PUBLIC Installationshandbuch für Windows

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1 SAP Data Services Dokumentversion: 4.2 Support Package 5 ( ) PUBLIC

2 Inhalt 1 Einleitung Willkommen bei SAP Data Services....5 Willkommen....5 Dokumentationssatz für SAP Data Services....5 Zugreifen auf Dokumentation aus dem Web....7 SAP-Informationsressourcen Namenskonventionen Planung Systemanforderungen Softwareabhängigkeiten Kontoberechtigungen Netzwerkberechtigungen Portzuweisungen Central Management Server (CMS) Webanwendungsserver Datenbankserver Vorbereitung Vorbereiten der Repository-Datenbank Konfigurieren der gebündelten Datenbank Zusätzliche Anforderungen für DB Weitere Anforderungen für den Microsoft SQL Server Weitere Anforderungen für MySQL und Oracle sowie SAP HANA Spezielle Anforderungen für Oracle Weitere Anforderungen für Sybase Weitere Anforderungen für SAP HANA DSN-lose und TNS-lose Verbindungen Anlegen eines Windows-Clusters Deaktivieren von SSL auf dem Central Management Server (CMS) Installation Durchführen interaktiver Installationen mit Standardkonfiguration Durchführen interaktiver Installationen ohne Konfiguration Während der Ausführung des Installationsprogramms Schritte nach der Installation Neustartunterdrückung Reaktivieren von SSL auf dem Central Management Server (CMS) vorbehalten. Inhalt

3 4.5 Ausführen einer automatischen Installation Befehlszeilen-Schalterparameter Parameter von Installationsoptionen Nach der Installation Konfigurieren eines Windows-Clusters Konfigurieren der JDBC-Treiber für SAP HANA, Oracle und MySQL Konfigurieren von Repositorys Konfigurieren von Benutzern und Gruppen Konfigurieren von Job- und Zugriffsservern Konfigurieren der Konnektivität eines Profiler-Repositorys Implementieren von Webanwendungen Überprüfen der Echtzeitkonnektivität Verteilen der Testdateien Testen von Jobs Testen des Pfads vom Client zum Dienst Weitere Konnektivitätstests Herstellen einer Verbindung mit Hadoop Fehlerbehebung bei Installationsproblemen Repository-Probleme Windows- und UNIX-Probleme Änderungen am Data-Services-System vornehmen Ändern des Data-Services-Systems Reparieren des Data-Services-Systems Entfernen von SAP Data Services Ausführen einer automatischen Deinstallation Installieren neuer oder zusätzlicher Komponenten (Windows) Zusätzliche Informationen Verzeichnisdaten Verzeichnisliste und Aktualisierungszeitplan Zusammenfassungsbericht für Verzeichnisse Ablauf von US-amerikanischen Verzeichnissen Ablauf des internationalen Verzeichnisses Kopierziel von Verzeichnissen Installieren und Einrichten des SAP Download Managers Herunterladen von Verzeichnisdateien Verwenden des Verzeichnisaktualisierungsassistenten Dekomprimieren von Verzeichnisdateien Citrix Support Installieren der Software Ausführen von Komponenten im Mehrbenutzermodus Inhalt vorbehalten. 3

4 Veröffentlichen von Software Beschränkungen WDeploy WDeploy-Voraussetzungen Starten von WDeploy Deployment bzw. Deinstallation von Komponenten Erweiterte Optionen Ausführen von WDeploy über die Befehlszeile Implementieren von Webanwendungen in einer verteilten Umgebung Deployment unter WebLogic Manuelles Deployment der Verwaltungskonsole von JBoss Data-Services-Webanwendungen auf SAP NetWeaver 7.3 implementieren Konfiguration vor dem Deployment Deployment mit dem Java Support Package Manager (JSPM) Löschen von Deployments von Data-Services-Webanwendungen Sonstige Deployment-Modi vorbehalten. Inhalt

5 1 Einleitung 1.1 Willkommen bei SAP Data Services Willkommen SAP Data Services stellt eine einzelne Unternehmenslösung für Datenintegration, Datenqualität, Daten-Profiling und Textdatenverarbeitung bereit, mit der Sie vertrauenswürdige Daten integrieren, transformieren, optimieren und für kritische Geschäftsabläufe bereitstellen können. Es umfasst Entwicklungsoberfläche, Metadaten- Repository, Datenkonnektivitätsschicht, Laufzeitumgebung und Management Console und ermöglicht IT- Unternehmen die Senkung der Gesamtbetriebskosten und Verkürzung der Amortisationszeit. Mit SAP Data Services können IT-Unternehmen die betriebliche Effizienz mit einer einzelnen Lösung maximieren, um die Datenqualität zu optimieren und Zugriff auf heterogene Quellen und Anwendungen zu erhalten Dokumentationssatz für SAP Data Services Machen Sie sich mit sämtlicher Dokumentation vertraut, die zu Ihrem SAP-Data-Services-Produkt gehören. Die aktuelle Dokumentation zu Data Services finden Sie im SAP Help Portal. Tabelle 1: Dokument Handbuch für das Adapter- SDK Administratorhandbuch Behobene Kundenprobleme Inhalt des Dokuments Enthält Informationen zur Installation, Konfiguration und Ausführung des Data-Services- Adapter-SDK. Informationen zu Verwaltungsaufgaben wie Überwachung, LifeCycle-Management, Sicherheit etc. Informationen zu Kundenproblemen, die in dieser Version behoben wurden. Diese Informationen stehen bei einigen Versionen in den jeweiligen Versionshinweisen. Designer-Handbuch Dokumentationsübersicht Installationshandbuch für UNIX Installationshandbuch für Windows Integrator's Guide Informationen zur Verwendung des Data Services Designers. Informationen zu verfügbaren Büchern, Sprachen und Speicherorten in Data Services. Informationen und Prozeduren für die Installation von Data Services in einer UNIX-Umgebung. Informationen und Prozeduren für die Installation von Data Services in einer Windows-Umgebung. Für den Zugriff auf die SAP-Data-Services-Funktionen über Web-Services und APIs erforderliche Informationen für Dritthersteller-Entwickler. Einleitung vorbehalten. 5

6 Dokument Management-Console-Handbuch Masterhandbuch Performance Optimization Guide Referenzhandbuch Versionshinweise Technische Handbücher Inhalt des Dokuments Informationen zur Verwendung des Data-Services-Administrators und der Data-Services- Metadatenberichte. Informationen zu der Anwendung und ihren Komponenten sowie Szenarien für die Planung und den Entwurf der Systemlandschaft. In diesem Handbuch sind auch Informationen zu SAP Information Steward enthalten. Informationen zur Verbesserung der Leistung von Data Services. Ausführliches Referenzmaterial zum Data Services Designer. Wichtige Informationen, die Sie benötigen, wenn Sie diese Version von Data Services installieren und implementieren. Eine kompilierte, durchsuchbare Master -PDF mit wichtigen Data-Services-Handbüchern: Administratorhandbuch Designer-Handbuch Referenzhandbuch Management-Console-Handbuch Performance Optimization Guide Integrator Guide Supplement for Adapters Supplement for Google BigQuery Supplement for J.D. Edwards Supplement for Oracle Applications Supplement for PeopleSoft Supplement for SAP Supplement for Siebel Workbench Guide Text Data Processing Extraction Customization Guide Text Data Processing Language Reference Guide Tutorial Aktualisierungshandbuch Neue Funktionen Workbench Guide Informationen zur Anlage von Wörterbüchern und Extraktionsregeln für die Erzeugung eigener Extraktionsmuster, die mit Text-Data-Processing-Transformationen verwendet werden können. Informationen zu den Funktionen für linguistische Analyse und Extraktionsverarbeitung der Textdatenverarbeitungskomponente sowie ein Referenzabschnitt für jede unterstützte Sprache. Eine schrittweise Einführung in die Verwendung von Data Services. Informationen zur Unterstützung bei der Aktualisierung aus vorherigen Versionen von Data Services und versionsspezifischen Produktverhaltensänderungen aus früheren Versionen von Data Services im Vergleich zur aktuellen Version. Beschreibung der wichtigen neuen Funktionen in dieser SAP-Data-Services-Version. Dieses Dokument wird bei neuen Support Packages oder Patch-Freigaben nicht aktualisiert. Beschreibt die Verwendung der Workbench zum Migrieren von Daten und Datenbank-Schemainformationen zwischen verschiedenen Datenbanksystemen. Darüber hinaus sind möglicherweise verschiedene Ergänzungshandbücher hilfreich. 6 vorbehalten. Einleitung

7 Tabelle 2: Dokument Supplement for Adapters Supplement for Google BigQuery Supplement for J.D. Edwards Supplement for Oracle Applications Supplement for PeopleSoft Supplement for SAP Supplement for Siebel Inhalt des Dokuments Informationen zur Installation, Konfiguration und Verwendung von Data-Services-Adaptern. Informationen zu den Schnittstellen zwischen Data Services und Google BigQuery. Enthält Informationen über Schnittstellen zwischen Data Services und J.D. Edwards World sowie J.D. Edwards OneWorld. Enthält Informationen zur Schnittstelle zwischen Data Services und Oracle-Anwendungen. Informationen zu den Schnittstellen zwischen Data Services und PeopleSoft. Informationen zu Schnittstellen zwischen Data Services, SAP-Anwendungen und SAP NetWeaver BW. Informationen zu der Schnittstelle zwischen Data Services und Siebel. Im Lieferumfang sind auch die folgenden Handbücher mit Informationen zu den SAP-BusinessObjects- Informationsplattformdiensten enthalten. Tabelle 3: Dokument Administratorhandbuch für die Informationsplattformdienste Information platform services Installation Guide for UNIX (Informationsplattformdienste: Installationshandbuch für UNIX) Information platform services Installation Guide for Windows (Informationsplattformdienste: Installationshandbuch für Windows) Inhalt des Dokuments Informationen für Administratoren, die für die Konfiguration, Verwaltung und Pflege einer Installation der Informationsplattformdienste verantwortlich sind. Installationsprozeduren für die SAP-BusinessObjects- Informationsplattformdienste in einer UNIX-Umgebung. Installationsprozeduren für die SAP-BusinessObjects- Informationsplattformdienste in einer Windows-Umgebung Zugreifen auf Dokumentation aus dem Web Auf den gesamten Dokumentationssatz von SAP Data Services können Sie über die Website des Geschäftsbenutzer-Supports von SAP zugreifen. Rufen Sie dazu die Seite auf. Sie können die PDFs online anzeigen oder auf Ihrem Rechner speichern SAP-Informationsressourcen Hierbei handelt es sich um eine Liste mit Verknüpfungen zu Informationsressourcen. Ein weltweites Netzwerk von SAP-Technologieexperten bietet Kundendienst, Schulung und Beratung, um den größtmöglichen Nutzen des Information-Managements für Ihr Unternehmen sicherzustellen. Übersicht nützlicher Adressen: Einleitung vorbehalten. 7

8 Tabelle 4: Adresse Kundendienst, Beratung und Schulungsleistungen Produktdokumentation Inhalt Informationen über SAP-Business-User-Support-Programme sowie Links zu technischen Artikeln, Downloads und Onlinediskussionen. SAP-Produktdokumentation. SAP-Data-Services-Lernprogramm sbods42/en/ds_42_tutorial_en.pdf Community Network für SAP-Data-Services EIM-Wiki-Seite im SCN Unterstützte Plattformen (Product Availability Matrix) https://service.sap.com/pam Blueprints Führt zentrale Funktionen, Konzepte und Verfahren ein, um Batch-Daten zu extrahieren, zu transformieren und aus Flatfile-Quellen und relationalen Datenbanken zu laden und in einem Data Warehouse zu verwenden. Sie erhalten aktuelle Online-Informationen über SAP Data Services, einschließlich Foren, Tipps und Tricks, zusätzlicher Downloads, Beispielen und vieles mehr. Der gesamte Inhalt wird für und von der Community erstellt. Wir laden Sie ein, sich mit uns in Verbindung zu setzen, wenn Sie einen Beitrag posten möchten. Mittel zum Beitragen von Inhalten, Einstellen von Kommentaren und hierarchischen Organisieren von Informationen, damit diese auf einfache Weise aufgefunden werden können. Informationen zu unterstützten Plattformen für SAP Data Services mit einer Suchfunktion, damit Sie die für Ihre Plattform relevanten Informationen schnell finden können. Sie können die Blueprints herunterladen und an Ihre Anforderungen anpassen. Jeder Blueprint enthält das Projekt sowie die Jobs, Datenflüsse, Dateiformate, Beispieldaten, Template- Tabellen und benutzerdefinierten Funktionen von SAP Data Services, die zur Ausführung der Datenflüsse in Ihrer Umgebung erforderlich sind und nur geringfügig geändert werden müssen. 1.2 Namenskonventionen In dieser Dokumentation gelten die folgenden Namenskonventionen: Terminologie Data-Services-System bezieht sich auf SAP Data Services. BI-Plattform ist kurz für SAP BusinessObjects Business Intelligence. 8 vorbehalten. Einleitung

9 Die für Data Services erforderlichen BI-Plattform-Komponenten werden unter Umständen auch von den SAP-BusinessObjects-Informationsplattformdiensten (IPS) bereitgestellt. CMC bezieht sich auf die Central Management Console, die von der BI- oder IPS-Plattform bereitgestellt wird. CMS steht für den Central Management Server, der von der BI- oder IPS-Plattform bereitgestellt wird. Variablen Tabelle 5: Variablen <INSTALLVERZ> Beschreibung Das Installationsverzeichnis für die SAP-Software. Standardspeicherort: Unter Windows: C:\Programme (x86)\sap BusinessObjects Unter UNIX: $HOME/sap businessobjects <BIP_INSTALLVERZ > Das Root-Verzeichnis der BI- oder IPS-Plattform. Standardspeicherort: Unter Windows: <INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects Enterprise XI 4.0 Unter UNIX: <INSTALLVERZ>/enterprise_xi40 Diese Pfade sind für die SAP-BusinessObjects-BI-Plattform und SAP-BusinessObjects- Informationsplattformdienste identisch. <VERKNÜPFUNGSVER Z> Das Root-Verzeichnis des Data-Services-Systems. Standardspeicherort: Alle Plattformen <INSTALLVERZ>/Data Services Diese Systemumgebungsvariable wird während der Installation automatisch angelegt. Einleitung vorbehalten. 9

10 Variablen <DS_GEMEINSAMES_ VERZ> Beschreibung Das allgemeine Konfigurationsverzeichnis des Data-Services-Systems. Standardspeicherort: Windows (Vista und höher) ALLUSERSPROFILE\SAP BusinessObjects\Data Services Windows (ältere Versionen) ALLUSERSPROFILE\Application Data\SAP BusinessObjects\Data Services UNIX-Systeme (für Kompatibilität) <VERKNÜPFUNGSVERZ> Diese Systemumgebungsvariable wird während der Installation automatisch angelegt. <DS_BENUTZERVERZ > Das benutzerspezifische Konfigurationsverzeichnis des Data-Services-Systems. Standardspeicherort: Windows (Vista und höher) USERPROFILE\AppData\Local\SAP BusinessObjects\Data Services Windows (ältere Versionen) USERPROFILE\Local Settings\Application Data\SAP BusinessObjects \Data Services Diese Benutzerumgebungsvariable wird während der Installation automatisch angelegt. Diese Variable wird nur für Data-Services-Clientanwendungen unter Windows verwendet, beispielsweise für den Designer. <DS_BENUTZERVERZ> wird nicht auf UNIX-Plattformen verwendet. 10 vorbehalten. Einleitung

11 2 Planung SAP Data Services kann auf Windows-, UNIX- oder Linux-Plattformen mit einer Kombination aus unterstützten Webservern, Webanwendungsservern, Datenbankservern und Webtechnologien installiert werden. Dabei entscheiden Sie, wie Komponenten, die Data Services beinhalten, verteilt werden. In einem kleinen Entwicklungssystem sind eventuell die Standardoptionen des Installationsprogramms gut geeignet, bei denen Data Services, SAP-BusinessObjects-Informationsplattformdienste und ein Webanwendungsserver auf dem gleichen Hostsystem installiert werden. In einem größeren Deployment werden möglicherweise die einzelnen Systemkomponenten auf dedizierten Hostsystemen installiert, um die einzelnen Serverfunktionen über ein Netzwerk zu hosten. Beispiel: Ein Host ist für einen Webanwendungsserver bestimmt, auf einem Host befindet sich das Kernsystem der Data Services und einer ist der dedizierte Host für die SAP-BusinessObjects- Informationsplattformdienste. Weitere Informationen zum Planen Ihrer Installation finden Sie im Abschnitt Architektur des Administratorhandbuchs. Vor der Installation: Überprüfen Sie Ihre Hostsysteme, um sicherzustellen, dass sie die Grundvoraussetzungen erfüllen. Eine detaillierte Liste der unterstützten Umgebungen und Hardwareanforderungen finden Sie in der Product Availability Matrix unter Diese Informationen enthalten spezifische Versionsund Patch-Level-Anforderungen für Webanwendungsserver, Webbrowser, Datenbanken und Betriebssysteme. Stellen Sie beim Einrichten eines Deployments bestehend aus zwei oder mehr Hostsystemen, die in einem Netzwerk verbunden sind, sicher, dass die Hostsysteme in Ihrem Deployment miteinander über das Netzwerk kommunizieren können. Legen Sie fest, an welchem Speicherort die Komponenten installiert werden sollen. Hierzu gehören die spezifischen Subnetz-, Rechner-, Datenbank-, Sicherheits- oder Clustersysteme, die verwendet werden. Prozessablauf In den folgenden Abschnitten sind die Anforderungen der Kernsoftware, die Auswahlmöglichkeiten, die Ihnen bezüglich der Kernanforderungen zur Verfügung stehen, und die Installationsmethoden, die Sie anwenden können, erläutert. 1. Bestimmen der Systemanforderungen 2. Einrichten der Kontoberechtigungen 3. Bestimmen der Netzwerkberechtigungen 4. Auswählen eines Webanwendungsservers 5. Auswählen eines Datenbankservers Planung vorbehalten. 11

12 2.1 Systemanforderungen Wenn Sie SAP Data Services auf einem lokalen Laufwerk installieren, gehen Sie wie folgt vor: Stellen Sie vor Ausführen des Installationsprogramms sicher, dass auf der Zielpartition genug Speicherplatz für eine Erweiterung des Deployments besteht (für eine spätere Installation von Aktualisierungen und neuen Funktionsmerkmalen). Wenn das Deployment auf der Partition des Betriebssystems installiert werden soll, stellen Sie sicher, dass ausreichend Speicherplatz für das Deployment neben dem Betriebssystem zur Verfügung steht. Hatten Sie bereits SAP-Produkte installiert, verwendet das Installationsprogramm das vorhandene Verzeichnis. Eine vollständige Liste der unterstützten Betriebssysteme und der Hardwareanforderungen finden Sie in der Product Availability Matrix unter 2.2 Softwareabhängigkeiten Bevor Sie SAP Data Services installieren, überprüfen Sie, ob Ihre Hostsysteme alle Anforderungen bezüglich der Softwareabhängigkeiten erfüllen. Die vollständigen Informationen zu den Anforderungen an die Softwareumgebung finden Sie in der Platform Availability Matrix (http://service.sap.com/pam ). Installation von Informationsplattformdiensten Für die Installation von Informationsplattformdiensten sollten Data-Services-Kunden InstallIPS.exe (InstallIPS unter Linux) verwenden. Dadurch wird verhindert, dass die standardmäßige ausführbare Installationsprogrammdatei gestartet wird. Mit der ausführbaren InstallIPS-Datei können Data-Services-Kunden Informationsplattformdienste mit eingebettetem Lizenzschlüssel installieren. Microsoft Access Database Engine Die 64-Bit-Version von Designer, der Jobserver und Microsoft-Office-Produkte aus einer früheren Version als Microsoft Office 2010 dürfen nicht auf demselben Rechner installiert sein. Windows-64-Bit-Server- oder -Clientinstallation Um die Microsoft-Excel-Funktionen in den Data Services verwenden zu können, sind einige manuelle Schritte erforderlich, wenn das Installationsprogramm nicht in der Lage ist, Microsoft Access Database Engine 2010 Redistributable auf der 64-Bit-Plattform zu installieren. Wenn die Access Database Engine 2010 nicht installiert werden kann, weil frühere Versionen von Microsoft Office vorhanden sind, wird die folgende Warnung angezeigt: 12 vorbehalten. Planung

13 Auf diesem Rechner ist ein 62-Bit-Produkt von Microsoft Office installiert. Für Data Services ist die 64-Bit- Version von Microsoft Access Database Engine zur Verwendung des Excel-Datenformats als Reader oder Loader erforderlich. Deinstallieren Sie die 32-Bit-Version der Microsoft-Office-Komponente. Die Warnmeldung wird ausgegeben, weil frühere Versionen der Microsoft-Office-Software (älter als 2010) 32- Bit-Versionen sind, die nicht mit Access Database Engine 2010 auf einer 64-Bit-Windows-Plattform kompatibel sind. Wenn Sie die Microsoft-Excel-Funktion in Data Services nutzen möchten, befolgen Sie nach der Installation eine der folgenden Vorgehensweisen: Option 1: 1. Deinstallieren Sie Microsoft Office. 2. Installieren Sie Microsoft Access Database Engine 2010 Redistributable aus dem Installationsverzeichnis von Data Services. Das Installationsprogramm befindet sich standardmäßig im Verzeichnis <VERKNÜPFUNGSVERZ>\ext\microsoft\AccessDatabaseEngine_X64.exe. Option 2: Aktualisieren Sie Microsoft Office auf Microsoft Office Bit. Windows-32-Bit-Clientinstallation Auf 32-Bit-Windows-Plattformen kann Microsoft Office 2007 neben der Microsoft Access Database Engine 2010 installiert sein. Das Installationsprogramm installiert immer die 2010-Engine, wenn diese im System nicht bereits vorhanden ist. Wenn die 64-Bit-Version von Microsoft Office 2010 bereits auf dem System vorhanden ist, Sie jedoch das Data-Services-32-Bit-Package installieren, wird die Konfiguration nicht unterstützt, da dies keine zulässige Microsoft-Konfiguration ist. 2.3 Kontoberechtigungen Um SAP Data Services installieren zu können, muss ein Benutzer über die folgenden Berechtigungen verfügen: Tabelle 6: Kategorie Betriebssystem Erforderliche Berechtigungen Lokale Administratorberechtigungen. Wenn Sie Data Services auf einem Hostsystem unter Windows 7 installieren, auf dem die Benutzerkontensteuerung aktiviert wurde, führen Sie das Installationsprogramm mithilfe des integrierten Administratorkontos des Hostsystems aus. Wenn Sie ein normales Konto verwenden, wird eine Eingabeaufforderung der Benutzerkontensteuerung (UAC) angezeigt. Netzwerk Datenbank Netzwerkverbindung über die entsprechenden Ports zu allen Hostsystemen im Deployment, Zugriff auf die freigegebenen Dateisystemverzeichnisse für Benutzer im Deployment und entsprechende Netzwerkauthentifizierungsrechte. Berechtigung für das SAP-Benutzerkonto zum Anlegen und Verwerfen von Tabellen sowie zum Lesen, Schreiben und Bearbeiten von Tabellenzeilen. Darüber hinaus wird empfohlen, bei der Installation von Data Services und des Webanwendungsservers dasselbe Benutzerkonto zu verwenden. Planung vorbehalten. 13

14 Zusätzliche e Sie können das Deployment nicht auf einem Domänencontroller oder auf einem Windows-Host installieren, für den die Sicherheitseinstellungen für die lokale Administratorengruppe vom Standard abweichend geändert wurden. 2.4 Netzwerkberechtigungen Wenn Sie SAP Data Services auf mehreren Hostsystemen installieren, wenden Sie folgende Richtlinien an, um sicherzustellen, dass Ihr Netzwerk fehlerfrei funktioniert: Die einzelnen Hostsysteme müssen mit dem Central Management Server (CMS) kommunizieren können. Der CMS koordiniert die Funktionen aller Server im Deployment. Die einzelnen Hostsysteme müssen mit dem Host kommunizieren können, auf dem die Repository- Datenbank ausgeführt wird. Die einzelnen Clients, beispielsweise der Designer, müssen mit dem bzw. den Jobserver(n) kommunizieren können. Jedes Hostsystem muss einen festen Hostnamen verwenden. Vollständig qualifizierte Hostnamen werden unterstützt. Achten Sie darauf, dass die Hostnamen im Deployment keines der folgenden Zeichen enthalten: Unterstrich (_), Punkt (.), umgekehrter Schrägstrich (\) oder Schrägstrich (/). Wenn Ihre Server durch eine Firewall geschützt sind, müssen Sie eventuell die benötigten Ports freigeben, damit die Clientkomponenten mit den Servern kommunizieren können Portzuweisungen Überprüfen Sie auf jedem Hostsystem, ob alle von den SAP-Data-Services-Komponenten zu verwendenden Ports verfügbar sind und nicht von anderen Programmen verwendet werden. Für ein Entwicklungssystem können Sie viele Komponenten auf demselben Host installieren. Die Installation auf einem Host vereinfacht viele Verbindungen zwischen Komponenten (der Hostname ist immer gleich), aber Sie müssen dennoch auf dem TCP/IP-Protokoll basierende Verbindungen definieren. 14 vorbehalten. Planung

15 Portanforderungen für Serverkomponenten von Data Services Dieser Abschnitt führt die Kommunikationsports auf, die von den Data-Services-Serverkomponenten verwendet werden. Wenn Sie Data Services hinter einer Firewall implementieren, können Sie mit diesen Informationen ermitteln, welche Ports mindestens geöffnet sein müssen. Tabelle 7: Komponente Beschreibung Standardport Jobserver Zugriffsserver EIM Adaptive Processing Server Kommunikationsport Empfängt Befehle von Designern, Zugriffsservern und Schedulern Abfrage-Port Kommuniziert mit dem Designer im Rahmen der Benachrichtigungsserverfunktion Port für Adapterkommunikation (optional) Empfängt Befehle und sendet Daten an Adapter Nur bei Verwendung von Adaptern erforderlich. Debugger-Port (optional) Unterstützt die Kommunikation im Rahmen der interaktiven Debugging- Funktion des Designer Kommunikationsport Empfangen und Senden von Nachrichten von Clients und Diensten Listener-Port für Metadata Browsing Service Kommuniziert mit der Data-Services-Backend-Engine 3500 Dynamisch Kommunikations-Port des Metadata-Browsing-Service-JMX-Connector 4011 Listener-Port für View-Data-Dienst 4012 Kommuniziert mit der Data-Services-Backend-Engine Kommunikationsport für View-Data-Dienst-JMX-Connector 4013 Verwenden Sie den Designer, um feste Debugger- und Jobserver-Abfrage-Ports zu konfigurieren. Weitere Informationen Designer-Handbuch: Entwurf und Debugging, Verwenden des interaktiven Debuggers, Vor dem Starten des interaktiven Debuggers, Ändern des Ports des interaktiven Debuggers Designer-Handbuch: Designer-Benutzeroberfläche, Allgemeine Optionen und Umgebungsoptionen, Designer Umgebung Planung vorbehalten. 15

16 Portanforderungen für Data-Services-Client- Anwendungen This section lists the communication ports used by Data Servicesclient applications and web applications. If you deploy Data Serviceswith firewalls, you can use this information to open the minimum number of ports in those firewalls. Portanforderungen für Designer Tabelle 8: Zugehöriger Server Port-Anforderungen Standardport BI-Plattform Central Management Server (CMS) Namensserver-Port 6400 Abfrage-Port Dynamisch Data-Services-Jobserver Kommunikationsport 3500 Abfrage-Port Dynamisch Debugger-Port (optional) 5001 Repository-Datenbankserver Verbindungsport Variiert Port-Anforderungen Workbench Tabelle 9: Zugehöriger Server Port-Anforderungen Standardport BI platform Central Management Server (CMS) Namensserver-Port 6400 Abfrage-Port Dynamisch Portanforderungen für die Management Console Tabelle 10: Zugehöriger Server Port-Anforderungen Standardport Webanwendungsserver Kommunikationsport 8080 Verwenden Sie die Central Management Console (CMC), um einen festen CMS-Abfrage-Port zu konfigurieren. For more information, see Server Administration, Configuring server network settings, Configuring port numbers the BI platform Administrator Guideor the Information platform services Administrator Guide. 16 vorbehalten. Planung

17 Verwenden Sie den Designer, um feste Debugger- und Jobserver-Abfrage-Ports zu konfigurieren. Weitere Informationen Designer-Handbuch: Designer-Benutzeroberfläche, Allgemeine Optionen und Umgebungsoptionen, Designer Umgebung Designer-Handbuch: Entwurf und Debugging, Verwenden des interaktiven Debuggers, Vor dem Starten des interaktiven Debuggers, Ändern des Ports des interaktiven Debuggers Portanforderungen für Serverkomponenten von Data Services [Seite 15] 2.5 Central Management Server (CMS) Sie können SAP Data Services auf SAP BusinessObjects BI nur auf einem betriebsbereiten Central Management Server (CMS) installieren. Das Installationsprogramm legt Data-Services-InfoObjects auf dem CMS an. Data Services benötigt den CMS für: Zentralisierte Benutzer- und Gruppenverwaltung Flexible Authentifizierungsmethoden Kennwortdurchsetzungsrichtlinien Administrative Ordnungsdienste RFC-Server-Hosting Dienste zur Integration weiterer SAP-Software Wenn bei Ihnen keine SAP-BusinessObjects-BI-Plattform installiert ist, können die grundlegenden von Data Services benötigten CMS-Funktionen auch von den SAP-BusinessObjects-Informationsplattformdiensten bereitgestellt werden. Wenn Sie sich für die Verwendung der Informationsplattformdienste entscheiden, verwenden Sie InstallIPS.exe anstelle von setup.exe, um das Installationsprogramm der Informationsplattformdienste zu starten. Informationen zur Installation der SAP-BusinessObjects-Informationsplattformdienste finden Sie im Installationshandbuch für die SAP-BusinessObjects-Informationsplattformdienste. Planung vorbehalten. 17

18 Weitere relevante Installationshinweise Bei der Installation von Data Services müssen Sie CMS-Anmeldedaten angeben. Wenn Sie nicht über diese Informationen verfügen, können Sie die Installation nicht fortsetzen. Wenn Sie eine verteilte Umgebung verwenden, wird die Installation blockiert, wenn die beiden folgenden Bedingungen erfüllt sind: Der Data-Services-Administratordienst (gehört zu EIM APS) ist nicht in der Landschaft vorhanden. Der Data-Services-Administratordienst (gehört zu EIM APS) kann nicht installiert werden, da es keinen lokalen SIA-Knoten gibt, der auf den Master-CMS verweist. 2.6 Webanwendungsserver Sie können SAP Data Services in einen Java-Webanwendungsserver integrieren. Tomcat ist der Standard- Webanwendungsserver für Java, der von SAP-BusinessObjects-BI-Plattform und -Informationsplattformdiensten bereitgestellt wird. Der Webanwendungsserver muss betriebsbereit und zugänglich sein, wenn Sie das Installationsprogramm ausführen. Eine vollständige Liste der unterstützten Webanforderungsserver finden Sie in der Product Availability Matrix unter Die Management-Console -Option installiert nur Webanwendungen auf einem Java-Webanwendungsserver. Dies ist hilfreich zum Deployment von Webanwendungen auf Knoten in einem Webanwendungsservercluster. 2.7 Datenbankserver Sie benötigen eine Datenbank, um das SAP-Data-Services-Repository zu hosten. Wenn Sie bei der Installation ein Repository konfigurieren möchten, muss der Datenbankserver bei Ausführung des Installationsprogramms betriebsbereit und zugänglich sein. SAP Sybase SQL Anywhere ist der von der SAP-BusinessObjects-BI-Plattform und den Informationsplattformdiensten bereitgestellte Standarddatenbankserver. Das Deployment unterstützt außerdem die folgenden Datenbankserver: IBM DB2 Microsoft SQL Server MySQL Oracle SAP HANA SAP Sybase SQL Anywhere SAP Sybase Adaptive Server Enterprise 18 vorbehalten. Planung

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