Windows 2000 Windows XP Windows XP Embedded Windows Embedded POSReady 2009

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1 SYSTEMBESCHREIBUNG Windows 2000 / XP / XPe Betriebssystem & Tools Windows 2000 Windows XP Windows XP Embedded Windows Embedded POSReady 2009 Grossenbacher Systeme AG Spinnereistrasse 10, CH-9008 St. Gallen Phone +41 (0) / Fax +41 (0) / Grossenbacher Systeme GmbH Ruhrstrasse 15, DE Hanau Phone +49 (0) / Fax +49 (0)

2 Systembeschreibung Windows 2000/ XP/ XPe/ POSReady Urheberrechtshinweis Software Urheberrechtshinweis Unterlage für zukünftige Verwendung aufbewahren! Diese Unterlagen sind geistiges Eigentum der Grossenbacher Systeme AG, der auch das ausschliessliche Urheberrecht daran zusteht. Eine inhaltliche Änderung, die Vervielfältigung oder der Nachdruck dieser Unterlagen sowie deren Weitergabe an Dritte ist nur mit der ausdrücklichen Erlaubnis der Grossenbacher Systeme AG gestattet. Grossenbacher Systeme AG lehnt jede Haftung für Schäden ab, die durch die Anwendung von falschen bzw. unzureichenden oder aufgrund fehlender Informationen in diesen Unterlagen entstehen. Grossenbacher Systeme AG behält sich das Recht vor, dieses Dokument teilweise oder vollständig zu ändern. Alle Marken- und Produktnamen sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen der jeweiligen Titelhalter. DVS V by Grossenbacher Systeme AG

3 Software Systembeschreibung Windows 2000/ XP/ XPe/ POSReady Bestimmungsgemässer Gebrauch Bestimmungsgemässer Gebrauch Hardware, Software, Betriebssysteme und Treiber dürfen nur für die beschriebenen Einsatzfälle und nur in Verbindung mit den von Grossenbacher Systeme AG empfohlenen Komponenten verwendet werden. Warnung Defekte, die durch unsachgemässe Behandlung des Gerätes entstehen, sind von der Garantie ausgeschlossen. Über dieses Gerät dürfen keine sicherheitsrelevanten Funktionen im Sinne von Personen- und Maschinenschutz, realisiert werden. Für Folgeschäden, die durch einen Ausfall oder eine Funktionsstörung entstehen, wird jede Haftung abgelehnt. Alle in diesem Dokument angegebenen Daten sind keine zugesicherten Eigenschaften im rechtlichen Sinn by Grossenbacher Systeme AG DVS V4.0 1

4 Systembeschreibung Windows 2000/ XP/ XPe/ POSReady Bestimmungsgemässer Gebrauch Software Sicherheitstechnische Hinweise für den Benutzer Diese Systembeschreibung enthält die erforderlichen Informationen für den bestimmungsgemässen Gebrauch der darin beschriebenen Produkte. Es wendet sich an technisch qualifiziertes Personal. Qualifiziertes Personal im Sinne der sicherheitsbezogenen Hinweise in dieser Systembeschreibung oder auf dem Produkt selbst sind Personen, die: - entweder als Projektierungspersonal mit den Sicherheitskonzepten der Automatisierungstechnik vertraut sind, - oder als Bedienpersonal im Umgang mit Einrichtungen der Automatisierungstechnik unterwiesen sind und den auf die Bedienung bezogenen Inhalt dieser Systembeschreibung kennen, - oder als Inbetriebsetzungs- und Servicepersonal eine zur Reparatur derartiger Einrichtungen der Automatisierungstechnik befähigende Ausbildung besitzen, sowie die Berechtigung haben, Stromkreise und Geräte/Systeme gemäss den Standards der Sicherheitstechnik in Betrieb zu nehmen. 2 DVS V by Grossenbacher Systeme AG

5 Software Systembeschreibung Windows 2000/ XP/ XPe/ POSReady Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis UNTERLAGE FÜR ZUKÜNFTIGE VERWENDUNG AUFBEWAHREN! SYMBOLERKLÄRUNG EINLEITUNG FUNKTIONSUMFANG AUSFÜHRUNG UND VARIANTEN WINDOWS 2000/XP UND WINDOWS EMBEDDED POSREADY 2009 FUNKTIONSUMFANG WINDOWS XP EMBEDDED FUNKTIONSUMFANG PARTITIONEN UND LAUFWERKE PLATZBEDARF WINDOWS XP ERSTINBETRIEBNAHME/KONFIGURATION WINDOWS UPDATE WINDOWS XP AKTIVIERUNG EINSTELLUNG DER BILDSCHIRMAUFLÖSUNG BENUTZERKONTEN INSTALLATION VON WINDOWS KOMPONENTEN MULTILANGUAGE NETZWERK-KONFIGURATION INSTALLATION EINES DRUCKERS INSTALLATION EINES FTP-SERVERS INSTALLATION EINES WEB-SERVERS INSTALLATION VON ANWENDUNGEN ANWENDUNG AUTOMATISCH STARTEN AUTOLOGON IMPORT VON REG-DATEIEN BETRIEB AUFSTARTEN / HERUNTERFAHREN TOUCH DATENSICHERUNG KOPIEREN VON DATENTRÄGERN ERSATZ DATENTRÄGER EASYBACKUP UTILITY & TOOLS BILDSCHRIM TASTATUR REMOTECLIENT RECHTE MAUSTASTE ENHANCED WRITE FILTER - EWF FILE-BASED WRITE FILTER - FBWF REGISTRY FILTER STÖRUNGSSUCHE UND BEHEBUNG BEKANNTE PROBLEME UND EINSCHRÄNKUNGEN VERSIONSGESCHICHTE STICHWORTVERZEICHNIS by Grossenbacher Systeme AG DVS V4.0 3

6 Systembeschreibung Windows 2000/ XP/ XPe/ POSReady Symbolerklärung Software 1 Symbolerklärung Gefahrenhinweise Die folgenden Hinweise dienen Ihrer persönlichen Sicherheit und dem Schutz vor Beschädigung des beschriebenen Produkts oder angeschlossener Geräte. Sicherheitshinweise und Warnungen zur Abwendung von Gefahren für Leben und Gesundheit von Benutzern oder Instandhaltungspersonal, sowie zur Vermeidung von Sachschäden werden in dieser Anleitung durch die hier definierten Piktogramme hervorgehoben. Grundsätzlich wird in diesem Dokument unterschieden zwischen Piktogramme als Warnung und Piktogramme als "Hinweis. Warnungen haben allgemein folgende Bedeutung: Tod, schwere Körperverletzung oder erhebliche Sachschäden können eintreten, wenn die entsprechenden Vorsichtsmassnahmen nicht getroffen werden. Die einzelnen Piktogramme als Warnung haben folgende Bedeutung: Achtung! Allgemein! Ist ein Hinweis, der beachtet werden muss, um sich rechtzeitig vor Gefahren während und um den Betrieb des Gerätes zu schützen. Das richtige Vorgehen ist zu beachten. Achtung! Stromschlag! In elektrischen Anlagen können für Menschen gefährliche Spannungen auftreten. Bei Berührung von spannungsführenden Teilen besteht die Gefahr eines elektrischen Stromschlags. Achtung! ESD-Schutzmassnahmen beachten! Elektrostatische Entladungen können elektronische Bauteile zerstören. Hinweise haben allgemein folgende Bedeutung: Wichtige Information über das Produkt oder den jeweiligen Teil der Anleitung, auf die besonders aufmerksam gemacht werden soll. Das verwendete Piktogramm als Hinweis hat folgende Bedeutung: Beschreibung der wichtigen, hinweisenden Information. 4 DVS V by Grossenbacher Systeme AG

7 Software Systembeschreibung Windows 2000/ XP/ XPe/ POSReady Einleitung 2 Einleitung Dieses Dokument beschreibt nur die spezifischen Eigenschaften, Funktionen und Einstellungen der Grossenbacher Industrie-PCs mit Windows 2000, Windows XP Professional, Windows XP Embedded und Windows Embedded POSReady Grundsätzliche Kenntnisse von Windows Betriebsystemen werden vorausgesetzt bzw. sind in entsprechenden Dokumentationen von Microsoft nachzulesen. (s.a. Das Betriebsystem wird standardmässig in den Sprachen Deutsch/Englisch ausgeliefert. Die hier beschriebenen Eigenschaften gelten für alle Sprachen und Ausführungen, sofern nicht speziell vermerkt by Grossenbacher Systeme AG DVS V4.0 5

8 Systembeschreibung Windows 2000/ XP/ XPe/ POSReady Funktionsumfang Software 3 Funktionsumfang Der nachfolgend beschriebene Funktionsumfang der Betriebsysteme gilt ab dem Erstellungsdatum dieses Dokuments. Der Funktionsumfang kann sich jederzeit und ohne Vorankündigung ändern. Der aktuelle Auslieferstand ist versioniert. Es wird immer die aktuellste Version ausgeliefert. Standardmässig werden alle benötigten Treiber installiert, so dass die vorhandene Hardware (Touch, Grafikkarte, USB, etc.) benutzt werden kann. Ausnahme: Geräte mit CAN und / oder NvSram. Diese Treiber sind auf Anfrage optional erhältlich. Alle Betriebsysteme werden regelmässig mit den aktuellen Service Packs aktualisiert. Sicherheits- sowie Softwareupdates müssen jeweils vom Kunden selbst installiert werden. (s.a. Kap. 4) Übersicht Betriebsystem-Versionen: Windows 2000 Windows XP Windows XPe Windows Embedded POSReady 2009 Service Pack SP 4 SP 2 SP 3 (ab V03.00) SP 2 SP 3 (ab V03.00) Entspricht einem WinXP embedded SP3 Sicherheitsupdates Nein Nein Ja* Nein Softwareupdates Nein Nein Ja* Nein * Siehe Kapitel "Windows XP Embedded Funktionsumfang". 3.1 AUSFÜHRUNG UND VARIANTEN Betriebsysteme für Industrie-PCs werden in folgenden Ausführungen und Varianten angeboten: Windows 2000 Windows XP Windows XPe Windows Embedded POSReady 2009 Harddisk Vollversion Vollversion Nein Vollversion CompactFlash Nein Nein Ja Ja Kundenspezifisch Ja Ja Ja Ja Vollversionen von Windows entsprechen der Installation eines Standard-PCs. XP Embedded Installationen haben eine eingeschränkten Funktionsumfang. 3.2 WINDOWS 2000/XP UND WINDOWS EMBEDDED POSREADY 2009 FUNKTIONSUMFANG Windows 2000/XP for Embedded Systems sind Vollversionen und entsprechen der Installation eines Standard- PCs. Der Anwender kann beliebig Treiber und Windows-Komponenten nachinstallieren. Alle hierfür benötigten Windows-Komponenten werden auf der Harddisk mitgeliefert (s.a. Kap. 4.5). Das Windows Embedded POSReady 2009 enspricht einem Windows XP embedded SP3 mit beinahe vollständigem Funktionsumfang eines Windows XP Professional SP3. Es fehlen lediglich Komponenten wie die Windows Aktivierung, Windows Tour, MSN, etc. Bei Windows Embedded POSReady 2009 können Komponenten nachträglich installiert werden. Für CompactFlash Variante ist die Recovery-DVD von der Webseite downloadbar. Windows Embedded POSReady 2009 darf nur auf Embedded-Geräten verwendet werden, die mit einer Windows Embedded POSReady 2009 Lizenz-Etikette (COA) versehen sind. 6 DVS V by Grossenbacher Systeme AG

9 Software Systembeschreibung Windows 2000/ XP/ XPe/ POSReady Funktionsumfang 3.3 WINDOWS XP EMBEDDED FUNKTIONSUMFANG Windows XP Embedded ist ein Subset von Windows XP Professional. Der Funktionsumfang wird zum Zeitpunkt der Erstellung von XP Embedded durch den Hersteller definiert und fixiert! Fehlende Windows XP Embedded Komponenten können NICHT nachträglich hinzugefügt werden. Es muss ein neues Betriebsystem erstellt werden! Der Anwender kann nachträglich Programme installieren, diese können aber nur auf die vorhandenen Komponenten zugreifen. Windows XP Embedded wird standardmässig in der nachfolgenden Konfiguration ausgeliefert. Die Standard Ausführung enthält das Service Pack 2 und diverse QFE's (Quick Fix Engineering) oder Service Pack 3 1. Übersicht der wichtigsten Funktionen: Funktion Installierte Komponenten/Beschreibung Desktop/GUI Deutsch, Englisch Tastatur US US international US Dvorak UK Deutsch deutsch Schweiz Bildschirm Tastatur Touch Mauskompatibler Touchtreiber (s.a. Kap. 5.2) Interne Geräte Alle internen PC-Standard-Geräte (Anschlüsse, Grafikkarte, Systemgeräte, etc. s.a. Gerätebeschreibung bzw. Geräte-Manager) USB Geräte Maus, Tastatur Massenspeichergeräte (CD-Rom, Memory Stick, etc.) PS2 Geräte Maus, Tastatur Serielle Geräte Standard Modems Audio Support Verfügbare Schnittstellen s.a. Gerätebeschreibung Netzwerk/File Sharing TCP/IP (MS Windows Netzwerk, Domänenintegration) IPX/SPX Drucker Printer Spooler Netzwerkdrucker Drucker und Treiber müssen vom Anwender installiert werden (s.a. Kap. 4.8) Schriftarten Arial MS SanSerif Tahoma Verdana Zeichensätze (Codepages) 437 (US/IBM-Zeichensatz) 850 (Multilingual Latin I) 1252 (Latin I) (Macintosh Roman encoding) (ISO ) s.a. Anwendungen Internet Explorer 6.0 SP2 2 Outlook Express WordPad HyperTerminal Kommandozeile Dienste Scripting Host Task Scheduler Windows Installer EWF 1 Ab Version Internet Explorer 7.0 ab Version by Grossenbacher Systeme AG DVS V4.0 7

10 Systembeschreibung Windows 2000/ XP/ XPe/ POSReady Funktionsumfang Software Fernwartung Internet-Information-Services (IIS) 3 Programmier-Schnittstellen RemoteDesktop Server FTP-Server, Web-Server COM WMI MSVC Runtime MFC Runtime VB Runtime WinSock ODBC.NET-Framework V2.0 Die Windows XP Embedded Standard-Konfiguration wurde mit folgenden Applikationen getestet: Anwendung Bemerkung WinEPAM Die Installation erfolgt am einfachsten über SetupTargetFirmwareEPAM-Vxxxx.exe. Wählen Sie als Target Windows XP (Win32) (Details s.a. EPAM- Handbuch) AdobeAcrobat Reader V6.0 / PARTITIONEN UND LAUFWERKE Windows XP, XP embedded und POSReady 2009 Installationen verfügen über folgende Partitionen bzw. Laufwerke: Windows XP embedded XP Pro Embedded POSReady 2009 <=512MB CF 1GB CF >=2GB CF Harddisk >=2GB CF Harddisk Laufwerk C: 100% 75% 50% 75% 100% 75% Laufwerk D: 0% 25% 50% 25% 0% 25% Laufwerk C: ist für Programme und das Betriebsystem vorgesehen (s.a. Kap. 7.4) Laufwerk D: für Daten 3.5 PLATZBEDARF WINDOWS XP Bei Windows XP sind im Auslieferimage im Ordner "C:\Options" die Installationsquellen des Betriebssystem und Treiber abgelegt. Bei Platzknappheit auf dem Datenspeicher, könnten die Quellen im "Options"-Ordner gelöscht werden. Wenn jedoch genügend Platz vorhanden ist, empfielt es sich aus Komfortgründen die Options auf dem Datenträger zu lassen. Ordner Ort Inhalt Platzbedarf Windows XP MUI C:\Options Multilanguage Dateien 2,3 GB Drivers C:\Options Treiber einige MB (abhängig vom Gerät) Windows XP C:\Options XP-CD (Installation) 600 MB (CD) Total Options 3 GB Komplettsystem 6,5 GB Tipp: Falls Options gelöscht werden, könnten diese Daten für Service Zwecke auf ein Netzwerklaufwerk, einen USB-Stick oder eine CD/DVD-ROM gesichert werden, um Windows Komponenten nachzuinstallieren oder Geräte-Treiber zu reparieren. 3 Ab Version DVS V by Grossenbacher Systeme AG

11 Software Systembeschreibung Windows 2000/ XP/ XPe/ POSReady Erstinbetriebbname/Konfiguration 4 Erstinbetriebnahme/Konfiguration Bei der Erstinbetriebnahme eines Industrie-PCs mit Windows sind typischerweise folgende Schritte vom Anwender auszuführen: Schritte Windows 2000 Windows XP Windows XP embedded Windows Embedded POSReady 2009 Bemerkung Windows Update empfohlen empfohlen Nicht möglich empfohlen Kap. 4.1 Windows aktivieren Nicht nötig Ja Nicht nötig Nicht nötig Kap. 4.2 Bildschirmauflösung Ja Ja Ja Ja Kap. 4.3 einstellen Benutzer anlegen Bei Bedarf Bei Bedarf Bei Bedarf Bei Bedarf Kap. 4.4 Drucker installieren Bei Bedarf Bei Bedarf Bei Bedarf Bei Bedarf Kap. 4.8 FTP/Web-Server Bei Bedarf Bei Bedarf Bei Bedarf Bei Bedarf Kap. 4.9/ 4.10 installieren Applikation installieren Ja Ja Ja Ja Kap Netzwerk konfigurieren Bei Bedarf Bei Bedarf Bei Bedarf Bei Bedarf Kap. 4.7 Autologon installieren Bei Bedarf Bei Bedarf Bei Bedarf Bei Bedarf Kap Windows-Komponeten installieren Registry Filter konfigurieren Bei Bedarf Bei Bedarf Nicht möglich Bei Bedarf Kap. 4.5 Nicht möglich Nicht möglich SP2: Nicht möglich Bei Bedarf Kap. 7.6 SP3: Bei Bedarf Nicht möglich Nicht möglich Bei Bedarf Nicht möglich Kap. 7.4 Enhanced Write Filter (EWF) File-based Write Filter Nicht möglich Nicht möglich Nicht möglich Bei Bedarf Kap. 7.5 (FBWF) Datensicherung empfohlen empfohlen empfohlen empfohlen Kap. 6 Für die Erstinbetriebnahme empfiehlt es sich das Gerät mit Maus und Tastatur zu betreiben by Grossenbacher Systeme AG DVS V4.0 9

12 Systembeschreibung Windows 2000/ XP/ XPe/ POSReady Erstinbetriebbname/Konfiguration Software 4.1 WINDOWS UPDATE Windows 2000 und Windows XP Professional können über Windows Update aktualisiert werden. Es wird empfohlen Updates ggf. manuell durchzuführen und die Option Automatische Updates zu deaktivieren. (s.a. Systemsteuerung) Windows XP Embedded kann NICHT über Windows Update aktualisiert werden! Verbinden sie Ihr Gerät mit dem Internet und klicken sie auf Start / Windows Update: Folgen Sie den Anweisungen der "Windows Update" Webseite. 4.2 WINDOWS XP AKTIVIERUNG Die Aktivierung von WindowsXP ist notwendig, wenn Gerät und Betriebsystem einzeln bestellt und geliefert wurden. Bei Komplettgeräten mit vorinstalliertem Betriebsystem erfolgt die Aktivierung von Windows werkseitig. Für die Windows-Aktivierung muss das Gerät über einen aktiven Internetzugang verfügen. Normalerweise ist es ausreichend das Gerät via Ethernet am Netzwerk anzuschliessen. ( Fragen Sie ggf. Ihren Netzwerkadministrator) Nachfolgend ist die Windows Aktivierung anhand eines CPC-M (mitx) Geräts mit Windows XP Professional Multilanguage beschrieben: Warten, bis dieser Bildschirm erscheint "Next" klicken "Yes,... " klicken "Next" klicken 10 DVS V by Grossenbacher Systeme AG

13 Software Systembeschreibung Windows 2000/ XP/ XPe/ POSReady Erstinbetriebbname/Konfiguration Windows Lizenz Key eingeben. Es muss der Key des zum Gerät gehörenden Lizenzklebers eingegeben werden! "Next" klicken "Not right now" klicken "Next" klicken Eine einmal aktivierte Windows XP Lizenz kann NICHT auf andere Geräte übertragen werden! Die Eingabe von gleichen Lizenz-Keys ist NICHT erlaubt und führt zu Problemen im Betrieb! "Next" klicken "Next" klicken 2010 by Grossenbacher Systeme AG DVS V4.0 11

14 Systembeschreibung Windows 2000/ XP/ XPe/ POSReady Erstinbetriebbname/Konfiguration Software "No,... " klicken "Next" klicken 9. "Yes,... " klicken "Next" klicken 10. "Yes,..." klicken "Next" klicken "No,..." klicken "Next" klicken Kontrollieren Sie ob Windows korrekt aktiviert wurde: Start - Programme - Zubehör - Systemprogramme - Windows aktivieren 4.3 EINSTELLUNG DER BILDSCHIRMAUFLÖSUNG Die Bildschirmauflösung des Geräts entnehmen Sie bitte der Gerätebeschreibung. Die Einstellung der richtigen Bildschirmauflösung erfolgt über den Desktop wie fogt: 12 DVS V by Grossenbacher Systeme AG

15 Software Systembeschreibung Windows 2000/ XP/ XPe/ POSReady Erstinbetriebbname/Konfiguration Rechtsklick auf den Desktop Eigenschaften (Properties) wählen Einstellungen (Settings) wählen Bildschirmauflösung (Screen resolution) dem Display entsprechend einstellen 4.4 BENUTZERKONTEN Je nach Betriebsystem sind verschiedene aktive Benutzerkoten eingerichtet. Je nach Windows Ausführung können noch verschieden inaktive Konten dazukommen. Diese werden teilweise für die Fernwartung oder Fernunterstützung benötigt. Windows 2000 Windows XP Windows XPe POSReady 2009 Administrator Ja Ja Ja Ja oem Nein Ja Nein Ja Gast Ja Ja, inaktiv Nein Ja, inaktiv Die Benutzerkonten "Administrator", "oem" und "Gast" haben kein Passwort!. Unter Windows XP Embedded können die Benutzer nur mit der Computer Verwaltung verwaltet werden. Dazu unter "Start / Ausführen" "compmgmt.msc" eingeben. Benutzer können unter der Rubrik "Lokale Benutzer und Gruppen" verwaltet werden. Es wird empfohlen, wenn möglich für den Betrieb der Applikation einen Benutzer mit eingeschränkten Rechten zu installieren! Dies reduziert im Betrieb die Möglichkeiten von (unbeabsichtigten) Fehlbedienungen. Für den Remote Zugrif (Remote Desktop, Remote Managment) über Netzwerk darf das Benutzerpasswort aus Sicherheitsgründen nicht leer sein. Bitte ändern! 4.5 INSTALLATION VON WINDOWS KOMPONENTEN Standardmässig sind bei allen Harddisk-Versionen alle zur Installation benötigten Software Komponenten unter C:\Options zu finden. Das Verzeichnis C:\Options kann gelöscht werden, um Speicherplatz freizugeben. Es wird nicht für den Betrieb von Windows benötigt. Es sollte jedoch eine Sicherungskopie dieser Daten erstellt werden. Bei der nachträglichen Installation von Windows Komponenten kann nach der Windows CD gefragt werden: 2010 by Grossenbacher Systeme AG DVS V4.0 13

16 Systembeschreibung Windows 2000/ XP/ XPe/ POSReady Erstinbetriebbname/Konfiguration Software Klicken Sie auf "Durchsuchen" und wechseln Sie in den Ordner "C:\Options\XXX\i386" (XXX entspricht dem installiertem Windows). Danach Klicken Sie auf "OK". Bei Windows XP Embedded können keine Windows Komponenten nachträglich installiert werden! Für Windows Embedded POSReady 2009 auf CompactFlash können Windows Komponenten von der von unserer Webseite downloadbaren Recovery-DVD installiert werden. -> Daten auf USB-Stick oder SD-CARD extrahieren. 4.6 MULTILANGUAGE Bei Multilanguage Ausführungen(MUI, Multi User Interface), können zusätzliche Sprachen installiert werden. Dazu wechseln Sie in den Ordner "C:\Options\XXX MUI\ (XXX entspricht dem installiertem Windows), und starten Sie das Programm "Muisetup.exe". Folgen Sie den Anweisungen Bei Windows XP Embedded können keine Sprachen nachträglich installiert werden! Windows XP Pro SP3 MUI Die MUI für den SP3 sind nur über Windows Update verfügbar. Nachdem Sie zuerst die MUI für SP2 installiert haben müssen Sie den Hotfix: C:\Options\Windows XP MUI_SP3_Update\WindowsXP-KB v6-x86-ENU.exe installieren. Dafür ist ein Internet-Zugang notwendig! Mehr Infos dazu finden Sie im Microsoft Knowledge Base Artikel: KB Windows Embedded POSReady 2009 MUI Die MUIs für Windows Embedded POSReady2009 liegen auf der Recovery-DVD unter ".\Options\".\Options\MUI MUI für XP SP2 MUISETUP.EXE.\Options\MUI.IE7 MUI für Internet Explorer 7 IE7MUI-x86-enu.exe.\Options\MUI.SP3 MUI Hotfix für XP SP3 siehe Kap \Options\MUI.WMP MUI für Media Player 11 (Optional falls benötigt).\options\mui.wua MUI für Windows Update Agent (Optional falls benötigt) 14 DVS V by Grossenbacher Systeme AG

17 Software Systembeschreibung Windows 2000/ XP/ XPe/ POSReady Erstinbetriebbname/Konfiguration 4.7 NETZWERK-KONFIGURATION Die Konfiguration des Netzwerkes erfolgt über die Systemsteuerung. Die Default-Konfiguration ist: IP-Adresse automatisch beziehen. Diese Konfiguration kann entsprechend den Anforderungen angepasst werden. Kontaktieren Sie ggf. Ihren Netzwerk-Administrator. Beachten Sie die Einschränungen bei Windows XP Embedded und EWF im Zusammenhang mit Domänen! ( Kap. 8.1) Der Computername (s.a. Systemsteuerung-System-Computername) sollte eindeutig sein, sofern das Gerät im Netzwerk betrieben wird. Die Mehrfachverwendung von Namen im Netzwerk kann zu Störungen im Betrieb führen! 4.8 INSTALLATION EINES DRUCKERS Standardmässig ist kein Drucker installiert. Drucker und die zugehörigen Treiber müssen vom Anwender installiert werden. Drucker können lokal oder am Netzwerk angeschlossen werden. WindowsXP embedded beinhaltet keine Druckertreiber. Die benötigten Treiber können vom Druckerhersteller bezogen werden. Unter Umständen ist auf Windows XP embedded für die Installation eines Druckertreibers ein passender UNIDRIVER notwendig. 4.9 INSTALLATION EINES FTP-SERVERS Für den FTP-Server werden die Internet-Infromation-Services (IIS) benötigt. Diese Komponete muss vorher ggf. installiert werden. Die Konfiguration des FTP-Servers erfolgt dann über Systemsteuerung-Verwaltung-Internet- Informationsdienste: Im Standard-FTP-Sites-Eigenschaften Menü kann der FTP-Zugang konfiguriert werden. Die wichtigsten Einstellungen sind: - Benutzer/Passwort (Menü: Sicherheitskonten) - FTP-Root-Verzeichnis und Schreib/Leserechte (Menü: Basisverzeichnis) Details s.a. Implementing and Administering Internet Information Services (IIS) INSTALLATION EINES WEB-SERVERS Für den Web-Server werden die Internet-Infromation-Services (IIS) benötigt. Diese Komponete muss vorher ggf. installiert werden. Die Konfiguration des Web-Servers erfolgt dann über Systemsteuerung-Verwaltung-Internet- Informationsdienste: Im Standard-Web-Sites-Eigenschaften Menü kann der Web-Zugang konfiguriert werden. Die wichtigsten Einstellungen sind: - Website - Basisverzeichnis - Dokumente 2010 by Grossenbacher Systeme AG DVS V4.0 15

18 Systembeschreibung Windows 2000/ XP/ XPe/ POSReady Erstinbetriebbname/Konfiguration Software Details s.a. Implementing and Administering Internet Information Services (IIS) INSTALLATION VON ANWENDUNGEN Anwendungen können über USB CD-ROMs, Memory Sticks, Ethernet, etc. installiert werden. Dabei kann wie gewohnt das Installationsprogramm der Anwendung genutzt werden. Nicht jede Anwendung ist kompatibel zu Windows XP Embedded! Wenn nicht bekannt ist, welche XP-Komponeten eine Anwendung benötigt, so muss vom Kunden überprüft werden ob seine Anwendung korrekt unter Windows XP Embedded funktioniert! ( s.a. Kap. 3.3) 4.12 ANWENDUNG AUTOMATISCH STARTEN Um eine Anwendung automatisch zu starten, erstellen Sie am besten eine Verknüpfung auf dem Desktop und kopieren diese in den Autostart-Ordner des entsprechenden Benutzers (z.b. C:\Dokumente und Einstellungen\OEM\Startmenü\Programme\Autostart) AUTOLOGON Zum Einrichten eines Autologons (Benutzer der sich automatisch anmeldet) gehen Sie folgendermassen vor: Richten Sie einen Benutzer für das Autologon ein. Vergeben Sie ein Passwort. Tragen Sie die Anmeldeinformationen in die Registrierung ein: 1. Klicken Sie auf "Start" und auf "Ausführen", geben Sie "Regedit.exe" ein, und klicken Sie auf "OK". 2. Gehen Sie zu folgendem Registrierungsschlüssel: "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\WindowsNT\CurrentVersion\Winlogon" 3. Doppelklicken Sie auf den Eintrag "DefaultUserName", geben Sie den Benutzernamen ein, und klicken Sie auf OK. 4. Doppelklicken Sie auf den Eintrag "DefaultPassword", geben Sie Ihr Kennwort in das Feld Wert ein, und klicken Sie auf OK. Wenn kein Wert "DefaultPassword" vorhanden ist, erstellen Sie den Wert. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor: a: Klicken Sie im Registrierungseditor auf "Bearbeiten", auf "Neu" und anschließend auf "Zeichenfolge". b: Geben Sie "DefaultPassword" als Wertnamen ein, und drücken Sie die Eingabetaste c: Doppelklicken Sie auf den neu erstellten Schlüssel, und geben Sie Ihr Kennwort in das Feld "Wert" ein. 5. Doppelklicken Sie auf den Eintrag "AutoAdminLogon", geben Sie 1 in das Feld "Wert" ein, und klicken Sie auf "OK". Wenn kein Wert "AutoAdminLogon" vorhanden ist, erstellen Sie den Wert. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor: a. Klicken Sie im Registrierungseditor auf "Bearbeiten", auf "Neu" und anschließend auf "Zeichenfolge". b: Geben Sie "AutoAdminLogon" als Wertnamen ein, und drücken Sie die Eingabetaste. c: Doppelklicken Sie auf den neu erstellten Schlüssel, und geben Sie 1 in das Feld Wert ein. 6. Beenden Sie den Registrierungs-Editor. Alternativ zu diesem Vorgang kann das Sysinternals Tools Autologon verwendet werden:. Details s.a. Autologon for Windows Nach dem Neustart wird sich das Gerät automatisch mit dem ausgewählten Benutzer Anmelden. 16 DVS V by Grossenbacher Systeme AG

19 Software Systembeschreibung Windows 2000/ XP/ XPe/ POSReady Erstinbetriebbname/Konfiguration 4.14 IMPORT VON REG-DATEIEN Unter WindowsXP erstellte Registry Dateien (*.REG) können mit Doppelklick importiert werden by Grossenbacher Systeme AG DVS V4.0 17

20 Systembeschreibung Windows 2000/ XP/ XPe/ POSReady Betrieb Software 5 Betrieb 5.1 AUFSTARTEN / HERUNTERFAHREN Das Betriebssystem wird automatisch gestartet, nachdem das Gerät eingeschaltet wurde. Das Betriebsystem wird jedoch nicht automatisch heruntergefahren, wenn das Gerät ausgeschaltet wird. Das Betriebsystem muss vor dem Ausschalten des Geräts heruntergefahren werden! Ausschalten des Geräts ohne herunterfahren des Betriebsystems kann zu Datenverlust führen! Ein automatisches Herunterfahren des Betriebsystems kann z.b. mit einer USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) erreicht werden. USVs sind bei verschiedenen Drittanbietern erhältlich. Gewisse Windows XP Embedded Ausführungen können ohne Herunterfahren abgeschalten werden. Siehe Kapitel "EWF" (Enhanced Write Filter). 5.2 TOUCH Der Touch dient der Bedienung der Grossenbacher Industrie-PCs. Je nach Ausführung des Geräts kann ein Resistiv- oder Infrarot-Touch eingebaut sein. Der Touch ist mauskompatibel und entspricht einem Mausclick mit der linken Maustaste an der entsprechenden Position Konfiguration des Touch Treibers Konfiguration, Test und Kalibrierung des Touch wird über das "Gesys Touchscreen" Control Panel Applet gestartet (s.a. Systemsteuerung): Doppelklickgeschwindigkeit Maximale Zeit zwischen 2 Touchberührungen, so dass diese als Doppelklick erkannt werden. Doppelklickbereich Maximaler Abstand zwischen 2 Touchberührungen, so dass diese als Doppelklick erkannt werden. Länge Piepston Zum Testen des im Touch eingebauten Piepsers. 18 DVS V by Grossenbacher Systeme AG

21 Software Systembeschreibung Windows 2000/ XP/ XPe/ POSReady Betrieb Helligkeitseinstellung Hiermit kann die Helligkeit des Displays eingestellt werden. Möglich sind 50% und 100%. Backlight Saver Installiert den Grossenbacher Systeme Bildschirmschoner (siehe: Kap GesysSaver) Touchschnittstelle Diese Einstellung sollte nur in zwingenden Fällen angepasst werden, da die Touchschnittstelle automatisch erkannt wird by Grossenbacher Systeme AG DVS V4.0 19

22 Systembeschreibung Windows 2000/ XP/ XPe/ POSReady Betrieb Software Infrarot Touch Bei Geräte in Infrarot Touch Ausführung erscheint der Ordnerreiter "IR-Touch Einstellungen": Lichtschrankentest Hiermit können die Infrarot Touch Lichtschranken getestet werden. Verschmutzte oder anderweitig unterbrochene Lichtschranken werden rechts aufgelistet. Timeout Timeout nach dem eine unterbrochene Lichtschranke ignoriert wird. Danach wird keine Touch Berührung mehr gemeldet, das Gerät kann wieder normal bedient werden. MIN: ca. 4s DEFAULT: ca. 7-8s MID: ca. 15s MAX: ca. 60s Touchdownbereich "Normal" für Bedienung mit dem Finger. "Extra breit" für Bedienung mit Handschuhen. Touchmode "Dynamik" normale Betriebsart unter Windows. "Statik" verhindert versehentliches ziehen und fallen lassen. "Browser" erleichtert die Browser Bedienung Ein Infrarot Touch kann und muss nicht kalibriert werden! 20 DVS V by Grossenbacher Systeme AG

23 Software Systembeschreibung Windows 2000/ XP/ XPe/ POSReady Betrieb Resistiv Touch Bei Geräten mit Resistiv Touch erscheint der Ordnerreiter "Resistiv-Touch Einstellungen": Resistiv Touch kalibrieren Hiermit kann die Kalibrierung des Restitiv Touch gestartet werden Kalibrierung Um die Kalibrierung durchzuführen müssen die animierten Knöpfe möglichst mittig berührt werden. Die Kalibrierung kann jederzeit mit "ESC" abgebrochen werden. Anschliessend kann die Kalibrierung getestet werden by Grossenbacher Systeme AG DVS V4.0 21

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