Das Dienstleistungsangebot des LRZ. kostenpflichtige Dienstleistungen

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1 Das Dienstleistungsangebot des LRZ kostenpflichtige Dienstleistungen

2 Leibniz-Rechenzentrum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften Boltzmannstr Garching b. München DLK 2015 Version 1.02 Stand: April 2015

3 DLK des LRZ i Vorwort Der Dienstleistungskatalog 2015 der kostenpflichtigen Dienstleistungen des Leibniz-Rechenzentrums erscheint in einem neuen Gewand und hat auch an der einen und anderen Stelle inhaltlich eine deutliche Überarbeitung erfahren. Wir hoffen, er ist damit für Sie als Nutzer und Kunde lesbarer geworden. Bei der jährlichen Aktualisierung sind Dienste wie der Exchange-Dienst, den wir mittlerweile neben den beiden Münchner Universitäten auch anderen Kunden anbieten und die Frequenzplanung und optimale Positionierung von Access Points neu hinzugekommen. Es sind aber auch Dienste wie das Attended Housing von physischen Servern entfallen, die bei den Nutzern nicht entsprechend angenommen wurden. Wir wollen auch 2015 für Sie ein verlässlicher Dienstleister sein, der Ihre IT-Dienste professionell und sicher bereitstellt und zuverlässig betreibt. Wir sind deshalb immer dabei, unser Dienstleistungsangebot weiter fortzuentwickeln und nach Ihren Bedürfnissen zu gestalten. Hierzu sind wir mit Ihren Einrichtungen im permanenten Gespräch. Aber wir benötigen auch Ihre Mithilfe. Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie für Ihre Aufgaben in Forschung und Lehre IT-(Basis-)Dienste benötigen, die Sie bei uns bisher vermissen. Prof. Dr. Arndt Bode Prof. Dr. Dieter Kranzlmüller Dr. Victor Apostolescu

4 ii Vorwort

5 DLK des LRZ iii Inhaltsverzeichnis Vorwort... i 1 Einleitung Allgemeiner Leistungsumfang Dienstleistungen im Bereich Kommunikationsnetze Mitnutzung des MWN Mithilfe bei der Planung von Netzen Betreuung von Netzen Nutzung virtueller Firewall Nutzung des Service Load Balancers (SLB) Registrierung von Domain-Namen Internetzugang bei Tagungen Frequenz- und Positionierungsplanung von Access Points Videoübertragungen im MWN Dienstleistungen im Bereich Rechner und Speicher Begriffsdefinitionen Attended Housing physischer Cluster-Knoten Virtuelle Server Bereitstellung von Online-Speicher Datensicherung (Backup) Archivierung von Daten Dienstleistungen im Bereich Anwendungen Mailhosting Microsoft Exchange Webhosting Datenbanken Desktop-Management Microsoft Sharepoint Mehrfach-, Campus- und Landes-Lizenzen Serverzertifizierung in der DFN-PKI Kurse und Schulungen Dienstleistungen im Bereich Gebäude/Infrastruktur Hörsaal- und Seminarraumnutzung Kursraumnutzung Nutzerklassen und Dienstleistungsmatrix Serviceklassen und Service Parameter Wie kann ich LRZ-Services bestellen?...65

6 iv Inhaltsverzeichnis

7 DLK des LRZ 1 1 Einleitung

8 2 Einleitung Das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) ist das gemeinsame Rechenzentrum für die Münchner Hochschulen (Technische Universität München, Ludwig-Maximilians-Universität München) sowie die Bayerische Akademie der Wissenschaften (BAdW). Das LRZ bietet wissenschaftlichen Einrichtungen dieser Institutionen die Möglichkeit, Rechen- und Informationsverarbeitungsaufgaben für wissenschaftliche Forschung und Lehre durchzuführen. Anderen wissenschaftlichen Einrichtungen kann das LRZ seine Ressourcen und Dienstleistungen, wie in diesem Dienstleistungskatalog beschrieben, anbieten. Dies setzt jedoch voraus, dass der entstehende Mehraufwand (i.w. Personal für Betreuung, Betriebskosten) verursachergerecht den betreffenden Institutionen in Rechnung gestellt wird. Dies fördert das Kostenbewusstsein und die Wirtschaftlichkeit für alle Beteiligten. Der vorliegende Dienstleistungskatalog spiegelt den Teil der Dienstleistungen wider, die auch anderen Institutionen aus dem wissenschaftsnahen Umfeld angeboten werden und deren Nutzung für diese kostenpflichtig ist. Ein Komplettüberblick über die LRZ-Dienstleistungen findet sich in der Schrift Das Leibniz- Rechenzentrum IT-Dienstleistungen (http://www.lrz.de/wir/einfuehrung-lrz.pdf). Zusätzlich zu allgemeinen IT-Dienstleistungen für diese Institutionen betreibt das LRZ in seiner Rolle als Dienstleister für technisch-wissenschaftliches Hoch- und Höchstleistungsrechnen Rechensysteme zur Nutzung durch die Universitäten Münchens, sowie durch Forschungseinrichtungen in Bayern und auf nationaler Ebene. Der vorliegende Dienstleistungskatalog enthält Dienstleistungen aus den Bereichen Nutzung der Netzinfrastruktur (Münchner Wissenschaftsnetz), Nutzung von Rechnern und Speicher (Attended Housing, Hosting, Online-Speicher, Backup/Archiv), Nutzung spezieller Services (Anwendungen) sowie Nutzung der Gebäude-Infrastruktur. Der Dienstleistungskatalog wird kontinuierlich nach den Wünschen unserer Kunden weiterentwickelt und aktualisiert. Bei Fragen zu den nachfolgend angebotenen Dienstleistungen sowie für konkrete Angebote wenden Sie sich bitte an https://servicedesk.lrz.de oder (089) Im vorliegenden Dokument sind die Preisinformationen mit a. A. (auf Anfrage) markiert.

9 DLK des LRZ 3 2 Allgemeiner Leistungsumfang

10 4 Allgemeiner Leistungsumfang Das LRZ bietet hochmoderne Räumlichkeiten für die IT-Infrastruktur, beginnend mit Sicherungen gegen Einbruch, Vandalismus oder Gewaltanwendung sowie eine spezielle Zugangskontrolle. Die Server und Systeme befinden sich in speziellen Räumen, die mit einer hochmodernen Anlage für das Gefahrenmanagement ausgestattet sind. Die Brandmeldeanlage ist direkt mit der Feuerwehr verbunden. Die Räume selbst verfügen über eine Argon-Löschanlage. Das Löschen mit dem Edelgas Argon verursacht keine Schäden an den technischen Systemkomponenten und Speichermedien wie z.b. den Magnetbändern für die Archive. Die Stromversorgung der Kernsysteme für das Datennetz und die Services wird über USVs mit unterschiedlicher Kapazität bis hin zu einem Dieselnotstromaggregat sichergestellt. Die Kühlung erfolgt höchst energieeffizient über Luft- und Flüssigkeitssysteme. Abgesehen von unvorhersehbaren Katastrophen, wie Erdbeben, Flugzeugabstürze etc. wird der bestmögliche Schutz der Infrastruktur und der Daten gewährleistet. Der Leistungsumfang der in den Kapiteln 3 bis 6 näher beschriebenen Dienste schließt im Allgemeinen folgende dienstunterstützende Managementbereiche ein: Incident / Problem Management: Erkennung und Beseitigung von Störungen, 2nd level Support für Servicedesk, internes Monitoring der Dienste und Systeme Service Level Management / Availability Management: Definition und Überwachung von QoS-Richtlinien, Integration der Überwachung mit den LRZ-Management-Werkzeugen (OVO, Infovista, Tivoli Netcool), Überwachung der Problemlösungszeiten Capacity Management: Leistungs- und Kapazitätsüberwachung mit Hilfe von Tools, Ressourcenverteilung, Langzeit-Planung Security Management: Schutz der Systeme vor böswilligen Benutzern, Logfile-Überwachung, Missbrauchsüberwachung, Durchführung von Datensicherung und Snapshots Configuration Management / Change Management: Planung, Dokumentation, Durchführung von Software- und Hardwarewartungen Service Design: Planung von Erweiterungen, Durchführung von Ausschreibungen, Untersuchungen neuer Technologien und Trends Das LRZ strukturiert die entsprechenden Prozesse weiter gemäß (ISO/IEC 20000). Kapitel 7 gibt die mit der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (Kommission für Informatik) und dem Ministerium abgestimmte Einteilung der nutzenden Einrichtungen in entsprechende Nutzerklassen wieder. Abhängig von der Nutzerklasse können die angebotenen Dienste kostenfrei genutzt werden oder es wird nur eine kostenfreie Grundversorgung (G) angeboten bzw. es werden Gebühren erhoben. Die Grundversorgung ist in der Regel in der jeweiligen Dienstbeschreibung näher spezifiziert. Übersteigt die Nutzung eines Dienstes, die einzelnen Nutzerklassen kostenlos angeboten wird, deutlich das Maß der Grundversorgung, so sind in diesem Falle hierfür sowohl die notwendigen Investitionskosten (I) wie auch die anfallenden Betriebskosten (B) zu übernehmen. Für gebührenpflichtige Dienste werden abhängig von der Nutzerklasse Betriebskosten (B), Selbstkosten (S) und Vollkosten (V) erhoben. Die Kostensätze für die angebotenen Dienste werden jährlich überprüft und ggf. angepasst. Die verwendeten Kostenarten und Definitionen wie z.b. Betriebszeit, Reaktionszeit usw. sind in Kapitel 8 näher erläutert. Kapitel 9 beschreibt den Prozess rund um die Bestellung und die mit der Nutzung verbundene Abrechnung.

11 DLK des LRZ 5 3 Dienstleistungen im Bereich Kommunikationsnetze

12 6 Dienstleistungen im Bereich Kommunikationsnetze 3.1 Mitnutzung des MWN Kurzbeschreibung Das Münchner Wissenschaftsnetz (MWN) verbindet in der Münchner Region (fast) alle Gebäude der Münchner Hochschulen (LMU, TUM, Hochschule München, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf) und anderer wissenschaftlicher Einrichtungen. Die Mitnutzung des MWN ist sinnvoll, wenn eine enge Zusammenarbeit mit Hochschulinstituten besteht, das MWN als Transitnetz genutzt werden soll, um Rechner der gleichen Institution an verschiedenen Standorten des MWN zu erreichen, der WiN-Anschluss (Anschluss an das deutsche Forschungsnetz/Internet) des MWN mitgenutzt werden soll Leistungsumfang und Leistungsspezifika Das MWN (siehe: besteht aus einem Backbonenetz, an dem über Router und Switches die einzelnen Netze der Hochschuleinrichtungen an den verschiedenen Standorten angeschlossen sind. Die Router sind untereinander alle mit mindestens 10 GE (Gigabit-Ethernet, 10 Gbit/s), die Switches mit 1 oder 10 GE verbunden. Die physischen Medien bestehen in der Regel aus Glasfaserstrecken, die von der Deutschen Telekom und von M-net langfristig angemietet sind. An die Router bzw. Switches können die Netze der fremden Institutionen angeschlossen werden. Als Transportprotokoll werden die Internetprotokolle (IP) unterstützt. Der Datenverkehr der angeschlossenen Institutionen wird gleichberechtigt mit dem aller Anschlüsse ( Best Effort ) behandelt. Eine ausschließliche Nutzung des MWN als Transitnetz ist zurzeit aufgrund der verwendeten Protokolle und Verfahren technisch nur mit erheblichem Konfigurationsaufwand zu realisieren und wird daher nicht angeboten. Leistungsspezifika / Service Parameter Reaktionszeit: 4 Stunden Die Reaktionszeit gibt den Zeitraum an, innerhalb dem das LRZ bezogen auf die Komponenten, für die es verantwortlich ist, mit einer qualifizierten Umsetzung bzw. Störungsbehebung beginnt. Endet die Betriebszeit (werktags, Mo - Do von 8 18 Uhr, Fr 8 16 Uhr) vor Ablauf der Reaktionszeit, wird die Messung der Reaktionszeit so lange unterbrochen, bis die nächste planmäßige Betriebszeit anfängt. Ansprechpartner: Verfügbarkeit: > 97 % Servicedesk (für Störungsmeldungen und Service Requests) https://servicedesk.lrz.de oder Tel.: 089/ Die Verfügbarkeit gibt an, zu wie viel Prozent der Betriebszeit (24 h jeden Tag) die angebotenen Komponenten (MWN) pro Jahr tatsächlich zur Verfügung stehen. Die Verfügbarkeit wird am Übergabepunkt des Kunden zum MWN gemessen und bezieht sich nur auf Komponenten, für die das Rechenzentrum verantwortlich ist. In der Regel werden weit höhere Werte erreicht. Die Verfügbarkeit des MWN-Backbone ist unter: zu finden. Wartungszeiten: Wartungsfenster jeden Dienstag von 7.00 bis 9.00 Uhr. Das MWN wird möglichst störungs- und unterbrechungsfrei betrieben. Zur Durchführung von geplanten Routinewartungen, Aufbau- und Installationsarbeiten sowie für Software- und Hardware-Aktualisierungen werden feste Wartungszeiten ( Wartungsfenster ) reserviert. Wartungsfenster werden grundsätzlich nur bei Bedarf in Anspruch genommen unter Berücksichtigung der Anforderung, die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Notfall-Wartungsmaßnahmen aus gegebenem Anlass (z.b. CERT Sicherheitshinweis) werden vom LRZ unverzüglich ausgeführt, um die Sicherheit der MWN zu gewährleisten. Über den Notfall und die durchgeführten Wartungsmaßnahmen sowie deren voraussichtliche Dauer und den Zweck wird unverzüglich über entsprechend definierte Mechanismen informiert.

13 DLK des LRZ 7 Unterbrechungen (wann ungefähr, wie lange und welche Bereiche oder Dienste betroffen sind) werden mindestens einen Tag vorher bekannt gegeben. Die Ankündigungen erfolgen über Einrichtungszeiten: aktuelle Kurzmitteilungen ALI (http://www.lrz.de/aktuell/) und eingerichtete Mailverteilerlisten an die Netzverantwortlichen. (http://www.lrz.de/wir/regelwerk/netzbenutzungsrichtlinien/ 2) 2 Wochen nach Vorliegen aller Voraussetzungen Voraussetzungen sind z.b. die Installation der Zugangsleitung sowie das Vorhandensein der notwendigen Interfaces. Reporting: über Infovista oder MRTG Mit Infovista (oder MRTG) ist es möglich für das Interface am Switch oder Router, an dem das Netz angeschlossen ist, die notwendigen Informationen zu erhalten. Diese werden individuell mit dem Nutzer vereinbart und über eine WWW-Schnittstelle zur Verfügung gestellt Nutzer/Kunden Dieser Dienst wird allen Nutzerklassen zur Verfügung gestellt. Hierbei sind von den einzelnen Nutzerklassen folgende Kosten zu tragen (näheres zu den Nutzerklassen und Kostensätzen siehe Kapitel 7) Kosten Nutzerklasse Kostensatz (1) F (kostenfrei) (2) G (kostenfreie Grundversorgung) (3), (4), (5) S (Selbstkosten) (6) V (Vollkosten) Die Nutzung des MWN kann für eine fremde Institution aus folgenden Gründen sinnvoll sein: Nutzung des MWN, um am MWN angeschlossene Rechner aus dem Hochschulbereich zu erreichen (enge Zusammenarbeit mit Hochschulinstituten), Nutzung des MWN als Transitnetz, um Rechner der gleichen Institution zu erreichen und sich durch Nutzung des Transitweges dadurch Leitungskosten zu sparen, Nutzung des MWN, um über das MWN den WiN-Anschluss (Anschluss an das Deutsche Forschungsnetz/Internet) des LRZ mitnutzen zu können und damit Zugang zum Internet zu erhalten. Dazu ist der Abschluss eines kostenpflichtigen Mitnutzungsvertrages oder Clustervertrages beim DFN obligatorisch (weiteres siehe unten). Ist der WiN-Anschluss gestört, so kann der Backup-Internetanschluss von M-net verwendet werden, falls providerunabhängige IP-Adressen verwendet werden. Kostenbestandteile Kosten für die Zubringerleitung: Die Art der Zubringerleitung muss individuell mit dem LRZ vereinbart werden. Die Kosten der Zubringerleitung sind selbst von der fremden Institution zu tragen. Diese Kosten können monatlich (z.b. LWL-Strecke von M-net), einmalig (z.b. Installation einer LWL-Strecke auf privatem Grund) oder gar nicht (Sitz der Institution in einem Hochschul-Gebäude) anfallen. einmalige Anschlusskosten: Für das zusätzlich benötigte Interface im Router oder Switch, an dem die fremde Einrichtung angeschlossen ist, sind einmalig diese Kosten zu zahlen. laufende Mitnutzungsgebühr für das MWN: Die Kosten für die Mitnutzung des MWN orientieren sich an der Anschlussgeschwindigkeit ans MWN. Die Kosten werden jährlich ermittelt, indem die Gesamtkosten des MWN durch die Anzahl der Interfaces der Router und Switches geteilt werden.

14 8 Dienstleistungen im Bereich Kommunikationsnetze Für das Jahr 2015 gelten hierfür folgende Kosten: Router-Interface Ü-Rate Betriebskosten Selbstkosten Vollkosten Ethernet 10 Mbit/s Fast-Ethernet 100 Mbit/s Gigabit-Ethernet Mbit/s 10 Gigabit-Ethernet Mbit/s seriell 2 Mbit/s PC pro Jahr Bei kleineren Institutionen besteht die Möglichkeit, die Kosten nicht über die Anbindungsgeschwindigkeit zu fixieren, sondern die Anzahl der anzuschließenden Endgeräte als Maß für die Kostenermittlung heranzuziehen. Bei dieser Berechnung geht man logisch davon aus, dass 1 10 PCs mit 10 Mbit/s, PCs mit 100 Mbit/s und ab 31 PCs mit Mbit/s angeschlossen werden würden. In diesen Kosten sind (falls gewünscht) folgende Dienstleistungen des LRZ enthalten: DNS-Service (incl. NIXU-Web-Schnittstelle) Secomat-Überwachung Überwachung am WiN-Zugang Kosten für die WiN-Nutzung: Soll das Internet über den bestehenden WiN-Anschluss des MWN genutzt werden, so ist dies als Partner im Clusteranschluss oder als Mitnutzer möglich. Hier entstehen weitere Kosten, die an den DFN zu zahlen sind, siehe:

15 DLK des LRZ Mithilfe bei der Planung von Netzen Kurzbeschreibung Das LRZ bietet seine Kompetenz bei der Planung von Netzen an, die später an das MWN angeschlossen werden sollen oder für die das LRZ die Betreuung übernehmen soll. Dies ist bei einer späteren Betreuung der Netze durch das LRZ gewünscht. Das LRZ kann nicht als Planungsbüro auftreten und alleinverantwortlich für die Planung, Installation und Realisation von Netzen sein. Es kann aber in Zusammenarbeit mit den beauftragten Planungsbüros seine Sachkompetenz einbringen. Sinnvoll ist die Beratung für Nutzer, die später eng mit dem MWN gekoppelt sind, bzw. bei denen das Netz zukünftig vom LRZ verwaltet werden soll. Die Mithilfe bei der Planung umfasst: Erarbeitung einer Verkabelungsstruktur (in Zusammenarbeit mit dem beauftragten Planungsbüro) Hinweise bei der Erstellung und Prüfung des Leistungsverzeichnisses Überprüfung der Installationsarbeiten Mithilfe bei der Abnahme Vorschlag für aktive Netzkomponenten Vorschlag für Anbindung an MWN oder Internet Aufstellen des Netzkonzeptes mit dem Nutzer (VLANs, Firewall) Leistungsumfang und Leistungsspezifika Leistungsspezifika / Service Parameter Ansprechpartner: Servicedesk https://servicedesk.lrz.de oder Tel.: 089/ Einrichtungszeiten: Beratung 2 Wochen nach Vorliegen einer Anforderung und der notwendigen Unterlagen. Unterlagen sind z.b. Gebäudepläne, sie werden bei Beauftragung vereinbart Nutzer / Kunden Dieser Dienst wird allen Nutzerklassen zur Verfügung gestellt. Hierbei sind von den einzelnen Nutzerklassen folgende Kosten zu tragen (näheres zu den Nutzerklassen und Kostensätzen siehe Kapitel 7) Kosten Nutzerklasse Kostensatz (1), (2) F (kostenfrei) (3) G (kostenfreie Grundversorgung) (4), (5) S (Selbstkosten) (6) V (Vollkosten) Es werden die zuständigen Spezialisten des LRZ nach Stundensätzen bereitgestellt. Die Kosten pro Stunde sind: Stundensatz

16 10 Dienstleistungen im Bereich Kommunikationsnetze 3.3 Betreuung von Netzen Kurzbeschreibung Die Netzinfrastruktur (aktive und passive Netzkomponenten) von Institutionen kann vom LRZ bis zu einer gewissen Größe betreut werden. Dies setzt jedoch neben dem Anschluss an das MWN voraus, dass ein ähnliches Netzkonzept und Netzkomponenten verwendet werden, die auch vom LRZ im MWN betrieben werden. Die Leistungen umfassen: Aufstellen des Netzkonzeptes mit dem Nutzer (VLANs, Firewall) Installation der Netzkomponenten (Switches) Konfiguration der Netzkomponenten Patchen der Anschlüsse Management der Infrastruktur Wartung der Netzkomponenten (bei Lifetime-Garantie und Kauf von Ersatzteilen) Dokumentation Nur Institutionen, die am MWN angeschlossen sind und die in Abstimmung mit dem LRZ das Netz aufgebaut haben, können diesen Dienst nutzen Leistungsumfang und Leistungsspezifika Ist das Netz einer Institution an das MWN angeschlossen, so ist das LRZ bereit, diese Netzinfrastruktur (Investitions- und Wartungskosten für die Netzkomponenten sind von der Einrichtung zu tragen) bis zu einer gewissen Größe zu betreuen. Bei einem Neubau sollte schon bei der Planung das LRZ mitwirken, damit LRZ-konforme Netzkomponenten beschafft werden können. Die Leistungen können nur erbracht werden, wenn auf Seiten der Institution ein kompetenter Netzverantwortlicher zur Verfügung steht (siehe hierzu: 2) Leistungsspezifika / Service Parameter Reaktionszeit: 4 Stunden Die Reaktionszeit gibt den Zeitraum an, innerhalb dessen das LRZ bezogen auf die Netzkomponenten, für die es verantwortlich ist, mit einer qualifizierten Umsetzung bzw. Störungsbehebung beginnt. Endet die Betriebszeit (werktags, Mo - Do von 8 18 Uhr, Fr 8 16 Uhr) vor Ablauf der Reaktionszeit, wird die Messung der Reaktionszeit so lange unterbrochen, bis die nächste planmäßige Betriebszeit anfängt. Ansprechpartner: Verfügbarkeit: > 97 % Servicedesk (für Störungsmeldungen und Service Requests) https://servicedesk.lrz.de oder Tel.: 089/ Die Verfügbarkeit gibt an, zu wie viel Prozent der Betriebszeit (24 h jeden Tag) die betreuten Komponenten pro Jahr tatsächlich zur Verfügung stehen. Die Verfügbarkeit wird für jede betreute Komponente (Switch) gemessen. Bei den Prozentangaben handelt es sich um generelle Richtwerte. Wartungszeiten: Wartungsfenster jeden Dienstag von 7.00 bis 9.00 Uhr Das betreute Netz wird möglichst störungs- und unterbrechungsfrei betrieben. Zur Durchführung von geplanten Routinewartungen, Aufbau- und Installationsarbeiten sowie für Software- und Hardware-Aktualisierungen werden feste Wartungszeiten ( Wartungsfenster ) reserviert. Wartungsfenster werden grundsätzlich nur bei Bedarf in Anspruch genommen unter Berücksichtigung der Anforderung, die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Notfall-Wartungsmaßnahmen aus gegebenem Anlass (z.b. CERT Sicherheitshinweis) werden vom LRZ unverzüglich ausgeführt, um die Sicherheit des MWN zu gewährleisten. Über den Notfall und die durchgeführten Wartungsmaßnahmen sowie deren voraussichtliche Dauer und den Zweck wird unverzüglich über entsprechend definierte Mechanismen informiert.

17 DLK des LRZ 11 Unterbrechungen (wann ungefähr, wie lange und welche Bereiche oder Dienste betroffen sind) werden mindestens einen Tag vorher bekannt gegeben. Die Ankündigungen erfolgen über Einrichtungszeiten: aktuelle Kurzmitteilungen ALI (http://www.lrz.de/aktuell/) und eingerichtete Mailverteilerlisten an die Netzverantwortlichen. 4 Wochen nach Vorliegen aller Voraussetzungen Voraussetzungen sind z.b. die Abnahme der passiven Netzkomponenten (Leitungen, Verteilerschränke) sowie das Vorhandensein der notwendigen Switches und Patch-Kabel. Reporting: über Infovista oder MRTG Mit Infovista (oder MRTG) ist es möglich für jeden Switch, der betreut wird, die notwendigen Informationen zu erhalten. Diese werden mit dem Nutzer individuell vereinbart und über eine WWW-Schnittstelle zur Verfügung gestellt Nutzer / Kunden Dieser Dienst steht nur Nutzern der Nutzerklassen (1) (3) zur Verfügung. Hierbei sind von den einzelnen Nutzerklassen folgende Kosten zu tragen (näheres zu den Nutzerklassen und Kostensätzen siehe Kapitel 7) Kosten Nutzerklasse Kostensatz (1) F (kostenfrei) (2) G (kostenfreie Grundversorgung) (3) B (Betriebskosten) (4), (5), (6) nicht verfügbar für diese Kunden Es wird unterschieden zwischen kleinen (< 48 Ports) und großen (> 48 Ports) Switches. Bei der Nutzung dieses Dienstes entstehen Einmalige Kosten für die Einrichtung bzw. Übernahme des bestehenden Netzes. Sie fallen einmalig pro Switch an und umfassen die Leistungen (falls notwendig): - Aufstellen des Netzkonzeptes mit dem Nutzer (VLANs, Firewall) - Installation der Netzkomponenten (Switches) - Konfiguration der Netzkomponenten - Patchen der Anschlüsse - Dokumentation Kosten für den laufenden Betrieb. Sie fallen monatlich an und umfassen die Leistungen: - Konfiguration der Netzkomponenten bei notwendigen Änderungen - Patchen der Anschlüsse bei notwendigen Änderungen - Management der Infrastruktur - Nachziehen der Dokumentation Switch-Größe Einmalig pro Switch Einrichtung / Übernahme Betriebskosten Laufend pro Switch, pro Monat Klein (< 48 Ports) Groß (> 48 Ports)

18 12 Dienstleistungen im Bereich Kommunikationsnetze 3.4 Nutzung virtueller Firewall Kurzbeschreibung Das LRZ kann Institutionen die Nutzung einer mandantenfähigen virtuellen Firewall (vfw) anbieten. Die virtuellen Firewalls sind als Blades (Einschubkarten) in den Cisco-Routern realisiert. Um diesen Dienst nutzen zu können, müssen die Netze der Institutionen, die mit der vfw geschützt werden sollen, über VLANs an die vfw herangeführt werden. Dazu ist notwendig: Konfigurieren des Netzes für den Einsatz einer vfw (VLAN) Bereitstellung der vfw mit Standardeinstellung Beratung des Nutzers bei der Konfiguration der vfw Nur Institutionen, die am MWN angeschlossen sind, können diesen Dienst nutzen Leistungsumfang und Leistungsspezifika Für die Konfiguration (außer Standardeinstellung) der vfw ist der Nutzer selbst verantwortlich. Es kann die Standardeinstellung nutzen oder selbst die Konfiguration über eine WEB-Schnittstelle ändern. Leistungsspezifika / Service Parameter Reaktionszeit: 4 Stunden Die Reaktionszeit gibt den Zeitraum an, innerhalb dem das LRZ bezogen auf den Firewall, mit einer qualifizierten Umsetzung bzw. Störungsbehebung beginnt. Endet die Betriebszeit (werktags, Mo - Do von 8 18 Uhr, Fr 8 16 Uhr) vor Ablauf der Reaktionszeit, wird die Messung der Reaktionszeit so lange unterbrochen, bis die nächste planmäßige Betriebszeit anfängt. Ansprechpartner: Verfügbarkeit: > 97 % Servicedesk (für Störungsmeldungen und Service Requests) https://servicedesk.lrz.de oder Tel.: 089/ Die Verfügbarkeit gibt an, zu wie viel Prozent der Betriebszeit (24 h jeden Tag) die betreuten Komponenten pro Jahr tatsächlich zur Verfügung stehen. Die Verfügbarkeit wird für die gesamte Einschubkarte (Blade) gemessen, auf dem die vfw realisiert ist. Bei den Prozentangaben handelt es sich um generelle Richtwerte. Wartungszeiten: Wartungsfenster jeden Dienstag von 7.00 bis 9.00 Uhr Das betreute Netz wird möglichst störungs- und unterbrechungsfrei betrieben. Zur Durchführung von geplanten Routinewartungen, Aufbau- und Installationsarbeiten sowie für Software- und Hardware-Aktualisierungen werden feste Wartungszeiten ( Wartungsfenster ) reserviert. Wartungsfenster werden grundsätzlich nur bei Bedarf in Anspruch genommen unter Berücksichtigung der Anforderung, die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Notfall-Wartungsmaßnahmen aus gegebenem Anlass (z.b. CERT Sicherheitshinweis) werden vom LRZ unverzüglich ausgeführt, um die Sicherheit der MWN zu gewährleisten. Über den Notfall und die durchgeführten Wartungsmaßnahmen, sowie deren voraussichtliche Dauer und den Zweck wird unverzüglich über entsprechend definierte Mechanismen informiert. Unterbrechungen (wann ungefähr, wie lange und welche Bereiche oder Dienste betroffen sind) werden mindestens einen Tag vorher bekannt gegeben. Die Ankündigungen erfolgen über Einrichtungszeiten: aktuelle Kurzmitteilungen ALI (http://www.lrz.de/aktuell/) und eingerichtete Mailverteilerlisten an die Netzverantwortlichen. 2 Wochen nach Vorliegen aller Voraussetzungen Voraussetzungen sind z.b. die Einrichtung des zu schützenden Netzes mit VLAN, Eintrag der FW-Administratoren in die Berechtigungsdatenbank, Schulung der Administratoren. Reporting: über Infovista oder MRTG Mit Infovista (oder MRTG) ist es möglich für jede vfw, die notwendigen Informationen zu erhalten. Diese werden mit dem Nutzer individuell vereinbart und über eine WWW-Schnittstelle zur Verfügung gestellt.

19 DLK des LRZ Nutzer / Kunden Dieser Dienst wird allen Nutzerklassen zur Verfügung gestellt. Hierbei sind von den einzelnen Nutzerklassen folgende Kosten zu tragen (näheres zu den Nutzerklassen und Kostensätzen siehe Kapitel 7) Kosten Nutzerklasse Kostensatz (1) F (kostenfrei) (2) G (kostenfreie Grundversorgung), dann B (Betriebskosten) (3), (4), (5) S (Selbstkosten) (6) V (Vollkosten) Bei der Nutzung dieses Dienstes entstehen Einmalige Kosten für die Einrichtung der vfw. Sie umfassen die Leistungen: - Konfigurieren des Netzes für den Einsatz einer vfw (VLAN) - Eintrag der Administratoren in die Berechtigungsdatenbank - Beratung des Nutzers bei der Konfiguration der vfw Kosten für den laufenden Betrieb. Sie fallen monatlich an und umfassen die Leistungen: - Wartung der vfw (Software- und Hardware-Wartung) - Beratung der Nutzer Betriebskosten Selbstkosten Vollkosten Einmalige Kosten Einrichtung Laufende Kosten pro Monat

20 14 Dienstleistungen im Bereich Kommunikationsnetze 3.5 Nutzung des Service Load Balancers (SLB) Kurzbeschreibung Das LRZ bietet Institutionen die Nutzung eines virtuellen Servers über ein Load Balancing-System an. Load Balancer sind in der Lage Verkehr über eine Dienstadresse an verschiedene Serversysteme zu verteilen. Sie erlauben dadurch die auftretende Last zu verteilen (Load Balancing) aber auch durch Erhöhung der Redundanz eine Erhöhung der Verfügbarkeit. Durch Verwendung von mehreren virtuellen Maschinen hinter einem SLB ist es z.b. möglich, Softwareupdates auf den Maschinen durchzuführen ohne dass es dadurch zu Dienstunterbrechungen kommt. Voraussetzungen: Um den SLB nutzen zu können, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: Eckdaten des Dienstes (Verbindungen, Bandbreite, Anzahl gleichzeitige Verbindungen) müssen vorliegen Mindestens zwei virtuelle Server (vgl. Abschnitt 4.3) Beratung des Nutzers und Abstimmung eines Architekturkonzeptes Nur Institutionen, die am MWN angeschlossen sind, können diesen Dienst nutzen Leistungsumfang und Leistungsspezifika Ansprechpartner: Servicedesk https://servicedesk.lrz.de oder Tel.: 089/ Leistungsspezifika / Service Parameter Reaktionszeit: 4 Stunden Die Reaktionszeit gibt den Zeitraum an, innerhalb dem das LRZ bezogen auf den SLB, mit einer qualifizierten Umsetzung bzw. Störungsbehebung beginnt. Endet die Betriebszeit (werktags, Mo - Do von 8 18 Uhr, Fr 8 16 Uhr) vor Ablauf der Reaktionszeit, wird die Messung der Reaktionszeit so lange unterbrochen, bis die nächste planmäßige Betriebszeit anfängt. Ansprechpartner: Verfügbarkeit: > 97 % Servicedesk (für Störungsmeldungen und Service Requests) https://servicedesk.lrz.de oder Tel.: 089/ Die Verfügbarkeit gibt an, zu wie viel Prozent der Betriebszeit (24 h jeden Tag) die betreuten Komponenten pro Jahr tatsächlich zur Verfügung stehen. Die Verfügbarkeit wird für den gesamten SLB gemessen, auf dem der entsprechende Kunden-Dienst realisiert ist. Bei den Prozentangaben handelt es sich um generelle Richtwerte. Wartungszeiten: Wartungsfenster jeden Dienstag von 7.00 bis 9.00 Uhr Das betreute Netz wird möglichst störungs- und unterbrechungsfrei betrieben. Zur Durchführung von geplanten Routinewartungen, Aufbau- und Installationsarbeiten sowie für Software- und Hardware-Aktualisierungen werden feste Wartungszeiten ( Wartungsfenster ) reserviert. Wartungsfenster werden grundsätzlich nur bei Bedarf in Anspruch genommen unter Berücksichtigung der Anforderung, die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Notfall-Wartungsmaßnahmen aus gegebenem Anlass (z.b. CERT Sicherheitshinweis) werden vom LRZ unverzüglich ausgeführt, um die Sicherheit der IT-Infrastruktur im MWN zu gewährleisten. Über den Notfall und die durchgeführten Wartungsmaßnahmen, sowie deren voraussichtliche Dauer und den Zweck wird unverzüglich über entsprechend definierte Mechanismen informiert. Unterbrechungen (wann ungefähr, wie lange und welche Bereiche oder Dienste betroffen sind) werden mindestens einen Tag vorher bekannt gegeben. Die Ankündigungen erfolgen über aktuelle Kurzmitteilungen ALI (http://www.lrz.de/aktuell/) und eingerichtete Mailverteilerlisten an die Netzverantwortlichen.

21 DLK des LRZ 15 Einrichtungszeiten: Beratung: 2 Wochen nach Vorliegen einer Anforderung und aller notwendigen Informationen Konfiguration und Inbetriebnahme: 1 weitere Woche. Die Konfiguration des SLB und Änderungen in der Konfiguration erfolgen ausschließlich durch das LRZ. Service Requests zur Änderung der Konfiguration sind an den Servicedesk zu richten. Reporting: Nutzer / Kunden Für die Nutzer wird monatlich ein Standard-Report über Ihren Dienst erstellt. Dieser Dienst wird nur Nutzern der Nutzerklassen (1) (3) zur Verfügung gestellt. Hierbei sind von den einzelnen Nutzerklassen folgende Kosten zu tragen (näheres zu den Nutzerklassen und Kostensätzen siehe Kapitel 7) Kosten Nutzerklasse Kostensatz (1) B (Betriebskosten) (2), (3) S (Selbstkosten) Bei der Nutzung dieses Dienstes entstehen (4), (5), (6) nicht verfügbar für diese Kunden Kosten für die Einrichtung des SLB. Diese Kosten fallen einmalig an und umfassen die Leistungen: - Erstellung eines Architekturkonzeptes für den Betrieb des Dienstes hinter dem SLB - Konfigurieren des Netzes für den Einsatz des Dienstes hinter dem SLB - Einrichtung eines Pools mit standardmäßig zwei Nodes - Einrichtung einer Wartungsseite nach Vorgaben des Kunden Kosten für den laufenden Betrieb. Diese Kosten fallen jährlich an und umfassen die Leistungen: - Wartung des SLB (Software- und Hardware-Wartung) - Beratung der Nutzer - Änderung der Konfiguration Einmalige Kosten für Einrichtung Betriebskosten Selbstkosten Laufende Kosten jährlich

22 16 Dienstleistungen im Bereich Kommunikationsnetze 3.6 Registrierung von Domain-Namen Kurzbeschreibung Das LRZ kann Institutionen die Registrierung von Domain-Namen anbieten. Dabei können Domains unterhalb der Top-Level-Domains.de,.com,.eu,.info,.net,.org und.bayern registriert werden. Es ist auch möglich Domains unter anderen Top-Level-Domains zu registrieren. Die Kosten hierfür sind im Einzelfall zu ermitteln. Domains die bereits bei einem anderen Domain-Reseller bestehen, können zum LRZ transferiert werden Leistungsumfang und Leistungsspezifika Die vom Kunden beantragte Domain wird für ein Jahr registriert und jeweils automatisch um ein weiteres Jahr verlängert. Falls der Kunde die Domain nicht mehr benötigt, teilt er dies dem LRZ mit. Die Domain wird dann vom LRZ zum nächstmöglichen Zeitpunkt (i.d.r. Zeitpunkt der nächsten Verlängerung) gekündigt. Leistungsspezifika / Service Parameter Reaktionszeit: 4 Stunden Die Reaktionszeit gibt den Zeitraum an, innerhalb dessen das LRZ Domainregistrierungen oder Transfers anstößt. Die tatsächliche Verfügbarkeit der Domain hängt von der Bearbeitungszeit der jeweiligen Registrierungsstelle ab. Ansprechpartner: Wartungszeiten: Einrichtungszeiten: Servicedesk (für Störungsmeldungen und Service Requests) https://servicedesk.lrz.de oder Tel.: 089/ keine 1 Tag (nachdem alle Voraussetzungen erfüllt sind) Insbesondere bei Transfers von bereits bestehenden Domains ist die Mithilfe des Kunden erforderlich. Der Kunde muss den Transfer bei seinem alten Provider genehmigen und die Autorisierungdaten (z.b. Outcodes), die er von diesem erhält, an das LRZ weitergeben Nutzer / Kunden Dieser Dienst wird allen Nutzerklassen zur Verfügung gestellt. Hierbei sind von den einzelnen Nutzerklassen folgende Kosten zu tragen (näheres zu den Nutzerklassen und Kosten-sätzen siehe Kapitel 7) Nutzerklasse Kostensatz (1) G (kostenfreie Grundversorgung): F (kostenfrei) für Domains, die den Namen der Organisation repräsentieren, B (Betriebskosten) für sonstige Namen (2), (3), (4), (5) S (Selbstkosten) (6) V (Vollkosten)

23 DLK des LRZ Kosten Der Dienst beinhaltet Registrierungskosten, sowie ggf. beim LRZ entstehenden Transferkosten und ggf. die Verlängerungskosten für den gewünschten Domainnamen. Falls beim Transfer von Domains, beim abgebenden Domainprovider Kosten für den Transfer entstehen, so sind diese durch den Kunden zu tragen. Die angegebenen Kosten fallen jährlich an. Top-Level- Domain Betriebskosten Selbstkosten Vollkosten.de.com,.eu,.info,.net,.org.bayern Standard.bayern 3-Letter.bayern Premium Sonstige Preis auf Anfrage

24 18 Dienstleistungen im Bereich Kommunikationsnetze 3.7 Internetzugang bei Tagungen Kurzbeschreibung Für eine Veranstaltung (Tagung, Kongress, Konferenz, Workshop usw.) im Bereich des MWN, können vom LRZ bei Bedarf Netzzugänge so eingerichtet werden, dass (externe) Teilnehmer das Internet und das MWN nutzen können. Bei Veranstaltungen, deren Teilnehmer rein aus dem akademisch-wissenschaftlichen Umfeld kommen, empfiehlt sich die Nutzung des eduroam-dienstes, der kostenfrei an allen Standorten des Münchner Wissenschaftsnetzes zur Verfügung steht (http://www.lrz.de/services/netz/mobil/eduroam/). Für Veranstaltungen mit wenigen Teilnehmern besteht auch die Möglichkeit statt eines Konferenznetzes, über den Masteruser, WLAN-Gastkennungen einrichten zu lassen (s. https://www.lrz.de/services/kennung/#wlan-gastkennungen). Hier erhält jeder der Gäste eine individuelle, zeitlich befristete Gastkennung mit der das WLAN genutzt werden kann. Für Veranstaltungen werden Internet-Zugänge freigeschaltet. Möglich ist der Zugang prinzipiell sowohl über feste Netzanschlussdosen (100 MBit/s LAN) als auch über drahtlosen Zugang (WLAN nach IEEE b/g/n). Die Realisierbarkeit hängt von der vorhandenen Infrastruktur ab, nicht in allen Gebäuden und Räumen ist eine solche Möglichkeit gegeben Leistungsumfang und Leistungsspezifika Während der Veranstaltung ist an den freigeschalteten Datendosen und/oder an den WLAN-Access-Points (standardmäßig) ein fest vorgegebenes IP-Adress-Netz verfügbar. Dieses wird per DHCP zugewiesen. Bei exzessivem Datenverkehr (z.b. durch einen Virus-infizierten Rechner) wird der Zugang für diesen Rechner gesperrt, es gelten die Beschränkungen des LRZ-Gateways Secomat. Beim Zugang über WLAN ist die SSID mwn-events mit WPA2-Verschlüsselung zu verwenden. Dazu erhält der Veranstalter einen Veranstaltungsnahmen sowie ein Passwort, das zur Anmeldung der Konferenzteilnehmer verwendet werden muss. An die Teilnehmer der Veranstaltung sollte ein Blatt mit Informationen zum Netzzugang verteilt werden. Leistungsspezifika / Service Parameter Reaktionszeit: 4 Stunden Die Reaktionszeit gibt den Zeitraum an, innerhalb dem das LRZ bezogen auf den AP oder den Switch, an dem die freigeschalteten Netzanschlussdosen hängen, mit einer qualifizierten Umsetzung bzw. Störungsbehebung beginnt. Ansprechpartner: Verfügbarkeit: > 97 % Servicedesk (für Störungsmeldungen und Service Requests) https://servicedesk.lrz.de oder Tel.: 089/ Die Verfügbarkeit gibt an, zu wie viel Prozent der Zeit der Veranstaltung (i. A. 8 bis 20 Uhr) die betreuten Komponenten tatsächlich zur Verfügung stehen. Wartungszeiten: Einrichtungszeiten: keine 4 Wochen vor der Veranstaltung Die aktuellen Anforderungen müssen rechtzeitig (mindestens 4 Wochen vorher) mit dem LRZ abgestimmt werden. Dazu ist das Anmeldeformular auszufüllen, s. https://www.lrz.de/services/netz/wlan/mwn-events/antragsformular/. Reporting: über Infovista oder MRTG Mit Infovista (oder MRTG) ist es möglich für jeden Switch, der für das Veranstaltungsnetz freigeschaltet wurde, die notwendigen Informationen zu erhalten. Diese werden bei Bedarf dem Nutzer über eine WWW- Schnittstelle zur Verfügung gestellt. Die Anzahl der über das Konferenz-WLAN angemeldeten Geräte wird per Mail an den Antragsteller verschickt.

25 DLK des LRZ Nutzer / Kunden Dieser Dienst wird allen Nutzerklassen zur Verfügung gestellt. Hierbei sind von den einzelnen Nutzerklassen folgende Kosten zu tragen (näheres zu den Nutzerklassen und Kostensätzen siehe Kapitel 7) Kosten Nutzerklasse Kostensatz (1), (2) F (kostenfrei) (3), (4), (5) S (Selbstkosten) (6) V (Vollkosten) Der Dienst kann nur in Gebäuden, in denen das MWN mit einer strukturierten Verkabelung und WLAN (http://www.lrz.de/services/netz/mobil/mobil-anschluesse/) vorhanden ist, angeboten werden. Bei der Nutzung dieses Dienstes fallen folgende Kosten an: Kosten für die Einrichtung des Internetzugangs während der Veranstaltung Diese Kosten fallen einmalig an und umfassen die Leistungen: - Gespräch mit Nutzer bezüglich der Konfiguration für die Veranstaltung - Konfigurieren des Netzes - Reaktionszeit von 1 Stunde bei Störungen - Telefonberatung bei Anlaufschwierigkeiten Nutzungsgebühr - Die Nutzung des Konferenz-WLANs wird pro angemeldetem Gerät und pro Konferenztag berechnet. Ein Teilnehmer an der Konferenz kann u.u. auch mehrere Geräte während der Konferenz nutzen. Die Nutzung von eduroam für Besucher aus anderen Hochschulen oder Forschungseinrichtungen ist kostenlos. Internetzugang bei Tagungen Einrichtungsgebühr Pro Gerät und Tag Kosten

26 20 Dienstleistungen im Bereich Kommunikationsnetze 3.8 Frequenz- und Positionierungsplanung von Access Points Kurzbeschreibung Das LRZ bietet seine Kompetenz bei der Optimierung der WLAN-Versorgung an. Dieser Dienst ist sinnvoll bei komplizierten Gebäudegeometrien oder technisch komplexen WLAN-Installationen. Für die meisten Gebäude reicht ein Gebäudegrundriss, um auf dieser Basis die Positionierung von Access Points festzulegen. Diese Leistung kann aber nur für Access Points erbracht werden, die im MWN bereits im Einsatz sind und später auch vom LRZ betrieben werden. Es ist zwingend erforderlich, dass Gebäudegrundrisse im CAD- Format (AutoCAD) vorhanden sind. Die Planung kann folgende Teilaspekte umfassen: Platzierungs- und Frequenzplanung für Access Points auf Grundlage des CAD-Planes Durchführung einer Bestandsmessung vor Ort Durchführung einer Simulationsmessung vor Ort (die dafür notwendigen Access Points und Stative stellt das LRZ zur Verfügung) Platzierungs- und Frequenzplanung für Access Points auf Basis der Messergebnisse. Es können auch einzelne Punkte der obigen Liste beauftragt werden. Der Kunde erhält ein qualifiziertes Gutachten mit Vorschlägen zur Platzierung und Frequenzwahl von Access Points, sowie eine Darstellung der Abdeckung und erwarteten Leistung des geplanten WLAN-Netzes Leistungsumfang und Leistungsspezifika Ansprechpartner: Einrichtungszeiten: Nutzer / Kunden Servicedesk https://servicedesk.lrz.de oder Tel.: 089/ Beratung 2 Wochen nach Vorliegen einer Anforderung und der notwendigen Unterlagen. Unterlagen sind z.b. Gebäudepläne im CAD-Format.Ssie werden bei Beauftragung vereinbart. Die Messung und die Erstellung des Gutachtens erfolgt innerhalb von 4 Wochen nach der erfolgten Beratung. Dieser Dienst wird allen Nutzerklassen zur Verfügung gestellt. Hierbei sind von den einzelnen Nutzerklassen folgende Kosten zu tragen (näheres zu den Nutzerklassen und Kostensätzen siehe Kapitel 7) Kosten Nutzerklasse Kostensatz (1) B (Betriebskosten) (2), (3), (4), (5) S (Selbstkosten) (6) V (Vollkosten) Es werden die zuständigen Spezialisten des LRZ nach Stundensätzen bereitgestellt. Die Kosten pro Stunde sind: Tätigkeit Messung vor Ort Planungsleistung Stundensatz

27 DLK des LRZ Videoübertragungen im MWN Kurzbeschreibung Für eine Veranstaltung (Tagung, Kongress, Konferenz, Workshop usw.) im Bereich des MWN kann das LRZ Videoübertragungen zwischen Räumen (Hörsälen, Operationsräumen) innerhalb des MWN oder von außen realisieren. Der Umfang der Leistungen ist: Bereitstellung der notwendigen Hardware (Tandberg) Installation der Hardware Vorherige Überprüfung der Videoübertragung Betreuung während der Übertragung Leistungsumfang und Leistungsspezifika Zwischen zwei Räumen (z.b. Hörsaal, Operationsraum), die am MWN angeschlossen sind, können hochwertige Videoübertragungen (Protokoll H.323) realisiert werden. Dies kann genutzt werden, um z.b. eine Operation für eine Veranstaltung in einen Hörsaal zu übertragen oder eine Vorlesung an zwei Standorten anzubieten. Eine Übertragung von/nach außerhalb des MWN ist möglich, wenn das Protokoll (H.323) und die notwendige Verkehrsgüte (Jitter, Delay) vorhanden sind. Es werden vom LRZ die Video- und Audio- Signale übertragen. Die Erzeugung und Darstellung der Bilder und Töne gehört nicht zur Leistung des LRZ. Leistungsspezifika / Service Parameter Reaktionszeit: 4 Stunden Bei Bedarf ist ein Mitarbeiter des LRZ während der Videoübertragung vor Ort. Ansprechpartner: Verfügbarkeit: > 97 % Servicedesk (für Störungsmeldungen und Service Requests) https://servicedesk.lrz.de oder Tel.: 089/ Die Verfügbarkeit gibt an, zu wie viel Prozent der Zeit der Veranstaltung (i. A. 8 bis 20 Uhr) die betreuten Komponenten tatsächlich zur Verfügung stehen. Wartungszeiten: Einrichtungszeiten: keine 4 Wochen vor der Veranstaltung Die aktuellen Anforderungen müssen rechtzeitig (mindestens 4 Wochen vorher) mit dem LRZ abgestimmt werden. Es ist daher eine mit Angabe der Orte und des Zeitraums an das LRZ zu richten Nutzer / Kunden Dieser Dienst wird allen Nutzerklassen zur Verfügung gestellt. Hierbei sind von den einzelnen Nutzerklassen folgende Kosten zu tragen (näheres zu den Nutzerklassen und Kostensätzen siehe Kapitel 7). Nutzerklasse Kostensatz (1), (2) F (kostenfrei) (3), (4), (5) S (Selbstkosten) (6) V (Vollkosten)

28 22 Dienstleistungen im Bereich Kommunikationsnetze Kosten Der Dienst kann nur in Gebäuden/Räumen, in denen das MWN mit einer strukturierten Verkabelung vorhanden ist, angeboten werden. Bei Unklarheiten ist der Arealbetreuer (http://www.lrz.de/services/netz/arealbetreuer/) gerne behilflich. Bei der Nutzung dieses Dienstes fallen folgende Kosten an: Kosten für die Einrichtung der Videoübertragung Diese Kosten fallen einmalig pro Raum an und umfassen die Leistungen: - Gespräch mit Nutzer und beteiligten Firmen bezüglich der Videoübertragung für die Veranstaltung - Installation der notwendigen Hardware - Test der Videoübertragung Kosten für Betreuung während der Übertragung - Wird eine Betreuung während der Übertragung gewünscht, so wird nach Stunden zu folgenden Sätzen abgerechnet: Selbstkosten Vollkosten Einrichtungsgebühren Betreuung (pro Std.)

29 DLK des LRZ 23 4 Dienstleistungen im Bereich Rechner und Speicher

30 24 Dienstleistungen im Bereich Rechner und Speicher 4.1 Begriffsdefinitionen Für den Betrieb von Rechensystemen und Servern am LRZ gibt es derzeit zwei unterstützte Servicekonfigurationen: Dabei bedeutet Attended Housing physischer Cluster-Knoten mit Linux; Attended Hosting virtueller Server mit Linux oder Windows. Attended - das LRZ ist für das Betriebssystem zuständig Housing - die Rechnerhardware ist Eigentum des Kunden Hosting - die Rechnerhardware ist Eigentum des LRZ Physisch - das Betriebssystem setzt auf physischer Hardware auf Virtuell - das Betriebssystem setzt auf virtueller Hardware auf Cluster-Knoten - ist Bestandteil eines zentral verwalteten Pools von Rechnern Server - ein eigenständiger, individuell konfigurierbarer Rechner Linux - Betriebssystem Windows - Betriebssystem Andere Kombinationen bedürfen der individuellen Abstimmung mit der LRZ-Leitung. Details über die jeweiligen, vom LRZ unterstützten Kombinationen folgen in den anschließenden Abschnitten.

31 DLK des LRZ Attended Housing physischer Cluster-Knoten Kurzbeschreibung Attended Housing physischer Cluster-Knoten umfasst die Aufstellung, Netzanbindung, den Betrieb und die Administration von kundeneigenen Rechnern in 19 -Einbauschränken sowie die Einbindung dieser Systeme in das Linux-Cluster des LRZ unter Nutzung der vorhandenen Infrastruktur inkl. USV (20s Autonomiezeit), Klimatechnik und Zutrittsschutz. Es sind Vorgaben des LRZ für die zu unterstützende Hardware einzuhalten! Das LRZ unterstützt kein Unattended Housing von Cluster-Knoten Leistungsumfang und Leistungsspezifika Leistungsumfang Unterbringung der Rechner im Rechenzentrum - Schrankanteil in den Räumlichkeiten des LRZ - Klimatisierung - Stromversorgung über zwei unabhängige Stromkreise (230 V), nicht exklusiv - Anbindung an die dynamische USV mit einer Notlaufzeit von mindestens 20 Sekunden Überwachter Betrieb im Rechenzentrum Remote-Management (Zugriff auf die Systeme im Rechenzentrum per Fernsteuerung) Netzanbindung - Die Cluster-Knoten erhalten IP-Adressen aus dem Bereich des Linux-Clusters (öffentl. IPv4- Subnetz: /24 öffentl. IPv6-Subnetz: 2001:4ca0:0:200::, priv. Subnetze: Maske: ). Falls betriebliche Gründe des LRZ es erforderlich machen, kann das System auch einem anderen Subnetz zugeteilt werden. - Die Bandbreite der Netzanbindung beträgt wahlweise 1 GBit, 2 GBit (trunked), 10 GBit oder 20 GBit (trunked) Betriebsführung der Cluster-Knoten - Installation und Administration des Betriebssystems - Pflege von Hardware und Betriebssystem-Software - Einbindung in das Stapelverarbeitungssystem des Linux-Clusters - Anbindung an die Cluster-Dateisysteme sowie das zentrale Cluster-Software-Repository - Systemüberwachung - Professionelle Datensicherung und Datenwiederherstellung unter Nutzung von zentraler RZ- Technik (TSM-Backup/Restore) - Support (inklusive Entstörung) via LRZ Servicedesk Optional mögliche Leistungen - Beschaffung von Hardware - Pflege von spezifischer Anwendungssoftware, falls Know-How hierfür am LRZ vorhanden ist Leistungsspezifika / Service Parameter Technische Anforderungen bei der (Eigen-)Beschaffung von Cluster-Knoten - Zusammen mit dem Kunden werden die Anforderungen an die Rechner-Hardware festgelegt. Das LRZ unterstützt den Kunden bei der Erstellung der Ausschreibungsunterlagen. Hierbei wird besonderer Wert auf eine möglichst einfache Integrationsmöglichkeit der zu beschaffenden Hardware in das Betriebskonzept des LRZ gelegt. Um die eingesetzte Hardware möglichst einheitlich zu halten, bestimmt das LRZ den Hersteller und Typ der zu housenden Rechner. Ausnahmen von dieser Regel können nur in besonders begründeten Fällen zugelassen werden, wobei der Preis für das Housing solcher Knoten dann gesondert zu verhandeln ist. - Soweit (typischerweise bei Nichtstandard-Systemen) der Hersteller einen eigenen Softwarestack bzw. die Systemsoftware mitliefert und installiert, ist ein gültiger Softwarepflegevertrag

32 26 Dienstleistungen im Bereich Rechner und Speicher zwischen Kunden und dem Hersteller dieser Software eine notwendige Voraussetzung für den Betrieb dieser Systeme in den Rechnerräumen des LRZ. - Die zum Einsatz kommende Rechnerhardware muss Unterstützung für Remote-Reset-Möglichkeit aller Systeme sowie das Auslesen von CPU-Temperaturen und Lüfterdrehzahlen der Systeme im laufenden Betrieb unter Linux bieten. - Mit den Systemen muss auch eine ausreichende Anzahl von Power Distribution Units (PDUs, Stromverteilern) geliefert werden, die das Auslesen des aktuellen Stromverbrauchs gestatten und Remote Management gestatten. - Die Beschaffung der Hardware muss alle für Installation, Betrieb und Überwachung notwendigen Management-Komponenten (z. B. interne Management-Switches, Netzwerkkabel) beinhalten - Alle Komponenten sind mit mindestens 3 Jahre Vor-Ort-Garantie zu beschaffen. Nach Ablauf der Gewährleistungsfrist ist die Wiederinstandsetzung der Geräte nach Hardwareausfällen durch den Kunden, z.b. durch Abschluss eines entsprechenden Wartungsvertrages, sicherzustellen. Eine Beschaffung von Ersatzteilen für nicht mehr in Gewährleistung befindliche Geräte ist nicht Aufgabe des LRZ und hat somit durch den Kunden zu erfolgen. - Für die notwendige Klimatisierung der Systeme bestehen drei Alternativen: Luftkühlung, Kaltwasserkühlung auf Rack-Ebene, und direkte Warmwasserkühlung; der Einsatz letzterer erfordert speziell modifizierte System-Boards und die Möglichkeit der Anbindung an die Kühlkreislauf-Infrastruktur des LRZ und ist daher an Beschaffung durch das LRZ selbst gebunden. Unterstützte Betriebssysteme - SLES für x86_64-architektur. - Der Release-Stand hängt vom Support durch SUSE ab und kann sich im Laufe der Zeit ändern. Solche Änderungen werden dem Kunden durch das LRZ vorab rechtzeitig mitgeteilt, da sie in der Regel mit Pflege-Maßnahmen der vom Kunden auf den Systemen implementierten Anwendungen verbunden sind. Sicherheit - Die Konfiguration der Cluster-Firewall wird mit dem jeweiligen Institut abgesprochen. Der Einsatz einer Firewall vor dem Cluster ist verpflichtend. - Das Einspielen von Updates geschieht täglich und im laufenden Betrieb. Betriebskonzept - Das Betriebskonzept der gehousten Cluster-Knoten orientiert sich hinsichtlich Benutzerverwaltung, Warteschlangensystem und Clusterzugang am bestehenden Linux-Cluster des LRZ. - Eine Integration der Rechner in das bestehende Cluster wird in jedem Fall angestrebt. Störungsfall - Die Meldung von Störungen erfolgt über das Service-Desk des LRZ. Die Behebung von Störungen geschieht nach dem Best Effort -Prinzip, d.h. garantierte Reaktionszeiten werden nicht zugesichert. Dies gilt auch für Störungen, die sich als unbeabsichtigte Seiteneffekte aus Wartungsmaßnahmen des LRZ ergeben. Für längerfristige Ausfälle kann in beiderseitigem Einvernehmen eine Erstattung von Kostenanteilen vereinbart werden. - Für Störungen, die nachweisbar durch Fehler an mit dem Betriebssystem installierten fachspezifischen Anwendungsprogrammen ausgelöst werden, behält sich das LRZ vor, die Analyse und Behebung des Problems an den Kunden zurückzuverweisen. Dasselbe gilt für Störungen an nichtkommerziellen Anwendungsprogrammen aus dem LRZ-Software-Repository, wenn das LRZ die Fehlerbehebung wegen mangelnden Knowhows oder wegen zu groß erwarteten zeitlichen Aufwands als nicht aussichtsreich einstuft. Außerbetriebnahme - Das LRZ behält sich vor, Nicht-Standard-Kundensysteme deren Softwarepflegevertrag ausgelaufen ist, außer Betrieb zu nehmen. - Altsysteme sind spätestens innerhalb von 8 Wochen nach Außerbetriebnahme durch den Kunden am LRZ abzuholen und fachgerecht zu entsorgen.

33 DLK des LRZ 27 Nutzungsrichtlinien Die dienstspezifischen Richtlinien für die Nutzung des MWN, des ABS und des Online-Speichers sind zu beachten. Weitere Details oder Abweichungen vom Standardangebot werden gegebenenfalls in einem individuellen Dienstleistungsvertrag (SLA) festgelegt Nutzer / Kunden Dieser Dienst steht nur Nutzern der Nutzerklassen (1) (3) zur Verfügung. Der Nutzer trägt die Selbstkosten (S), d.h. Investitions- und Betriebskosten (näheres zu den Nutzerklassen und Kostensätzen siehe Kapitel 7) Kosten Die Kostensätze sind in zwei Kategorien eingeteilt: Einmalig im Rahmen der Erstinbetriebnahme anfallende Kosten und jährlich zu entrichtende Betriebskosten. Einmalig bei Erstinbetriebnahme fallen an: Attended Housing von Cluster-Knoten Erst-Installation pro Knoten 10 GigE-Anbindung an das LRZ-Datennetz (pro 10 GigE Switchport) Beschaffungskosten Einmalige Kosten lt. Vertrag mit Lieferant Die jährlich anfallenden Betriebskosten ergeben sich je nach dem Beschaffungs- und Betriebsmodell aus den Zahlen der folgenden Tabelle: Attended Housing von Cluster-Knoten Administrationskosten pro Rechenknoten (bzw. Betriebssysteminstanz) SLES Betriebssystemlizenz pro 2-Sockel-System Pro spezifisch angefordertem Software-Paket im LRZ Repository Strom und Klima pro kw Anschlussleistung bei Einsatz von Luftkühlung Strom und Klima pro kw Anschlussleistung bei Einsatz von Kaltwasserkühlung (auf Rack-Ebene) Strom und Klima pro kw Anschlussleistung bei Einsatz von Warmwasserkühlung Stellplatzkosten pro 19 -Höheneinheit Betriebskosten pro Jahr Nach Vereinbarung Die reale Stromaufnahme (Anschlussleistung der installierten Hardware) wird kontinuierlich aufgezeichnet. Es wird die durchschnittliche Stromaufnahme des vergangenen Jahres in Rechnung gestellt. Für manche Kunden besteht darüber hinaus die Möglichkeit, die Strom- und Klimakosten von sonstigen Kosten abzutrennen; die entsprechenden Vereinbarungen mit Dritten sind vom Kunden hierzu selber zu treffen.

34 28 Dienstleistungen im Bereich Rechner und Speicher 4.3 Virtuelle Server Kurzbeschreibung Für den Betrieb spezialisierter Dienste, die nicht direkt vom LRZ angeboten werden, können virtuelle Server verwendet werden. Das LRZ stellt dabei einen virtuellen Server mit Betriebssystem zur Verfügung und der Kunde kann seine eigenen Anwendungen installieren und betreiben. Leistungen Bereitstellung und Betrieb eines virtuellen Servers Administratorzugriff für den Kunden Installation und Updatemanagement für eine unterstützte Version von Linux oder Windows Flexible Anpassung von Rechenleistung, Arbeitsspeicher und Speicherplatz nach Bedarf Leistungsfähige Netzanbindung Integration mit weiteren Diensten des LRZ (z.b. Eigene Netze mit Firewall, Load-Balancing, TSM- Backup) Nutzen für den Kunden Betrieb in einem klimatisierten, gesicherten Rechenzentrum auf hochverfügbarer Infrastruktur Speicherung von Daten auf redundanten Speichersystemen Eigene Anwendungen können individuell installiert und betrieben werden Vorinstalliertes und vorkonfiguriertes Betriebssystem, das optimal auf die Umgebung abgestimmt ist Aktueller Stand des Betriebssystems Leistung und Größe des Servers können jederzeit an den Bedarf angepasst werden Schnelle Übertragung großer Datenmengen direkt ins Kernnetz des LRZ und ins Internet Optional können komplexe Umgebungen mit mehreren Servern, Load-Balancing und Datensicherung auf Dateiebene konfiguriert werden Leistungsumfang und Leistungsspezifika Betriebsmodell Virtuelle Server werden im Betriebsmodell Managed Hosting angeboten. Das bedeutet, dass das LRZ eine unterstützte Version von Linux oder Windows installiert und mit Updates versorgt. Der Kunde erhält vollständigen Administratorzugriff auf seinen Server. Achtung: Die Installation oder der Betrieb eigener Linux- oder Windows-Versionen sowie anderer Betriebssysteme wird ab 2015 nicht mehr unterstützt. Leistungsumfang Einrichtung des virtuellen Servers auf der LRZ-Infrastruktur innerhalb der definierten Leistungsparameter nach den Anforderungen des Kunden o Auf Wunsch Einrichtung von zusätzlichen virtuellen Festplatten Betriebsfähige Bereitstellung des gewünschten Betriebssystems (Linux/Windows) Netzanbindung mit einer eigenen IP-Adresse o o Virtuelle Server werden standardmäßig wahlweise in einem von zwei Subnetzen betrieben o o MWN-weit: private IP-Adresse, die innerhalb des Münchner Wissenschaftsnetzes verfügbar ist Weltweit verfügbar: öffentliche IP-Adresse Optional ist die Bereitstellung eines eigenen VLANs mit einem eigenen Subnetz und Firewall möglich (gegen Aufpreis)

35 DLK des LRZ 29 Betrieb und Entstörung des virtuellen Servers o Die Behebung von Störungen geschieht nach dem Best Effort -Prinzip, d.h. eine schnelle Problembeseitigung wird angestrebt, eine festgelegte Lösungszeit kann jedoch nicht zugesichert werden. Automatische Sicherheitsupdates für Betriebssystemkomponenten Tägliche Snapshot-Datensicherung des gesamten Speichers des virtuellen Maschine für einen Zeitraum von 14 Tagen Verwaltungszugriff für Kunden o o Der Kunde erhält eine Kennung mit Administratorberechtigungen auf dem virtuellen Server Der Kunde erhält Zugriff auf eine Management Plattform für folgende Verwaltungstätigkeiten: o o Fernwartung des installierten Betriebssystems über die VMware-Konsole (Neu-)Starten und Stoppen der VMs Betriebssystem Der Kunde nutzt während der Laufzeit des Betriebssystems die vom LRZ erworbenen Lizenzen. Nach Abschaltung der virtuellen Maschine erlischt das Lizenznutzungsrecht. Bei Windows-Server-Systemen ist zu beachten, dass der Kunde für eventuell zusätzlich benötigte Client Access Lizenzen (CALs) sowie die Lizenzierung der vom Kunden installierten Dienste verantwortlich ist. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Servicedesk (https://servicedesk.lrz.de oder Tel.: 089/ ). Zum aktuellen Zeitpunkt (04/2015) sind folgende Betriebssysteme verfügbar: Linux o SUSE Linux Enterprise Server 11 SP4 und 12 SP0 für 64bit-Architektur (x86_64) Windows o Windows Server 2012 R2 für 64bit-Architektur (deutsch oder englisch) Nutzungsbedingungen und weitere Leistungsparameter Das LRZ übernimmt die fachgerechte Installation und Pflege des Betriebssystems. Der Kunde ist für die fachgerechte, sichere Konfiguration und die Updates der installierten Anwendungen verantwortlich. Auf jedem virtuellen Server sind die sog. VMware-Tools, die den Betrieb virtueller Server optimieren, und eine administrative Kennung für das LRZ installiert. Vom LRZ installierte Management-Mechanismen dürfen nicht durch technische Maßnahmen unterbunden werden. Dies gilt insbesondere für VMware-Tools, administrative Kennungen, Update- und Monitoring-Mechanismen. Bei Verstößen gegen die Sicherheitsrichtlinien oder bei missbräuchlicher Nutzung des Netzes bzw. der VMs durch Dritte wird das LRZ die entsprechende VM am Netz sperren bzw. herunterfahren. Sollte die VM mehrfach durch Sicherheitsvorfälle auffällig werden, so behält sich das LRZ das Recht vor, den Hosting-Vertrag mit dem Kunden mit sofortiger Wirkung zu kündigen und seine Dienstleistung einzustellen. Die dienstspezifischen Richtlinien für die Nutzung des MWN, des ABS und des Festplattenspeichers (Online-Speicher) sind zu beachten. Besondere Regelungen für virtuelle Server mit Linux-Betriebssystem o o Updates für Pakete, die Bestandteil des Betriebssystems sind, werden über einen automatisierten Weg und im laufenden Betrieb durchgeführt. Die Kunden werden automatisch via über die eingespielten Paketupdates informiert. Der Kunde legt fest, welche Pakete von dem automatischen Update-Mechanismus ausgenommen werden sollen. Für die ausgenommenen Pakete werden die Verantwortlichen auf Kundenseite über etwaige Sicherheits- und Bugfixpakete per informiert. Diese entscheiden im gegenseitigen Einvernehmen mit den Verantwortlichen des LRZ, wann diese Pakete auf den VMs eingespielt werden. Der Zeitraum zwischen Verfügbarkeit eines

36 30 Dienstleistungen im Bereich Rechner und Speicher o kritischen Sicherheitsupdates und Einspielen dieses Paketes auf den entsprechenden VMs sollte jedoch 7 Tage nicht überschreiten. Kritische Sicherheitsupdates, die einen Neustart der VMs erfordern, werden grundsätzlich noch am selben Tag durchgeführt. Ein alternativer, regelmäßiger Wartungsterminplan, der sich an den spezifischen Anforderungen des Kunden richtet, kann mit den verantwortlichen Administratoren des LRZ vereinbart werden (zum Beispiel als monatlicher Wartungstermin werktags zwischen 7.00 Uhr und Uhr). Das Einspielen neuer Servicepacks (SPs) geschieht manuell nach Rücksprache mit dem verantwortlichen Master-User des Kunden innerhalb der von SUSE unterstützten 6-monatigen Übergangsfrist nach Beginn der Verfügbarkeit. Besondere Regelungen für virtuelle Server mit Windows-Betriebssystem o o o Ausbaustufen Sicherheitsupdates werden über einen automatisierten Weg auf den Servern eingespielt. Die Installation der monatlichen Windows-Updates mit möglichem Neustart findet grundsätzlich am zweiten Samstag im Monat statt. Abweichungen davon können auch hier mit den verantwortlichen Administratoren vereinbart werden Die Installation von Servicepacks für das Betriebssystem erfolgt in Absprache mit dem Kunden. Servicepacks für Anwendungen müssen vom Kunden selbst installiert werden. Auf den Windows VMs müssen die lokale Firewall und die Antiviren-Lösung des LRZ installiert und aktiv sein. Die Parameter der virtuelle Server bewegen sich im Regelfall innerhalb der angegebenen Grenzen. In begründeten Fällen sind Sonderkonfigurationen möglich. Parameter Werte Anzahl virtuelle CPUs 1 4 Größe Arbeitsspeicher Speicherplatz Nutzer / Kunden 1 32 GB 1 3 virtuelle Festplatten mit insgesamt bis zu GB Dieser Dienst steht nur Nutzern der Nutzerklassen (1) (3) zur Verfügung. Hierbei sind von den einzelnen Nutzerklassen folgende Kosten zu tragen (näheres zu den Nutzerklassen und Kostensätzen siehe Kapitel 7) Nutzerklasse Kostensatz (1) B (Betriebskosten) (2), (3) S (Selbstkosten) (4), (5), (6) nicht verfügbar für diese Kunden

37 DLK des LRZ Kosten Die Kosten eines virtuellen Servers setzen sich aus den Kosten der folgenden Einzelkomponenten und Dienstleistungen zusammen. Die Abrechnung erfolgt pro Tag (1 Tag = 1/365 der Jahresgebühr). Dienstleistung / Komponente Betriebskosten Selbstkosten Einrichtungsgebühr Grundgebühr pro virtuellen Server Beinhaltet eine virtuelle CPU, bis 4 GB Arbeitsspeicher und bis 100 GB Speicherplatz Erweiterung virtuelle CPUs (pro vcpu) Erweiterung Arbeitsspeicher (pro GB) Erweiterung Speicherplatz für virtuellen Server (pro GB) Unterstützung bei der Bearbeitung und Analyse von Sicherheitsvorfällen auf virtuellen Servern (vom LRZ detektiert bzw. von externen Stellen gemeldet) Nachfolgend sind für einige repräsentative virtuelle Server die Kosten pro Jahr zusammengestellt. Im ersten Jahr kommt jeweils die Einrichtungsgebühr dazu. Virtuelle Server (Beispiele) vcpu RAM Speicher Klasse 1 pro Jahr Klasse 2-3 pro Jahr Kleinster Server Linux 1 1 GB 50 GB Kleinster Server Windows 1 4 GB 80 GB Mittlerer Server 2 4 GB 200 GB Großer Server 4 32 GB GB

38 32 Dienstleistungen im Bereich Rechner und Speicher 4.4 Bereitstellung von Online-Speicher Kurzbeschreibung Das LRZ setzt hochverfügbare, weitgehend skalierbare, leistungsstarke Speichersysteme (storage cloud mit Network Attached Storage als zugrunde liegende Architektur) ein, auf die von Rechnern im Netz über verschiedene Protokolle zugegriffen werden kann. Die Daten der Systeme werden mehrstufig gesichert. Das LRZ installiert, pflegt und betreibt diese Systeme nach den Vorgaben seiner Kunden. Auf den NAS-Speichern können zentral verfügbare Dateisysteme bereitgestellt werden, auf die im Prinzip von jedem Rechner des MWN aus oder auch über das Web zugegriffen werden kann. Der Speicherplatz kann vom Kunden selbst verwaltet werden. Die Authentifizierung kann über eine geeignete Anbindung an das Directory des Kunden geschehen. Das Zugriffsprotokoll ist im Regelfall CIFS. Wenn der Speicher für andere Dienste genutzt wird, die ebenfalls am LRZ untergebracht sind, dann kann der Speicher auch auf Anwendungsapplikationsebene über NFS bereitgestellt werden Leistungsumfang und Leistungsspezifika Standardmäßig werden zwei verschiedene Qualitätsstufen (Speicherklassen) angeboten: Standard Premium Speicher liegt auf durch RAID-DP geschützten Platten, redundante Filerköpfe Speicher liegt auf durch RAID-DP geschützten, zugriffsoptimierten Platten, redundante Filerköpfe. Von den Daten werden mehrmals täglich sogenannte Replikate einem System erzeugt, das an einem anderen Standort installiert ist. Bei einer RAID-DP Konfiguration können bis zu zwei Platten gleichzeitig ausfallen, ohne dass es zu Datenverlusten kommt. Bei einem Cluster mit redundanten Filerköpfen, kann ein Filerkopf ausfallen, ohne dass es zu Unterbrechungen im Zugriff kommt. Bei allen Speicherklassen werden die Daten zusätzlich regelmäßig auf Sekundärspeicher gesichert. Die dienstspezifischen Richtlinien für die Nutzung des Münchner Wissenschaftsnetzes, des Archiv- und Backupsystems und des Online-Speichers sind zu beachten. Weitere Details oder Abweichungen vom Standardangebot werden bei Bedarf in einem individuellen Dienstleistungsvertrag (SLA) festgelegt Nutzer / Kunden Dieser Dienst steht nur Nutzern der Nutzerklassen (1), sowie unter der Voraussetzung, dass ein gewisses Kontingent abgenommen wird, auf Anfrage auch der Nutzerklasse (2) (4) zur Verfügung. Hierbei sind von den einzelnen Nutzerklassen folgende Kosten zu tragen (näheres zu den Nutzerklassen und Kostensätzen siehe Kapitel 7) Nutzerklasse Kostensatz (1) G ( kostenfreie Grundversorgung), darüber hinaus S (Selbstkosten) (2), (3), (4) S (Selbstkosten) (5), (6) nicht verfügbar für diese Kunden Das LRZ übernimmt die Beschaffung und den Betrieb der notwendigen Infrastruktur für die Grundversorgung der satzungsgemäßen Nutzer. Übersteigt die Nutzung für satzungsgemäße Nutzer den Grad der vom LRZ zur Verfügung gestellten Grundversorgung, so hat die betreffende Institution die Selbstkosten (Investitions- und Betriebskosten) zu übernehmen. Ab einem gewissen Umfang kann die gesamte Hardware oder Teile der Hardware in besonderen Fällen auch vom Kunden (im Rahmen der technischen Randbedingungen, die das LRZ vorgibt) beschafft und finanziert werden (attended storage housing). In diesem Fällen entfällt dann der Investitionskostenanteil, es verbleiben die Betriebskosten.

39 DLK des LRZ 33 Definition der Grundversorgung mit Online-Speicher Das LRZ beschafft die Infrastruktur zur Bereitstellung von Speicherplatz sowie eine Basis-Ausstattung an Plattenplatz und verteilt diesen Platz an seine Kunden der Klasse 1. Dadurch definiert sich die Grundversorgung. Was an Bedarf darüber hinausgeht, d.h. was nicht vom Haushalt des LRZ getragen werden kann, muss von den Kunden extra bezahlt werden. Die Quantifizierung der Grundversorgung wird jeweils zum Wechsel des Abrechnungsjahres angepasst. Für das Abrechnungsjahr 2015 werden der Technischen Universität München sowie der Ludwig-Maximilians-Universität je 60 TB an Nettospeicherplatz zur Verfügung gestellt Kosten Es wird nur der vom Kunden tatsächlich genutzte Speicherplatz abgerechnet. Die Abrechnung erfolgt in der Regel jährlich auf Basis der monatlichen Belegung. Speicherklasse Betriebskosten pro GB und Jahr Selbstkosten pro GB und Jahr Standard Premium Premiumspeicher unterscheidet sich vom Standardspeicher durch die Nutzung von schnelleren, zuverlässigeren Komponenten und zusätzlicher Spiegelung der Daten auf räumlich getrennte Systeme. Bei beiden Klassen werden regelmäßige Datensicherungen durchgeführt. Ab einem gewissen Umfang kann der Kunde die benötigte Hardware nach den Vorgaben des LRZ auch selbst beschaffen und finanzieren. In diesem Fall werden nur die Betriebskosten in geeigneter Weise, in der Regel auf Basis des Nettospeicherplatzes der gekauften Hardware, verrechnet. Die wesentlichen Faktoren, die in die Betriebskosten eingehen, sind die Kosten für Wartung, Energie (Strom und Klima), Stellplatz und Administration. Die Preise sind Richtwerte und können im Einzelfall abweichen (Mengenrabatt, Besonderheiten in der Anbindung, Projektpreise usw.) je nach individueller Vereinbarung. Alternativ zu einer jährlichen Abrechnung können die Kosten im ersten Jahr der Nutzung im Voraus für die Laufzeit von 5 Jahren beglichen werden. In diesem Fall wird nicht der belegte Platz, sondern das Gesamtkontingent, das gewünscht wird, abgerechnet und ein Rabatt von 25 Prozent gewährt. Für den Zugriff auf CIFS Filesysteme von Windows-Clients aus muss beim Kunden eine Client Access Lizenz (CAL) vorliegen muss. Die korrekte Lizenzierung des Zugriffs auf CIFS-Filesysteme von Windows- Clients aus liegt ausschließlich in der Verantwortung des Kunden.

40 34 Dienstleistungen im Bereich Rechner und Speicher 4.5 Datensicherung (Backup) Kurzbeschreibung Das hochschulweit zugängliche Archiv- und Backupsystem des LRZ dient der kostengünstigen, dauerhaften, sicheren und zuverlässigen Aufbewahrung kleiner und großer Datenmengen. Es wird zur Datensicherung und zur Archivierung von Daten genutzt. Die Daten von Servern und, wenn erforderlich, auch von Arbeitsplatzsystemen im MWN können mit dem System regelmäßig und automatisch im Rechenzentrum gesichert werden Leistungsumfang und Leistungsspezifika Der Kunde kann mehrere Versionen der gesicherten Dateien vom Server jederzeit wieder abrufen. Details zur Aufbewahrungsdauer, Anzahl der Versionen, Häufigkeit der Sicherungen usw. sind in den Richtlinien zur Nutzung des Archiv- und Backupsystems beschrieben. Dort werden auch die Regelungen zu Wartungszeiten, Verfügbarkeit und Support durch das LRZ beschrieben, sowie die Mitwirkungspflicht des Kunden. Zu den Qualitätssicherungsmaßnahmen zählen u.a.: Unterbringung aller Speichersysteme in speziell dafür gebauten Räumen des Rechenzentrums mit geeigneter Klimatisierung (konstante, optimale Feuchtigkeit und Temperatur), Brandschutz, restriktive Zutrittskontrolle, usw. Nutzung redundanter Systeme, soweit technisch möglich und wirtschaftlich sinnvoll, zur Minimierung des Ausfallrisikos. Einsatz qualitativ hochwertiger Komponenten und Systembestandteile bewährter Hersteller zur Minimierung des Ausfallrisikos. Ausschließliche Verwendung von hochwertigen Datenmedien und gleichermaßen hochwertigen Laufwerken bekannt zuverlässiger Hersteller. Doppelte Datenhaltung für alle Archiv-Dateien, mit automatischer Speicherung von Kopien der Archiv-Dateien an einem anderen Rechenzentrum. Regelmäßiges Umkopieren der Bänder (technische Migration). Vielfache Absicherung der Metadaten (z.b. mittels RAID 6/RAID DP). Weiterhin wird zur Minimierung des Risikos eines Datenverlusts mehrmals täglich ein Backup der Metadaten erstellt. Soweit möglich und wirtschaftlich sinnvoll regelmäßiger Ausbau und Erweiterung der Systeme, z.b. Serverkapazitäten, Bandlaufwerke, Tape-Library, Netzanbindung und sonstiger relevanter Ressourcen zur Vermeidung von Überlastungen oder Engpässen. Kontinuierliche technische Upgrades aller Systeme Nutzer / Kunden Dieser Dienst steht nur Nutzern der Nutzerklassen (1) (4) zur Verfügung. Hierbei sind von den einzelnen Nutzerklassen folgende Kosten zu tragen (näheres zu den Nutzerklassen und Kostensätzen siehe Kapitel 7) Nutzerklasse Kostensatz (1) G ( kostenfreie Grundversorgung), darüber hinaus S (Selbstkosten) (2), (3), (4) S (Selbstkosten) (5), (6) nicht verfügbar für diese Kunden

41 DLK des LRZ 35 Definition der Grundversorgung bei Datensicherung und Archivierung Periodisch wird abgeschätzt, welche Speicherkapazität für die nächsten beiden Jahre zur Verfügung stehen wird. Dies schließt Erweiterungen durch Eigenmittel und Umsetzung von Großgeräteanträgen mit ein. Diese Kapazität wird als Grundversorgung den Nutzern der Klasse 1, also TUM, LMU und Akademie 1, kostenfrei zur Verfügung gestellt. Die Grundversorgung umfasst die Bereitstellung der Kapazität und der Software(-lizenzen) für eine zeitgemäße automatische Datensicherung für Fileserver Anwendungsserver Desktopsysteme inkl. Notebooks, soweit betriebsrelevant Zur Grundversorgung gehört auch die längerfristige Aufbewahrung von Daten (Archivierung, Voreinstellung 10 Jahre) und langfristige Aufbewahrung (Größenordnung 30 Jahre). Übersteigt die Speicherbelegung einer Organisation/Einrichtung die Grundversorgungskapazitäten, fallen für den Mehrbedarf die Gebühren der Nutzerklassen (2) und höher an. Unter der Prämisse einer Genehmigung der beantragten Gelder der Rahmenpläne ist der Ausbau der verfügbaren Kapazität für die nächsten Jahre soweit absehbar aus heutiger Sicht gesichert. Den Universitäten kann daher zur Speicherung ihrer Backup- und Archivdaten für das Jahr 2015 eine Gesamtkapazität von je 12 PB in Aussicht gestellt werden. Unter der Annahme, dass der Wachstumsfaktor 1,5 nicht übersteigt, sollten damit für die Universitäten keine oder keine nennenswerten zusätzlichen Kosten anfallen Kosten Die Kosten, die in Rechnung gestellt werden, werden auf der Basis der einlaufenden Daten (Archiv und Backup), lagernden Daten (Archiv und Backup). bestimmt. Die Kosten K für M TByte pro Jahr betragen dabei jeweils für Archiv und Backup K = (M einlaufend + M gespeichert ) * P, wobei folgende Gebührensätze P gelten: Nutzungsart Archiv Backup Kosten pro TB und Jahr (für einlaufende und gespeicherte Daten) Die Gebühren werden einmal pro Jahr erhoben. Für die lagernden Daten wird dabei der Durchschnitt aller zwölf Monate des Abrechnungszeitraums als Datenmenge M zu Grunde gelegt. Dabei werden die am Monatsende vorhandenen Datenbestände Mi verwendet. M errechnet sich also als ein Zwölftel der Summe der Mi (i = 1,, 12). Für die eingehenden Daten wird die Summe aller im Laufe der 12 Monate eingegangenen Daten zu Grunde gelegt. 1 In die Gruppe Akademie fällt abrechnungstechnisch auch das LRZ inklusive des Bedarfs der Höchstleistungsrechner.

42 36 Dienstleistungen im Bereich Rechner und Speicher 4.6 Archivierung von Daten Kurzbeschreibung Das hochschulweit zugängliche Archiv- und Backupsystem des LRZ dient der kostengünstigen, dauerhaften, sicheren und zuverlässigen Aufbewahrung kleiner und großer Datenmengen. Es wird zur Datensicherung und zur Archivierung von Daten genutzt. Das LRZ stellt den Dienst bereit, Daten innerhalb des MWNs über eine längere Zeitspanne hinweg sicher aufzubewahren. Von allen Daten im Archiv werden Kopien auf gesonderten Bändern angelegt, um die Sicherheit zu erhöhen. Die Bandkopien befinden sich nicht in Datenspeichern am LRZ selbst, sondern in einem anderen Rechenzentrum. Standardmäßig werden Archivdaten für 10 Jahre gespeichert, auf Wunsch und nach entsprechender Absprache auch länger (Langzeitarchivierung). Die Daten können jederzeit wieder abgerufen werden Leistungsumfang und Leistungsspezifika Weitere Details zur Aufbewahrungsdauer und Verfahrensweise sind in den Richtlinien zur Nutzung des Archiv- und Backupsystems sowie im vorigen Abschnitt beschrieben Nutzer / Kunden Siehe voriger Abschnitt Datensicherung (Backup) Kosten Siehe voriger Abschnitt Datensicherung (Backup)

43 DLK des LRZ 37 5 Dienstleistungen im Bereich Anwendungen

44 38 Dienstleistungen im Bereich Anwendungen 5.1 Mailhosting Kurzbeschreibung Beim Dienst Mailhosting werden eine oder mehrere kundenspezifische Maildomains eingerichtet sowie Postfächer in der vom Kunden gewünschten Anzahl und Speicherplatzgröße bereitgestellt. Auf die Postfächer kann per Webinterface Webmail, IMAP und POP zugegriffen werden Leistungsumfang und Leistungsspezifika Der Dienst Mailhosting beinhaltet u.a.: Einrichtung der gewünschten Maildomain(s) Bereitstellung der gewünschten Postfächer Postfachgröße von 2 GByte (erweiterbar auf 5 GByte gegen Aufpreis, s.u.) Mehrmals täglich Sicherung der Postfächer Überprüfung eingehender Mails auf Viren und Spam Einrichtung von Weiterleitungen und Abwesenheitsmeldungen Zugriff mit IMAP/POP-Clients wie z.b. Thunderbird Webmail-Zugriff Eine Übersicht über die Mailservices am LRZ findet man in der Schrift "Nutzung von am Leibniz- Rechenzentrum" (http://www.lrz.de/services/netzdienste/ /uebersicht- /), die Regeln und Einschränkungen beim Mailbetrieb sind beschrieben in den "Richtlinien für die LRZ-Mailserver" (http://www.lrz.de/services/netzdienste/ /policy/). Der Mailservice ist auf virtuellen Servern implementiert und daher weitgehend ausfallsicher (bezogen auf die Hardware). Die Service Parameter entsprechen der Klasse "Best Effort" Nutzer / Kunden Dieser Dienst wird allen Nutzerklassen zur Verfügung gestellt. Hierbei sind von den einzelnen Nutzerklassen folgende Kosten zu tragen (näheres zu den Nutzerklassen und Kostensätzen siehe Kapitel 7): Nutzerklasse Kostensatz (1) G (kostenfreie Grundversorgung): 2 GByte Speicherplatz pro Postfach (2), (3), (4), (5) S (Selbstkosten) (6) V (Vollkosten)

45 DLK des LRZ Kosten Die Abrechnung erfolgt nach der Anzahl von Postfächern. Sie wird jeweils zur Mitte eines Quartal ermittelt und dann für das gesamte Quartal anteilmäßig für ein Jahr abgerechnet. Die Preise gelten einheitlich für persönliche Postfächer und Funktionspostfächer pro Jahr. Anzahl Postfächer Selbstkosten Vollkosten ab 1 Postfach ab 10 Postfächer ab 25 Postfächer ab 100 Postfächer Für die Postfächer stehen standardmäßig 2 GByte Speicherplatz zur Verfügung. Eine Erweiterung auf 5 GByte ist möglich, hierdurch entstehen zusätzliche Kosten. Die Ermittlung der Kosten für zusätzlichen Speicherplatz erfolgt wie die Ermittlung der Anzahl der Postfächer jeweils zur Quartalsmitte. Speicherplatzerweiterungen können ausschließlich durch die Master User beauftragt werden. Aufpreis Speicherplatz Mail auf 5 GByte Selbstkosten Vollkosten Pro Postfach

46 40 Dienstleistungen im Bereich Anwendungen 5.2 Microsoft Exchange Kurzbeschreibung Microsoft Exchange ist ein Groupware-Produkt, das neben der Mail-Funktionalität u.a. persönliche und gemeinsame Kalender, Adressbücher, Kontakte und eine Aufgabenverwaltung beinhaltet. Für den Zugriff auf Exchange empfiehlt sich die Nutzung von Microsoft Outlook oder der Web-Oberfläche Outlook Web App (OWA). Ein Zugriff ist aber auch über mobile Geräte und IMAP/POP-Clients wie z.b. Thunderbird möglich, allerdings sind dann die Groupware-Funktionalitäten (Kalender, Kontakte etc.) nur eingeschränkt oder gar nicht nutzbar Leistungsumfang und Leistungsspezifika Der Dienst Microsoft Exchange beinhaltet u.a.: Einrichtung eines eigenen Mandanten, so dass die Daten einer Einrichtung (z.b. Adressen im Adressbuch) nur für Nutzer dieser Einrichtung sichtbar sind Einrichtung der gewünschten Maildomain(s) Persönliche Mailboxen inkl. Kalender (mit gemeinsamer Terminplanung), Aufgaben-verwaltung und mehr Shared Mailboxen für die gemeinsame Bearbeitung einer Mailbox durch mehrere Personen Raum- und Equipment-Mailboxen für die Reservierung von Räumen und Geräten Verteilerlisten Postfachgröße von 3 GByte (erweiterbar gegen Aufpreis, s.u.) Gemeinsames, einrichtungsweites Adressbuch Mehrmals täglich Sicherung der Mailboxen Überprüfung eingehender Mails auf Viren und Spam Einrichtung von Weiterleitungen und Abwesenheitsmeldungen Zugriff mit Microsoft Outlook 2007 und höher Webmail-Zugriff mit Outlook Web App (OWA) Zugriff mit mobilen Geräten via Active Sync Zugriff mit IMAP/POP-Clients wie z.b. Thunderbird Die für den Mailbetrieb geltenden Regeln und Einschränkungen sind beschrieben in den "Richtlinien für die LRZ-Mailserver" (http://www.lrz.de/services/netzdienste/ /policy/). Der Exchange-Dienst ist auf einem Cluster von Servern implementiert und daher weitgehend ausfallsicher bei Hardware-Problemen. Die Service Parameter entsprechen der Klasse "Best Effort" Nutzer / Kunden Dieser Dienst wird den Nutzerklassen (1) (3) zur Verfügung gestellt. Hierbei sind von den einzelnen Nutzerklassen folgende Kosten zu tragen (näheres zu den Nutzerklassen und Kostensätzen siehe Kapitel 7): Nutzerklasse Kostensatz (1) G (kostenfreie Grundversorgung): 3 GByte Speicherplatz pro Postfach (2), (3) S (Selbstkosten) (4), (5), (6) nicht verfügbar für diese Kunden

47 DLK des LRZ Kosten Kosten für die Nutzung des Dienstes Es wird nach der Anzahl Postfächer abgerechnet. Die Abrechnung erfolgt in der Regel jähr-lich auf Basis der vierteljährlichen Zahlen. Anzahl Postfächer ab 10 Postfächer ab 50 Postfächer ab 250 Postfächer Selbstkosten Die Preise gelten einheitlich für persönliche Postfächer und Funktionspostfächer pro Jahr. Die Ermittlung der Anzahl der Postfächer geschieht jeweils zur Mitte eines Quartals und wird dann für das gesamte Quartal anteilmäßig abgerechnet. Für die Postfächer stehen standardmäßig 3 GByte Speicherplatz zur Verfügung. Speicherplatzerweiterungen sind kostenpflichtig möglich. Mögliche Speicherplatzgrößen sind 5, 10, 15 GByte usw. Die Ermittlung des zusätzlich zur Verfügung gestellten Speicherplatzes erfolgt wie die Ermittlung der Anzahl der Postfächer jeweils zur Quartalsmitte. Speicherplatzerweiterungen können ausschließlich durch die Master User beauftragt werden. Aufpreis Speicherplatz Exchange Pro GByte und Postfach Selbstkosten Lizenzkosten Die korrekte Lizenzierung der Client-Systeme (Client Access Lizenzen für Exchange und Windows Server) liegt ausschließlich in der Verantwortung des Kunden und ist von diesem ordnungsgemäß durchzuführen. Die Lizenzen können über das LRZ erworben werden. Die Kosten für die Lizenzierung der Server Systeme trägt das LRZ.

48 42 Dienstleistungen im Bereich Anwendungen 5.3 Webhosting Kurzbeschreibung Das angebotene Webhosting erlaubt eine vielfältige Nutzung - von einer einfachen Präsentation von Webseiten bis hin zu interaktiven Webumgebungen. Es kann verwendet werden für eine content-managementsystem-basierte Lösung für Internet und Intranet, als Lernplattform, als Portal, als Forum, als Blog etc. Wir bieten ein auf Linux und dem Apache-Webserver aufgebautes Basis-Paket zum sofortigen Gebrauch, das an individuelle Bedürfnisse angepasst werden kann. Grundsätzlich geht jeder Einrichtung einer Webhosting-Instanz am LRZ eine individuelle persönliche Beratung voraus, in der die benötigten Randbedingungen besprochen werden, die bestehenden Möglichkeiten geprüft werden, und evtl. auch Pilot-Projekte ins Leben gerufen werden. Die individuelle Beratung ist nicht obligatorisch, für die Einrichtung des Basis-Paketes steht auch ein formalisierter Antragsweg zur Verfügung Leistungsumfang und Leistungsspezifika Pro Webhosting-Instanz (also einmal im Basis-Paket: Individuelle Beratung vor der Einrichtung Zeitnahe Einrichtung nach Eingang des Antrages (Basis-Paket in der Regel innerhalb von 1-2 Arbeitstagen) Beratung bei Änderungs- und Erweiterungswünschen, Problemen etc. Je nachdem aktive Hilfe bei Problemen - nach Ermessen und unseren zeitlichen Möglichkeiten! -- "Best Effort" Ein oder mehrere (Alias-) Domainnamen für die Webhosting-Instanz SSH- und FTP-Zugang über die Funktionskennung der Webhosting-Instanz PHP und CGI möglich SSL-Verschlüsselung über Zertifikate-Pools Nutzung von MySQL-Datenbanken möglich (siehe Abschnitt 5.4 Datenbanken) Zugriffslogs: eine tägliche statistische Auswertung durch das LRZ steht zur Verfügung; das Original-Log wird täglich bereitgestellt für eigene Auswertungen Betrieb von Linux-basierten Apache-Webservern auf einer Webfarm sowie Dateisystem NFS auf NAS-Filern Tägliches Backup Speicherplatz über die Grundversorgung von 10GB hinaus wird unabhängig von der Webhosting-Instanz beauftragt, siehe Abschnitt 4.4. Zusätzlich zum Basis-Paket gibt es folgende, spezielle Angebote: Content-Management-System Typo3 als TUM-Typo3-Site (Vergabe nur über das ITSZ der TUM) - Einrichtung des Webservers - Vorinstallation der Typo3-Instanz im Basis-Paket - Anbindung an TUM-LDAP zur Authentisierung der Administratoren, Autoren und Nutzer der Web-Site. - TUM-konformes Layout und Design - Aufnahme in den SSL-Zertifikate-Pool SSL-Verschlüsselung über eigene Zertifikate in Absprache mit den Einrichtungen und übergeordneten Einrichtungen und Hochschulen Absprachen von Sonderbedingungen für Einrichtungen sind möglich. Die Dienstgüteparameter entsprechen der Klasse "Best Effort".

49 DLK des LRZ Nutzer / Kunden Dieser Dienst steht nur Nutzern der Nutzerklassen (1) (3) zur Verfügung. Hierbei sind von den einzelnen Nutzerklassen folgende Kosten zu tragen (näheres zu den Nutzerklassen und Kostensätzen siehe Kapitel 7) Kosten Nutzerklasse Kostensatz (1) G ( kostenfreie Grundversorgung) (2), (3) S (Selbstkosten) (4), (5), (6) nicht verfügbar für diese Kunden Es wird nach der Anzahl Webserver abgerechnet. Die Abrechnung erfolgt jährlich. Aktion Neueinrichtung Webserver Neueinrichtung MySQL-Datenbank Betrieb Webserver und DB Selbstkosten Hinweis: für Nutzer aller Klassen fallen ggfs. Kosten für zusätzlichen Plattenspeicher (4.4) und ggfs. für dedizierte Server (4.3) aus dem LRZ Dienstleistungskatalog an.

50 44 Dienstleistungen im Bereich Anwendungen 5.4 Datenbanken Kurzbeschreibung Für die Einrichtung von MySQL-basierten Datenbanken stehen mehrere Datenbank-Instanzen zur Verfügung. Die Datenbank wird in Abhängigkeit von der Nutzung auf einer passenden Instanz eingerichtet. Der Nutzer erhält administrativen Zugang zu seinen Daten über eine Webschnittstelle. MySQL-Datenbanken werden grundsätzlich nur für den Zugriff durch am LRZ gehostete Webserver eingerichtet, siehe Abschnitt 5.2. Nur in besonderen, einzeln vereinbarten Fällen kann auch ein Internetzugriff von anderen Applikationsprogrammen aus eingerichtet werden Leistungsumfang und Leistungsspezifika Die Größe des Datenbereichs wird mit dem Kunden abgestimmt. Für die Administration wird dem Kunden eine Admin-Kennung zur Verfügung gestellt. Die MySQL-Server sind einschließlich ihrer Daten repliziert, um Ausfallsicherheit zu erreichen. Die Daten unterliegen mindestens täglicher Sicherung. Als administrative Schnittstelle zu MySQL wird phpmyadmin bereitgestellt. Hinsichtlich der Bereitstellung von Plattenplatz und Serverleistung für Datenbanken sind die Regelungen von Abschnitt sinngemäß anzuwenden. Absprachen von Sonderbedingungen für Einrichtungen sind möglich. Die Service Parameter entsprechen der Klasse Best Effort. Eine Grundversorgung im oben beschriebenen Leistungsumfang gibt es nur für Nutzerklasse Nutzer / Kunden Dieser Dienst steht nur Nutzern der Nutzerklassen (1) (3) zur Verfügung. Hierbei sind von den einzelnen Nutzerklassen folgende Kosten zu tragen (näheres zu den Nutzerklassen und Kostensätzen siehe Kapitel 7) Kosten Nutzerklasse Kostensatz (1) G ( kostenfreie Grundversorgung) (2), (3) S (Selbstkosten) (4), (5), (6) nicht verfügbar für diese Kunden Es wird nach der Anzahl Datenbanken abgerechnet. Die Abrechnung erfolgt jährlich. Aktion Neueinrichtung MySQL-Datenbank Betrieb MySQL-Datenbank Selbstkosten Hinweis: für Nutzer aller Klassen fallen ggfs. Kosten für zusätzlichen Plattenspeicher (4.4) und ggfs. für dedizierte Server (4.3) aus dem LRZ Dienstleistungskatalog an.

51 DLK des LRZ Desktop-Management Kurzbeschreibung Für Windows Arbeitsplatz-PCs für Mitarbeiter, Pool- oder Schulungsräume im Münchner Wissenschaftsnetz (MWN) können umfassende Dienstleistungen im Life-Cycle-Management von PCs genutzt werden: MWN-PC. Die reine Aufnahme von Computern in MWN-weite Active Directory Strukturen, ohne Dienste im Life-Cycle- Management in Anspruch zu nehmen, ist ebenso möglich: MWN-PC light. Es sind mit dem Service MWN-PC die Themen Benutzerverwaltung, Softwareverteilung, Fileservices, Drucken und Druck-Accounting, Backup, Sicherheit, Monitoring und Management-Delegation adressiert. Der MWN-PC light wird lediglich ins Active Directory aufgenommen und vom Kunden selbst administriert. Obligatorische Voraussetzung ist eine kompetente Vor-Ort Betreuungskapazität, die den 1st Level Support für Endnutzer leistet und als Ansprechpartner den LRZ-Serviceverantwortlichen zur Verfügung steht. Es kann nur Client Hardware mit umfassender Treiberversorgung durch den Hersteller an das Life Cycle Management angebunden werden. Die Beschaffung der geeigneten Treibersoftware obliegt dem Kunden. Ebenso liegt die korrekte Lizenzierung der Clients ausschließlich in der Verantwortung des Kunden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Software-Team des LRZ Leistungsumfang und Leistungsspezifika Management von PC-Arbeitsplätzen im Active Directory für das MWN und mit LRZ-Methoden: MWN-PC Es sind damit die folgenden Aktivitäten und Services verbunden: Netz-Services: DNS, DHCP, ggfs. Verlagerung der PCs in ein privates Subnetz. Directory-Integration der PC-Arbeitsplätze in das Active Directory "MWN-ADS". Benutzerverwaltung / Identity Management (IDM): Integration der Mitarbeiter- bzw. Nutzer- Daten des Kunden in die LRZ Benutzerverwaltung, wenn möglich über die Ankopplung der LRZ-Benutzerverwaltung an IDM-Systeme beim Kunden. Software Betriebssystem: optional Erstinstallation des Betriebssystems von Arbeitsplatz- PCs mit LRZ-Methoden bis hin zur Bereitstellung eines Standard-Anwendungsportfolios. Unterstützte Betriebssysteme: Windows 7 Professional/Enterprise. Software Anwendung: Erstinstallation und Pflege (Patches, Updates) von Anwendungen sind durch das LRZ möglich. Das LRZ definiert dabei eine Liste von meist sicherheitskritischen Anwendungen, welche regelmäßig ohne weiteres Zutun des Kunden aktualisiert werden. Andere meist lizenzpflichtige Applikationen werden nur in Absprache mit dem Kunden aktualisiert. Spezial-Software: die Paketierung und Verteilung von Spezialapplikationen ist möglich und erfolgt ggfs. mit aufwandsgetreuer Abrechnung nach Stunden- und Tagessätzen. Fileservices: Standard-LRZ-Fileservices (Online-Speicher) für Windows PCs zur Nutzung als individualisierte Homeverzeichnisse oder als Ablagesysteme für Projektarbeiten mit feingranularer Zugriffsrechtesteuerung. Drucken: Integration von Netzwerkdruckern beim Kunden in die MWN-ADS, Druckserver und Anbindung an den Arbeitsplatz-PCs mit automatisierter Treiberinstallation für Postscript Drucker. Andere Drucker werden nur auf Anfrage unterstützt. Pilotbetrieb: Druckaccounting: optional Einbindung von Netzwerkdruckern in ein Accountingsystem und Integration der Kundenorganisation in das LRZ Druckcoupon-System für die Drucker-Abrechnung. Voraussetzung ist ein SNMP-fähiger Drucker. Die Umsetzung muss fallweise geprüft werden. Das System befindet sich derzeit noch in der Pilotphase. Für den Service werden ab 2016 Zusatzkosten anfallen. Sicherheit: Integration der PC-Arbeitsplätze in Management-Konzepte für die automatisierte Verteilung von Patches und Aktualisierung von Anti-Virensoftware. Optional können die Clients vom Vorortbetreuer auch über die Sophos Enterprise Console verwaltet werden. Management-Delegation: Tätigkeiten im Active Directory zum Management der Kunden-Infrastruktur, vom Objekt-Management bis hin zu Gruppenrichtlinien, können mit delegierten Rechten vom Kunden in Eigenverantwortung durchgeführt werden. Die Zugriffsrechtesteuerung für File-Ablagesysteme ist ebenfalls vom Kunden durchzuführen. Monitoring: Überwachung des Sicherheitszustandes (Patches, Virenscanner, Passwordguessing) und des Plattenplatzkontingents.

52 46 Dienstleistungen im Bereich Anwendungen Einweisung: der Vor-Ort Betreuung. Optional Security-Schulung der Kunden vor Ort. Change Management: erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden. Ein reduzierter Service MWN-PC light steht Kunden zur Verfügung, die ihre Computer lediglich in die MWN-weite Active Directory Struktur aufnehmen, aber eigenständig verwalten wollen. Dies geschieht über Management-Delegation im MWN-ADS, wobei Mehrwerte wie die Benutzerverwaltung und Sicherheitsdienste mitgenutzt werden können und sollen. Die Service Parameter entsprechen der Klasse Best Effort. Eine kostenlose Grundversorgung gibt es für diesen Service nicht. Voraussetzungen Der Kunde stellt die vor-ort Betreuungskapazität, d.h. den 1st Level Support für Endnutzer und einen Ansprechpartner (zzgl. Vertretung) als Schnittstelle zu den LRZ-Service-verantwortlichen zur Verfügung. Es kann nur Client Hardware mit umfassender Treiberversorgung durch den Hersteller an das Life Cycle Management angebunden werden. Die Beschaffung der geeigneten Treibersoftware obliegt dem Kunden. Zur Nutzung der Lösungen im Rahmen der Management-Delegation ist eine formlose Zertifizierung der beim Kunden damit beauftragten Administratoren durch das LRZ erforderlich. Projektablauf Design: Aufnahme der Problemstellung und Erarbeitung sowie Angebot möglicher Lösungen und zugehöriger Werkzeuge incl. Kostenschätzung. Build: Integration in die Benutzerverwaltung (LRZ-Kennungen); Aufnahme in Active Directory; Migration vorhandener PCs; Integration Netzwerkdrucker. Operate: Überführung in den Regelbetrieb. Patches, Antiviren-Update, SW-Rollouts in Abstimmung mit Kunden, Service-Monitoring. Mitwirkungspflicht des Kunden MWN-PC: die Vor-Ort Betreuung des Kunden ist zuständig für die Betreuung der Arbeitsplatz-PCs in den Bereichen: Softwareinstallation und Aktualisierung Fehleranalyse und Behebung (1st Level) Kundenberatung Gruppierungen von Benutzern und ggfs. Zugriffsrechtevergabe für Endnutzer Betreuung von z.b. Ablagesystemen für Projektarbeiten mit feingranularer Rechtevergabe MWN-PC light: bei der reinen Aufnahme von Computern ins MWN-ADS, ohne Inanspruchnahme von LRZ- Diensten zum Life-Cycle-Management, liegt die gesamte Client-Verwaltung in der Verantwortung des vor-ort-betreuers insbesondere gilt eine Sorgfaltspflicht bei der Versorgung der Computer mit sicherheitsrelevanten Patches, Firewall- und Anti-Virenlösungen zur Absicherung gegen Angriffe dem LRZ muss die Möglichkeit zur Kontrolle des Patch-Zustandes und der Aktualität des Virenscanners eingeräumt werden Die korrekte Lizenzierung der Client-Systeme liegt ausschließlich in der Verantwortung des Kunden. Bei Verletzung der Sorgfaltspflicht behält sich das LRZ das Recht vor, Rechnerkonten aus der Domäne zu entfernen.

53 DLK des LRZ Nutzer / Kunden Dieser Dienst steht nur Nutzern der Nutzerklassen (1) (3) mit einem Anschluss am Münchner Wissenschaftsnetz im Raum München zur Verfügung. Hierbei sind von den einzelnen Nutzerklassen folgende Kosten zu tragen (näheres zu den Nutzerklassen und Kostensätzen siehe Kapitel 7) Kosten Nutzerklasse Kostensatz (1), (2), (3) S (Selbstkosten) (4), (5), (6) nicht verfügbar für diese Kunden Kosten für die Nutzung des Dienstes Die Berechnung der Dienstnutzung erfolgt nach den jeweilig gültigen Kostensätzen (Preise pro Jahr und PC, ohne Lizenzkosten). Für die initialen Projektaufwände erfolgt ggfs. eine aufwandsgerechte Abrechnung. MWN-PC Mitarbeiter ab 1 PCs ab 20 PCs ab 50 PCs Selbstkosten MWN-PC Pool-/ Schulung ab 1 PCs ab 20 PCs ab 50 PCs Selbstkosten MWN-PC light ab 1 PCs Selbstkosten Personalkosten Stundensatz Selbstkosten Lizenzkosten Die korrekte Lizenzierung der Client-Systeme hinsichtlich Betriebssystem, Client Access Lizenzen für Windows Server, Applikationen, liegt ausschließlich in der Verantwortung des Kunden und ist von diesem ordnungsgemäß durchzuführen. Die Lizenzen können über das LRZ erworben werden. Die Kosten für die Lizenzierung der Server Systeme trägt das LRZ.

54 48 Dienstleistungen im Bereich Anwendungen 5.6 Microsoft Sharepoint Kurzbeschreibung Für die Zusammenarbeit von Arbeitsgruppen bietet das LRZ die Möglichkeit eine Teamsite auf der Microsoft Office SharePoint Server 2010 (MOSS) Instanz des LRZ zu nutzen. Bei MOSS handelt es sich um eine Portaltechnologie von Microsoft um Informationen und Dokumente über Web einer definierten Gruppe von Nutzern zugänglich zu machen. Es bietet unter anderem die Möglichkeit Dokumente anderen Teammitgliedern zugänglich zu machen oder gemeinsam an Dokumenten zu arbeiten, einen Gruppenkalender zu betreiben, Kontakte zu verwalten, einen Blog oder ein Wiki zu betreiben Leistungsumfang und Leistungsspezifika Im Basis Angebot für eine Teamsite sind enthalten: eine Teamsite, Subsites benötigen die Zustimmung des LRZ 1 GB Ablagebereich, größere Sites können nur mit Zustimmung des LRZ genutzt werden Backup unbegrenztes Transfervolumen Zugriff auch von außerhalb des MWN ohne VPN Client nur über die Webadresse https://share.lrz.de Nutzung der Sharepoint Basisfunktionalitäten wie Website, Kalender, Blog, Kontakte, Aufgaben Sprachunterstützung in Deutsch, andere Sprachen auf Anfrage die Anzahl der einzelnen Nutzer pro Mandant ist zunächst auf 20 beschränkt Voraussetzungen Der Kunde benötigt für jeden Nutzer eine LRZ-Kennung. Projektablauf Mit dem Kunden wird die Zielsetzung der Portal-Lösung abgestimmt und die Realisierungsmöglichkeiten besprochen. Nach Beauftragung erfolgt die Umsetzung der Lösung Nutzer / Kunden Dieser Dienst steht nur Nutzern der Nutzerklassen (1) (3) mit einem Anschluss am Münchner Wissenschaftsnetz im Raum München zur Verfügung. Hierbei sind von den einzelnen Nutzerklassen folgende Kosten zu tragen (näheres zu den Nutzerklassen und Kostensätzen siehe Kapitel 7) Nutzerklasse Kostensatz (1), (2), (3) S (Selbstkosten) (4), (5), (6) nicht verfügbar für diese Kunden

55 DLK des LRZ Kosten Kosten für die Nutzung des Dienstes Die Berechnung der Dienstnutzung erfolgt nach den jeweiligen Kostensätzen (Preise pro Jahr und Teamsite, ohne Lizenzkosten). In Sonderfällen kann für die initialen Projektaufwände eine aufwandsgerechte Abrechnung. Sharepoint Instanz Ersteinrichtung Teamsite Je Teamsite je GB zusätzlichem Storage Selbstkosten Personalkosten Stundensatz Selbstkosten Lizenzkosten Die korrekte Lizenzierung der Client-Systeme liegt ausschließlich in der Verantwortung des Kunden. Die notwendigen Sharepoint Client Access Lizenzen (CAL) für den Zugriff auf den Windows Server muss der Kunde für jeden Nutzer mit eindeutiger Kennung beschaffen. Die Lizenzen können über das LRZ erworben werden. Die Kosten für die Lizenzierung der Server Systeme trägt das LRZ.

56 50 Dienstleistungen im Bereich Anwendungen 5.7 Mehrfach-, Campus- und Landes-Lizenzen Kurzbeschreibung Das LRZ hat mit zahlreichen Herstellern Rahmenverträge, Campus- und Landeslizenzen abgeschlossen, die den Hochschulen den Bezug der Produkte zu meist sehr günstigen Konditionen ermöglichen. Bei diesen Verträgen handelt es sich häufig um überregional gültige Rahmenverträge, so dass nicht nur die Münchner Universitäten in den Genuss dieser Vergünstigungen kommen, sondern nach Möglichkeit alle Bayerischen Hochschulen (mitunter auch über Bayern hinaus). Bezugsberechtigte Einrichtungen und Personen sind jeweils den ausführlichen Dokumentationen der einzelnen Produkte zu entnehmen Leistungsumfang und Leistungsspezifika Für die Münchner Hochschulen (einschließlich der Fachhochschule Weihenstephan, meist jedoch mit Ausnahme der Hochschule München und der Universität der Bundeswehr München) erfolgt der Bezug der Software im Rahmen derartiger Verträge direkt über das Leibniz-Rechenzentrum Nutzer / Kunden Von diesem Dienst profitieren je nach Produkt und Vertragsbedingungen mit dem Hersteller die Kunden aus allen Nutzerklassen Kosten Der administrative Aufwand, der produktabhängig (z.b. durch Auflagen des Lizenzgebers) vom LRZ zu leisten ist (Kopieren von CDs, Auftragsabwicklung, Verwaltung von Lizenz-Keys usw.), wird durch die Beschäftigung von Hilfskräften kompensiert. Die hierdurch entstehenden administrativen Kosten werden je Lizenz (produktabhängig) erhoben.

57 DLK des LRZ Serverzertifizierung in der DFN-PKI Kurzbeschreibung Das LRZ betreibt Zertifizierungs- und Registrierungsstellen (CA bzw. RA) in der DFN-PKI nach dem Sicherheitslevel "Global" (für Serversysteme) sowie "Grid" (für Einzelnutzer und Serversysteme) in folgenden Varianten: a) Betrieb einer RA durch das LRZ für eine CA im Level "Global", die vom Nutzer betrieben wird; b) Betrieb einer CA (und damit auch einer RA) im Level "Global" durch das LRZ; c) Betrieb einer RA durch das LRZ für eine CA im Level "Grid", die von der DFN-PCA betrieben wird Leistungsumfang und Leistungsspezifika Die Grundversorgung richtet sich nach der Betriebsvariante: a) bis zu 100 Zertifizierungsvorgänge für Serversysteme pro Jahr b) bis zu 12 gleichzeitig gültige Zertifikate c) unbegrenzt (es wird angenommen, dass der Bedarf schon durch den Projektcharakter begrenzt ist) Hat eine Einrichtung einen höheren Bedarf als es dieser Grundversorgung entspricht, so sollte der Regelfall sein, dass sie selbst den Dienst übernimmt. Will sie damit weiter das LRZ betrauen, muss eine gesonderte Vereinbarung getroffen werden Nutzer / Kunden Die Dienstvarianten (a) und (c) stehen der Nutzerklasse (1) zur Verfügung, die Variante (b) wird nach dem Ermessen des LRZ nichtkommerziellen Nutzern aller Klassen angeboten. Dieser Dienst steht nur Nutzern der Nutzerklassen (1) (3) zur Verfügung. Hierbei sind von den einzelnen Nutzerklassen folgende Kosten zu tragen (G)Nutzerklassen (1) für Dienstvariante (a) und (c) Kosten Soweit nicht mit dem Nutzer wegen Überschreitung der Grundversorgung eine anderweitige Vereinbarung getroffen wird, ist die Nutzung derzeit kostenfrei.

58 52 Dienstleistungen im Bereich Anwendungen 5.9 Kurse und Schulungen Kurzbeschreibung Das LRZ veranstaltet regelmäßig (überwiegend während der Semester) Benutzerkurse. Sie sind häufig mit praktischen Übungen verbunden und überwiegend so konzipiert, dass sie nicht nur für Benutzer der Rechnersysteme am LRZ, sondern für alle Interessierten nützlich sind. Das Kursangebot orientiert sich dabei am Bedarf. Typische Themen dieser Kurse sind: Einführung in Unix, Systemverwaltung unter Unix am Beispiel von Linux, Datenbanken, Internet-Nutzung, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Statistik, Graphikbearbeitung, Nutzung der Hochleistungssysteme, System- und Netzsicherheit. Programmierkurse im engeren Sinn werden üblicherweise nur im Bereich Hochleistungsrechnen angeboten Leistungsumfang und Leistungsspezifika Vgl. die aktuellen Informationen am LRZ-Webserver: Nutzer / Kunden Vgl. die aktuellen Informationen am LRZ-Webserver: Kosten Im Allgemeinen wird keine Kursgebühr erhoben. Kostenpflichtige Kurse sind im Kursangebot am LRZ- Webserver deutlich gekennzeichnet.

59 DLK des LRZ 53 6 Dienstleistungen im Bereich Gebäude/Infrastruktur

60 54 Dienstleistungen im Bereich Gebäude/Infrastruktur 6.1 Hörsaal- und Seminarraumnutzung Kurzbeschreibung Ein 100-Personen-Hörsaal und ein Seminarraum für ca. 75 Personen im Hörsaalgebäude des LRZ in Garching können nach Absprache für Einzelveranstaltungen genutzt werden. Hörsaal und Seminarraum verfügen über eine umfangreiche Multimedia-Ausstattung, u.a. sind zwei Projektionseinrichtungen, eine Videokonferenzanlage, Mikrofonanlage usw. vorhanden. Netzanschluss und Funk-LAN können ebenfalls zur Verfügung gestellt werden. Das Foyer vor Hörsaal und Seminarraum 1 steht eingeschränkt für Catering zur Verfügung. Darüber hinaus stehen noch weitere Räumlichkeiten für Veranstaltungen zur Verfügung. Die Ausstattung ist der Tabelle unter zu entnehmen Leistungsumfang und Leistungsspezifika Nutzer / Kunden Die Berechnung der Dienstnutzung erfolgt nach den jeweiligen Kostensätzen. Dieser Dienst steht nur Nutzern der Nutzerklassen (1) (2) zur Verfügung. Nebenbedingung für eine Nutzung ist ein inhaltlicher Zusammenhang der Einrichtung des Nutzers mit Forschung und Lehre bzw. dem Inhalt der Veranstaltung mit den Aufgaben des LRZ. D.h. Räumlichkeiten werden nicht vermietet an Einrichtungen bzw. für Veranstaltungen, die weder mit Einrichtungen in Zusammenhang stehen, die Dienste des LRZ nutzen noch für Nutzer des LRZ relevant sind Kosten Am LRZ werden folgende Räumlichkeiten zur Miete angeboten: Bezeichnung Plätze m² Raummiete Ausstattung bis 4 h Tag optional Konferenzraum WLAN, Beamer, VC Kommissionsraum WLAN, Beamer Hörsaal WLAN, Beamer (2) Seminarraum WLAN, Beamer (2) Foyer (Catering) - 80 Seminarraum WLAN, Beamer Seminarraum WLAN, Beamer, VC Seminarraum WLAN, VC Kursraum WLAN, Beamer Folgende Kosten fallen bei der Nutzung der optionalen Ausstattung an: Kosten bis 4 h ein Tag Tag + WLAN Beamer VC-System

61 DLK des LRZ Kursraumnutzung Kurzbeschreibung Zwei Kursräume zu 12 bzw. 16 Kursplätzen (Windows-PCs) zzgl. Tutor-Arbeitsplatz können nach Absprache genutzt werden. Beide Räume sind mit einem sog. pädagogischen Netz ausgestattet, das die zentrale Steuerung der Bildschirme ermöglicht. Flipchart, Beamer und Laptopanschluss, auch für das pädagogische Netz, stehen ebenfalls zur Verfügung. Die Ausstattung mit System- und Anwendungssoftware muss rechtzeitig vorab abgesprochen werden. Die Kursräume werden jeweils zu Semesterbeginn mit einem aktualisierten Anwendungsportfolio bestückt. Sonderwünsche nach bestimmten Applikationen können erfüllt werden, wenn sie mindestens 4 Wochen vor Kursbeginn benannt werden. Eine Abrechnung dieser Leistung erfolgt nach Aufwand für Software-Paketierung, Verträglichkeitstests, Verteilung, Funktionstest mit dem Kunden bzw. Nutzer und De-Installation nach Kursende. Die Lizenzbedingungen für die Kundenapplikation sind vom Kunden zu klären und deren Einhaltung ist sicherzustellen Leistungsumfang und Leistungsspezifika In Absprache mit den Kunden wird der Raum vorbereitet und ggfs. die Infrastruktur ausgestattet, bis hin zur Installation von Software auf den Windows Kurs-PCs. Spezifische Anpassungen an den PCs müssen spätestens eine Arbeitswoche vor Kursbeginn abgestimmt werden und erfordern eine explizite Abnahme durch den Kunden, spätestens zwei Arbeitstage vor Kursbeginn. Den Kunden steht vor und während der Nutzung ein Ansprechpartner zur Verfügung Nutzer / Kunden Die Berechnung der Dienstnutzung erfolgt nach den jeweiligen Kostensätzen. Dieser Dienst steht nur Nutzern der Nutzerklassen (1) (3) zur Verfügung. Nebenbedingung für eine Nutzung ist ein inhaltlicher Zusammenhang der Einrichtung des Nutzers mit Forschung und Lehre bzw. dem Inhalt der Veranstaltung mit den Aufgaben des LRZ. D.h. Räumlichkeiten werden nicht vermietet an Einrichtungen bzw. für Veranstaltungen, die weder mit Einrichtungen in Zusammenhang stehen, die Dienste des LRZ nutzen noch für Nutzer des LRZ relevant sind Kosten Am LRZ werden folgende Kursräume zur Miete angeboten: Bezeichnung Plätze m² Kursraum 1 (13 PCs+Beamer) Kursraum 2 (17 PCs+Beamer) Raummiete WLAN optional bis 4 h Tag bis 4 h ein Tag Tag +

62 56 Dienstleistungen im Bereich Gebäude/Infrastruktur

63 DLK des LRZ 57 7 Nutzerklassen und Dienstleistungsmatrix

64 58 Nutzerklassen und Dienstleistungsmatrix Die oben beschriebenen, kostenpflichtigen Dienstleistungen werden teilweise nur bestimmten Nutzerklassen angeboten. Abhängig von der Eingruppierung einer Institution in eine spezifische Nutzerklasse resultieren dann auch unterschiedliche Kosten für einzelne Dienste. Es besteht für einzelne Institutionen jedoch kein Rechtsanspruch auf eine entsprechende Dienstleistung. Das LRZ sichert bei jeder Anfrage eine umfassende Prüfung zu. Die Kostensätze orientieren sich an den Varianten: Kostenfrei (F) Kostenfreie Grundversorgung (G). Übersteigt die Nutzung deutlich das Maß der Grundversorgung, so sind in diesem Falle sowohl die notwendigen Investitionskosten (I) wie auch die anfallenden Betriebskosten (B) zu übernehmen. Betriebskosten (B) (Personal, Verbrauchskosten wie z.b. Wartungskosten, Energie - Strom und Klima, Netzkosten, Stellplatz) Selbstkosten (S) (Betriebskosten und Investitionskosten) Vollkosten (V) (Selbstkosten und Gemeinkosten). Die Verrechnung der Dienstleistungen orientiert sich am Verrechnungskonzept der staatlichen Rechenzentren mit der Staatskanzlei und den Ressorts (siehe Bekanntmachung des Staatsministeriums der Finanzen vom 17. Dezember 2007, Gz.: 11/15 H /07). Wie dort ausgeführt, werden auch am LRZ anteilige Gebäudekosten nicht in Rechnung gestellt. Unter der Voraussetzung einer normalen Dienstnutzung (im Sinne einer Grundversorgung) übernimmt das LRZ für satzungsgemäße Nutzer in der Regel die anfallenden Kosten (Investitions- und Betriebskosten), sofern diese durch Mittel im Haushalt des LRZ abgesichert worden sind. Das LRZ ist auch für die rechtzeitige Vorlage der hierbei notwendigen Anträge (Forschungsgroßgeräte nach 91b GG bzw. Großgeräte der Länder nach 143c GG) zuständig. Dies setzt voraus, dass entsprechende Wünsche und Änderungen rechtzeitig angezeigt werden, damit sie in entsprechende Vorplanungen (Haushaltsansätze) und Anträge (z.b. Großgeräte-Anträge) einfließen können. Übersteigt der Umfang jedoch die Grenzen einer Grundversorgung bzw. ergeben sich kurzfristige Bedarfsspitzen (Exzellenz-Cluster, neue Sonderforschungsbereiche usw.), so sind die hierzu notwendigen Investitionskosten von der betreffenden Institution zu tragen. Der Umfang der Grundversorgung ist jeweils in der ausführlichen Dienstbeschreibung dokumentiert. Hardware kann in besonderen Fällen auch vom Kunden (im Rahmen der technischen Randbedingungen, die das LRZ vorgibt) beschafft und finanziert werden. In diesem Betriebsmodell fallen dann nur mehr die verbleibenden Kosten, i.d.r. die Betriebskosten an. Auch Mischformen sind nach individueller Absprache möglich. Die Kostensätze werden jährlich an die aktuellen Gegebenheiten angepasst. Nach Absprache mit dem zuständigen Ministerium werden potentielle Kunden in folgende Nutzerklassen eingeteilt. Um die vom LRZ angebotenen Dienste nutzen zu können, wird grundsätzlich vorausgesetzt, dass die Kunden über einen Anschluss an das Münchner Wissenschaftsnetz (MWN) bzw. an das Deutsche Forschungsnetz (WiN) verfügen. (1) Satzungsgemäße Nutzer (gem. 1 der Satzung der Kommission für Informatik der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und des Leibniz-Rechenzentrum vom ) Technische Universität München (mit Ausnahme des klinischer Betriebs und der Verwaltung) Ludwig-Maximilians-Universität (mit Ausnahme des klinischer Betriebs und der Verwaltung) Bayerische Akademie der Wissenschaften (2) Sonstige staatliche bayerische Hochschulen (3) Staatliche Einrichtungen mit wissenschaftlichen Auftrag im Geschäftsbereich des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst (4) Sonstige wissenschaftsnahe Einrichtungen des Freistaats Bayern (5) Nichtstaatliche wissenschaftsnahe Einrichtungen, die überwiegend aus öffentlichen Mitteln institutionell gefördert werden (6) Sonstige wissenschaftsnahe Einrichtungen (u.a. auch Unternehmen in der Spinoff-Phase) Bei Nutzern der Klassen (4) (6), d.h. bei Nutzern, die außerhalb des Hoheitsbereichs seines zuständigen Ministeriums, des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst liegen, berechnet das LRZ zusätzlich die aktuell gültige Mehrwertsteuer. Die resultierende Dienstleistungsmatrix, also die Zuordnung der Kostenvariante, nach der ein Dienst für eine bestimmte Nutzerklasse abgerechnet wird, ist aus folgender Tabelle ersichtlich. Sollte ein Service für Ihre Kundenklasse nicht verfügbar sein, wenden Sie sich bitte an das LRZ.

65 Klassen Bereich Nr. Kommunikationsnetze Rechner und Speicher Dienste F = Frei G = Grundversorgung ist kostenfrei B = Betriebskosten (Personal- + Verbrauchskosten) S = Selbstkosten (Betriebs- + Investitionskosten) V = Vollkosten (Selbst- + Gemeinkosten) Mitnutzung des MWN Mithilfe bei der Planung von Netzen Betreuung von Netzen Nutzung virtueller Firewall Nutzung des Service Load Balancers (SLB) Registrierung von Domain-Namen Internetzugang bei Tagungen WLAN: Frequenz- und Positionierungsplanung Videoübertragungen im MWN Attended Housing physischer Cluster-Knoten Hosting von virtuellen Server Bereitstellung von Online-Speicher Datensicherung (Backup) Archivierung von Daten satzungsgemäße Nutzer 1 F F F F B G F B F S B G G G Sonstige staatl. bayer. Hochschulen 2 G F G G S S F S F S S S S S Staatl. wiss. Einrichtungen mit wiss. Auftrag im Geschäftsbereich des StMBKWK Sonstige wissenschaftsnahe Einrichtungen des Freistaats Bayern Nichtstaatliche wissenschaftsnahe Einrichtungen, überwiegend aus öffentl. Mitteln institutionell gefördert sonstige wissenschaftsnahe Einrichtungen (u.a. auch Unternehmen in der Spinoff- Phase) 3 S G B S S S S S S S S S S S 4 S S - S - S S S S - - S S S 5 S S - S - S S S S V V - V - V V V V

66 60 Nutzerklassen und Dienstleistungsmatrix Klassen Bereich Nr. Anwendungen und Lizenzen Gebäude/Infrastruktur Dienste F = Frei G = Grundversorgung ist kostenfrei B = Betriebskosten (Personal- + Verbrauchskosten) S = Selbstkosten (Betriebs- + Investitionskosten) V = Vollkosten (Selbst- + Gemeinkosten) Mailhosting Microsoft Exchange Webhosting Datenbanken Desktop-Management Microsoft Sharepoint Mehrfach-, Campus- und Landes-Lizenzen Serverzertifizierung in der DFN- PKI Kurse und Schulungen Hörsaal- und Seminarraumnutzung Kursraumnutzung satzungsgemäße Nutzer 1 G G G G S S S G F 1 B B Sonstige staatl. bayer. Hochschulen 2 S S S S S S S - F 1 B B Staatl. wissenschaftliche Einrichtungen mit wiss. Auftrag im Geschäftsbereich des StMBKWK Sonstige wissenschaftsnahe Einrichtungen des Freistaats Bayern Nichtstaatliche wissenschaftsnahe Einrichtungen, überwiegend aus öffentl. Mitteln institutionell gefördert sonstige wissenschaftsnahe Einrichtungen (u.a. auch Unternehmen in der Spinoff- Phase) 3 S S S S S S S - B - B 4 S S V ) Entstehen dem LRZ bei Kursen externer Referenten Gebühren, so steht es dem LRZ frei diese Kosten an die Teilnehmer weiterzugeben. Dies wird jedoch bei den einzelnen Kursankündigungen vermerkt.

67 DLK des LRZ 61 8 Serviceklassen und Service Parameter

68 62 Serviceklassen und Service Parameter Die vom LRZ angebotenen Dienste werden derzeit nur in einer Standard Dienstklasse Best Effort angeboten, die im Folgenden erläutert wird. Bei allen Diensten werden aber Redundanzen auf unterschiedlicher technischer Ebene angeboten und implizit genutzt (u.a. High-Availability-Lösungen, Ersatzteile und Standby-Lösungen, USV-Absicherung, 7*24 Wartungsverträge mit schnellen Reaktionszeiten). Betriebszeit Die Betriebszeit ist die Zeit, in der das LRZ den vereinbarten, nicht technischen Service zu erbringen hat. Zu den Betriebszeiten ist Betriebspersonal erreichbar, das die Systeme überwacht, betriebsverhindernde Störungen behebt und Instandsetzungsmaßnahmen durchführt. Werktage ohne bundeseinheitliche und bayerische Feiertage (MEZ, MESZ) Mo.-Do. 08:00-18:00 Fr. 08:00-16:00 Störungsannahmezeit Ist das Zeitfenster, in dem Störungsmeldungen entgegen genommen werden und erste Schritte zur Instandsetzung durch studentische Operateure oder durch Betriebspersonal während der Betriebszeiten eingeleitet werden können. Onlinezeit Mo.-So. 00:00-24:00 Ist das Zeitfenster, in dem die Anwendung/der Service, also die technische Dienstleistung, zur fachlichen Nutzung (Dialog oder Batch) dem Anwender zur Verfügung steht. Die Angaben verstehen sich abzüglich aller geplanten Wartungszeiten (s. Wartungsfenster unten). Ausfallzeit 7 Tage x 24 Stunden Summe der Zeiten im Messzeitraum, in denen der technische Service aufgrund einer Störung außerplanmäßig nicht zur Verfügung steht. Verfügbarkeit Prozentualer Wert des Verhältnisses von (Onlinezeit Ausfallzeit) zur Onlinezeit. Als Messintervall wird jeweils ein Kalendermonat zugrunde gelegt. Die Verfügbarkeit von Basisdiensten wird dienstspezifisch gemessen und allen Kunden auf den Webseiten zur Verfügung gestellt (z.b. die des MWN-Backbonenetzes, Reaktionszeit Die Reaktionszeit gibt den Zeitraum zwischen der Meldung einer Störung und dem Beginn der Störungsbeseitigung an. Es ist eine maximale Zeit festgelegt, innerhalb der mit der Störungsbehebung begonnen werden muss. Wenn nicht explizit anders beschrieben, gilt die Reaktionszeit innerhalb der vereinbarten Betriebszeit. Endet die Betriebszeit vor Ablauf der Reaktionszeit, wird die Messung der Reaktionszeit so lange unterbrochen, bis die nächste planmäßige Betriebszeit anfängt. 4 Stunden Wiederherstellungszeit / Mean-time-to-repair (MTTR) Ist das Zeitfenster, in dem der betroffene technische Service zur Störungsbehebung den Anwendern nicht oder nur mit Einschränkung zur Verfügung steht. Daran anschließend muss der betroffene technische Service den Anwendern wieder ohne Einschränkung zur Verfügung stehen. Eine MTTR kann derzeit wegen fehlender Bereitschaftszeiten nicht zugesichert werden.

69 DLK des LRZ 63 Wartungsfenster Ist das Zeitfenster, in dem ein Dienst möglicherweise nicht zur Verfügung steht, weil an Netz-, Systemoder Anwendungskomponenten des Dienstes, Wartungsarbeiten durchgeführt werden können. Das Standard-Wartungsfenster für den Bereich des Kommunikationsnetzes ( Netzwartung ) mit Ausfallzeiten üblicherweise <30min für einzelne Dienste ist Di. 07:00-09:00 Wenn möglich wird dort auch Beginn und Ende des Ausfalls sowie die hiervon betroffenen Netzbereiche für den Regelfall dokumentiert. Unregelmäßige Wartungsarbeiten werden den betroffenen Bereichen per aktueller LRZ Information im Web und per an die Gruppe der Netzverantwortlichen rechtzeitig angekündigt. Bei Wartungsarbeiten an Spezialsystemen werden die vom Kunden benannten Anwendungsbetreuer per Telefon oder rechtzeitig benachrichtigt. Darüber hinaus werden längere Wartungsarbeiten mit den jeweils beteiligten Anwendungsbetreuern abgestimmt. Diese Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit außerhalb der Betriebszeiten durchgeführt. Die Zeiten zur Durchführung der Wartung zählen nicht zur Onlinezeit.

70 64 Serviceklassen und Service Parameter

71 DLK des LRZ 65 9 Wie kann ich LRZ-Services bestellen?

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