Station 3 - Multiple-Choice-Fragen

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1 Anlage 2 Station 3 - Multiple-Choice-Fragen 1. Bewerten Sie jede Aussage nach richtig oder falsch. Markieren Sie die richtigen Antworten. Andere Begriffe für eine Thrombose der tiefen Bein- und Beckenvenen können sein: Richtig Falsch Phlebothrombose Tiefe Verschlusskrankheit Thrombophlebitis Tiefe Venenthrombose 2. Markieren Sie die richtige Antwort. Ihr Patient soll einen Kompressionsverband an beiden Unterschenkeln erhalten. Was stellt keine Kontraindikation für das Anlegen eines Kompressionsverbandes dar? Er zeigt: Eine Nekrose an der linken Ferse Einen idiopathischen arteriellen Hypertonus Schwere diabetische Neuropathie Extreme Ödeme um beide Sprunggelenke Ausgeprägte periphere arterielle Durchblutungsstörungen 3. Markieren Sie die richtige Antwort. Sie führen thromboseprophylaktische Maßnahmen durch. Ihr pflegerisches Hauptziel ist hierbei: Venenwandschädigungen vermeiden Lymphatischen Abfluss fördern Blutgerinnung senken Arterielle Durchblutung fördern Venösen Rückfluss fördern

2 4. Markieren Sie die richtige Antwort. Ihre Patientin gibt Schmerzen und Spannungsgefühl im linken Bein an. Bei Betrachtung zeigen sich eine Schwellung und bläuliche Verfärbung der Haut, sowie eine Verhärtung im Bereich der Kniekehle. Welche Maßnahme sollten Sie nicht ergreifen? Information der Patientin Immobilisation des Beins Information des Arztes Ausstreichen des Beins Hochlagerung des Beins 5. Bewerten Sie jede Aussage nach richtig oder falsch. Markieren Sie die richtigen Antworten. Unabhängig von der Verbandsart müssen Kompressionsverbände folgende Prinzipien erfüllen: Richtig Falsch Abdeckung der Zehengrundgelenke Sprunggelenkswinkel 90 beim Anlegen des Verbandes Verband in der Regel bis zum proximalen Oberschenkel Zunehmender Druck von distal nach proximal 6. Markieren Sie die richtige Antwort. Sie werden zu einem Patienten mit akut einsetzender, schwerster Atemnot, am 3. postoperativen Tag nach Hemikolektomie gerufen. Sie finden einen panischen Patienten angestrengt und schnell atmend im Bett vor. Ihnen fallen die blass-graue Hautfarbe, die blauen Lippen und das massive Schwitzen des Patienten auf. Beim Anfassen des Patienten stellen sie fest, dass er sich kalt anfühlt. Sie messen folgende Vitalzeichen: Atemfrequenz: 26 Herzfrequenz: Blutdruck: Temperatur: 135 bpm 100/60 mmhg 37,2 C

3 Welche Ursache ist am wahrscheinlichsten für den Zustand des Patienten verantwortlich? Akuter Asthmaanfall Lungenembolie Lungenentzündung Infektexazerbierte COPD Lungenödem 7. Markieren Sie die richtige Antwort. Sie sollen einem Patienten vor der Operation Medizinische Thromboseprophylaxe-Strümpfe anpassen. Dabei orientieren Sie sich an Der Oberschenkellänge, dem Oberschenkelumfang und dem Wadenumfang des Patienten Der Beinlänge, dem Oberschenkelumfang und der Wadenlänge des Patienten Der Oberschenkellänge, dem Kniegelenksumfang und dem Wadenumfang des Patienten Der Beinlänge, dem Oberschenkelumfang und dem Wadenumfang des Patienten Der Beinlänge, dem Oberschenkelumfang und den Kniegelenkumfang des Patienten 8. Markieren Sie die richtige Antwort. Sie haben Unter- und Oberschenkel eines Patienten gewickelt. Nach ca. 60 Minuten meldet sich der Patient mit zunehmenden Taubheitsgefühl und beginnenden Schmerzen im Bein bei Ihnen. Die Zehen sind blass, das Bein ist voll beweglich und belastbar. Welche Maßnahme ergreifen Sie als erstes? Tieflagerung der Extremität Hochlagerung der Extremität Immobilisation der Extremität Entfernen des Kompressionsverbandes Schmerzmittelgabe

4 9. Ordnen Sie die Möglichkeiten A C den Aussagen 1 5 zu. Markieren Sie die richtigen Antworten. Als pathophysiologische Ursache für eine Thrombose gelten nach der Virchow`schen Trias (A) Veränderungen der Blutzusammensetzung (B) Verlangsamung der Blutströmung (C) Schäden der Gefäßwand Welches ist die wahrscheinlichste Hauptursache für eine venöse Thrombose bei Bettlägerigen, immobilen Patienten 2. Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz 3. Patienten nach Venenoperation 4. Patientinnen mit oralen Antikonzeptiva 5. Patienten mit gesteigerter Blutgerinnung 10. Markieren Sie die richtige Antwort. Was ist kein Zeichen einer venösen Thrombose Lokale Überwärmung der Extremität Nicht tastbarer Fußpuls Druckschmerz im Wadenbereich Sichtbare Oberflächenvenen Einseitige Ödembildung der Extremität

5 11. Bewerten Sie jede Aussage nach richtig oder falsch. Markieren Sie die richtigen Antworten. Was gilt es bei Anwendung Medizinischer Thromboseprophylaxe-Strümpfe (MTS) zu beachten? Richtig Falsch Beine vor der Anwendung durch Hochlagerung entstauen Die einmal bestimmte Strumpfgröße sollte beibehalten werden Ausgeprägte Beinödeme stellen eine Kontraindikation dar Sie sollten kontinuierlich über 24 Stunden getragen werden 12. Markieren Sie die richtige Antwort. Wann wird eine Venenkompression beim Patienten durchgeführt? Bei ausgeprägter Varikosis Bei ausgeprägten, peripheren arteriellen Durchblutungsstörungen (pavk) Bei dekompensierter Herzinsuffizienz Bei schweren Neuropathien Bei lokalen Verletzungen oder Nekrosen 13. Markieren Sie die richtige Antwort. Welche Aussage zu Medizinischen Thromboseprophylaxestrümpfen ist falsch? Sie unterstützen die Muskel-Venen-Pumpe Sie müssen vom Arzt schriftlich angeordnet werden Sie verbessern den Rückfluss aus den tiefen Beinarterien Sie sollten den Anpressdruck von distal nach proximal reduzieren Sie wirken nur optimal, wenn sie 24 Stunden getragen werden

6 14. Ordnen Sie die Möglichkeiten A C den Aussagen 1 5 zu. Markieren Sie die richtigen Antworten. Basismaßnahmen und physikalische Maßnahmen reichen bei mittlerem und hohem Thromboserisiko nicht aus. Nach Arztanordnung müssen Medikamente verabreicht werden. Ordnen Sie folgende Medikamente ihren Wirkstoffgruppen zu. (A) Thrombozytenaggregationshemmer (B) Vitamin K-Antagonisten/Cumarine (C) Niedermolekulare Heparine 1. Mono-Embolex 2. Plavix 3. Marcumar 4. Clexane 5. ASS

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