Auf einer Vorstandssitzung am 23. Februar sind die Mitglieder des ehemaligen

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1 Zeitung Zeitung der Arbeiterwohlfahrt Friedrichshain-Kreuzberg e.v. Editorial Liebe Leserinnen und Leser, Sie halten die erste Ausgabe einer neuen AWO-Zeitung in Ihren Händen. Die Zeitung wird für die Mitglieder, die Mitarbeiter und Freunde der AWO Friedrichshain-Kreuzberg gemacht. Sie soll über das Leben in und um unseren Kreisverband herum informieren. Inhaltlicher Schwerpunkt dieser Ausgabe ist die Reformdebatte, die zur Zeit auf AWO-Bundes- und Landesebene geführt wird, und die natürlich auch Auswirkungen auf unseren Kreisverband haben wird. Die Zeitung war seit längerem geplant, jetzt konnten alle Voraussetzungen geschaffen werden. Im Laufe der nächsten Monate wird sich sicherlich noch so manches an dem Erscheinungsbild der Zeitung ändern. Dabei ist uns Ihre kritische Begleitung, sind uns Ihre Anregungen und Ideen sehr wichtig. Überhaupt soll die Zeitung ein gemeinsames Projekt aller AWO- Mitglieder, aller Mitarbeiter und Freunde sein. Die Abteilungen, die Einrichtungen und die Projekte sollen sich darstellen und ihre Termine veröffentlichen können. Und bitte geben Sie alles, was Ihnen berichtenswert scheint, an die Redaktion weiter. Sehr freuen würden wir uns natürlich, wenn die Eine oder der Andere einen Artikel beisteuerte. Zuerst benötigen wir jedoch Ihre Hilfe bei der Namensgebung. Die Zeitung braucht einen Namen. Bitte senden Sie Vorschläge per Post oder per an die Redaktion. Der beste Vorschlag wird zum Zeitungsnamen und prämiert. Und nun wünschen wir Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre. Erika Badinski Robert Schwind AWO-Kreisvorsitzende B. Faust / VAL Werbung Gemeinsamer Kreisvorstand Fusion der AWO-Kreisverbände fast perfekt Auf einer Vorstandssitzung am 23. Februar sind die Mitglieder des ehemaligen Kreuzberger AWO-Kreisund jetzigen Abteilungsvorstands vereinbarungsgemäß in den neuen Kreisvorstand der AWO Friedrichshain-Kreuzberg kooptiert worden. Die Kreuzberger sind damit voll stimmberechtigte Mitglieder im neuen Vorstand. Voraussichtlich im September wird auf einer Hauptversammlung dann erstmalig ein gemeinsamer Kreisvorstand gewählt. In der ersten Amtsperiode von 2007 bis 2011 wird der Vorstand paritätisch besetzt, also zur Hälfte aus Friedrichshainern, zur anderen aus Kreuzbergern bestehen. In einem Interview mit der Redaktion blickte Holger Langkau, Geschäftsführer der AWO Friedrichshain-Kreuzberg, zurück. Schon im Jahr 2000 sei über die Vereinigung der beiden Kreisverbände diskutiert worden. Einer schnellen Fusion stand damals aber die finan-zielle Schieflage des Kreuzberger Verbands entgegen. Es galt das Motto Erst sanieren, dann fusionieren, so Langkau übernahm Friedrichshain die wirtschaftlichen Einrichtungen der Kreuzberger AWO. Im Novem-ber 2005 wurden eine Fusionsvereinbarung und eine gemeinsame Satzung verabschiedet. Im Mai 2006 änderte die AWO Friedrichshain ihren Namen und heißt seitdem Arbeiterwohlfahrt Friedrichshain-Kreuzberg. Dem umbenannten Kreisverband traten schließlich die AWO-Mitglieder aus Kreuzberg bei. Die beiden ehemaligen Kreisverbände bilden heute jeweils eine Abteilung der AWO Friedrichshain-Kreuzberg, die vier ehemaligen Kreuzberger Abteilungen sind jetzt Unterabteilungen. Auf die Frage, wo die inhaltlichen Schwerpunkte der AWO-Arbeit in 2007 lägen, verwies Langkau auf den Abschluss der Fusion und die Vorstandswahlen. Daneben sei eine Verstärkung der Mitgliederbetreuung wichtig. Im Be-reich der Wirtschaftsbetriebe bildeten die Kitas die größte Herausforderung. Die Sanierung der meisten Kita-Gebäude ist dringend erforderlich, so Langkau. Aus dem Inhalt Vom traditionellen Wohlfahrtsverband zum modernen Sozialdienstleister 2 Die AWO in Zahlen 3 Bezirk ehrt AWO-Aktivisten 4 Auskommen mit dem Geld 6 Ständige Angebote 10 Die Preisfrage 14

2 Hintergrund Verbandsentwicklung Vom traditionellen Wohlfahrtsverband zum modernen Sozialdienstleister Eckpunkte für das neue Profil der Arbeiterwohlfahrt Im September letzten Jahres hat die 19-köpfige AWO-Bundeskommission Verbands-entwicklung ein Eckpunktepapier der Öffentlichkeit vorgestellt. Damit geht eine nunmehr sechsjährige Debatte über die Modernisierung der AWO-Strukturen in ihre letzte Runde. Mitte dieses Jahres sollen auf einer Bundes-konferenz die statuarischen Konsequenzen gezogen werden. Bis dahin bleibt der Basis Zeit, über das Reformvorhaben zu diskutieren. Die Notwendigkeit einer grundlegenden Reform begründete der AWO-Bundesvorsitzende, Wilhelm Schmidt, bereits im November 2005 auf einer Bundeskonferenz so: Es gibt einen tief greifenden Wandel, einen System-wechsel in der sozialstaatlichen Versorgung. Der Sozialmarkt ist geöffnet für gewerbliche Anbieter, die offensiv und bundesweit expan-dieren. Die Aufgaben wachsen, die Einnahmen schrumpfen und die Folge ist ein bisher nicht gekannter Preiswettbewerb. Im Vorwort des Eckpunktepapiers liest sich das ähnlich: Die Freie Wohlfahrtspflege befindet sich in einem tief greifenden Wandel. Er ist Teil eines Systemwechsels in der sozial-staatlichen Versorgung. Seine Stichworte heißen Globalisierung, Ökonomisierung und Wettbewerb. Und einen Absatz weiter: Mit dieser Entwicklung wird die traditionell hervor-gehobene Stellung der Wohlfahrtsverbände und ihre vertraute Partnerschaft mit dem Sozialstaat auf eine neue Grundlage gestellt. Aus dieser Analyse schlussfolgern der Vorsitzende und die Kommission, die AWO müsse sich im Markt der Sozialwirtschaft zu einem ökonomisch effizienten Dienstleister entwickeln. Die Verbandsreform soll allerdings nicht nur die AWO zu einem modernen Dienstleistungsunternehmen machen, auch das Problem des Mitgliederschwunds und das der Überalterung sollen angegangen werden. Schmidt dazu in seiner bereits zitierten Rede: Tatsache ist, dass wir von der insgesamt gestiegenen Engagementbereitschaft in Deutschland so gut wie nicht profitieren, zumindest nicht als Mitgliederorganisation. Der allgemeine An-stieg der Freiwilligenarbeit habe sich unter den Augen der AWO, aber außerhalb des Verbandes vollzogen. Zur gegenwärtigen Lage der AWO stellte Schmidt fest: Die Daten unserer Zentralen Mitglieder- und Adressverwaltung haben uns erstmals unmissverständ-lich bestätigt, was einzelne Gliederungen seit Jahren beklagen: Wir sind als Mitgliederver-band längst nicht mehr auf Wachstumskurs. Abgesehen von lokalen Ausnahmen ist der Mitgliederbestand bundesweit deutlich zurück-gegangen und weiter rückläufig. Hinzu kommt ein Altersdurchschnitt unserer Kommentar Grundsätzlich ist die Ausgliederung der AWO-Betriebe aus den Vereinen der AWO ein Schritt in die richtige Richtung, doch steckt der Teufel im Detail. Die Autoren des Eckpunktepapiers scheinen von einem idealtypischen Kreisverband mit mindes-tens 100 Beschäftigten und mindestens 1000 Mitgliedern auszugehen. Bei unserem Kreisverband müssen diese Grundsätze den Gegebenheiten einer kleinen, aber jung gebliebenen und engagierten Mitgliedschaft angepasst werden. So müssen in unseren Einrichtungen neue Wege zur Verknüpfung von Mitglieder von 63 Jahren. Nur drei Prozent der Mitglieder sind unter 35 Jahre. Als Antwort auf die beschriebenen Heraus-forderungen empfiehlt die Kommission die weitgehende Trennung von Verband einerseits und Dienstleistungsunternehmen andererseits. Die Verbandsgliederungen sollen also nicht mehr direkt als Dienstleistungsunternehmer auftreten, sondern zumindest da, wo es unternehmerischen Sinn macht ihre Dienstleistungen ausgliedern. Eingebracht werden sollen die Dienstleistungsangebote dann unter dem Dach eines Unternehmens, das in der Regel eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (ggmbh) sein solle. Bei der Neustrukturierung der Dienstleistungsangebote und der Schaffung von wettbewerbsfähigen Sozialunternehmen solle dort, wo es zweckmäßig erschiene, auch über die territorialen Grenzen der einzelnen AWO-Gliederungen hinweggegangen werden. Und es solle Betrieben und Verbandsstrukturen sowie von Professionalität und Ehrenamt gefunden werden. Ein Punkt wird im Eckpunktepapier überhaupt nicht erörtert, obwohl er für uns von besonderer Bedeutung ist: die Frage der korporativen Mitgliedschaft. Hier muss unser Kreisverband den eingeschlagenen Weg weitergehen. Durch die weitere Integration von Selbsthilfegruppen, Bürgerinitiativen und Vereinen verschiedener Minderheiten; bietet sich uns die Möglichkeit, mit diesen zusammen eine gemeinsame politische Plattform zu bilden. Robert Schwind 2 AWO Friedrichshain-Kreuzberg

3 zu einer Kooperation zwischen den verschiedenen Verbandsebenen kommen. Die Gliederungen werden also aufgefordert, gemeinsame Unternehmen zu gründen. In jedem Fall aber sei Konkurrenz zwischen AWO-Unternehmen zu vermieden werden. Diese Trennung führe, so Schmidt, aber nicht nur zu einer Stärkung der AWO-Unternehmen, sondern auch und in erster Linie zu einer Ent-lastung der ehrenamtlichen AWO-Mitglieder und AWO-Vorstände. Damit könnten sich diese wieder verstärkt ihren eigentlichen Auf-gaben zuwenden, also zum Beispiel der Mitgliedergewinnung und -betreuung, der Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements und der Förderung der Jugendarbeit. Zu den eigentlichen Aufgaben der Vorstände gehöre auch die Kontrolle der AWO-Unternehmen. Sie hätten vor allem die Werteorientierung der AWO-Dienstleister zu sichern und diese Orientierung als solche erkennbar zu machen. Es ginge um die Unverwechselbarkeit der AWO-Arbeit. Um zu verdeutlichen, welcher Geist in den Unternehmen durchge-setzt werden müsse, verweist Schmidt auf Lotte Lemke, eine der großen Frauen in der AWO-Geschichte, die 1959 gesagt hat: Es kommt in der AWO entscheidend darauf an, ob wir unsere Aufgaben nur so erfüllen, dass uns wegen ihrer sachund fachgerechten Erledigung kein Vorwurf treffen kann, oder ob noch jenes gewisses Etwas hinzukommt, von dem wir möchten, dass es unsere AWO-Arbeit aus-zeichnet. Es geht also bei der AWO-Reform in diesem Jahr um die schwierige Aufgabe, den Verband und seine Unternehmen zukunftsfähig zu machen, ohne die traditionellen Werte preiszugeben. Weitere Informationen zum Thema Verbandsentwicklung fi nden Sie im Internet unter Die Arbeiterwohlfahrt in Zahlen Die Arbeiterwohlfahrt gliedert sich bundesweit in: 29 Bezirks- und Landesverbände 480 Kreisverbände Ortsvereine Die Arbeiterwohlfahrt wird bundesweit getragen von: eingetragenen Mitgliedern aktiven Mitgliedern hauptamtlichen Mitarbeiter/-innen Zivildienstleistenden Die Arbeiterwohlfahrt unterhält in allen Bundesländern: über Einrichtungen und Dienstleistungsangebote, davon: Heime und Wohngemeinschaften Tagesstätten (z.b für Kinder und Jugendliche und für alte Menschen) Auskunfts- und Beratungsstellen ambulante Dienste (darunter 798 sozialpflegerische Dienste) 400 Tages- und Werkstätten für Arbeitslose, Werkstätten aller Art Unter den Heimen befinden sich: über 900 Altenheime, Altenpflegeheime,Altenwohnheime, Tagespflegeheime 350 Heime / Wohngemeinschaften für Behinderte / Psychisch Kranke 128 Wohnheime für Aussiedler und Ausländer 551 Heime / Wohngemeinschaften für Kinder und Jugendliche 77 Aus-, Fort- und Weiterbildungsstätten 93 Einrichtungen der Gesundheitshilfe (z.b. Erholungs- und Kurheime) 37 Frauenhäuser Außerdem sind im Rahmen bürgerschaftlichen Engagements tätig: über 800 Altenclubs, Seniorengruppen über 600 Gruppen in der Jugendhilfe / Jugendarbeit über 400 Gruppen für chronisch Kranke und Behinderte 230 gesundheitliche Selbsthilfe- und Kontaktgruppen 15 Freiwilligenagenturen 205 Gruppen für Menschen in besonderen Notlagen (z.b. Arbeitslosen-Selbsthilfe, Frauen-Selbsthilfe) 150 Gruppen in der Familienhilfe AWO Friedrichshain-Kreuzberg 3

4 Nachrichten aus der AWO Bezirk ehrt AWO-Aktivisten Für sein bürgerschaftliches Engagement ist im Januar der stellvertretende AWO-Kreisvorsitzende Steffen Schubert mit der Bezirksmedaille von Friedrichshain-Kreuzberg ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung überreichte der Bezirksbürgermeister Franz Schulz und die Vorsteherin der BVV Marianne Burkert-Eulitz. Neben Schubert erhielten Isidoro Fernandez Momparler und noch zwei weitere Bürgerinnen die Medaille. Der heute zweiundsiebzigjährige Momparler engagiert sich seit über einem Jahrzehnt in der Seniorenarbeit. Der gebürtige Spanier arbeitet ehrenamtlich im AWO-Begegnungszentrum in Kreuzberg und im Seniorenhaus in der Manteuffelstraße. Schubert (45) ist seit nun-mehr zehn Jahren Hauptorganisator des Lesbischwulen Parkfestes in Friedrichshain. Das Fest findet einmal im Jahr statt und ist mittlerweile zur größten AWO-Veranstaltung und - nach dem CSD und dem Schöneberger Stadtfest - zum drittgrößten lesbischschwulen Event in Berlin geworden. Isidoro Momparler Mit dem bewusst nicht kommerziell gehaltenen Fest will Schubert einen Beitrag zur Überwindung von Vorurteilen gegen Lesben und Schwulen leisten. Die Bürgermedaille wurde erstmalig 2005 verliehen, dieses Jahr also zum zweiten Mal. Mit der Medaille werden Menschen geehrt, die sich in besonderer Weise durch ehren- Steffen Schubert amtliche Arbeit im Bezirk verdient gemacht haben. Mit der Verleihung soll auch die Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements für unsere Gesellschaft hervorgehoben werden. Jeder kann jeden vorgeschlagen. Über die Vergabe entscheidet dann ein Gremium, das sich aus der Vorsteherin und Mitgliedern der BVV zusammensetzt. Aktivierungshilfe umgezogen Zum Jahreswechsel ist die Aktivierungshilfe BackStage von der Boxhagener Straße 113 in die Frankfurter Allee 110 umgezogen. Das AWO- Projekt startet 2007 mit 28 Jugendlichen und damit mit mehr jungen Frauen und Männern als je zuvor. Die Jugendlichen sind zumeist ohne Schulabschluss und Ausbildung. Im Rahmen von Backstage sollen sie über sechs Monate hinweg motiviert werden, nach persönlichen Kriterien ihren Berufsweg realistisch zu planen. Dazu bietet ihnen das Projekt neben individueller Beratung praktische berufliche Erfahrungen in den Bereichen Holz, Malerund Lackiererarbeiten und im Bereich Veranstaltungsorganisation. Die Aktivierungshilfe Back- Stage ist aus dem Modellprojekt Freiwilliges Soziales Trainingsjahr (FSTJ) hervorgegangen. Im Jahr 2000 wurde das FSTJ ins Leben gerufen, seit Mai 2005 heißt es nun BackStage. Die neuen Räumlichkeiten in der Frankfurter Allee befinden sich in einer ehemaligen Werkstatt. Noch sind die Ausbau- und Renovierungsarbeiten nicht abgeschlossen, aber es wird bereits schwer gearbeitet. Spanisch-Schüler gesucht Die Leiterin des AWO-Projekt Nachbarn öffnen ihre Türen, Belinda Apicella, hat mitgeteilt, dass eine Projektteilnehmerin Spanischunterricht geben möchte. Noch hätten sich allerdings keine Schülerinnen und Schüler gefunden. Interessentinnen und Interessenten könnten sich bei ihr melden unter der Telefonnummer (030) AWO Friedrichshain-Kreuzberg

5 Alter in der Fremde In Anwesenheit der Berliner Sozialsenatorin Dr. Heidi Knake-Werner ist am 2. Februar eine neue Handreichung der Fachberatung für interkulturelle Altenhilfe (FIA) vorgestellt worden. Wie die Mitautorin und AWO-Mitarbeiterin Meltem Ba kaya sagte, richte sich die Handreichung in erster Linie an die Beschäftigten im Sozialwesen und in der Altenpflege sowie an ältere Migrantinnen und Migranten. Unter dem Titel Interkulturelle Öffnung der Altenpflege gibt der Wegweiser Antworten auf viele Fragen, die Seniorinnen und Senioren mit Migrationshintergrund bewegen. Was bei der Rente und der Grund-sicherung im Alter zu tun ist, wie man eine Kur beantragt, aber auch, welche Möglichkeiten einer islamischen Bestattung es in Berlin gibt, sind Fragen, auf die die Handreichung eingeht. gleichzeitig aber die deutsche Altenhilfe nicht darauf eingestellt sei. Ba kaya kritisiert schärfer: Unsere Altenhilfe ist auf die deutsche Mittelschicht ausgerichtet. Migrantinnen und Migranten seien zu uns gekommen und geblieben. Nun kämen sie ins Rentenalter, ohne dass es ausreichende spezifische Angebote für sie gäbe und ohne dass beispielsweise die Altenpflegeheime dar-auf eingestellt seien. Die FIA berät seit 2002 berlinweit Politik, Ver-waltungen, Heimleitungen und freie Träger. In diesem Jahr arbeitet die FIA mit dem Bezirk Lichtenberg zusammen. Es geht der Tetfest im BAYOUMA-HAUS Fachbe-ratung für interkulturelle Altenhilfe um Sensibilisierung (Stichwort: kultursensible Altenhilfe). Die FIA versteht sich als Kompetenzzentrum beim Thema Alter und Migration und will fachliches Know How vermitteln. Weiter Infos fi nden Sie im Internet unter: Dort können Sie ebenfalls die Handreichungen herunterladen. Anzahl der Ausländer ab 60 Jahre (in Millionen) Sie ist im Übrigen die zweite, die die Fachberatung veröffentlicht. Die FIA ist ein gemeinsames Projekt der AWO Friedrichshain-Kreuzberg und der Caritas. Sie besteht seit Auslöser für das Projekt war eine Expertise des Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA) aus dem Jahr Darin wurde erstmalig auf das Problem aufmerksam gemacht, dass in Deutschland die Zahl der Seniorinnen und Senioren mit Migrationshinter-grund in den nächsten Jahren erheblich anstei-gen werde, Am 20. Februar ist im BAYOUMA- HAUS das Tetfest, das traditionelle vietnamesische Neu-jahrsfest, gefeiert worden. Begrüßt wurden die Gäste von Vo Cam Trang. Einen Tango tanzten Monika Stuthoff und Andreas Stock Gustavo Sagarra Medina zeigte Salsa. Außerdem war die Gruppe Todas las Sangres zu sehen. Maria Antonia González. sang einen Bolero. Mit dem Tetfest begann ein Jahr des Schweins. Im Alltag benutzen die Vietnamesen wie wir den gre- gorianischen Kalender. Der Festkalender aller-dings richtet sich nach dem alten chinesischen Kalender, einem Lunisolarkalender, der sich sowohl nach dem Sonnenzyklus (Jahr) als auch nach dem Mondzyklus (Monat) richtet. Menschen die in Schweinejahren geboren wurden, gelten als ehrlich, tolerant und vertrauensselig. Berühmte Persönlichkeiten, die im Tierzeichen des Schweins geboren wurden, waren z. B. Bismarck, Thomas Mann und Ernest Hemingway. AWO Friedrichshain-Kreuzberg 5

6 Nachrichten aus der AWO Besser auskommen mit dem Geld Unter dem Titel Besser auskommen mit dem Geld hat die Schuldnerund Insolvenzbe-ratung der AWO Friedrichshain-Kreuzberg eine neue Broschüre herausgebracht. Damit reagiert die Bratungsstelle auf die wachsende Zahl überschuldeter Haushalte, so die Leiterin der Beratungsstelle Susanne Wilkening. Wie man für sich einen Haushaltsplan aufstellt und ein Kassenbuch führt, sind Fragen die in dem Heft behandelt werden. Tipps werden gegeben, um seine Einnahmen zu erhöhen und beispielsweise die Strom- und Heizkosten zu senken. Die Broschüre zeigt auch auf, wie man trotz geringen Einkommens gesund leben und am kulturellen Leben teilnehmen kann. Auf die Frage, ob die Zahl überschuldeter Haushalte auch künftig weiter steigen werde, äußert sich Wilkening kritisch: Die Wirtschaft wird schon dafür sorgen, dass die Menschen weiter Schulden machen. So lockten immer mehr Geschäfte die Konsumenten mit Krediten und bequemen Ratenzahlungen. Vor allem aber die Banken würden offensiv zu mehr Schulden verleiten. Unter dem Motto Das kann ich auch! hätte beispielsweise die Norisbank einen Brief versandt, in dem sie ohne Hinweis auf die Gefahren von Verschuldung Sofortkredite anböte. In dem Brief, der der Redaktion vorliegt, heißt es unter anderem: Wünsche aufschieben? Das muss nicht sein! Denn mit dem easycredit erweitern Sie ganz clever Ihren finanziellen Spielraum. Wofür Sie Ihr Geld verwenden, bleibt alleine Ihnen überlassen. Wie wäre es zum Beispiel mit , Euro für Ihre Wünsche? Bereits Jugendliche erhielten Briefe von den Banken. So berichtet Susanne Wilkening von einem Schreiben der Berliner Sparkasse aus dem Jahr 2006, in dem Jugendlichen eine VISA-Karte auf Guthabenbasis angeboten würde. Mit der VISA Prepaid-Karte kannst du dein Guthaben von maximal 500 Euro weltweit bei VISA-Vertragspartnern einsetzen beim Auslandsaufenthalt ebenso wie bei Internet-käufen, ist in dem Schreiben der Sparkasse zu lesen. Ein Hinweis auf mögliche Gefahren fehlt. Was Überschuldung für die betroffenen Men-schen bedeutet, macht die Leiterin der Beratungsstelle anhand von Zitaten deutlich, die sie aus ihren Beratungsgesprächen ge-sammelt hat. Da hat der Vermieter gekündigt. Bis zum Ende des Monats müssen wir unsere Wohnung räumen. Aber wo sollen wir denn hin? Da sind von früher noch Mietschulden. Jetzt finde ich keine Wohnung, denn so will mich kein Vermieter, sind Sätze aus der Zitatensammlung. Oder: Mein Arbeitgeber hat gesagt, noch eine Lohnpfändung und er müsse mich kündigen. Auslöser für Überschuldung seien oft Scheidung oder Arbeitslosigkeit, meint Wilkening. Oder Menschen hätten sich selbständig ge-macht, seien in Konkurs gegangen und säßen schließlich auf einem Berg von Schulden. Die Schuldner- und Insolvenzberatung der AWO Friedrichshain- Kreuzberg verfolge ein ganzheitliches Konzept, erläutert Susanne Wilkening. Niemand werde abgewiesen. Das mache die Arbeit sicherlich schwerer, man sei täglich mit traurigen Schicksalen konfrontiert. Aber sie liebe ihre Arbeit, weil sie das Gefühl habe, Menschen helfen zu können, sagt die Juristin und ehemalige Rechtsanwätin Wilkening. Bestellen kann man die Broschüre bei der Schuldner- und Insolvenzberatung AWO Friedrichshain- Kreuzberg e. V. Yorkstraße Berlin Telefon: (030) AWO Friedrichshain-Kreuzberg

7 Wühlischstraße 42 Eine gute Adresse in Berlin Das alles sind wir Null Grad. Draußen ist es kalt. Drinnen muffelt es wohlig warm. Ich bin im Kiez-Café der AWO Friedrichshain-Kreuzberg, Wühlischstraße 42. Die Gäste des Cafés sind überwiegend männ-lich. Da haben es die Frauen nicht leicht. Auch E. nicht. Sie hatte es eigentlich nie leicht. Ihr Mann verließ sie, sie stand für seine Schulden ein. Eine spätere Beziehung ging in Brüche, ihre Tochter verstarb, die Familie hält keinen Kontakt. Aber E. hat ihren Hund und hier bewahrheitet sich wieder einmal, dass Hunde eben doch die besseren Menschen sind. Obwohl sie nicht gesund ist, engagiert sich E. sehr im Kiez-Café und schafft Ordnung in der Kleiderkammer. Engagiert ist auch eine ehemalige Deutsch-lehrerin. Sie übernachtet zur Zeit im Kiez-Café. Aber im Sommer wohnt sie in ihrer Laube im Brandenburgischen. Die wurde ihr gerade ab-gebrannt, aber sie gibt nicht auf, wird, sobald die Temperaturen steigen, ins Branden-burgische zurückkehren und ihre Wohnung wieder aufbauen. Dass die Lehrerin sich im Kiez-Café engagiert, ist nicht selbstver-ständlich. Sie habe in Nordrhein-Westfalen schlechte Erfahrung mit der AWO gemacht, sagt sie. Aber sie wolle der AWO noch einmal ein Chance geben und deshalb sei sie hier. Und sie hilft Migranten beim Deutschlernen. Zum Rauchen muss man vors Café. Ich auch. Aber ich muss nicht allein rauchen, kann mich unterhalten. Ein Gast erzählt mir, dass er schon mehrmals von rechten Jugendlichen angegriffen worden sei. Aber vor denen habe er keine Angst, die könnten ihm nichts, denen hätte er sich aufrecht entgegengestellt. Der Mann hat seine Würde gewahrt. Wieder drinnen. Ein anderer Stammgast war jahrelang Bombenentschärfer beim Militär, jahrelang unter Spannung. Heute befasst er sich mit Religion und den eigentlichen, den wichtigen Fragen des Lebens. Stammgäste sind sie hier fast alle, kennen sich, vertrauen einander, streiten sich manchmal und wollen doch nicht ohne die anderen sein. Was wäre das auch für ein Leben ohne Stammcafé, ohne Heimat? Alles im Café spielt sich ab unter den resoluten Augen von Nadja Stodden, seit November 2005 Leiterin, oder soll ich besser sagen, Wirtin des Hauses. Nein, sie ist nicht nur Gastwirtin, als Sozialarbeiterin berät sie auch in allen Lebenslagen. Unterstützt wird sie dabei von Beate und Julien und einigen Ein-Euro-Kräften. Und manchmal kommt einer vorbei, der seine Strafe gern mit Arbeit ableisten möchte. Viele würden sagen, Wühlischstraße 42 sei keine gute Adresse, ich halte sie für eine der besten Berlins. AWO Friedrichshain-Kreuzberg 7

8 Zur Person Keiner in der Gesellschaft darf abgehängt werden DasAWO- Mitglied Andy Hehmke Meine Wahrnehmung von Politik ist, dass sie sich manchmal zuviel um die Aktivbürger kümmert, diejenigen also, die ihre Interessen sehr lautstark artikulieren, kritisiert Andy Hehmke, ehemaliges Mitglied des AWO-Kreisvorstands und jetziger SPD-Fraktionsvorsitzender in der BVV. Den so genannten kleinen Leuten dagegen, die ihre Interessen nicht stark genug vertreten, widme sich Politik zuwenig, so Hehmke in einem Interview mit unserer Zeitung. Politik müsse aber gerade dafür sorgen, dass niemand in unserer Gesellschaft abgehängt werde. Hier einen Beitrag zu leisten, wäre der Grund für sein Engagement in der AWO und in der Politik. Schwerpunkte von Hehmkes politischer Arbeit sind die Bereiche Schule und die Jugendhilfe. Als Vorsitzender seiner Fraktion und des Jugendhilfeausschusses betont er die Bedeutung von Jugend- und Bildungspolitik. Wer für sozialen Ausgleich ein-trete, müsse bei der Förderung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen ansetzen. Auch auf bezirklicher Ebene gälte es deshalb die finanziellen Mittel auf die Bereiche Kinder-, Jugend- und Familienförderung zu konzentrieren. Weiterer Schwerpunkt in Hehmkes politischer Arbeit ist die Aufarbeitung der Geschichte Friedrichshains während der DDR-Zeit. Er will vor allem an die Opposition erinnern. Der SPD- Politiker hat sich beispielsweise dafür eingesetzt, dass in der Karl-Marx-Allee eine Gedenktafel aufgestellt wurde, die an den Arbeiteraufstand vom 17. Juni 1953 erinnert. Damit hat er sich nicht nur Freunde gemacht. Einen dritten Schwerpunkt sieht Hehmke in seinem Einsatz für Ehrenamtliche. Wir fordern von den Bürgerinnen und Bürgern mehr freiwillige Arbeit, dann brauchen wir aber auch in unserem Bezirk eine stärkere Anerkennungskultur für bürgerschaftliches Engagement, sagt Hehmke. So hat er für die die Bürgermedaille gekämpft. Darüber hinaus will er, dass der Bezirk bürgerschaftliches Engagement mehr fördert und unterstützt. Hehmke ist 1974 in Magdeburg geboren, wuchs aber im brandenburgischen Klosterfelde auf. Als die Wende in der DDR kam, war er 15 und Schüler an der örtlichen Polytechnischen Oberschule (POS). In Klosterfelde waren wir weit ab vom Schuss, meint Hehmke rückblickend, aber natürlich waren wir Schüler auch demokratiebewegt. Und die Schüler streikten, berichtet Hehmke, allerdings ohne so recht zu wissen, welche Forderungen sie eigentlich hätten stellen sollen. Im Ergebnis wurde er Schülersprecher. Sein Abitur wollte Hehmke im Westen machen und ging nach Reinickendorf. Nach dem Abitur lebte er für ein halbes Jahr in Israel, machte anschließend seinen Zivildienst. Das Studium führte ihn dann endgültig nach Berlin. Politisch war Hehmke immer, der so genannten Politik näherte er sich jedoch nur zögernd kam Hehmke zu den Jusos, 1996 wurde er SPD-Mitglied wählte man ihn zum Vorsitzenden seiner Abteilung. Seit 2000 sitzt Hehmke in der BVV und seit 2003 ist er Vorsitzender der SPD-Fraktion. Als Vorsitzender versucht er mit seiner Fraktion eine Politik zu gestalten, die über den Tag hinaus konzipiert ist, oder wie er sagt, nicht reaktiv, sondern pro-aktiv ist. Ehrungen für lange Mitgliedschaft Am 24. Februar sind in Unserem Café vom stellvertretenden AWO-Landesvorsitzenden Jürgen Schlieter und der Kreuzberger Abteilungsvorsitz-enden der Erika Badinski in einer Feierstunde Peter Baumgart, Dieter Borries, Bruno Donner, Barbara Eisengarten, Horst und Irene Fripann, Käthe Groß, Horst Haibach, Hans Lothar und Renate Heberlei, Ilse Hofmann, Gertrud Klinkmüller und Margot Vollmann für ihre fünfundzwanzigjährige Mitgliedschaft geehrt worden. Ida-Wolff-Medaille an Fripann Auf der 16. Landeskonferenz der Berliner AWO sind 19 verdiente Mitglieder mit der höchsten Berliner AWO-Auszeichnung, der Ida-Wolff- Medaille, ausgezeichnet worden. Der Vorsitzende der dritten Kreuzberger Unterabteilung Horst Fripann war einer von ihnen. Robert Schwind im Landesvorstand Seit Ende letzten Jahres ist der Vorsitzende der AWO Friedrichshain-Kreuzberg Robert Schwind ko-optiertes Mitglied des AWO-Landesvorstands. Wir nehmen Abschied von unserem langjährigen Mitglied Waltraud Hofmann Sie war seit 1980 bis zu Ihrer schweren Erkrankung im Jahre 2001 die Vorsitzende der 2. Abteilung der AWO Kreuzberg. Mit hohem persönlichen Engagement setzte sie sich für die Ziele und Aufgaben der AWO ein. 8 AWO Friedrichshain-Kreuzberg

9 Geburtstage in Friedrichshain Margitta Schulze Renate Fließ Lopez Garay Karin Sarantis-Aridas Daniel Dunkhase Astrid Kempe Manuela Stuhlsatz Hans-Wolfgang Funke Clemens Teschendorf Ingrid Reinhold Gilberto Tablada Peter Schink Andreas Bodemer Marco Mayor Michael Rapmund Thi Hong Nguyen Vo Cam Trang Anneliese Funke Dorit Lorenz Katja-Gertrud Asriel Bärbel Drogge Barbara Dieckmann Anne-Katrin Richter Anita Leese Tessa Mollenhauer Geburtstage in Kreuzberg 1. Unterabteilung Gisela Töpfer(74) Gerda Weller ( Gisela Krause (63) Irmgard Jakolat (92) Gerd Torge(62) Christine Minz (71) Gerhard Pieper (72) Hannelore Rath-Kohl (73) Anneliese Beier (68) Frieda Bachor (93) Charlotte Oberberg (84) Charlotte Wiest (83) Hans Barnea (88) Peter Strieder (55) Harald Kemppe (57) A. Beckmann-Fellgiebel (55) Margarete Hoffmann (87) Barbara Lotte (57) Franz Gliwitzki (63) Helga Fuchs (72) Wolfgang Loschwitz (56) Manfred Martin (72) Ingeborg Scharlinsky (83) Ingrid Kemppe (56) Elga Kampfhenkel (62) Wolfgang Breitmoser (57) Horst Haibach (78) Franc Heinrihar (36) Helmut Weyer (68) Norma Weyer (83) 3. Unterabteilung Elisabeth Jacob (90) Irene Fripann (68) Horst Fripann (71) Ella Schulz (92) Gerd Wartenberg (63) Inge Büngel (76) 4. Unterabteilung Gisela Krüger (60) Eveline Schulze (73) Selma Stüber (88) Erna Karutz (84) Dieter Tulke (65) Jörg Becker (64) Irmgard Andreas (97) Dieter Borries (68) Ingrid Bartsch (71) Elli Ebbert (76) Hildegard Schneller (92) Beate Swoboda (50) Else Macek (93) Brita Küther (66) Elsbeth Roloff (85) Käthe Groß (84) Helmut Schmischo (59) Gisela Feldt (75) I. Hengge-Rauchhaus (64) Erna Graup (80) Doris Arnold (77) Jubilare Elli Jarik (80) Anni Rams (87) Liesa Lüdicke (88) Waldemar Schulze (77) Peter Weiher (66) Paul Bartsch (81) Gisela Haspel (91) Renate Borries (63) 5. Unterabteilung Dr. Uwe Finkbeiner (65) Irma Schulzke (86) Barbara Eisengarten (59) Karl-Heinz Witke (79) Ingrid Treskow (78) Erna Wieder (92) Brigitte Schliebs (78) Karin Braatz (62) Erna Zscherpe (92) Anneliese Steffen (78) Ilse Hofmann (94) Inge Pietschker (76) Ingeburg Gordes (80) Joachim Günther (56) Josef Schröer (80) Ursula Pupke (83) Monika Wienold (58) Dietrich Rosinski (82) Dennis Peinze (41) Maria-Theresia Volmer (51) Josefine Schulz (71) Wolfgang Kreutzer (71) Elsbeth Reinecke (85) Siegfried Lay (70) 18:06: Ingrid Raffloer (52) Ingeborg Wienert (71) Frank Kohlberger (48) Asta Beyer (95) Dorothea Koch (83) Günter König (74) Angelika Schröer (49) Maria Lingens (49) Benjamin Eberle (48) Annemarie Stein (80) Horst Frede (75) S. Prvulovic-Hummel (43) Ingrid Fußangel (68) Peter Schirmer (53) Charlotte Frede (81) Waltraud Geserick (75) AWO Friedrichshain-Kreuzberg 9

10 Veranstaltungen und Termine Ständige Angebote Montags von 9.30 bis Uhr. Deutschkurs für Anfänger mit Grundkenntnissen Montags von bis Uhr. Offener Tangokurs für Anfänger Dienstags von bis Uhr. Näh- und Schneiderkurs Dienstags von bis Uhr. Offener Salsakurs für Anfänger Donnerstags von bis Uhr. Kostenlose klassische Massage und Schröpfen mit der Heilpraktikerin Frau Pia, nur für Frauen! Nach Möglichkeit Termine bitte vorab telefonisch vereinbaren unter (0173) Donnerstags von bis Uhr Offener Trommelkurs für Anfänger Freitags von bis Uhr. Die fünf Tibeter fernöstliche Übungen unter praktischer Anleitung von Frau Garay Außerdem Integrations- und Beratungsangebote Dienstags von und Donnerstags von Uhr. Sozialberatung Montags von bis und Freitags von bis14.00 Uhr. Sozialberatung für Vietnamesen Dienstags von bis17.00 und Donnerstags von bis Uhr. Gesundheitsberatung Jeden zweiten Dienstag von bis Uhr Rechtsberatung durch Herrn Rechtsanwalt Göke (Schwerpunkte. Sozial-, Aufenthalts-, Miet- und Kaufrecht). Bitte telefonisch einen Termin vereinbaren ( ) Immer lebe die Sonne Am 2. Juni findet auf dem Boxhagener Platz das sechste Weltfest statt. Diesmal steht es unter dem Motto Immer lebe die Sonne für Kinderrechte weltweit. Immer noch müssen Millionen Kinder für ihr Überleben arbeiten, sind Kinder auf der Flucht vor Kriegen und Menschenrechtsverletzungen, werden als Soldaten missbraucht, sexuell ausgebeutet oder leben auf der Straße, heißt es in einer Presseerklärung der Organisatoren des Weltfests. Aber auch in Deutschland würden Kinderrechte verletzt, lebten Kinder auf der Straße. Das Fest, dessen Veranstalter unter anderem der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ist, bietet auch in diesem Jahr ein umfangreiches Programm. Ab 11 Uhr starten die ersten Mitspielaktionen auf der Wiese, 15 Uhr beginnt das große Kinderfest und das Musikprogramm. Rudolfstraße 15 b Berlin Lesbisch-schwuler AWO-Stammtisch jeden Mittwoch ab 21 Uhr im Himmelreich, Simon-Dach-Straße 36, Berlin Neuer Kochkurs Im Rahmen des Projekts Nachbarn öffnen ihre Türen findet ab dem 21. März einer neuer Kochkurs statt. Künftig wird also immer mittwochs ab Uhr im BAYUMA-HAUS gekocht. Am Samstag, den 18. August ab 15 Uhr im Freilichtkino Volkspark Friedrichshain 10 AWO Friedrichshain-Kreuzberg

11 Geöffnet Montag bis Freitag von 11 bis 17 Uhr Sonntag von 14 von 17 Uhr Allgemeine Soziale Dienste (ASD) mmer Montags von Uhr Gesellschaftsspiele jeden Donnerstag von 14 von 17 Uhr Gymnastikgruppe Jeden Donnerstag um Uhr Den Kopf fit halten Spielerisches Gedächtnis-Training jeden ersten und dritten Montag im Monat von 14 bis 15 Uhr. Ausstellung im Café Wo der Lavendel wächst Bild-Skizzen aus der Provence und von der Cote d Azur bis Gestaltung: Klaus Trummer Frauenfrühstück im Café Jeden ersten Montag im Monat ab 10 Uhr Kostenbeitrag 3,00 Euro, Anmeldung erbeten 5.3. Aufgaben des Kontaktbereichsbeamten (angefragt) 2.4. Bezirksstadtrat Dr. Peter Beckers stellt seine Aufgaben vor Kultur im Cafe Einmal monatlich findet die beliebte Veranstaltungsreihe des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg statt. Beginn jeweils 15 Uhr. Kostenbeitrag jeweils 2,00 Euro Die nächsten Termine sind am: Für mich soll s Rote Rosen regnen mit Eva-Maria Eisenhardt von der Theatergruppe Kunsthonig 19.4 Chansons im Flatterhemd mit Irmlin Kraus Das Leben bringt groß Freud mit Renate Schulz Sommerpause: Juni bis August «Unser Café» «Unser Cafe» Oranienstraße 69 Treffen der Abteilung Friedrichshain jeweils am dritten Freitag eines Monats um 18 Uhr im Schulungszentrum der Hedwig-Wachenheim-Gesellschaft, Frankfurter Allee 78, Berlin Aktuelle Fragen der Jugendhilfe Referent: Andy Hehmke Die AWO-Verbandsreform in Friedrichshain- Kreuzberg Referent: Robert Schwind Arbeitsplanung für das zweite Halbjahr und anschließendes Maifest Einzeltermine in Kreuzberg Im März Unterabteilung 1 Kaffeetrinken Eisbeinessen13 Uhr Kostenbeitrag: 9,50 Euro Anmeldung und Vorauskasse bis zum Im April 4.4. Unterabteilung 3 Ostereier suchen Unterabteilung 4 Osterbrunch 8.4. Osterbrunch (11 bis 14 Uhr) Kostenbeitrag 7,50 Euro (Anmeldung erbeten) 9.4. Unser Café geschlossen Unterabteilung 1 Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen Im Mai 2.5. Unterabteilung 3 Kaffeetrinken Unterabteilung 4 Kaffe und Kuchen anschließend Staatliche politische Bildung Vortrag von Jupp Schröer Ehemaliger Refenent der Landeszentrale für politische Bildung Unterabteilung 1 Bingo Spargelfahrt nach Klaistow Uhr Abfahrt vor «Unserem Café» Spargelessen, Kaffee und Kuchen. Kostenbeitrag: Mitglieder: 20,00 Euro Gäste: 25,00 Euro AWO Friedrichshain-Kreuzberg 11

12 AWO Friedrichshain-Kreuzberg auf einen Blick Arbeiterwohlfahrt Friedrichshain-Kreuzberg e. V. Geschäftsstelle Karl-Marx-Allee 93 a Berlin (030) ! (030) Geschäftsführer: Herr Langkau Sekretariat: Frau Kempe Abteilung Kreuzberg Unterabteilung 1 Abteilung Friedrichshain Karl-Marx-Allee 93 a Berlin (030) ! (030) Vorsitzender: Robert Schwind Abteilung Kreuzberg Unterabteilung 3 Abteilung Kreuzberg Oranienstraße Berlin (030) ! (030) Vorsitzende: Erika Badinski Regionalsekretariat Kreuzberg: Evelyn Uffelmann Sprechzeiten: Mo u. Mi: 9 bis 12 Uhr Abteilung Kreuzberg Unterabteilung 4 Vorsitzender: Hans Kohlberger (030) Kassiererin: Edith Töpfer (030) Vorsitzender: Horst Fripann (030) Kassiererin: Renate Teßmer (030) Vorsitzender: Rolf Schikorr (030) Kassierer: Dieter Tulke (030) Treffpunkt: Seniorenfreizeitstätte Charlottenstraße 85 Treffpunkt: Seniorenfreizeitstätte Manteuffelstraße 12 Treffpunkt: Seniorenfreizeitstätte Blücherstraße 26 a Abteilung Kreuzberg Unterabteilung 5 Vorsitzender: Horst Beyer (030) Kassiererin: Ruth Schröer (030) Treffpunkt: «Unser Café» Oranienstraße 69 Kindertagesstätten Kindertagesstätte Sonnenschein Wartenburgstr. 6, Berlin und Solmstraße 1, Berlin (030) Frau Lagersn Kindertagesstätte Tausendfüßchen Liebigstraße Berlin (030) Frau Schönhoffn Kindertagesstätte Weidenkätzchen Weidenweg Berlin (030) Frau Bauersachsn Kindertagesstätte Wichtelbühne Weidenweg Berlin (030) Frau Wieland 12 AWO Friedrichshain-Kreuzberg

13 Aktivierungshilfe «BackStage» Frankfurter Allee 110, Berlin (030) ! (030) Herr Fonseca Bayouma-Haus Rudolfstraße 15 b, Berlin (030) Frau Garay Projekt Nachbarn öffnen ihre Türen (Frau Apicella) Ansprechpartnerin für die Rechtsberatung: Frau Apicella Sozialberatung Frau Speck Herr Tablada Behindertenhilfe Wohngemeinschaften und betreutes Einzelwohnen (BEW) (030) Koordinator: Herr Pöhlmann Fachberatung für interkulturelle Altenarbeit (FIA) Simplonstraße 27, Berlin Frau Ba kaya HIPPY und Rucksack Home Instruction for Parents of Preschool Youngsters Waldemarstr. 57, Berlin (030) ! (030) Frau Börühan Insolvenzberatung Yorckstraße 4-11, Berlin (030) ! (030) Frau Wilkening Kiez-Café für Wohnungslose Wühlischstraße 42, Berlin (030) Frau Stodden Point Jugend Gryphiusstraße 29-31, Berlin (030) Frau Bremme Seniorenfreizeitstätte Palisadenstraße 46, Berlin (030) Seniorenfreizeitstätte Stralauer Allee 20 f, Bln. (030) Der Kreisvorstand Kreisvorsitzende: Erika Robert Stellvertretende Kreisvorsitzende: Andreas Borchard Steffen Schubert Sportorientierte Jugendarbeit «SOJA» Persiusstaße 7 b, Berlin (030) Frau Blanke Soziale Gruppenarbeit «SGA» Adalbertstr. 23 a, Berlin (030) ! (030) Frau Mamczek Tagespflege Stralauer Allee 20 f, Bln. (030) Pfegedienstleiterin Frau Möller Unser Café Oranienstraße 69, Berlin (030) ! (030) Frau Erika Badinski Informationen und Auskünfte in Angelegenheiten des Schwerbehindertenrechts erteilt Joachim Kuhlen nach telefonischer Anmeldung ( ). Hausbesuche möglich. Kreiskassiererinnen Anita LeeseRuth Schroer Beisitzer(innen): Peter Cersowsky Bärbel Drogge Karin Sarantis-Aridas Hans-Lothar HeberleiPeter Malik Josef Schröer Clemens Teschendorf AWO Friedrichshain-Kreuzberg 13

14 Rätsel und Preisfrage SUDOKU Spielregeln für SUDOKU Füllen Sie das Raster-gitter so aus, dass jede Zeile, jede Spalte, und alle 3x3-Boxen alle Ziffern von 1 bis 9 beinhalten. Es ist pro Zelle natürlich nur eine Zahl einzugeben. Die Preisfrage Gewinner des Preisrätsels im letzten Kurier der AWO Kreuzberg waren Klaus Behrends, Michael Ertelsberger und Rita Pasker. Herzlichen Glückwunsch! Die Gewinngutscheine werden per Post zugesandt. Diesmal lautet die Frage: Welches Mitglied unseres Kreisverbands erhielt auf der 16. Landeskonferenz der AWO Berlin die Ida-Wolff-Medaille? Antworten bitte an die Redaktion senden. Und natürlich gibt es auch wieder Essensgutscheine vom Restaurant Split Grill zu gewinnen. Zum Schluss: Leserbriefe und Meinungen Natürlich kann bei der ersten Ausgabe noch keine Leserbriefseite erscheinen das liegt in der Natur der Sache. In den nächsten Ausgaben sollen aber auch Leserbriefe veröffentlicht werden. Deshalb bittet die Redaktion um Zusendung von Leserbriefen für die zweite Ausgabe. Außerdem möchten wir auch Meinungsbeiträge veröffentlichen, Meinungen von AWO-Mitgliedern und Freunden der AWO. Meinungsbeiträge müssen nicht ausgewogen, sondern sollen Anstöße für Debatten sein. Herzliche Grüße! Claus Foerster Impressum Herausgeber: Arbeiterbeiterwohlfahrt Friedrichshain-Kreuzberg e. V. Karl-Marx-Allee 93 a, Berlin Telefon: (030) Telefax: (030) Redaktion: Claus Foerster Telefon: (030) Verantwortlich im Sinne des Presserechts: Claus Foerster Karl-Marx-Allee 93a, Berlin Artikel die nicht namentlich gekennzeichnet sind, wurden von Claus Foerster geschrieben. Layout und Druck; VAL Werbung Berlin Oskarstraße 10, Berlin Telefon: AWO Friedrichshain-Kreuzberg

15 Beitrittserklärung Hiermit erkläre ich meinen Beitritt zur Arbeiterwohlfahrt Friedrichshain-Kreuzberg e. V. Titel Vorname Nachname Straße und Hausnummer Postleitzahl Wohnort Geburtsdatum W M Geschlecht (bitte ankreuzen) Telfonnummer Beruf Gewünschtes Eintrittsdatum: Monat Jahr Einzelmitgliedschaft Familienmitgliedschaft (pro Mitglied einen Bogen) Gewünschter Mitgliedsbeitrag (bitte ankreuzen): 2,50 10,00 3,00 15,00 5,00 20,00 6,00 25,00 8,00 4,00 * * Familienbeitrag (Mindestbeitrag für Familien) Datum und Unterschrift Hiermit ermächtige ich die Arbeiterwohlfahrt den o. g. Mitgliedsbeitrag bei Fälligkeit vierteljährlich halbjährlich jährlich (bitte Zutreffendes ankreuzen) zu Lasten des nachfolgenden Kontos Kontonummer Bankleitzahl Name der Bank Kontoinhaber(in) mittels Lastschrift bis auf Widerruf abzubuchen. Datum und Unterschrift der Kontoinhaberin / des Kontoinhabers AWO Friedrichshain-Kreuzberg 15

16 Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Friedrichshain-Kreuzberg e.v.

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