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1 Windows Vista Sicherheit Daniel Melanchthon Technical Evangelist Microsoft Deutschland GmbH Windows Vista Security im Überblick Grundlagen Security Development Lifecycle (SDL) Threat Modeling und Code Reviews Härtung der Windows Dienste Bedrohungen Internet Explorer 7 Protected Mode Windows Defender Network Access Protection Security and Compliance Identitäts und Zugriffskontrolle User Account Control Plug & Play Smartcards Detailliertes Auditing Schutz von Informationen BitLocker Drive Encryption EFS Smartcards RMS Client 1

2 GRUNDLAGEN Der Sicherheits-Entwicklungszyklus Microsoft Product Development Lifecycle Microsoft Security Development Lifecycle 2

3 Windows Dienste D Kernel-mode Treiber D D D 3

4 Härtung der Windows Dienste Reduktion der Schichten mit hohem Risiko Segmentierung der Dienste Erweiterung der Schichten D Kernel-mode Treiber A D D D B D User-mode Treiber D D D Härtung der Windows Dienste Dienste arbeiten mit verringerten Berechtigungen Windows-Dienste sind für erlaubte Aktionen im Netz, am Dateisystem und an der Registry profiliert Verhinderung von Einrbuchsversuchen durch Schadsoftware, über Windows Dienste Härtung der Dienste Active Protection Dateisystem Registry Netzwerk 4

5 Vergleich: Windows XP SP2 und Windows Vista Windows XP SP2 Windows Vista LocalSystem Network Local Wireless Configuration System Event Notification Network Connections (netman) COM+ Event System NLA Rasauto Shell Hardware Detection Themes Telephony Windows Audio Error Reporting Workstation ICS DNS Client SSDP WebClient TCP/IP NetBIOS helper Remote registry RemoteAccess DHCP Client W32time Rasman browser 6to4 Help and support Task scheduler TrkWks Cryptographic s Removable Storage WMI Perf Adapter Automatic updates WMI App Management Secondary Logon BITS LocalSystem Firewall Restricted LocalSystem Network Fully Restricted Network Network Restricted Local No Network Access Local Fully Restricted WMI Perf Adapter Automatic updates Secondary Logon BITS Themes Rasman TrkWks Error Reporting DNS Client ICS DHCP Client Cryptographic s Telephony System Event Notification Network Connections Shell Hardware Detection Windows Audio TCP/IP NetBIOS helper WebClient SSDP App Management Wireless Configuration 6to4 Task scheduler RemoteAccess Rasauto WMI browser Server W32time PolicyAgent Nlasvc COM+ Event System Event Log Workstation Remote registry BEDROHUNGEN UND SCHWACHSTELLEN VERRINGERN 5

6 Internet Explorer 7 Schutz vor Social Engineering Phishing Filter und Farbdarstellung in der Adressleiste Warnungen vor unsicheren Einstellungen Sichere Standardeinstellungen für IDN Schutz vor Exploits Unified URL Parsing Optimierung der Qualität des Programmcodes (SDL) ActiveX Opt-in Protected Mode zum Schutz vor Schadsoftware ActiveX Opt-in und Protected Mode ActiveX Opt-in gibt Anwendern die Kontrolle über Controls Verringert die Angriffsoberfläche Ungenutzte Controls werden deaktiviert Enabled Controls Windows ActiveX Opt-in Erhält Vorteile von ActiveX und verbessert die Sicherheit Disabled Controls Protected Mode reduziert die potentielle Auswirkung von Bedrohungen User Low Rights Action IE-Prozess ist sandboxed, um das Betriebssystem zu schützen IE Cache Verhindert die stille Installation von Schadsoftware Protected Mode Erhöht die Sicherheit bei Beibehaltung der Kompatibilität User Action Broker Process My Computer (C:) 6

7 Windows Defender Verbesserte Erkennung und Entfernung Optimiertes und vereinfachtes User Interface Schutz für alle Arten von Benutzern Windows Geräteinstallation Geräte Treiber Geräte Identifikationstrings Geräte Treiber Geräte Setupklassen 7

8 Windows Vista Firewall Kombinierte Verwaltung von Firewall und IPsec Neues Verwaltungswerkzeug Windows Firewall mit erweiterter Sicherheit Verringert Konflikte und den Aufwand für die Koordination zwischen beiden Technologien Firewall-Regeln werden intelligenter Definieren Sicherheitsanforderungen wie Authentifizierung oder Verschlüsselung Integration in Active Directory Filterung des ausgehenden Datenverkehrs Konzipiert für den Einsatz in Unternehmensnetzwerken Vereinfachte Richtlinien für den Schutz des Systems Filter Richtungen Default: Block most Few core exceptions Inbound Allow rules : Programs, services Users, computers Protocols, ports Outbound Default: Allow all interactive Restrict services Block rules : Programs, services Users, computers Protocols, ports 8

9 Vergleich der Funktionen Windows XP SP2 Windows Vista Richtung Eingehend Ein- und ausgehend Standardverhalten Blockieren Konfigurierbar pro Richtung Packettypen TCP, UDP, einige ICMP TCP, UDP und ICMP komplett Regeltypen Anwendungen, global Ports, ICMP Typen Unterschiedliche Bedingungen von 5-Tupel (Basis) bis IPsec Metadata Regelaktionen Blockieren Blockieren, Erlauben, Bypass; mit Rule Merge Logik UI und Tools Systemsteuerung, netsh Systemsteuerung, netsh, MMC APIs Public COM, private C Mehr COM für Zugriff auf Regeln, mehr C für Features Remote management none Über gehärtete RPC-Schnittstelle Gruppenrichtlinien ADM Vorlage MMC, netsh Eine Firewall Regel DO Action = {By-pass Allow Block} IF: Protocol = X AND Direction = {In Out} AND Local TCP/UDP port is in {Port list} AND Remote TCP/UDP port is in {Port list} AND ICMP type code is in {ICMP type-code list} AND Interface NIC is in {Interface ID list} AND Interface type is in {Interface types list} AND Local address is found in {Address list} AND Remote address is found in {Address list} AND Application = <Path> AND SID = < Short Name> AND Require authentication = {TRUE FALSE} AND Require encryption = {TRUE FALSE} AND Remote user has access in {SDDL} AND Remote computer has access in {SDDL} AND OS version is in {Platform List} 9

10 Netzwerk Profile Domänen Ermittelt Wenn Netzwerkänderungen Computer Domänenmitglied ist und mit der Domäne verbunden ist: Automatisch ausgewählt PrivatesIdentifiziert Wenn Charakteristik der Computer zu einem definierten privaten Zuweisung Netzwerk einer verbunden GUID ist Öffentliches Alle anderen Netzwerke Netzwerk Profil erstellt ein Profil bei der Verbindung Schnittstellen, Domäne erreichbar, Authentifizierte Maschine, Standardgateway, MAC-Adresse NPS benachrichtigt die Firewall bei jeder Änderung Firewall ändert die Kategorie innerhalb von 200ms Wenn nicht in einer Domäne, entscheidet der Anwender, ob öffentlich oder privat Lokale Admin-Rechte für privates Netzwerk notwendig Mehrere Netzwerkinterfaces? Analyse aller verbundenen Netze Schnittstelle mit Nein öffentlichen Netzwerk verbunden? Ja Öffentliches Profil aktiv Schnittstelle mit privaten Netzwerk verbunden? Ja Privates Profil aktiv Nein Alle Schnittstellen am Domainco ntroller authentisierbar? Ja Domänenprofil aktiv Nein 10

11 IDENTITÄTS- UND ZUGRIFFSKONTROLLE Verarbeitung von Gruppenrichtlininen In der Vergangenheit Computerrichtlinien beim Bootvorgang Benutzerrichtlininen bei der Anmeldung Periodische Aktualisierung Zusätzlich mit Windows Vista Computer und Benutzer: Bei Verfügbarkeit eines Domain Controllers (z.b. durch Aufbau einer VPN Verbindung) Computer und Benutzer: Wenn der Computer aus dem Ruhezustand oder Schlafmodus zurückkehrt 11

12 Optimierung der Authentifizierung Plug & Play Smart Cards Treiber und Certificate Provider (CSP) sind Bestandteil von Windows Vista Login und Eingabeaufforderung für die Benutzerkontensteuerung unterstützen Smart Cards Neue Logon-Architektur GINA (das bisherige Windows-Logon) wird abgelöst Dritthersteller können Biometrie, one-time Password Tokens und andere Authentifizierungsmethoden mit geringerem Aufwand implementieren Herausforderungen Nicht verwaltete Desktops Viren und Spyware können das Betriebssystem kompromittieren, wenn der Zugang mit einem privilegiertem Account erfolgt Anwender mit Admin-Rechten in Organisationen können das gesamte Netzwerk gefährden Anwender können Änderungen durchführen, die ein erneutes Aufsetzen des PCs erforderlich machen Anwendungen erfordern Admin-Rechte Systemsicherheit muss verringert werden, bis Anwendung funktioniert Administratoren müssen Anwendungen wegen unterschiedlicher Einstellungen für jedes Betriebssystem erneut evaluieren Alltägliche Konfigurationsänderungen erfordern Admin-Rechte Verteilung und Installation von Anwendungen Simple Szenarien (wie das Ändern der Systemzeit) funktionieren nicht Anwender können nicht-sensitive Konteninformationen nicht selber ändern 12

13 Benutzerkontensteuerung Besser verwaltbare Businessdesktops und Steuerung des Zugangs für private Anwender Systembetrieb als Standardanwender: Deutliche Signalisierung, wann eine Rechteänderung erforderlich ist Rechteänderung ohne Neuanmeldung Administratoren nutzen Admin-Rechte nur für administrative Aufgaben oder Anwendungen Anwender erteilen explizite Zustimmung, bevor mit priviligierten Rechten weitergearbeitet wird Rechteerhöhung Administrative Berechtigungen Wege zur Anforderung einer Rechteerhöhung Anwendungsmarkierung Setuperkennung Kompatibilitätsfix (shim) Kompatibilitätsassistent Als Administrator ausführen Standardbenutzer Berechtigungen Standard Benutzer Konto Administrator Konto 13

14 GERÄTEINSTALLATION USER ACCOUNT CONTROL WINDOWS FIREWALL Q&A 14

15 2006 Microsoft Corporation. All rights reserved. 15

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