Die Auferstehung Jesu

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1 Die Auferstehung Jesu Quellen: Lukas 24,13-32; 24,50-53; Johannes 20,24-29; 21,1-15 Schon vor seinem Tod hat Jesus gesagt, dass er auferstehen wird, aber nicht alle hatten ihn verstanden. Am Sonntag geht Maria von Magdala mit einigen anderen Frauen am frühen Morgen zum Grab. Es ist offen. Jemand hat den Stein zur Seite gerollt. Die Frauen stehen dort und wissen nicht, was sie tun sollen. Da erscheinen ihnen zwei Männer in leuchtenden Gewändern. Die Frauen erschrecken sich, doch die Männer sagen zu ihnen: Warum sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier. Er ist auferstanden! Immer noch erschrocken, aber auch voller Freude wollen die Frauen zu den Aposteln gehen, um ihnen die gute Nachricht zu bringen. Plötzlich steht Jesus vor ihnen und begrüßt sie. Die Frauen gehen auf ihn zu umarmen ihn und loben Gott. Jesus sagt: Habt keine Angst. Geht zu meinen Jüngern und sagt ihnen, dass sie nach Galiläa gehen sollen. Dort werden sie mich sehen. Die Frauen laufen sofort zu Petrus und Johannes und erzählen, was geschehen ist. Die Apostel wollen es nicht glauben. Petrus und Johannes laufen zum Grab. Johannes ist schneller und kommt vor Petrus an. Doch er geht nicht in das Grab. Dann kommt auch Petrus. Er geht in das Grab, sieht die Binden und das Tuch, das den Kopf von Jesus bedeckt hatte. Auch Johannes geht jetzt in das Grab hinein. Er versteht: Jesus ist auferstanden! Sie kehren nach Hause zurück.

2 Sie sind überwältigt von dem, was geschehen ist. Am Abend schließen sie die Tür fest zu aus Angst vor den Führern des Volkes. Da kommt Jesus zu ihnen und sagt: Friede sei mit euch! Dann zeigt er ihnen seine Wunden. Die Jünger freuen sich: Es ist wirklich, Jesus! Jesus sagt noch einmal: Friede sei mit eich! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Thomas, einer der Apostel war nicht bei ihnen, als Jesus gekommen ist. Wir haben den Herrn gesehen, sagen die anderen. Doch Thomas sagt: Wenn ich nicht die Wunden der Nägel an seinen Händen sehen und sie berühren kann, dann glaube ich nicht! Warum möchte Thomas die Wunden von Jesus sehen? ine Woche später sind die Jünger wieder zu Hause. Thomas ist bei ihnen, und die Türen sind verschlossen. Jesus kommt in ihre Mitte und sagt: Friede sei mit euch! Dann sagt er zu Thomas: Nimm deine Finger und lege sie in meine Wunden. Streck deine Hand aus und lege sie in meine Seite. Sei nicht ungläubig, sondern glaube, dass ich auferstanden bin. Thomas antwortet: Mein Herr und mein Gott! Jesus erwidert: Weil du mich gesehen hast, Glaubst du; Selig sind, die mich nicht sehen und doch glauben! Zwei Jünger sind auf dem Weg in ein Dorf, das Emmaus heißt. Sie sind traurig. Jesus ist gekreuzigt worden. Alles ist vorbei. Jesus spricht auch von uns: Wir haben Jesus nie mit unseren Augen gesehen, aber wir haben die Freude gespürt, wenn er in unserer Mitte war. Erinnert ihr euch an einige Momente, in denen es so war? Während sie darüber sprechen, Kommt Jesus zu ihnen. Die Jünger erkennen ihn nicht. Sie erzählen ihm, warum sie so traurig sind, doch Jesus erklärt ihnen: Wusstet ihr nicht, dass alles so kommen musste? Er stand schon in den Heiligen Büchern. Als sie in das Dorf kommen, tut Jesus so, als ob er weiter gehen muss. Doch die Jünger sagen: Bleib bei uns. Es wird schon Abend und die Sonne geht unter. So bleibt Jesus und setzt sich mit ihnen an den Tisch. Er nimmt das Brot, spricht den Segen und bricht es. Da erkennen die Jünger, dass es Jesus ist. Dann sehen sie ihn nicht mehr. Sie sagen zueinander: Brannte uns nicht das Herz, während er bei uns war? Jesus ist wirklich auferstanden. Die Apostel waren mit dem Boot hinausgefahren um zu fischen, aber sie hatten die ganze Nacht nichts gefangen.

3 Als sie sich am Morgen dem Ufer nähern, sehen sie Jesus, der dort auf sie wartet: Meine Kinder, habt ich etwas zu essen?, fragt er sie. Nein, antworten sie. Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus, sagt Jesus. Die Jünger tun, was Jesus ihnen sagt, und sie können das Netz fast nicht mehr aus dem Wasser ziehen, so voller Fische ist es. Schnell fahren sie ans Ufer. Dort finden sie ein Kohlenfeuer mit zwei Fischen und etwas Brot. Bringt noch etwas von dem Fisch, den ihr gerade gefangen habt, sagt Jesus. Petrus zieht das Netz an Land. 153 große Fische findet er darin. Kommt und esst, sagt Jesus. Er nimmt von dem Brot und dem Fisch und gibt ihnen davon. Das war schon das dritte Mal, das Jesus den Jüngern erschien, nachdem er von den Toten auferstanden war. Jesus ist den Jüngern noch öfter erschienen. Sie haben mit ihm gesprochen und sogar mit ihm gegessen. Jetzt sagt Jesus zu ihnen: Ich muss euch verlassen, denn ich gehe zu meinem Vater im Himmel. Aber ich lasse euch nicht allein. Ich sende euch den Heiligen Geist. Er sagt euch, was ihr tun sollt, er macht euch stark und mutig. Geht in die ganze Welt und sagt allen, was ihr von mir gehört habt. Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt. Dann entfernt sich Jesus von ihnen und wird vom Vater in den Himmel gezogen. Während sie noch dort stehen, erscheinen zwei Engel in weißen Gewändern. Sie sagen: Warum schaut ihr in den Himmel? Jesus ist zu seinem Vater gegangen, aber er ist nicht für immer fort. Er wird wiederkommen. Die Jünger kehren voll Freude nach Jerusalem zurück. Chiara: Jesus ist auferstanden! Er bleibt bei uns, wenn wir einander lieben. Warum haben die Jünger Freude im Herzen, auch nachdem Jesus weggegangen ist? Können auch wir Jesus nahe bei uns spüren, obwohl er im Paradies ist?

4 Die große Kiste (Paolo Italien) Paolo ist heute fröhlich aufgewacht. Es ist Samstag. Da treffen sich die Gen 4. Nach dem Frühstück spielt er mit seinen Bausteinen. Da kommt ihm eine Idee. Er fragt seine Mutter: Kann ich die Bausteine mit zu den Gen 4 nehmen? Dann können wir zusammen spielen. Ja, sicher! sagt die Mutter. Paolo legt alle Bausteine in eine große Kiste. Er kann es nicht abwarten, zum Treffen zu gehen. Endlich ist es so weit! Die Gen 4 sehen Paolo gespannt an: Was hast du da drin?, fragen sie voller Neugier. Paolo macht seine Kiste auf: Oh! Du hast deine Bausteine mitgebracht! Ja, so können wir zusammen spielen, antwortet Paolo. Wie schön!, meint Marco. Überraschung! (Maria Italien) Es ist Samstag. Maria ruft ihre Freundin Anna an, die ganz in der Nähe wohnt. Sie möchte mit ihr zusammen zum Gen 4-Treffen gehen. Doch Anna ist krank und liegt im Bett. So macht sich Maria alleine auf den Weg ins Fokolar. Während des Treffens lesen sie einen Satz von Chiara: Jesus ist auferstanden. Er ist unter uns, wenn wir einander lieben. Die Gen 4 wissen, dass das so ist, und spielen in großer Liebe untereinander.

5 Maria ist ganz verschwitzt. So viel sind sie gelaufen. Sie ist glücklich. Es ist so schön mit den Gen 4. Am liebsten würde sie bleiben. Doch dann denkt sie an Anna, die im Bett liegt. Ich nehme für Anna die Gen 4-Zeitung mit, sagt sie. Die Gen 4 machen noch eine Blumenkette für Anna und schreiben ihr eine Karte. Überraschung!, ruft Maria, als sie in das Zimmer von Anna kommt. Rate mal, was ich für dich habe! Anna ist sehr froh, als sie das Geschenk der Gen 4 sieht. Chiara: Jesus ist auferstanden! Er bleibt bei uns, wenn wir einander lieben.

1 Lazarus aus Betanien war krank geworden aus dem Dorf, in dem Maria und ihre Schwester Marta wohnten.

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