ABFALLWIRTSCHAFT. Abfallbilanz der Wirtschaftsbetriebe Duisburg - AöR

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1 ABFALLWIRTSCHAFT Abfallbilanz 2016 der Wirtschaftsbetriebe Duisburg - AöR

2 Abfallbilanz 2016 Vorwort Hintergrund Rechtliche Grundlagen Erstellung der Siedlungsabfallbilanz Duisburger Abfallwirtschaft Herkunft und Erfassung der Abfälle Duisburger Siedlungsabfallbilanz Entsorgungs- und Verwertungswege Abfallwirtschaftliche Entwicklung von 2012 bis Erklärungsansätze der Entwicklungen von 2012 bis

3 Vorwort Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg AöR (WBD) ist als öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger (öre) verpflichtet, alljährlich eine Abfallbilanz zu erstellen. Diese Pflicht ergibt sich aus dem Kreislaufwirtschaftsgesetz und wird durch Landesrecht konkretisiert. Die WBD müssen exakt, nach Abfallschlüsselnummern aufgelistete Angaben zu den eingesammelten und angenommenen Abfallmengen wie deren genauen Verbleib machen. Diese Angaben werden in eine landesweite Datenbank eingegeben, von der Aufsichtsbehörde geprüft und für die landesweite Abfallplanung genutzt. Die WBD haben die Duisburger Abfallmengen zudem zu veröffentlichen. Dies geschieht in Form der vorliegenden Abfallbilanz. Sie skizziert neben der Menge, die Zusammensetzung, die Herkunft und die Verwertungswege der Abfälle. Die jährlich in Duisburg insgesamt anfallenden Mengen und die je Einwohner anfallende Menge wird den Mengen der Vorjahre gegenüberstellt. Im Folgenden wird die Abfallbilanz für das Jahr 2016 vorgestellt und mit den Vorjahresaufkommen seit dem Jahr 2012 verglichen. 2

4 1 Hintergrund 1.1 Rechtliche Grundlagen Das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) verpflichtet die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger (öre) Siedlungsabfallbilanzen zu verfassen. Gemäß 21 des KrwG haben sie Abfallwirtschaftskonzepte und Abfallbilanzen über die Verwertung, insbesondere der Vorbereitung zur Wiederverwendung und des Recyclings und die Beseitigung der in ihrem Gebiet anfallenden und ihnen zu überlassenen Abfälle zu erstellen. Die Anforderungen an die Abfallwirtschaftskonzepte und Abfallbilanzen richten sich nach Landesrecht. Für Duisburg als Stadt in Nordrhein-Westfalen ist dies das Landesabfallgesetz des Landes Nordrhein- Westfalen (LAbfG NRW). Der 5 c LAbfG NRW gibt vor, dass jährlich bis zum 31. März für das abgelaufene Jahr eine Bilanz über Art, Menge und Verbleib der entsorgten Abfälle einschließlich deren Verwertung oder anderweitigen Behandlung anzufertigen ist. Darin ist zumindest das Aufkommen bzw. die Entsorgung von Hausmüll, Sperrmüll und Gewerbeabfällen getrennt darzustellen. Soweit Abfälle nicht verwertet werden, ist dies zu begründen. Des Weiteren ist die Abfallbilanz der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und der zuständigen Behörde vorzulegen. 1.2 Erstellung der Siedlungsabfallbilanz Innerhalb des ersten Quartals jeden Jahres müssen die Daten für das vorherige Kalenderjahr übermittelt werden. Spätestens zum hat der öre die Angaben zum Aufkommen und zur Behandlung der erfassten Siedlungsabfälle in eine landesweite Datenbank einzugeben und zur Prüfung durch die Aufsichtsbehörde freizugeben. Diese Prüfung beinhaltet, ob die jeweiligen Abfälle geeigneten Anlagen zugewiesen wurden, die Kapazitäten der Anlagen ausreichend sind, die Abfälle in geeigneter Weise behandelt wurden und der Gleichen mehr. Etwaige Unstimmigkeiten wie auch Auffälligkeiten der Daten im Vergleich zu den Daten der Vorjahre, werden hinterfragt und mit dem öre geklärt. Die aufbereiteten Daten aller Kreise und kreisfreien Städte fließen in die landesweite Abfallplanung ein. Die intensive Kontrolle und umfassende Planung sichert, dass die angefallenen Siedlungsabfälle bislang ordnungsgemäß verwertet oder entsorgt wurden und auch zukünftig ordnungsgemäß behandelt werden können. 2 Duisburger Abfallwirtschaft 2.1 Herkunft und Erfassung der Abfälle Die vorliegende Abfallbilanz listet die Abfälle auf, die die WBD im Jahr 2016 vor allem als öre erfasst haben. Darunter fallen alle Abfälle aus den Privathaushalten und hausmüllähnliche Abfälle aus anderen Herkunftsbereichen. Zu den anderen Herkunftsbereichen zählen Gewerbebetriebe, Verwaltungen, Schulen, Studentenwohnheime, Seniorenheime, Pflegeheime, Krankenhäuser, Kindergärten, Sportstätten etc. Die Abfallbilanz geht zudem auf einige Infrastruktur-, Bau- und Gewerbeabfälle und Leichtstoffverpackungen (LVP), die gemeinsam mit den Stoffgleichen Nichtverpackungen (SNVP) über die Wertstofftonnen erfasst werden, ein. Die WBD erfassten diese Abfälle über verschiedene Hol- und Bringsysteme. Zu den Holsystemen gehören die Abfallbehälter für Restmüll, Wertstoffe, Bioabfälle, Papier, Pappe und Kartonagen (PPK), die Sperrgutabfuhr und die Papierbündelsammlung. Zu den Bringsystemen zählen die Depotcontainer für Glas und Altkleider, das Schadstoffmobil und die vier Recyclinghöfe. Weitere Siedlungsabfälle stammen aus Tätigkeiten der WBD-AöR zur Daseinsvorsorge, wie z.b. der Kanal- oder Straßenreinigung und der Leerung der Straßenpapierkörbe. Die detaillierte Zuordnung ist Abbildung 1 zu entnehmen. 3

5 Abbildung 1: Erfassung der bilanzierten Siedlungsabfälle Duisburger Siedlungsabfallbilanz 2016 Im Jahr 2016 sammelten die WBD ,91 t Siedlungsabfälle. Bezogen auf die zum Stichtag gemeldeten Duisburger Einwohner, entspricht dies einem Pro-Kopf-Aufkommen von 566,65 kg/e*a. 4

6 Die genaue Zusammensetzung der Siedlungsabfälle ist in Tabelle 1 dargestellt. Wie hier zu sehen ist, bestehen die Siedlungsabfälle zu 47,51 % aus Hausmüll (Restmüll), hausmüllähnlichen Gewerbeabfällen und Sperrgut, 42,15 % sind unterschiedliche Wertstoffe, 0,06% sind schadstoffhaltige Abfälle, 3,31 % sind Infrastrukturabfälle, 6,96 % sind Bau- und Abbruchabfälle und Abfälle aus anderen Herkunftsbereichen (sonstige Gewerbeabfälle). Abfallbezeichung Siedlungsabfallbilanz 2016 [kg/e*a] [%] Hausmüll, hausmüllähnliche Gewerbeabfälle, Sperrmüll Hausmüll ,90 242,14 42,73 hausmüllähnliche Gewerbeabfälle 1.467,61 2,93 0,52 Sperrmüll ,52 24,16 4,26 Zwischensumme ,03 269,24 47,51 Wertstoffe Bioabfälle 357,39 0,71 0,13 Grünabfälle ,72 71,85 12,68 Papier, Pappe, Kartonagen (PPK) ,87 61,38 10,83 Glas 6.040,02 12,07 2,13 Leichtverpackungen (LVP) (Duale Systeme) ,82 24,68 4,35 Metall 1.774,13 3,54 0,63 Holz ,74 37,08 6,54 Bekleidungen, Textilien 2.028,45 4,05 0,72 Sonstige Wertstoffe ,06 23,50 4,15 Zwischensumme ,20 238,87 42,15 Schadstoffhaltige Abfälle aus getrennter Sammlung 170,55 0,34 0,06 Infrastrukturabfälle Marktabfälle *) 0,0 0,00 0,00 Straßenkehricht 5.056,64 10,10 1,78 Abfälle aus der Kanalreinigung 865,0 1,73 0,30 Sonstige Infrastrukturabfälle 3.469,87 6,93 1,22 Zwischensumme 9.391,51 18,76 3,31 Bau- und Abbruchabfälle und Abfälle aus anderen Herkunftsbereichen Abfälle aus Einrichtungen des Gesundheitsdienstes 3.983,7 7,96 1,40 Bauschutt 9.791,4 19,56 3,45 Baustellenabfälle 0,0 0,00 0,00 Straßenaufbruch 139,31 0,28 0,05 Boden und Steine 0,0 0,00 0,00 Dämmmaterial u. asbesthaltige Baustoffe 34,26 0,07 0,01 gemischte Bau- und Abbruchabfälle 5.393,34 10,77 1,90 Sonstige Abfälle aus anderen Herkunftsbereichen 400,617 0,80 0,14 Zwischensumme ,63 39,44 6,96 Gesamtsumme ,91 566,65 100,00 *) Marktabfälle sind im Straßenkehricht enthalten Einwohnerzahl zum Tabelle 1: Das Gesamtabfallaufkommen und das Abfallaufkommen 2016 je Einwohner/-in 5

7 2.3 Entsorgungs- und Verwertungswege Im Kreislaufwirtschaftsgesetz ist die Hierarchie im Umgang mit Abfällen definiert. Abfälle sind vorrangig zu vermeiden. Nicht vermeidbare Abfälle sind möglichst wiederzuverwenden. Ist Beides nicht möglich, sind die Abfälle so hochwertig wie möglich zu verwerten. Die werkstoffliche Verwertung ist grundsätzlich der thermischen Verwertung vorzuziehen. Nicht direkt verwertbare Abfälle sollen zur Verwertung vorbereitet werden. Nicht wiederverwendbare oder verwertbare organische Abfälle dürfen nicht unbehandelt abgelagert werden. Der größte Teil der Duisburger Siedlungsabfälle wird in der Gemeinschaftsmüllverbrennungsanlage (GMVA) in Oberhausen thermisch verwertet. Im Bilanzjahr 2016 waren dies insgesamt ,87 t. Darunter ,90 t Hausmüll, 1.467,61 t hausmüllähnliche Gewerbeabfälle, ,52 t Sperrmüll, 3.983,70 t Abfälle aus Einrichtungen des Gesundheitsdienstes (Krankenhausabfälle), 5.393,34 t gemischte Bau- und Abbruchabfälle, 5.056,64 t Straßenkehricht inklusive Marktabfälle, 3.469,87 t Abfälle aus den Straßenpapierkörben und 2.955,21 t Grünabfälle, die sich wiederum aus 2.814,23 t verunreinigtem Laub aus der kommunalen Sammlung von der Stadtreinigung und 140,98 t Friedhofsabfällen zusammensetzen. Die ,20 t separat bilanzierten Wertstoffe wurden vielfältigen Verwertungswegen zugeführt. Die 357,39 t Bioabfälle aus der Biotonne wurden in einem Kompostwerk mit einer vorgeschalteten Vergärungsstufe zur Gewinnung von Biogas verwertet. Die ,72 t Grünabfälle umfassten neben den zuvor bereits erwähnten 2.955,21 t Grünabfällen, die in der GMVA thermisch verwertet wurden, ,51 t Grünabfälle, die eine separate Verwertung durchliefen. Diese ,51 t separat verwertete Grünabfallmenge setzt sich aus 80,16 t Weihnachtsbäumen, 46,78 t Wurzel- und Stammholz, 6.573,21 t verwertbarem Laub und ,36 t Grünabfälle von den Recyclinghöfen, der Park-, Grünflächen- und Friedhofspflege zusammen. Diese Grünabfälle wurden verwertet, in dem sie zunächst zerkleinert wurden, danach der holzreiche Anteil abgesiebt und zur Erzeugung erneuerbarer Energien eingesetzt wurde. Das verbleibende Substrat wurde kompostiert. Die ,87 t Papier, Pappe, Kartonagen (PPK) wurden als Sekundärrohstoff in der Papierproduktion eingesetzt. Die 6.040,02 t Altglas wurden als Sekundärrohstoff in der Glasproduktion verwertet. Die ,82 t Leichtstoffverpackungen wurden auf neun Systembetreiber verteilt, die für die weitere Verwertung zuständig waren. Die 1.774,13 t Altmetall wurden zerkleinert und wurden nach den verschiedenen Metallen sortiert und als Sekundärrohstoff bei der Metallproduktion eingesetzt. Die ,74 t Altholz wurden zum größten Teil für die Energiegewinnung genutzt. Nur ein geringer Anteil unbehandelten Altholzes, das sogenannte A 1 Holz, kann werkstofflich verwertet und zum Beispiel zu Spanplatten verarbeitet werden. Im Jahr 2016 umfasste dieser Anteil 1.419,51 t. Die in 2016 gesammelten 2.028,45 t Alttextilien wurden zu etwa 90% als tragfähige Kleidung weiterverwendet. Der Anteil nicht tragfähiger Alttextilien macht in der Regel etwa 9% der Sammelmenge aus und wird werkstofflich zum Beispiel zu Dämmmaterialien für die Autoindustrie, Putzlappen und Schutzdecken verarbeitet. Die restlichen 1 % sind gebrauchte Folienverpackungen, die verwertet werden, und Müll, der entsorgt wird. Zu den ,06 t erfassten sonstigen Wertstoffen, gehörten 616,35 t Hartkunststoffe, die werkstofflich verwertet werden, 8.673,26 t gemischte Verpackungen, die der GMVA zugeführt wurden und 2.476,45 t stoffgleiche Nichtverpackungen (SNVP), die gemeinsam mit den Leichtstoffverpackungen über die Wertstoffsammlung erfasst wurden. Die SNVP wurden, wie auch die Leichtstoffverpackungen, zunächst nach den verschiedenen Materialien, wie Verbundstoffe, verschiedene Kunststoffsorten, FE-Metalle und andere Metalle sortiert, um anschließend je nach Beschaffenheit der werkstofflichen (z.b. Aluminium, FE-Metalle) oder der thermischen Verwertung (z.b. Sortierreste) zugewiesen zu werden. 2.4 Abfallwirtschaftliche Entwicklung von 2012 bis 2016 Die aktuellen Abfallmengen mit den Mengen der Vorjahre zu vergleichen, ermöglicht es etwaige Trends oder Unregelmäßigkeiten erkennen zu können. In Tabelle 2 sind die Abfalljahresmengen der Siedlungsabfallbilanzen der Jahre 2012 bis 2016 dargestellt. Nachdem die Summe der Siedlungsabfälle von 2012 auf 2013 leicht rückläufig war, stieg sie von 2013 auf 2016 um 9.804,69 t an. Gleichzeitig veränderte sich aber auch die Einwohnerzahl. 6

8 [t/a] [t/a] [t/a] [t/a] [t/a] Hausmüll, hausmüllähnliche Gewerbeabfälle, Sperrmüll Hausmüll , , , , ,90 hausmüllähnliche Gewerbeabfälle 1.788, , , , ,61 Sperrmüll , , , , ,52 Zwischensumme , , , , ,03 Wertstoffe Bioabfälle 163,93 143,84 164,30 281,43 357,39 Grünabfälle , , , , ,72 Papier, Pappe, Kartonagen (PPK) , , , , ,87 Glas 6.610, , , , ,02 Leichtverpackungen (LVP) (Duale Systeme) , , , , ,82 Metall 1.269, , , , ,13 Holz , , , , ,74 Bekleidungen, Textilien 1.224, , , , ,45 Sonstige Wertstoffe 5.566, , , , ,06 Zwischensumme , , , , ,20 Schadstoffe 177,92 164,89 230,05 190, ,545 Infrastrukturabfälle Marktabfälle 227,84 209,99 213,57 0,00 0,00 Straßenkehricht 6.358, , , , ,64 Abfälle aus der Kanalreinigung 855,00 883,00 792,00 724,00 865,00 Sonstige Infrastrukturabfälle 4.384, , , , ,87 Zwischensumme 11826, , , , ,51 Bau- und Abbruchabfälle und Abfälle aus anderen Herkunftsbereichen Abfälle aus Einrichtungen des Gesundheitsdienstes 3.874, , , , ,70 Bauschutt 9.374, , , , ,40 Baustellenabfälle 0,00 2,92 6,64 0,76 0,00 Straßenaufbruch 98,91 78,69 94,96 84,09 139,31 Boden und Steine 1.979,85 73,68 424,53 108,54 0,00 Dämmmaterial und asbesthaltige Baustoffe 31,72 44,55 49,99 40,27 34,26 gem. Bau- und Abbruchabfälle 2.099, , , , ,34 Sonstige Abfälle aus anderen Herkunftsbereichen (Sonstige Gewerbeabfälle) 276,55 294,06 321,71 348,25 400,62 Zwischensumme 17735, , , , ,627 Gesamtsumme , , , , ,91 Einwohnerzahl zum Tabelle 2: Entwicklung des jährlichen Duisburger Abfallaufkommens von 2012 bis 2016 Unter der Rubrik sonstige Wertstoffe verbergen sich Hartkunststoffe, seit 2013 auch Stoffgleiche Nichtverpackungen (SNVP) und vor allem Abfälle aus Gewerbebetrieben. Diese Abfälle aus Gewerbebetrieben werden unter dem AVV (Gemischte Verpackungen) der GMVA angedient. Sie müssen aber gemäß den Vorgaben des Landes unter dem AVV (sonstige Fraktionen a.n.g.) bilanziert werden. Denn nach den Vorgaben des Landes sind die Abfallschlüssel AVV (Verpackungen aus Kunststoff), AVV (Verbundverpackungen) und AVV (gemischte Verpackungen) den Mengen vorbehalten, die über Duale Systeme erfasst werden. Die Mengen der Abfälle aus Gewerbebetrieben ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Dieser Anstieg ist vor allem bei den gemischten Bau- und Abbruchabfällen und ebenso bei den gemischten Wertstoffen zu verzeichnen. In Tabelle 3 findet sich eine Übersicht über die Zusammensetzung und Entwicklung der unter der Rubrik als sonstige Wertstoffe zusammengefassten Fraktionen von 2012 bis

9 Zusammensetzung der Sonstigen Wertstoffe [t/a] [t/a] [t/a] [t/a] [t/a] gemischte Verpackungen / sonstige Fraktionen a.n.g. *) 5.313, , , , ,26 Hartkunststoffe 253,14 338,42 489,88 385,62 616,35 SNVP (2012 wurden die 995,94 t SNVP mit unter LVP bilanziert) 2.076, , , , , , , , ,06 *) werden als AVV gemischte Verpackungen der GMVA angedient und als AVV (sonstige Fraktionen a.n.g.) bilanziert Tabelle 3: Zusammensetzung und Entwicklung der Sonstigen Wertstoffe von 2012 bis 2016 [t/a] Da das Abfallaufkommen, vor allem das Siedlungsabfall- und das Wertstoffaufkommen, mit der Bevölkerungsentwicklung korreliert, finden sich in Tabelle 4 die Angaben je Einwohner/-in. Die Einwohnerzahl war bis 2012 rückläufig. Während im Jahr 1992 laut Einwohnerstatistik Menschen in Duisburg lebten, ging die Einwohnerzahl bis 2012 kontinuierlich auf Einwohner zurück. Entgegen den damaligen Prognosen setzte sich der rückläufige Trend nicht fort. Die Einwohnerzahl blieb 2013 gegenüber 2012 nahezu konstant und stieg bis 2016 auf Einwohner an. 8

10 [kg/e*a] [kg/e*a] [kg/e*a] [kg/e*a] [kg/e*a] Hausmüll, hausmüllähnliche Gewerbeabfälle, Sperrmüll Hausmüll 252,95 248,22 249,95 247,55 242,14 hausmüllähnliche Gewerbeabfälle 3,68 3,52 3,13 3,28 2,93 Sperrmüll 22,79 24,31 23,23 24,57 24,16 Zwischensumme 279,42 276,05 276,31 275,40 269,24 Wertstoffe Bioabfälle 0,34 0,30 0,34 0,58 0,71 Grünabfälle 68,33 70,31 75,28 71,49 71,85 Papier, Pappe, Kartonagen (PPK) 65,41 65,15 61,30 59,00 61,38 Glas 13,59 13,36 13,01 12,85 12,07 Leichtverpackungen (LVP) (Duale Systeme) 26,89 23,42 24,41 24,90 24,68 Metall 2,61 2,86 3,30 3,34 3,54 Holz 35,28 33,41 37,82 37,87 37,08 Bekleidungen, Textilien 2,52 2,65 3,17 3,82 4,05 Sonstige Wertstoffe 11,44 15,61 16,25 18,37 23,50 Zwischensumme 226,41 227,06 234,88 232,20 238,87 Schadstoffe 0,37 0,34 0,47 0,39 0,34 Infrastrukturabfälle Marktabfälle 0,47 0,43 0,44 0,00 0,00 Straßenkehricht 13,07 12,41 11,02 10,88 10,10 Abfälle aus der Kanalreinigung 1,76 1,81 1,62 1,48 1,73 Sonstige Infrastrukturabfälle 9,01 9,08 8,56 7,09 6,93 Zwischensumme 24,31 23,74 21,65 19,46 18,76 Bau- und Abbruchabfälle und Abfälle aus anderen Herkunftsbereichen Abfälle aus Einrichtungen des Gesundheitsdienstes 7,97 7,74 7,92 8,05 7,96 Bauschutt 19,27 21,32 21,50 21,03 19,56 Baustellenabfälle 0,00 0,01 0,01 0,00 0,00 Straßenaufbruch 0,20 0,16 0,19 0,17 0,28 Boden und Steine 4,07 0,15 0,87 0,22 0,00 Dämmmaterial und asbesthaltige Baustoffe 0,07 0,09 0,10 0,08 0,07 gem. Bau- und Abbruchabfälle 4,32 5,43 5,26 6,87 10,77 Sonstige Abfälle aus anderen Herkunftsbereichen (Sonstige Gewerbeabfälle) 0,57 0,60 0,66 0,71 0,80 Zwischensumme 36,46 35,52 36,53 37,13 39,44 Gesamtsumme 566,96 562,71 569,84 564,58 566,65 Einwohnerzahl zum Tabelle 4: Entwicklung des Duisburger Abfallaufkommens von 2012 bis 2016 je Einwohner/-in 3 Erklärungsansätze der Entwicklungen von 2012 bis 2016 Die in den Tabellen dargestellte Entwicklung des Abfallaufkommens von 2012 bis 2016, entspricht wie bereits erläutert, der Systematik der Landesdatenbank. Zu beachten ist, dass die stoffgleichen Nichtverpackungen, die seit dem gemeinsam mit den Leichtstoffverpackungen (LVP) über die Wertstofftonne gesammelt werden, in 2012 gemeinsam mit den LVP Mengen bilanziert wurden und seit 2013 unter dem Abfallschlüssel in die Kategorie sonstige Wertstoffe einfließen. Die Sonstigen Wertstoffe umfassen neben den SNVP, Hartkunststoffe und Gemischte Verpackungen / Kunststoffe aus dem gewerblichen Bereich. Die detaillierte Zusammensetzung der letzten Jahre ist in 9

11 Tabelle 3 dargestellt. Die sonstigen Wertstoffe sind in den letzten Jahren insgesamt deutlich angestiegen. Dieser Anstieg geht aber vor allem auf einen Anstieg von Abfällen aus dem gewerblichen Herkunftsbereichen einher und ist auf gesteigerte Vertriebstätigkeiten in diesem Bereich zurückzuführen. Ebenso ist der Anstieg der gemischten Bau- und Abbruchabfälle auf gesteigerte Vertriebsaktivitäten zurückzuführen. Im Hausmüllaufkommen, der größten Einzelfraktion, hat sich das Pro-Kopf-Aufkommen von 2012 auf 2016 demgegenüber um über 10 kg verringert. Das Wertstoffaufkommen stieg in dem Zeitraum insgesamt um 12,47 kg/e*a an. Die Entwicklung einiger Fraktionen schwankte aber im Laufe der Jahre. Die Zunahme der Alttextilmenge ist auf eine verstärkte Aufstellung von Altkleidercontainern im Stadtgebiet zurückzuführen. Der Zunahme der Bioabfälle liegt die stadtweite Ausdehnung der Bioabfallsammlung per Biotonne ab 2015 zu Grunde. Nicht alle Schwankungen sind erklärbar. Aber neben den erläuterten Entwicklungen sind größere Veränderungen nicht auszumachen. Die Entwicklung des Siedlungsabfallaufkommens bis 2016 zeigte sich ansonsten eher unauffällig. 10

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