Schritte zu einer kohärenten Suchtpolitik

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1 Schritte zu einer kohärenten Suchtpolitik Bundesdrogenkongress Bremen, 14. Mai 2012 Markus Jann, Bundesamt für Gesundheit, Schweiz Überblick >> Sucht davon ist die Rede >> Suchtformen >> Von der Drogenpolitik zur Suchtpolitik >> Herausforderung Sucht: Grundlagen einer zukunftsfähigen Suchtpolitik >> Wie steht es um die Akzeptanz? >> Fazit / Ausblick 1

2 Sucht davon ist die Rede Tendenz zur Sucht ist Teil der menschlichen Natur Sucht steht für Kontrollverlust Sucht ist eine Krankheit Drug addiction is a brain disease that can be treated. Addiction is similar to other diseases, such as heart disease. Both disrupt the normal, healthy functioning of the underlying organ, have serious harmful consequences, are preventable, treatable, and if left untreated, can last a lifetime. (NIDA 2007) Wie entsteht Sucht? Ergebnis eines sozialen / neurobiologischen Lernprozesses, einer genetischen Prädisposition sowie persönlichen und situativen Faktoren Suchtformen Tabaksucht Drogensucht Alkoholsucht Magersucht Glücksspielsucht Sexsucht Putzsucht Internetsucht Esssucht Risikosucht Orthorexie Öffentlichkeitssucht Handysucht Arbeitssucht Schönheitssucht Kaufsucht Jedes Verhalten kann Suchtcharakter entwickeln aber Nicht jedes Suchtverhalten erfordert eine Suchtpolitik 2

3 Von der Drogenpolitik zur Suchtpolitik 1. Massnahmenpakete Drogen I und II ( ) 2. Eine neue Suchtpolitik für die Schweiz? (2003) 3. psychoaktiv.ch, das Würfelmodell (2004) 4. Massnahmenpaket Drogen III ( ) 5. Revision Betäubungsmittelgesetz Herausforderung Sucht 2010 Massnahmenpakete Drogen I u. II (1992/1998) Ausgangslage: Strategie: Massnahmen : Ergebnisse : Zunahme Drogenabhängiger, drogenbedingter Todesfälle, Verelendung, HIV-Infektionen und offener Drogenszenen Entwicklung und Verankerung der Schadensminderung als vierte Säule der Drogenpolitik in Suchtarbeit und Gesetz Heroingestützte Behandlung, Ausbau der methadongestützten Behandlung, Spritzenumtausch, Injektionsräume, betreutes Wohnen, Arbeitsprojekte, Revision Betäubungsmittelgesetz Rückgang Aids-Todesfälle bei Drogenkonsumierenden um 80% Rückgang drogenbedingter Todesfälleum 50% Rückgang der Anzahl Opiatabhängiger um 25% Rückgang der Beschaffungskriminalitätum 70% Verschwinden der offenen Drogenszenen Erhöhung der öffentlichen Sicherheit Fazit: Problem «unter Kontrolle», aber nicht gelöst 3

4 Eine neue Suchtpolitik für die Schweiz? (2003) Tabak Medikamente Adipositas Kokain Cannabis Alkohol Internet Ecstasy Spiel Kaufen Arbeit Heroin Anorexie Bulimie Problemlast psychoaktiv.ch - das Würfelmodell (2004) 4

5 psychoaktiv.ch - das Würfelmodell (2004) psychoaktiv.ch - das Würfelmodell (2004) 5

6 Massnahmenpaket Drogen III (2006) Umsetzung des Würfelmodells in Bezug auf illegale Drogen Entwicklung und Verankerung der Früherkennung und Frühintervention Verankerung der Schadensminderung Neue Suchtformen Das revidierte Betäubungsmittelgesetz (2009) Zweckartikel: Dieses Gesetz soll.. a. dem unbefugten Konsum von Betäubungsmitteln und psychotropen Stoffen vorbeugen, namentlich durch Förderung der Abstinenz; b. die Verfügbarkeit von Betäubungsmitteln und psychotropen Stoffen zu medizinischen und wissenschaftlichen Zwecken regeln; c. Personen vor den negativen gesundheitlichen und sozialen Folgen suchtbedingter Störungen der Psyche und des Verhaltens schützen; d. die öffentliche Ordnung und Sicherheit vor den Gefahren schützen, die von Betäubungsmitteln und psychotropen Stoffen ausgehen; e. kriminelle Handlungen bekämpfen, die in engem Zusammenhang mit Betäubungsmitteln und psychotropen Stoffen stehen 6

7 Herausforderung Sucht (2010) Auftrag u. Entstehung Public Health Ansatz Inhaltliche und strategische Ausrichtung der Suchtpolitik HF-Sucht: Der Public Health Ansatz Orientierung am Gemeinwohl, an gesundheitlicher Problemlast für Bevölkerung u. Betroffene, an sozialen und ökonomischen Folgelasten, am Schutzauftrag für «vulnerable» Gruppen Multisektorale Politik- und Massnahmenentwicklung Balance zwischen Verhältnisprävention und Verhaltensprävention 7

8 Inhaltliche und strategische Ausrichtung Wie steht es um die Akzeptanz? Öffentlichkeit Fachschaft Politik Behörden Wirtschaft International Kaum Bewusstsein für Sucht, aber grundsätzlichoffen Pragmatische Haltung, ideologisches Beharren, Kohärenzforderung Links ja, rechts eher nein Gemeinden sind sehr aktiv, Kantone sind mässig aktiv, Bund ist bis jetzt kaum aktiv skeptisch bis ablehnend (Wehret den Anfängen!) Grundsätzlich und theoretisch ja, in der praktischen Umsetzung nur Ansätze 8

9 Fazit / Ausblick Abschied von der guten alten Zeit der Drogenpolitik Vorsicht - Komplexitätsfalle Kohärente Suchtpolitik bedingt fachlichen, sozietalen und politischen Lernprozess Kohärente Suchtpolitik - nehmen wir die Herausforderung an? 9

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