Gesund führen - den passenden Ton treffen

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1 Gesund führen - den passenden Ton treffen 8. Sparkassen-Callcenter Qualitätstage Münster 29. / Tanja Hartwig, Effektive Kundenbetreuung Olefshof, Hauptstr Köln Tel.: Fax: Thomas Niemann, sprechfreude.de Drimbornshof Eschweiler Tel.: Fax:

2 Stimme wirkt Als Schlüsselreiz in der Kommunikation beeinflussen Sie Ihre Zuhörer mit Ihrer Stimme lange bevor diese sich mit dem verbalen Inhalt befassen können. Die Zeitschrift GEO (Dezember 1998) kommt in einer Studie zu dem Ergebnis, dass die Stimme umso wichtiger wird, je höher der Bildungsgrad und die Lebenserfahrung ist. Lediglich Gesicht und Kleidung bewerteten die 1000 Befragten für noch bedeutender. Eine von stimme.at veröffentlichte Studie zeigt, dass Bewerber mit guter Stimme und Sprechweise von 91 % der befragten Unternehmer bevorzugt werden Funktionales Hören Funktionales Hören berücksichtigt nicht nur den verbalen und vokalen Aspekt einer Äußerung, sondern vollzieht darüber hinaus nach, welche physiologischen Funktionen sich im Sprecher abspielen.

3 Stimme bestimmt Ihre Stimme/Sprechweise bestimmt die Gesprächsatmosphäre. Testen Sie selber: Welche Stimmung entsteht bei Ihnen, wenn sie einem Sprecher zuhören, der: mit einem zu hohem Sprechtempo spricht? dessen Stimme nicht klar ist oder kraftlos klingt? sich häufig räuspert? monoton spricht? hörbar nach Luft schnappt? undeutlich spricht? Das was Sie spüren nennt man auch den inneren Nachvollzug einer Bewegung oder Handlung und spricht von sogenannten Spiegelneuronen, also spezielle Nervenzellen, die dies ermöglichen. Stimme ist trainierbar Die trainierten Stimmen wurden von über 80 Prozent der Hörer eindeutig als präsenter, deutlicher, verständlicher, kräftiger und klarer eingestuft. "Messbarkeit von Stimmtrainings - Welchen Nutzen hat Stimmtraining im Kontext der Unternehmenskommunikation?" Studie 2006 von Stefan Kirchner

4 Bausteine für den passenden Ton B A B C DEF B EF A D F D Klare Intention als Ordnungsfaktor ABCDE FF D AB F F CFAB F

5 Situationsmodell des Gesprächs F AB F D ABCDE FF D AB F F CFAB F Führung und Gesundheit Inzwischen ist krank-machendes (pathogenes) Verhalten von Führungskräften recht gut erforscht. Gesundheitsförderndes Verhalten (salutogenes) Verhalten dagegen leider noch nicht besonders intensiv. Arbeitsbedingungen haben einen großen Einfluss auf den Stressfaktoren der Mitarbeiter/innen. Zu den Arbeitsbedingungen zählt ebenfalls das Führungsverhalten der Vorgesetzten. Führungskräfte können somit also krank- und auch gesundmachende Faktoren am Arbeitsplatz sein. Das eigene Verhalten als Führungskraft wirkt sich sofort auf den Mitarbeiter/die Mitarbeiterin aus.

6 Führung und Gesundheit Führungskräfte können Ressourcen sein und somit zur Stärkung der Mitarbeiter/innen beitragen. Ressourcen sind Kraftquellen die wir gerade im Stressmanagement brauchen. Vorgesetzte können nun ihrerseits Ressourcen einsetzen, wie z.b. Gestaltung der Arbeitsplätze, Aufgaben und Organisation, Handlungsspielräumen und das Umgehen im Team. Oftmals lassen sich Belastungen für die Mitarbeiter/innen nicht kurzfristig verändern, so dass die möglichen Ressourcen der Führungskräfte ein wirkungsvolles Gegengewicht sein können. Führung und Gesundheit Was sind nun psychosoziale Einflussfaktoren für Führungskräfte?

7 Die 6 Dimensionen Führung und Gesundheit Folgende gesundheitsschützende Faktoren in der Arbeitswelt dazu: Die drei Aspekte sind: Verstehbarkeit Handhabbarkeit Sinn auch Kohärenzsinn (nach Antonovsky) genannt. Wenn Menschen verstehen, wie wichtig sie im Arbeitskontext sind und den Sinn in ihrer Tätigkeit sehen, können sie besser mit belastenden Arbeitssituationen umgehen. Ein weiterer Faktor ist der Zusammenhalt im Team, in der Abteilung und/oder in dem Unternehmen. In einem guten Betriebsklima sind Menschen eher bereit sich einzubringen, das macht sich auch bei den Fehlzeiten bzw. Krankheitsquote bemerkbar.

8 Führung und Gesundheit Sie selbst als Gesundheitsfaktor Sie nehmen direkt Einfluss auf das Wohlbefinden Ihrer Mitarbeiter/innen. Wenn Sie gut gelaunt zur Arbeit erscheinen, steckt diese Stimmung Ihr Team an. Sind Sie schlecht gelaunt, wirkt sich das ebenfalls direkt aus. Die Basis gesunder Führung ist: der gesunde Umgang mit sich selbst! Eine Führungskraft, die mit sich selbst nicht im Einklang ist oder unter Schmerzen oder Stress leidet, hat kein Auge für die Bedürfnisse und das Wohlbefinden der Mitarbeiter/innen. Sie ist mit sich selbst beschäftigt. Viel Spass beim Umsetzen! Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an. Tanja Hartwig, Effektive Kundenbetreuung Olefshof, Hauptstr Köln Tel.: Fax: Thomas Niemann, sprechfreude.de Drimbornshof Eschweiler Tel.: Fax:

Volker Kleinert - ausgebildete/r Trainer/in des do care! -Konzepts nach Dr. Anne Katrin Matyssek

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