1. Stadt und Evangelische Kirchengemeinde Hungen

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1 Die Evangelische Kirchengemeinde Hungen stellt sich vor Stand: November 2006

2 1. Stadt und Evangelische Kirchengemeinde Hungen Die Stadt Hungen liegt am nördlichen Rand der Wetterau, ca. 20 Kilometer südlich von Gießen. Die Kernstadt hat 4600 Einwohner, davon gehören 2400 der evangelischen Kirche an. Neben der evangelischen gibt es eine katholische und eine neuapostolische Gemeinde mit je eigener Kirche am Ort. Ein Teil der Bevölkerung sind Spätaussiedler aus dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion. Viele davon sind Mitglied der evangelischen Kirche. Zur Kommune zählen außerdem elf eingemeindete Dörfer, sie hat insgesamt etwa Einwohner. Ursprünglich stark landwirtschaftlich geprägt hat sich die Kleinstadt nach dem 2. Weltkrieg mehr und mehr zum Standort von kleinen und mittelständischen Betrieben von Industrie, Handwerk und Dienstleistung gewandelt. Das Milchwerk der Fa. Moha (heute Hochwald ) und das Rewe-Zentrallager für Mittelhessen seien als größere Arbeitgeber exemplarisch erwähnt. Wenige, inzwischen stark expandierte landwirtschaftliche Betriebe existie- Die Ev. Stadtkirche Hungen. ren noch. Viele Arbeitnehmer pendeln in die nächste größere Stadt Gießen oder ins Rhein-Main-Gebiet. Eine Grundschule und eine Integrierte Gesamtschule sind am Ort. Der Kindergarten ist in Trägerschaft der ev. Kirchengemeinde. Es gibt in Hungen ein Alten- und Pflegeheim in Trägerschaft des Johann-Friedrich-Stifts Laubach. Die historische Ev. Stadtkirche mit Chorkapelle steht im alten Stadtkern. Zu den Gebäuden der Kirchengemeinde gehören außerdem ein Gemeindehaus, in dem die meisten Veranstaltungen und Gruppentreffen stattfinden, sowie ein Pfarrhaus mit Gemeindebüro. 2. Kirchenvorstand Der Kirchenvorstand besteht aus zwölf gewählten Mitgliedern und den beiden Pfarrern. Den Vorsitz hat Gertraud Brühl (Beruf: Richterin). Stellvertretender Vorsitzender ist Pfarrer Marcus Kleinert. Die Vorbereitung der Sitzungen und die Ausführung von Beschlüssen wird vom Geschäftsführenden Ausschuss geleistet. Weitere Ausschüsse sind Bau-, Diakonie-, Finanz-, Gottesdienst- und Kindergartenausschuss. Die Altersstruktur im Kirchenvorstand sieht so aus: unter 30 Jahre: niemand, Jahre: 2 Mitglieder, Jahre: 4 Mitglieder, 50-59: 4 Mitglieder, Jahre: 4 Mitglieder, über 69: niemand. 1

3 Die Mitglieder des Kirchenvorstandes sind namentlich: Gertraud Brühl, Inge Emmerich, Erika Fink, Brunhilde Heßler, Daniela Kannwischer, Günter Kaspar, Irene Krull, Margarethe Mühl, Peter Paul, Gerhard Pohl, Dietlind Reichhardt, Marlies Schmied, Dekanin Barbara Alt, Pfarrer Marcus Kleinert. 3. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirchengemeinde 3.1. Pfarrerin und Pfarrer Inhaber der Pfarrstelle I ist Pfr. Marcus Kleinert. Er ist seit Oktober 2004 in Hungen, hat dort die Nachfolge von Pfr. Otto Alt angetreten, der in den Ruhestand gegangen ist. Pfrin. Barbara Alt nimmt als Dekanin des Dekanates Hungen seit Mai 2004 einen gemeindlichen Zusatzauftrag (50 %) anstelle ihres Dienstes auf der zuvor existierenden 2/3-Pfarrvikarstelle wahr. Die Aufteilung der pastoralen Dienste ist in einer Pfarrdienstordnung geregelt. Es gibt zwei Seelsorgebezirke entsprechend dem Umfang der beiden Stellen. Von allen anfallenden Gottesdiensten übernimmt Pfrin. Alt in der Regel 1-2 pro Monat. Die sonstige Gemeindearbeit ist funktional zugeordnet. Pfr. Kleinert hat mit dem stellvertretenden Kirchenvorstandsvorsitz die Verantwortung für Verwaltung und Personalführung der haupt- und nebenamtlich Mitarbeitenden und ist für die Kommunikation mit den meisten Ehrenamtlichen zuständig. Er nimmt die Dienst- und Fachaufsicht im Kindergarten wahr. Mit vier Stunden Religionsunterricht ist er an der Gesamtschule eingesetzt. Er verantwortet die Konfirmandenarbeit sowie in Zusammenarbeit mit der Gemeindepädagogin die Kinder- und Jugendarbeit. Er betreut redaktionell den Gemeindebrief Kirchturmblick. Dekanin Alt ist für Seelsorge und Gottesdienst im Altenheim sowie für die Seniorenarbeit und die Frauenarbeit in der Kirchengemeinde zuständig. Sie ist Vorsitzende des Diakonieausschusses, ist geschäftsführend für die Hungener Tafel tätig und betreut den Besuchsdienstkreis. Für die Mitarbeitenden im Arbeitsfeld Kirchenmusik ist sie die Ansprechpartnerin in fachlichen Fragen und koordiniert die Konzertveranstaltungen in der Stadtkirche Haupt-, neben- und ehrenamtliche Mitarbeiter Im Ev. Kindergarten Grashüpfer arbeiten derzeit elf Erzieherinnen auf etwas mehr als 7 vollen Stellen, eine Jahrespraktikantin, eine Hauswirtschafterin und zwei Reinigungskräfte. Im Pfarramt arbeitet mit Gabriele Hoffmann eine Sekretärin mit einem Stellenumfang von 30 Prozent. Die Küsterin und Hausmeisterin, Valentina Gerbershagen ist mit halber Stelle angestellt. Ihr Vertreter, Karl-Heinz Mühl, wird nach Bedarf angefragt. Elke Kleinert arbeitet als nebenamtliche Organistin und Chorleiterin (Kinderchor und Kirchenchor), drei weitere Organistinnen auf Honorarbasis. Außerdem ist Thomas Bailly als nebenamtlicher Chorleiter für den Chor TonArt angestellt. Ulrike Müller hat je einen 0,25-Stellenanteil als Gemeindepädagogin in unserer Kirchengemeinde und einer Nachbargemeinde. Ihr Anstellungsträger ist jedoch das Dekanat, das sie im Umfang der verbleibenden 50% ihres Dienstes mit schulbezogener Jugendarbeit an der Ge- 2

4 samtschule Hungen beauftragt hat. Aus der Verbindung von gemeindlichem und übergemeindlichem Dienst entstehen viele Kontakte und wertvolle Impulse für die Region. Neben den angestellten Kräften arbeiten etwa 40 Ehrenamtliche regelmäßig in den verschiedenen Bereichen des Gemeindelebens mit. Einmal im Jahr kommen sie alle zusammen, um sich auszutauschen und ein Dankeschön für die geleistete Arbeit zu empfangen. Zu einem jährlichen Mitarbeiterausflug werden sie zusammen mit den haupt- und nebenamtlichen Kräften eingeladen. Pfarrerin und Pfarrer treffen sich wöchentlich zur Dienstbesprechung, an deren zweiten Teil auch die Pfarramtssekretärin und die Küsterin für organisatorische Absprachen teilnehmen. Pfr. Kleinert tauscht sich außerdem wöchentlich mit der Leiterin des Kindergartens aus über Fragen, die die Einrichtung betreffen. 4. Gottesdienst Die Kirchengemeinde ist ursprünglich eine reformierte. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts stand sie durch die amtierenden Pfarrer mehr und mehr unter einem lutherisch geprägten Einfluss. Aus dieser Entwicklung resultiert heute ein theologisches Verständnis, das es erlaubt, unterschiedliche Traditionen aufzunehmen. Der Gottesdienst in der Ev. Stadtkirche am Sonntagvormittag wird nach der in der EKHN üblichen Form II gefeiert. Nach einer Umfrage in der Gemeinde ist die Gottesdienstzeit im April 2005 von 9.30 Uhr auf 10 Uhr verlegt worden. Alle zwei Monate gibt es anstelle des vormittäglichen Gottesdienstes einen Abendgottesdienst um 17 Uhr, in dem von der sonst gebräuchlichen Liturgie abgewichen werden kann. Besondere Gottesdienste im Jahreskreis sind ein von Frauen gestalteter Gottesdienst im Advent, die Christmette in der Heiligen Nacht, der Frühgottesdienst in der Osternacht mit anschließendem Frühstück, der musikalische Gottesdienst zu Kantate, der Tauferinnerungsgottesdienst für Kinder und Erwachsene, drei bis vier ökumenische Gottesdienste: der eine zum Marktplatz-Brunnenfest auf dem Marktplatz, ein anderer zum Schäferfest, der Einschulungsgottesdienst und der Weltgebetstag. Besondere Anlässe wie der Start der Hungener Tafel oder das Jubiläum des Alten- und Pflegeheimes werden ebenfalls im Gottesdienst gefeiert. In Zusammenarbeit mit der Gesamtschule und den Religionslehrern gibt ein- bis zweimal im Jahr einen Schulgottesdienst in der Stadtkirche. Außerdem feiert der Kindergarten im Advent einen Gottesdienst mit Kindern und Erwachsenen, der vom Team der Erzieherinnen zusammen mit Pfarrer Kleinert vorbereitet wird. Anfragen für Zielgruppen-Gottesdiensten steht der Kirchenvorstand grundsätzlich offen gegenüber. So wird im Advent eine Hubertusmesse in der Stadtkirche gefeiert. Gottesdienste zum Advents- und Weihnachtsmarkt auf dem neuen Marktplatz sowie ein Gottesdienst in der Faschingszeit in Kooperation mit dem Karnevalsverein zeigen, dass die Kirchengemeinde auch mit ihrem gottesdienstlichen Angebot auf die Menschen zugehen will hat der Kirchenvorstand einen Gottesdienstausschuss gegründet, der sich mit der Frage beschäftigt, wie unsere übliche Gottesdienstform besucherfreundlicher umgesetzt werden kann, und ob die traditionelle Liturgie punktuell durch andere Formen ergänzt werden soll. 3

5 Nach der kirchlichen Statistik lag die Zahl der Gottesdienstbesucher im Jahr 2005 durchschnittlich bei 82. Darin sind neben den Gottesdiensten an einem gewöhnlichen Sonntag auch besondere Gottesdienste wie Familiengottesdienste oder Konfirmationsjubiläen und die hohen kirchlichen Feiertage enthalten. Seit dem ersten Advent 2005 gibt es wieder Kindergottesdienst, der von einem engagierten Team von vier jungen Frauen unterstützt von Pfarrer Kleinert vorbereitet und durchgeführt wird. Die Kinder sind an jedem Sonntag (außer in den Ferien) zu Beginn des Erwachsenen- Gottesdienstes in der Kirche. Zum ersten Lied ziehen sie mit ihrer Kigo-Kerze ins benachbarte Gemeindehaus. Dort feiern sie Kindergottesdienst nach einer immer wiederkehrenden Liturgie mit Geschichten, Singen, Beten, kreativem oder spielerischem Teil. Im Alten- und Pflegeheim hält Dekanin Alt 14tägig Gottesdienste für die Bewohner, auch auf die Bedürfnisse von Dementen abgestimmt in den einzelnen Wohnbereichen. In der Adventszeit wird dort eine ökumenische Andacht gefeiert, bei der der evangelische Kirchenchor mitwirkt. 5. Kreise und Gruppen 5.1. Kirchenchor Der Kirchenchor unserer Gemeinde besteht seit 1909 und konnte 1999 sein 90jähriges Bestehen in einem Gottesdienst und mit Konzertveranstaltungen feierlich begehen. Zur Zeit sind 22 singbegeisterte Personen (18 Frauen und vier Männer) Mitglied dieses Chores. Das Repertoire erstreckt sich von der Alten Musik wie Schütz und Bach über die Romantik (z.b. Mendelssohn) bis zu den neueren Liedsätzen zum Evangelischen Gesangbuch. Ziel ist es, eine breit gefächerte Chormusik mit und ohne instrumentale Begleitung zu musizieren. So werden verstärkt auch moderne Kompositionen erarbeitet mit dem Bestreben, auch jüngere Leute anzusprechen. Der Höhepunkt der Chorarbeit im Jahr ist das traditionelle Adventskonzert am 3. Advent. Angestrebt werden auch gemeinsame Konzerte mit anderen Chören am Ort und in der näheren Umgebung. Der Chor hat sich außerdem zur Aufgabe gemacht, mehrmals im Jahr nicht nur zu den Feiertagen die Gottesdienste musikalisch mitzugestalten. 4

6 Aber auch das Gesellige und die Gemeinschaftspflege kommen nicht zu kurz. Hierzu gehören das Handkäs -Essen in der Faschingszeit, ein geselliger Abschluss der Proben vor der Sommerpause und die Nachfeier im Anschluss an das Konzert im Advent. Der Chor nimmt gerne an Chortreffen im Dekanat oder an Landeskirchenmusiktagen teil. Die Leitung hat seit September 2006 Elke Kleinert. Die Proben finden montags von 20 bis Uhr im Ev. Gemeindehaus statt. Neue Sängerinnen und Sänger sind immer herzlich willkommen. Trauen Sie sich! 5.2. TonArt hungen TonArt hungen ist ein gemischter Chor, der 1994 unter dem Namen Gospelchor Hungen gegründet wurde. Seit 2002 leitet Thomas Bailly, ein studierter Schulund Kirchenmusiker, den Chor, übt neue Stücke ein und organisiert Chorkonzerte. Der Chor besteht aus 23 Sängerinnen und zwölf Sängern. Das jüngste Mitglied ist 20 Jahre, das älteste Der Chor TonArt hungen präsentiert sich bei seinen Konzerten und auf diesem Bild, wie er ist: schwungvoll. 65 Jahre alt. Übungstag ist jeden Dienstag von 20 bis 22 Uhr im Ev. Gemeindehaus in Hungen. Die wöchentlichen Übungsstunden beginnen mit Einsingen und Übungen zur Atemtechnik und Stimmbildung. Danach werden neue Stücke eingeübt bzw. an Ausdruck und Dynamik schon erlernter Stücke weitergearbeitet. Ein- bis zweimal im Jahr werden so genannte Singwochenenden veranstaltet, bei dem mit dem Chorleiter und anderen Gesangspädagogen und Stimmbildnern intensiv und kompakt trainiert wird. TonArt hungen veranstaltet eigene Konzerte und nimmt auch an Konzerten mit anderen Chören teil, außerdem werden verschiedene Gottesdienste mitgestaltet, sowie bei privaten Feiern wie Geburtstagen, Hochzeiten etc. gesungen. Das Repertoire ist vielseitig und umfasst Gospels und Spirituals, Madrigale, Stücke aus dem Popbereich, internationale Folklore, Chorliteratur aus Afrika, Israel und anderen Sprachbereichen, sowie auch Stücke von Bruckner, Rachmaninov, Mendelssohn-Bartholdy und Bach. 5

7 5.3. Kinderchor Der Kinderchor wurde im Mai 2006 gegründet, nachdem es über zehn Jahre lang keinen e- vangelischen Kinderchor in Hungen gab. Er besteht aus zwei Gruppen, die erste mit Kindern zwischen fünf und acht Jahren (zur Zeit 18 Kinder), die zweite mit Kindern im Alter von acht bis zwölf Jahren (zur Zeit 10 Kinder). Die Leiterin, Elke Kleinert, hat die C-Prüfung für Chorleitung abgelegt und mehrere Jahre Erfahrung im Leiten von Kinder- und Erwachsenenchören. Die Proben finden jeweils am Donnerstag (außer in den Schulferien) statt, pro Gruppe 45 Minuten. Für die Teilnahme wird kein Beitrag erhoben. Die Gruppe der jüngeren Kinder singt das Bewegungslied von der Raupe Ursula. Im Kinderchor werden entsprechend den Altersgruppen geistliche und weltliche Lieder gesungen. Mit den kleineren Kindern wird viel spielerisch, mit szenischem Spiel und mit Bewegungen gearbeitet. Die Kinder lernen, den Rhythmus zu erfassen. Dafür werden Orff- Instrumente eingesetzt. Im Familiengottesdienst zum Gemeindefest und beim anschließenden Fest hatten die beiden Gruppen des Kinderchores ihren ersten Auftritt, der bei den Besuchern sehr gut angekommen ist. Zum Abschluss vor den Sommerferien gab es ein kleines Fest mit Wettspielen im Freien und mit gegrillten Würstchen. Die Kinder kommen sehr gern zu den Proben und sind mit Begeisterung bei der Sache Kindergottesdienst Das Kindergottesdienst-Team besteht aus vier Mitarbeiterinnen: Olga Fink, Katja Fraizer, Cynthia Magdanz und Anna Nadler. Einmal im Monat setzen die vier sich mit Pfarrer Marcus Kleinert zusammen und bereiten die Kindergottesdienste vor. Diese werden außer in den Ferien an jedem Sonntag von 10 bis Uhr mit zehn bis15 Kindern im Alter von 5-11 Jahren im Gemeindehaus gefeiert. Im Kindergottesdienst wollen wir den Kindern einen Zugang zum Glauben an Gott, zu Jesus Christus bahnen, und sie sollen dies mit ihrem Leben in Verbindung bringen können. Wir versuchen, einen Raum zu schaffen, in dem wir uns Gott nah fühlen und der es den Kindern ermöglicht, sich ganz auf Gottes Wort einzulassen. Wenn wir gemeinsam Kindergottesdienst feiern, ist der Ablauf ähnlich wie beim großen Gottesdienst. Wir treffen uns mit den Kindern in der Kirche. Während des Eingangsliedes zünden wir unsere Kigo-Kerze an der Altarkerze an und gehen gemeinsam ins Gemeindehaus. Anstelle einer Predigt erzählen wir den Kindern eine Geschichte, an die sich eine meist kreative Aktivität, 6

8 passend zum Thema, anschließt. Anlässlich des letzten Gemeindefestes haben wir mit den Kindern zusammen den Familiengottesdienst zum Thema Zeit für dich und mich gestaltet. Im September 2006 ist unser neues Projekt gestartet. Unter dem Motto Augen auf gehen wir zwei- bis dreimal im Jahr mit den Kindern auf Tour und feiern den Kindergottesdienst in anderer Umgebung. Der erste Gottesdienst dieser Art hat unter der Überschrift Der Herr ist mein Hirte im Schafstall von Walter und Christian Seibert stattgefunden Spielkreis Die Kleinkind- Spielkreise bestehen seit mehreren Jahren. Sie werden von engagierten Müttern von teilnehmenden Kindern geleitet. Die Treffen sind dem Wochenplan in Gemeindebrief oder Schaukasten zu entnehmen. Zum festen Kern des Spielkreises gehören neun Kinder im Alter von ca. 2 Jahren mit ihren Müttern. Zu Beginn der Treffen spielen die Kinder frei mit den vorhandenen Das sind sie, die Kinder der Spielgruppe, die sich jeden Donnerstag trifft. Spielsachen. Später werden gemeinsam Lieder gesungen, Bewegungs- und Fingerspiele gemacht. 7

9 5.6. Teenie-Time Jeden Montag von 15 bis 16:30 Uhr treffen sich Kinder aus Hungen im Alter von acht bis zwölf Jahren im evangelischen Gemeindehaus. Geleitet wird die Gruppe von der Gemeindepädagogin Ulli Müller zusammen mit jugendlichen Mitarbeiterinnen. Mit Singen beginnt der Einstieg in die gemeinsame Zeit. Danach stehen die verschiedensten Aktionen an, wie z.b. Spielen, Kochen, Thematisch etwas bearbeiten, Basteln, Geschichten hören. Eine zusätzliche Aktion ist das Krippenspiel, das die Teenie-Time jährlich einübt und im Gottesdienst an Heiligabend in der Ev. Schwimmen gehen am Inheidener See war ein Höhepunkt für die Teenie Time vor der Sommerpause. Stadtkirche vorspielt. Ebenso gehört die Mitwirkung bei bestimmten Veranstaltungen wie z.b. bei der jährlichen Weihnachtsfeier des Senioren, bei besonderen Gottesdiensten oder auch bei dem Gemeindefest der Kirchengemeinde zu den Tätigkeiten der Teenie-Time. Besondere Ausflüge wie Fahrten zum Erdbeerfeld, zum Maislabyrinth, an den Inheidener See und ähnliches finden auch immer wieder statt und sind bei den Kindern sehr beliebt. Die Gruppe Teenie Time besteht seit Oktober Ziel war und ist es, Kinder anzusprechen, die für den Kindergottesdienst schon ein wenig zu alt sind, aber eben noch nicht zu den Konfirmanden gehören, und für diese Altersklasse ein Angebot zu machen. Seit Mai 2006 gibt es ein Teenie-Time-Team durch die Unterstützung dreier ehemaliger Konfirmandinnen Jugend-Treff Jeden zweiten Mittwoch von 19 bis 20:30 Uhr (inoffiziell meist 21:30 Uhr!) treffen sich Jugendliche aus Hungen im Alter ab 14 Jahren unter der Leitung von Gemeindepädagogin Ulli Müller im evangelischen Gemeindehaus Hungen. Der Jugendtreff besteht seit Oktober 2005 und im Durchschnitt sind ca. acht Jugendliche anwesend. Nach der Konfirmation ist es leider oft so, dass die Konfirmierten nur noch wenig Kontakt zu ihrer Kirchengemeinde haben, ob bewusst oder unbewusst. Ziel ist es, den Jugendlichen mit dem Jugendtreff eine Möglichkeit zu geben, sich weiterhin zu treffen und gemeinsame Zeit zu verbringen. Ob beim Kickern, bei gemeinsamen Spieleabenden, bei Aktionen wie Kochen, Kreativangeboten oder an Abenden, an denen einfach gemütlich abgehängt und geredet wird, steht den Jugendlichen Raum und Zeit zur Verfügung, in dem sie in der Gruppe die Möglichkeit haben über Gott und die Welt zu reden, das Miteinander zu stärken und voneinander zu lernen. 8

10 Gegenseitig ergänzen sich die Jugendlichen sehr gut, und es gibt immer neue Ideen, was man alles gemeinsam erreichen kann. So entstand beispielsweise an einem Abend die Idee etwas gemeinsam zu kochen. Damit nicht zu große Kosten entstehen, haben wir uns überlegt, Patchwork- Kochen zu machen. Jeder hat etwas von zu Hause mitgebracht, aber nicht verraten, welche Lebensmittel dies sein werden. Mit 16 Jugendlichen wurde in zwei Stunden ein leckeres, kreatives Menü zubereitet und gegessen. Beim Ausflug ins Frankfurter Bibelmuseum saßen die Jugendlichen ein Nomadenzelt aus Abrahams Zeiten. Kochen und Backen ist eine große Leidenschaft der Jugendlichen. Damit kann man auch anderen Menschen helfen, dachten sich ein paar Jugendliche und so entstand die Vorbereitung zu einer großen Waffelverkaufsaktion! Zehn Jugendliche haben sich kurz vor Weihnachten 2005 einen Tag lang vor den Rewe-Markt Hungen gestellt und Waffeln und heiße Getränke verkauft. Der Erlös wurde an die Welthungerhilfe gespendet zur Weitergabe an die Erdbebenopfer von Kaschmir. Auch am Gemeindefest der Kirchengemeinde im Juli 2006 war der Jugendtreff sehr engagiert dabei. Mit einem Cocktailstand, Brezelverkauf, Kinderflohmarkt und einem Kicker-Turnier halfen die Jugendlichen mit, dass Geld für die Kinder- und Jugendarbeit in der Kirchengemeinde zusammengekommen ist Frauenhilfe Die Treffen der Frauenhilfe werden im Wechsel von Dekanin Barbara Alt, Pfarrer Marcus Kleinert und den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen Renate Görnandt und Irene Krull vorbereitet. Ursula Schneidereit führt die Kasse und ist für organisatorische Dinge mitverantwortlich. Es nehmen im Durchschnitt zehn bis 15 Frauen im Alter von Jahren teil. Die Treffen finden im Herbst und Winter jeden Mittwoch 9

11 und in Frühling und Sommer alle zwei bzw. alle vier Wochen statt. Sie beginnen mit einem kurzen Gebet und einem Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch. Danach wird das Thema des Nachmittags vorgestellt und zum Beispiel eine Geschichte dazu vorgelesen, über die man sich gemeinsam Gedanken macht. Die Themen sind sowohl religiöser Art als auch aus dem Alltagsleben gegriffen, was sich am Ende immer wieder zusammenfügt. Manchmal werden frauenspezifische Dinge angesprochen, bekannte Frauen aus der Bibel oder der Kirche vorgestellt. Diavorträge finden genauso statt wie Bildbesprechungen. Höhepunkte sind gemeinsame Feste wie der traditionelle Bästcheskaffee am Tag des Heiligen Sebastian oder die Adventsfeier wie auch kleinere Ausflüge und gelegentlich ein Kaffeetrinken während der Frauenhilfstreffen. Geburtstagslieder werden gesungen und am Ende der Zusammenkunft wird ein Segen gesprochen. Mit zuständig in der Kirchengemeinde ist die Frauenhilfe für die Durchführung des Osterfrühstücks, die Kaffeestube und den Flohmarkt beim Allerheiligenmarkt, dessen Erlöse immer einem guten Zweck zugeführt werden. Alles in allem kann man sagen: Kirchengemeinde ohne Frauenhilfe ist in Hungen nicht vorstellbar, was man auch beim Gottesdienstbesuch beobachten kann Besuchsdienst Koordination und fachliche Begleitung: Dekanin Barbara Alt Mitarbeitende: sechs Frauen, ein Mann Treffen: 2. Donnerstag im Monat ab Uhr für max. 90 Min. (je nach Gesprächsbedarf) Der Besuchsdienst entstand 1998 nach Vorüberlegungen im Diakonie-Ausschuss unserer Gemeinde und einem Einführungsseminar für Interessierte durch die Gemeindeberatung. Angeboten wurden über Bekanntmachung in der Presse und regelmäßig im Gemeindebrief Gesprächskontakte für einsame, kranke und ältere Menschen, kleinere Hilfeleistungen, Begleitung bei Spaziergängen u.ä. daraus ergaben sich z.t. fast persönliche Beziehungen der Mitarbeitenden zu einzelnen Personen. Im Übrigen wurde das Angebot kaum abgerufen. Bedarf an Mitarbeit besteht im Altenheim. Deshalb werden Besuche überwiegend dort gemacht. Hinzu kamen die Begrüßungen von Neuzugezogenen (Überbringung des Kirchturmblick und der Gemeindevorstellung, Einladung zu Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen, Informationen zum Wohnort Hungen etc.) Gesprächskreis Pflegende Angehörige Leitung: Uta Otto. Teilnehmer: ca. 10 Personen, Durchschnittsalter: 60 Jahre. Treffen: monatlich, Dauer: zwei Stunden. Moderiert von der Leiterin tauschen sich die Teilnehmer über die Betreuung und die Pflege von erkrankten Angehörigen aus. Themen sind Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten, finanzielle Hilfen und Erfahrungen mit dem Gesundheitssystem. Zu besonderen Themen werden Referenten eingeladen. Einmal im Jahr unternimmt die Gruppe gemeinsam einen Tagesausflug. 10

12 5.11. Seniorentanzgruppe Leitung: Brigitte Metzger, 54 Jahre alt, verheiratet. Ausbildung zur Tanzleiterin beim Bundesverband Seniorentanz e.v. erfolgreich abgeschlossen. Die Seniorentanzgruppe präsentierte einen Kreis- und einen Gassentanz auf dem Gemeindefest. Im März 2005 wurde die Seniorentanzgruppe der Ev. Kirchengemeinde in Hungen gegründet. Seitdem treffen sich mehr als 20 Frauen mit einem Durchschnittsalter von 73 Jahren jede Woche dienstags von 9:30 Uhr bis 11 Uhr im Gemeindesaal, um sich dem geselligen Tanzen zu widmen. Dabei wird ohne feste Partner in der Reihe, im Block oder im Kreis getanzt, so dass Kontakte zu allen Gruppenmitglieder entstehen. Im Mittelpunkt des geselligen Tanzens steht nicht die Einzelleistung, sondern die Freude an der Bewegung nach Musik in der Gemeinschaft. Beim Gruppentanzen werden Menschen aus der Isolation herausgeholt. Die Seniorentanzgruppe ist bereits öffentlich aufgetreten und hat Tänze vorgeführt zum Beispiel im Rahmen des Seniorencafés der Kirchengemeinde und beim Gemeindefest. Mehr Infos unter: 6. Konfirmandenarbeit Unser Verständnis von Konfirmandenarbeit geht davon aus, dass ein glaubender Mensch in jeder Phase seines Lebens ein Suchender ist. Gemeinsam mit den jungen Menschen begeben wir uns auf die Suche nach Gott. Das schließt ein, dass die Konfirmandinnen und Konfirmanden Dinge im klassischen Sinn lernen, es erschöpft sich aber nicht darin. Der junge Mensch ist kein unbeschriebenes Blatt, das mit Inhalten gefüllt werden soll, sondern er bringt Erfahrungen als Glaubender und als Zweifelnder mit. Außerdem ist uns wichtig, dass Glaube eine Gemeinschaftserfahrung ist. Deshalb werden immer wieder Anknüpfungspunkte zu den anderen Christen in der Kirchengemeinde gesucht. Dieser Ansatz wird Doppelter Perspektivenwechsel genannt. Das bedeutet zum einen, der Pfarrer und die Mitarbeiter nehmen die Konfirmanden als eigenständige Persönlichkeiten wahr und versuchen, die Themen (es sind im Konfirmandenjahr durchaus die klassischen wie Gottesdienst, Glaubensbekenntnis, Beten, Taufe, Abendmahl und 10 Gebote) aus der Sicht der Jugendlichen in den Blick zu nehmen. Zum anderen wird ein Austausch zwischen Konfirmanden und Gemeinde gefördert. Die Konfis sind nicht diejenigen, die im Gottesdienst immer mal stören, sondern die, die ihren Glauben und ihre Fragen äußern können und mit denen man reden kann. 11

13 Unsere Konfis (ca ) besuchen in der Regel das 7. Schuljahr, wenn das Konfi-Jahr beginnt. Sie werden angeschrieben und zu einem Eltern-Jugendlichen-Abend eingeladen. Dabei erhalten sie Informationen und können sich anmelden. Die Konfi-Stunde findet dienstags 1½ Stunden statt. Pfarrer Kleinert leitet den Unterricht zusammen mit einer engagierten Kirchenvorsteherin und einem Team von jugendlichen Helfern. Anfang und Schluss der Stunde wird gemeinsam mit einem kleinen liturgischen Ritual begangen, im Hauptteil bilden sich zwei Halbgruppen. Das Konfi-Jahr beginnt mit einer gemeinsamen Übernachtung im Gemeindehaus, bei der die Jugendlichen auf den Begrüßungs- Gottesdienst in der Stadtkirche vorbereitet werden. Sie gestalten dabei ihre je eigene Kerze, die dann in jedem Gottesdienst, in dem sie anwesend sind von ihnen angezündet wird. Die Gottesdienste sollen die Jugendlichen häufig besuchen (mindestens zweimal im Monat), um den Ablauf kennen zu lernen und Sicherheit zu bekommen. Auf besondere Gottesdienste werden sie hingewiesen mit der Bitte, daran teilzunehmen. Im Jahr 2006 nahmen die Bei der Dekanats-Freizeit auf der Burg Hohensolms lernten sich die neue Konfirmanden näher kennen. Jugendlichen zu Beginn des Konfi-Jahres an einer Freizeit teil, die das Dekanat Hungen allen Gemeinden angeboten hatte. Im Vordergrund standen Spiel und Spaß am gemeinsamen Tun und Leben und ein intensiveres Kennenlernen der Gruppe. Gegen Ende der Konfi-Zeit gibt es noch einmal eine dreitägige Freizeit, auf der sie den Vorstellungsgottesdienst (ca. drei Wochen vor der Konfirmation) vorbereiten. Sie gestalten ihn ganz allein. Dieser Gottesdienst ist für die Konfis und für die Gemeinde eine intensive Erfahrung, denn die Jugendlichen präsentieren ihren Standpunkt in Glaubensfragen immer wieder eine beeindruckende Leistung. Im Lauf des Konfi-Jahres werden die Konfis an zentrale Themen des christlichen Glaubens herangeführt, immer mit Rücksicht auf die Lebenswelt der Jugendlichen. Situationen ihres Lebens und ihre Erfahrungen werden aufgegriffen, Denkanstöße und Impulse gegeben in einer offenen und lebendigen Form. Die Bibel wird durch praktisches Tun erkundet, durch gemeinsames Singen wird der Umgang mit dem Gesangbuch geübt, und zentrale Texte, die zum Christsein gehören, werden auswendig gelernt. Ein Höhepunkt im Konfi-Jahr ist die Übernachtung in der Kirche, bei der die Jugendlichen den Raum auf eine besondere Weise erfahren: spielerisch und liturgisch. 7. Religionsunterricht Pfarrerin Alt ist als Dekanin von der Pflicht, Religionsunterricht zu erteilen, befreit. Pfarrer Kleinert unterrichtet an der integrierten Gesamtschule in Hungen, die die meisten Kinder aus der Stadt besuchen. Derzeit gibt er vier Stunden regulären Religionsunterricht am Vormittag. 12

14 Pfarrer Kleinert bereitet auch gemeinsam mit den Fachkollegen Schulgottesdienste vor und ist in Kontakt mit der Gemeindepädagogin, die vom Dekanat aus schulnahe Jugendarbeit leistet. Über sie ist eine Verzahnung von Jugendarbeit und Schule vorhanden, die auch für die Gemeindearbeit sehr wertvoll ist. 8. Einrichtungen in der Gemeinde 8.1. Kindergarten Dieses Kapitel will einen Einblick in die Kindergartenarbeit unserer Gemeinde geben. Es ist ergänzend zum pädagogischen Konzept des Kindergartens zu sehen und zeigt Veränderungen, die in den letzten Jahren vorgenommen worden sind oder in der Zukunft zu lösen sind. Wir sehen uns als evangelische Einrichtung, die sich den Lebensbedingungen von Kindern und Familien aus allen sozialen Schichten, Religionen und Nationalitäten widmet. Deshalb stellen wir uns dem gesellschaftlichen Wandel und setzen uns für die Bedürfnisse von Kindern und Eltern ein. Unsere Einrichtung wurde 1973 nach einem standardisierten Einheitsplan des Landesjugendamtes errichtet und ist in seinen Ausmaßen nicht verändert worden. Der Kindergarten ist umringt von Wiesen in ruhiger Lage und unmittelbarer Nachbarschaft zu Grundschule, Feuerwehr und Stadthalle. Die Bevölkerung der Stadt Hungen ist über Jahrzehnte besonders durch den Schwerlastverkehr belastet. Kinder beeinträchtigt dieses Verkehrsaufkommen im besonderen Maße in ihrer Bewegungsfreiheit und begrenzt ihre Selbstständigkeit. Unser Außengelände war im Jahre 2003 nur mit wenigen anregenden Spielgeräten ausgestattet. Dies veranlasste uns, unterstützt von den Eltern, eine naturnahe Umgestaltung des Geländes vorzunehmen. Nachdem Planung, Sponsoring und Umsetzung der Neugestaltung gelungen sind, werden wir in diesem Herbst unser naturnahes Außengelände fertig stellen. Wir sind in der Kernstadt Hungen der einzige Kindergarten. Wir haben maximal 100 Plätze für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. Damit können wir nicht allen Familien zum gewünschten Zeitpunkt ein Platzangebot bieten. Aus diesem Grund müssen Eltern auf Einrichtungen in den Ortsteilen ausweichen. Die politischen Gremien haben bereits vor den Wahlen 2002 ihr Ziel erklärt, neue Kindergartenplätze durch einen zweiten Kindergarten in der Kernstadt zu schaffen. Nachdem die finanzielle Situation und die demografische Entwicklung einen Neubau nicht mehr zulassen, ist die Stadt auf die Ev. Kirchengemeinde und den Kindergarten zugekommen mit dem Anliegen, die bestehende Einrichtung zu erweitern. Seit März 2006 hat es bereits zwei gemeinsame Termine unter Mitwirkung von Stadt, Kirchenvorstand, Kita-Leitung, Jugendamt und Ev. Fachberatung gegeben, um über Raumkonzept und Vorgaben der Landeskirche zu sprechen. Die Entscheidung über einen Anbau mit zusätzlichen Räumen und einer fünften Gruppe sind von Seiten der Stadt im Herbst diesen Jahres zu erwarten. Eine eventuelle zusätzliche, neue Gruppe soll aus bedarfsgerechten und finanziellen Gründen (weitere Förderung mit 15 % durch kirchliche Mittel) als Familiengruppe mit fünf Plätzen für Kinder unter drei Jahren eingerichtet werden. Ein Anbau an unserer Kindertagesstätte könnte unsere Einrichtung zur Begegnungsstätte werden lassen, die viele neue Angebote für die Kirchengemeinde oder Bevölkerung für die Zukunft eröffnet. Seit dem Jahr 2000 werden Kinder mit Behinderung in unserer Einrichtung als Einzelintegration in einer Regelgruppe betreut und gefördert. Im vergangenen Kindergartenjahr haben wir 13

15 unsere Öffnungszeiten von Montag bis Freitag von 7.00 bis Uhr erweitert, um Eltern eine attraktive, zeitgemäße Betreuung zu bieten. Seit drei Jahren können Eltern das Mittagessen und die Betreuung bis Uhr auch spontan dazukaufen. Unsere Mittagessen bekommen wir seit vielen Jahren aus einer Altenheimküche. Das pädagogisches Team beschäftigt sich derzeit konkret mit der Frage, welche Bedingungen notwendig sind, um in der Einrichtung kindgerecht und vollwertig selbst zu Kochen. Dem Aspekt der Ernährung im Kindergarten wird auch im neuen Hessischen Bildungsplan einen wichtigen Stellenwert zugeschrieben. Unser pädagogisches Team besteht momentan aus zehn ausgebildeten Fachkräften, davon neun mit festen Arbeitsverträgen und eine Kolleginnen mit einem befristeten Arbeitsverhältnis. Der Stundenumfang der Mitarbeiterinnen liegt zwischen 12 bis 42 Wochenarbeitsstunden. Die Kolleginnen sind schon viele Jahre (zwischen vier und 30 Jahre) engagiert in unserem Kindergarten tätig. Alle Kolleginnen nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil. Zwei der Kolleginnen sind unter 40 Jahre, die anderen zwischen 40 und 55 Jahre. Bei eventuellen Neuenstellungen sollten gezielt jüngere Fachkräfte eingestellt werden, um ein Überalterung des Teams zu vermeiden. Unsere religionspädagogische Arbeit ist eng mit unserer allgemeinen Arbeit verbunden. Es ist unser Ziel, die religiöse Identität jedes Kindes zu respektieren und durch neue Erfahrungen zu erweitern. Wir wollen mit Kindern gemeinsam Antworten suchen, sie ermutigen sich selbst auf den Weg des entdeckenden Lernens zu machen. Wir sehen den Kindergarten als Möglichkeit, Familien, die wenig Kontakt zur Kirche haben, neue positive Erfahrungen zu vermitteln. In unserem Kindergarten haben wir derzeit 30% Kinder aus anderen Herkunftsländern. Diese Familien gehören zum Teil anderen Religionen an oder sind nicht konfessionell gebunden. Wir nutzen dies als Chance des friedlichen Miteinanders und unterstützen Kinder und Eltern anderen Glaubens, uns ihre Religion näher zu bringen (Erläuterung zum Zuckerfest, Geschichte vom heiligen Nicolaus etc.).gleichzeitig geben wir Inhalte unserer christlichen Religion weiter, sodass Gemeinsamkeiten und Unterschiede deutlich werden. Bereits seit Anfang der 90er Jahre feiert der Kindergarten mit der Kirchengemeinde ein gemeinsames Gemeinde- Sommerfest. Den vierteljährlich erscheinenden Gemeindebrief nutzen wir regelmäßig, um alle Kirchengemeindemitglieder über die Arbeit in unserem Kindergarten zu informieren. Seit 2004 besucht uns unser zuständiger Gemeindepfarrer kontinuierlich und arbeitet mit Teamkolleginnen und Kindern religionspädagogisch zusammen, was von allen Seiten sehr positiv aufgenommen wird. Hierdurch ist ein enger, guter Austausch und ein vernetztes Arbeiten mit anderen Gruppen entstanden. Die weiteren Angebote der Kirchengemeinde (Kinderchor, Kindergottesdienst, Tauschring etc.) werden im Kindergarten vorgestellt und präsentiert. In den letzten Jahren haben wir unsere Vorschulkinderarbeit erweitert, so dass die zukünftigen Schulkinder sich aus den unterschiedlichen Gruppen näher kennen lernen und gemeinsame Aktivitäten erleben. Ab Anfang Oktober treffen sich die Vorschulkinder mit den Kolleginnen, die dieses Projekt für ein Jahr betreuen und ermitteln gemeinsam, mit was sich diese Gruppe beschäftigen möchte. Die letzten Jahre gab es dann ein Projekt zum Thema Berufe, ein ganzjähriges Waldprojekt und die Stadtpiraten, die sich mit vielem Interessanten, was in Hungen so zu sehen und erkunden ist, beschäftigt haben. Der Projekttag ist immer mittwochs und stellt einen festen Bestandteil in unserer Arbeit da. Für die Vorschulkinder wird ab Februar das Würzburger Sprachprogramm angeboten, das täglich, außer mittwochs ab 8.30 bis zu den Ferien angeboten wird. In den letzten Jahren haben wir festgestellt, dass herkömmliche Angebote wie Elternabende oder Referentenelternabende nur noch teilweise von Eltern angenommen werden. Aus diesem 14

16 Grund haben wir unsere Arbeit verändert und erweitert. Ein neues Angebot stellen seit letztem Jahr die regelmäßigen Entwicklungsgespräche als Geburtstagsgespräch für jedes Kind einmal jährlich da. Dazu ist es erforderlich, kontinuierlich jedes Kind der Gruppe zu beobachten und dies schriftlich festzuhalten Alten- und Pflegeheim In Hungen existiert seit 40 Jahren ein Alten- und Pflegeheim am Rande eines neueren Wohngebietes. Bis vor zehn Jahren war dieses eine Einrichtung des Landkreises Gießen, 1996 übernahm das Oberhessische Diakoniezentrum Johann- Friedrich-Stift Laubach die Trägerschaft es unterhält in der Region noch zwei weitere stationäre Pflegeeinrichtungen in Laubach und Lich. Das Haus bietet 87 Plätze. Derzeit sind 57 Bewohnerinnen und Bewohner evangelisch und gehören zum Seelsorgebezirk der Pfarrstelle II. Dekanin Alt feiert mit Bewohnerinnen des Altenheims regelmäßig Gottesdienst im Wohnbereich. Durch die diakonische Trägerschaft haben sich im Laufe der letzten Jahre die Kontakte zur Einrichtung intensiviert. Fortgeführt werden das schon länger damals vom Dekanat Hungen vorgehaltene 14tägige Gottesdienstangebot in einem dafür jeweils hergerichteten Gemeinschaftsraum und die Besuche zu den Geburtstagen. Der Besuchsdienst der Kirchengemeinde engagiert sich ebenfalls im Alten- und Pflegeheim, die Pflegedienstleiterin ist Mitglied im örtlichen Diakonieausschuss. Mitgestaltung vom Gartenfest im Sommer und der Weihnachtsfeier im Dezember wird von der zuständigen Pfarrerin regelmäßig erbeten. Die Bemühungen im Rahmen des Qualitätsmanagement (Diakonie-Siegel wird angestrebt) haben seit zwei Jahren zu einigen Neuerungen in der seelsorgerlichen Begleitung geführt: - Für demente Bewohnerinnen und Bewohner, die den Gottesdienst im Andachtsraum nicht besuchen können, werden in festem Turnus zusätzlich besondere Kurzgottesdienste in den Aufenthaltsräumen der vier Wohnbereiche angeboten, bei denen mit Liedern, Texten, Bildern, Gegenständen an frühere Erfahrungen mit Kirche und Glaube angeknüpft wird. - Die evangelische und katholische Seelsorge wurde in die Konzeption der Einrichtung als wesentliches Qualitätsmerkmal aufgenommen. Ziel ist eine ganzheitliche Wahrnehmung sowohl der Bewohnerinnen und Bewohner als auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses im Sinne des christlichen Menschenbildes. - Es wird überlegt, in welcher Form dem Personal durch das Angebot einer Gesprächsgruppe die Möglichkeit geboten werden kann, belastende Erfahrungen und grundsätzliche Fra- 15

17 gen zum Umgang mit älteren Menschen aufzuarbeiten. Im Haus wird bekannt gemacht, dass die Pfarrerin jederzeit ansprechbar ist, wenn Mitarbeitende seelsorgerliche Hilfe benötigen. Ein ökumenischer Gottesdienst aus Anlass der 10jährigen Trägerschaft durch das Johann- Friedrich-Stift Laubach am 10. September 2006 wurde vor allem für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konzipiert, um sie in ihrer liebevollen und achtsamen Zuwendung zu den ihnen anvertrauten Menschen zu bestärken und zu motivieren. 9. Hungener Tafel Da der Kirchenvorstand es sich ausdrücklich zur Aufgabe gemacht hatte, für Menschen da zu sein, die Aufmerksamkeit und Unterstützung brauchen, entstand die Idee, nach dem Grünberger Vorbild auch in Hungen eine Tafel ins Leben zu rufen. Der Diakonieausschuss wurde beauftragt, das Projekt voran zu treiben und auf seine Realisierbarkeit hin zu überprüfen. Schritte auf dem Weg waren: - Besuch bei der Grünberger Tafel im April Informationsveranstaltungen zur Tafelgründung im Juni und September Entscheidung des Kirchenvorstands zur Übernahme der Trägerschaft der Hungener Tafel in Kooperation mit der Stadt Hungen und dem Diakonischen Werk Gießen (Außenstelle Grünberg) - Einrichtung eines Raumes im städtischen Kulturzentrum Alte Grundschule mit gespendeten Ausstattungsgegenständen - Anschaffung eines VW-Transporters durch die Kirchengemeinde; die Wartung erfolgt durch den Bauhof der Stadt Hungen - Gewinnung von Ehrenamtlichen, Lebensmittelsponsoren, Firmenwerbung für den Tafelbus und Geldspenden mit Unterstützung der Fachstelle für gesellschaftliche Verantwortung in der AG der Ev. Dekanate Grünberg Hungen Kirchberg - Beratungsangebot für Menschen mit geringem Einkommen / Ausstellen von Kundenkarten durch eine Mitarbeiterin der Diakonischen Werkes im Pfarramt Hungen - Erster Ausgabetag: 6. Oktober Gottesdienst zur Tafeleröffnung am 16. Oktober 2005 in der Stadtkirche mit Predigt von Prof. Dr. Friedrich Avemarie (Theol. Fakultät der Philipps-Universität Marburg) und anschließender Empfang im Tafelraum Folgende Strukturen haben sich in der Praxis herausgebildet: Leitungskreis ( Kleine Tafelrunde ): Dekanin Barbara Alt Finanzen, Organisation allgemein Irene Krull (KV + Ortsvorsteherin) zuständig für Lebensmittelabholung + Koordination des Fahrdienstes sowie für Kontakte zum Bauhof + Stadt Hungen Dr. Annette Gümbel (Fachstelle Ges. Verantw.) Spender- bzw. Sponsorenwerbung und -betreuung Bettina Wege-Lemp (Diakonisches Werk Gießen) Tafelkundenberatung 16

18 Die Kleine Tafelrunde trifft sich alle sechs bis acht Wochen zu Koordinationsgesprächen und Entscheidung von Sachfragen. I. Krull und B. Alt berichten regelmäßig dem KV über die Arbeit und bereiten gegebenenfalls Beschlüsse vor. Ehrenamtlichen-Treffen ( Tafelrunde ): offen für alle Mitarbeitenden und Interessierten, Klärung von Sach- und Verfahrensfragen, Erstellen der Einsatzpläne; findet in der Regel an jedem 1. Mittwoch im Monat ab Uhr im Tafelraum statt Im Juli 2006 fand ein Sommerfest für alle Mitarbeitenden der Hungener und Grünberger Tafel im Ev. Gemeindehaus Hungen statt (Gäste: Frauen-Mundart-Gruppe Querbeet aus Villingen). Statistisches: Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: 40 Ausgegebene Kundenkarten: 74 Versorgte Personen gesamt: 236 davon Erwachsene: 115 Kinder 0-18 Jahre: 102 allein Erziehende: 22 ALG II-Bezieher: 61 geringes Erwerbseinkommen:11 Rente/ Grundsicherung: 6 Einzugsbereich: Hungen und Lich mit Stadtteilen, teilweise Wölfersheim, Pohlheim, Schotten 10. Öffentlichkeitsarbeit Öffentlichkeitsarbeit geschieht neben dem im darauf folgenden Kapitel beschriebenen Kirchturmblick durch Plakate, einem regelmäßig aktualisierten Wochenplan in den Schaukästen und durch Pressearbeit. Zu den Redaktionen der beiden lokalen Tageszeitungen und den wöchentlich erscheinenden Mitteilungsblättern gibt es einen guten Kontakt. Die Zusammenarbeit im Blick auf Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Berichterstattung über Gemeindeveranstaltungen läuft im Großen und Ganzen reibungslos. Die Kirchengemeinde ist zur Zeit dabei, das Internet als ein weiteres wichtiges Medium für sich zu nutzen. Es liegt ein Angebot vor, eine professionell erstellte Homepage mit einem leicht zu bedienenden Programm zur weiteren Pflege zu erstellen. Die Vorbereitungen dafür laufen gerade an. Wir hoffen, dass Ergebnisse schon bald zu sehen sein werden. Absprachen mit Vereinen und der Stadt bezüglich der Veranstaltungen gibt es in Form einer halbjährlichen Zusammenkunft von Vertretern aller Vereine, zu der auch die Kirchengemeinde eingeladen wird, und eines vom Kulturamt der Stadt initiierten Austausches zusammen mit dem Freundeskreis Schloss Hungen, der das kulturelle Angebot vor Ort ebenfalls bereichert. 17

19 11. Kooperation mit anderen Kirchturmblick Unsere Kirchengemeinde gibt zusammen mit den benachbarten Gemeinden Bellersheim/Obbornhofen und Rodheim/Langd den Gemeindebrief Kirchturmblick (vierteljährlich) heraus. Der thematisch gestaltete Mantelteil wird von einem Redaktionsteam, bestehend aus den Pfarrern und Pfarrerinnen der beteiligten Gemeinden, verantwortet. Der Innenteil ist den gemeindespezifischen Mitteilungen und Berichten vorbehalten (s. Anhang) Kanzeltausch Die am Kirchturmblick beteiligten Gemeinden machen von der Möglichkeit des Kanzeltausches an Feiertagen Gebrauch durch frühzeitige Absprache könnte dies auch auf weitere Sonntage angewendet werden. Für Kasualvertretung bei Urlaub oder Abwesenheit vom Dienstort werden die bestehenden Kontakte ebenfalls genutzt Kommune und Vereine Im Bereich der Kernstadt Hungen kooperiert die Kirchengemeinde mit der Stadt Hungen (s. Hungener Tafel, Seniorencafé, Kindergarten) auch im Kulturkreis, in dem auf Einladung des Kulturamtes verschiedene Kulturträger ihre Angebote inhaltlich und terminlich abstimmen. Kulturveranstaltungen der Kirchengemeinde erscheinen jeweils in einem gemeinsamen Halbjahres-Programm. Daraus ergaben sich Kontakte zu der Agentur erbeck events hungen, die den Ostermarkt und den Kunsthandwerker- bzw. Weihnachtsmarkt ausrichtet. Die Kirchengemeinde war erstmals 2006 mit einem Informationsstand zu Passion und Ostern auf dem Ostermarkt vertreten. Weitere gemeinsame Aktionen sind in Vorbereitung. Der Gewerbeverein bittet jährlich um eine Andacht vor dem Kulturzentrum zur Eröffnung des Hungener Adventskalenders (beleuchtete Fenster der Alten Grundschule). Die Kirchengemeinde ist Mitglied im Freundeskreis Schloss Hungen, der gelegentlich auch die Stadtkirche als Ort für Konzertveranstaltungen nutzt. Der Landfrauenverein in Hungen schmückt seit fünf Jahren zum Erntedankfest den Altar der Stadtkirche. Der Hungener Karnevalsverein ist an die Kirchengemeinde mit dem Wunsch herangetreten, einen Faschingsgottesdienst mit den Aktiven der Kampagne feiern zu können. 12. Bilanzierung und Ziele für die Zukunft Nach einer ausführlichen Bestandsaufnahme mit Zielbestimmung im Zuge der Ausschreibung der Pfarrstelle I im Januar 2004 in Dodenau und nach einem erneuten Rückblick und Ausblick auf einer Klausurtagung zusammen mit dem neu gekommenen Pfarrer, Marcus Kleinert, im Frühjahr 2005 in Herborn gab die Visitation im November 2006 dem Kirchenvorstand zum dritten Mal innerhalb von drei Jahren Anlass zu einer Bilanzierung und Ausrichtung der Gemeindearbeit. Ausgehend von den im Jahr 2004 formulierten Zielen soll im Folgenden aufge- 18

20 zeigt werden, wie die Gemeindearbeit sich entwickelt hat und in welche Richtung wir für die Zukunft planen Kinder und Jugendliche fördern Kindern und Jugendlichen wollen wir einen möglichst einfachen und direkten Zugang zu unserer Gemeinde und unseren Angeboten ermöglichen. Dies betrifft bereits die Kleinen im Krabbelalter. Da eine Hebamme Kurse zur Vorbereitung während der Schwangerschaft und Rückbildungsgymnastik nach der Entbindung im Ev. Gemeindehaus abhält, ist ein Kontakt zu jungen Familien leicht herzustellen. Oft entstehen nach Ende der Kurse Spielgruppen, in denen sich Mütter und Kinder weiter bei uns treffen. Zur Zeit gibt es drei solcher Gruppen. Eltern und Kinder bekommen in einer nächsten Phase Kontakt zu uns durch den Ev. Kindergarten, dessen Arbeit mit der der Kirchengemeinde verzahnt ist. Einmal wöchentlich besucht Pfarrer Kleinert den Kindergarten und geht in die Gruppen, um mit den Kindern zu singen, zu beten, Geschichten aus der Bibel zu erzählen. Die Handpuppe Wido, der Wiedehopf, den die Kinder in der Bibel wieder entdecken, die sie zur Tauferinnerung geschenkt bekommen, ist dabei sein Begleiter. Einmal im Jahr werden die vor 4-5 Jahren getauften Kindern zusammen mit ihren Eltern zu einem Gottesdienst eingeladen, in dem an ihre Taufe erinnert wird und die Kinder gesegnet werden. Seit Dezember 2005 gibt es wieder einen Kindergottesdienst (s.o.). Darüber ist der Kirchenvorstand sehr glücklich. Denn es liegt uns nicht nur eine soziale, sondern auch eine geistliche Begleitung der Kleinen in den Gemeinden am Herzen. Uns ist auch der Austausch von Kindern und Erwachsenen wichtig. Dem wird durch das Zusammensein am Beginn des Gottesdienstes und durch die Familiengottesdienste, die vom Kindergottesdienst-Team gemeinsam mit den Kindern vorbereitet werden, Ausdruck verliehen. Diesem Anliegen trägt auch der im Mai gegründete Kinderchor Rechnung. Nicht nur Kinder, sondern auch Geschwister, Eltern und Großeltern erreichen wir durch diese Arbeit. Über die Musik wird den Kindern (und auch den großen Zuhörern) nicht nur Spaß und Gemeinschaft, sondern auch die zentrale Botschaft des Evangeliums vermittelt: Du bist ein von Gott gewollter und geliebter Mensch. Diese Botschaft steht auch im Mittelpunkt der Konfirmandenarbeit, in der es weniger um ein Erlernen christlicher Glaubensinhalte geht, sondern vielmehr darum, den Jugendlichen einen persönlichen Zugang zu diesem Glauben zu eröffnen und exemplarisch zu erfahren, was er für das eigene Leben bedeutet. Acht Jugendliche arbeiten ehrenamtlich in der Konfirmandenarbeit, zwei weitere in der Kindergruppe Teenie-Time mit. So lernen die Jährigen voneinander (und nicht nur von Erwachsenen, was einen großen Unterschied ausmacht), was es heißt, zur Gemeinschaft der Glaubenden zu gehören. Auch in der Teenie-Time und im Jugend-Treff verfolgen wir im Prinzip dasselbe Ziel. Hier ermöglichen wir den jungen Menschen aber in größerer Offenheit, ohne vorgegebene Themen ihre eigenen Fragen, Wünsche, Erwartungen zum Zug kommen zu lassen. Und wir stellen fest, dass sie sehr verantwortlich damit umgehen. Die Kinder der Teenie-Time erfreuen die Senioren der Gemeinde mit Liedbeiträgen oder einem Krippenspiel zur Weihnachtsfeier. In der Adventszeit backten die Jugendlichen Waffeln und verkauften sie vor einem großen Supermarkt zugunsten der Erdbebenopfer in Pakistan. Ein Teil der Jugendlichen nahm ein Angebot zu einer Fahrt ins Bibelhaus nach Frankfurt wahr, einige waren beim Jugendkirchentag in Friedberg und Bad Nauheim dabei. Beim diesjährigen Gemeindefest engagierten sie sich, indem sie Cocktails mixten und bei der sonstigen Organisation mithalfen. 19

21 Unser Ziel ist es, den begonnenen Ansatz fortzuführen und die Kinder- und Jugendgruppen untereinander, mit den anderen Gemeindegliedern und mit der nicht-kirchlichen Öffentlichkeit noch stärker zusammenzubringen. Eine wichtige Rolle dabei spielen die ehrenamtlichen jugendlichen Mitarbeiter, die im Kindergottesdienst, in der Konfirmanden- und Jugendarbeit mitwirken Lebendige Gottesdienste Zentrum des Gemeindelebens ist für uns der Gottesdienst, nicht nur weil er die einzige Veranstaltung im Wochenplan der Kirchengemeinde ist, die für alle gedacht ist unabhängig von Alter, sozialer Zugehörigkeit, Bildungshintergrund und sonstigen Voraussetzungen, sondern vor allem aus theologischem Grund. In Gottes Namen feiern wir Gottesdienst. Weil er uns den Sonntag als Ruhetag zum Innehalten und Kraft schöpfen geschenkt hat, kommen wir in der Kirche zusammen. Deshalb hat die traditionelle Gottesdienstform mit der gewohnten Liturgie für uns einen hohen Stellenwert. Die Menschen sollen sich wiederfinden im Ritual, das sie gemeinsam vollziehen. Darin steckt jedoch zugleich eine Anfrage an das Ritual. Hat es noch seine integrierende Kraft in einer Zeit, in der für viele die liturgischen Elemente eher ein Gefühl von Fremdheit als Vertrautheit wecken? Wir meinen, dass dem Gottesdienst jene Kraft nach wie vor innewohnt, dass sie aber für manche schwer zu entdecken ist. Deshalb muss sie wie ein versunkener Schatz gehoben werden. Dies wollen wir einerseits mit Gottesdienstformen, Musik und einer Sprache erreichen, die für Distanzierte und gottesdienstlich Unerfahrene verständlich sind. Zum anderen wollen wir Menschen ansprechen, die die Kirchenschwelle nicht überwinden, indem wir an ihren Orten Gottesdienst feiern, z.b. am Schäferstein zum Schäferfest oder auf dem Marktplatz zum Brunnenfest. Zielgruppen orientierte Gottesdienste wie der Weltgebetstag, Familien-, Einschulungs-, Tauferinnerungsgottesdienste oder Konfirmationsjubiläen werden sorgfältig im Blick auf die zu erwartenden Besucher konzipiert. Im Jahr 2006 fand zum ersten Mal ein Familiengottesdienst im Freien auf dem Weihnachtsmarkt statt. Außerdem feierten wir im Advent 2006 auf Anregung der Jagdgenossenschaft zum zweiten Mal eine Hubertusmesse in unserer Kirche. Ein weiteres Beispiel für solche Kooperationen ist ein Gottesdienst zur Faschingszeit im Januar 2007 in Zusammenarbeit mit dem Karnevalverein. Die vielfache, positive Resonanz auf jene besonderen Gottesdienste ermutigt uns, hierauf weiterhin unser Augenmerk zu richten. Der Kirchenvorstand hat das Thema Gottesdienst als ein für die Zukunft sehr wichtiges erkannt und einen Ausschuss beauftragt, darüber weiter nachzudenken. So wurde bereits der Ablauf der Abendmahlfeier, in die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher mit einbezogen sind, genauer abgesprochen und festgelegt, um Unsicherheiten und Unruhe zu vermeiden. Weiter hat sich der Ausschuss über neuere Gottesdienstformen informiert und ist im Gespräch darüber, inwieweit Erfahrungen anderer Gemeinden in unsere Arbeit einfließen könnten. Als nach außen sichtbares Zeichen, dass der Gottesdienst nicht nur von Pfarrer oder Pfarrerin, sondern vom Kirchenvorstand insgesamt verantwortet wird, begrüßen KV-Mitglieder die Besucher am Eingang und übernehmen die Lesungen im Gottesdienst. Neben den sonntäglichen Gottesdiensten gehören wöchentliche Andachten in der Passionszeit und die Adventskalenderandachten zu unserem geistlichen Angebot. Mithilfe des Adventskalenders des Verlags Andere Zeiten gibt es vom 1. Dezember bis Heiligabend an jedem A- bend etwa 20 Minuten Meditation mit Wort und Musik in der Chorkapelle der Ev. Stadtkir- 20

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