Migration nach RoR - Aktueller Stand

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1 Jörg-Michael Baur, Albert Geukes Center für Digitale Systeme Migration nach RoR - Aktueller Stand Fiona User Group Lehre und Forschung /25. März 2011

2 Konzept für Gesamtmigration Aufbau der neuen technischen Infrastruktur ( Virtualisierung ) Extraktion der Nutzer- und Gruppenverwaltung (KAI) Portierung der Content-Automatisierung (NPSOBJ RoR) Migration von Mandanten zum Üben ( as-is ) Anschluss an das zentrale Identity Management Migration von Modernisiertes Corporate Design Neue redaktionelle Themen und Bereiche Migration Website by Website 2

3 Technische Implikationen Erweiterte IT-Architektur Technische Migration von Daten (CMS statisch CMS dynamisch) Nutzerverwaltung und Rechte-Management Authentifizierung für Rails-Applikationen Szenario für die Software-Entwicklung mit Ruby on Rails Relaunch 3

4 Erweiterte IT-Architektur (1/2) Redaktionssystem Publikationssystem Webseiten publizieren redaktionelle Pflege von Inhalten Portal Manager redaktionelle Pflege von Automatisierungsskripten (NPSOBJ) Export Template Engine Datenbank Datenbank 4

5 Erweiterte IT-Architektur (2/3) Redaktionssystem Publikationssystem Webseiten publizieren redaktionelle Pflege von Inhalten Portal Manager redaktionelle Pflege von Automatisierungsskripten (NPSOBJ) Export Template Engine Datenbank Datenbank 5

6 Erweiterte IT-Architektur (3/3) Redaktionssystem Publikationssystem(e) Webseiten publizieren redaktionelle Pflege von Inhalten RoR-Anwendung + Zugriffsschutz Content-Datenbank Datenbank für Anwendungen 6

7 Rails: Technische Basis für die Publikation (1/2) System-Basis (Publikation): Software-Basis: VMWare ESX4 Skalierung: Aktuell 2 VMs (später: 4-5) Konfiguration: Pro VM: 4 CPUs, 8 GB RAM, 20 GB Systemplatte, 100 GB Datenplatte Physik: Platten sind vmdk-dateien und liegen auf einem SAN. Performanz: In der Praxis bisher sehr gut. Software-Basis (Publikation): Load Balancer: aktuell Apache App-Server: Apache Passenger 2.2.5, Enterprise Ruby 1.8.7, Rails Jede Site hat ihre eigene Rails Applikation (aktuell 10) VHost auf eigenem internen Port, der vom Load Balancer bedient wird MySQL 5.0: Jede VM hat eine Read-Only-Replik der gesamten Datenbank MySQL: App-spezifische Datenbank (RW): Zugriff aktuell über den Master auf dem Redaktionssystem 7

8 Rails: Technische Basis für die Publikation (2/2) Ausfallsicherheit: Identische VMs laufen auf verschiedenen physischen Servern. Fällt ein physischer Server aus, wird die betroffene VM automatisch auf einem anderen Server gebootet, d.h. die VM ist nach 1-2 Minuten wieder verfügbar. Platten liegen auf insgesamt 2 verschiedenen SANs. Fällt ein SAN aus, brechen 50% der VMs weg. Software Load Balancer: Kann bei Bedarf auf eine andere VM verschoben werden. MySQL App-spezifische Datenbank: Aktuell: Betroffen vom Ausfall des Redaktionssystems Geplant: Schreibzugriffe gegen den Master, Lesezugriffe gegen die lokale Replik Replikationsgeschwindigkeit wird relevant (aktuell kein Problem) 8

9 Technische Migration der Daten (1/2) Problemstellung: Migration einzelner Webseiten aus dem alten, TE-basierten CMS (Fiona 6.6.1) in das neue, Rails-basierte CMS (Fiona 6.7.2) Partieller Dump/Restore nicht zufriedenstellend: Empfehlung von Infopark: Restore nicht im laufenden Betrieb. System muss jeweils für mehrere Stunden abgeschaltet werden. Vorlagenänderung on-the-fly erwünscht (z.b. Umbenennungen zur Erfüllung der Rails-Konvention) Viele alte Objekte können nach dem Import nicht mehr freigegeben werden, da zwischenzeitlich Vorlageneinschränkungen eingeführt wurden. 9

10 Technische Migration der Daten (2/2) Lösung: Kopieren der Teilbäume via CRUL: Nur die jeweils aktuellste Arbeits- und freigegebene Version wird berücksichtigt. Ältere Versionen werden verworfen. CRUL über SSL via stunnel Kopie in drei Phasen: 1. Export aller Objekte inkl. Arbeits- und/oder freigegebener Version in eine lokale Sqlite-Datenbank. 2. Umbenennung von Vorlagen (fubasisdok FuBasisDok), Auflösung von Freigabeproblemen alter Objekte (fehlende Titel bei Bildern, Vorlagenänderungen etc.) 3. Import in das neue System: Objekte anlegen, freigegebene Versionen importieren und freigeben, Arbeitsversionen importieren, Editor und Rechte setzen. 10

11 Nutzer- und Rechte-Management Migration aller Nutzer und Gruppen in einen LDAP-Server Drei Arten von Nutzerkonten: Legacy Accounts: Alte Accounts mit alten Passwörtern (werden verschwinden) FU-Accounts: Zentral gepflegte Konten der FU Lokale Accounts : Für Editoren ohne zentralen FU-Account (eigener Namensraum) Gruppen sind nach Sites strukturiert Option: Pflege der Rechte durch Keyuser in den Fachbereichen Zuordnung der Sites zu einem der zwei Redaktionssysteme Globale Rechte als Gruppen Gemeinsame Login-Seite Java-Applikation (standalone) auf dem neuen Redaktionssystem Authentifiziert den Nutzer (Legacy Account, FU-Account, lokaler Account) Automatische Weiterleitung an das richtige Redaktionssystem Auch der Rails-Preview kennt den authentifizierten Nutzer. KAI: Rails-App zum Pflegen der Nutzer, Gruppen, Sites und Globalen Rechte 11

12 Authentifizierung für Rails-Applikationen (1/2) Stichwort: Portal-Manager und Live-Server-Leserecht Aktuell (6.7.2) vom Rails-Connector noch nicht zur Verfügung gestellt Aktueller Stand: Implementierung der vom alten CMS bekannten Logik für Rails Rack Middleware basierend auf Warden Warden Strategies für CAS-SingleSignOn Mit Hilfe des authentifizierten Nutzers werden die Gruppen aus dem LDAP Server gelesen. User Objekt mit Nutzername, Metadaten und Gruppen werden durchgereicht. Rails before filter für die Autorisierung Prüft, ob ein Live-Server-Leserecht für das aktuelle Objekt gesetzt ist und gleicht die Gruppen steht in allen Views zur Verfügung. Preferences in der MySQL Datenbank Konfigurierbare Fehlerseite als Rails-View Rechte eingebetteter Objekte werden noch nicht überprüft. 12

13 Authentifizierung für Rails-Applikationen (2/2) Idee: Autorisierung auf Teilbaumebene Rechtevergabe auf Objektebene für die Nutzer z.t. verwirrend Ziel: Recht wird auf einem Ordner gesetzt und gilt dann automatisch von dort an. Strategie 1: Beim Setzen des Life-Server-Leserechtes wird automatisch nach unten vererbt. Dialog zum Setzen des Rechtes im Navigator müsste ersetzt werden. Strategie 2: Rails- App wertet nicht das Recht des aktuellen Objektes aus, sondern sucht das nächst höherliegende Objekt einer bestimmten Vorlage und nutzt dessen Recht. Kostet Performanz bei der Auslieferung 13

14 Szenario für die Software-Entwicklung (1/3) Entwicklungsumgebung: Windows mit virtualisierter Rails-Umgebung VirtualBox mit OpenSuSE 11.3, Rails und Infopark-Rails-Connector Verzeichnis auf dem Windows PC wird in die VM gemountet. Rails Server in der VM ist aus Windows heraus erreichbar. Entwicklung unter Windows. Lediglich das Starten/Stoppen des Rails-Servers muss in der VM geschehen. Macintosh möglicherweise besser IDE: Netbeans Zentrale Versionsverwaltung: Subversion Ausrollen über capistrano: Installation einer neuen Version und Neustart des App- Servers auf allen Servern eines Clusters mit einem Kommando. Rollback möglich. 14

15 Szenario für die Software-Entwicklung (2/3) Entwicklungsprozess: Neue Site: Existierende Applikation wird kopiert. Standardfunktionalität ist in einer Ruby-Bibliothek (GEM) untergebracht Routing (/einrichtungen/index.html anstelle von statt / /einrichtungen) Standard-Implementation für vorlagenspezifische HTML-Templates (=> 6.7.3) Helper Authentifizierung GEM wird separat entwickelt und getestet. In der Applikation können die Standards überschrieben werden. Entwicklung auf dem lokalen Rechner Testen auf dem Staging-System Ausrollen auf das Produktiv-System 15

16 Szenario für die Software-Entwicklung (3/3) Herausforderungen: Prozesse und Tools aus dem Bereich der Softwareentwicklung Relativ viele Technologien, die beherrscht werden müssen Kreis der Kollegen, die Änderungen an den Layouts vornehmen können, ist deutlich kleiner (z. B. Support). Trennung von Logik und View bei uns noch nicht optimal. Muss durch interne Schulungen kompensiert werden. Vorteile: Prozesse und Tools aus dem Bereich der Softwareentwicklung Entwicklung von dynamischen Webapplikationen deutlich einfacher Unbegrenzte Möglichkeiten (impliziert höhere Verantwortung) 16

17 Migration Homepage Relaunch der zentralen Webseiten der Freien Universität Berlin Deutlich weiterentwickeltes CD Vollständig neu entwickelte Layouts, basierend auf YAML Implementierung als Rails-Applikation im neuen CMS Geplante Umstellung: Mitte des Jahres Herausforderungen Sehr viele Redakteure aus unterschiedlichsten Bereichen Effiziente Abstimmung mit den Bereichen notwendig Alle 2-3 Monate Treffen mit allen Verantwortlichen Wöchentliche Arbeitstreffen zwischen CeDiS und Webteam Datenmigration Ca Objekte. Viele, z.t. sehr alte Subseiten, viele Formulare Parallele Umstellung auf Rails und auf das neue CD machen strukturelle Änderungen notwendig. Redakteure werden eine gewisse Zeit doppelt pflegen müssen. 17

18 Migration Homepage Performanz Mit Abstand die meisten Anfragen aller Sites (maximal ca Requests/Tag) Ausbau des Auslieferungssystems auf 4-5 Virtuelle Maschinen Analyse der Performanz der Rails-Applikation Viele zusammengesammelte Inhalte auf den Seiten Zeitbasiertes Caching von Fragmenten (memcached) Kollidiert mit instantaner Publikation 18

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