P R O T O K O L L 2. W O R K S H O P

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1 P R O T O K O L L 2. W O R K S H O P im Rahmen des Audit familienfreundlichegemeinde Name der Gemeinde: Goldegg Datum: 3. Dezember 2010 Beginn/Ende: Uhr bis Uhr Ort: Haus Einklang, Goldegg Protokollführer/in: Helma Bergmair Teilnehmer/innen Projektgruppe Die Projektgruppe wurde bereits nach dem Startworkshop anlässlich der Bürgerversammlung am Mittwoch, 21. April 2010 um Uhr im Festsaal "Einklang" gebildet und hat den Workshop 1 am 19. November 2010 durchgeführt. Siehe beiliegende Teilnehmer/innen-Liste Siehe beiliegende Teilnehmer/innen-Liste Anwesende Teilnehmer/innen Entschuldigte Personen Pkt. Themenbeschreibung Tagesordnung/Ablauf 1. Begrüßung und Einstieg durch die örtliche Projektleiterin Elisabeth Brüggler 2. Ergänzung, Diskussion und Beschluss des Ist-Zustandes an familienfreundlichen Einrichtungen der Gemeinde Goldegg 3. Erfassung und Diskussion des tatsächlichen Bedarfs an familienfreundlichen Einrichtungen 4. Prioritätenfestlegung / Reihung der Maßnahmen 5. Besprechung der weiteren Vorgangsweise 6. Dank und Verabschiedung Ad 1 Begrüßung und Einstieg durch die örtliche Projektleiterin Elisabeth Brüggler Projektleiterin Elisabeth Brüggler begrüßt die Anwesenden und dankt für die Bereitschaft zur Mitarbeit. Sie stellt die beiden Gebärden-Dolmetscherinnen vor, die engagiert wurden, um einer gehörlosen Teilnehmerin die Mitarbeit zu ermöglichen. Audit familienfreundlichegemeinde Protokoll Seite 1 von 5

2 Sie berichtet weiters über ihre zwischenzeitlichen Recherchen: Sie hat im Seniorenheim die Wünsche der Senior/innen erhoben und diese bereits auf der Vorlage für den Soll-Zustand eingetragen. In der Volksschule wurden in jeder Klasse Plakate mit den Wünschen der Kinder erstellt. Auch diese Plakate wurden schon vorab an die Wand geheftet, damit sie von der Projektgruppe in die Erstellung des Soll-Zustandes einbezogen werden können. Bei den Wünschen der Kinder sind deutlich Schwerpunkte zu erkennen. Prozessbegleiterin Helma Bergmair berichtet kurz über die Ergebnisse des ersten Workshops und erklärt den Ablauf des heutigen Abends: Beim letzten Treffen wurde an der Erstellung des Ist-Zustandes für die Gemeinde Goldegg gearbeitet. Dieser soll nun durch die zwischenzeitlich von den Teilnehmern erhobenen Ergänzungen vervollständigt werden und im Anschluss von der Projektgruppe beschlossen werden. Im Anschluss an die Ist-Erhebung wurden bereits vor zwei Wochen erste Zukunftswünsche formuliert. Diese wurden in die Vorlagen eigetragen und liegen nun auf A0-Plakate geplottet vor. Nach Ergänzung durch die Projektgruppe sollen sie diskutiert und nach Priorität gereiht werden. Dabei kann bereits mit Bürgermeister Hans Mayr und die anwesenden Gemeindevertreter/innen über die Machbarkeit gesprochen werden. Die Maßnahmen sollen realistisch und umsetzbar sein. Ad 2 Ergänzung, Diskussion und Beschluss des Ist-Zustandes an familienfreundlichen Einrichtungen der Gemeinde Goldegg Die Prozessbegleiterin weist darauf hin, dass es in Goldegg bereits eine Fülle von familienfreundlichen Angeboten für alle Lebensphasen gibt und die Lebensqualität Audit familienfreundlichegemeinde Protokoll Seite 2 von 5

3 durch das Engagement der Bürger/innen und die Einrichtungen der Gemeinde bereits sehr hoch ist. Die auf den Tischen ausgelegten Ist-Analysen für alle Lebensphasen werden nun noch einmal von den Teilnehmer/innen begutachtet und ergänzt. Projektleiterin Elisabeth Brüggler führt an, dass sie die Tagesmutter aus der Vorlage gestrichen hat, da es im Moment keine Tagesmutter in Goldegg gibt. Der so erfasste Ist-Zustand wird von der Projektgruppe beschlossen und in der vorliegenden Form dem Projektbericht beigelegt. Ad 3 Erfassung und Diskussion des tatsächlichen Bedarfs an familienfreundlichen Einrichtungen Die in Workshop 1 erfassten Wüsche wurden von der Projektleiterin stichwortartig zusammengefasst und in die Vorlagen eingetragen. Diese wurden auf A0-Plakate geplottet und liegen der Arbeitsgruppe vor. Die Projektleiterin hat bereits die von ihr erhobenen Ergänzungen angebracht. Die Teilnehmer/innen arbeiten sich nun von Lebensphase zu Lebensphase vor und ergänzen so den Soll-Zustand. Dabei ergibt sich eine Besonderheit: Der Lebensbereich Schwangerschaft und Geburt wird nicht behandelt, da der Bedarf durch das im Nachbarort befindliche Krankenhaus mit Gynäkologie, Geburten- und Kinderstation vollständig abgedeckt wird. Im Anschluss findet sich das Plenum wieder zusammen und geht von Lebensphase zu Lebensphase. Das jeweilige Projektgruppenmitglied erklärt die gewünschte Maßnahme und die Gruppe diskutiert mit dem anwesenden Bürgermeister bereits die Machbarkeit. Dabei werden teilweise die ursprünglichen Ideen weiterentwickelt und an die Voraussetzungen der Gemeinde Goldegg angepasst. Vorschläge werden miteinander vernetzt und auf mehrere Audit familienfreundlichegemeinde Protokoll Seite 3 von 5

4 Lebensphasen ausgeweitet. Einige noch unerledigte Wünsche können aufgenommen werden und haben realistische Aussicht auf Umsetzung. Die Gemeinde soll für die einzelnen Maßnahmen Hilfestellung in folgenden Bereichen geben: Komplette Organisation, Finanzierung und Durchführung Initiieren und koordinieren Vernetzen von Interessentengruppen Öffentlichkeitsarbeit und Information Intervention bei Bund, Land, ÖPNV, Nachbargemeinden u.ä. bei Nicht-Zuständigkeit der Gemeinde Goldegg Bürgermeister Hans Mayr wird mit zahlreichen Wünschen seiner Gemeindebürger/innen konfrontiert und kann auch erklären, warum manche langjährige Forderungen bis jetzt nicht erfüllt werden konnten. Andererseits kann auch er für einige Projekte, die er plant, die Unterstützung der Projektgruppe einholen. So möchte er unter anderem Goldegg barrierefrei machen und die Volksschule erweitern. Ad 4 Prioritätenfestlegung / Reihung der Maßnahmen Um zu einer Prioritätenreihung zu kommen, wird folgende Vorgangsweise gewählt: Für jede Lebensphase stimmen zwei Pojektgruppenmitglieder ab und erhalten dafür jeweils 8 grüne und 4 schwarze Punkte. Die schwarzen Punkte werden ausschließlich für die Maßnahmen der eigenen Lebensphase verwendet. Die grünen Punkte können zu den bevorzugten Projekten der anderen Lebensphasen geklebt werden. Die so erhobene Reihung der Wunsch- Maßnahmen wird von der örtlichen Projektleiterin erfasst und im Projektbericht vermerkt. ument positionieren. Verwenden Sie die Registerkarte Audit familienfreundlichegemeinde Protokoll Seite 4 von 5 'Textfeldtools', wenn Sie das Format des Textfelds 'Textzitat'

5 Ad 5 Besprechung der weiteren Vorgangsweise Die Prozessbegleiterin erläutert nun die weitere Vorgangsweise: Nach der erfassten Reihung der Maßnahmen sollen diese auf Machbarkeit geprüft und in der Projektgruppe und mit Bürgermeister und Gemeindevertretung diskutiert werden. Die so erstellten Maßnahmen werden in den Maßnahmenkatalog aufgenommen. Dabei ist besonders zu beachten: Kann für die Maßnahme ein Projektverantwortlicher gefunden werde, der die Sache vorantreibt? Wurden bereits Vorarbeiten geleistet, die genutzt werden können? Ist die Maßnahme finanzierbar? Gibt es gesetzliche oder anderwertige Hinderungsgründe, die eine Umsetzung unmöglich machen? Welche Maßnahmen sind für die Gemeinde prioritär? Der so erstellte Maßnahmenkatalog muss von der Gemeindevertretung beschlossen werden. Die Projektleiterin erstellt mit Hilfe der Verwaltung den Projektbericht und reicht ihn einschließlich aller Beilagen bei der Zertifizierungsstelle ein. Wichtig sind die vollständige Dokumentation des Prozesses und die Nachvollziehbarkeit der Umsetzung. Nach erfolgter Begutachtung wird der Bericht der Kommission vorgelegt und bei positivem Entscheid kann die Gemeinde grundzertifiziert werden. Anschließend hat sie drei Jahre für die Umsetzung der Maßnahmen Zeit. Ad 6 Dank und Verabschiedung Bürgermeister Hans Mayr dankt den Teilnehmer/innen für ihre engagiert Mitarbeit. Prozessbegleiterin Helma Bergmair wünscht der Projektgruppe alle Gute und viel Energie für die Umsetzung der Maßnahmen. Audit familienfreundlichegemeinde Protokoll Seite 5 von 5

P R O T O K O L L S T R A T E G I E W O R K S H O P

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