HBB EasyClone. Master-Model-Modus aktivieren. Master-Model Suchfilter. Kontextmenü (Rechtsklick)

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1 HBB EasyClone HBB EasyClone ist ein Programm, das den Klonvorgang in NX vereinfacht und erweitert. Master-Model-Modus aktivieren Master-Model Suchfilter Regelverwaltung Darstellung der Quellbaugruppe als Baumstruktur. Kontextmenü (Rechtsklick) Änderungen an der Zielbaugruppe werden in diesem Bereich vorgenommen. Seite 1 von 9

2 Beschreibung von HBB EasyClone: HBB EasyClone ist ein Programm, welches die Klonfunktion von NX um einige Funktionen und eine übersichtliche Darstellung erweitert. Quell- und Zielbaugruppe werden dabei in unterschiedlichen Bereichen dargestellt. Die Änderungen finden ausschließlich an der Zielbaugruppe statt und werden durch Farben hervorgehoben. Dabei können einzelne Komponenten beibehalten, ersetzt oder umbenannt werden. Um bei ähnlichen Komponenten gleiche Einstellungen vorzunehmen, können Regeln definiert werden z.b. das Ersetzen eines bestimmten Textteils durch einen anderen ( ug durch NX ) oder das Beibehalten aller Parts aus dem Verzeichnis Schrauben. Im Gegensatz zu NX beherrscht das Programm das Klonen von Master-Model- Zeichnungen. Vorteile gegenüber NX: Übersichtliche Darstellung als Baumstruktur (mit farblicher Hervorhebung) Getrennte Darstellung von Quell- und Zielbaugruppe Übersichtliche Regelverwaltung mit zusätzlichen Optionen Ordnerstruktur der Quelle im Ziel kann übernommen werden Unterstützung von Master-Model-Zeichnungen Beschreibung der Vorgehensweise: Vor dem Programmstart sollten die Ladeoptionen in NX bereits so gesetzt werden, dass die zu klonende Baugruppe und Ihre Komponenten in NX gefunden würde. Die Baugruppe, die geklont werden soll muss selbst nicht geladen werden. Nun kann das Programm gestartet werden. Falls nach Master-Modell-Zeichnungen gesucht werden soll, ist der Haken Master-Model zu aktivieren. Im Feld Filter kann ein Suchbegriff definiert werden, mit dem eine Master- Model-Zeichnung am Dateinamen erkennbar ist. Denkbar wäre z.b. _DWG. Wenn kein Filter eingetragen ist, werden alle gefunden Teile auf die Master-Model- Kritierien untersucht, dies kann zu längeren Suchzeiten führen. Hinweis zur Erkennung: Als Master-Model-Zeichnung gilt eine Partdatei mit folgenden Eigenschaften: Suchtext (hier: _DWG ) stimmt überein, genau eine Komponente ist vorhanden und mindestens ein Zeichnungsblatt (Sheet) ist vorhanden. Gesucht wird im Verzeichnis des Top-Parts (Top-Assembly) und in dessen Unterverzeichnissen (hier: C:\Projekte\kaa07600l.f1.0010\...). Seite 2 von 9

3 Nun kann die gewünschte Baugruppe über den Button Wählen selektiert werden. Nach dem Scannen der Baugruppenstruktur und der Suche nach Master-Model- Zeichnungen wird dem Benutzer ein Dialog zur Selektion des Zielverzeichnisses angeboten. Außerdem sollte die Log-Ausgabe im unteren Programmbereich kontrolliert werden. Falls eine Komponente nicht gefunden wird, ist hier ein Hinweis zu sehen. Es müssen evtl. die Ladeoptionen korrigiert werden. Die einzelnen Komponenten sollten nun im Format Name.prt (Pfad) dargestellt werden. Quellbaugruppe Zielbaugruppe An der links dargestellten Quellbaugruppe können keine Veränderungen durchgeführt werden. Alle Änderungen finden an der Zielbaugruppe auf der rechten Seite statt. Dabei werden Namensänderungen übernommen und alle anderen Einstellungen wie Beibehalten und Ersetzen werden farblich hervorgehoben (Siehe Legende unten). Sollte auf unterschiedlichen Ebenen das gleiche Bauteil verbaut sein, werden Änderungen auf allen Ebenen vorgenommen. Seite 3 von 9

4 Wenn Fehler auftreten, werden die entsprechenden Einträge rot markiert. Der ToolTip-Text enthält eine genauere Beschreibung des Fehlers und taucht auf wenn der Mauszeiger über ein rot markiertes Part mit einem Fehler geschoben wird (siehe Bild). Es wird z.b. überprüft, ob das gewählte Part in dem zu klonenden Ordner bereits existiert. Dieser Fehler soll darauf aufmerksam machen, dass beim Klonen die existierende Datei überschrieben wird. Dies muss vor dem Klonen noch einmal bestätigt werden. Änderungen können für jedes Einzelteil oder für mehrere Teile (Suchtext) entsprechend gesetzt werden. Um eine Art Rückgängig-Funktion (Undo) zur Verfügung zu stellen, werden Regeln verwendet. Diese können bearbeitet und deaktiviert werden. Regelfenster: Durch Hinzufügen wird eine globale Regel im Regelfenster hinzugefügt. Einzelne Regeln kann man nun bearbeiten, indem man sie markiert und anschließend auf Anwenden oder Deaktivieren/Aktivieren klickt. Die hellblauen Regeln sind deaktiviert. Sie werden dann nicht angewendet. Bei Bedarf können sie wieder aktiviert werden. Um die zutreffenden Regeln für eine ausgewählte Komponente (lokal) anzuzeigen, muss man den entsprechenden Haken aktivieren. Globale Regeln werden mit einem * in der ersten Spalte angezeigt. Seite 4 von 9

5 Regelverwaltung im Detail HBB EasyClone HBB Engineering GmbH 2010 Durch die erweiterte Regelverwaltung lassen sich mehrere Regeln übersichtlich und individuell verwalten. Unterscheidung von globalen Regeln (mehrere Parts selektiert über Suchtext) und lokalen Regeln (Einzelnes Part). Durch die Unterscheidung sind auch Ausnahmen von globalen Regeln definierbar. Es kann z.b. global ein Präfix V1 definiert werden, welches bei einer Ausnahme (hier markiertes Part) deaktiviert wird. Um eine Regel lokal zu deaktivieren, ist ein der Haken spezifische Regeln anzeigen zu setzen. Folgende Globale Regeln sind im Programm verfügbar: Suffix, Präfix, Text Ersetzen, Beibehalten von Parts (Suchtext auf Ordner und Verzeichnis anwendbar). Die Regel Loeschen wurde noch nicht verwirklicht, eine Realisierung ist aber möglich. Seite 5 von 9

6 Lokal sind folgende Regeln möglich: Umbenennen, Beibehalten, Ersetzen, Pfad ändern Es können mehrere Regeln definiert werden, die nacheinander abgearbeitet werden (Regelfenster). Durch das Deaktivieren neuerer Regeln ist eine Art von Rückgängig- Funktion möglich. Hier wird z.b. der Suchtext DWG durch Zeichnung ersetzt. Um dies rückgängig zu machen reicht es aus die jeweilige Regel zu deaktivieren. Bestehende Regeln können bearbeitet werden (natürlich vor dem Klonvorgang). - Auswahl der Regel - Anpassen des jeweiligen Textfeldes (hier Zeichnung nach Z ) - Mit Anwenden wird die Regel geändert Seite 6 von 9

7 Setzen von lokalen Regeln: Um eine lokale Regel zu setzen, ist das jeweilige Part in der Zielbaugruppe (rechts) auszuwählen. Über das Kontextmenü (Rechte Maustaste) können nun die Regeln gesetzt werden. Eine Ausnahme bildet das Umbenennen. Um den Bedienkomfort zu erhöhen, kann diese Regel durch einen Doppelklick oder die Taste F2 durchgeführt werden. Globale Regeln: Um eine globale Regel zu definieren, benutzt man die Regelverwaltung auf der linken Seite. Zuerst ist der Regeltyp auszuwählen, danach sind die jeweiligen Textfelder auszufüllen. Mit Hinzufügen wird die Regel aktiviert und auf alle Parts angewendet. Beim Regeltyp Suffix und Präfix, ist das Feld Suffix bzw. Präfix anzugeben. Der Suchtext ist optional und dient als Filtermöglichkeit, um nur an bestimmten Parts ein Suffix / Präfix anzuhängen. * wendet die Regel für alle Parts an. Beim Regeltyp Textersetzen, kann ein bestimmter Textteil durch einen anderen Text ersetzt werden. Beim Regeltyp Beibehalten, werden alle Komponenten beibehalten, die den Suchtext enthalten. Um alle Komponenten aus einem bestimmten Verzeichnis beizubehalten, muss man den Haken Verzeichnis aktivieren und als Suchtext einen Verzeichnisnamen angeben. Mit dem Suchtext DIN-Schrauben werden z.b. alle Komponenten im Verzeichnis...\DIN- Schrauben oder in allen Unterverzeichnissen...\DIN-Schrauben\M3,...\DIN-Schrauben\M4 beibehalten. Der Suchtext muss dem gesamten Ordnernamen entsprechen. Seite 7 von 9

8 Hinweis zu Benennungsfehlern am Beispiel Umbenennen: Beim Umbenennen werden folgende Sonderzeichen im Dateinamen abgefangen (?*/\ :). Es ist z.b. nicht möglich, zwei unterschiedliche Komponenten im gleichen Ordner mit dem gleichen Namen zu versehen. Falls dies durch eine Regel geschieht wird ein Problem gemeldet. Vor der Regelanwendung: Nach der Regelanwendung: Klonvorgang starten: Sind alle Regeln definiert und alle Optionen gesetzt, startet man den Klonvorgang durch einen Klick auf Klonen. Sollten keine Fehler oder widersprüchlichen Regeln vorliegen, wird der Klonvorgang durchgeführt. Werden Dateien überschrieben, so müssen sie dies noch einmal bestätigen, bevor der Klonvorgang beginnt. Seite 8 von 9

9 Bekannte Fehler / Probleme: HBB EasyClone HBB Engineering GmbH 2010 Mehrmals verbaute Komponenten: Ist eine Komponente mehrmals auf verschiedenen Ebenen verbaut, so ist es nicht möglich, eine Ebene beizubehalten und die Komponente auf der andere Ebene zu klonen oder zu ersetzen (Widerspruch in den Regeln). Beim Klonen tritt dann ein Fehler auf bei Log- Ausgabe steht: TeileFamilien als Komponenten: Wenn Parts aus Teilefamilien in der Baugruppe enthalten sind, müssen diese beibehalten werden, ansonsten bricht der Klonvorgang ebenfalls mit obiger Fehlermeldung ab. Mögliche Erweiterungen / Anpassungen: Mehrfach verbaute Komponenten auf unterschiedlichen Ebenen separiert behandeln, eine Komponente Klonen, eine andere beibehalten. Master-Model-Zeichnungen in anderen Ordnern suchen Suchtext mit Regular-Expressions erweitern (ähnlich grep, awk in UNIX oder Linux) Komponenten bereits im Klonvorgang aus der Baugruppe entfernen Komponente durch andere ersetzen (M5 > M6) und dann klonen Anbindung an Teamcenter oder andere PLM-Systeme Bei Fragen, Anregungen und Ideen können Sie sich gerne per oder Telefon an uns wenden... Seite 9 von 9

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