SamstagsUni Münchenstein, Klimawandel in der Schweiz: Die wichtigsten Veränderungen und was sie bewirken Erich Fischer, Dr.

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1 SamstagsUni Münchenstein, Klimawandel in der Schweiz: Die wichtigsten Veränderungen und was sie bewirken Erich Fischer, Dr. Zusammenfassung Die Rekorde purzeln, 2015 und 2016 waren die mit Abstand wärmsten Jahre seit Messbeginn, Starkniederschläge führten zu Hochwasser in den Jahren 2013 und 2014, Hitzewellen, Dürren, Wirbelstürme und Felsstürze füllen die Titelseiten unserer Zeitungen was ist mit dem Klima los? Seit Beginn der systematischen Messungen vor etwa 150 Jahren ist die globale Temperatur um knapp 1 C angestiegen. Was nach wenig tönt, entspricht einer riesigen Menge zusätzlicher Wärme die im Klimasystem gespeichert ist. Die neusten UNO Klimaberichte bestätigen mit immer höherer Sicherheit, dass sich das globale Klima im letzten Jahrhundert deutlich geändert hat, und dass der Mensch für den grössten Teil dafür verantwortlich ist, weil er mit der Verbrennung von fossilen Brennstoffen die Konzentration der Treibhausgase in der Luft erhöht. Das Pariser Klimaabkommen hat sich zum Ziel gesetzt die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 C zu beschränken. Der Vortrag von Erich Fischer erläutert Erkenntnisse zu den physikalischen Ursachen des Klimawandels, aber diskutiert auch Unsicherheiten und offene Fragen. Was bedeutet dieser Klimawandel für die Schweiz und inwiefern lassen sich die Folgen des Klimawandels auch bei uns feststellen? Der Vortrag zeigt auf, dass der Klimawandel auch heute schon in der Schweiz spürbar ist. Die Temperaturen haben in der Schweiz um knapp 2 C zugenommen, fast doppelt so stark wie im globalen Mittel und die Gletscher haben die Hälfte ihres Volumens verloren. Sogar für Wetterextreme, die per Definition rar sind und deren Änderung sich somit statistisch schwer nachweisen lässt, zeichnet sich eine Tendenz ab. Starkniederschläge und Hitzewellen sind über die letzten hundert Jahre häufiger und intensiver geworden. Diese Änderung von Wetterextremen sowie weitere damit in Zusammenhang stehende Naturgefahren stellen wohl die grössten Risiken für die Schweiz dar. Andererseits bringen auch schleichende zum Teil irreversible Veränderungen der Landschaften und Ökosysteme wie Gletscherschwund oder Veränderungen in der Biodiversität Herausforderungen mit sich. Die Schweiz ist weiter wirtschaftlich stark international vernetzt und Klimafolgen machen an den Grenzen nicht halt. Daher wird die Schweiz auch von indirekten Klimafolgen auf globaler Ebene betroffen sein, beispielsweise im Aussenhandel oder von Migrationsfolgen. Die Frage stellt sich somit nicht, ob die Klimaänderung Auswirkungen auf die Schweiz hat, sondern wie sich die Auswirkungen lokal manifestieren. Um diese Frage zu beantworten sind möglichst genaue Vorhersagen für das Klima der Zukunft nötig. Diese bilden die Grundlage um Risiken aber auch Chancen rechtzeitig zu erkennen und um sich an die zum Teil unvermeidlichen Änderungen sinnvoll anzupassen. SamstagsUni. Ein Angebot der Volkshochschule beider Basel und der Universität Basel Volkshochschule beider Basel, Clarastrasse 12, 4058 Basel T , F ,

2 Literatur und Internetlinks Akademien der Wissenschaften Schweiz (2016) Brennpunkt Klima Schweiz. Grundlagen, Folgen und Perspektiven. Swiss Academies Reports 11 (5) CH2011 (2011) Swiss Climate Change Scenarios CH2011. Published by C2SM, MeteoSwiss, ETH, NCCR Climate, and OcCC, Zurich, Switzerland, 88 pp. ISBN: CH2014-Impacts (2014) Toward Quantitative Scenarios of Climate Change Impacts in Switzerland. Published by OCCR, FOEN, MeteoSwiss, C2SM, Agroscope and ProClim, Bern, Switzerland, 136 pp. IPCC, 2013: Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger. In: Klimaänderung 2013: Wissenschaftliche Grundlagen. Beitrag der Arbeitsgruppe I zum Fünften Sachstandsbericht des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderung (IPCC), Stocker, T.F., D. Qin, G.-K. Plattner, M. Tignor, S.K. Allen, J. Boschung, A. Nauels, Y. Xia, V. Bex and P.M. Midgley (Hrsg.),Cambridge University Press, Cambridge, United Kingdom and New York, NY, USA, 1535 Seiten. Deutsche Übersetzung durch ProClim, Deutsche IPCC-Koordinierungsstelle, Österreichisches Umwelt- bundesamt, Bern/Wien/Bonn, Kontakt Dr Erich Fischer Institute for Atmospheric and Climate Science ETH Zürich Universitätstrasse Zürich

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