SMARTSHOPPING VIA SMARTPHONE? ZUR BEDEUTUNG DES MOBILEN INTERNETS BEIM INFORMATIONSVERHALTEN BEI OBST UND GEMÜSE

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1 SMARTSHOPPING VIA SMARTPHONE? ZUR BEDEUTUNG DES MOBILEN INTERNETS BEIM INFORMATIONSVERHALTEN BEI OBST UND GEMÜSE Paul Lampert, Andreas Lemmerer, Prof. Dr. Klaus Menrad Wissenschaftszentrum Straubing Fachgebiet Marketing und Management Nachwachsender Rohstoffe an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf November 2013, Göttingen

2 Wachstum Smartphonebesitz ,30 29,50 31,00 33,40 35, ,30 24, , , ,31 8,43 0 Jan Jan Dez Jul Dez Mrz Jul Okt Dez Feb Jun Quelle: Statista.de Bild:

3 Forschungsfrage Diversifizierung der digitalen Kommunikation Eignung als Kommunikationskanal für zusätzliche (dynamische) Informationen im O&G- Bereich Zunehmender Smartphonebesitz Foto: istock

4 Agenda 1. Einführung 2. Forschungsfrage 3. Untersuchungsaufbau 4. Charakterisierung der Stichprobe 5. Handynutzung 6. Einkaufsverhalten 7. Informationsverhalten 8. Zusammenfassung

5 Agenda 1. Einführung 2. Forschungsfrage 3. Untersuchungsaufbau 4. Charakterisierung der Stichprobe 5. Handynutzung 6. Einkaufsverhalten 7. Informationsverhalten 8. Zusammenfassung

6 Untersuchungsaufbau Persönliche Befragung am POS N=542 Juni

7 Agenda 1. Einführung 2. Forschungsfrage 3. Untersuchungsaufbau 4. Charakterisierung der Stichprobe 5. Handynutzung 6. Einkaufsverhalten 7. Informationsverhalten 8. Zusammenfassung

8 Charakterisierung der Stichprobe Überwiegend weiblich zwischen 41 u. 60 Jahre alt gebürtig in Deutschland im Paarhaushalt mit Kinder lebend überdurchschnittliches Haushaltsnettoeinkommen überdurchschnittlich gebildet im Angestelltenverhältnis kein Migrationshintergrund

9 Agenda 1. Einführung 2. Forschungsfrage 3. Untersuchungsaufbau 4. Charakterisierung der Stichprobe 5. Handynutzung 6. Einkaufsverhalten 7. Informationsverhalten 8. Zusammenfassung

10 Handynutzung Besitz Mobiltelefon n=549 Nein 9% n=497 Klassisches Mobiltelefon 68,2 % Smartphone 31,8% Ja 91%

11 Anteil in % Handynutzung 100% 90% 80% 70% 60% Anteile der Smartphone-Besitzer nach Altersklassen 6% 11% 18% 25% 45% 59% 65% 50% 40% 30% 20% 10% 35% 41% 55% 75% 82% 89% 94% Smartphone klassisches Mobiltelefon 0% <= >=71 Altersgruppen n=497

12 Handynutzung n=497

13 Handynutzung Geschlechterspezifischer Unterschied beim Handybesitz 100% 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% 25,5% 74,5% weiblich 50,4% 49,6% männlich Klassisches Mobiltelefon Smartphone n=368

14 Handynutzung Häufigkeit der mobilen Internetnutzung 16% 5% 3% 4% Nie Seltener als einmal pro Monat Mindestens einmal pro Monat Mindestens einmal pro Woche Mindestens einmal pro Tag 72% n=497

15 Handynutzung Haben Sie auf Ihrem Smartphone Apps, die Sie verwenden? 31% Nein Ja 69% n=154

16 Handynutzung Verwendung von Apps zum Abrufen von Produktinfos 18% 3% 18% 32% Nie Seltener als einmal pro Monat Mindestens einmal pro Monat Mindestens einmal pro Woche Mindestens einmal pro Tag 29% n=96

17 Unterschiede Handynutzung Smartphonebesitz Technikaffine Nutzung des mobilen Internets Installation von Apps Alter Geschlecht Einkommen Bildung Smart phone besitz

18 Zusammenfassung Handynutzung 2:1 21% Häufigerer Smartphonebesitz Abruf von Produktinfos mind. wöchentlich 2/3 App-Nutzung Altersunterschied

19 Agenda 1. Einführung 2. Forschungsfrage 3. Untersuchungsaufbau 4. Charakterisierung der Stichprobe 5. Handynutzung 6. Einkaufsverhalten 7. Informationsverhalten 8. Zusammenfassung

20 Einkaufsverhalten

21 Agenda 1. Einführung 2. Forschungsfrage 3. Untersuchungsaufbau 4. Charakterisierung der Stichprobe 5. Handynutzung 6. Einkaufsverhalten 7. Informationsverhalten 8. Zusammenfassung

22 Informationsverhalten Wichtigkeit von Testberichten Wichtigkeit des Produktlabels Wichtigkeit des Prospekts Wichtigkeit von Werbeanzeigen in Tageszeitungen Wichtigkeit von Lebensmittel- und Kochzeitschriften Wichtigkeit der persönlichen Beratung Wichtigkeit von Werbespots im TV Wichtigkeit des stätionären Internets zuhause Wichtigkeit des Smartphones und mobilen Internets Wichtigkeit des interaktiven Touchscreens Wichtigkeit der Videopräsentation am POS Mittelwerte 1,0 2,0 3,0 4,0 gesamt <= >=

23 Informationsverhalten

24 Informationsverhalten Wichtigkeit von Testberichten (z.b. Stiftung Warentest) Wichtigkeit des Produktlabels Wichtigkeit des Prospekts Wichtigkeit von Werbeanzeigen in Tageszeitungen Wichtigkeit von Lebensmittel- und Kochzeitschriften Wichtigkeit der persönlichen Beratung Wichtigkeit von Werbespots im TV Wichtigkeit des stätionären Internets zuhause Wichtigkeit des Smartphones und mobilen Internets Wichtigkeit des interaktiven Touchscreens Wichtigkeit der Videopräsentation am POS Mittelwerte 1,0 2,0 3,0 4,0 gesamt klassisches Mobiltelefon Smartphone

25 Einfluss verschiedener Variablen Wichtigkeit des stationären Internets Wichtigkeit des Smartphones Wichtigkeit des interaktiven Touchscreens Wichtigkeit anderer Medien Rangordnung der Wichtigkeiten Alter Geschlecht Einkommen Bildung Smartphonebesitz Technikaffinität

26 Informationsverhalten 100% 90% 80% 70% 40,7% Haben Sie auf Ihrem Handy einen QR-Code-Reader installiert? 60% 84,5% 50% 40% 41% Ja 30% 59,3% 59% Nein 20% 10% 0% technikaffin 15,5% nicht-technikaffin Ja Nein Betrachtung ausschließlich von Smartphonebesitzern n=139

27 Informationsverhalten Anteil der Smartphonebesitzer, die QR-Code- Reader schon einmal verwendet haben verwendet 30% Nicht verwendet 70% Betrachtung ausschließlich von Smartphonebesitzern n=139

28 Zusammenfassung Informationsverhalten Wichtigste Informationsquelle Von ca. 1/3 der Smartphonebesitzer mind. 1x genutzt Abnahme der Bedeutung mit zunehmendem Alter

29 Informationsverhalten Informationsangebot O&G 1% 9% 6% 32% viel zu geringes Informationsangebot etwas zu geringes Informationsangebot ausreichendes Informationsangebot optimales Informationsangebot zu großes Informationsangebot 52% Ergebnispräsentation

30 Informationsverhalten

31 Informationsverhalten Informationskriteri um Unbedenklichkeit von Rückständen Rang gesamt Rang Mobiltelefon klassisch Rang Smartphone Rang Technikaffine Qualitätssiegel biologischer oder konventioneller Anbau Gehalte an Rückständen Mindesthaltbarkeit Hersteller- und Händlerzertifizierun gen Vitamingehalt Reifestadium Anbauregion Ursprungsland der Kiwi Ergebnispräsentation

32 Informationsverhalten Informationskriteri um Unbedenklichkeit von Rückständen Rang gesamt Rang Mobiltelefon klassisch Rang Smartphone Rang Technikaffine Qualitätssiegel biologischer oder konventioneller Anbau Gehalte an Rückständen Mindesthaltbarkeit Hersteller- und Händlerzertifizierun gen Vitamingehalt Reifestadium Anbauregion Ursprungsland der Kiwi Ergebnispräsentation

33 Agenda 1. Einführung 2. Forschungsfrage 3. Untersuchungsaufbau 4. Charakterisierung der Stichprobe 5. Handynutzung 6. Einkaufsverhalten 7. Informationsverhalten 8. Zusammenfassung

34 Zusammenfassung O&G ist Bestandteil jedes Einkaufs Klassische Informationsmedien (Testberichte, Label, Prospekt) werden noch am wichtigsten eingeschätzt Wichtig erachtete Informationsthemen kommen alle aus dem Bereich Produktsicherheit und qualität Die Nutzung von Smartphones zur Informationsbeschaffung im O&G-Bereich hat bisher noch eine geringe Bedeutung

35 Zusammenfassung Insbesondere jüngere Befragte schätzen das Informationsangebot als zu gering ein Besitz von Smartphones und Nutzung der Möglichkeiten von mobilem Internet (Apps etc.) ist bei jüngeren (männlichen) Altersklassen hoch und wird weiter zunehmen Ein knappes Drittel der Smartphonebesitzer hat bereits QR-Codes gescannt

36 Zusammenfassung Kritische Masse zur Nutzung von Verbraucherinformationssystemen auf Basis von Smartphones und mobilem Internet auf absehbare Zeit zu erreichen Diversifizierung der digitalen Kommunikation Eignung als Kommunikationskanal für zusätzliche (dynamische) Informationen im O&G- Bereich Zunehmender Smartphonebesitz

37 Die Studie ist ein Teilprojekt von: Verbraucherinformationssystem zur Nutzung am Point of Sale (POS) zum Shelflife und Produkteigenschaften für Obst und Gemüse am Beispiel der Kiwi Gefördert durch Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

38 Literatur ComScore (2013): Umfrage zu Anzahl der Smartphone-Nutzer in Deutschland bis 2013, aus Mobile Marketing Innovation Day, zitiert nach de.statista.com, URL: Smartphone-Nutzer-in-Deutschland/; Abruf am , Uhr Nielsen (2012): QR- Codes - Chance oder Strohfeuer?, URL: Abruf am , Uhr Lebensmittelzeitung (2012): Netto codiert Obst und Gemüse, URL: Abruf am , Uhr

39 Kontakt Vielen Dank für die Aufmerksamkeit Dipl.-Ing. (FH) Paul Lampert Fachgebiet für Marketing und Management Nachwachsender Rohstoffe Hochschule Weihenstephan-Triesdorf am Wissenschaftszentrum Straubing Schulgasse 16, D Straubing, Germany Tel.: +49-(0) facebook.com/marketingnawaro

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