Begründung der Anpassungen des AT der SPOs. Inhaltliche Änderungen

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1 Begründung der Anpassungen des AT der SPOs Inhaltliche Änderungen (1) Fehlerhafter Bezug in 3 Abs. 4 Satz 3 SPO für 3-semestrige Master-Studiengänge Anstelle von Absatz 4 Satz 2 gilt entsprechend. nun Absatz 3 Satz 2 gilt entsprechend (2) Fehlerhafter Bezug 4 Abs. 1 Satz 2 Bachelor-SPOs alt: Der zuständige Prüfungsausschuss kann in den Fällen des 6a Abs. 6 (Mutterschutz und Elternzeit) zulassen, neu: Der zuständige Prüfungsausschuss kann in den Fällen des 6a Abs. 1 Nr. 3 (Mutterschutz und Elternzeit) zulassen, (3) Konkretisierung der bislang unbestimmten Regelung des Weiterbestehens von nichtstudienbegleitenden Prüfungsleistungen Ziel: Der bisher bestehende Automatismus, dass der Anspruch auf Zulassung zu jeder nichtstudienbegleitende Prüfungsleistung auch bis zu sechs Monaten nach der Exmatrikulation bestehen bleiben soll, ist wenig sinnvoll im Hinblick auf das der Gestaltung der Regelstudienzeit zugrunde liegende didaktische Konzept. Der Prüfungsausschuss soll nicht-studienbegleitende Prüfungsleistung von der generellen Regelung ausschließen können. 6 Abs. 4 Bachelor-SPOs Einfügen eines neuen Satz 2 (4) Der Anspruch auf Ausgabe der Bachelor Thesis entsprechend 26 Abs. 1 und die Zulassung zu Prüfungsleistungen der Bachelorprüfung, soweit sie nicht studienbegleitend sind, bleibt bis zu sechs geforderten Prüfungsvorleistungen und studienbegleitenden Prüfungsleistungen im Zeitpunkt der Prüfungsleistungen von der Regelung nach Satz 1 ausschließen, 3 Abs. 4 Satz 2 gilt entsprechend. Der Anspruch auf Ausgabe der Bachelor Thesis bleibt darüber hinaus bestehen, wenn die Gründe für die Fristüberschreitung vom Studierenden nicht zu vertreten sind. Hierüber entscheidet der zuständige 5 Abs. 4 Master-SPO 3-sem Einfügen eines neuen Satz 2 (4) Der Anspruch auf Ausgabe der Master Thesis entsprechend 21 Abs. 1 und die Zulassung zu Prüfungsleistungen der Bachelorprüfung, soweit sie nicht studienbegleitend sind, bleibt bis zu sechs Seite 1 von 5

2 geforderten Prüfungsvorleistungen und studienbegleitenden Prüfungsleistungen im Zeitpunkt der Prüfungsleistungen von der Regelung nach Satz 1 ausschließen, 3 Abs. 3 Satz 2 gilt entsprechend. Der Anspruch auf Ausgabe der Master Thesis bleibt darüber hinaus bestehen, wenn die Gründe für die Fristüberschreitung vom Studierenden nicht zu vertreten sind. Hierüber entscheidet der zuständige 5 Abs. 4 Master-SPO 4-sem Einfügen des Absatzes 4 (4) Der Anspruch auf Ausgabe der Master Thesis entsprechend 21 Abs. 1 und die Zulassung zu Prüfungsleistungen der Masterprüfung, soweit sie nicht studienbegleitend sind, bleibt bis zu sechs geforderten Prüfungsvorleistungen und studienbegleitenden Prüfungsleistungen im Zeitpunkt der Prüfungsleistungen von der Regelung nach Satz 1 ausschließen, 3 Abs. 3 Satz 2 gilt entsprechend. Der Anspruch auf Ausgabe der Master Thesis bleibt darüber hinaus bestehen, wenn die Gründe für die Fristüberschreitung vom Studierenden nicht zu vertreten sind. Hierüber entscheidet der zuständige (4) Anerkennung von außer-curricularen Lehrveranstaltungen der Hochschule Heilbronn als curriculare Lehrveranstaltungen im Wahlpflichtbereich Ziel: Um mehr Freiraum für ein selbstbestimmtes Studium zu schaffen, soll für Studierende aller Studiengänge die Möglichkeit eingerichtet werden, dass in einem begrenzten Umfang außer-curriculare Lehrveranstaltungen der Hochschule Heilbronn auf Antrag des Studierenden und durch Beschluss des zuständigen Prüfungsausschusses als Bestandteile des curricularen Wahlpflichtbereichs des Studiengangs anerkannt werden können. Durch die Streichung von in Studiengängen wird die Anerkennung auch von außer-curriculare Lehrveranstaltungen der Hochschule Heilbronn wie dem Studium Generale oder dem fakultätsübergreifenden Sprachangebot ermöglicht. Damit auch nach der Streichung klar ist, dass sich die Regelung nur auf Hochschulen bezieht, wird der Zusatz An einer Hochschule erbrachte notwendig. Satz 2 wird zur Klarstellung, dass die geltende Regelung des LHG unverändert gilt, neu eingefügt. 15 Abs. 2 der Bachelor-SPOs alt: Studienzeiten, Prüfungsvorleistungen und Prüfungsleistungen in Studiengängen, die nicht unter Absatz 1 fallen, werden angerechnet, soweit die Gleichwertigkeit gegeben ist. Studienzeiten, Prüfungsvorleistungen und Prüfungsleistungen sind gleichwertig (...) neu: An einer Hochschule erbrachte Studienzeiten, Prüfungsvorleistungen und Prüfungsleistungen, auf die die Regelung nach Absatz 1 nicht anwendbar ist, werden angerechnet, soweit die Gleichwertigkeit gegeben ist. 60 Abs. 4 LHG bleibt davon unberührt. Studienzeiten, Prüfungsvorleistungen und Prüfungsleistungen sind gleichwertig (...) 14 der Master-SPOs alt: Studienzeiten, Prüfungsvorleistungen und Prüfungsleistungen in Studiengängen, die nicht unter Absatz 1 fallen, werden angerechnet, soweit die Gleichwertigkeit gegeben ist. Studienzeiten, Prüfungsvorleistungen und Prüfungsleistungen sind gleichwertig (...) neu: An einer Hochschule erbrachte Studienzeiten, Prüfungsvorleistungen und Prüfungsleistungen, auf die die Regelung nach Absatz 1 nicht anwendbar ist, werden angerechnet, soweit die Gleichwertigkeit gegeben ist. 60 Abs. 4 LHG bleibt davon unberührt. Studienzeiten, Prüfungsvorleistungen und Prüfungsleistungen sind gleichwertig (...) Seite 2 von 5

3 (5) Zulassen der Möglichkeit der Anrechnung von außerhalb des Hochschulbereichs erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten Begründung: Durch die Änderung des LHG zum im Rahmen des ZHFRUG vom wird in 32 Abs. 4 LHG der Beschluss der Kultusministerkonferenz "Anrechnung von außerhalb des Hochschulwesens erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten auf ein Hochschulstudium" vom , der mit den Beschlüssen der Kultusministerkonferenz "Anrechnung von außerhalb des Hochschulwesens erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten auf ein Hochschulstudium (II)" vom sowie "Ländergemeinsame Strukturvorgaben für die Akkreditierung von Bachelorund Masterstudiengängen" vom umgesetzt. Die Hochschulen sollen eine Anrechnung von außerhalb des Hochschulbereichs erworbenen Kompetenzen und Fähigkeiten ermöglichen. Unsere Akkreditierungsagentur ACQUIN spricht von einer Pflicht, eine solche Anerkennung zu ermöglichen. Ziel der Neuregelung: Im Allgemeinen Teil wird die Anerkennung grundsätzlich zugelassen, die konkrete Anerkennung obliegt wie bei der Anerkennung von an Hochschulen erworbenen Studienleistungen dem zuständigen Prüfungsausschuss. Zur gewählten Formulierung: Die Regelung des Satz 3 dient der Qualitätssicherung. Infrage kommen im Regelfall nur Prüfungen von Weiterbildungsmaßnahmen einer Hochschule bzw. einer von ihr beauftragten Bildungseinrichtung (i. S. d. 31 LHG) oder Prüfungen von staatlich anerkannten Einrichtungen der Berufsausbildungsvorbereitung, der Berufsausbildung, der beruflichen Fortbildung oder der beruflichen Umschulung wie z. B. der Industrie- und Handelskammer (siehe 71 bis 75 Berufsbildungsgesetz [BBiG]). Durch die Festlegung als Regelfall kann der Prüfungsausschuss auch Ausnahmen zulassen (z. B. die Anerkennung von Leistungsnachweise der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademien ). Die Anerkennung des praktischen Studiensemesters (betrifft ausschließlich die Bachelor-SPOs) soll auch ermöglicht werden unter der engen Bedingung des 4 Abs. 6. Damit soll sichergestellt werden, dass das Ziel der Ausbildung am Lernort Betrieb auch tatsächlich erreicht wird, nämlich die Vertiefung der im Grundstudium erworbenen Kompetenzen. 15 Abs. 3 Bachelor-SPOs alt: Für Studienzeiten, Prüfungsvorleistungen und Prüfungsleistungen in staatlich anerkannten Fernstudien an Hochschulen und an Dualen Hochschulen gelten die Absätze 1 und 2 entsprechend. neu: Für Studienzeiten, Prüfungsvorleistungen und Prüfungsleistungen in staatlich anerkannten Fernstudien an Hochschulen und an Dualen Hochschulen gelten die Absätze 1 und 2 entsprechend. Außerhalb des Hochschulwesens erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten können bis zur Hälfte der für den Studiengang vorgesehenen ECTS-Punkte angerechnet werden, sofern sie nach Inhalt und Niveau mit den Studienleistungen, die sie ersetzen sollen, gleichwertig im Sinn von Abs. 2 Sätze 2 und 3 sind. Anrechenbar sind in der Regel nur ( 32 Abs. 4 Satz 3 LHG) Kenntnisse und Fähigkeiten, die durch eine Prüfung vor einer Bildungseinrichtung im Sinn des 31 LHG oder einer für Berufsbildung zuständigen Stelle im Sinn des Berufsbildungsgesetzes nachgewiesen wurden. Satz 3 gilt auch im Hinblick auf die Anerkennung von im Ausland erworbenen beruflichen Qualifikationen und Berufsabschlüssen gemäß den Verordnungen zur Umsetzung der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 in der jeweils aktuellen Fassung. Das praktische Studiensemester kann angerechnet werden, wenn die Anforderungen des 4 Abs. 2 erfüllt sind und die Studienleistungen des Grundstudiums erbracht worden sind. 14 Abs. 3 Master-SPOs alt: Für Studienzeiten, Prüfungsvorleistungen und Prüfungsleistungen in staatlich anerkannten Fernstudien an Hochschulen und an Dualen Hochschulen gelten die Absätze 1 und 2 entsprechend. Seite 3 von 5

4 neu: Für Studienzeiten, Prüfungsvorleistungen und Prüfungsleistungen in staatlich anerkannten Fernstudien an Hochschulen und an Dualen Hochschulen gelten die Absätze 1 und 2 entsprechend. Außerhalb des Hochschulwesens erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten können bis zur Hälfte der für den Studiengang vorgesehenen ECTS-Punkte angerechnet werden, sofern sie nach Inhalt und Niveau mit den Studienleistungen, die sie ersetzen sollen, gleichwertig im Sinn von Abs. 2 Sätze 2 und 3 sind. Anrechenbar sind in der Regel nur ( 32 Abs. 4 Satz 3 LHG) Kenntnisse und Fähigkeiten, die durch eine Prüfung vor einer Bildungseinrichtung im Sinn des 31 LHG oder einer für Berufsbildung zuständigen Stelle im Sinn des Berufsbildungsgesetzes nachgewiesen wurden. Satz 3 gilt auch im Hinblick auf die Anerkennung von im Ausland erworbenen beruflichen Qualifikationen und Berufsabschlüssen gemäß den Verordnungen zur Umsetzung der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 in der jeweils aktuellen Fassung. (6) Amtszeit der Mitglieder des Prüfungsausschusses Ziel: Entkopplung der Amtszeit der Prüfungsausschuss-Mitglieder mit denen des Dekans zur Sicherstellung einer kontinuierlichen und von aktuellen Wahlentscheidungen unabhängigen Regelung. Außerdem verlängert sich nach der bisherigen Regelung die Amtsdauer der Prüfungsausschuss- Mitglieder bei einer vorzeitigen Abwahl des Dekans über die Zeitdauer von 4 Jahren hinaus. 16 Abs. 2 Satz 2 Bachelor-SPOs sowie 15 Abs. 2 Satz 2 Master-SPOs alt: "Die Amtszeit der Mitglieder beträgt vier Jahre und beginnt zeitgleich mit der Amtszeit der Dekanin/des Dekans." neu: "Die Amtszeit der Mitglieder beträgt vier Jahre. Im Fall des vorzeitigen Ausscheidens eines Mitglieds beträgt die Amtszeit des neuen Mitglieds die verbleibende Amtszeit. (7) Anpassung der Definition von studienbegleitend / lehrveranstaltungsbegleitend an den KMK-Beschluss vom Ziel: Im Beschluss der Kultusministerkonferenz vom wird der bisherige aus der SPVO-FH stammende Regelfall, dass eine jede Lehrveranstaltung mit einer Prüfung abzuschließen sei, relativiert. Im Regelfall soll nunmehr jedes Modul, das aus mehreren Lehrveranstaltungen (Submodulen) besteht, nun mit einer Prüfung abzuschließen ist. Zur Anpassung an diese KMK-Empfehlung werden die der KMK-Empfehlung widersprechenden Regelungen in 19, 23 der Bachelor-SPOs sowie 18 der Master-SPOs aufgehoben, indem die schon heute bestehende Definition des 5 Abs. 1 Bachelor- SPOs bzw. 4 Abs. 2 Master-SPOs nunmehr auch in 19, 23 der Bachelor-SPOs sowie im 18 der Master-SPOs integriert wird. 19 Abs. 2 Satz 1 Bachelor-SPO 7-sem alt: Die Prüfungsleistungen der Bachelorvorprüfung werden in der Regel studienbegleitend ( 5 Abs. 1) im Anschluss an die jeweiligen Lehrveranstaltungen des Grundstudiums durchgeführt. neu: Die Prüfungsleistungen der Bachelorvorprüfung werden in der Regel studienbegleitend ( 5 Abs. 1) in Verbindung mit und mit inhaltlichem Bezug zu Lehrveranstaltungen des Grundstudiums durchgeführt. 23 Abs. 2 Satz 1 Bachelor-SPOs alt: Die Fachprüfungen der Bachelorprüfung werden in der Regel studienbegleitend ( 5 Abs. 2) im Anschluss an die jeweiligen Lehrveranstaltungen des Hauptstudiums durchgeführt. neu: Die Fachprüfungen der Bachelorprüfung werden in der Regel studienbegleitend ( 5 Abs. 2) in Verbindung mit und mit inhaltlichem Bezug zu Lehrveranstaltungen des Hauptstudiums durchgeführt. Seite 4 von 5

5 18 Abs. 2 Satz 1 Master SPOs alt: Die Fachprüfungen der Masterprüfung werden in der Regel studienbegleitend ( 4 Abs. 2) im Anschluss an die jeweiligen Lehrveranstaltungen des Masterstudiums durchgeführt. neu: Die Fachprüfungen der Masterprüfung werden in der Regel studienbegleitend ( 4 Abs. 2) in Verbindung mit und mit inhaltlichem Bezug zu Lehrveranstaltungen des Masterstudiums durchgeführt. (8) Ermöglichung der Durchsetzung von Formvorschrift für die Abschlussarbeit Die formgerechte Abgabe einer Abschlussarbeit kann bislang nicht unmittelbar eingefordert werden. Durch diese Änderung wird dieses ermöglicht. 27 Abs. 1 Bachelor-SPOs; 22 Abs. 1 Master-SPOs Einfügung form- und zwischen die bestehenden Wörter ist fristgemäß Dr. Rainald Kasprik Seite 5 von 5

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