Bindung von Experten in der Industrie 4.0 Zwischen Freelancertum und Unternehmensmitglied

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1 Bindung von Experten in der Industrie 4.0 Zwischen Freelancertum und Unternehmensmitglied Jessica Zeise, Deutsche Gesellschaft für Personalführung Hamburg,

2 Kontakt Jessica Zeise Regionalstellenleiterin Hamburg Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.v. Tel https://www.xing.com/profile/jessica_zeise Copyright DGFP e.v Dieses Dokument unterliegt den urheberrechtlichen Bestimmungen. Entnommene Aussagen und/oder Abbildungen sind nur mit entsprechender Quellenangabe zu verwenden. 2

3 DGFP e.v.: Selbstverständnis und Eckdaten Selbstverständnis Die Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.v. ist die Fachvereinigung für Personalmanagement und Führung in Deutschland. Als bester Dienstleister fördert die DGFP aktiv das Personalmanagement in Praxis, Forschung und Lehre, und sie ist Motor für die Professionalisierung des Personalmanagements in Deutschland. Eckdaten Gründung 1952 als Der Neue Betrieb Gemeinnütziger Verein mit ausgegliederter GmbH Über Mitglieder, davon Firmen mit ca Personalmanagern Vereinsführung: hauptamtliche Geschäftsführung und ehrenamtlicher Vorstand (aktive Personalvorstände unserer Mitgliedsunternehmen) Unternehmenshauptsitz in Düsseldorf mit den Regionalstellen in Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Leipzig, München und Stuttgart 80 Mitarbeiter 3

4 1. DGFP FACHORGANISATION FÜR DAS PERSONALMANAGEMENT Förderung des Personalmanagements in Praxis, Forschung und Lehre Netzwerk/Erfahrungsaustausch Erfahrungsaustausch mit 125 Gruppen und ca organisierten Personalmanagern Online Community Young Professional Network Kompetenzentwicklung Wissen Akademie mit ca Veranstaltungen (Ausbildungen, Seminare, Konferenzen) pro Jahr // congress und // lab Inhouse-Trainings Internetportal Online Wissens- und Dokumentenpool Personalwissen direkt - das DGFP-Dokumentationszentrum Fachzeitschrift PERSONALFÜHRUNG: (6-monatiges Frei-Abo!) Arbeitskreise und Befragungen Publikationsreihen PraxisEdition und PraxisPapiere 4

5 2. Konzept Megatrends und HR Trends Unternehmensumfeld Unternehmen 1 Megatrend Unternehmen 2 Personalmanagement Belegschaft Prozesse/Instrumente HR Trend Personalmanagement Belegschaft Prozesse/Instrumente 5 DGFP e.v. (Hg.): Megatrends. Bielefeld 2012

6 2. Konzept Begriffsbestimmungen: Megatrends Megatrends sind Entwicklungen im Umfeld von Unternehmen, die in der Regel aus technischen und/oder volkswirtschaftlichen Entwicklungen resultieren, hinsichtlich ihrer tatsächlichen Konsequenzen und Entwicklungen noch nicht fassbar sind, potenziell einen Einfluss auf Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens haben, sich langfristig auf das Unternehmen auswirken, interne strukturelle Anpassungen notwendig machen, nicht oder nur eingeschränkt mit gängigen Lösungsmustern zu bearbeiten sind, eine Vielzahl von Unternehmen betreffen. 6 DGFP e.v. (Hg.): Megatrends. Bielefeld 2012

7 3. Megatrends im Überblick DGFP-Megatrendbefragung 2013 Wie stark werden sich die folgenden Megatrends in den nächsten drei Jahren auf das Personalmanagement in Ihrem Unternehmen auswirken? sehr stark stark mittel wenig überhaupt nicht Demografischer Wandel n=114 Wertewandel n=114 Digitalisierung und Virtualisierung von Arbeit n=112 Globalisierung n=114 Knappe Ressourcen/ Energiewende n=113 0% 20% 40% 60% 80% 100% 7 DGFP e.v. (Hg.): Megatrends Düsseldorf 2013

8

9 Mit welchen Maßnahmen reagiert das Personalmanagement in Ihrem Unternehmen auf den Megatrend Digitalisierung und Virtualisierung von Arbeit? (Mehrfachnennungen; n=104) Telearbeit/Homeoffice 72 Social Media für Personalrekrutierung nutzen 64 Social Media für Employer Branding nutzen 61 Fortbildungen zum Umgang mit neuen Technologien 52 Social Media Guidelines festlegen 38 Social Web-Anwendungen für die Zusammenarbeit im Unternehmen nutzen 20 Mitarbeiterpartizipation über Social Web-Anwendungen ermöglichen %

10 Evolution der Web-Entwicklungen Quelle: Eigene Abbildung 10

11 Web 2.0-Technologien und Abgrenzungen Quelle: Eigene Abbildung 11

12 Web-2.0-Technologien und ihre Funktionen in Social Business und Social Media (1) Art Beschreibung Social Business Social Media Sharing Portale, über die Nutzer Videos oder Fotos hochladen, ansehen und kommentieren MS Lync, MS SharePoint, IBM Lotus Connections, IBM Lotus Quickr u. a. YouTube, Flickr u. a. RSS-Feeds Web-Feeds, aktuelle Inhalte werden regelmäßig in Websites oder PCs direkt eingespeist Abo-Funktion individualisierter News, Intranet, bieten die meisten Tools an Podcasts Sammlung digitaler Medien Funktion in den meisten Tools Instant Messaging Fast synchrone Kommunikationsart, die an ein Gespräch erinnert, z. B. Chat. Schnellere Kommunikation IBM Lotus Sametime, MS Lync u. a. Skype, MSN, ICQ u. a. Video-Telefonie Echtzeit-Kommunikation mit Bildübertragung, Videokonferenzen Telepresence, Videokonferenz-Anbieter Skype, Facetime u. a. Quelle: Eigene Abbildung 12

13 Web-2.0-Technologien und ihre Funktionen in Social Business und Social Media (2) Art Beschreibung Social Business Social Media Peer-to-Peer Networking Datenaustausch MS Lync, IBM Lotus Connections, IBM Lotus Quickr, MS SharePoint u. a. Emule, BearShare, Frostwire u. a. Tagging Schlüsselworte einem Begriff zuordnen Jive, IBM Lotus Connectionsm MS Lync u. a. Facebook u. a. Virtuelle Welten Social Networking Jamsessions Blogs Wikis Internet-basierte virtuelle Welt, Nutzer als Bewohner, Interaktion durch bewegliche Avatare Websites zur Bildung interaktiver, nutzergenerierter Netzwerke Brainstorming-Sitzungen von tausenden Arbeitskräften auf Online- Plattformen Webblogs, ermöglichen Kommentare, häufig mit anderen Websites gleicher Themen verknüpft Kollaborative Websites, Online-Inhalte können durch Nutzer verändert werden 13 Cisco Kaffee Ecken u. a. Jive, IBM Lotus Connections, MS Lync u. a. IBM Lotus Connections, Jive u. a. Confluence Wikis, IBM Lotus Connections, Jive u. a. SecondLife, IMVU, Active Worlds, There u. a. Facebook, MySpace, LinkedIn, Twitter, Xing, Google+ u. a. Wordpress, Blogger u. a. Wikipedia

14 Möglichkeiten der Mitmachmedien nutzen! Mitbestimmung 2.0 ist betriebliche Mitbestimmung in Zeiten virtueller Mitmachmedien und veränderter Partizipationsbedürfnisse Nutzung Social Media und Social Business Direkte Partizipation der Mitarbeiter Neue Formen der kollektiven Interessenvertretung Neue Arbeitsweisen für die klassischen Mitbestimmungsgremien 14 DGFP e.v. (Hg.): Mitbestimmung 2.0. Düsseldorf 2013

15 Spannungsverhältnis der Rechte Quelle: Eigene Abbildung 15

16 Interessenabwägung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer Quelle: Eigene Abbildung 16

17 Netzwerkmatrix Quelle: Eigene Abbildung 17

18 Partizipationsmöglichkeiten bieten Formierung informeller Netzwerke zu streikähnlichen Flashmobs Durch Voting zur Sozialauswahl? Abstimmungen über Arbeitsbedingungen? DGFP e.v. (Hg.): Mitbestimmung 2.0. Düsseldorf 2013

19 Zukünftige Herausforderung für Unternehmen Quelle: DGFP e. V. (Hg.) (2012): Studie Megatrends. Verfügbar über: 19

20 Die eigentlichen Revolutionen stehen noch bevor! 20

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