Ihr Wegweiser zur steadyprint-testumgebung

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1 Ihr Wegweiser zur steadyprint-testumgebung

2 1 Willkommen zur steadyprint-testumgebung! In diesem Dokument finden Sie verschiedene Szenarien, die Ihnen das Arbeiten mit steadyprint verdeutlichen. Erleben Sie selbst, wie einfach und komfortabel Druckeradministration mit steadyprint sein kann. Ihr steadyprint-team wünscht Ihnen viel Spaß. Wegweiser: Ihnen werden zwei Desktops zur Verfügung gestellt: Der XenApp-Server XA1 Er dient zugleich als Client-Desktop dienen soll und gibt Ihnen die Möglichkeit steadyprint aus der User-Perspektive zu erleben. Der Master-Druckerserver bzw. Printserver MPS Vor hier können Sie auf das steadyprint Center zugreifen und sind mit allen Rechten eines Administrators ausgestattet. Sie erreichen ihn über die hinterlegte Remote-Desktop-Verknüpfung. Auf beiden Desktops finden Sie sowohl die nötigen steadyprint Handbücher als auch Verknüpfungen zur Prüfung der erfolgten Druckerreplikation zwischen Master- und Backup-Druckserver, Druckeranbindung bzw. Druckerverbindungen. Je nach Szenario müssen Sie zwischen der Administrator- und User-Perspektive, also zwischen Printserver MPS und Client XA1 wechseln. Auf welchem Server Sie sich gerade befinden, können Sie dem jeweils aktuellen Hintergrundbild entnehmen. Wichtiger Hinweis: Sollte es vorkommen, dass Sie versehentlich ihre steadyprint Desktop-Sitzung schließen, haben Sie drei Minuten Zeit diese wieder über das Webinterface aufzunehmen. Wird das Zeitlimit von drei Minuten überschritten, werden Sie am Server abgemeldet. Vorgenommene Einstellungen innerhalb der Testumgebung werden nicht gespeichert, da wir garantieren möchten, dass der nächste Interessent nach einem automatischen Server-Neustart eine aufgeräumte Testumgebung vorfindet. Test-Szenarien: Wir haben verschiedene praxisbezogene Szenarien für Sie entwickelt. Zu jedem Szenario stellen wir Ihnen eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Verfügung.

3 2 Szenarien für den User: XA1 Zum Einstieg betrachten wir zunächst den steadyprint Agent, der jedem User zur Verfügung steht. Hiermit können Sie später auch bei der Administration erfolgte Druckerverbindungen prüfen. In dem hinterlegten PDF steadyprint Handout für User können Sie nachvollziehen, welche Hilfestellung der echte Benutzer zur Druckerverwaltung an die Hand bekommt. Welche Fälle kommen auf den User zu? 1. Nichts tun Im Idealfall wurden für den User die benötigten (Standard-)Drucker und vordefiniert. Der User kann sofort drucken und muss keine Einstellungen mehr vornehmen. 2. Standarddrucker festlegen a) Der steadyprint Agent ist durch ein Doppelklick auf das Tray-Icon aufrufbar. Rechtsklick -> Open steadyprint Agent b) Wählen Sie einen Drucker aus und definieren Sie ihn mit der Schaltfläche Default als Standarddrucker definieren.

4 3 3. Drucker hinzufügen a) Mit Add rufen Sie die Verwaltung Ihrer Druckerverbindungen auf. b) Links: Öffnen Sie Ihr Standort-Verzeichnis. Mitte: Weisen Sie sich einen Drucker mit dem Hinzufügen-Button zu. Rechts: Hier sehen Sie alle Ihre zugewiesenen Drucker.

5 4 Szenarien für den Administrator: XA1 MPS Client Master-Druckserver 1. Über die hinterlegte RDP- Verknüpfung gelangen Sie auf den Master-Printserver. 2. Öffnen Sie auf dem Master-Printserver MPS das steadyprint Center. Übersicht: Administrator-Szenarien 1. Drucker-Installation Zum Szenario 2. Ausfallsicherheit durch Druckserver-Replikation Zum Szenario 3. Ausfall des Master-Druckservers simulieren Zum Szenario 4. Druckerzuweisung Zum Szenario 5. Standarddrucker festlegen Zum Szenario 6. Standortbasierte Zuweisung durch Setzen von IP-Filtern Zum Szenario 7. Druckserver-Migration Zum Szenario 8. Benutzer einschränken Zum Szenario 9. Dashboard & Monitoring für detaillierte Druckerinformationen einblenden Zum Szenario

6 5 Die Szenarien: Zu 1. Drucker-Installation: Das Unternehmen hat einen neuen Drucker angeschafft (Modell: Lexmark E260). Dieser soll für die Zentrale in Berlin unter der IP angebunden werden. a) Baumstruktur ausklappen -> Rechtklick auf Standort Berlin -> Install printer Achtung: Nicht mit Add printer verwechseln. Mit Add printer werden bereits installierte Drucker lediglich importiert. b) Übliche Windows-Druckerinstallation durchführen c) TCP/IP Anschluss mit der IP erstellen; der Vorgang dauert mehrere Sekunden, da dieser Drucker nicht physikalisch angebunden ist.

7 6 d) Druckertreiber auswählen. e) Druckerinformationen eintragen und Installation abschließen. f) Hätten wir weitere Drucker für diesen Standort, könnten wir schnell weitere Druckertreiber hinzufügen. In diesem Fall möchten wir keinen weiteren Drucker installieren.

8 7 g) Die Importieren-Funktion erkennt automatisch den zuletzt installierten Druckertreiber und markiert diesen. Da Sie anfangs den Standort Berlin ausgewählt haben, wird an dieser Stelle auch automatisch der Ordner Deutschland\Berlin ausgewählt. Haben Sie versehentlich einen falschen Standort angegeben, können Sie diesen im Drop-Down Menü unter Folder name anpassen. In unserem Fall reicht lediglich ein Klick auf Importieren. Tipp: Das Eintragen der Druckerinformationen während des Installationsprozesses garantiert auch in großen Umgebungen eine gute Übersicht über die Drucklandschaft. h) Sollte es vorkommen, dass Sie den Drucker in den falschen Ordner importiert haben, können Sie den Drucker auch später jederzeit über die Verschieben-Funktion in einen anderen Ordner verschieben.

9 8 ->Zurück zur Szenario-Übersicht Zu 2. Ausfallsicherheit durch Druckserver-Replikation Um bei einem Druckserver-Ausfall ohne Beeinträchtigungen drucken zu können, sollten Master- und Backup-Druckserver identisch sein. Daher replizieren Sie den soeben installierten Drucker auf den Backup-Printserver. Nach jedem Drucker-Import auf den Master-Druckserver wird empfohlen, eine Replikation auf den Backup-Druckserver durchzuführen. a) Rufen Sie das Replikationsfenster durch Klick auf Replication auf. b) Wählen Sie den zu replizierenden Drucker aus und klicken Sie auf Start replication. Sie können natürlich auch alle Drucker auswählen. In diesem Fall würden bereits replizierte Drucker nicht doppelt repliziert, erhalten jedoch eine Statusabfrage und dies kann je nach Druckerressource und Anzahl der Drucker bis zu mehreren Minuten dauern.

10 9 Eine erfolgte Replikation können Sie an dem grünen Symbol erkennen.

11 10 c) optional: Replikationsprozess mitverfolgen: Sie können den Replikations-Prozess auch mitverfolgen, indem Sie die Druckerverbindungen durch die entsprechenden Verknüpfungen, anzeigen lassen bzw. die Windows Druckerverwaltung aufrufen, wie es auf den Bildern dargestellt ist. Zurück zur Szenario-Übersicht

12 11 Zu 3. Ausfall des Master-Druckservers simulieren Simulieren Sie einen Druckserver-Ausfall, indem Sie den Dienst spooler per Skript beenden. Der Wartungsmodus soll sich in diesem Fall aktivieren, optional ist es auch empfehlenswert - Adressen mit einer Ausfall-Botschaft zu hinterlegen, um im Ernstfall benachrichtigt zu werden. a) Das entsprechende Skript stop spooler service wurde auf dem Desktop hinterlegt. Führen Sie dieses Skript aus. Starten Sie das steadyprint Center und wählen Sie in der Baumansicht den Druckserver mps aus. In der Statusanzeige (rechts) sehen Sie, dass der Druckservers jetzt offline ist. Der Backup-Druckserver übernimmt die Funktion des Master-Druckservers und wird als aktiv markiert (grüner Pfeil). Jetzt können Sie den Master-Druckserver in Ruhe überprüfen und die Ursache des Ausfalls beheben. b) Nach anschließender Fehlerbehebung (Führen Sie das Skript start spooler service aus) wird der Master-Druckserver durch Ausschalten des Wartungsmodus wieder produktiv eingesetzt. Der Master-Druckserver ist wieder in Betrieb, wenn der Status wie hier zu sehen angezeigt wird.

13 12 d) Zur Info: Mit steadyprint haben Sie die Möglichkeit, mehrere Mitarbeiter zu kontaktieren, wenn eine Ausfall-Situation vorliegt. Tragen Sie die Daten der entsprechenden Personen ein. Die im Bild eingetragenen Daten stellen ein Muster-Konto dar. Zurück zur Szenario-Übersicht

14 13 Zu 4. Druckerzuweisung: Legen Sie einen neuen Benutzer mit dem Namen sp-adminx (Setzen Sie hier bitte den Benutzernamen ein, den Sie für die Anmeldung bekommen haben.) an und weisen Sie ihm die für den Standort Frankfurt hinterlegten Druckerverbindungen zu. Überprüfen Sie die Druckerverbindungen vom User-Client aus mit dem steadyprint Agent. steadyprint bietet Ihnen drei Möglichkeiten, einen Benutzer einem Drucker zuzuordnen. Im Folgenden werden Ihnen die möglichen Zuweisungsmethoden vorgestellt, die man je nach Objektund Druckermenge verschieden einsetzt. Vorher ist es ratsam, die Baumstruktur der Benutzer- und Kontenverwaltung zu öffnen und die Organisationseinheit Users auszuwählen, um sich die ActiveDirectory-Benutzer und -Gruppen anzeigen zu lassen. Tipp: Nutzen Sie die Suchleiste um Benutzer schneller zu finden. Methode 1: Sie können per Drag & Drop ganz einfach einen oder mehrere ausgewählte Benutzer und/oder Gruppen einem Standort-Ordner oder einem einzigen Drucker zuweisen. Werden die ausgewählten Benutzer/Gruppen mit gedrückter linken Maustaste auf einen Ordner gezogen, so erhalten diese Benutzer/Gruppen automatisch ALLE in diesem Ordner liegenden Drucker. Diese Methode wird häufig dann genutzt, wenn die Benutzer- und Gruppenanzahl übersichtlich ist.

15 14 Zugewiesene Objekte lassen sich schnell durch die Auswahl eines Druckers überprüfen. Methode 2: Ein Doppelklick auf einen Benutzer oder eine Gruppe ruft das Eigenschaften-Fenster auf, in welchem Sie bequem mehrere Drucker für einen Benutzer oder eine Gruppe zur Verfügung stellen oder entfernen können.

16 15 Mit Add selection wird ein zusätzliches Fenster mit den verfügbaren Druckerverbindungen aufgerufen, die nur einem Objekt zugewiesen werden können. Die Menü-Führung ist selbsterklärend. Methode 3: Ein Rechtklick auf einen Drucker oder einen Ordner gibt Ihnen die Möglichkeit, eine Druckerzuweisung hinzuzufügen. Für diesen Drucker oder Ordner können Sie so direkt mehrere Benutzer zuzuweisen. Dies ist vor allem dann von Vorteil, wenn Ihr Unternehmen einen neuen Drucker gekauft hat, der jetzt für eine ganze Abteilung bereitgestellt werden soll.

17 16 Aufgabe: a) Fügen Sie Ihrem User-Namen sp-adminx (Ihr Anmeldename) die im Ordner Frankfurt befindlichen Drucker hinzu. Verwenden Sie dabei alle Methoden. b) Kontrolle: I: Überprüfen Sie Ihre Zuweisungen durch Anklicken der entsprechen Drucker im steadyprint Center und kontrollieren Sie deren zugewiesenen Objekte. II: Überprüfen Sie Ihre Zuweisungen durch den steadyprint Agent auf dem XA1-Client. Hilfe zum Umgang mit steadyprint Agent finden Sie HIER. Zurück zur Szenario-Übersicht

18 17 Zu 5. Standarddrucker festlegen: Standarddrucker können in steadyprint auf verschiedene Arten festgelegt werden. Definieren Sie für jeden Standort einen Standarddrucker. a) Über die Ordner-Einstellungen im steadyprint Center lässt sich unter Default printer for folder -> edit genau ein Standarddrucker von den bereits am Standort angebundenen Druckern auswählen.

19 18 b) Durch einen Doppelklick auf einen Benutzer oder eine Gruppe können Sie in den Eigenschaften mehrere Standarddrucker für verschiedene Standorte definieren. Sollten der Administrator und der Benutzer für einen Benutzer unterschiedliche Standarddrucker gesetzt haben, hat automatisch der vom Benutzer festgelegte Standarddrucker Vorrang. Eine Ausnahme besteht, wenn der Administrator die Druckerverbindung für den Benutzer sperrt oder das Hinzufügen von Standarddruckern durch das Ausblenden der entsprechenden Schaltflächen unterbindet. c) Das Standarddruckerverhalten wird dadurch beeinflusst, ob der Standarddrucker einem Computer, einer Gruppe oder einem Benutzer zugewiesen ist. Dieses Verhalten lässt sich im steadyprint Center unter File -> Settings -> Default printer behaviour über eine Prioritätsliste anpassen. Zurück zur Szenario-Übersicht

20 19 zu 6. IP-Filter nutzen: Bei Unternehmen mit mehreren Standorten pendeln einige Mitarbeiter mit ihrem Firmennotebook zwischen den Standorten. Mit dem Konfigurieren eines IP-Filters legen Sie fest, welche Drucker dem User in einem bestimmten IP-Adressbereich zur Verfügung stehen. Eine IP-Filterung können Sie für Druckserver, Ordner und Drucker konfigurieren (erreichbar jeweils über die Registerkarte Einstellungen), die alle in einer gemeinsamen Liste zusammengefasst werden. Pro Druckserver, Ordner und Drucker kann nur ein IP-Filter angewendet werden. Befindet sich ein User außerhalb eines definierten IP-Bereichs, bekommt er die diesem Bereich zugeordneten Drucker weder verbunden noch im steadyprint Agent angezeigt. Durch eine optional definierbare Ausnahme kann der IP-Filter für einzelne Anmeldeobjekte (Benutzer, Computer und Gruppen) aufgehoben werden. Sie können in dieser Testumgebung zwar IP-Filter-Regeln erstellen, diese jedoch nicht praktisch ausprobieren. Zurück zur Szenario-Übersicht Übung: Einrichten eines neuen Standorts Legen Sie sich mindestens einen neuen Standort an, benennen Sie diesen um, installieren Sie für diesen Standort mindestens 2 neue Drucker, definieren einen davon als Standarddrucker für Ihren Standort und weisen die Drucker jeweils einem Benutzer und 3 Gruppen zu.

21 20 zu 7. Druckserver-Migration: steadyprint unterstützt Sie auch bei Druckserver-Migrationen, beispielsweise von Windows Server 2003 auf Windows Server 2008 R2. Dieses Szenario können wir Ihnen im Rahmen dieser Testumgebung leider nicht anbieten, daher wird es hier lediglich kurz beschrieben: Um eine Druckserver-Migration durchzuführen, binden Sie im steadyprint Center einfach den neuen Windows Server 2008 R2 als Backup-Druckserver ein und führen die Druckerreplikation durch. Nach dem Replikationsvorgang klicken Sie lediglich auf Rolle tauschen. Der neue Windows Server 2008 R2 wird damit zum Master-Druckserver. Der alte Server kann nun außer Betrieb genommen werden. Zurück zur Szenario-Übersicht zu 8. Benutzer einschränken: In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, die Rechte der Benutzer zu beschränken. Sie haben die Möglichkeit, einige Funktionen aus dem steadyprint Agent auszublenden. Probieren Sie an Ihrem eigenen Account sp-adminx (Ihr Anmeldename) aus, inwieweit Sie sich selbst im steadyprint Agent einschränken können. Die nötigen Einstellungen finden Sie im steadyprint Center unter Datei -> Einstellungen -> Agent

22 21 Zurück zur Szenario-Übersicht zu 9. Dashboard & Monitoring für detaillierte Druckerinformationen einblenden: Aus Performance-Gründen ist das Dashboard standardmäßig deaktiviert. Sie können es über File -> Settings -> Dashboard und Monitoring einblenden. Zurück zur Szenario-Übersicht

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