Six-Sigma-Methodik bei der Vergabe von Übersetzungsdienstleistungen. Benedikt Kraus Entscheider-Forum für Führungskräfte 24.

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1 Six-Sigma-Methodik bei der Vergabe von Übersetzungsdienstleistungen Benedikt Kraus Entscheider-Forum für Führungskräfte 24. Oktober 2012

2 Anforderungen an Sprachdienstleistungen bei Boehringer Ingelheim Mehr als 30 Zielsprachen 90 % der Aufträge mit Englisch als Ziel- oder Ausgangssprache Alle Unternehmensbereiche: Medizin, Marketing, IT, Legal, Controlling, Pharmaproduktion, Zulassung usw. Vielzahl von Textarten

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4 Prozessdarstellung Produktionsphase On-boarding Monitoring Optimierung Dienstleister Vorauswahl Evaluierung Matching Kunde SIPOC VOC CTQ

5 Prozessdarstellung 1. Prozessbeschreibung mittels SIPOC: Supplier Input Process Output Customer Ermittlung aller am Prozessbeteiligten Produktionsphase Schwerpunkt: Kunden 2. Ermittlung der Kundenanforderungen mittels VOC: Voice of the Customer Identifizierung der Anforderungen aller Kunden Priorisierung nach Wichtigkeit Keine Wünsche On-boarding Monitoring Optimierung Vorauswahl Evaluierung Matching Dienstleister 3. Übertragen der Anforderungen in Kennzahlen mittels CTQ: Critical to Quality Kennzahlen mit Ziel- bzw. Grenzwerten Aufdecken von Zielkonflikten Kunde SIPOC VOC CTQ

6 Prozessdarstellung 1. Vorauswahl: Überprüfung, welche Art von On-boarding Dienstleister die Monitoring Anforderungen Optimierung erfüllen kann Prüfung bestehender Verträge Kontaktaufnahme mit neuen Dienstleistern Produktionsphase Dienstleister Vorauswahl Evaluierung Matching 2. Evaluierung: Bereitstellung der Informationen Prüfung des Portfolios vs. Anforderungen des Kunden, inkl. Priorisierung Kunde Verifizierung SIPOC VOC CTQ 3. Matching: Auswahl der Dienstleister mit bestem Erfüllungsgrad Gap-Analyse (sofern erforderlich) Entscheidung

7 Prozessdarstellung Produktionsphase On-boarding Monitoring Optimierung 1. On-boarding: Feinabstimmung der Prozesse (Pilot) Dienstleister Bereitstellung/Erstellung der Datenbanken Aufbau eines Reportings Kunde Vorauswahl Evaluierung Matching 2. Monitoring: Umfangreiche Feedback-Schleifen Regelmäßige Prüfung anhand vereinbarter Kennzahlen Einleiten von Vorbeugemaßnahmen SIPOC VOC CTQ 3. Optimierung: Kontinuierliche Verbesserung Einleiten von Korrekturmaßnahmen Bei nicht Erfüllung: Wechsel des Dienstleisters

8 Zusammenfassung Reduzierung der Komplexität und Schaffung von Transparenz Anforderungen der Kunden identifizieren, priorisieren und messen Zielkonflikte erkennen, diskutieren und ausräumen Vergleichbarkeit von Dienstleistern Höhere Akzeptanz beim Kunden Reduzierung der Kosten und des Termindrucks Qualität: Just-enough-Prinzip Minimierung des Bullwhip-Effekts

9 Zusammenfassung Reduzierung der Komplexität und Schaffung von Transparenz Anforderungen der Kunden identifizieren, priorisieren und messen Termindruck Zielkonflikte erkennen, diskutieren und ausräumen Vergleichbarkeit von Dienstleistern Höhere Akzeptanz beim Kunden Reduzierung der Kosten und des Termindrucks Qualität: Just-enough-Prinzip Minimierung des Endkunde Bullwhip-Effekts Dienstleister Prozessschritt Kontinuierliche Messung der Leistung Mittel zur Qualitätssicherung: Vorbeugemaßnahmen vs. Korrekturmaßnahmen Erkennen von Optimierungspotenzial

10 Zusammenfassung Reduzierung der Komplexität und Schaffung von Transparenz Anforderungen der Kunden identifizieren, priorisieren und messen Zielkonflikte erkennen, diskutieren und ausräumen Vergleichbarkeit von Dienstleistern Höhere Akzeptanz beim Kunden Reduzierung der Kosten und des Termindrucks Qualität: Just-enough-Prinzip Minimierung des Bullwhip-Effekts Kontinuierliche Messung der Leistung Mittel zur Qualitätssicherung: Vorbeugemaßnahmen vs. Korrekturmaßnahmen Erkennen von Optimierungspotenzial

11 Vielen Dank

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