Sozialversicherung 2014

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1 Sozialversicherung 2014 Inhaltsverzeichnis I. Entgeltgrenzen... 2 II. Beitragssätze... 3 III. Beitragszuschuss für privat krankenversicherte Arbeitnehmer... 4 IV. Sachbezugswerte... 5 V. Meldefrist ab

2 I. Entgeltgrenzen Im Rechtskreis West Beitragsbemessungsgrenze Renten- u. Arbeitslosenversicherung monatlich: 5.950,00 EUR jährlich: ,00 EUR Jahresarbeitsentgeltgrenze (Versicherungspflichtgrenze) monatlich: 4.462,50 EUR jährlich: ,00 EUR Jahresarbeitsentgeltgrenze für Arbeitnehmer, die am privat krankenversichert waren monatlich: 4.050,00 EUR jährlich: ,00 EUR Beitragsbemessungsgrenze Kranken- und Pflegeversicherung monatlich: 4.050,00 EUR jährlich: ,00 EUR Bezugsgröße für die Sozialversicherung monatlich: 2.765,00 EUR jährlich: ,00 EUR Geringverdienergrenze monatlich: 325,00 EUR Untergrenze für die Beitragspflicht von Versorgungsbezügen monatlich: 138,25 EUR Einkommensgrenze für kostenfreie Familienversicherung monatlich: 395,00 EUR kostenfreie Familienversicherung mit Minijob monatlich: 450,00 EUR Im Rechtskreis Ost Beitragsbemessungsgrenze Renten- und Arbeitslosenversicherung monatlich: 5.000,00 EUR jährlich: ,00 EUR Bezugsgröße für die Sozialversicherung monatlich: 2.345,00 EUR (in der Kranken- und Pflegeversicherung gilt die Bezugsgröße West) jährlich: ,00 EUR Beiträge für eine Direktversicherung Steuer- und sozialversicherungsfrei 4% der jährlichen Beitragsbemessungsgrenze West (71.400,00 EUR) jährlich: 2.856,00 EUR

3 II. Beitragssätze Beitragssätze Krankenversicherung Allgemeiner Beitragssatz* 15,5 % Ermäßigter Beitragssatz* 14,9 % Ruhensbeitrag 42,86 EUR Höchstbeitrag freiwillig versicherte Arbeitnehmer 627,75 EUR Beitragssatz für Beiträge aus Versorgungsbezügen* 15,5 % * inklusive 0,9 % vom Versicherten allein zu tragender Beitragsanteil Beitragssätze Pflegeversicherung Beitragssatz 2,05 % Zuschlag für Kinderlose 0,25 % Ruhensbeitrag 5,67 EUR Ruhensbeitrag für Kinderlose 6,36 EUR Höchstbeitrag 83,03 EUR Höchstbeitrag für kinderlose Arbeitnehmer 93,15 EUR Beitragssatz Rentenversicherung 18,90 % Beitragssatz Arbeitslosenversicherung 3,00 % Beitragssatz Insolvenzgeldumlage 0,15 % Beitragssätze Umlageversicherung Allgemeiner Beitragssatz U1 (60 % Erstattung) 1,70 %* Erhöhter Beitragssatz U1 (80 % Erstattung) 3,10 %* Ermäßigter Beitragssatz U1 (50 % Erstattung) 1,40 %* Beitragssatz U2 (100 % Erstattung / 120 % bei BV*) 0,37 %* * Die Arbeitgeberbeitragsanteile sind mit diesem Erstattungssatz bereits abgegolten. Gleitzone 2014 Arbeitnehmer zahlen 2014 aus einem über den Faktor F reduzierten Entgelt ihren Beitragsanteil. Der Faktor F beträgt für das Kalenderjahr 2014 = 0,7605. Die vereinfachte Formel für 2014 lautet: 1, x AE 229, EUR Für am bestehende Midijobs : 1,2395 x AE 191,60

4 III. Beitragszuschuss für privat krankenversicherte Arbeitnehmer Für die Berechnung des Beitragszuschusses wird der durchschnittliche allgemeine Beitragssatz herangezogen. Dabei wird ab 1. Januar 2014 auf den allgemeinen Beitragssatz aus dem Gesundheitsfonds (15,5 %) zurückgegriffen. Abzüglich des vom Versicherten allein zu tragenden Beitragsanteils in Höhe von 0,9 % beträgt der maßgebende Satz demnach 14,6 %. Beitragsbemessungsgrundlage für den Beitragszuschuss für privat krankenversicherte Arbeitnehmer bildet das monatliche Arbeitsentgelt. Dabei ist das Arbeitsentgelt bis zur jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze heranzuziehen. Veränderungen der Beitragsbemessungsgrenze zum eines Kalenderjahres werden also bereits von vornherein berücksichtigt. Bei einer monatlichen Beitragsbemessungsgrenze von EUR ergibt sich vom 1. Januar 2014 an ein bundeseinheitlicher Höchstzuschuss zum privaten Krankenversicherungsbeitrag von: (7,3 % von EUR) = 295,65 EUR Höchstens erhält der Arbeitnehmer als Beitragszuschuss jedoch die Hälfte des Betrags, den er für seine private Krankenversicherung aufwendet. Hinweis: Für freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherte Familienangehörige eines privat krankenversicherten Arbeitnehmers dürfen keine Beitragszuschüsse durch den Arbeitgeber gezahlt werden. (BSG B 12 KR 4/11 R) Für Zeiten ohne Entgeltzahlung (z. B. Krankentagegeldbezug) besteht kein Anspruch auf Beitragszuschuss. Bei unbezahltem Urlaub, unentschuldigtem Fehlen, Arbeitskampf sollte der Beitragszuschuss ungekürzt gezahlt werden. Darüber hinaus gibt es auch noch den Beitragszuschuss für privat krankenversicherte Arbeitnehmer ohne Krankengeldanspruch (z. B. während der Freistellungsphase in der Altersteilzeit). Hier die Berechnung: 14,9 % abzüglich 0,9 % = 14,0 % / 2 = 7,0 % Höchstbeitragszuschuss ab 1. Januar 2014: EUR x 7,0 % = 283,50 EUR In der Pflegeversicherung beträgt der Beitragszuschuss 41,51 EUR. Ausnahme bildet Sachsen. Hier beträgt der Beitragszuschuss aufgrund einer Sonderregelung lediglich 21,26 EUR.

5 IV. Sachbezugswerte Erhalten Arbeitnehmer als Arbeitsentgelt Sachbezüge in Form von Unterkunft und Verpflegung, richtet sich deren Wert nach der Sachbezugsverordnung. Der Sachbezugswert beträgt im Jahr 2014 monatlich: für Verpflegung davon für Frühstück für Mittagessen für Abendessen für freie Unterkunft Gesamtsachbezugswert 229,00 EUR 49,00 EUR 90,00 EUR 90,00 EUR 221,00 EUR 450,00 EUR

6 V. Meldefrist ab Am 24. Oktober 2013 wurde das Gesetz zur Neuorganisation der bundesunmittelbaren Unfallkassen (BUK-NOG) im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Hierin wird unter anderem die Abgabefrist für Jahresmeldungen vorgezogen. Jahresmeldungen sind nunmehr bis zum 15. Februar des Folgejahres zu erstatten. Der späteste Abgabetermin für die Jahresmeldung 2013 ist somit der 15. Februar Da der 15. Februar 2014 ein Samstag ist, verlängert sich die Frist auf den 17. Februar Die Jahresmeldung enthält unter anderem das bis zum 31. Dezember des Vorjahres erzielte renten- und unfallversicherungspflichtige Arbeitsentgelt. Diese Meldung wird zum einen von der Rentenversicherung benötigt, da aus den in den Rentenkonten gespeicherten Meldedaten unter anderem die Renten für die Versicherten und Hinterbliebenen berechnet werden, zum anderen von der Unfallversicherung, weil künftig der Lohnnachweis aus den Daten der Meldung zur Sozialversicherung generiert wird. Die Unfallversicherungsträger können durch die vorgezogene Abgabefrist für Jahresmeldungen rechtzeitig die Beitragsbescheide für das Vorjahr erlassen. Der gesonderte Lohnnachweis für die Unfallversicherungsträger Mitte Februar eines Jahres wird zukünftig wegfallen. Wird in der Zeit vom 1. Januar bis 31. März einmalig gezahltes Arbeitsentgelt gewährt, das dem Vorjahr zuzuordnen ist (sogenannte Märzklausel ) und konnte dies aufgrund der vorgezogenen Abgabefrist nicht in der Jahresmeldung berücksichtigt werden, ist diese Einmalzahlung künftig mit dem Abgabegrund 54 gesondert zu melden.

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