Konjunkturbericht 1. Quartal Baden-Württembergischer Handwerkstag

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1 Konjunkturbericht 1. Quartal 2017 Baden-Württembergischer Handwerkstag

2 Impressum: Herausgeber: Verantwortlich: Redaktion: Baden-Württembergischer Handwerkstag, Heilbronner Str. 43, Stuttgart Tel.: 0711/ , Fax: 0711/ Internet: Oskar Vogel, Hauptgeschäftsführer Stefan Schütze, Wirtschaftspolitik und Statistik In Zusammenarbeit mit Stuttgart, März 2017 Baden-Württembergischer Handwerkstag 2

3 1 Einleitung Die gute Binnenkonjunktur ist weiterhin die Stütze des Wirtschaftswachstums in Deutschland. Bauinvestitionen und Konsum sorgen weiter für Auftrieb. Auch deshalb, weil die Zinsen unverändert niedrig sind. Der Arbeitsmarkt und die Realeinkommensentwicklung sind anhaltend günstig, wachsen wohl aber nicht mehr so stark wie zuletzt. Der Wachstumsbeitrag aus dem Außenhandel ist dagegen gering, zu groß waren und sind die Unsicherheiten im internationalen Umfeld. Auch die Handwerkskonjunktur in Baden-Württemberg hat weiter Auftrieb. Im ersten Quartal 2017 hat der BWHT-Konjunkturindikator noch einmal zugelegt. Lageeinschätzungen und Erwartungen der Handwerksbetriebe übertreffen die Vorjahreswerte. Betriebsauslastung und Beschäftigung im Handwerk waren höher als vor einem Jahr. Einen guten Jahresstart verzeichneten insbesondere das Kfz-Gewerbe und das Handwerk für den gewerblichen Bedarf. Im Bauhandwerk wird die konjunkturelle Lage nach wie vor am günstigsten bewertet. Abbildung 1: BWHT-Konjunkturindikator für das Handwerk Baden- Württemberg *) Quelle: L-Bank-ifo-Konjunkturtest Baden-Württemberg 2 Die aktuelle Konjunkturlage des Handwerks 2.1 Geschäftslage Dass die Handwerkskonjunktur in Baden-Württemberg zu Beginn des Jahres noch einmal ordentlich an Fahrt aufgenommen hat, belegen die überwiegend positiven Bewertungen der baden-württembergischen Handwerksunternehmen, die sich im Vergleich zum Vorjahresquartal noch einmal verbessern konnten. Mit ihrer Geschäftslage zufrieden zeigten sich im ersten Quartal dieses Jahres 65,6 Baden-Württembergischer Handwerkstag 3

4 Prozent der Befragten, vor einem Jahr waren es 59,2 Prozent der Betriebe. Die Zahl der Pessimisten hat sich im Jahresverlauf deutlich verringert: Gaben Anfang dieses Jahres 7,1 Prozent der Handwerker in Baden-Württemberg ihrer wirtschaftlichen Lage die Note mangelhaft, so waren es im Vergleichsquartal 2016 noch 10,8 Prozent. Der Geschäftslageindex, der aus den positiven und negativen Bewertungen gebildet wird, beträgt im ersten Quartal 2017 plus 58,5 Punkte und konnte damit klare 10,1 Zähler mehr als im Vorjahr verbuchen (Vorjahr: plus 48,4 Punkte). Tabelle 1: Geschäftslage, -erwartungen und BWHT-Konjunkturindikator Quartal Lage Erwartungen BWHT- Konjunkturindikator 01/ ,4 +70,0 +58,9 02/ ,3 +63,9 +62,6 03/ ,6 +69,6 +66,6 04/ ,1 +59,8 +59,4 01/ ,5 +74,9 +66,6 Saldo aus positiven und negativen Äußerungen Abbildung 2: Lage und Erwartungen Handwerk Baden-Württemberg Die ohnehin gute Grundstimmung im baden-württembergischen Handwerk hat sich auch bei den Geschäftserwartungen spürbar verbessert. Schauten vor einem Jahr 74,3 Prozent der Betriebe optimistisch auf die künftige Geschäftsentwicklung, so waren es in den letzten drei Monaten 78,0 Prozent. Mit schlechten Geschäftsaussichten im kommenden Quartal rechnet lediglich eine kleine Minderheit von 3,1 Prozent der befragten Handwerksunternehmen in Baden- Württemberg vor Jahresfrist waren es mit 4,3 Prozent etwas mehr. Der Erwartungsindex aus positiven und negativen Bewertungen erreicht im ersten Quartal Baden-Württembergischer Handwerkstag 4

5 dieses Jahres somit mit plus 74,9 Punkten ein besseres Ergebnis als im Vorjahr (plus 70,0 Punkte). Der BWHT-Konjunkturindikator, der die Bewertungen zu Geschäftslage und -erwartungen in einem Index zusammenfasst, legte im Jahresverlauf um 7,7 Zähler zu: von plus 58,9 Punkten im ersten Quartal 2016 auf plus 66,6 Punkte Anfang Abbildung 3: Geschäftsklima nach Handwerksgruppen In allen sieben Handwerksgruppen schätzten die befragten Betriebe Anfang 2017 ihre Geschäftslage positiver ein als noch vor einem Jahr. Die meisten Optimisten finden sich im ersten Quartal 2017 beim Ausbauhandwerk (plus 69,3 Punkte; Vorjahr: plus 59,8 Punkte), beim Bauhauptgewerbe (plus 67,0 Punkte; Vorjahr: plus 66,9 Punkte) und beim Gewerblichen Bedarf (plus 56,0 Punkte; Vorjahr: plus 42,6 Punkte). Letzterer konnte sein Vorjahresergebnis um stolze 13,4 Zähler übertreffen. Den größten Wertzuwachs im Jahresverlauf erzielte jedoch das Kfz-Gewerbe mit einem Plus von 24,0 Zählern (plus 43,0 Punkte; Vorjahr: plus 19,0 Punkte). Deutlich verbessert um 12,9 Zähler hat sich die Stimmung auch in der Gesundheitsbranche (plus 45,9 Punkte; Vorjahr: plus 33,0 Punkte). Zunahmen in Höhe von 9,5 Zählern verzeichneten die Branchen Ausbau (plus 69,3 Punkte; Vorjahr: plus 59,8 Punkte) sowie Dienstleistung (plus 47,6 Punkte; Vorjahr: plus 38,1 Punkte). Baden-Württembergischer Handwerkstag 5

6 Tabelle 2: Geschäftslage, -erwartungen und BWHT-Handwerksgruppen- Konjunkturindikator Handwerksgruppe Lage Erwartung Konjunkturindikator Ausbau +69,3 (+59,8) +80,9 (+78,0) +75,1 (+68,7) Bauhauptgewerbe +67,0 (+66,9) +79,9 (+79,7) +73,4 (+73,2) Dienstleistung +47,6 (+38,1) +67,7 (+61,8) +57,5 (+49,7) Gewerblicher Bedarf +56,0 (+42,6) +70,0 (+57,6) +62,9 (+50,0) Kfz-Gewerbe +43,0 (+19,0) +76,5 (+68,6) +59,2 (+42,5) Gesundheit +45,9 (+33,0) +65,4 (+56,4) +55,5 (+44,4) Nahrungsmittel +44,6 (+44,4) +65,2 (+70,2) +54,7 (+57,0) Gesamthandwerk +58,5 (+48,4) +74,9 (+70,0) +66,6 (+58,9) Saldo aus positiven und negativen Äußerungen, in (): Vorjahresquartal Bei ihren Geschäftsaussichten sind die baden-württembergischen Betriebe in der Mehrheit zuversichtlich gestimmt. Sechs von sieben Branchen bewerten die künftige Geschäftsentwicklung positiver als vor Jahresfrist. Mit besonders großem Optimismus schaut die witterungsabhängige Baubranche auf den Frühling. Die besten Ergebnisse erzielen das Ausbauhandwerk mit plus 80,9 Punkten (Vorjahr: plus 78,0 Punkte) sowie das Bauhauptgewerbe mit plus 79,9 Punkten (Vorjahr: 79,7 Punkte). Auch beim drittplatzierten Kfz-Gewerbe haben Frühlingsgefühle Hochkonjunktur: Hier erreicht der Erwartungsindex einen Wert von plus 76,5 Punkten (Vorjahr: plus 68,6 Punkte) und legte damit um 7,9 Zähler gegenüber dem Vorjahr zu. Am deutlichsten konnte der Gewerbliche Bedarf mit einem Plus von 12,4 Zählern sein Vorjahresergebnis übertreffen (plus 70,0 Punkte; Vorjahr: plus 57,6 Punkte). Bei der Gesundheitsbranche gab es eine Zunahme um 9,0 Zähler (plus 65,4 Punkte; Vorjahr: plus 56,4 Punkte). Lediglich bei der Nahrungsmittelbranche gab der Erwartungsindex im Jahresverlauf nach: von plus 70,2 Punkten Anfang 2016 auf derzeit plus 65,2 Punkte. Tabelle 3: Geschäftslage, -erwartungen und BWHT-Konjunkturindikator nach Betriebsgrößenklasse Lage Erwartung Anzahl der Beschäftigten Konjunkturindikator 1 bis 4 +50,5 (+40,3) +68,5 (+63,7) +59,3 (+51,7) 5 bis 9 +62,2 (+54,6) +78,3 (+75,7) +70,1 (+64,9) 10 bis ,1 (+57,5) +81,6 (+79,6) +74,8 (+68,3) 20 bis ,5 (+63,7) +79,1 (+81,0) +73,2 (+72,2) 50 und mehr +69,5 (+42,7) +87,2 (+57,4) +78,2 (+50,0) Gesamthandwerk +58,5 (+48,4) +74,9 (+70,0) +66,6 (+58,9) Saldo aus positiven und negativen Äußerungen, in (): Vorjahresquartal Auch unter dem Gesichtspunkt der Betriebsgröße haben sich die Ergebnisse bei den Handwerkern in Baden-Württemberg im Jahresverlauf verbessert. Die beste Stimmung herrschte Anfang des Jahres in den Unternehmen mit 50 und mehr Baden-Württembergischer Handwerkstag 6

7 Angestellten, hier gab es mit einem Plus von 26,8 Zählern den größten Wertzuwachs und mit plus 69,5 Punkten (Vorjahr: plus 42,7 Punkte) das beste Ergebnis im ersten Quartal Auf dem zweiten Platz finden sich die Betriebe, die 10 bis 19 Mitarbeiter beschäftigen (plus 68,1 Punkte; Vorjahr: plus 57,5 Punkte). Überdurchschnittlich gut bewerteten auch die Firmen mit 20 bis 49 Beschäftigten (plus 67,5 Punkte; Vorjahr: plus 63,7 Punkte) und 5 bis 9 Angestellten (plus 62,2 Punkte; Vorjahr: plus 54,6 Punkte) ihre Geschäftslage. Auch die kleinen Betriebe mit 1 bis 4 Beschäftigten waren Anfang dieses Jahres spürbar zufriedener mit ihrer wirtschaftlichen Situation als noch vor einem Jahr (plus 50,5 Punkte; Vorjahr: plus 40,3 Punkte). Bei den Geschäftsaussichten konnten vier der fünf Betriebsgrößenklassen in Baden-Württemberg ihre guten Vorjahreswerte noch verbessern. Auch hier erzielten die großen Handwerksunternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten sowohl beim Indexwert (plus 87,2 Punkte; Vorjahr: plus 57,4 Punkte) als auch beim Zuwachs (plus 29,8 Zähler) wieder Spitzenwerte. Eine deutliche Mehrheit von Konjunkturoptimisten gab es Anfang 2017 auch bei den Firmen mit 10 bis 19 Angestellten (plus 81,6 Punkte; Vorjahr: plus 79,6 Punkte) und 20 bis 49 Mitarbeitern (plus 79,1 Punkte; Vorjahr: plus 81,0 Punkte). Bei der letztgenannten Betriebsgrößenklasse gab der Erwartungsindex jedoch anders als bei den übrigen leicht nach (minus 1,9 Zähler). 2.2 Auftragslage Die Auftragslage der baden-württembergischen Handwerksbetriebe hat sich in den letzten drei Monaten im Vergleich zum Vorjahresquartal verbessert. So meldeten Anfang dieses Jahres 29,3 Prozent der befragten Unternehmen ein Auftragsplus (Vorjahr: 26,2 Prozent) und 23,6 Prozent ein Auftragsminus (Vorjahr: 27,7 Prozent). Der Auftragssaldo aus gestiegen und gesunken beträgt im ersten Quartal 2017 plus 5,7 Prozentpunkte (Vorjahr: minus 1,5 Prozentpunkte). Am besten verlief die Auftragsentwicklung beim Bauhauptgewerbe. So konnten sich hier 42,7 Prozent der Betriebe über ein gestiegenes Auftragsaufkommen freuen (Vorjahr: 37,0 Prozent), während lediglich 19,1 Prozent der Befragten Auftragsrückgänge hinnehmen mussten (Vorjahr: 19,5 Prozent). Der Auftragssaldo erreicht daher mit plus 23,6 Prozentpunkten (Vorjahr: plus 17,5 Prozentpunkte) den Spitzenwert im Branchenvergleich. Ein ebenfalls gutes Ergebnis mit einem Auftragssaldo von plus 14,0 Prozentpunkten (Vorjahr: plus 3,9 Prozentpunkte) konnte der Gewerbliche Bedarf in den letzten Wochen verbuchen. Hier meldete jedes dritte Handwerksunternehmen vollere Auftragsbücher (33,2 Prozent; Vorjahr: 30,7 Prozent), während jedes fünfte (19,2 Prozent; Vorjahr: 26,8 Prozent) weniger Aufträge erhielt. Als dritte und letzte Branche konnte das Ausbauhandwerk einen positiven Auftragssaldo erzielen (plus 9,6 Prozentpunkte; Vorjahr: plus 6,3 Prozentpunkte), da 30,8 Prozent (Vorjahr: 31,0 Prozent) der Betriebe ein Auftragsplus erzielten und 21,2 Prozent (Vorjahr: 24,7 Prozent) ein Auftragsminus verkraften mussten. In den übrigen Handwerksgruppen lag der Saldo im negativen Bereich, er hat sich jedoch bis auf die Nahrungsmittel- Baden-Württembergischer Handwerkstag 7

8 branche (minus 15,3 Prozentpunkte; Vorjahr: minus 8,9 Prozentpunkte) bei allen im Jahresverlauf deutlich verbessert. Am signifikantesten ging es mit dem Auftragssaldo des Kfz-Gewerbes im Jahresverlauf wieder aufwärts: von minus 27,4 Prozentpunkten im Vergleichsquartal 2016 auf minus 12,6 Prozentpunkte Anfang Bei der Dienstleistungsbranche betrug der Negativsaldo dagegen lediglich minus 1,8 Prozentpunkte (Vorjahr: minus 15,5 Prozentpunkte). Tabelle 4: Auftragseingang und Auftragsbestand nach Handwerksgruppen Handwerksgruppe gestiegen stabil gesunken Durchschn. Auftragsbestand (in Wochen) Ausbau 30,8 (31,0) 47,9 (44,3) 21,2 (24,7) 11,2 (9,8) Bauhauptgewerbe 42,7 (37,0) 38,2 (43,5) 19,1 (19,5) 13,7 (12,3) Dienstleistung 24,4 (15,2) 49,4 (54,1) 26,2 (30,7) 6,3 (5,3) Gewerblicher Bedarf 33,2 (30,7) 47,6 (42,5) 19,2 (26,8) 8,8 (8,1) Kfz-Gewerbe 20,5 (15,4) 46,4 (41,8) 33,1 (42,8) 3,0 (3,2) Gesundheit 26,1 (21,4) 39,7 (43,1) 34,1 (35,5) 3,2 (4,0) Nahrungsmittel 16,1 (17,8) 52,5 (55,5) 31,4 (26,7) 6,2 (7,0) Gesamthandwerk 29,3 (26,2) 47,1 (46,1) 23,6 (27,7) 9,0 (8,0) Der durchschnittliche Auftragsbestand der baden-württembergischen Handwerksbetriebe betrug im ersten Quartal dieses Jahres 9,0 Wochen (Vorjahr: 8,0 Wochen). Am besten gefüllt waren die Auftragsbücher bei der Baubranche: 13,7 Wochen beim Bauhauptgewerbe (Vorjahr: 12,3 Wochen) und 11,2 Wochen beim Ausbauhandwerk (Vorjahr: 9,8 Wochen). Während die übrigen Handwerksgruppen mit sechs bis knapp neun Wochen einen recht ordentlichen Auftragsbestand hatten, waren es bei der Gesundheitsbranche und beim Kfz- Handwerk lediglich 3,2 (Vorjahr: 4,0 Wochen) bzw. 3,0 Wochen (Vorjahr: 3,2 Wochen). Tabelle 5: Auftragserwartungen für das kommende Quartal Handwerk Baden-Württemberg steigen 49,8 (47,5) stabil 46,0 (46,5) sinken 4,3 (6,1) Die Auftragserwartungen der Handwerksbetriebe in Baden-Württemberg sind zuversichtlicher als vor Jahresfrist. Derzeit kalkuliert fast die Hälfte der Befragten (49,8 Prozent; Vorjahr: 47,5 Prozent) mit steigenden Auftragseingängen und nur 4,3 Prozent der Befragten befürchten ein geringeres Auftragsaufkommen (Vorjahr: 6,1 Prozent) Baden-Württembergischer Handwerkstag 8

9 2.3 Betriebsauslastung Die Auslastung der Handwerksunternehmen in Baden-Württemberg war auch im ersten Quartal 2017 sehr gut. So stieg im Jahresverlauf der Anteil der Betriebe, die über ihre Kapazitätsgrenzen hinaus arbeiten konnten, von 5,8 Prozent im Vergleichsquartal 2016 auf 8,2 Prozent Anfang Rund zwei Drittel der befragten Unternehmen (35,6 Prozent; Vorjahr: 36,4 Prozent) konnten ihre Produktionskapazitäten zwischen 81 und 100 Prozent nutzen. Mit einem mittleren Auslastungsgrad von 61 bis 80 Prozent produzierten in den letzten drei Monaten 32,9 Prozent der baden-württembergischen Handwerksfirmen (Vorjahr: 34,2 Prozent). Nennenswerte Kapazitätsfreiräume meldeten dagegen 23,3 Prozent der Befragten (Vorjahr: 23,6 Prozent). Abbildung 4: Entwicklung der Betriebsauslastung im 1. Quartal Tabelle 6: Betriebsauslastung im Handwerk Baden-Württemberg bis 60% 61-80% % über 100% Handwerk Baden- Württemberg 23,3 (23,6) 32,9 (34,2) 35,6 (36,4) 8,2 (5,8) 2.4 Umsatzentwicklung Die Umsatzlage der baden-württembergischen Handwerksbetriebe hat sich im Jahresverlauf verbessert, der Umsatzsaldo aus gestiegen und gesunken liegt jedoch auch im ersten Quartal 2017 mit einem Ergebnis von minus 16,3 Prozentpunkten im negativen Bereich (Vorjahr: minus 19,2 Prozentpunkte). In den letzten drei Monaten konnten 20,2 Prozent der befragten Handwerker (Vorjahr: 19,0 Prozent) ein Umsatzplus verbuchen, auf der anderen Seite mussten jedoch 36,5 Prozent (Vorjahr: 38,2 Prozent) ein Umatzminus verkraften. Keine der sieben Handwerksgruppen konnte einen positiven Umsatzsaldo erzielen, bis auf die Nahrungsmittelbranche erreichten jedoch alle Branchen ein besseres Er- Baden-Württembergischer Handwerkstag 9

10 gebnis als im Jahr zuvor. Beim Gewerblichen Bedarf meldeten im Branchenvergleich die meisten Betriebe eine Umsatzsteigerung (24,8 Prozent; Vorjahr: 24,1 Prozent), während auf der anderen Seite hier die wenigsten einen Umsatzrückgang verzeichneten (32,3 Prozent; Vorjahr: 32,7 Prozent). Somit ergibt sich für den Gewerblichen Bedarf mit minus 7,5 Prozentpunkten (Vorjahr: minus 8,6 Prozentpunkte) der mit Abstand beste Umsatzsaldo. Beim Ausbauhandwerk freute sich in den letzten drei Monaten immerhin jedes fünfte Unternehmen über höhere Umsätze (20,7 Prozent; Vorjahr: 18,8 Prozent) und bei der Dienstleistungsbranche 18,7 Prozent der Befragten (Vorjahr: 19,4 Prozent). Am meisten hatten im ersten Quartal 2017 die Branchen Bauhauptgewerbe (43,8 Prozent; Vorjahr: 45,1 Prozent) und Nahrungsmittel (43,6 Prozent; Vorjahr: 39,2 Prozent) mit Umsatzeinbußen zu kämpfen. Beide Handwerksgruppen hatten daher auch die höchsten Negativsaldi: minus 26,8 Prozentpunkte (Vorjahr: minus 18,4 Prozentpunkte) bei der Nahrungsmittelbranche und minus 26,4 Prozentpunkte (Vorjahr: minus 35,2 Prozentpunkte) beim Bauhauptgewerbe. Tabelle 7: Umsatzlage nach Handwerksgruppen Handwerksgruppe gestiegen stabil gesunken Ausbau 20,7 (18,8) 44,9 (46,0) 34,4 (35,2) Bauhauptgewerbe 17,4 (9,9) 38,8 (45,0) 43,8 (45,1) Dienstleistung 18,7 (19,4) 44,4 (40,2) 36,9 (40,4) Gewerblicher Bedarf 24,8 (24,1) 42,9 (43,1) 32,3 (32,7) Kfz-Gewerbe 17,9 (17,0) 41,9 (37,0) 40,2 (46,0) Gesundheit 18,6 (22,7) 41,9 (31,4) 39,5 (45,9) Nahrungsmittel 16,8 (20,8) 39,6 (40,0) 43,6 (39,2) Gesamthandwerk 20,2 (19,0) 43,3 (42,8) 36,5 (38,2) Baden-Württembergischer Handwerkstag 10

11 Abbildung 5: Umsatzlage Handwerk Baden-Württemberg Die baden-württembergischen Handwerker starten wie im Jahr zuvor mit viel Optimismus in nächste Quartal. Mehr als die Hälfte der Befragten (57,2 Prozent; Vorjahr: 52,7 Prozent) prognostiziert eine positive Umsatzentwicklung, während lediglich 4,9 Prozent (Vorjahr: 5,4 Prozent) mit Sorge auf die kommenden Wochen schauen. Die meisten Optimisten finden sich derzeit beim Bauhauptgewerbe, wo drei Viertel der Befragten (76,0 Prozent; Vorjahr: 65,9 Prozent) mit steigenden Umsätzen rechnen, ebenso wie beim Kfz-Gewerbe (74,0 Prozent; Vorjahr: 63,0 Prozent). Beide Branchen erzielen daher auch die besten Erwartungssaldi: plus 73,1 Prozentpunkte (Vorjahr: plus 63,1 Prozentpunkte) beim Bauhauptgewerbe und plus 69,7 Prozentpunkte (Vorjahr: plus 58,3 Prozentpunkte) beim Kfz-Gewerbe. Der Anteil der Konjunkturpessimisten liegt in allen Branchen im einstelligen Bereich. Die meisten Skeptiker finden sich beim Gewerblichen Bedarf (7,5 Prozent; Vorjahr: 8,1 Prozent), bei der Gesundheitsbranche (6,0 Prozent; Vorjahr: 1,6 Prozent) sowie beim Ausbauhandwerk (5,1 Prozent; Vorjahr: 3,9 Prozent) und bei der Nahrungsmittelbranche (5,1 Prozent; Vorjahr: 4,1 Prozent). Baden-Württembergischer Handwerkstag 11

12 Tabelle 8: Umsatzerwartungen nach Handwerksgruppen Handwerksgruppe steigen stabil sinken Ausbau 55,7 (53,4) 39,2 (42,7) 5,1 (3,9) Bauhauptgewerbe 76,0 (65,9) 21,1 (31,3) 2,9 (2,8) Dienstleistung 51,6 (46,3) 45,0 (45,0) 3,4 (8,7) Gewerblicher Bedarf 47,8 (41,7) 44,7 (50,2) 7,5 (8,1) Kfz-Gewerbe 74,0 (63,0) 21,7 (32,4) 4,3 (4,7) Gesundheit 55,2 (57,6) 38,8 (40,8) 6,0 (1,6) Nahrungsmittel 58,4 (61,2) 36,5 (34,7) 5,1 (4,1) Gesamthandwerk 57,2 (52,7) 37,8 (41,9) 4,9 (5,4) Die Verkaufspreise der Handwerker in Baden-Württemberg sind recht stabil geblieben, die Lage hat sich im ersten Quartal 2017 im Vergleich zum Vorjahr etwas verbessert. Waren es vor einem Jahr schon 26,7 Prozent der Befragten, die eine Preissteigerung beim Kunden durchsetzen konnten, so waren es Anfang dieses Jahres sogar 28,3 Prozent. Der Anteil der Firmen, die Preisnachlässe gewähren mussten, sank von 6,1 Prozent im Vorjahr auf nunmehr 3,3 Prozent. Tabelle 9: Verkaufspreise im Handwerk Baden-Württemberg gestiegen stabil gesunken Handwerk Baden- Württemberg 28,3 (26,7) 68,4 (67,2) 3,3 (6,1) Deutlicher als die Verkaufspreise sind im ersten Jahr jedoch die Einkaufspreise der baden-württembergischen Handwerker gestiegen. Im ersten Quartal 2017 klagte mehr als die Hälfte der Befragten (55,2 Prozent) über höhere Preise. Ein Jahr zuvor waren es dagegen noch 46,5 Prozent. Über geringere Einkaufspreise konnten sich lediglich 2,0 Prozent der befragten Betriebe in Baden-Württemberg freuen (Vorjahr: 4,1 Prozent). Tabelle 10: Einkaufspreise im Handwerk Baden-Württemberg gestiegen stabil gesunken Handwerk Baden- Württemberg 55,2 (46,5) 42,8 (49,4) 2,0 (4,1) 2.5 Beschäftigte Die Zahl der Beschäftigten in den baden-württembergischen Handwerksbetrieben hat sich im ersten Quartal 2017 leicht erhöht. Anders als im Vorjahr liegt der Personalsaldo aus mehr und weniger Mitarbeitern mit einem Wert von plus 0,9 Prozentpunkten wieder im positiven Bereich (Vorjahr: minus 2,9 Prozentpunkte). In den letzten drei Monaten hat jedes neunte Handwerksunternehmen (11,4 Prozent; Vorjahr: 8,6 Prozent) neue Arbeitsplätze geschaffen. Ihren Mitarbeiter- Baden-Württembergischer Handwerkstag 12

13 stamm reduziert haben im selben Zeitraum 10,5 Prozent der befragten Betriebe (Vorjahr: 11,5 Prozent). Die meisten Neueinstellungen gab es beim Nahrungsmittelhandwerk (13,9 Prozent; Vorjahr: 10,8 Prozent), das dennoch einen Negativsaldo aufwies (minus 0,6 Prozentpunkte; Vorjahr: plus 2,8 Prozentpunkte), da dort gleichzeitig die meisten Betriebe im Branchenvergleich ihren Personalstock verkleinern mussten (14,5 Prozent; Vorjahr: 8,0 Prozent). Überdurchschnittlich einstellungsfreudig zeigten sich Anfang dieses Jahres auch die Branchen Bauhauptgewerbe (12,6 Prozent; Vorjahr: 10,0 Prozent) und Ausbauhandwerk (11,8 Prozent; Vorjahr: 10,3 Prozent). Zu den Handwerksgruppen, die ihre Belegschaft im Branchenvergleich überdurchschnittlich verringern mussten, gehörten im ersten Quartal 2017 auch das Bauhauptgewerbe (13,0 Prozent; Vorjahr: 10,6 Prozent), der Gewerbliche Bedarf (13,0 Prozent; Vorjahr: 12,9 Prozent) und das Kfz-Gewerbe (10,9 Prozent; Vorjahr: 12,0 Prozent). Den besten Personalsaldo verzeichnete in den letzten Wochen die Gesundheitsbranche mit einem Wert von plus 5,7 Prozentpunkten (Vorjahr: minus 5,0 Prozentpunkte). Bei der Dienstleistungsbranche betrug der Beschäftigungssaldo plus 2,8 Prozentpunkte (Vorjahr: minus 2,6 Punkte) und beim Ausbauhandwerk plus 1,7 Prozentpunkte (Vorjahr: minus 3,6 Prozentpunkte). Die Personalsaldi der übrigen Branchen lagen dagegen im Minusbereich. Tabelle 11: Beschäftigungsentwicklung nach Handwerksgruppen Handwerksgruppe Aktuelle Beschäftigungsentwicklung Erwartungen für das kommende Quartal mehr weniger mehr weniger Ausbau 11,8 (10,3) 10,1 (13,9) 13,1 (11,2) 6,1 (6,2) Bauhauptgewerbe 12,6 (10,0) 13,0 (10,6) 19,7 (21,4) 4,6 (1,6) Dienstleistung 10,8 (3,7) 8,0 (6,3) 9,5 (6,4) 6,8 (1,7) Gewerblicher Bedarf 10,7 (8,2) 13,0 (12,9) 20,5 (9,7) 4,8 (4,3) Kfz-Gewerbe 9,4 (10,7) 10,9 (12,0) 12,7 (17,2) 4,5 (5,7) Gesundheit 10,7 (7,4) 5,0 (12,4) 12,5 (6,7) 3,2 (4,4) Nahrungsmittel 13,9 (10,8) 14,5 (8,0) 5,6 (12,8) 6,7 (3,2) Gesamthandwerk 11,4 (8,6) 10,5 (11,5) 13,8 (11,4) 5,7 (4,4) In den kommenden Wochen werden die baden-württembergischen Handwerksunternehmen wieder neue Arbeitsplätze schaffen und zwar per Saldo mehr als im Jahr zuvor. Derzeit geben 13,8 Prozent der Befragten an, mehr Personal einzustellen (Vorjahr: 11,4 Prozent), während 5,7 Prozent der Betriebe die Zahl ihrer Mitarbeiter verringern werden (Vorjahr: 4,4 Prozent). Der Erwartungssaldo beträgt somit plus 8,1 Prozentpunkte (Vorjahr: plus 7,0 Prozentpunkte). Bis auf die Nahrungsmittelbranche mit einem voraussichtlichen Personalsaldo von minus 1,1 Prozentpunkten (Vorjahr: plus 9,6 Prozentpunkte) haben alle Branchen einen positiven Erwartungssaldo. Am einstellungsfreudigsten zeigen sich die Baden-Württembergischer Handwerkstag 13

14 Branchen Gewerblicher Bedarf (20,5 Prozent; Vorjahr: 9,7 Prozent), Bauhauptgewerbe (19,7 Prozent; Vorjahr: 21,4 Prozent) und Ausbauhandwerk (13,1 Prozent; Vorjahr: 11,2 Prozent). Auf der anderen Seite gehen besonders die Branchen Dienstleistung (6,8 Prozent; Vorjahr: 1,7 Prozent), Nahrungsmittel (6,7 Prozent; Vorjahr: 3,2 Prozent) und Ausbau (6,1 Prozent; Vorjahr: 6,2 Prozent) davon aus, ihre Personaldecke verkleinern zu müssen. Die besten Ergebnisse im Branchenvergleich erzielen mit einem Saldo von plus 15,7 Prozentpunkten der Gewerbliche Bedarf (Vorjahr: plus 5,4 Prozentpunkte) und das Bauhauptgewerbe (plus 15,1 Prozentpunkte; Vorjahr: plus 19,8 Prozentpunkte). 2.6 Investitionen Dank des guten Konjunkturverlaufs war die Investitionsbereitschaft der Handwerksbetriebe in Baden-Württemberg im ersten Quartal 2017 recht ordentlich und nur wenig verhaltener als im Jahr zuvor. Jeder zweite Handwerker (52,7 Prozent) hat in den letzten drei Monaten Geld für Maschinen und Ausrüstung in die Hand genommen. Im ersten Quartal 2016 waren es 54,8 Prozent der Befragten. Abbildung 6: Investitionsverhalten Tabelle 12: Investitionen Investitionstätigkeit Investitionsbereitschaft habe investiert habe nicht investiert werde investieren werde nicht investieren Handwerk Baden- Württemberg 52,7 (54,8) 47,3 (45,2) 58,9 (61,4) 41,1 (38,6) Auch in den kommenden Wochen wird die Mehrheit der befragten badenwürttembergischen Unternehmen wieder investieren. So geben derzeit 58,9 Baden-Württembergischer Handwerkstag 14

15 Prozent der Handwerker in Baden-Württemberg an, ein Investitionsvorhaben umsetzen zu wollen (Vorjahr: 61,4 Prozent). 2.7 Bauhandwerk Die Umsatzschwerpunkte der Baubranche waren wie im Jahr zuvor in erster Linie im Bereich Modernisierung und Sanierung (54,2 Prozent; Vorjahr: 55,5 Prozent). An zweiter Stelle folgt wie im ersten Quartal 2016 mit Abstand der Wohnungsneubau (18,3 Prozent; Vorjahr: 17,7 Prozent). Die Bereiche gewerblicher und öffentlicher Bau nennen dagegen lediglich 9,2 Prozent der Baubetriebe (Vorjahr: 9,6 Prozent) bzw. 6,8 Prozent (Vorjahr: 6,4 Prozent) als Umsatzschwerpunkte. Tabelle 13: Umsatzschwerpunkt der Baubranche Wohnungsneubau Modernisierung/Sanierung Gewerblicher Bau Öffentlicher Bau Andere 18,3 (17,7) 54,2 (55,5) 9,2 (9,6) 6,8 (6,4) 11,6 (10,8) ; Mehrfachnennungen möglich 3 Zusammenfassung Dass man der baden-württembergischen Handwerkskonjunktur im ersten Quartal dieses Jahres ein gutes Zeugnis ausstellen kann, belegen eindrucksvoll die aufwärtsgerichteten Konjunkturindikatoren. Die Stimmung in den Betrieben in Baden-Württemberg ist angesichts des guten Jahresbeginns ausgezeichnet, die Handwerker sind auch für die Zukunft sehr optimistisch gestimmt. Dazu haben sie auch allen Grund: Laut Wirtschaftsprognosen ist in Deutschland und der Eurozone mit einem weiteren Wachstum zu rechnen trotz vieler Unwägbarkeiten wie Trump, Erdogan, Brexit, der Wahlausgang bei den deutschen Landtags- und Bundestagwahlen oder der Präsidentschaftswahl in Frankreich. Die wieder steigende Inflation könnte dem Aufschwung allerdings einen Dämpfer verpassen. Baden-Württembergischer Handwerkstag 15

16 Das Handwerk in Baden-Württemberg: Betriebe Auszubildende Beschäftigte Ca. 93 Mrd. Euro Umsatz Zur Befragung: Im Rahmen eines Betriebspanels werden vierteljährlich rd Handwerksbetriebe aus den acht baden-württembergischen Handwerkskammern Freiburg, Heilbronn, Karlsruhe, Konstanz, Mannheim, Reutlingen, Region Stuttgart und Ulm per Telefoninterview befragt. Die Erhebung erfolgt jeweils in den letzten beiden Wochen des Quartals. Methodische Erläuterungen: Die Berechnung des Konjunkturindikators erfolgt nach der ifo- Methode: GKS ( GLS 200) * ( GES 200) 200, wobei GKS: Geschäftsklima-Saldo; GLS: Geschäftslage-Saldo; GES: Saldo der Geschäftserwartungen. Eine Beispielberechnung: Im 1. Quartal 2017 beurteilten 65,6 Prozent der befragten Handwerksbetriebe aus Baden-Württemberg ihre gegenwärtige Geschäftslage als gut, 7,1 Prozent bezeichneten ihre Lage als schlecht. Damit lag der Saldo der Geschäftslage (GLS) gute abzüglich schlechte Bewertungen bei +58,5 Punkten. Bei den Geschäftserwartungen sprachen 78,0 Prozent der Betriebe von guten Aussichten und 3,1 Prozent von schlechten. Der Saldo hier: +74,9 Punkte. Die grafische Darstellung des Indikators als gleitender Durchschnitt über vier Quartale entschärft saisonale Einflüsse. Einteilung der Handwerksgruppen Bauhauptgewerbe Ausbaugewerbe Handwerke für den gewerblichen Bedarf Kraftfahrzeuggewerbe Nahrungsmittelgewerbe Gesundheitsgewerbe Personenbezogene Dienstleistungen Maurer und Betonbauer (A) Zimmerer (A) Dachdecker (A) Straßenbauer (A) Gerüstbauer (A) Maler und Lackierer (A) Klempner (A) Installateur und Heizungsbauer (A) Elektrotechniker (A) Tischler (A) Raumausstatter (B1) Glaser (A) Fliesen-, Platten- und Mosaikleger (B1) Stuckateure (A) Feinwerkmechaniker (A) Elektromaschinenbauer (A) Landmaschinenmechaniker (A) Kälteanlagenbauer (A) Metallbauer (A) Gebäudereiniger (B1) Informationstechniker (A) Schilder- und Lichtreklamehersteller (B1) Karosserie- und Fahrzeugbauer (A) Kraftfahrzeugtechniker (A) Bäcker (A) Konditoren (A) Fleischer (A) Augenoptiker (A) Zahntechniker (A) Hörgeräteakustiker (A) Orthopädieschuhmacher (A) Orthopädietechniker (A) Friseure (A) Schuhmacher (B1) Uhrmacher (B1) Damen- und Herrenschneider (B1) Fotografen (B1) Textilreiniger (B1) Kosmetiker (B2) Baden-Württembergischer Handwerkstag 16

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