Innerstaatliche Konflikte um Wasser in der EMA-Region

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1 Wasserforum für die EMA-Region,Hamburg 11./ Innerstaatliche Konflikte um Wasser in der EMA-Region Dr. Annabelle Houdret fon: fax: Adelphi Consult GmbH Caspar-Theyß-Str. 14a Berlin GERMANY

2 Gliederung des Vortrags Titel Präsentation 2 1. Einführung: Charakteristika der Wasserknappheit in der MENA Region und Hauptursachen von n 2. Eine Typologie möglicher Konflikte um Wasser und ihre 3. Handlungsoptionen zur Prävention von und zum Umgang mit n

3 Titel Präsentation 3 Einführung: Charakteristika der Wasserknappheit in der MENA Region Rapide zunehmende Urbanisierung mit Wandel der Lebensstile, erhöhtem Bedarf an Trinkwasser und Sanitärversorgung, verstärkter Wasserverschmutzung Ausbau des wasserintensiven Tourismussektors (Hotels, Golfplätze) auch in wasserknappen Gebieten Übernutzung von Grund- und Oberflächenwasser mit massiven ökologischen und sozialen Auswirkungen, insbesondere auf die Landwirtschaft Export und Import von virtuellem Wasser in Form von Nahrungsmitteln: hohe Abhängigkeit von Weltmarkt, wenig Eigenproduktion für Grundbedürfnisse Auswirkungen des Klimawandels mit höherer geographischer und zeitlicher Variabilität der Niederschläge, Überschwemmungen, Dürren, Verdunstung, möglicher Beschädigung der Wasserinfrastruktur

4 Titel Präsentation 4 Einführung: Hauptursachen von n Zunehmende Wasserknappheit durch steigenden Bedarf, ungenügendes Management und Auswirkungen des Klimawandels verursacht Verteilungskonkurrenz Mobilisierung der Ressource ist in vielen MENA Ländern weitgehend genutzt: Handlungsspielraum besteht eher in Nachfragemanagement Schlüsselfragen: Welche Sektoren, Regionen und Schlüsselfragen: Welche Sektoren, Regionen und Bevölkerungsgruppen werden bevorzugt? Wie wirken sich Restriktionen ökonomisch und soziopolitisch aus?

5 Titel Präsentation 5 Einführung: Hauptursachen von n Wasserverteilung ist gerade in wasserknappen Ländern stark politisiert, - da Zugang zur Ressource Wohlstand bedeutet (z.b. Großgrundbesitzer mit häufig exportorientierter Landwirtschaft, Tourismusbranche) - und Einkommensunterschiede widerspiegelt (z.b. Trinkwasserzugang in reichen und armen Stadtvierteln) Erhöhte Verteilungskonkurrenz um knappes Wasser kann bereits marginalisierte Gruppen weiter benachteiligen und bestehende Spannungen verschärfen (z.b. Kleinbauern, arme Bevölkerungsgruppen) Wasserknappheit ist deshalb eher ein Auslöser als die grundlegende Ursache von n.

6 Eine Typologie möglicher Konflikte um Wasser und ihre 1. Internationale Hauptstreitpunkte: Einfluss auf die Qualität oder Quantität grenzüberschreitender Flüsse und Seen sowie von Grundwasserreserven, Auswirkungen großer Infrastrukturprojekte Forschung zeigt wenig Gewalt- und starke Kooperationsbereitschaft wegen höherer Gewinnaussichten durch Verhandlung als Verlustperspektiven durch Gewalt Beispiele MENA-Region: - Verhandlungen zum Nil (Nile Basin Initiative) - Observatoire du Sahara et du Sahel (MENA-Mitglieder Algeria, Egypt, Libya, Mauritania, Morocco, Sudan, Tunisia)

7 Eine Typologie möglicher Konflikte um Wasser und ihre 2. unter Nomaden oder zwischen Nomaden und Sesshaften Hauptstreitpunkte: Weideland versus Quellen für Bewässerung, unklarer Grundbesitz, bestehende Marginalisierung von Nomaden oder Streitigkeiten zwischen Stämmen Beispiele MENA-Region: u.a. Südmarokko, Südalgerien, Jemen

8 Eine Typologie möglicher Konflikte um Wasser und ihre 3. zwischen Bauern Hauptstreitpunkte: Wasserzugang durch öffentliche Bewässerungssysteme (Korruption), Tiefenbohrungen durch reichere Bauern und dadurch bedingtes Absenken des Grundwasserspiegels, Uneinigkeiten in Bewässerungsgemeinschaften Beispiele MENA-Region: die meisten landwirtschaftlichen Gebiete der Region, die von Wasserknappheit betroffen sind. Besonders starke Konflikte in Gebieten mit Exportlandwirtschaft und Kleinbauern (Marokko, Ägypten )

9 Eine Typologie möglicher Konflikte um Wasser und ihre 4. zwischen städtischen und ländlichen Wassernutzern Hauptstreitpunkte: Konkurrenz zwischen Sektoren: Landwirtschaft, Industrie, Investoren. Trockenlegen von Trinkwasserbrunnen durch Tiefenbohrungen, Wasserverschmutzung Beispiele MENA-Region: viele perirubane Gebiete sowie rapide wachsende Kleinstädte in ländlichen Regionen, ländliche Gebiete mit Tourismusprojekten

10 Eine Typologie möglicher Konflikte um Wasser und ihre 5. zwischen Nutzern und Betreibern der Trinkwasserversorgung Hauptstreitpunkte: Tarife des Trinkwassers, Leistungen und Abrechnung der Betreiber, mangelnde Wartung der Systeme, Benachteiligung armer Bevölkerungsgruppen oder Stadtgebiete (Teil-)Privatisierung von Trinkwasser-Quellen Beispiele MENA-Region: Algerien, Ägypten

11 Eine Typologie möglicher Konflikte um Wasser und ihre 6. zwischen Befürwortern und Gegnern großer Infrastrukturprojekte Hauptstreitpunkte: bevorzugte Sektoren oder Regionen (Städte) sind umstritten, weniger Wasserverfügbarkeit auf lokaler Ebene durch Staudämme, mangelnde Kompensation und ungenügende Umweltauflagen Beispiele MENA-Region: alle Regionen, in denen Staudämme oder Pipelines Wasser umleiten und dadurch für die Bevölkerung in der Ursprungsregion weniger oder nicht mehr zugänglich machen, insbesondere wenn Existenzgrundlagen betroffen sind.

12 Handlungsoptionen Wasserpolitik explizit als Faktor ökonomischer und sozialer Stabilisierung und Destabilisierung verstehen Konfliktpotentiale durch Überschneidung von sozioökonomischer Marginalisierung und Wasserknappheit erkennen und ihnen vorbeugen Datengrundlagen zur Analyse von Wasserverfügbarkeit, Nutzung von verschiedenen Bevölkerungsgruppen und Entwicklung der Nachfrage verbessern Sozioökonomische und ökologische Folgewirkungen großer Infrastrukturprojekte und von Nachfragemanagement berücksichtigen Institutionen des Wassermanagements für Konfliktpotentiale sensibilisieren Regeln und Institutionen der Konfliktbearbeitung stärken Konfliktverschärfende Auswirkungen des Klimawandels berücksichtigen Einbindung und Regulierung des Privatsektors verbessern

13 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Neugierig auf Adelphi? Adelphi arbeitet in der Forschung und Politikberatung in vier Bereichen zum Thema Wasser: 1. Wassertechnologietransfer 2. Wasserressourcenmanagement 3. Wasser, Konflikt und Kooperation 4. Wasser, Politik und Ökonomie Unsere Kunden sind Die Europäische Kommission (DGs AidCo, Environment, RELEX, Research), Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit (KfW, GTZ, InWEnt, SDC, USAID, AfD), Deutsche Ministerien (BMZ, BMU, AA), Internationale Organisationen (UNEP, OECD, OSCE) Weitere Informationen: und Oder direkt bei Dr. Annabelle Houdret:

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