Systemhandbuch PDM360 Monitor CR1050 CR1051 CR1060. Deutsch / F2 F3 F4 F5. F1 esc

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1 Systemhandbuch PDM360 Monitor CR1050 CR1051 CR1060 Deutsch / F1 esc F2 F3 F4 F5 F6

2 Inhalt Inhaltsverzeichnis 1 Über diese Anleitung Was bedeuten die Symbole und Formatierungen? Wie ist diese Anleitung aufgebaut? Sicherheitshinweise Wichtig! Welche Vorkenntnisse sind notwendig? Systembeschreibung Angaben zum Gerät Angaben zur Software (Linux CoDeSys v2.3) Steuerungskonfiguration Konfigurationen Geräteparameter einstellen (Setup) Ethernet-Schnittstelle: IP-Adresse einstellen Ethernet-Schnittstelle: Subnetzmaske einstellen PDM-Setup: System Funktion von Tasten, Drehgeber und LEDs prüfen Echtzeituhr (RTC) einstellen CAN-Schnittstelle prüfen CoDeSys-Kommunikationsparameter einstellen PDM-Setup verlassen, Gerät neu starten Programmierschnittstellen Programmierung über die Ethernet-Schnittstelle Programmierung über die serielle Schnittstelle RS Programmierung über die CAN-Schnittstelle Zeichensätze (Fonts) installieren Programmiersystem einrichten Programmiersystem manuell einrichten Programmiersystem über Templates einrichten ifm-demo-programme Mobile Kamera installieren und einrichten Erste Schritte Fehlende Bibliotheken einfügen Visualisierung erstellen PLC-Programm erstellen Projekt im Gerät speichern Geräte-Update auf neue Software-Version Geräte-Update vorbereiten Automatisches Geräte-Update via PCMCIA-Karte Geräte-Update via Hyperterminal und PCMCIA-Karte

3 Inhalt 5 Begrenzungen und Programmierhinweise Leistungsgrenzen des Geräts CPU-Frequenzen Verhalten des Watchdog Begrenzungen beim PDM Programmierhinweise für CoDeSys-Projekte FB, FUN, PRG in CoDeSys Bibliotheken Arbeitsreihenfolge CoDeSys-Visualisierungs-Elemente [MD] Texte [MD] Speichern ifm-maintenance-tool nutzen Visualisierungen im Gerät Empfehlungen für Bedienoberflächen Empfehlungen zur nutzerfreundlichen Produktgestaltung Kennen Sie die künftigen Nutzer? Gebrauchstauglichkeit prüfen Sprache als Hindernis Kulturelle Details sind oft nicht übertragbar Richtlinien und Normen Grundlegende Informationen zu Farben und Bitmap-Grafiken Bildgröße Vektorgrafik / Pixelgrafik Farbe bei Bitmap-Grafiken Welche Farben werden dargestellt? Leistungsreserven des PDM Bild umrechnen / skalieren Spezielle Informationen zu Bitmap-Grafiken Additive Farbmischung Welche Grafiken sind für das Gerät geeignet und welche Schritte muss man durchführen? Farbpaletten Ethernet-Kamera(s) am PDM betreiben In CoDeSys ein Ethernet-Kamerabild konfigurieren CAM_O2M Variable Retain-Variable Sichern von Retain-Variablen Rücklesen von Retain-Variablen Netzwerkvariable via UDP Erstes Zielsystem auswählen und Projekt anlegen Kommunikationsparameter einstellen Netzwerkvariablen-Unterstützung aktivieren Bibliotheken einbinden Projekt vervollständigen und übertragen (globale Netzwerkvariablen) Projekte für weitere Geräte schreiben Projekte übertragen Übertragung der globalen Netzwerkvariablen testen

4 Inhalt 8 CAN einsetzen Allgemeines zu CAN Topologie CAN-Schnittstellen Verfügbare CAN-Schnittstellen und CAN-Protokolle System-Konfiguration Software für CAN und CANopen Physikalische Anbindung des CAN Netzaufbau CAN-Buspegel Busleitungslänge Leitungsquerschnitte CAN-Datenaustausch Hinweise Daten empfangen Daten senden Beschreibung der CAN-Standardbausteine CAN_x_TRANSMIT CAN_x_RECEIVE CAN-Bausteine nach SAE J CAN für die Antriebstechnik Bausteine für SAE J ifm-canopen-bibliothek CANopen-Unterstützung durch CoDeSys CANopen-Master CAN-Device CAN-Netzwerkvariablen Bibliothek für den CANopen-Master Bibliothek für den CANopen-Slave Weitere ifm-bibliotheken zu CANopen CAN-Fehler und Fehlerbehandlung CAN-Fehler Aufbau einer EMCY-Nachricht Übersicht CANopen Error-Codes Ein-/Ausgangs-Funktionen Eingangswerte verarbeiten INPUT_DINT INPUT_INT INPUT_REAL TOGGLE Analoge Werte anpassen NORM_DINT NORM_REAL INIT_VAR_RETAIN_DINT INIT_VAR_RETAIN_INT INIT_VAR_RETAIN_REAL Daten verwalten Systemzeit lesen / schreiben PDM_READ_RTC PDM_SET_RTC Gerätetemperatur auslesen PDM_TEMPERATURE

5 Inhalt 10.3 Daten im Speicher sichern, lesen und wandeln PDM_READ_RETAIN PDM_STORE_RETAIN Datenzugriff und Datenprüfung DEVICE_KERNEL_VERSION DEVICE_RUNTIME_VERSION DEVICE_TS Dateien verwalten Dateifunktionen Asynchrone Dateifunktionen Gerät starten + herunterfahren PDM_POWER_DOWN SPS-Zyklus optimieren Zykluszeit steuern GET_PENALTY OPT_SCHEDULER Was ist ein Scheduler? Parameter der Eingänge LED, Buzzer, Visualisierung LED + Buzzer ansteuern PDM_BUZZ PDM_LED_OFF Visualisierung verwalten PDM_MAIN PDM_MAIN_MAPPER PDM_PAGECONTROL CURRENTVISU_TO_NO PAGENO_TO_CURRENTVISU Bibliothek Instrumente Fehler und Störungen beheben Übersicht der verwendeten Dateien und Bibliotheken Allgemeine Übersicht Wozu dienen die einzelnen Dateien und Bibliotheken? Dateien für Betriebssystem / Laufzeitsystem Target-Datei Steuerungskonfigurations-Datei ifm-gerätebibliotheken ifm-canopen-hilfsbibliotheken Master/Slave CoDeSys-CANopen-Bibliotheken spezielle ifm-bibliotheken Begriffe und Abkürzungen Index 415 5

6 Inhalt 6

7 Über diese Anleitung Was bedeuten die Symbole und Formatierungen? 1 Über diese Anleitung enthält: Was bedeuten die Symbole und Formatierungen?...7 Wie ist diese Anleitung aufgebaut?...8 Im ergänzenden "Programmierhandbuch CoDeSys V2.3" erhalten Sie weitergehende Informationen über die Nutzung des Programmiersystems "CoDeSys for Automation Alliance". Dieses Handbuch steht auf der ifm-homepage als kostenloser Download zur Verfügung: a) > Land wählen > [Service] > [Download] > [Steuerungssysteme] b) ecomatmobile-dvd "Software, tools and documentation" Niemand ist vollkommen. Wenn Sie uns Verbesserungsvorschläge zu dieser Anleitung melden, erhalten Sie von uns ein kleines Geschenk als Dankeschön. Alle Rechte bei ifm electronic gmbh. Vervielfältigung und Verwertung dieser Anleitung, auch auszugsweise, nur mit Zustimmung der ifm electronic gmbh. Alle auf unseren Seiten verwendeten Produktnamen, -Bilder, Unternehmen oder sonstige Marken sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber Was bedeuten die Symbole und Formatierungen? Folgende Symbole oder Piktogramme verdeutlichen Ihnen unsere Hinweise in unseren Anleitungen: 2979 GEFAHR Tod oder schwere irreversible Verletzungen sind zu erwarten. WARNUNG Tod oder schwere irreversible Verletzungen sind möglich. VORSICHT Leichte reversible Verletzungen sind möglich. ACHTUNG Sachschaden ist zu erwarten oder möglich. HINWEIS Wichtige Hinweise auf Fehlfunktionen oder Störungen. Info Weitere Hinweise. 7

8 Über diese Anleitung Wie ist diese Anleitung aufgebaut?... Handlungsaufforderung >... Reaktion, Ergebnis "siehe" abc Querverweis [...] Bezeichnung von Tasten, Schaltflächen oder Anzeigen PDM-Drehgeber drehen PDM-Drehgebertaste drücken 1.2 Wie ist diese Anleitung aufgebaut? Diese Dokumentation ist eine Kombination aus verschiedenen Anleitungstypen. Sie ist eine Lernanleitung für den Einsteiger, aber gleichzeitig auch eine Nachschlageanleitung für den versierten Anwender. Und so finden Sie sich zurecht: Um gezielt zu einem bestimmten Thema zu gelangen, benutzen Sie bitte das Inhaltsverzeichnis. Mit dem Stichwortregister "Index" gelangen Sie ebenfalls schnell zu einem gesuchten Begriff. Am Anfang eines Kapitels geben wir Ihnen eine kurze Übersicht über dessen Inhalt. Abkürzungen und Fachbegriffe Anhang. Bei Fehlfunktionen oder Unklarheiten setzen Sie sich bitte mit dem Hersteller in Verbindung: > Land wählen > [Kontakt]. Wir wollen immer besser werden! Jeder eigenständige Abschnitt enthält in der rechten oberen Ecke eine Identifikationsnummer. Wenn Sie uns über Unstimmigkeiten unterrichten wollen, dann nennen Sie uns bitte diese Nummer zusammen mit Titel und Sprache dieser Dokumentation. Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Im Übrigen behalten wir uns Änderungen vor, so dass sich Abweichungen vom Inhalt der vorliegenden Dokumentation ergeben können. Die aktuelle Version finden Sie auf der ifm-homepage: > Land wählen > [Service] > [Download] > [Steuerungssysteme] 204 8

9 Sicherheitshinweise Wichtig! 2 Sicherheitshinweise enthält: Wichtig!...9 Welche Vorkenntnisse sind notwendig? Wichtig! Mit den in dieser Anleitung gegebenen Informationen, Hinweisen und Beispielen werden keine Eigenschaften zugesichert. Die abgebildeten Zeichnungen, Darstellungen und Beispiele enthalten weder Systemverantwortung noch applikationsspezifische Besonderheiten. Die Sicherheit der Maschine/Anlage muss auf jeden Fall eigenverantwortlich durch den Hersteller der Maschine/Anlage gewährleistet werden. 214 WARNUNG Sach- oder Körperschäden möglich bei Nichtbeachten der Hinweise in dieser Anleitung! Die ifm electronic gmbh übernimmt hierfür keine Haftung. Die handelnde Person muss vor allen Arbeiten an und mit diesem Gerät die Sicherheitshinweise und die betreffenden Kapitel dieser Anleitung gelesen und verstanden haben. Die handelnde Person muss zu Arbeiten an der Maschine/Anlage autorisiert sein. Beachten Sie die Technischen Daten der betroffenen Geräte! Das aktuelle Datenblatt finden Sie auf der ifm-homepage: > Land wählen > [Datenblattsuche] > (Artikel-Nr.) > [Technische Daten im PDF- Format] Beachten Sie die Montage- und Anschlussbedingungen sowie die bestimmungsgemäße Verwendung der betroffenen Geräte! mitgelieferte Montageanleitung oder auf der ifm-homepage: > Land wählen > [Datenblattsuche] > (Artikel-Nr.) > [Betriebsanleitungen] ACHTUNG Der Treiberbaustein der seriellen Schnittstelle kann beschädigt werden! Beim Trennen der seriellen Schnittstelle unter Spannung kann es zu undefinierten Zuständen kommen, die zu einer Schädigung des Treiberbausteins führen. Die serielle Schnittstelle nur im spannungslosen Zustand trennen! Anlaufverhalten der Steuerung Der Hersteller der Maschine/Anlage muss mit seinem Applikations-Programm gewährleisten, dass beim Anlauf oder Wiederanlauf der Steuerung keine gefahrbringenden Bewegungen gestartet werden können. Ein Wiederanlauf kann z.b. verursacht werden durch: Spannungswiederkehr nach Spannungsausfall Reset nach Watchdog-Ansprechen wegen zu langer Zykluszeit 9

10 Sicherheitshinweise Welche Vorkenntnisse sind notwendig? 2.2 Welche Vorkenntnisse sind notwendig? Das Dokument richtet sich an Personen, die über Kenntnisse der Steuerungstechnik und SPS- Programmierkenntnisse mit IEC verfügen. Wenn dieses Gerät über eine SPS verfügt, sollten die Personen zusätzlich mit der Software CoDeSys vertraut sein. Das Dokument richtet sich an Fachkräfte. Dabei handelt es sich um Personen, die aufgrund ihrer einschlägigen Ausbildung und ihrer Erfahrung befähigt sind, Risiken zu erkennen und mögliche Gefährdungen zu vermeiden, die der Betrieb oder die Instandhaltung eines Produkts verursachen kann. Das Dokument enthält Angaben zum korrekten Umgang mit dem Produkt. Lesen Sie dieses Dokument vor dem Einsatz, damit Sie mit Einsatzbedingungen, Installation und Betrieb vertraut werden. Bewahren Sie das Dokument während der gesamten Einsatzdauer des Gerätes auf. Befolgen Sie die Sicherheitshinweise

11 Systembeschreibung Angaben zum Gerät 3 Systembeschreibung enthält: Angaben zum Gerät...11 Angaben zur Software (Linux CoDeSys v2.3)...11 Steuerungskonfiguration Angaben zum Gerät Diese Anleitung beschreibt die PDM360-Monitor-Gerätefamilie der ifm electronic gmbh mit Linux- Betriebssystem für den mobilen Einsatz: PDM360: CR1050, CR1051, CR Angaben zur Software (Linux CoDeSys v2.3) Das Gerät arbeitet mit CoDeSys ab Version 2.3. Im "Programmierhandbuch CoDeSys 2.3" erhalten Sie weitergehende Informationen über die Nutzung des Programmiersystems "CoDeSys for Automation Alliance". Dieses Handbuch steht auf der ifm- Internetseite als kostenloser Download zur Verfügung: > Land wählen > [Service] > [Download] > [Steuerungssysteme] ecomatmobile-dvd "Software, tools and documentation" Die Applikations-Software nach IEC kann vom Anwender komfortabel mit dem Programmiersystem CoDeSys selbst erstellt werden ( Für den Einsatz dieser Software auf dem PC gelten folgende Mindest-Systemvoraussetzungen: CPU Pentium II, 500 MHz Arbeitsspeicher (RAM) 128 MB, empfohlen: 256 MB Freier Festplattenspeicher (HD) 100 MB Betriebssystem Windows 2000 oder höher HINWEIS: Die 64-Bit-Versionen von Windows Vista / Win 7 werden zur Zeit noch nicht unterstützt! CD-ROM-Laufwerk Der Anwender muss außerdem beachten, welcher Softwarestand (speziell beim R360-Betriebssystem und den Funktionsbibliotheken) zum Einsatz kommt

12 Systembeschreibung Steuerungskonfiguration HINWEIS Es müssen immer die zum gewählten Target passenden Software-Stände zum Einsatz kommen: der Steuerungskonfiguration (CRnnnn_Vxxyyyzz.CFG), der Gerätebibliothek (ifm_crnnnn_vxxyyzz.lib) und der weiteren Dateien ( Kapitel Übersicht der verwendeten Dateien und Bibliotheken ( Seite 390)). CRnnnn Vxx: yy: zz: Geräte-Artikelnummer Versionsnummer Release-Nummer Patch-Nummer Dabei müssen der Basisdateiname (z.b. "CR1051") und die Software-Versionsnummer "xx" (z.b. "04") überall den gleichen Wert haben! Andernfalls geht das Gerät in den STOP-Zustand. Die Werte für "yy" (Release-Nummer) und "zz" (Patch-Nummer) müssen nicht übereinstimmen. WICHTIG: Folgende Dateien müssen ebenfalls geladen sein: die zum Projekt erforderlichen internen Bibliotheken (in IEC 1131 erstellt), die Konfigurationsdateien (*.CFG) und die Target-Dateien (*.TRG). WARNUNG Für die sichere Funktion der Applikations-Programme, die vom Anwender erstellt werden, ist dieser selbst verantwortlich. Bei Bedarf muss er zusätzlich entsprechend der nationalen Vorschriften eine Abnahme durch entsprechende Prüf- und Überwachungsorganisationen durchführen lassen. Info Dieses Gerät enthält Open Source Software entsprechend der GPL: 3.3 Steuerungskonfiguration Bei dem Steuerungssystem ecomatmobile handelt es sich um ein Gerätekonzept für den Serieneinsatz. Das bedeutet, dass die Geräte optimal auf den jeweiligen Einsatzfall konfiguriert werden können. Wenn notwendig, können auch Sonderfunktionen und spezielle Hardwarelösungen realisiert werden. Zusätzlich kann auch die aktuelle Version der ecomatmobile-software über aus dem Internet geladen werden. Target einrichten ( Seite 62) Ob bestimmte in der Dokumentation beschriebene Funktionen, Hardwareoptionen, Ein- und Ausgänge in der betreffenden Hardware verfügbar sind, muss in jedem Fall vor Einsatz der Geräte überprüft werden

13 Konfigurationen Geräteparameter einstellen (Setup) 4 Konfigurationen enthält: Geräteparameter einstellen (Setup)...13 Programmierschnittstellen...46 Zeichensätze (Fonts) installieren...59 Programmiersystem einrichten...61 Mobile Kamera installieren und einrichten...82 Erste Schritte...83 Geräte-Update auf neue Software-Version Geräteparameter einstellen (Setup) 2756 Info Für den Versuchsbetrieb des PDM empfiehlt sich das ifm-steckernetzteil, Artikel-Nr. EC2059. Primär: AC V, 400 ma Sekundär: DC 24 V, 825 ma Der Versorgungsspannungs-Anschluss des PDM befindet sich hinter der seitlichen Abdeckung. So erreichen Sie das Setup-Menü: Wenn im PDM kein gültiges Projekt gespeichert ist: Das PDM öffnet nach dem Geräte-Neustart automatisch das Setup-Menü. Wenn im PDM ein gültiges Projekt gespeichert ist: Beim Geräte-Neustart ca. 1 Sekunde lang die Tastenkombination [F1]+[F5] betätigen. > Ein rot-weißer Pfeil zeigt auf den gewählten Menüpunkt. > In der weißen Fußzeile erscheint eine kurze Beschreibung des gewählten Menüpunkts. Mit gewünschten Setup-Menüpunkt wählen und mit aktivieren. > Das PDM wechselt auf das gewählte Setup-Menü. 13

14 Konfigurationen Geräteparameter einstellen (Setup) Bedeutung der Setup-Menüpunkte: Setup-Feld IP Address System Netmask LED_Key Test RTC Setting CAN-Test Comm. Parameter Exit Bedeutung Aktuelle IP-Adresse der Ethernet-Schnittstelle lesen oder verändern Ethernet-Schnittstelle: IP-Adresse einstellen ( Seite 15) (Zugang durch Passwort geschützt) PDM-Setup: System ( Seite 19) Dateisysteme verwalten Dateisystem auf der PCMCIA-Karte ( Seite 21) Dateisystem im Flash-Speicher /home/ ( Seite 23) Verzeichnisse und Dateien verwalten, Startbild ändern Dateien im Verzeichnis /tmp/ ( Seite 26) Dateien auf der PCMCIA-Karte ( Seite 27) Startbild des PDM ändern ( Seite 28) DHCP-Serveradresse lesen oder verändern (kundenspezifisch) Server-IP-Adresse lesen oder verändern IP-Adresse des Server einstellen ( Seite 32) Gateway-IP-Adresse lesen oder verändern IP-Adresse des Gateway einstellen ( Seite 34) Aktuelle Subnetzmaske der Ethernet-Schnittstelle lesen oder verändern Ethernet-Schnittstelle: Subnetzmaske einstellen ( Seite 17) Drehgeber, Tasten und LEDs testen Funktion von Tasten, Drehgeber und LEDs prüfen ( Seite 36) Echtzeituhr lesen oder verändern Echtzeituhr (RTC) einstellen ( Seite 37) Testen der CAN-Schnittstelle via Senden oder Empfangen von Datenpaketen CAN-Schnittstelle prüfen ( Seite 38) Baudrate der seriellen Schnittstelle lesen oder verändern Serielle Schnittstelle einstellen ( Seite 41) Node-ID der CAN-Schnittstelle lesen oder verändern CAN Download-ID einstellen ( Seite 43) Setup verlassen und PDM neu starten PDM-Setup verlassen, Gerät neu starten ( Seite 45) Info Darstellung und Funktionsmöglichkeiten des Setups sind vom Gerät abhängig und können bei kundenspezifschen Geräten von der in dieser Anleitung gezeigten Version abweichen. 14

15 Konfigurationen Geräteparameter einstellen (Setup) Ethernet-Schnittstelle: IP-Adresse einstellen 2981 Mit Setup-Menü [IP Address] wählen und mit aktivieren. > Menü [Setup IP] erscheint: Im Feld [current IP] erscheint der aktuell gültige Wert. Im Feld [change IP address] erscheint der vom Hersteller voreingestellte Wert. HINWEIS Im Ethernet-Netzwerk MUSS jede IP-Adresse einmalig sein. Jedoch sind folgende IP-Adressen für netzinterne Zwecke reserviert und deshalb als Teilnehmer-Adresse nicht zulässig: xxx.xxx.xxx.0 und xxx.xxx.xxx.255. Nur Netzwerkteilnehmer, deren Subnetzmaske identisch ist und deren IP-Adressen im Rahmen der Subnetzmaske identisch sind, können miteinander kommunizieren. Regel: Bei Teil-Subnetzmaske = 255 müssen die Teil-IP-Adressen identisch sein. Bei Teil-Subnetzmaske = 0 müssen sich die Teil-IP-Adressen unterscheiden Info Wenn Subnetzmaske = , dann sind 254 miteinander kommunizierende Teilnehmer im Netz möglich. Wenn Subnetzmaske = , dann sind 256x254= miteinander kommunizierende Teilnehmer im Netz möglich. Im selben physikalischen Netzwerk sind unterschiedliche Subnetzmasken der Teilnehmer zulässig. Sie bilden unterschiedliche Teilnehmergruppen, die nicht mit Teilnehmergruppen mit anderen Subnetzmasken kommunizieren können. 15

16 Konfigurationen Geräteparameter einstellen (Setup) Beispiele: Teilnehmer A IP-Adresse Teilnehmer A Subnetzmaske Teilnehmer B IP-Adresse Teilnehmer B Subnetzmaske Kommunikation der Teilnehmer möglich? ja, 254 Teilnehmer möglich nein (gleiche IP-Adresse) nein (unterschiedliche Subnetzmaske) nein (unterschiedlicher IP- Adressbereich: ) ja, Teilnehmer möglich ja, Teilnehmer möglich nein; gesamtes Netz gestört, weil IP-Adresse xxx.xxx.xxx.0 nicht zulässig Mit den Zahlenblock wählen (wird gerahmt dargestellt), dessen Wert geändert werden soll, und mit aktivieren. > Aktiver Zahlenblock wird weiß. Mit [F3]/[F4] "edit pos" den Cursor vor die zu ändernde Ziffer stellen. Mit Ziffer im Bereich ändern. Bei Bedarf mit [F3]/[F4] "edit pos" weitere Ziffer des Zahlenblocks wählen und mit ändern. Zulässige Werte: für die linken 3 Zahlenblocks, für den rechten Zahlenblock. WICHTIG: Folgende IP-Adressen sind für netzinterne Zwecke reserviert und deshalb als Teilnehmer-Adresse nicht zulässig: xxx.xxx.xxx.0 und xxx.xxx.xxx.255. Mit Eingabe-Modus verlassen (nur möglich bei gültigen Werten). > Zahlenblock wird wieder gelb. Mit anderen zu ändernden Zahlenblöcken genauso verfahren. Mit [F6] "Save IP" die neue IP-Adresse speichern. Nach Fertig-Meldung mit [F2] "Get IP" die gültige Adresse in die Anzeige laden. Mit [F1 esc] "Main" zurück zum Setup-Menü. WICHTIG: Auch die Subnetzmaske ( Menü [Netmask]) überprüfen und bei Bedarf einstellen! HINWEIS Geänderte Werte sind erst nach einem Neustart des Geräts (z.b. Spannungsversorgung Aus/Ein) aktiv. Info Im Zweifelsfall oder bei Problemen fragen Sie bitte Ihren System-Administrator. 16

17 Konfigurationen Geräteparameter einstellen (Setup) Ethernet-Schnittstelle: Subnetzmaske einstellen 2982 Mit Setup-Menü [Netmask] wählen und mit aktivieren. > Menü [Setup netmask] erscheint: Im Feld [current netmask] erscheint der aktuell gültige Wert. Im Feld [change netmask] erscheint der vom Hersteller voreingestellte Wert. HINWEIS Im Ethernet-Netzwerk MUSS jede IP-Adresse einmalig sein. Jedoch sind folgende IP-Adressen für netzinterne Zwecke reserviert und deshalb als Teilnehmer-Adresse nicht zulässig: xxx.xxx.xxx.0 und xxx.xxx.xxx.255. Nur Netzwerkteilnehmer, deren Subnetzmaske identisch ist und deren IP-Adressen im Rahmen der Subnetzmaske identisch sind, können miteinander kommunizieren. Regel: Bei Teil-Subnetzmaske = 255 müssen die Teil-IP-Adressen identisch sein. Bei Teil-Subnetzmaske = 0 müssen sich die Teil-IP-Adressen unterscheiden Info Wenn Subnetzmaske = , dann sind 254 miteinander kommunizierende Teilnehmer im Netz möglich. Wenn Subnetzmaske = , dann sind 256x254= miteinander kommunizierende Teilnehmer im Netz möglich. Im selben physikalischen Netzwerk sind unterschiedliche Subnetzmasken der Teilnehmer zulässig. Sie bilden unterschiedliche Teilnehmergruppen, die nicht mit Teilnehmergruppen mit anderen Subnetzmasken kommunizieren können. 17

18 Konfigurationen Geräteparameter einstellen (Setup) Beispiele: Teilnehmer A IP-Adresse Teilnehmer A Subnetzmaske Teilnehmer B IP-Adresse Teilnehmer B Subnetzmaske Kommunikation der Teilnehmer möglich? ja, 254 Teilnehmer möglich nein (gleiche IP-Adresse) nein (unterschiedliche Subnetzmaske) nein (unterschiedlicher IP- Adressbereich: ) ja, Teilnehmer möglich ja, Teilnehmer möglich nein; gesamtes Netz gestört, weil IP-Adresse xxx.xxx.xxx.0 nicht zulässig Subnetzmaske einstellen: Mit den Zahlenblock wählen (wird gerahmt dargestellt), dessen Wert geändert werden soll, und mit aktivieren. > Aktiver Zahlenblock wird weiß. Mit [edit pos] den Cursor vor die zu ändernde Ziffer stellen. Mit Ziffer im Bereich ändern. Bei Bedarf mit [F3]/[F4] "edit pos" weitere Ziffer des Zahlenblocks wählen und mit Zulässige Werte: ; sinnvolle Werte: 000 oder 255. ändern. Mit Eingabe-Modus verlassen (nur möglich bei gültigen Werten ). > Zahlenblock wird wieder gelb. Mit anderen zu ändernden Zahlenblöcken genauso verfahren. Mit [F6] "Save mask" die neue Subnetzmaske speichern. Nach Fertig-Meldung mit [F2] "Get IPmask" die gültige Subnetzmaske in die Anzeige laden. Mit [F1 esc] "Main" zurück zum Setup-Menü. HINWEIS Geänderte Werte sind erst nach einem Neustart des Geräts (z.b. Spannungsversorgung Aus/Ein) aktiv. Info Im Zweifelsfall oder bei Problemen fragen Sie bitte Ihren System-Administrator. 18

19 Konfigurationen Geräteparameter einstellen (Setup) PDM-Setup: System enthält: Abschnitt [Filesystem]...21 Abschnitt [Extended Functions]...26 ACHTUNG Gefahr von Datenverlust! Sie könnten hier Geräte-relevante Dateien löschen. Das PDM360 wäre anschließend nicht mehr funktionsfähig. Nutzen Sie diese Auswahl sehr umsichtig und nur nach Rücksprache mit Ihrem Fachberater! 2984 Mit Setup-Menü [System] wählen und mit aktivieren > Menü [Master Password] erscheint: Mit der Tastenfolge [F6], [F2], [F5], [F2] das Master-Passwort eingeben Oder: Mit [F1 esc] zurück zum Standard-Setup HINWEIS Das Passwort bleibt aktiv bis zum nächsten Neustart des Geräts. So lange bleibt das System-Setup-Menü für alle Benutzer zugänglich. 19

20 Konfigurationen Geräteparameter einstellen (Setup) > Das Informationsbild mit der Dateistruktur des PDM360 erscheint: 1:Filesystem 1k-Blocks UsedAvailable Use%Mounted on 5:/dev/hda % / pcmcia 4:/dev/mtdblock % /home /tmp/ (copy startup bitmap) /pcmcia/ (copy startup bitmap) DHCPServer (not available in all devices) Server IP Gateway IP Hinweis: Das Dateisystem des PDM360 arbeitet auf Linux-Basis. Im Menüabschnitt "Filesystem" erhalten Sie folgende Informationen: Filesystem 1k-blocks Used Available Use% Mounted on Dateisystem der angeschlossenen Speichermedien: hda1 ist hier die PCMCIA-Steckkarte Dateisystem auf der PCMCIA-Karte ( Seite 21) mtdblock6 ist hier der Speicher für Setup-Parameter und die Applikation Dateisystem im Flash-Speicher ( Seite 23) Anzahl der vorhandenen Speicherblöcke je 1 kbyte Anzahl der davon verwendeten Speicherblöcke Anzahl der noch verfügbaren Speicherblöcke Prozentualer Anteil der verwendeten Speicherblöcke Verzeichnisname, unter dem das jeweilige Speichermedium mit dem Dateisystem verbunden ist (= gemounted). Im Menüabschnitt "Extended Functions" erhalten Sie folgende Informationen: /tmp/ /pcmcia/ DHCP Server Server IP Gateway IP Verzeichnis für temporäre Dateien, z.b. Dateien, die per FTP in das PDM übertragen wurden und von da in den Flash-Speicher verschoben werden sollen. Temporäre Dateien ( Seite 26) Verzeichnis der auf der PCMCIA-Karte vorhandenen Dateien. Dateien auf der PCMCIA-Karte ( Seite 27) (nur für bestimmte kundenspezifische Geräte verfügbar) Eingabemaske für die IP-Adresse des PC, von dem das PDM seine Update-Daten erhalten soll. IP-Adresse des Server einstellen ( Seite 32) Eingabemaske für die extern vom Provider vergebene IP-Adresse des DSL-Modems (kundenseitig), von dem das PDM mit dem Internet verbunden ist. Das PDM kann dann aus dem Internet erreicht werden. IP-Adresse des Gateway einstellen ( Seite 34) Mit gewünschte Zeile wählen und mit zur Seite mit den zugehörigen Einträgen springen. 20

21 Konfigurationen Geräteparameter einstellen (Setup) Abschnitt [Filesystem] enthält: Dateisystem auf der PCMCIA-Karte...21 Dateisystem im Flash-Speicher /home/ Dateisystem auf der PCMCIA-Karte Mit gewünschte Zeile wählen und mit zur Seite mit den zugehörigen Einträgen springen: :Filesystem 1k-Blocks UsedAvailable Use%Mounted on 5:/dev/hda % / pcmcia 4:/dev/mtdblock % /home /tmp/ (copy startup bitmap) /pcmcia/ (copy startup bitmap) DHCPServer (not available in all devices) Server IP Gateway IP > Das Informationsbild mit der Dateistruktur der PCMCIA-Karte erscheint: 21

22 Konfigurationen Geräteparameter einstellen (Setup) Folgende Funktionen stehen hier zur Verfügung: F-Taste Text Beschreibung F1 Main > Zurück zum PDM-Setup-Hauptmenü F2 Read (size in K) > Größe der Datei als Anzahl von 1-kByte-Blöcken (vor dem Dateinamen) F3 del *.csv > Löscht*) alle Dateien mit der Endung.csv aus dem Verzeichnis F4 del *.txt > Löscht*) alle Dateien mit der Endung.txt aus dem Verzeichnis F5 del *.* > Löscht*) alle Dateien aus dem Verzeichnis F6 copy functions > Schaltet um zum Bild Kopierfunktionen *) Vor dem Löschen erfolgt KEINE weitere Sicherheitsabfrage. Es wird SOFORT gelöscht! > Nach Drücken der Taste [F6] "Kopierfunktionen" erscheint folgendes Bild: Folgende Funktionen stehen hier zur Verfügung: F-Taste Text Beschreibung F1 Main > Zurück zum PDM-Setup-Hauptmenü F2 default > Kopiert die kompilierten CoDeSys-Projekt-Dateien DEFAULT.* in das Verzeichnis /home/ F3 bmp > Kopiert*) alle Dateien mit der Endung.bmp in das Verzeichnis /home/ F4 txt > Kopiert*) alle Dateien mit der Endung.txt in das Verzeichnis /home/ F5 *.* > Kopiert*) alle Dateien in das Verzeichnis /home/ *) Gleichnamige Dateien werden ohne Sicherheitsabfrage überschrieben! > Während des Kopierens erscheint das Symbol "Sanduhr". HINWEIS Geänderte Werte sind erst nach einem Neustart des Geräts (z.b. Spannungsversorgung Aus/Ein) aktiv. 22

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