nicht angegeben. Wird von den meisten Kommentatoren als problematisch angesehen 2/10 A 1-2/10 A 7/20 A /10 A 4/10 A 6/10 A erhebliche Diskrepanz zu und MdE/GdS-Werten 6/10 A 5/10 A 8/10 A s. oben Wie oben 1/1 A 1/1 A 1/1 A Schmerzen können die erkennbaren Funktionsstörungen dominieren, sie werden bei den n jedoch nur im Einzelfall wenn Schmerzen regelmäßig das Leitsymptom darstellen genannt

5 5 N. thoracicus longus N. suprascapularis N. subscapularis N. dorsalis scapulae N. thoracodorsalis Armnerven Schwäche der Armelevation ( Scapula alata ) Parese der Armaußenrotation, Schwäche der Armseitwärtsabduktion (erste 15 ) Schwäche der Arminnenrotation Eingeschränkte Schulterblattfixierung Leichte Schwäche der Armretroversion Leichte Schwäche der Armadduktion Schultergürtelnerven 3/10 A 3-4/20 A 7/20 A /10 A 1/20 A 1/10 A /20 A (1/20 A) 1/20 A (1/20 A) 3 1/20 A 1/20 A 1/10 A 3 1/20 A 4 1/10 A Nn. pectorales Relativ hohe Bewertung in der aktuellen Literatur Wert erscheint plausibler N. axillaris Parese der Armhebung 3/10 A 2/10 A 4/10 A Mittelwert Parese der Armbeugung in Supinationshaltung N. radialis Ramus superficialis Ramus profundus Rr. profundus + superficialis Oberarm Axilla Sensibilitätsstörung im Spatium interosseus I Parese der Handextension ( Fallhand ) 3/10 A 3/10 A 7/20 A N. musculocutaneus 1/20 H 1/20 A (1/20 A) 3 3/10 H 3/20 A 10 Wie oben 3/10 H 2/10 A 3/10 A Zusätzlich Parese der Armbeugung in Pronationshaltung Zusätzlich Parese der Armstreckung im Ellenbogen 3/10 A 3/10 A 7/20 A /10 A 4/10 A 4/10 A Werte in Klammern in für lediglich eventuell zu vergebende Werte 4 Anmerkung Madlener: Müsste höher bewertet werden

6 6 Handgelenk N. interosseus anterior (rein motorisch) Parese der Daumenopposition, Sensibilitätsstörung D I-III Parese der Flexion in den Endgliedern von Daumen und Zeigefinger N. medianus 4/10 H 2/10 A 7/20 A /10 H 2/10 A Ellbogen - - 4/10 A Axilla + Oberarm N. ulnaris Handgelenk Unterarm Ellbogen und proximal Kombinierte Läsionen Parese der Kleinfingerabduktion und Interosseusmuskulatur, Sensibilitätsstörung Innenseite D IV/V Zusätzlich Sensibilitätsstörungen Außenseite D IV/V 6/10 H 3-4/10 5/10 A Parese der Flexion der ersten 3 Finger ( Schwurhand ) 3/10 H 2/10 A 3/10 A /10 H 4/10 H 3-4/10 A 4/10 A Zusätzlich Parese der Flexion in den Endgliedern von Klein- und Ringfinger ( Krallenhand ) Nn. radialis + axillaris 7/10 A 6/10 A 8/10 A Nn. radialis + ulnaris 7/10 A 6-7/10 A 15/20 A Nn. radialis + medianus 7/10 A 6/10 A 8/10 A Nn. ulnaris + medianus 7/10 A 5-7/10 A 8/10 A Nn. radialis/ulnaris/medianus im Bereich Schulter Nn. radialis/ulnaris/medianus im Bereich Unterarm 9/10 A 8-9/10 A 1/1 A /1 H 6/10 A 8/10 A Im Vergleich zu und MdE/GdS relative geringe Bewertung

7 7 Fingernerven Daumenbeere radial 2-3/10 D 4 Daumenbeere ulnar 3-4/10 D 6 Daumenbeere beidseitig 6/10 D 12 Daumen volar radial 3-4/10 D 6 Daumen volar ulnar 4-5/10 D 8 Daumen beidseitig 6-7/10 D Zeigefingerbeere einseitig 2/10 ZF 2 Zeigefingerbeere beidseitig 4/10 ZF 4 Zeigefinger einseitig 3/10 ZF 3 Zeigefinger beidseitig 5-6/10 ZF 6 Fingerbeere III-V einseitig 2/10 Fi 1 Fingerbeere III-V beidseitig 4/10 Fi 2 Finger III-IV einseitig 3/10 Fi 1 Finger III-V beidseitig 6/10 Fi 3 Fingerbeere einseitig Fingerbeere beidseitig Gesamter Finger einseitig Gesamter Finger beidseitig 2/10 D/ZF/Fi 4/10 D/ZF/Fi 3/10 D/ZF/Fi 6/10 D/ZF/Fi Da die einzelnen Finger gemäß Gliedertaxe erheblich anders bewertet werden, erscheinen aus medizinischer Sicht identische Bruchzahlen für alle Finger sinnvoll (s. unten)

8 8 Untere Extremitäten L3 L4 L5 S1 Beinplexus Plexus lumbalis Plexus sacralis Proximale Nerven Hüftbeugung N. obturatorius N. glutaeus superior N. glutaeus inferior Beide Nn. glutaei N. cutaneus femoralis lateralis Nicht vollständige Parese der Kniestreckung Wie N. peroneus zzgl. Parese der Hüftmuskulatur (M. glutaeus medius) Wie N. tibialis zzgl. Parese der Hüftsteckung (M. glutaeus maximus) Parese der Hüftbeugung, Kniestreckung und Oberschenkeladduktion Parese der Hüftstreckung und -abduktion, der Kniebeuger und aller Unterschenkel-/Fußmuskeln 5 Nervenwurzeln 4/10 B Nach einem von 4/10 B 6/10 B Hausotter 1994, in der übrigen Literatur bislang nicht angegeben. Wird von den meisten Kommentatoren als 4/10 B problematisch angesehen 6/10 B 8/10 B Leichtere Parese der Kniestreckung Wie oben 1/1 B 1/1 B 1/1 B Gesamter Plexus lumbosacralis Parese der Hüftbeugung 3/10 B 7/20 B Parese der Oberschenkeladduktion Parese der Oberschenkelabduktion Parese der Streckung in der Hüfte 1/10 B 1/10 B 1/10 B /20 B 5-6/20 B 2/10 B /20 B 5-6/20 B 3/10 B Wie oben 3/10 B 5/20 B 7/20 B Sensibilitätsstörung Oberschenkelaußenseite, Meralgie meist vordergründig 1/20 B 1/20 B (1/20 B) Ist gleichermaßen wie N. ischiadicus + Nn. glutaei zu bewerten (Puhlmann) 5 Läsionen des N. pudendus sind nicht nach der Gliedertaxe zu bewerten

9 9 N. saphenus Gesamter Nerv Unterer N. ischiadicus (Nn. peroneus communis + tibialis) N. ischiadicus ohne Nn. glutaei N. ischiadicus mit Nn. glutaei N. peroneus superficialis N. peroneus profundus N. peroneus communis Sensibilitätsstörung Unterschenkelinnenseite Zusätzlich Parese der Kniestreckung N. femoralis 1/20 B 1/20 B 4/10 B 3 4/10 B 4-5/10 B 6/10 B N. ischiadicus Wie unten 6/10 F 5-6/10 B 6/10 B Parese der Kniebeugung 5/10 B 6 4-8/10 B 13/20 B Zusätzlich wie oben 8/10 B 8/10 B 1/1 B Parese der Hebung des Fußaußenrandes, Sensibilitätsstörung am Fußrücken N. tibialis N. suralis Sprunggelenk Oberschenkel + Knie N. peroneus 2/10 F 1-2/20 B 2/10 B /10 F 2-3/10 B 3/10 B Wie oben 5/10 F 3-4/10 B 7/20 B Sensibilitätsstörung an der Fußsohle Zusätzlich Parese der kleinen Fußmuskulatur Zusätzlich Parese der Fußsenkung Parese der Fuß- und Zehenhebung 1/10 F 1/20 B 7 2/10 F 5/20 B 5/20 B 17 6/10 F 7/20 B 7/20 B Anmerkung Madlener: Im Vergleich zum Ausfall des N. femoralis zu hoch bewertet

10 10 Literatur Hausotter W. Die Begutachtung peripherer Nervenläsionen nach der Gliedertaxe der privaten Unfallversicherung. Med Sach 1994; 90: Hausotter W. Neurologische Begutachtung. 2. Aufl., Schattauer, Stuttgart 2006 Lehmann R, Ludolph E. Die Invalidität in der privaten Unfallversicherung. 4. Aufl., Verlag Versicherungswirtschaft, Karlsruhe 2013 Ludolph E. Der Unfallmann. 13. Aufl., Springer Heidelberg 2012 Schröter F, Ludolph E. Empfehlungen zur Bemessung von Unfallfolgen. In Rompe G, Erlenkämper A, Schiltenwolf M, Hollo DF (Hrsg.) Begutachtung der Haltungs- und Bewegungsorgane. 5. Aufl., Thieme, Stuttgart 2009 Suchenwirth R, Kunze K, Krasney OE. Neurologische Begutachtung. 3. Aufl., Urban &. Fischer, München 2000 Thomann KD, Schröter F, Grosser V. Orthopädisch-unfallchirurgische Begutachtung.2. Aufl., Urban & Fischer, München 2012 Diemath HE, Wurzer W. Bewertung von Unfallfolgen auf neurologischem Fachgebiet. In Verband der Versicherungsunternehmen (Hrsg.) Die Invalidität in der privaten Unfallversicherung. Manz, Wien 2009, pp Widder B, Gaidzik PW. Begutachtung in der Neurologie. 2. Aufl., Thieme, Stuttgart 2011

Westerhuis P / Wiesner R. Klinische Muster in der Manuellen Therapie

Westerhuis P / Wiesner R. Klinische Muster in der Manuellen Therapie Westerhuis P / Wiesner R. Klinische Muster in der Manuellen Therapie Leseprobe Klinische Muster in der Manuellen Therapie von Westerhuis P / Wiesner R. Herausgeber: MVS Medizinverlage Stuttgart http://www.narayana-verlag.de/b15987

Mehr

Seminar Aorta (Pars abdominalis) 2. Bifurcatio aortae 6. A. iliaca communis 7. A. iliaca externa 8. A. iliaca interna

Seminar Aorta (Pars abdominalis) 2. Bifurcatio aortae 6. A. iliaca communis 7. A. iliaca externa 8. A. iliaca interna Seminar 4 4.4 1. Aorta (Pars abdominalis) 2. Bifurcatio aortae 6. A. iliaca communis 7. A. iliaca externa 8. A. iliaca interna 4.5 3. A. brachialis 18. A. radialis 20. A. ulnaris 11. A. interossea anterior

Mehr

Anästhesie Famulatur Curriculum. Regionalanästhesie. Blockaden der Oberen Extremität

Anästhesie Famulatur Curriculum. Regionalanästhesie. Blockaden der Oberen Extremität Anästhesie Regionalanästhesie Blockaden der Oberen Extremität Anatomie des Plexus brachialis Fasciculus lateralis Axilla 1. Rippe Hintere Scalenuslücke a) Tr. superior b) Tr. medius c) Tr. inferior 1)

Mehr

Inhaltsverzeichnis. A. Allgemeine Anatomie

Inhaltsverzeichnis. A. Allgemeine Anatomie Inhaltsverzeichnis A. Allgemeine Anatomie A1 A2 A3 A4 A5 A6 A7 A8 A9 A10 A11 A12 A13 A14 A15 A16 Allgemeine Ausdrücke, Richtungen im Raum Allgemeine Ausdrücke, Bewegungen, Ebenen Knochenentwicklung Enchondrale

Mehr

Übersicht Plexusbildung

Übersicht Plexusbildung Plexus cervicalis www.leipzig-medizin.de Übersicht Plexusbildung aus Rami ventrales der Spinalnerven C1-C4 treten kurze Nerven direkt zu tiefen Halsmuskeln (Mm. recti capitis anterior et lateralis, M.

Mehr

Schulter- Arm Schmerz Neurologische Differentialdiagnostik

Schulter- Arm Schmerz Neurologische Differentialdiagnostik Wissen Erkennen Handeln Wissenschaftliches Programm Zervikothorakaler Übergang / BWS Nacken- Schulter-Arm-Schmerz Donnerstag 29. November 2012, 16:50 Alfred E. Müller Schulter- Arm Schmerz Differentialdiagnostik

Mehr

12 Peripheres Nervensystem

12 Peripheres Nervensystem 12 Peripheres Nervensystem 6 Anatomie und Differenzialdiagnose......................................... 233 Nerven der oberen Extremität.............................................. 238 Nerven der unteren

Mehr

Praktische Neurologie Focus =>T O S Neurologische Strukturen C T Ü. Focus T O S, C T Ü. => funktionell muskuloskelettal oder unspezifisch

Praktische Neurologie Focus =>T O S Neurologische Strukturen C T Ü. Focus T O S, C T Ü. => funktionell muskuloskelettal oder unspezifisch Symptome => erkennen Befunde => suchen => zuordnen... => werten... Praktische Neurologie Focus =>T O S Neurologische Strukturen Alfred E. Müller Focus T O S, => funktionell muskuloskelettal oder unspezifisch

Mehr

Neuritis... 2 Ischias Histopathologie der Läsionen und der Regenerationsvorgänge im peripheren Nervensystem 12

Neuritis... 2 Ischias Histopathologie der Läsionen und der Regenerationsvorgänge im peripheren Nervensystem 12 Inhaltsverzeichhnis XI 1 Allgemeine Grundlagen 1 1.1 Kurze Geschichte der Entwicklung der Lehre von den peripheren Nerven 1 1.1.1 Nerven.................................... 1 1.1.2 Funktion der Nerven.........................

Mehr

Lehrskript. Fach: Sonderformen der Massage / Lehrkraft: Dirk Soiderer / 1. Auflage. Funktionsmassage

Lehrskript. Fach: Sonderformen der Massage / Lehrkraft: Dirk Soiderer / 1. Auflage. Funktionsmassage Lehrskript Fach: Sonderformen der Massage / Lehrkraft: Dirk Soiderer / 1. Auflage Funktionsmassage Ausgangsstellung: Bauchlage (Patient: Fußgelenke unterlagern) M. supraspinatus Vorpositionierung ABD

Mehr

N. medianus (C 5 Th 1)

N. medianus (C 5 Th 1) 330 Erkrankungen des peripheren Nervensystems Abb..37 Fallhand rechts bei Läsion des N.radialis rechts. Gelb eingefärbtist diezoneder autonomensensi- bilität im Ausbreitungsgebiet des Ramus superficialis

Mehr

Plexus lumbalis. Nerven im Überblick: Nerven mit Einzelheiten:

Plexus lumbalis. Nerven im Überblick: Nerven mit Einzelheiten: Plexus lumbalis Nerven im Überblick: - N. iliohypogastricus - N. ilioinguinalis - N. genitofemoralis - N. cutaneus femoris lateralis - N. femoralis - N. obturatorius - (Rr. musculares) Merksatz: In Indien

Mehr

Name Gewicht m/w Alter dom. Bein dom. Arm Datum Zeit 92 m 45 rechts rechts 18:00 Seite WERT (N) Verhältnis (%) Norm (N) Norm (%) Bewertung Defizit M.

Name Gewicht m/w Alter dom. Bein dom. Arm Datum Zeit 92 m 45 rechts rechts 18:00 Seite WERT (N) Verhältnis (%) Norm (N) Norm (%) Bewertung Defizit M. Name Gewicht m/w Alter dom. Bein dom. Arm Datum Zeit 92 m 45 rechts rechts 18:00 Seite WERT (N) Verhältnis (%) Norm (N) Norm (%) Bewertung Defizit M. Iliopsoas links 291,8 49,8 397,1 73,5-0,92 Hüftbeuger

Mehr

Anatomie und Histologie

Anatomie und Histologie 185.330 Anatomie und Histologie Moritz Felsenreich Univ. Klinik für Chirurgie AKH Wien / MUW moritz.felsenreich@meduniwien.ac.at Abhaltungstermine Bewegungsapparat Bewegungsapparat Muskulatur: Ursprung:

Mehr

Injektionstechniken in der Schmerztherapie

Injektionstechniken in der Schmerztherapie Schmerzzentrum der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn Injektionstechniken in der Schmerztherapie 23.01. 27.01.2008

Mehr

DIE MENSCHLICHE MUSKULATUR

DIE MENSCHLICHE MUSKULATUR DIE MENSCHLICHE MUSKULATUR UNTERE EXTREMITÄT 1. m. iliopsoas: Hüftbeuger 2. m. glutaeus maximus: Gesäßmuskel 3. Abduktoren 4. Adduktoren: Schenkelanzieher 5. m. quadrizeps: vierköpfiger Beinstrecker 6.

Mehr

Teil V Anhang. Kapitel 14 Einschätzungsempfehlungen 257 M. Schiltenwolf. Kapitel 15 Terminologie/Nomenklatur 281 E. Ludolph

Teil V Anhang. Kapitel 14 Einschätzungsempfehlungen 257 M. Schiltenwolf. Kapitel 15 Terminologie/Nomenklatur 281 E. Ludolph 255 V Teil V Anhang Kapitel Einschätzungsempfehlungen 257 M. Schiltenwolf Kapitel 15 Terminologie/Nomenklatur 281 E. Ludolph Kapitel 16 Messblätter 287 M. Schiltenwolf K. Weise, M. Schiltenwolf (Hrsg.),

Mehr

Dierlmeier, D. Nervensystem in der Osteopathie

Dierlmeier, D. Nervensystem in der Osteopathie Dierlmeier, D. Nervensystem in der Osteopathie zum Bestellen hier klicken by naturmed Fachbuchvertrieb Aidenbachstr. 78, 81379 München Tel.: + 49 89 7499-156, Fax: + 49 89 7499-157 Email: info@naturmed.de,

Mehr

MUSKULATUR DER OBEREN EXTREMITÄTEN

MUSKULATUR DER OBEREN EXTREMITÄTEN MUSKULATUR DER OBEREN EXTREMITÄTEN 1 M. BRACHIALIS (ARMBEUGER) Distal von der Tuberositas deltoidea Tuberositas ulnae Flexion im Ellenbogengelenk N. muskulocutaneus Oberarmvorderfläche Ellenrauhigkeit

Mehr

Inhalt. Vorwort 3. Grundlagen 10. Die Geschichte des Tapens 70

Inhalt. Vorwort 3. Grundlagen 10. Die Geschichte des Tapens 70 Vorwort 3 Grundlagen 10 Die Geschichte des Tapens 70 Was bedeutet Senso-Taping", und wie wirkt es? 10 Eigenschaften und allgemeine Wirkung 10 Prävention 11 Förderung der Rehabilitation 11 Verbesserung

Mehr

Muskelfunktionen am Schultergürtel. ~30 o

Muskelfunktionen am Schultergürtel. ~30 o Muskelfunktionen am Schultergürtel 5 ~30 o Muskelfuntionen am Schultergelenk ll e b f c d g a i h 3 fache Muskelsicherung des Schultergelenks: > Rotatorenmanschette > Oberes Schulterdach mit M. deltoideus

Mehr

Nerv - Muskel - Schmerz

Nerv - Muskel - Schmerz Nerv - Muskel - Schmerz Diagnostik und Therapie peripherer Läsionen Mit 126 Abbildungen und 14 Tabellen von Prof. Dr. med. Wilfred A. Nix Neurologische Universitätsklinik Mainz vfm Verlag für Medizin Dr.

Mehr

Schmerz-Wegweiser: Ellenbogen, Unterarm und Hand

Schmerz-Wegweiser: Ellenbogen, Unterarm und Hand Kapitel 6: Schmerzen in Ellenbogen, Unterarm und Hand 171 Schmerz-Wegweiser: Ellenbogen, Unterarm und Hand Ein primäres Schmerzmuster ist in Fettschrift gesetzt. In Normalschrift gesetzter Text bezieht

Mehr

Funktionelle Anatomie Vorlesung , FS 2013

Funktionelle Anatomie Vorlesung , FS 2013 Funktionelle Anatomie Vorlesung 376-0905-00, FS 2013 D. Obere Extremität D.P. Wolfer, I. Amrein, A. Rhyner, M.M. Müntener Bei den Zeichenvorlagen handelt es sich zum Teil um modifizierte Abbildungen aus

Mehr

BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES URTEIL. in dem Rechtsstreit

BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES URTEIL. in dem Rechtsstreit BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES IV ZR 203/03 URTEIL in dem Rechtsstreit Verkündet am: 24. Mai 2006 Heinekamp, Justizhauptsekretär als Urkundsbeamter der Geschäftsstelle Nachschlagewerk: ja BGHZ:

Mehr

Haushaltsspezifische Minderung der Hausarbeitsfähigkeit zu verschiedenen Verletzungen und Verletzungsfolgen sowie zu Verletzungsend-, auch Dauerfolgen

Haushaltsspezifische Minderung der Hausarbeitsfähigkeit zu verschiedenen Verletzungen und Verletzungsfolgen sowie zu Verletzungsend-, auch Dauerfolgen Tabelle 6: Haushaltsspezifische Minderung der Hausarbeitsfähigkeit zu verschiedenen Verletzungen und Verletzungsfolgen sowie zu Verletzungsend-, auch Dauerfolgen Vorbemerkung/Quelle: Um der Regulierungspraxis

Mehr

Inhaltsverzeichnis. 1 Zur Ätiopathogenese, Definition und Behandlung der Nervenkompressionssyndrome eine Einleitung...

Inhaltsverzeichnis. 1 Zur Ätiopathogenese, Definition und Behandlung der Nervenkompressionssyndrome eine Einleitung... Inhaltsverzeichnis 1 Zur Ätiopathogenese, Definition und Behandlung der Nervenkompressionssyndrome eine Einleitung... 1 2 Klinische Untersuchung... 5 Anamnese... 5 Motorik... 5 Sensibilität... 6 Trophik...

Mehr

5. Ärztetreffen der Praxis im KölnTriangle. 28. September 2011

5. Ärztetreffen der Praxis im KölnTriangle. 28. September 2011 5. Ärztetreffen der Praxis im KölnTriangle 28. September 2011 Fallvorstellung: H., A.. Epicondylitis radialis humeri OP am 11.5.2011 Persistierende Beschwerden Großer OP Defekt Läsion laterales ulnares

Mehr

Informationen Freizeit-Unfallversicherung

Informationen Freizeit-Unfallversicherung Informationen Freizeit-Unfallversicherung Nach Maßgabe des mit der EVG abgeschlossenen Unfallversicherungsvertrages gewährt die DEVK Deutsche Eisenbahn Versicherung Sach- und HUK- Versicherungsverein a.g.

Mehr

Sebastian Antes, Klinik für Neurochirurgie, UKS Homburg. Periphere Nerven

Sebastian Antes, Klinik für Neurochirurgie, UKS Homburg. Periphere Nerven Sebastian Antes, Klinik für Neurochirurgie, UKS Homburg Periphere Nerven Wiederholung Grundlagen Motorik Sensorik Periphere Nerven: Bindeglied zwischen ZNS und Effektororgan bzw. Affektororgan und ZNS

Mehr

Abkürzungen und Symbole

Abkürzungen und Symbole bkürzungen und Symbole XIII I llgemeine Grundlagen Grundsätzliches zur elektromyographischen Untersuchung Untersuchungsziel 3 Untersuchungsplanung 4 Nadelelektromyographische Diagnostik 6 Indikationen

Mehr

Proc. coracoideus. Ulna. Radius

Proc. coracoideus. Ulna. Radius 130 8 Plexus brachialis 8.10 Siehe Abb. 8.80 und Abb. 8.81. Praxis Sulcus intertubercularis Proc. coracoideus Fasciculus lateralis M. scalenus anterior A. axillaris M. biceps brachii, Caput breve M. biceps

Mehr

Armmuskeln in Karteikarten schreiben

Armmuskeln in Karteikarten schreiben Add-On zur Vorlesung "Armmuskeln": U A I F - Listen und Mal-Bögen 1 Armmuskeln in Karteikarten schreiben Auf den folgenden Seiten finden Sie die Ursprünge (U), Ansätze (A), die Innervation (I) und die

Mehr

Rumpf vorne Hüftgelenk/ Kniegelenk Fußgelenk

Rumpf vorne Hüftgelenk/ Kniegelenk Fußgelenk Handgelenk Ellenbogengelenk / Rückenmuskeln Rumpf vorne Hüftgelenk/ Kniegelenk Fußgelenk Muskel lateinisch Muskel deutsch Funktion m. abducor pollicis longus langer Daumenabzeiher Abduktion des Daumens

Mehr

Schmerztherapeutische Injektionstechniken in der Manuellen Therapie

Schmerztherapeutische Injektionstechniken in der Manuellen Therapie Schmerztherapeutische Injektionstechniken in der Manuellen Therapie Lothar Klimpel Dietmar Walter Noack Schmerztherapeutische Injektionstechniken in der Manuellen Therapie Mit 207 Abbildungen 1 C Dr. Lothar

Mehr

10 Obere Extremität (Plexus-brachialis-Blockaden)

10 Obere Extremität (Plexus-brachialis-Blockaden) 10 Obere Extremität (Plexus-brachialis-Blockaden) 10.1 Allgemeiner Überblick 10 Obere Extremität (Plexus-brachialis-Blockaden) 69 Der Plexus brachialis (Abb. 10.1) wird von den Rr. anteriores der Spinalnerven

Mehr

Neurapraxie: passagere Leitungsstörung (bis zu mehreren Wochen) ohne relevante strukturelle Veränderungen

Neurapraxie: passagere Leitungsstörung (bis zu mehreren Wochen) ohne relevante strukturelle Veränderungen 444 2 Neurologische Krankheiten Diagnosesicherung [3328] Prognose Diagnose Neuropathie-Häufigkeit Sklerodermie 14 % Vaskulitis bei Hepatitis B und C (überwiegend mit Kryoglobulinen 19 % assoziiert) Vaskulitis

Mehr

Anatomische Demonstrationen für Studierende der Molekularen Medizin WS 11/12 4./5. Kurstag: Obere Extremität

Anatomische Demonstrationen für Studierende der Molekularen Medizin WS 11/12 4./5. Kurstag: Obere Extremität Anatomische Demonstrationen für Studierende der Molekularen Medizin WS 11/12 4./5. Kurstag: Obere Extremität I. Allgemeines: Bewegungsrichtungen Flexion - Extension Anteversion - Retroversion Abduktion

Mehr

BEITRITTSERKLÄRUNG zur Unfallversicherung für Bedienstete der Musikschulen des Landes Kärnten Prämien ab 01.11.2014

BEITRITTSERKLÄRUNG zur Unfallversicherung für Bedienstete der Musikschulen des Landes Kärnten Prämien ab 01.11.2014 BEITRITTSERKLÄRUNG zur Unfallversicherung für Bedienstete der Musikschulen des Landes Kärnten Prämien ab 01.11.2014 Dienststelle:.. Personal Nr.: Zuname: Geb.Datum: Titel, Vorname Geschlecht:.. Straße:

Mehr

Die 10 wichtigsten neurologischen Untersuchungstechniken für das periphere Nervensystem

Die 10 wichtigsten neurologischen Untersuchungstechniken für das periphere Nervensystem 1 Untersuchung der oberen Extremität: Wurzel C6 2 Untersuchung der oberen Extremität: Wurzel C7 C6: Bizepssehne C6 C6 C8 C7 Schlag auf den Finger, der die Sehnen ertastet. Effekt: Bizepskontraktion mit

Mehr

Grundlagen der Anatomie Unterarmmuskulatur O. Sievers -0- ANATOMIE UNTERARMMUSKULATUR MODUL VII

Grundlagen der Anatomie Unterarmmuskulatur O. Sievers -0- ANATOMIE UNTERARMMUSKULATUR MODUL VII Grundlagen der Anatomie Unterarmmuskulatur O. Sievers -0- ANATOMIE UNTERARMMUSKULATUR MODUL VII Grundlagen der Anatomie Unterarmmuskulatur O. Sievers -1- UNTERARMMUSKULATUR oberflächliche und tiefe Flexoren

Mehr

Indikationsgruppen. Fraktur Behandlungspfad 3 obere Extremität S22.2 Fraktur des Sternums

Indikationsgruppen. Fraktur Behandlungspfad 3 obere Extremität S22.2 Fraktur des Sternums Indikationsgruppen ICD Schlüssel Klartext Fraktur Behandlungspfad 3 obere Extremität S22.2 Fraktur des Sternums S22.3- Rippenfraktur S22.31 Fraktur der ersten Rippe S22.32 Fraktur einer sonstigen Rippe

Mehr

Inspektion. Funktionelle Untersuchung. 2.1.2 Klinische Untersuchung

Inspektion. Funktionelle Untersuchung. 2.1.2 Klinische Untersuchung 2.1 Klinische Untersuchung und Diagnose 29 Tabelle 2.2 Befunderhebungsformular Abschnitt 2b: allgemeine Anamnese Abschnitt 2b: allgemeine Anamnese Beschreibung der typischen Beanspruchung während beruflicher

Mehr

Training mit der Freihantel: Die 10 besten Übungen

Training mit der Freihantel: Die 10 besten Übungen Training mit der Freihantel: Die 10 besten Übungen Freihanteltraining bietet einen großen Vorteil gegenüber Gerätetraining: Es werden zusätzlich zur trainierten Muskulatur auch stabilisierende Muskelschlingen

Mehr

Vorwort zur 3. Auflage

Vorwort zur 3. Auflage Vorwort zur 3. Auflage Das Kompendium Die Invalidität in der privaten Unfallversicherung hat sich als nützliches Hilfsmittel für die Arbeit des ärztlichen Sachverständigen, für den Sachbearbeiter in den

Mehr

Neurologie für Physiotherapeuten

Neurologie für Physiotherapeuten Neurologie für Physiotherapeuten physiolehrbuch Krankheitslehre Bearbeitet von Michel Jesel 1. Auflage 2004. aschenbuch. 312 S. Paperback ISBN 978 3 13 132111 4 Format (B x L): 17 x 24 cm Weitere Fachgebiete

Mehr

Gesamtleistungsübersicht Unfallversicherung

Gesamtleistungsübersicht Unfallversicherung Gesamtleistungsübersicht Unfallversicherung - Deckungskonzepte Berechnungstabelle Invalidität - Gliedertaxen Baden-Badener Versicherung Die Baden-Badener Versicherung: Ihr Spezialist in Sachen Unfallversicherung

Mehr

Topographische Anatomie: Obere Extremität: Schulter

Topographische Anatomie: Obere Extremität: Schulter Topographische Anatomie: Obere Extremität: Schulter 1 Topographische Anatomie: Obere Extremität: Schulter < Topographische Anatomie Obere Extremität An der Schulter gibt es einige wichtige Regionen Im

Mehr

7 Selektive Blockaden einzelner Nerven im Bereich des Oberarms, der Ellenbeuge und des Handgelenks

7 Selektive Blockaden einzelner Nerven im Bereich des Oberarms, der Ellenbeuge und des Handgelenks 7 Selektive Blockaden einzelner Nerven im Bereich des Oberarms, der Ellenbeuge und des Handgelenks 7.1 Nervus-radialis-Blockade (Mitte Oberarm) 7.1.1 Anatomische Grundlagen Der N. radialis unterquert in

Mehr

Inhalt W. Kohlhammer, Stuttgart

Inhalt W. Kohlhammer, Stuttgart Inhalt Geleitwort zur 2. Auflage...5 Geleitwort zur 1. Auflage...6 1 EEG Elektroenzephalographie...13 1.1 Elektrodenpositionen nach dem 10 20-Elektrodensystem...14 1.1.1 Elektrodenposition der Mittellinie...15

Mehr

Grundlagen der Anatomie Hüft- und Gesäßmuskulatur O. Sievers -0- ANATOMIE HÜFT- GESÄß- OBERSCHENKELMUSKULATUR MODUL I

Grundlagen der Anatomie Hüft- und Gesäßmuskulatur O. Sievers -0- ANATOMIE HÜFT- GESÄß- OBERSCHENKELMUSKULATUR MODUL I Grundlagen der Anatomie Hüft- und Gesäßmuskulatur O. Sievers -0- ANATOMIE HÜFT- GESÄß- OBERSCHENKELMUSKULATUR MODUL I Grundlagen der Anatomie Hüft- und Gesäßmuskulatur O. Sievers -1- HÜFT- UND GESÄßMUSKULATUR

Mehr

Nacken - Schulter - Armschmerzen schnelle Differentialdiagnose - therapeutische Tipps für die Praxis. Dr. Walter Fiala

Nacken - Schulter - Armschmerzen schnelle Differentialdiagnose - therapeutische Tipps für die Praxis. Dr. Walter Fiala schnelle Differentialdiagnose - therapeutische Tipps für die Praxis 1 Anamnese HWS: schmerzt am Tag, mag Wärme Schulter: schmerzt in der Nacht, mag kühl 2 Untersuchung Beginn bei der Schulter warum? :

Mehr

Plexusbildung und periphere Nerven

Plexusbildung und periphere Nerven Plexusbildung und periphere Nerven Begriffe 1.1 Nervenwurzel in das ZNS ein- und austretenden Nervenfasern (Axonbündel) Im Rückenmarksbereich : 31 Wurzeln, segmental organisiert. In Nervenwurzeln befinden

Mehr

Physiotherapie Basics 2. Muskeldehnung. Grundlagen, Differenzialdiagnostik, Therapeutische Dehnungen, Eigendehnungen. Bearbeitet von Kathrin Lindel

Physiotherapie Basics 2. Muskeldehnung. Grundlagen, Differenzialdiagnostik, Therapeutische Dehnungen, Eigendehnungen. Bearbeitet von Kathrin Lindel Physiotherapie Basics 2 Muskeldehnung Grundlagen, Differenzialdiagnostik, Therapeutische Dehnungen, Eigendehnungen Bearbeitet von Kathrin Lindel 2nd Edition. 2011. Buch. xii, 228 S. ISBN 978 42 17258 8

Mehr

Canalis obturatorius 94, 182, 184 Chayen-Technik, Psoaskompartmentblockade 96 ff Clonidin 238 Contiplex-D-Kanüle 233

Canalis obturatorius 94, 182, 184 Chayen-Technik, Psoaskompartmentblockade 96 ff Clonidin 238 Contiplex-D-Kanüle 233 249 Sachregister A Abszess 244 Achillessehne 203 ff Adduktorenspasmus 187, 190 Akromion 33 f ventrales Ende 38 f, 43 Akromion-Jugulum-Abstand 33 f, 36 f Analgosedierung 236 intraoperative 236 postoperative

Mehr

Krafttraining 18 Übungen für zu Hause

Krafttraining 18 Übungen für zu Hause Krafttraining 18 Übungen für zu Hause von Dr. Wolfgang Kernbauer (Grafik: Rudolf Horaczek) 1. Beinrückheben I (Rückenstrecker, Hüftstrecker und Ischiocrurale Muskulatur) 2. Gerader Crunch (Bauchmuskeln)

Mehr

Chirurgische Schmerz- und Engpass-Syndrome der Unteren Extremität Mai 2008, Klagenfurt

Chirurgische Schmerz- und Engpass-Syndrome der Unteren Extremität Mai 2008, Klagenfurt Chirurgische Schmerz- und Engpass-Syndrome der Unteren Extremität 2. - 3. Mai 2008, Klagenfurt 09.00 09.10 Uhr Begrüßung durch Dr. Albin Obiltschnig 09.10 11.00 Uhr Programm Freitag, 2. Mai 2008 TEIL I

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Inhalt. Vorwort... 3. G rundlagen... 10. Die Geschichte des Tapens... 10

Inhaltsverzeichnis. Inhalt. Vorwort... 3. G rundlagen... 10. Die Geschichte des Tapens... 10 4 Inhalt Inhaltsverzeichnis Vorwort... 3 G rundlagen... 10 Die Geschichte des Tapens... 10 Was bedeutet Senso-Taping, und wie wirkt es?... 10 Eigenschaften und allgemeine Wirkung... 10 Prävention... 11

Mehr

Neurologie.

Neurologie. Neurologie R. W. C. Janzen und I. Liebenstund l Einleitung 1 Krankengymnastik in der Neurologie 1 Kortikospinales System (Pyramidenbahnsystem). 4 Einflüsse der Sensibilität auf die Motorik 9 Syndrome bei

Mehr

Bewertung des Risikofaktors Ungünstige Haltungen und Bewegungen 1

Bewertung des Risikofaktors Ungünstige Haltungen und Bewegungen 1 Bewertung des Risikofaktors Ungünstige Haltungen Bewegungen 1 In der Literatur findet man eine Reihe von Vorschlägen, wie der physiologische Bewegungsraum eines Gelenkes oder einer Körperregion in Risikobereiche

Mehr

Sezierkurs I / SS 2002 Muskulatur des Armes, proximaler Teil, dorsale Seite

Sezierkurs I / SS 2002 Muskulatur des Armes, proximaler Teil, dorsale Seite Sezierkurs I / SS 2002 Muskulatur des Armes, proximaler Teil, dorsale Seite M. trapezius: Pars ascendens M. trapezius: Pars descendens M. trapezius: Pars transversa 2./3.-12. Brustwirbel: Processus spinosi,

Mehr

Schultergürtelstabilisation: Diagnose? Therapie?

Schultergürtelstabilisation: Diagnose? Therapie? Schultergürtelstabilisation: Diagnose? Therapie? Manuelle Medizin SAMM, Interlaken 27.11.2008 Interessiert das überhaupt jemanden? Schultergürtelstabilisation 8 Hinweise Dr. med. Hans Spring Ärztlicher

Mehr

Muskulatur der unteren Extremität

Muskulatur der unteren Extremität Muskulatur der unteren Extremität Inhalt 1. Hüft- und Gesäßmuskulatur 2. Oberschenkelmuskulatur 3. Unterschenkelmuskulatur 4. Fußmuskulatur Ich mache Dich zum absoluten Muskelexperten! + Quiz + Lernvideos

Mehr

Obere Extremität II Ellbogen

Obere Extremität II Ellbogen Funktionelle Anatomie des menschlichen Bewegungsapparates Fabian Hambücher, deutscher Kunstturner Obere Extremität II Ellbogen Clay Buchholz, Boston Red Socks FS 2014 Dr. Colacicco Dr. Amrein Ray Charles,

Mehr

Unfallversicherung. Max Muster. Wichtig für jeden! Vorschlag für. Beratung durch: Persönlicher Ansprechpartner: Herr Thorsten Heinrich

Unfallversicherung. Max Muster. Wichtig für jeden! Vorschlag für. Beratung durch: Persönlicher Ansprechpartner: Herr Thorsten Heinrich Unfallversicherung Wichtig für jeden! Vorschlag für Max Muster Beratung durch: Heinrich GmbH Versicherungsmakler Uerdinger Str. 400 47800 Krefeld Tel.: 02151 / 6446680 Fax: 02151 / 6446681 http://www.heinrich-1918hilsenbeck.de/

Mehr

Funktionelle Anatomie

Funktionelle Anatomie Funktionelle Anatomie des menschlichen Bewegungsapparates Bei den Zeichenvorlagen handelt es sich zum Teil um modifizierte Abbildungen aus verschiedenen Lehrbüchern. Sie dürfen deshalb nur zur Mitarbeit

Mehr

BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES URTEIL. in dem Rechtsstreit

BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES URTEIL. in dem Rechtsstreit BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES IV ZR 24/10 URTEIL in dem Rechtsstreit Verkündet am: 15. Dezember 2010 Heinekamp Justizhauptsekretär als Urkundsbeamter der Geschäftsstelle Nachschlagewerk: ja BGHZ:

Mehr

GKV-Spitzenverband 1. Vereinigungen der Träger der Pflegeeinrichtungen auf Bundesebene

GKV-Spitzenverband 1. Vereinigungen der Träger der Pflegeeinrichtungen auf Bundesebene Vereinbarung nach 115 Abs. 1a Satz 6 SGB XI über die Kriterien der Veröffentlichung sowie die Bewertungssystematik der Qualitätsprüfungen nach 114 Abs. 1 SGB XI sowie gleichwertiger Prüfergebnisse in der

Mehr

Ellenbogengelenk und die darauf wirkenden Muskeln

Ellenbogengelenk und die darauf wirkenden Muskeln Ellenbogengelenk und die darauf wirkenden Muskeln Dr. Dávid Lendvai Anatomisches, Histologisches und Embryologisches Institut Semmelweis Universität 2017. Ellenbogengelenk Articulatio cubiti 1. Bestandteile

Mehr

- 1 - Muskel: Deltamuskel, vorderer Anteil S. 130 M. deltoideus pars clavicularis. Anmerkungen. Typ : --- Kräftigung

- 1 - Muskel: Deltamuskel, vorderer Anteil S. 130 M. deltoideus pars clavicularis. Anmerkungen. Typ : --- Kräftigung - 1 - Muskel: Deltamuskel, vorderer Anteil S. 130 M. deltoideus pars clavicularis --- eingelenkig, über das Schultergelenk Schlüsselbein Außenseite des Oberarms Aktion(en): Anteversion der Arme Abduktion

Mehr

Gruppen-Unfallversicherung für Friseure (Stand: 01.07.2002/V.18.07.2002) Allgemeinen Berufsverbandes der Selbständigen e.v. (ABS e.v.

Gruppen-Unfallversicherung für Friseure (Stand: 01.07.2002/V.18.07.2002) Allgemeinen Berufsverbandes der Selbständigen e.v. (ABS e.v. Gruppen-Unfallversicherung für Friseure (Stand: 01.07.2002/V.18.07.2002) gem. Empfehlung des Allgemeinen Berufsverbandes der Selbständigen e.v. (ABS e.v.) mit der Nürnberger Versicherungsgruppe Das Highlight:

Mehr

Muskulatur und Bewegungstests der oberen Extremität

Muskulatur und Bewegungstests der oberen Extremität 118 Obere Extremität Muskulatur und Bewegungstests der oberen Extremität Schulterblatt Aus praktischen Gründen ist es sinnvoll, die Schulterblattbewegungen im Test von den Bewegungen im Schultergelenk

Mehr

Muskeln des Menschen. Innere Hüftmuskeln

Muskeln des Menschen. Innere Hüftmuskeln Innere Hüftmuskeln Muskeln des Menschen M. iliopsoas (psoas maior) 12. Brustwirbelkörper bis 4. Lenden., Proc.costarii L1-L4 Trochanter minor, tritt unter dem Leistenband durch N. femoralis Lordosierung

Mehr

50 Leitungsbahnen der oberen Extremität

50 Leitungsbahnen der oberen Extremität 50 Leitungsbahnen der oberen Extremität Truncus thyrocervicalis (x) A. cervicalis ascendens A. thyroidea inf. A. transversa cervicis A. suprascapularis A. dorsalis A. axillaris A. thoracoacromialis A.

Mehr

Entrapments. Neuromeningeale. Myofasziale Aspekte. am Becken

Entrapments. Neuromeningeale. Myofasziale Aspekte. am Becken Neuromeningeale Entrapments am Becken Myofasziale Aspekte Roland Gautschi lic.phil.i, dipl. Physiotherapeut FH Instruktor Triggerpunkt-Therapie IMTT MICHELANGELO (1475-1564) MICHELANGELO >> Orientierung

Mehr

Gemeinsame Empfehlung Beteiligung der Bundesagentur für Arbeit nach 38 SGB IX

Gemeinsame Empfehlung Beteiligung der Bundesagentur für Arbeit nach 38 SGB IX Gemeinsame Empfehlung Beteiligung der Bundesagentur für Arbeit nach 38 SGB IX Die Rehabilitationsträger nach 6 Abs. 1 Nr. 1-5 SGB IX vereinbaren gemäß 13 Abs. 2 Nr. 4 SGB IX eine Gemeinsame Empfehlung

Mehr

Funktionelle Anatomie Vorlesung , FS 2013

Funktionelle Anatomie Vorlesung , FS 2013 Funktionelle Anatomie Vorlesung 376-0905-00, FS 2013 B. Untere Extremität D.P. Wolfer, I. Amrein, A. Rhyner, M.M. Müntener Bei den Zeichenvorlagen handelt es sich zum Teil um modifizierte Abbildungen aus

Mehr

Bau, Funktion & Topographie der Gliedmaßen

Bau, Funktion & Topographie der Gliedmaßen Bau, Funktion & Topographie der Gliedmaßen Gliedmaßen Bau und Funktion Topograpie Passive Stehvorrichtung Synoviale Einrichtungen Statik & Dynamik des Tierkörpers Gesetze der Statik & Dynamik gelten für

Mehr

aufwärts: horizontale Adduktion; Flexion abwärts: horizontale Abduktion; Extension Pectoralis Major (Schwerpunkt auf sternalem und clavicularem

aufwärts: horizontale Adduktion; Flexion abwärts: horizontale Abduktion; Extension Pectoralis Major (Schwerpunkt auf sternalem und clavicularem LIEGESTÜTZEN Standard-Übung Multi-Gelenk-Training Drücken Closed Chain Bodyweight Funktional Einsteiger / Fortgeschrittene Paddy Doyle aus Großbritannien hält derzeit den Guinness Weltrekord für die meisten

Mehr

vom Hexenschuss zum Wurzeltod die Passion der Menschheit als Passion in der Diagnostik

vom Hexenschuss zum Wurzeltod die Passion der Menschheit als Passion in der Diagnostik vom Hexenschuss zum Wurzeltod die Passion der Menschheit als Passion in der Diagnostik Radikulopathien der unteren Extremitäten Radikulopathien der unteren Extremitäten DIE ELEMENTAREN DIAGNOSTISCHEN FRAGEN

Mehr

Beinschmerzen und Parese aus neurologischer Sicht

Beinschmerzen und Parese aus neurologischer Sicht Beinschmerzen und Parese aus neurologischer Sicht Myelon Nervenwurzel (Radix) Plexus lumbosacralis Peripherer Nerv Muskel Neurologie für praktizierende Ärzte 16. Februar 2017 K. Ackermann, Klinik für Neurologie

Mehr

Dehnprogramm für Läufer, Radler und alle Bewegungsbegeisterten

Dehnprogramm für Läufer, Radler und alle Bewegungsbegeisterten Dehnprogramm für Läufer, Radler und alle Bewegungsbegeisterten Wadenmuskulatur Move: Mit leichtem Ausfallschritt gerade hinstellen, das hintere Bein leicht beugen. Die Fußspitzen zeigen nach vorne und

Mehr

AOK Pflege: Praxisratgeber Sturzprävention: Gezielte Übungen zur Muskelstärkung

AOK Pflege: Praxisratgeber Sturzprävention: Gezielte Übungen zur Muskelstärkung Gezieltes Training verringert Sturzgefahr Die Gefahr zu fallen wächst mit zunehmendem Alter. Kraft, Beweglichkeit und Reaktionsvermögen lassen nach. Wer schlechter sieht oder hört, kann sich zudem nicht

Mehr

ARES KINESIOLOGY TAPE

ARES KINESIOLOGY TAPE Taping Guide ARES KINESIOLOGY TAPE >Allgemeine Instruktionen >Grundlagen Kinesiology Taping >Tape - Anlagen Inhaltsverzeichnis Was ist ARES TAPE? Wie funktioniert ARES TAPE? Allgemeine Instruktionen

Mehr

SYMPTOME 1. ENTRAPMENT NERV

SYMPTOME 1. ENTRAPMENT NERV ENTRAPMENTS OE ENTRAPMENT = alle neurovaskulären Kompressionssyndrome Nerv oder Gefäß entspricht einem Gartenschlauch, dessen Durchfluss vermindert ist oder gar ganz unterbrochen ist, wenn ein Hindernis

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Gary A. Brook, Dorothee Hodde, Thomas Kretschmer

Inhaltsverzeichnis. Gary A. Brook, Dorothee Hodde, Thomas Kretschmer IX Inhaltsverzeichnis 1 Grundlegendes zu Degeneration und Regeneration von Nerven.......................... 1 Gary A. Brook, Dorothee Hodde, Thomas Kretschmer 1.1 Architektur und Physiologie peripherer

Mehr

Faszien Yoga. Die AL-Kette (Antero Lateral) antero = vorne; lateral = außen

Faszien Yoga. Die AL-Kette (Antero Lateral) antero = vorne; lateral = außen Faszien Yoga Die AL-Kette (Antero Lateral) antero = vorne; lateral = außen Probleme auf dieser Kette Menschen bei denen der Fersensitz nicht funktioniert. Menschen die im Hocken Schmerzen im Knie haben

Mehr

BGH-Rechtsprechung zur Unfallversicherung ein Praxistest Anm. zum Urt. d. BGH vom 1.4.2015 IV ZR 104/13

BGH-Rechtsprechung zur Unfallversicherung ein Praxistest Anm. zum Urt. d. BGH vom 1.4.2015 IV ZR 104/13 BGH-Rechtsprechung zur Unfallversicherung ein Praxistest Anm. zum Urt. d. BGH vom 1.4.2015 IV ZR 104/13 Gliederung 1. Ausgangslage 2. Invaliditätsbemessung 3. Zeitpunkt der Invaliditätsbemessung Mit Urteil

Mehr

Eselsbrپcken - Anatomie

Eselsbrپcken - Anatomie Eselsbrپcken - Anatomie Adduktoren des Oberschenkels Petra Musculus perinaeus liegt Musculus adductor longus gerne Musculus gracilis bei Musculus adductor brevis Magnus Musculus adductor magnus Plexus

Mehr

Kieser Training für Frauen

Kieser Training für Frauen Kieser Training für Frauen Schluss mit Rückenschmerzen, Gezielte Übungen für eine gesunde Muskelatur von Werner Kieser 1. Auflage Kieser Training für Frauen Kieser schnell und portofrei erhältlich bei

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Allgemeine Grundlagen. 1 Rechtsgrundlage der Begutachtung... 3

Inhaltsverzeichnis. Allgemeine Grundlagen. 1 Rechtsgrundlage der Begutachtung... 3 VII Teil I Allgemeine Grundlagen 1 Rechtsgrundlage der Begutachtung........... 3 1.1 Aufgabenstellung................................. 3 1.2 Pflichten des Gutachters.......................... 4 1.2.1 Neutralität........................................

Mehr

Palpation der Schulter

Palpation der Schulter Acromion Acromioclaviculargelenk (ACG) Sternoclaviculargelenk (SCG) Processus coracoideus Tuberculum minus / Crista tuberculi minoris Sulcus intertubercularis Tuberculum majus in Verlängerung der Spina

Mehr

VPV Vital Fact Sheets. Nur für den internen Gebrauch!

VPV Vital Fact Sheets. Nur für den internen Gebrauch! VPV Vital Fact Sheets Nur für den internen Gebrauch! 3.MK.C001 07.2010 Unfall Lebenslange monatliche Rente bei Invalidität durch Unfall > Volle Leistung bereits ab einer 50 %igen Invalidität. > Invaliditätsgrad

Mehr

nein B: überwiegend körperlich tätige Berufe 100.000 EUR 5.000 EUR 15 EUR Jährlich

nein B: überwiegend körperlich tätige Berufe 100.000 EUR 5.000 EUR 15 EUR Jährlich Geburtsdatum: Geschlecht: Progression: Unfallrente: Kosmetische Operationen: Übergangsleistungen: Beginn: 01.01.1983 Männlich 500% 0EUR 5.000 EUR 0 EUR 01.11.2013 Öffentlicher Dienst: Beitragsgruppe: Invaliditätssumme:

Mehr

STATION 1: Oberschenkelvorderseite

STATION 1: Oberschenkelvorderseite STATION 1: Oberschenkelvorderseite Bewegungsausführung soll dynamisch sein! m. quadriceps femoris unterer vorderer Darmbeinstachel Oberschenkelknochen vorn, medial, lateral über die Patellasehne am oberen

Mehr

Dem Nacken auf der Spur. Funktionelle Zusammenhänge im Schulter-Nacken-Bereich Wolfgang Klingebiel

Dem Nacken auf der Spur. Funktionelle Zusammenhänge im Schulter-Nacken-Bereich Wolfgang Klingebiel Dem Nacken auf der Spur Funktionelle Zusammenhänge im Schulter-Nacken-Bereich Wolfgang Klingebiel Fortbildung Übungsleiter-B Rehabilitation 1.-3. April 2016 Wolfgang Klingebiel Physiotherapeut/Manualtherapeut

Mehr

Hüftgelenk. Gelenkpfanne. Frontalschnitt. Skript Funktionelle Anatomie Untere Extremität B18 (Zusatz)

Hüftgelenk. Gelenkpfanne. Frontalschnitt. Skript Funktionelle Anatomie Untere Extremität B18 (Zusatz) Hüftgelenk Gelenkpfanne Frontalschnitt Skript Funktionelle Anatomie Untere Extremität B18 (Zusatz) Muskelfunktionen am Hüftgelenk Flexion Extension Aussenrottation Innenrotation Abduktion Adduktion M.

Mehr

Unfall & Umsorgt. Ihre private Unfallvorsorge

Unfall & Umsorgt. Ihre private Unfallvorsorge Unfall & Umsorgt Ihre private Unfallvorsorge Wussten Sie, dass...... über 80 % aller Unfälle zu Hause und in der Freizeit passieren?* Sie selbst bei höchster Erwerbsunfähigkeit mit mindestens einem Drittel

Mehr

Schmerz-Wegweiser: Schulter, oberer Rücken und Oberarm

Schmerz-Wegweiser: Schulter, oberer Rücken und Oberarm Kapitel 5: Schmerzen in Schulter, oberem Rücken und Oberarm 131 Schmerz-Wegweiser: Schulter, oberer Rücken und Oberarm Ein primäres Schmerzmuster ist in Fettschrift gesetzt. In Normalschrift gesetzter

Mehr