Erfolgreich agieren im Schweizer Markt

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1 Erfolgreich agieren im Schweizer Markt ConvaliX GmbH Management Support Urs S. Hofer Managing Director Berlin 12. Juni 2012

2 Vorstellung ConvaliX GmbH Unterstützung bei der Sicherung, Stärkung und Ausbau Gezielte Nutzung von Know-how aus verschiedenen Märkten Spezialist in Strategie, Marketing, Business Development und Umsetzung Erfahren in der Schweiz und auf internationalen Märkten Fokus auf Nahrungsmittelunternehmen/-Märkte Für kontinuierliche und längerfristige Zusammenarbeit oder einzelne Projekte

3 Vorstellung Urs S. Hofer Studium der Wirtschaftswissenschaften und des Marketings an der Universität Basel und Abschluss als Master of Arts Langjährige Erfahrung und operative Verantwortung als KMU-Verwaltungsrat und Mitglied verschiedener Geschäftsleitungen und Stiftungen 18 Jahre im Marketing und Vertrieb von national und international tätigen Industrie- und Konsumgüter- unternehmen und Fachhandelsketten 8 Jahre Management Consulting und Support für national und international tätige Unternehmen Tätigkeiten bei Kraft (Jacobs Suchard), Ricola, Läckerli Huus, NutraSweet Europe, Kimberly Clark Retailer Brands Europe und St. Gallen Consulting Group Projekt und Interim Management Einsätze u.a. bei Danone (Schweiz), Ajinomoto Europe, Bühler (Uzwil), Beneo-Orafti Zuständig für Märkte und Projekte in der Schweiz, Europa und Asien

4 Inhaltsangabe Der Schweizer Markt Der Schweizer Nahrungsmittel-Einzelhandel Preissituation Schweiz-Deutschland Konsumentenwünsche Chancen und zu beachtende Punkte für Deutsche Nahrungsmittelhersteller in der Schweiz

5 Einwohner Die Schweiz in Zahlen Davon 278'700 aus Deutschland (3.5%) Insgesamt aus Europa (14.5%) Total 1'837'100 Ausländer (23.1 %) 26 Kantone (vergleichbar mit den Bundesländern)

6 Die Schweiz in Zahlen

7 Einzelhandelsmarkt Schweiz (Food & Frische, CHF 23 Mia) Denner gehört zu Migros. Erst seit wenigen Jahren im Markt ist Aldi und Lidl (noch geringe Anteile). Filialisten wie Volg und Spar spielen eine geringe Rolle, sind aber besonders für kleinere Hersteller von Bedeutung. Quelle: IHA/GfK 2008

8 Migros Schweiz Nr. 1 Detailhandel Vor allem Eigenmarken Aber wachsender Anteil von Markenartikeln 564 Supermärkte Verschiedene Eigenmarken Dezentral geleitet Marktanteil Food 26.7% (2011)

9 Migros Schweiz

10 Coop Schweiz Nr. 2 Markenartikel und Eigenmarken 816 Verkaufsstellen Verschiedene Verkaufsformate Verschiedene Eigenmarken Zentral geleitet Marktanteil Food 21.9% (2010) wächst aber schneller als Migros

11 Coop Schweiz

12 Denner Schweiz Nr. 3 Marktanteil 5-6% Markenartikel und Eigenmarken 443 Verkaufsstellen, 320 Satelliten (selbständige) Tiefste Preise, höchster Qualität, limitierten Artikelzahl Discount in Schweizer Qualität Stark in alkoholischen Getränken und Raucherwaren Gehört zur Migros Gruppe

13 Denner Schweiz

14 Aldi Schweiz Nr % Marktanteil Eigenmarken (Markenartikel nur als Spezialangebote) 156 Verkaufsstellen Einkaufsverantwortliche in der Schweiz

15 Aldi Schweiz

16 Lidl Schweiz Ca. Nr % Marktanteil Markenartikel und Eigenmarken 75 Verkaufsstellen Einkaufsabteilung in der Schweiz, aber auch in Deutschland

17 Lidl Schweiz

18 Übersicht Food Discount Schweiz Denner Lidl Aldi Hauptsitz CH Zürich Weinfelden Embrach Im CH Markt seit Anzahl Artikel ca Anzahl POS 443 (+320 Satelliten) Marktanteil aktuell ca. 6% 1% 4% Umsatz CHF ca. 3 Mia 700 Mio 1.5 Mia Quelle: Nielsen, Wikipedia, Bilanz 3/2010 und eigene Berechnungen und Schàtzungen)

19 Migros und Coop starke Marken Rang (nach Millward Brown 2012) Wertvollste Marken in der Schweiz 1 Google 2 Migros 3 Apple iphone 4 Swisscom 5 Coop 6 Coca Cola 7 Raiffeisen 8 Feldschlösschen 9 Nokia 10 Kantonalbanken Quelle: Millward Brown BrandZ-Studie 2012

20 Schweizer wenig preisbewusst 500g Quelle GFK 2011

21 Aber 2011 starke Preissenkungen (Preissenkungen in 12 Monaten) Nur wenige Marken in Sortiment von Aldi. Quelle Supermarkt-Preisvergleich comparis.ch vom

22 Markenartikel Aldi und Lidl am billigsten Nur wenige Marken in Sortiment von Aldi. Quelle Supermarkt-Preisvergleich comparis.ch vom

23 Fast alle Artikel viel teurer als in Deutschland Quelle Supermarkt-Preisvergleich comparis.ch vom und eigene Erhebung in DE vom

24 2011 sinkende Preise und Umsätze EUR-CHF Währungsdiskussion fördert Konsumenten Preissensibilität Einzelhand führt 2011 starke Preissenkungen bei Importprodukten durch (tiefere Beschaffungspreise) CH-Einkäufe vermehrt im Ausland (2011 DE-CH Ausfuhrbescheinigungen +36%) 2011 Umsatzrückgang von 3.4% bei Lebensmitteln Noch heute Preise in DE tiefer als in CH Gründe: tiefere Mieten, Löhne und Margen in DE

25 Einzelhandels-Teuerung negativ

26 Discounter in Europa (Lebensmitteleinzelhandel 2009) Anteile Discount D: ~ 38% AT: ~33% F: ~ 12% CH: ~ 9%

27 Discounter mit Schwierigkeiten

28 Herausgeforderter Einzelhandel Zunehmende Preissensibilität der Konsumenten Stagnierende Einzelhandelsumsätze Zunehmender Verdrängungswettbewerb Abnehmende Kundenloyalität Einkaufstourismus ins nahegelegene Ausland (v.a. Einkaufstourismus ins nahegelegene Ausland (v.a. DE und FR)

29 Discount-Bäume wachsen nicht in Himmel Anteil der Discounter heute bei rund 11 % Potential höchstens 20% wie europäischer Durchschnitt vs. Deutschland mit 38% Tiefer Kassenbon/Einkauf (Lidl CHF 24, Aldi CHF 39) Deutschland: Wocheneinkauf bei Discounter (Kassenbon bei EUR 60) Schweiz: Discount nur Ergänzungsladen Migros und Coop sind stark und setzen Benchmarks Standortbeschaffung immer schwieriger und teurer Spezielle Sortimentsteile der Discounter für Schweizer Markt nötig, zusätzliche Kosten

30 Discountkanal ist wichtig für Hersteller Setzen Sie Ihre Produkte in der Schweiz auch über Aldi, Denner und/oder Lidl ab und falls ja, welchen prozentualen Umsatzanteil im CH-Markt erzielen Sie in diesen Kanälen 83% der Lieferanten verkaufen auch über den Discount, fast 1/3 erzielt über 10% im Discount Quelle Swiss Discount Retail Day 2011, Fuhrer &Hotz

31 Konsumentenwünsche Produkte Bio Preis- Leistung Regional Frische Nachhaltigkeit und Fair Trade Convenience Premium Funktionell/Free From

32 Chancen Der Schweizer Markt ist für deutsche Hersteller attraktiv (Sprache, Geografie) Schweizer Konsumenten sind vertraut mit importierten Markenartikeln und Handelsmarken Der Einkauf im grenznahen Ausland fördert dies zusätzlich Neben Migros, Coop und Discountern gibt es weitere Handelskanäle, welche schrittweisen Markteintritt erlauben Die Handelserleichterung (Cassis de Dijon) fördern den Handel mit der Schweiz Die hohe Kaufkraft bietet interessantes Marktpotential Interessant für Marken und Handelsmarken

33 Wichtige Punkte Unterschiede trotz kultureller, sprachlicher und geografischer Nähe Schweiz-spezifische Faktoren beachten (Kultur, Sprache, Dialekte, Netzwerke) Migros- und Coop-Dominanz verlangen von Mittbewerbern aus Handel und Industrie Marktverständnis und clevere Strategien Der Einbezug von Schweizern erhöht die Akzeptanz von ausländischen Lieferanten bei den Handelspartnern in der Schweiz und erhöht die Umsetzungsgeschwindigkeit ConvaliX unterstützt Sie gerne bei Ihrem Schweiz-Projekt

34 Fazit Der Schweizer Markt birgt grosses Potential, vorausgesetzt ein Unternehmen verfügt über genügend Geduld und Stehvermögen für den Marktaufbau und es lässt sich auf die lokalspezifischen Eigenheiten ein

35 Herzlichen Dank für Ihr Interesse und viel Erfolg!

36 Kontaktinformationen Urs S. Hofer ConvaliX GmbH Management Support Belmont, Galgenmätteli 14 CH-4242 Laufen (Basel) SWITZERLAND Phone:

- 0.2% 0.7% 1.3% Handel im Wandel - Detailhandel Schweiz Umsatzentwicklung 1990 2013 in Mrd. CHF

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