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1 1 life Report 7 Umfragen im Auftrag der Deutschen Telekom 20 Jahre Mobilfunk in Deutschland Report

2 02 life Report 7 Besonders beliebt bei jungen Deutschen: Smartphones. Wichtiger als das eigene Auto: das Mobiltelefon. Die Zukunft des Handys: Brille oder Armreif? Vom sperrigen Knochen zum Lifestyle-Objekt Vor 20 Jahren begann in Deutschland der Siegeszug des Mobiltelefons. Heute gibt es mehr Handys als Einwohner, und mehr als acht von zehn Deutschen (85 %) haben eins. Aus dem Knochen von einst, der nur zum Telefonieren taugte, wurde ein digitaler Alleskönner, der uns in immer mehr Lebensbereichen hilft. Eine Bestandsaufnahme von TNS Infratest und der Deutschen Telekom.

3 03 life Report Gern im Schulranzen Die Frage ist wie geschaffen für Nostalgiker: Erinnern Sie sich noch an Ihr allererstes Handy? Die Frage dürften die meisten mit einem kräftigen Ja beantworten. Zu spannend war es schließlich, die Befreiung vom Telefonkabel mitzuerleben. Viele der heutigen Handynutzer können sich daran gut erinnern. Sie waren damals schließlich schon erwachsen. Entsprechend geben drei von fünf Befragten (57 %) an, dass sie über 20 Jahre alt waren, als sie sich das erste Handy zulegten. Für viele junge Deutsche, die heute unter 30 sind, scheint das jedoch ein fast biblisches Alter für den Einstieg in den Mobilfunk zu sein. In ihrer Altersgruppe bekam jeder Dritte (34 %) das erste Handy noch vor dem Übergang in die Mittelstufe. Jedes zehnte Kind (8 %) sogar schon im Grundschulalter. Erstes Handy: 34 % bekommen es mit Jahren 8 % schon in der Grundschule

4 04 life Report 7 Smartphones, populär: 59 % der Deutschen unter 30 haben schon eins 1.1 Am liebsten ein Smartphone Dabei ist ein Trend besonders auffällig: Smartphones sind der Hit bei den jungen Deutschen. Gemeint sind solche Mobiltelefone, die die leichte Nutzung des Internets überall und jederzeit ermöglichen und auf die man entsprechend der eigenen Vorlieben Programme (Apps) laden kann. In der Regel werden sie per Touchscreen bedient, sie kommen also ohne extra Tastatur aus. Drei von fünf jungen Leuten (59 %) unter 30 haben schon eins. Auch im Bundesdurchschnitt sind es schon knapp 30 Prozent (28 %). Das ist eine ganze Menge, wenn man bedenkt, dass die Smartphones es in wenigen Jahren zu dieser Verbreitung geschafft haben. Die kleinen Alleskönner eroberten den Massenmarkt schließlich erst mit der Einführung des ersten iphones von Apple im Jahr Grafik: 70% aller befragten Unternehmen sind der Meinung, dass die Bedeutung des Datenschutzes zukünftig (stark) zunehmen wird. Deutschlandweit sind es 28 %

5 05 life Report Das Handy ein Lebensabschnittspartner Unterstützt wird dieser Siegeszug der neuen Generation von Handys durch die kurze Lebensdauer, die moderne Geräte vor allem bei ihren jungen Besitzern haben. 70 Prozent aller Nutzer hatten schon mindestens drei Handys. Bei den unter 30-jährigen Männern hat jeder sechste Befragte (16 %) schon mehr als sechs und bis zu zehn unterschiedliche Modelle besessen. Öfter was Neues: Jeder 6. Mann (16 %), aber nur jede 10. Frau (9 %) hatte schon 6 bis 10 Handys

6 06 life Report Kann alles sogar telefonieren Dabei lohnt ein Blick auf die Art und Weise, wie wir das Mobiltelefon mit all seinen Möglichkeiten im Jahre 2012 nutzen. Zwar sagen auch heute noch zwei von drei Befragten (66 %), dass ihr Mobiltelefon vor allem zum mobilen Telefonieren da sei. Aber immerhin jeder Vierte (25 %) nutzt es vornehmlich zum Schreiben von SMS oder Mails. Und für einen von zehn Befragten (9 %) ist das Handy vor allem der mobile Zugang ins Internet. Auch hier liegen besonders die jungen Nutzer vorn: Jeder zweite Handy-Besitzer unter 30 (54 %) ist mindestens einmal täglich via Handy online. Alleskönner: Wofür wir das Handy nutzen, wenn wir nicht mit ihm telefonieren SMS Musik Messenger/Chat 36 % 25 % 21 % Soziale Netzwerke Internetbrowser Kalender 33 % 24 % 21 % Adressbuch Kamera 31 % 21 % 19 %

7 07 life Report 7 Wichtiger als das Auto: Was jungen Deutschen unter 30 besonders wichtig ist 3.0 Wichtiger als das eigene Auto 57 % Handy Angesichts der hohen Durchlaufgeschwindigkeit sind auch die Beweggründe für den Kauf eines Mobiltelefons interessant. Die Auswahl an Funktionen und der Preis spielen generell die entscheidende große Rolle aber schon jeder Dritte (31 %) achtet bereits darauf, ob das Gerät auch zum persönlichen Lebensstil passt. Das schlägt sich in der Bedeutung nieder, die das Mobiltelefon im Jahr 2012 vor allem bei den jungen Deutschen hat. Drei von fünf Befragten unter 30 (57 %) ist das Handy wichtiger als etwa ein eigenes Auto und landet bei der Befragung gemeinsam mit dem Com puter auf Platz eins. Was zum Lebensstil passt, bekommt gern eine individuelle Note. Das zumindest gibt bei der aktuellen Befragung jeder fünfte Deutsche an (19 %). Vor allem bei der weiblichen Hälfte ist die Individualisierung des Mobiltelefons, zum Beispiel durch eine bunte Schale, ein modisches Cover oder ähnliche Accessoires, beliebt. Jede vierte Frau (24 %) gibt an, ihr Gerät schon mal auf diese Weise verschönert zu haben. Bei den jungen Deutschen unter 30 hat das sogar schon jeder Dritte (35 %) getan. 16 % Uhren/Schmuck 57 % 45 % 37 % 30 % Zeitungen/Bücher Radio/TV Auto Computer

8 08 life Report 7 Handy mit Durchblick: 56 % erwarten das Handy der Zukunft am Handgelenk 4.0 Demnächst als Armreif oder Brille? Das Mobiltelefon als persönlicher und individueller Assistent. Das könnte auch ein Modell für die Zukunft sein. Schon bald könnte deswegen die Individualisierung nicht bei der Wahl der Handyschale aufhören. Immerhin acht von zehn Befragten (78 %) können sich vorstellen, dass wir künftig selbst über Form und Farbe unserer Mobilfunkgeräte entscheiden können. Und jeder Zweite (51 %) hält es für wahrscheinlich, dass eine Art Brille zukünftig dazugehört und zusätzliche Informationen liefert oder dass wir das Handy als Armband tragen (56 %). Kaum einen Zweifel lässt die Befragung daran, dass sich nach 20 Jahren Mobilfunk in Deutschland das Rad nicht wieder zurückdrehen lässt. Je jünger die Befragten sind, desto eindeutiger ist die Antwort. So sagt jeder zweite Schüler (58 %) heute, dass er sich ein Leben ohne Handy nicht mehr vorstellen kann. Ganz anders sieht das naturgemäß die Generation, die einen Großteil ihres Lebens vor der Einführung des Mobilfunks verbracht hat: Für vier von fünf Deutschen über 60 (81 %) ist auch heute noch ein Leben ohne Handy vorstellbar. Ob es für sie auch wünschenswert wäre, ist eine andere Frage. 51 % glauben, wir telefonieren zukünftig mit der Brille 50 % der 14- bis 29-Jährigen können sich ein Leben ohne Handy gar nicht vorstellen

9 Klassische Handybesitzer Top: Thüringen 69% Durchschnitt 57% Sind totale Handymuffel Sachsen-Anhalt 28% 51% der Bürger aus Nordrhein-Westfalen schreiben mindestens eine SMS am Tag Schleswig- Holstein Bremen Hamburg Mecklenburg- Vorpommern 34% Die meisten Smartphone-Besitzer gibt es in Hamburg. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 28%. Berlin 10% Durchschnitt 19% Markenbewußtsein bei der Handywahl Hessen 38% Niedersachsen Brandenburg Durchschnitt 31% Die wenigsten SMS schreibt man in Sachsen: 33%. Der Durchschnitt liegt bei 41%. Nordrhein- Westfalen Hessen Sachsen- Anhalt Thüringen Berlin Sachsen Preisbewußt beim Handykauf Thüringen 52% Hamburg 29% Durchschnitt 40% Rheinland- Pfalz Mit oder ohne Handy zum Date? Saarland Baden- Württemberg 52% Bayern Die Bayern pflegen Ihre sozialen Netzwerke mobil am fleißigsten. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 45% 52% der Berliner legen Wert auf Zusatzfunktionen eines Handys. (z.b. Kamera, Internet, Radio). Am wenigsten können sich die Thüringer für solche Spielereien begeistern: 32%. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 41%. Hessen Durchschnitt 43% 38% Hamburg 26% Durchschnitt 23% Ein Leben ohne Handy? NRW 38% Durchschnitt 31% Schleswig-Holstein 83% Ohne Handy Mit Handy Mit Handy Ohne Handy Illustration: Thomas Kappes

10 e-payment Connected Home Connected Car Meistbenutzte Funktionen außer Telefonie bei den unter 30-Jährigen in Prozent SMS 36 WAS KOMMEN WIRD SOZIALE NETZWERKE EVOLUTION DER FUNKTIONEN 2009 Soziale Netzwerke 2006 Musik 2008 Apps 33 ADRESSBUCH , Kamera Spiele, Navi EVOLUTION DER MOBILFUNKGERÄTE MUSIK 25 Wozu nutzen Sie Ihr Handy am häufigsten? in Prozent unter 30-Jährige 60 Jahre und älter 1999 Wecker/Kalender, Internet 1994 Adressbuch 1992 Telefonie Ich kann mir ein Leben ohne Handy nicht vorstellen in Prozent 1995 SMS 1994 Ericsson GH Motorola 3200 Knochen 1997 Motorola Nokia 9000 Communicator 16 % 1999 Nokia Blackberry 30 % 2007 iphone 37 % 2011 Samsung Galaxy 45 % 57 % 57 % Medien- und Konsumgüter, die den unter 30-Jährigen sehr wichtig sind INTERNETBROWSER MESSENGER/CHAT 21 KALENDER zum Telefonieren für und SMS fürs Internet ab 60 KAMERA % der Smartphone-Nutzer nehmen der ihr Handy gleich morgens im Bett zur Hand 40 % unter 30-Jährigen nutzen ihr aller Telefon vorwiegend zum Schreiben von SMS oder 60 % Deutschen unter 30 Jahren der nutzen bereits ein Smartphone 60 % Teenager verzichten der lieber auf Sex als aufs Handy 85 % Bevölkerung besitzen ein Mobiltelefon NAVIGATION 9 Quelle: Deutsche Telekom

11 09 life Report 7 Methodik Alle Daten basieren auf einer repräsentativen Befragung der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren in Privathaushalten der Bundesrepublik Deutschland (3053 Interviews, davon 2495 Mobilfunknutzer), die TNS Infratest im April / Mai 2012 im Auftrag der Deutschen Telekom AG durchgeführt hat. Impressum (K)ein Leben ohne Handy 20 Jahre Mobilfunk in Deutschland c/o Deutsche Telekom AG Friedrich-Ebert-Allee Bonn Amtsgericht Bonn HRB 6794, Sitz der Gesellschaft Bonn USt-IdNr. DE WEEE-Reg.-Nr. DE Alle Rechte vorbehalten. Copyright 2012 by Deutsche Telekom AG Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urhebergesetzes ist ohne Zustimmung der Deutschen Telekom AG unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Übersetzungen, Vervielfältigungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Konzeption/Erhebungen: TNS Infratest GmbH Alexandra Dusel Redaktion: Björn Muscheid Thomas Hamann Gestaltung und Konzeption: G+J Corporate Editors GmbH Mareike Krause Illustration: Thomas Kappes

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