Masterplan Wasser NRW Ziele und Erwartungen

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1 Ziele und Erwartungen 1. Im Masterplan sollen Zukunftsthemen der Wasserwirtschaft transparent und lösungsorientiert aufgegriffen werden, und zwar in einem handhabbaren Papier. 2. Der Masterplan soll für die wasserwirtschaftlichen Akteure Leitplanken vorgeben und Lösungsansätze formulieren, die dann individuell gestaltet und /oder politisch entschieden werden können. Der Masterplan greift diesen Entscheidungen nicht vor. 3. Prioritäten und Zeitschienen / Zwischenschritte sollen erkennbar werden. 4. Der Masterplan soll weder ein Feigenblatt der Politik werden, noch ein Sammelsurium von möglichen Einzelmaßnahmen noch ein Steinbruch für bürokratische Abfragen usw. 5. Der Masterplan soll perspektivisch sein und weit über das Jahr 2018 hinausreichen, er soll kein Parallelforum zur Behandlung des Tagesgeschäfts sein. 6. Der Masterplan soll tatsächlich gemeinsam von den Akteuren erarbeitet werden; dabei sind alle gefordert, neue Wege zu gehen, neue Partner aus anderen Bereichen als der Wasserwirtschaft mitzunehmen und multidimensional zu denken. 7. Wichtig ist, dass die Wasserwirtschaft nicht nur ingenieurtechnisch betrachtet wird, sondern auch aus unternehmerischer Sicht (Effizienz, Fachkräfte) und dass auch Forschungs- / Innovationsausrichtung und Marktchancen mitgedacht werden. 8. Nebenprodukte des Masterplan-Prozesses können gemeinsame und proaktive Positionen der NRW-Akteure in Richtung Bund / Europa sowie Landes- und Kommunalpolitik sein. 9. Ein Erfolgsfaktor wird sein, die richtigen Partner an der richtigen Stelle ins Boot zu holen, Zielgruppen rechtzeitig zu definieren und anzusprechen / zu sensibilisieren für die wasserwirtschaftlichen Herausforderungen der Zukunft. 10. Kundensicht! Botschaften entwickeln! Seite 1

2 Masterplan Wasser Leitbild Wasserwirtschaft Zukunft Leitmotto: zum Beispiel Wasser ist die Kohle der Zukunft Wasserwirtschaft Zukunft Zum Schutz der Menschen, für die Umwelt Stichworte (Die Stichworte sind nur als Impuls und Einstieg in ein Brainstorming zu verstehen! Die Stichworte sollen später zu Leitsätzen ausformuliert werden). Verantwortlich Robust Sicher Flexibel Handlungsfähig Finanzierbar Transparent Innovativ Vorreiter Stärken nutzen Wichtiger Partner im globalen Markt Seite 2

3 Themen 1. Erhalt der wasserwirtschaftlichen Infrastrukturen 2. Hochwasser / Sturzregen / Klimawandel 3. Fachkräfte 4. Hochschullandschaft 5. Wirtschaft Gleichbleibend hoher Standard 7. Innovationen Seite 3

4 ToDos Die im Entwurf genanntentodos sind nur als Impuls und Einstieg in ein Brainstorming zu verstehen! Die konsolidierte ToDo-Liste soll als Einstieg in themenspezifische Workshops (mit anderen / weiteren Teilnehmern) dienen und dort in konkrete Arbeitsaufträge münden. Erhalt der wasserwirtschaftlichen Infrastrukturen Bestandsaufnahme öffentliches Kanalnetz und Wasserversorgungsleitungen; Kassenlage Varianten-Check: Reparatur- Erneuerung Neukonzeption - Bewusstseinsbildung: Zielgruppen, Bedarf, Konzepte Forschungs- und Entwicklungsbedarf (-potenzial) Was machen andere (hier speziell Österreich, Bayern, BW, Saarland) Hochwasser / Sturzregen / Klimawandel Übersicht zu laufenden Aktivitäten, Akteuren, Informationsangeboten, Weiterbildungsangeboten; Was wird zusätzlich gebraucht? Forschungs- und Entwicklungsbedarf (-potenzial) Was machen andere (z.b. USA) Fachkräfte Situationsanalyse und Prognose (Fachkräfte- und Weiterbildungsbedarf; mögliche Herkunfts- Märkte ) o Quantitativ o Qualitativ Übersicht zu laufenden Aktivitäten zur Fachkräftegewinnung Übersicht zu laufenden Aktivitäten zur Anpassung der Ausbildungs- und Weiterbildungsangebote an die 4.0-Welt und an neue wasserwirtschaftliche Anforderungen (Bewirtschaftungsplanung, Seite 4

5 Renaturierung, moderne Analytik, weitergehende Reinigungstechnologien ) Was wird zusätzlich gebraucht? Wie kommen wir dahin? Was machen andere (z.b. Niederlande)? Hochschullandschaft (auch FH und Aninstitute) Stärken / Schwächenanalyse bezogen auf die Ziele Wasser Zukunft o Strukturell (Vernetzung untereinander, branchenübergreifend, mit Wirtschaft und Umweltpolitik, europaweit, weltweit) o Finanziell (Fördermittel, Drittaufträge, Grundausstattung) und personell o Thematisch Strategie-Evaluation, -Anpassung, -Entwicklung Wirtschaft 4.0 Analyse der besonderen Stärken in NRW o Potenziale für die Anwendung in der NRW Wasserwirtschaft erkennen, entwickeln und nutzen o Potenziale für die Wasserbranche in NRW erkennen, entwickeln und nutzen Anwendungsrisiken transparent machen (CyberCrime etc.) Folgenabschätzung für die Wasserwirtschaft (perspektivische Änderungen der Industrie, der Landwirtschaft) Gleichbleibend hoher Standard Gemeinsame Zielformulierung Kommunikationsstrategie, Bewusstseinsbildung Innovationen Benötigen wir eine Innovationsstrategie Wasserwirtschaft? Definition der wesentlichen Stellschrauben Was können wir von anderen lernen (z.b. Niederlande)? Seite 5

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