Konzept für eine Highperformance- und Hochverfügbarkeitslösung für. einen Anbieter von Krankenhaus Abrechnungen

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1 Konzept für eine Highperformance- und Hochverfügbarkeitslösung für Anforderungen : einen Anbieter von Krankenhaus Abrechnungen Es soll eine Cluster Lösung umgesetzt werden, welche folgende Kriterien erfüllt: Datensicherheit : Der Kunde wird auf den Systemen personenbezogene Daten sowie Daten zu gesundheitlichen aktuellen Beschwerden und gesundheitlicher Vorgeschichte des Patienten speichern. Für die Speicherung dieser Daten gibt es bestimmte Vorgaben. Die Daten müssen speziell vor unbefugten Zugriffen geschützt werden und dürfen nicht in einer Datenbank oder auf einem physikalischen System gespeichert werden. Gleichzeitig besteht eine gewisse Aufbewahrungspflicht dieser Daten welche mittels eines Backups realisiert werden soll, auch hier ist darauf zu achten, dass die Backups der getrennten Daten nicht auf einer physikalischen Maschine vorgehalten werden. Sämtliche Daten, außer den Unternehmens Internetseiten, sollen von und zu dem System verschlüsselt übertragen werden. Verfügbarkeit : Es soll ein Höchstmass an Verfügbarkeit der Systeme erreicht werden. Downtimes sollen möglichst ausgeschlossen werden und das System soll so aufgebaut sein das eine Steigerung der Zugriffszahlen ohne Änderungen an den Systemen verarbeitet werden können. Zugriffe : Externe Zugriffe sollen weitestgehend ausgeschlossen werden, lediglich der Anbieter selbst sowie die von Anbieter beauftragte Agentur zur Entwicklung und Pflege der Systeme und die PCE-NET erhalten Zugriff auf die Systeme über VPN. Des Weiteren soll ein Fax Gateway eingerichtet werden, zu dem in den Räumen des Anbieters befindlichen Fax bzw. Fax-Server. Support : Kleinere Arbeiten und Anfragen sollen über ein monatliches Stundenkontingent inklusive sein. Hardware : Bei der Hardware besteht die Möglichkeit zweier Vorgehensweisen. Einmal erwirbt der Anbieter sämtliche für das Cluster System nötige Hardware. Vorteile hierbei sind das die Hardware im Eigentum des Anbieters ist und bei einem Umzug inkl. aller auf dem System befindlichen Daten umgezogen werden kann. Nachteil ist das der Anbieter für Hardwaredefekte selbst verantwortlich ist oder hierfür eine zusätzliche Vereinbarung mit der PCE-NET abschließt. Als Alternative besteht

2 auch die Möglichkeit das System komplett zu mieten, der Vorteil besteht darin, dass die PCE-NET für die Funktionsfähigkeit zu sorgen hat und defekte Teile selbständig und auf eigenen Kosten austauscht. Bei einem Umzug können die Systeme allerdings nur in Absprache mit der PCE-NET und gegen einen Ablösebetrag übernommen werden. Des Weiteren soll im Rechenzentrum bestimmte Hardware vorgehalten werden. Hierzu gehören Festplatten und Ram Bauteile. Umsetzung : Anhand der oben beschrieben Vorgaben hat die PCE-NET folgendes Konzept zur Umsetzung erarbeitet. Zum besseren Verständnis wurde das Gesamtsystem in einem Schaubild erstellt: Abbildung 1 : Das System wird wie folgt aufgebaut. Unter der Domain des Anbieters wird über den Portalserver die Internetseite vom Netz aus erreichbar sein. Zusätzlich läuft auf allen Servern jeweils eine eigene Firewall die zusätzlich vor Angriffen aus dem Netz schützt. Über den Portalserver wird man mittels einer per SSL verschlüsselten Verlinkung auf einen der Applikation Server geleitet, auf denen die internen Systeme des Anbieters laufen. Gleichzeitig ist es aber auch möglich die beiden Applikation Server

3 über direkt Eingabe, beispielsweise über eine Sublevel Domain verschlüsselt direkt zu erreichen. Die beiden Applikation Server sind in dieser Lösung nicht redundant sondern die Anfragen auf diese Server werden je nach System verteilt, dies führt dazu dass die Last auf den Systemen verringert wird. Alternativ besteht auch die Möglichkeit auf den Applikation Servern alle internen Systeme laufen zu lassen und diese redundant aufzubauen. Siehe Abbildung 2. Abbildung 2 : Über die Applikation Server werden die Datenbank Server L1 & L2 angesprochen. Die Datenbank Server sind direkt aus dem Internet nicht erreichbar. Die IP Adressen der Datenbank Server sind von außen nicht ersichtlich und es werden nur Zugriffe von der IP Adresse des Applikation Servers zugelassen. Die in dem System hinterlegten Daten werden auf 2 physikalische Datenbank Server aufgeteilt. Auf dem Server L1 liegen lediglich die personenbezogenen Daten auf dem Server L2 nur die Daten der Krankheitsgeschichte und sonstige medizinische Daten. Die Datenbank Server sind jeweils redundant. Die beiden Server R1 & R2 laufen im standby Modus und gleichen permanent die Daten mit dem Livesystem ab. Auch diese beiden Maschinen sind von außen nicht erreichbar. Bei einem Ausfall eines der Datenbank Server, beispielsweise L1, übernimmt R1 die IP von L1 und läuft im Livebetrieb weiter. Es ist somit möglich Arbeiten an L1 vorzunehmen ohne das System abzuschalten oder in seiner Funktion zu beinträchtigen.

4 Da die Trennung der Daten natürlich auch auf den Backup Bereich übertragen werden muss, werden zwei, auch physikalisch getrennte, Backup Speicherplätze eingerichtet auf denen die Datenbankserver Inhalte verschlüsselt übertragen und abgelegt werden. Auf dem Applikation Server wird anhand der IP eine Verbindung zum lokalen Fax des Anbieters aufgebaut, durch das bei speziellen Vorgängen Faxe empfangen bzw. versendet werden sollen. Dokumentation : Es wird eine Dokumentation für das System erstellt in welchem das Zusammenspiel der einzelnen Server sowie die Verschlüsselungstechniken und Datenströme definiert werden. Ebenso wird das beschrieben Backup Konzept inkl. der IP Adressen der einzelnen Server dokumentiert. Die Hardware Ausstattung und auch das Sicherheitskonzept (Firewalls, IP Blocking,..) werden ebenfalls dort beschrieben werden. Hardware : Für die Umsetzung werden ausschließlich hochwertige Supermicro Server Systeme der neusten Generation eingesetzt. Sämtliche Server werden mit mindestens 2 Festplatten welche im Raid Verbund laufen ausgestattet sein sowie mit Intel Quad Core Prozessoren. Eine genauere Definition der Systeme können Sie im Angebot sehen. Wir werden jeweils eine Festplatte für die Applikation Server sowie eine für die Datenbankserver vorrätig halten. Ebenso jeweils 2 Rambausteine jeweils für Applikation- und Datenbankserver. Die Server werden alle mit einem redundanten Netzteil ausgestatte sein und jeweils an verschiedenen Stromfeeds angeschlossen sein. Sollte einer dieser Feeds ausfallen laufen die Server über den anderen Feed ohne Einschränkungen weiter. Backup Space : Es werden 2 FTP Backup Speicherplätze zu je 50 GB zur Verfügung gestellt. Die Speicherplätze werden auf zwei unserer Backup Systeme bereitgestellt werden. Optional besteht auch die Möglichkeit Backup Speicherplatz auf einem unserer Server in unserem Rechenzentrumsstandort in Frankfurt bereitzustellen. Rack Space : ( optional ) Es besteht die Möglichkeit zur weiteren Erhöhung der Sicherheit ein eigens Rack anzumieten. Dies würde bedeuten dass nur Ihre Server in diesem Rack stehen würden und diese innerhalb unseres Cages nochmals abgeschlossen wäre. Beschriftung : Die Server werden bei uns mit eine internen Servernummer beschriftet, so dass von außen weder ersichtlich ist welche Systeme oder Domains auf diesen Servern laufen, noch unter welcher IP Adresse diese erreichbar sind. Datenübergabe : Sämtliche Daten liegen derzeitig noch bei dem alten Dienstleister auf dessen Servern. Die Datenübernahme müsste per verschlüsselter Festplatte durchgeführt werden. Hierzu wäre es nötig dass die kompletten Systeme gepackt und verschlüsselt auf einem der alten Systeme hinterlegt werden und mittels einer USB Festplatte übertragen werden. Der Inhalt dieser Festplatte sollte dann

5 direkt bei uns im Rechenzentrum auf die neuen Maschinen übertragen werden. Gerne führen wir diese Datenübernahme in Abstimmung mit Ihnen für Sie durch. Überwachung : Wir überwachen sämtliche Systeme per Nagios. Hierüber ist es möglich die Grundfunktionalitäten der Server (http, ftp. MySql,..) zu überwachen. In Absprache mit Ihnen können aber auch weitere Dienste des Servers überwacht werden. Beispielsweise ist es möglich auch den Tomcat zu überwachen. Auch ist es möglich Systemfunktionen, wie ein Login oder Versand eines Formulars über das System zu simulieren und hierdurch permanent über diese Funktionalität informiert zu werden.

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