Forschung für nachhaltige Entwicklung (FONA 3) Das neue Rahmenprogramm des BMBF

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1 Forschung für nachhaltige Entwicklung (FONA 3) Das neue Rahmenprogramm des BMBF Biodiversitätsforschung Quo vadis? Berlin, 19. Mai 2015 Dr. Volkmar Dietz

2 Neues Rahmenprogramm FONA 3 : Seit April , rund 2 Mrd. Euro Fördersumme FONA³ mehr gesellschaftliche Relevanz, mehr Wirkung Innovationen für nachhaltiges Wirtschaften: Umsetzung der Forschungsergebnisse anstoßen schneller Wissenstransfer: Entscheidungswissen bereitstellen, Handlungsoptionen aufzeigen exzellente Anwendungsforschung: Inter- und Transdisziplinarität stärken exzellente Grundlagenforschung: Verständnis des Systems Erde Nachhaltigkeit in globaler Verantwortung 2

3 FONA 3 : Fokus auf zunächst drei Leitinitiativen Green Economy der Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise Zukunftsstadt der Entwicklung nachhaltiger urbaner Siedlungsräume Energiewende Zusammenführung technischer, ökologischer, ökonomischer und sozialer Belange 3

4 Leitinitiative Green Economy Agendaprozess: Konferenzen und Workshops mit Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft 2012 und 2013 Beteiligte Ressorts BMBF, BMUB Ressourcen - Produktion Energie Konsum Finanzen (Infrastrukturen Mobilität Arbeit) Verkündung der Forschungsagenda durch Ministerinnen Wanka und Hendricks am Mitgewirkt haben als Partner: 4

5 Beispielhafte Forschungsthemen Green Economy Ergebnisse der Forschung zur Rohstoffeffizienz in die industrielle Breite bringen: Förderaktivität r+impuls Nutzung von CO 2 als Rohstoff Nachhaltiger Konsum: Plastikmüll und Plastikkreisläufe, Mikroplastik Nachhaltiger Konsum: Analyse von Rebound-Effekten Nachhaltigkeitsbewertung von Produkten und Wertschöpfungsketten Bessere Nutzung von Fernwärme Inwertsetzung von Biodiversität Nachhaltige Finanzprodukte und nachhaltiges Finanzsystem Bioökonomie: Stoffliche Nutzung von Biomasse Blue Innovations: Innovationen angesichts wachsender Wasserknappheit 5

6 Leitinitiative Zukunftsstadt Agendaprozess Gründung der Nationalen Plattform Zukunftsstadt, März 2013 mit 35 Stakeholdern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und NGOs Vorstellung der Forschungs- und Innovationsagenda Zukunftsstadt zum Auftakt des Wissenschaftsjahres am 19. Februar 2015 in Berlin Staatssekretärsausschuss für Nachhaltigkeit beschließt Einsetzung einer Innovationsplattform Zukunftsstadt bis Ende Federführung BMBF und BMUB 6

7 Wissenschaftsjahr Zukunftsstadt Bürger, Kommunen und Wissenschaft gestalten gemeinsam ihre Städte nachhaltig und lebenswert für die Zukunft. Wissenschaft und Forschung beraten die Bürger und Kommunen mit Handlungsoptionen, Wissen und Technologien für eine nachhaltige Entwicklung der Städte. Bürger beteiligen sich aktiv und entwickeln mit der Wissenschaft Lösungen zur Bewältigung der großen Herausforderungen in Städten 7

8 Vorsorgeforschung Handlungswissen bereitstellen, Grundlagen sichern Lebensqualität und Wettbewerbsfähigkeit sichern und verbessern Ressourcen intelligent und schonend nutzen Gemeinschaftsgüter Klima, biologische Vielfalt, Land und Meere schützen Bildung und Forschung: miteinander für nachhaltige Entwicklung 8

9 Vorsorgeforschung Meeresforschung / Polarforschung / Geowissenschaften 9

10 Vorsorgeforschung: Klimaforschung Innovative Modellierung um Klimasysteme zu verstehen z.b. Wolken und Niederschlag, Voraussage im 10-Jahres Bereich, Paläoklimamodellierung Climate services und regionale Klimainformationen z.b. Stadtklimamodelle, Anpassung an Extremereignisse Instrumente für Klimapolitik und Innovation z.b. Ökonomie des Klimawandels, KMU-Programme Klimaforschung: Ergebnisse und Highlights Zwei regionale Science Service Centers for Climate Change and Adapted Land-use in West and Southern Africa (WASCAL & SASSCAL). Input relevanter Forschungsergebnisse für alle drei Working Groups in IPCC AR 5 (Co-Chair of WG III: Mitigation am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung). 10

11 Vorsorgeforschung: Biodiversität und Ökosysteme Herausforderungen und Ziele: Verständnis der tipping points und regime shifts um Optionen für nachhaltiges Landmanagement zu entwickeln. Intelligente Monitoringsysteme, Zugriff auf Langzeitdaten und Datenmanagement. Entwicklung von Instrumenten und Ansätzen, um den Wert von Biodiversität und Ökosystemen in Entscheidungsfindungsprozesse des privaten und öffentlichen Sektors einzubringen. Instandsetzung degradierter Ökosysteme und Verbesserung der Lebensgrundlage und Wirtschaft, Vermeidung von Ressourcenkonflikten und Migration in ländlichen Räumen. 11

12 Fazit Entscheidend ist nicht, was wir wissen, sondern was wir umsetzen. Relevanz Entscheidungswissen: Forschung als Wissensvermittler Steuerungseffekt auf Forschung und nachhaltige Entwicklung Wirkung Umsetzung in die Praxis Anwendung von Handlungswissen Offenheit Agendaprozesse Wirkung Relevanz FONA 3 Trans- und Interdisziplinarität, internationale Zusammenarbeit Offenheit 12

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