Altova FlowForce Server. Benutzer- und Referenzhandbuch

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1 Benutzer- und Referenzhandbuch

2 Benutzer- und Referenzhandbuch All rights reserved. No parts of this work may be reproduced in any form or by any means - graphic, electronic, or mechanical, including photocopying, recording, taping, or information storage and retrieval systems - without the written permission of the publisher. Products that are referred to in this document may be either trademarks and/or registered trademarks of the respective owners. The publisher and the author make no claim to these trademarks. While every precaution has been taken in the preparation of this document, the publisher and the author assume no responsibility for errors or omissions, or for damages resulting from the use of information contained in this document or from the use of programs and source code that may accompany it. In no event shall the publisher and the author be liable for any loss of profit or any other commercial damage caused or alleged to have been caused directly or indirectly by this document. Published: Altova GmbH

3 Inhaltsverzeichnis Was ist neu 4 2 Übersicht über FlowForce Server Grundkonzepte Sicherheitsfunktionen Funktionsweise Web-Verwaltungsschnittstelle 16 3 Installation Systemanforderungen Linux Installieren von FlowForce Server Migration auf FlowForce Server Anzeigen aktuell installierter Produkte Deinstallieren von FlowForce Server Installationsordner Mac Installieren von FlowForce Server Migration auf FlowForce Server Deinstallieren von FlowForce Server Installationsordner Windows Installieren von FlowForce Server Manuelle Datenmigration Installationsordner 42 4 Lizenzierung Altova LicenseServer Informationen zum Netzwerk Installation (Windows) 48 1

4 Installation (Linux) Installation (Mac OS X) Altova ServiceController Zuweisen von Lizenzen Starten von LicenseServer Öffnen der LicenseServer-Konfigurationsseite (Windows) Öffnen der LicenseServer-Konfigurationsseite (Linux) Öffnen der LicenseServer-Konfigurationsseite (Mac OS X) Laden von Lizenzen in LicenseServer Registrieren von Produkten Registrieren von FlowForce Server Registrieren von MapForce Server Registrieren von StyleVision Server Registrieren von RaptorXML(+XBRL) Server Registrieren von MobileTogether Server Zuweisen von Lizenzen zu registrierten Produkten Referenz zur Konfigurationsseite License Pool Server Management Server Monitoring Settings Messages, Log Out Passwort zurücksetzen 98 5 Konfigurieren des Servers FlowForce Server Applikationsdaten Öffnen der Setup-Seite Einstellen der Netzwerkadresse und des Ports Einstellen der Standardzeitzone Definieren der Mail-Parameter Ändern der Windows Active Directory-Einstellungen Starten und Beenden von Diensten (Linux) Starten und Beenden von Diensten (Mac) Starten und Beenden von Diensten (Windows) Lokalisieren von FlowForce Server Definieren von Umgebungsvariablen Verwalten des Benutzerzugriffs 116

5 Benutzer und Rollen Erstellen von Benutzern Erstellen von Rollen Importieren von Domain-Benutzern und Rollen Standardbenutzer und -rollen Umbenennen von Benutzern und Rollen Zuweisen von Rollen an Benutzer Zuweisen von Rollen an andere Rollen Rechte Funktionsweise von Rechten Anzeigen von Rechteberichten Berechtigungen und Container Funktionsweise von Berechtigungen Was sind Container? Erstellen, Umbenennen und Verschieben von Containern Anzeigen von Containerberechtigungen Definieren von Containerberechtigungen Einschränken des Zugriffs auf den Container /public Passwortrichtlinien Funktionsweise von Passwortrichtlinien Erstellen und Zuweisen von Passwortrichtlinien Arbeiten mit Aufträgen Anmeldeinformationen Funktionsweise von Anmeldeinformationen Definieren von Anmeldeinformationen Erstellen von Aufträgen Hinzufügen von Input-Parametern Hinzufügen von Schritten Behandlung von Fehlern in Schritten Deklarieren des Rückgabetyps eines Auftrags Behandlung von Datentypen in Schritten Hinzufügen von Triggern Timer Trigger Dateisystem-Trigger HTTP-Trigger Bereitstellen von Aufträgen als Web-Dienste Zwischenspeichern der Auftragsergebnisse im Cache 179 3

6 Definieren der Warteschlangeneinstellungen Anzeige des Auftrags-Logs Abbrechen von Aufträgen Importieren und Exportieren von Aufträgen Befehlszeilenschnittstelle help assignlicense createdb debug exportresourcestrings foreground initdb install licenseserver migratedb repair setdeflang (sdl) start uninstall upgradedb verifylicense Vordefinierte Funktionen /system/abort /system/compute /system/compute-string /system/filesystem /system/ftp /system/mail /system/maintenance /system/shell /RaptorXML /RaptorXMLXBRL 230 4

7 10 Ausdrucksfunktionen und Operatoren Schrittergebnisfunktionen Stream-Funktionen Dateisystemfunktionen Dateipfadfunktionen Listenfunktionen String-Funktionen Boolesche Funktionen Laufzeitinformationsfunktionen Operatoren Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen Erstellen eines Auftrags anhand eines Mapforce Mappings Verwenden eines Auftrags als Schritt eines anderen Auftrags Erstellen eines Auftrags zur Verzeichnisabfrage Hinzufügen von Error Handlern zu einem Auftrag Bereitstellen eines Auftrags als Web-Dienst Speichern von Auftragsergebnissen im Cache Erstellen eines Auftrags anhand einer StyleVision-Transformation Validieren eines Dokuments mit Hilfe von RaptorXML Validieren eines XML-Dokuments mit Fehlerprotokollierung Übergeben von Schlüssel/Wert-Parameterpaaren mit Hilfe von RaptorXML Glossar A B C E F I P R S T 301 5

8 W 302 Index 6

9 Kapitel

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11 FlowForce Server ist eine plattformübergreifende Lösung zum Automatisieren von Aufgaben auf Windows-, Linux- und Mac OS-Servern und Arbeitsrechnern über eine Web-Oberfläche. FlowForce Server ist mit anderen Altova Server-Produkten (MapForce Server, StyleVision Server und beiden Versionen von Raptor XML Server) integriert und automatisiert deren Funktionen wie z.b. die Ausführung eines MapForce Mappings, einer StyleVision-Transformation oder die Validierung einer XML- oder XBRL-Datei. Außerdem können Sie mit FlowForce Sever allgemeine Server-Aufgaben wie z.b. das Senden von s, die Verwaltung von Dateien auf dem lokalen System oder Netzwerk bzw. über FTP (File Transfer Protocol), das Ausführen von Shell Skripts und andere erstellen und automatisieren. Die FlowForce Server-Dokumentation ist in die folgenden Hauptabschnitte gegliedert: Übersicht über FlowForce Server Installation Lizenzierung Konfigurieren des Servers Verwalten des Benutzerzugriffs Arbeiten mit Aufträgen Befehlszeilenschnittstelle (CLI) Vordefinierte Funktionen Ausdrucksfunktionen und Operatoren Beispiele für die Konfiguration von Aufträgen Glossar

12 Was ist neu Was ist neu FlowForce Server 2015 R4 Der FlowForce Server Installer für Mac steht nun als.dmg (Disk Image)-Datei zur Verfügung (siehe Installieren von FlowForce Server ). Größere Flexibilität bei der Behandlung fehlgeschlagener Aufträge. Wenn die Ausführung eines Auftrags fehlschlägt, kann mit Hilfe des neuen Parameters "Bei Fehler abbrechen" festgelegt werden, ob der Auftrag abgebrochen werden soll oder ob die Funktion "false" zurückgeben soll. Dieser Parameter wird auf Funktionen unter /system/filesystem, / system/ftp, /system/mail und /system/shell angewendet. Leistungsverbesserungen: große Aufträge werden auf der Auftragskonfigurationsseite bedeutend schneller geladen FlowForce Server 2015 R3 Über die Webverwaltungsschnittstelle sehen Sie nun Datum und Uhrzeit der Erstellung bzw. Änderung eines Objekts (z.b. eines Auftrags oder einer Funktion) und den Namen des Benutzers, der dieses geändert hat (siehe Was sind Container?). FlowForce Server 2015 Integration von Windows Active Directory Konfigurieren der Komplexität von Benutzerpasswörtern Berichte zu Systemrechten Importieren und Exportieren von Aufträgen Beenden der Ausführung von Aufträgen FlowForce Server 2014 R2 Verbesserungen an der Zwischenspeicherung im FlowForce Cache Möglichkeit Benutzer und Rollen umzubenennen Möglichkeit Container/Objekte umzubenennen Neue Schrittausdrucksfunktionen Listenparameter für RaptorXML (Schlüssel/Wert-Parameterpaare) FlowForce Server 2014 Neue Funktionen zur Wartung des Servers Möglichkeit Auftragsergebnisse im Cache zu speichern und in anderen Aufträgen zu verwenden Erweiterte RaptorXML-Unterstützung FlowForce Server 2013 R2 Integration mit der RaptorXML Server Edition Auftragsflusssteuerung ermöglicht die Ausführung von Auftragsschritten auf Basis von Bedingungen

13 2015 Was ist neu 5 Möglichkeit Ausführungsschritte beliebig oft zu wiederholen Definition von Schrittvariablen, mit Hilfe derer die Ergebnisse eines Schritts in den folgenden Auftragsschritten verwendet werden können eine erweiterte Gruppe von vordefinierten Schritten ermöglicht das Senden von Mailbenachrichtigungen, FTP-Server-Interaktionen und der Berechnung von Ausdrücken Letzte Aktualisierung 6/9/2015 um 10:25 AM

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15 Kapitel 2 Übersicht über FlowForce Server

16 8 Übersicht über FlowForce Server 2 Übersicht über FlowForce Server Dieser Abschnitt enthält eine Übersicht über FlowForce Server-Konzepte, -Funktionen und seine Browser-basierte Benutzeroberfläche: Grundkonzepte Sicherheitsfunktionen Funktionsweise Web-Verwaltungsschnittstelle

17 Übersicht über FlowForce Server 2.1 Grundkonzepte 9 Grundkonzepte Aufträge Ein Auftrag ist ein Grundkonzept in FlowForce Server. Er steht für eine Aufgabe oder eine Reihe von Aufgaben, die vom Server ausgeführt werden sollen. Dabei kann es sich um einfache Aufgaben wie einen aus einem Schritt bestehenden Auftrag handeln (z.b. das Senden einer ). Sie können aber auch Aufträge erstellen, die mehrere Aktionen ausführen und das Ergebnis (z.b. eine Datei) als Parameter an einen anderen Auftrag übergeben. Ein Auftrag besteht aus Input-Parametern, Schritten, Triggern und anderen Einstellungen. Struktur eines FlowForce-Auftrags Input-Parameter Im Zusammenhang mit einem FlowForce Server-Auftrag liefern Input-Parameter beliebige Informationen für den Auftrag, auf Basis derer ein Auftrag auf eine bestimmte Art und Weise ausgeführt wird. Auftrags-Input-Parameter ähneln Funktionsargumenten in einer Programmiersprache. Es gibt verschiedene Arten von Input-Parametern (z.b. Datei- oder Verzeichnisreferenzen, Text, Zahlen, Boolesche Werte und andere). Für einige Auftragsarten erstellt FlowForce Server die Input-Parameter automatisch.

18 10 Übersicht über FlowForce Server Grundkonzepte Trigger Bei der Erstellung eines Auftrags müssen Sie die Bedingungen (oder Kriterien) definieren, durch die ein Auftrag gestartet wird. Diese Bedingungen werden als Trigger bezeichnet. FlowForce Server überwacht alle definierten Trigger und führt den Auftrag aus, sobald die Trigger-Bedingung erfüllt wird. Schritte Mit Schritten wird definiert, was der FlowForce Auftrag genau tun soll (z.b. eine Datei löschen, ein MapForce Mapping ausführen oder eine senden). In seiner einfachsten Form ist ein Schritt einfach eine Operation, deren Ergebnis entweder erfolgreich oder nicht erfolgreich ist. Dazu muss eine Funktion ausgeführt werden (siehe Ausführungsschritt). Es gibt auch Schritte, über die andere Schritte auf Basis einer Bedingung oder in einer Schleife ausgeführt werden (siehe Auswahlschritt, Error/Success Handler-Schritt und For-each-Schritt). Sie können im selben Auftrag beliebig viele Schritte erstellen und festlegen, in welcher Reihenfolge diese ausgeführt werden sollen. Funktionen Im Zusammenhang mit einem Auftrag ist eine Funktion eine Anweisung an FlowForce Sever, um eine Operation am Zieldateisystem auszuführen. Dabei kann es sich um eine der folgenden Funktionen handeln: eine vordefinierte FlowForce-Funktion (siehe Vordefinierte Funktionen) eine StyleVision-Transformation ein MapForce Mapping den Ausführungsschritt eines Auftrags Die meisten Funktionen haben Input-Parameter. Alle obligatorischen Input-Parameter müssen vom aufrufenden Auftrag zur Verfügung gestellt werden, damit der Schritt erfolgreich ausgeführt werden kann. Ausführungsergebnis Das Ausführungsergebnis eines Schritts in FlowForce Server definiert, was nach Ausführung des Schritts zurückgegeben wird (z.b. eine Datei oder Text). Sie können bei Aufträgen explizit deklarieren, dass es sich beim Ausführungsergebnis eines Schritts um einen bestimmten Datentyp (z.b. einen String oder einen Booleschen Wert) handeln muss oder dass das Ergebnis andernfalls nicht verwendet wird. Normalerweise müssen Sie den Datentyp des Ausführungsergebnisses deklarieren, wenn es in anderen Aufträgen verwendet oder im Cache gespeichert werden soll. Anmeldeinformationen Bei den Anmeldeinformationen handelt es sich um eine Kombination aus dem Benutzernamen und dem Passwort, die mit einem Benutzerkonto auf dem FlowForce Server-Betriebssystem, auf dem der Auftrag ausgeführt wird, verknüpft sind. Bei Definition eines Auftrags in FlowForce Server müssen Sie die Anmeldeinformationen angeben, mit denen der Auftrag ausgeführt werden soll. Wenn das mit den Anmeldeinformationen verknüpfte Benutzerkonto nicht genügend Rechte auf dem Betriebssystem hat, kann der Auftrag nicht erfolgreich ausgeführt werden.

19 Übersicht über FlowForce Server Grundkonzepte 11 Einstellungen Bei der Erstellung eines Auftrags können Sie die folgenden optionalen Einstellungen konfigurieren: den Auftrag als Web Service zur Verfügung stellen (siehe auch Zurverfügungstellung von Aufträgen als Web Service) Einschränken der Anzahl der für denselben Auftrag parallel ausgeführten Instanzen (siehe auch Definieren der Warteschlangeeinstellungen). Speichern des Auftragsergebnisses im Cache (siehe auch Speichern von Auftragsergebnissen im Cache).

20 12 Übersicht über FlowForce Server 2.2 Sicherheitsfunktionen Sicherheitsfunktionen FlowForce Server verwendet ein rollenbasiertes Modell für den Benutzerzugriff, das ganz nach Bedarf und je nach Struktur Ihres Unternehmens konfiguriert werden kann. So können Sie z.b. Aufträge und Anmeldeinformationen in spezielle Datencontainer packen, für die Zugriffsrechte benötigt werden, damit diese angezeigt oder geändert werden können. Nur Benutzer mit den entsprechenden Zugriffsrechten können dann auf die Daten in diesem Container zugreifen. Container Wie der Name bereits sagt, handelt es sich hierbei um gemeinsam verpackte Daten. Container in FlowForce Server entsprechen in etwa Ordnern auf einem Rechner. Container können Aufträge, Anmeldeinformationen, Funktionen und andere Container enthalten. Durch Definition von Berechtigungen für Container können Sie festlegen, wer die Daten darin anzeigen oder bearbeiten kann. Es ist eine gute Sicherheitsmaßnahme, Daten in Container zu gliedern und für die einzelnen Container entsprechende Berechtigungen zu definieren. Benutzer Benutzer sind Personen, die sich beim FlowForce Server anmelden, um Aufträge zu konfigurieren, MapForce oder StyleVision-Transformationen bereitzustellen oder den FlowForce Server zu verwalten. Welche Aktionen ein Benutzer ausführen kann, hängt von folgenden Kriterien ab: a) den Berechtigungen oder Rechten, die diesen zugewiesen wurden b) den Berechtigungen und Rechten, die Rollen zugewiesen sind, denen Benutzer angehören. Rollen Bei Rollen handelt es sich um benannte Gruppen von Rechten, mit denen Sicherheitsmaßnahmen auf Basis der Geschäftsanforderungen implementiert werden. Bei typischen rollenbasierten Sicherheitsmaßnahmen werden mindestens zwei Rollen definiert: ein Administrator und ein Standard-Benutzer. Jede Rolle wird durch die Rechte definiert, die dieser Rolle eingeräumt werden. So können Administratoren z.b. ihr eigenes Passwort und das von anderen Benutzern ändern, während Standard-Benutzer nur ihr eigenes Passwort ändern können. Sie können Benutzern Rollen zuweisen und diese gegebenenfalls auch wieder wegnehmen. Rechte Mit Rechten wird definiert, was ein Benutzer in FlowForce Server tun darf (z.b. sein eigenes Passwort definieren, Benutzer und Rollen lesen, jeden beliebigen Auftrag beenden usw.). Rechte unterscheiden sich insofern von Berechtigungen, als Berechtigungen den Benutzerzugriff auf Container regeln, während Rechte für die gesamte FlowForce Server Anwendung gelten. Zur Unterscheidung zwischen Rechten und Berechtigungen merken Sie sich einfach: Rechte sind global, Berechtigungen gelten lokal. Wie Berechtigungen können Rechte sowohl einzelnen Benutzern als auch Rollen zugewiesen werden. Wenn sich ein Benutzer daher bei FlowForce Server anmeldet, gelten für ihn die folgenden Rechte: a) die Rechte, die ihm direkt zugewiesen wurden b) die Rechte, die Rollen zugewiesen wurden, denen der Benutzer angehört. Berechtigungen Berechtigungen regeln den Benutzerzugriff auf Container. Wie Rechte können Berechtigungen

21 Übersicht über FlowForce Server Sicherheitsfunktionen 13 sowohl Benutzern als auch Rollen zugewiesen werden. Wenn ein Benutzer daher einer Rolle angehört, gelten alle Berechtigungen, die dieser Rolle eingeräumt sind, automatisch auch für den Benutzer. Standardmäßig werden für einen Container definierte Berechtigungen vom übergeordneten Container vererbt. Angenommen Container A hat einen untergeordneten Container B. Benutzer, die Zugriff auf den Container A haben, haben daher standardmäßig auch Zugriff auf den Container B. Ein Administrator kann die Berechtigungen jedoch für jeden beliebigen Benutzer oder jede Rolle auf jeder Ebene der Containerhierarchie neu definieren. Passwortrichtlinien Damit Administratoren die Komplexität von Benutzerpasswörtern besser verwalten können, werden in FlowForce Server Passwortrichtlinien verwendet. Bei einer Passwortrichtlinie handelt es sich um eine Gruppe von Mindestanforderungen, die ein Benutzerpasswort erfüllen muss, damit es gültig ist (z.b. eine Mindestlänge von N Zeichen).

22 14 Übersicht über FlowForce Server 2.3 Funktionsweise Funktionsweise Im folgenden Diagramm sehen Sie eine typische FlowForce Server Installation. Optional lizenzierte Komponenten sind durch gestrichelte Umrandungen gekennzeichnet. Typische FlowForce Server-Installation Wie Sie im Diagramm sehen, besteht die typische FlowForce Server Installation aus mehreren Server-Produkten (oder technisch gesprochen aus Diensten), die auf demselben Server-Rechner wie FlowForce Server installiert sind. Die FlowForce Server-Lösung selbst besteht aus zwei Diensten: FlowForce Web Server und FlowForce Server. FlowForce Web Server erhält und validiert Anforderungen von HTTP Clients und übergibt diese an FlowForce Server. FlowForce Server ist das Herzstück der FlowForce Server-Lösung und wird ohne grafische Benutzeroberfläche im Hintergrund als Dienst ausgeführt. FlowForce Server überprüft ständig Trigger-Bedingungen, startet und überwacht die Ausführung von Aufträgen und erstellt detaillierte Protokolle. FlowForce Web Server unterstützt HTTP-Verbindungen mit den folgenden Arten von Clients: Web Browser Der zum Konfigurieren von Flowforce Server-Aufträgen und anderen Einstellungen verwendete Web Browser (Übersicht siehe Web-Verwaltungsschnittstelle). MapForce Enterprise oder Professional Edition MapForce ist eine Altova Desktop Applikation zum visuellen Mappen von Daten. Sie können damit in MapForce erstellte Datenmappings auf FlowForce Server bereitstellen, um diese in flexibel konfigurierbare Aufträge zu konvertieren. So können Sie z.b. einstellen, dass die Mapping-Aufträge zu einer bestimmten Uhrzeit oder immer, wenn eine Datei zu einem

23 Übersicht über FlowForce Server Funktionsweise 15 überwachten Verzeichnis hinzugefügt wird, ausgeführt werden. Um anhand eines MapForce Mappings bereitgestellte Aufträge auszuführen ruft FlowForce Server MapForce Server auf. MapForce Server führt die Mappings aus und erzeugt die Ausgabedateien. Weitere Informationen dazu finden Sie auf den Produktseiten zu MapForce und MapForce Server. StyleVision Enterprise oder Professional Edition StyleVision ist eine Altova Desktop Applikation zum Erstellen von Berichten und Formularen auf Basis von XML-, SQLDatenbanken und XBRL-Quelldokumenten. Nachdem ein Stylesheet getestet und debugged wurde, kann es auf FlowForce Server bereitgestellt werden. Sie bereitgestellten Dateien stehen anschließend für jeden Transformationsauftrag auf dem Server zur Verfügung. Um Aufträge auszuführen, die anhand bereitgestellter StyleVision-Transformationen erstellt wurden, ruft FlowForce Server StyleVision Server auf, der die Transformation ausführt und die Ausgabedateien erzeugt. Nähere Informationen dazu finden Sie auf den Produktseiten zu StyleVision und StyleVision Server. RaptorXML Server Altova RaptorXML Server (Kurzbezeichnung RaptorXML) ist der ultraschnelle Altova-XMLProzessor der dritten Generation, der speziell für die neuesten Standards und parallele Rechnerumgebungen optimiert wurde. Der Prozessor arbeitet plattformübergreifend und nutzt moderne Mehrkernprozessoren, um XML-Daten extrem schnell verarbeiten zu können. RaptorXML steht in zwei Editionen zur Verfügung: (i) RaptorXML Server und (ii) RaptorXML+XBRL Server. Die RaptorXML+XBRL Server Edition unterstützt neben XML auch die Validierung und Verarbeitung von XBRL (extensible Business Reporting Language)-Dokumenten. Wenn RaptorXML Server auf demselben Rechner wie FlowForce Server installiert wird, stehen seine Funktionen in Form von vordefinierten FlowForce Server-Funktionen zur Verfügung. D.h. Sie können Aufträge erstellen, mit denen XML-Dokumente validiert werden bzw. deren Wohlgeformtheit geprüft wird oder mit denen XSLT- und XQuery-Dokumente transformiert werden. Eine Liste der Funktionen finden Sie unter RaptorXML Server-Funktionen.

24 16 Übersicht über FlowForce Server 2.4 Web-Verwaltungsschnittstelle Web-Verwaltungsschnittstelle Die FlowForce Server Web-Verwaltungsschnittstelle ist das Front End von FlowForce Server, von wo aus Sie den Server verwalten und Aufträge konfigurieren. Sie können die WebVerwaltungsschnittstelle von einem Web Browser aus unter der konfigurierten Adresse und dem konfigurierten Port aufrufen. In den folgenden Abschnitten werden die auf der Web-Verwaltungsschnittstelle verfügbaren Menübefehle beschrieben. Startseite Konfiguration Log Verwaltung Hilfe Anmerkung: Der Zugriff auf Ressourcen und Aktionen, die über die WebVerwaltungsschnittstelle zur Verfügung stehen, wird durch die Zugriffsrechte für Benutzer geregelt. D.h. Sie können Konfigurationsdaten aufrufen und ändern, sofern es die Ihnen zugewiesenen Berechtigungen erlauben. Ebenso können Sie Aktionen ausführen (und die entsprechenden Menübefehle sehen), wenn Ihnen die entsprechenden Rechte eingeräumt wurden. Startseite Hier wird eine Liste der aktuell ausgeführten oder abgebrochenen Aufträge und der aktiven Trigger angezeigt. Um die Auftrags- oder Triggerliste zu aktualisieren, klicken Sie auf Raster neu laden ( ). Konfiguration Hier werden die aktuell definierten FlowForce Container, Aufträge, Anmeldeinformationen und Funktionen definiert. Um deren Inhalt und nähere Informationen zu den einzelnen Objekten anzuzeigen, klicken Sie auf den entsprechenden Eintrag. Standardmäßig stehen die folgenden Container zur Verfügung: /public /system /RaptorXML (falls Sie RaptorXML Server installiert und lizenziert haben) Nähere Informationen zu Containern finden Sie unter Was sind Container. Über die Konfigurationsseite können Sie außerdem Container, Aufträge, Anmeldeinformationen und Funktionen verwalten und Berechtigungen zu Containern definieren, vorausgesetzt Sie haben die entsprechenden Zugriffsrechte.

25 Übersicht über FlowForce Server Web-Verwaltungsschnittstelle 17 Log Zeigt das Server Log an. Die angezeigten Einträge umfassen sowohl serverbezogene als auch auftragsbezogene Meldungen und hängen von Ihren Zugriffsrechten ab. Sie können die Ergebnisse nach Zeit, Auftragsnamen und Mindestschweregrad (Info, Warnung, Fehler) filtern. Sie können die Ergebnisse in aufsteigender oder absteigender Reihenfolge oder nach einem der folgenden Kriterien sortieren: Datum Definiert das Datum, an dem der Eintrag erfolgt ist. Schweregrad Definiert den Schweregrad des protokollierten Eintrags. Gültige Werte: Info Warnung Fehler Modul Gibt das interne FlowForce Server-Modul an, aus dem der protokollierte Eintrag stammt. Benutzer Gibt den Namen des Benutzers an, der mit dem protokollierten Eintrag verknüpft ist. Instanz-ID Gibt (falls anwendbar) die System-Instanz-ID des protokollierten Eintrags an. Meldung Gibt den mit dem protokollierten Eintrag verknüpften Meldungstext an. Um das Server Log zu aktualisieren, klicken Sie auf Aktualisieren ( ). Um den Inhalt des Logs als gezippte JSON-Datei (JavaScript Object Notation) zu exportieren, klicken Sie auf Exportieren. Verwaltung Über den Verwaltungsbereich können Sie Aktionen im Zusammenhang mit der Serverkonfiguration und der Benutzerverwaltung durchführen. Der Verwaltungsbereich besteht aus den folgenden Menübefehlen: Benutzer Hier können Sie Benutzer sowie deren Rechte, Rollen und Passwortrichtlinien erstellen, löschen und verwalten. Nähere Informationen dazu finden Sie unter Verwalten des Benutzerzugriffs. Rollen Hier können Sie Rollen erstellen, löschen und deren Zugriffsrechte verwalten. Nähere Informationen dazu finden Sie unter Benutzer und Rollen. Passwortrichtlinien Hier können Sie Passwortrichtlinien erstellen, löschen und verwalten. Nähere Informationen dazu finden Sie unter Passwortrichtlinien.

26 18 Übersicht über FlowForce Server Web-Verwaltungsschnittstelle Berichte Hier können Sie Berichte zu aktuell zugewiesenen Benutzerrechten anzeigen. Nähere Informationen dazu finden Sie unter Anzeigen von Rechteberichten. Einstellungen Hier können Sie die Standardzeitzone, die Mailserver-Einstellungen und die Windows Active Directory-Einstellungen definieren. Nähere Informationen dazu finden Sie unter Konfigurieren des Servers. Hilfe Öffnet die Dokumentation zu FlowForce Server auf einem separaten Browser-Register bzw. Fenster.

27 Kapitel 3 Installation

28 20 Installation 3 Installation In diesem Abschnitt wird die Installation von FlowForce Server auf Linux-, Mac- und WindowsSystemen beschrieben.

29 Installation 3.1 Systemanforderungen 21 Systemanforderungen Plattformunterstützung Linux CentOS 6 oder neuer RedHat 6 oder neuer Debian 6 oder neuer Ubuntu oder neuer Beachten Sie, dass die unter GNU LGPL verfügbare Libidn Library installiert sein muss. Mac OS X Mac OS X 10.8 oder neuer Windows Windows XP (SP2 für x64; SP3 für x86), Windows Vista, Windows 7, Windows 8 oder neuer Windows Server Windows Server 2008 R2 oder neuer Browser-Unterstützung Die Web-Verwaltungsschnittstelle kann mit der neuesten Version von Microsoft Internet Explorer, Mozilla Firefox und Google Chrome aufgerufen werden. Die Web-Verwaltungsschnittstelle unterstützt das SSL-Protokoll (Secure Sockets Layer) nicht.

30 22 Installation 3.2 Linux Linux In diesem Abschnitt sind die folgenden Installationsaufgaben für FlowForce Server auf Linux beschrieben: Installieren von FlowForce Server Migration zu FlowForce Server 2015 Anzeigen der aktuell installierten Produkte Deinstallieren von FlowForce Server Installationsordner

31 Installation Linux 23 Installieren von FlowForce Server Voraussetzungen Stellen Sie sicher, dass die neueste Version von Altova LicenseServer auf dem lokalen Rechner oder im Netzwerk installiert ist und ausgeführt wird. Führen Sie die Installation entweder als root-benutzer durch oder als Benutzer mit sudorechten. Wenn Sie FlowForce Server mit anderen Altova Server-Produkten installieren, sollten Sie zuerst FlowForce Server installieren. So installieren Sie FlowForce Server Laden Sie das Installationspaket von der Altova Website in ein lokales Verzeichnis herunter. Wechseln Sie in das Verzeichnis, in das Sie das FlowForce Server-Installationspaket heruntergeladen haben und installieren Sie es. Um das Verzeichnis zu wechseln führen Sie den Befehl cd aus. Wenn Sie das Paket z.b. in das Verzeichnis /home/user/myaltova heruntergeladen haben, führen Sie den folgenden Befehl aus: cd /home/user/myaltova Um FlowForce Server zu installieren, führen Sie den folgenden Befehl aus: Debian sudo dpkg --install flowforceserver-2015-debian.deb Ubuntu sudo dpkg --install flowforceserver-2015-ubuntu.deb CentOS, RedHat sudo rpm -ivh flowforceserver x86_64.rpm 3. Wenn Sie vor der Installation von FlowForce Server andere Altova Server-Produkte installiert haben, kopieren Sie die Datei.tool aus dem Verzeichnis /etc des entsprechenden Produkts in das FlowForce Server-Verzeichnis /tools. Die Datei.tool enthält den Pfad zur ausführbaren Datei des jeweiligen Altova ServerProdukts. Um die tool-datei zu kopieren, führen Sie den Befehl cp aus. Wenn Sie z.b. die.tool-datei aus dem MapForce Server-Installationsverzeichnis kopieren, führen Sie folgenden Befehl aus: cp /opt/altova/mapforceserver2015/etc/*.tool /opt/altova/ FlowForceServer2015/tools

32 24 Installation 4. Linux Starten Sie den FlowForce Web Server-Dienst. Debian sudo /etc/init.d/flowforcewebserver start Ubuntu sudo initctl start flowforcewebserver CentOS 6, RedHat 6 sudo initctl start flowforcewebserver CentOS 7 sudo systemctl start flowforceserver sudo systemctl start flowforcewebserver Wenn bei der ersten Ausführung keine benutzerdefinierten Konfigurationsdateien vorhanden sind, startet FlowForce Web Server auf einem zufällig ausgewählten Port und erstellt eine Setup-Seit. Stellen Sie sicher, dass die zufällig gewählte Port-Adresse, an der FlowForce Web Server gestartet wurde, nicht durch Ihre Firewall blockiert wird. Um die Setup-Seite in einem Web Browser zu öffnen, führen Sie den folgenden Befehl aus (für diese Aktion sind root-rechte erforderlich): file:///var/opt/altova/flowforceserver2015/flowforceweb.html Wenn auf Ihrem Linux-Rechner kein Web Browser installiert ist, extrahieren Sie die URL der Setup-Seite mit Hilfe des folgenden Befehls aus der Log-Datei: grep running /var/opt/altova/flowforceserver2015/data/ffweb.log Die Ausgabe sieht in etwa folgendermaßen aus: FlowForceWeb running on Um die Setup-Seite von einem anderen Rechner im Netzwerk aus aufzurufen, geben Sie diesen Link in die Adresszeile Ihres Browsers ein und ersetzen Sie " " durch den Hostnamen Ihres Server-Rechners Registrieren Sie FlowForce Server auf dem Altova LicenseServer (siehe Registrieren von FlowForce Server). Konfigurieren Sie optional die Netzwerkadresse und den Port der WebVerwaltungsschnittstelle (siehe Einstellen der Netzwerkadresse und des Ports). Dieser Schritt ist eventuell erforderlich, wenn die Standardschnittstelle und der Standard-Port von einem anderen Dienst auf dem lokalen Rechner verwendet werden.

33 Installation Linux Melden Sie sich bei der Web-Verwaltungsschnittstelle an (standardmäßig ist die Adresse es sei denn, Sie haben die Adresse und den Port im vorherigen Schritt geändert) und ändern Sie das Standardpasswort für FlowForce Server (root). Der Standard Login-Name und das Standardpasswort lautet jeweils root.

34 26 Installation Migration auf FlowForce Server 2015 Linux Voraussetzungen FlowForce Server 2015 muss installiert sein (siehe Installieren von FlowForce Server). Führen Sie die Datenmigration entweder als root-benutzer oder als Benutzer mit sudorechten durch. So migrieren Sie Daten auf FlowForce Server Stoppen Sie den FlowForce Web Server-Dienst. Debian sudo /etc/init.d/flowforcewebserver stop Ubuntu sudo initctl stop flowforcewebserver CentOS 6, RedHat 6 sudo initctl stop flowforcewebserver CentOS 7 sudo systemctl stop flowforcewebserver 2. Entfernen Sie das während der Installation erstellte Datenverzeichnis oder benennen Sie es um. Debian, Ubuntu sudo rm -rf /var/opt/altova/flowforceserver2015/data CentOS, RedHat sudo rm -rf /var/opt/altova/flowforceserver2015/data 3. Migrieren Sie vorhandene Daten mit dem Befehl migratedb aus der Befehlszeilenschnittstelle von FlowForce Server. sudo /opt/altova/flowforceserver2015/bin/flowforceserver migratedb --olddatadir=/var/opt/altova/flowforceserver2014/data --datadir=/var/opt/ Altova/FlowForceServer2015/data 4. Starten Sie den FlowForce Web Server-Dienst. Debian sudo /etc/init.d/flowforcewebserver start

35 Installation Linux 27 Ubuntu sudo initctl start flowforcewebserver CentOS 6, RedHat 6 sudo initctl start flowforcewebserver CentOS 7 sudo systemctl start flowforceserver sudo systemctl start flowforcewebserver

36 28 Installation Anzeigen aktuell installierter Produkte Linux So überprüfen Sie, ob ein Altova Server-Produkt aktuell installiert ist Führen Sie den folgenden Befehl aus: Debian, Ubuntu dpkg --list grep [product name] Ersetzen Sie [product name] durch einen der folgenden Produktnamen: flowforceserver, stylevisionserver, mapforceserver, licenseserver. CentOS, RedHat rpm -qa grep server

37 Installation Linux 29 Deinstallieren von FlowForce Server So deinstallieren Sie FlowForce Server Führen Sie den folgenden Befehl aus: Debian, Ubuntu sudo dpkg --remove flowforceserver CentOS, RedHat sudo rpm -e flowforceserver Um andere Pakete zu deinstallieren, verwenden Sie denselben Befehl wie oben und ersetzen Sie "flowforceserver" durch den Namen des zu entfernenden Pakets. z.b.: Debian, Ubuntu sudo dpkg --remove licenseserver CentOS, RedHat sudo rpm -e licenseserver

38 30 Installation Installationsordner Linux Auf Linux ist der Pfad des FlowForce Server-Applikationsordners der folgende: /opt/altova/flowforceserver2015/bin

39 Installation 3.3 Mac 31 Mac In diesem Abschnitt sind die folgenden Installationsaufgaben für FlowForce Server auf Mac beschrieben: Installieren von FlowForce Server Migration auf FlowForce Server 2015 Deinstallieren von FlowForce Server Installationsordner

40 32 Installation Installieren von FlowForce Server Mac Voraussetzungen Stellen Sie sicher, dass die neueste Version von Altova LicenseServer auf dem lokalen Rechner oder im Netzwerk installiert ist und ausgeführt wird. Führen Sie die Installation als Benutzer mit Administratorrechten (Root-Rechten) durch. Wenn Sie FlowForce Server mit anderen Altova Server-Produkten installieren, sollten Sie zuerst FlowForce Server installieren. So installieren Sie FlowForce Server 1. Laden Sie die.dmg (Disk Image)-Datei von der Altova Website (http://www.altova.com/de/ download.html) in ein lokales Verzeichnis herunter und klicken Sie darauf, um sie zu öffnen. Dadurch wird der Installer als neues Laufwerk auf Ihrem Computer angezeigt. 2. Doppelklicken Sie auf FlowForceServer2015.pkg und befolgen Sie die Anweisungen des Installationsassistenten, in dem Sie auch die Lizenzvereinbarung akzeptieren müssen, bevor Sie mit der Installation fortfahren können. Nach Fertigstellung des Assistenten steht das FlowForce Server-Symbol in den Applikationen zur Verfügung. Das Paket wird im folgenden Ordner installiert: /usr/local/altova/flowforceserver2015/. Wenn Sie Altova License Server noch nicht installiert haben, oder ihn auf die neueste Version aktualisieren möchten, doppelklicken Sie auf die entsprechende Paketdatei (.pkg) und befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm. Altova LicenseServer wird für die Ausführung jeder Altova-Server-Applikation einschließlich FlowForce Server benötigt (siehe Lizenzierung). Doppelklicken Sie unter Applications auf das FlowForce Server-Symbol. Daraufhin wird die FlowForce Server-Konfigurationsseite geöffnet

41 Installation Mac Registrieren Sie FlowForce Server über die Konfigurationsseite auf Altova LicenseServer (siehe Registrieren von FlowForce Server). Konfigurieren Sie gegebenenfalls die Netzwerkadresse und den Port der WebVerwaltungsschnittstelle (siehe Einstellen der Netzwerkadresse und des Ports). Dies ist eventuell nötig, wenn die standardmäßig eingestellte Schnittstelle und die vordefinierten Ports bereits von anderen Diensten auf dem lokalen Rechner verwendet werden. Melden Sie sich bei der Web-Verwaltungsschnittstelle an (standardmäßig localhost:8082, außer Sie haben die Adresse und den Port im vorigen Schritt geändert) und ändern Sie das Standardpasswort root von FlowForce Server. Der Standard LoginName und das Standardpasswort lauten beide root. So werfen Sie das Installer-Laufwert nach der Installation aus: Klicken Sie auf die rechte Maustaste und wählen Sie den Befehl "Eject" Registrieren Sie FlowForce Server auf dem Altova LicenseServer (siehe Registrieren von FlowForce Server). Konfigurieren Sie optional die Netzwerkadresse und den Port der WebVerwaltungsschnittstelle (siehe Einstellen der Netzwerkadresse und des Ports). Dieser Schritt ist eventuell erforderlich, wenn die Standardschnittstelle und der Standard-Port von einem anderen Dienst auf dem lokalen Rechner verwendet werden. Melden Sie sich bei der Web-Verwaltungsschnittstelle an (standardmäßig ist die Adresse es sei denn, Sie haben die Adresse und den Port im vorherigen Schritt geändert) und ändern Sie das Standardpasswort für FlowForce Server (root). Der Standard Login-Name und das Standardpasswort lautet jeweils root. Anmerkung: Wenn Sie vor der Installation von FlowForce Server bereits andere Altova ServerProdukte installiert haben, kopieren Sie die.tool-datei aus dem Verzeichnis /etc des entsprechenden Produkts in das FlowForce Server-Verzeichnis /tools. Die Datei.tool enthält den Pfad zur ausführbaren Datei des jeweiligen Altova Server-Produkts. Um die tool-datei zu kopieren, führen Sie den Befehl cp aus. Wenn Sie z.b. die.tool-datei aus dem MapForce Server-Installationsverzeichnis kopieren, führen Sie folgenden Befehl aus: cp /usr/local/altova/mapforceserver2015/etc/*.tool /usr/local/altova/ FlowForceServer2015/tools

42 34 Installation Migration auf FlowForce Server 2015 Mac Voraussetzungen FlowForce Server 2015 muss installiert sein (siehe Installieren von FlowForce Server). Führen Sie die Datenmigration als Benutzer mit Administratorrechten (Root-Rechten) durch. So migrieren Sie Daten auf FlowForce Server 2015: 1. Stoppen Sie den FlowForce Server-Dienst. sudo launchctl unload /Library/LaunchDaemons/com.altova.FlowForceServer.plist 1. Stoppen Sie den FlowForce Web Server-Dienst. sudo launchctl unload /Library/LaunchDaemons/ com.altova.flowforcewebserver.plist 2. Entfernen Sie das während der Installation erstellte Datenverzeichnis oder benennen Sie es um. Dadurch werden alle Objekte in der neuen Version, die nach der Installation und vor diesem manuellen Upgrade erstellt wurden, gelöscht: sudo rm -rf /var/altova/flowforceserver2015/data 3. Führen Sie den Befehl migratedb aus: sudo /usr/local/altova/flowforceserver2015/bin/flowforceserver migratedb --olddatadir=/var/altova/flowforceserver2014/data --datadir=/var/ Altova/FlowForceServer2015/data 4. Starten Sie den FlowForce Server-Dienst. sudo launchctl load /Library/LaunchDaemons/com.altova.FlowForceServer.plist 5. Starten Sie den FlowForce Web Server-Dienst. sudo launchctl load /Library/LaunchDaemons/ com.altova.flowforcewebserver.plist

43 Installation Mac 35 Deinstallieren von FlowForce Server So deinstallieren Sie FlowForce Server: 1. Stoppen Sie den FlowForce Server-Dienst. sudo launchctl unload /Library/LaunchDaemons/com.altova.FlowForceServer.plist 2. Stoppen Sie den FlowForce Web Server-Dienst. sudo launchctl unload /Library/LaunchDaemons/ com.altova.flowforcewebserver.plist Um zu überprüfen, ob ein Dienst gestoppt wurde, öffnen Sie den Activity Monitor Terminal und stellen Sie sicher, dass sich der Dienst nicht in der Liste befindet. 3. Klicken Sie unter Applications mit der rechten Maustaste auf das FlowForce ServerSymbol und wählen Sie den Befehl Move to Trash. Beachten Sie, dass Ihre FlowForce Server-Konfigurationsdaten separat gespeichert werden und zu diesem Zeitpunkt nicht entfernt werden (siehe nächster Schritt). 4. Wenn Sie die FlowForce Server-Konfigurationsdaten ebenfalls entfernen möchten, führen Sie den folgenden Befehl aus: sudo rm -rf /usr/local/altova/flowforceserver2015/ Warnung: Bei Durchführung dieser Aktion werden die FlowForce ServerKonfigurationsdaten permanent gelöscht.

44 36 Installation Installationsordner Mac Der Pfad zum FlowForce Server-Installationsordner lautet auf Mac-Systemen: /usr/local/altova/flowforceserver2015

45 Installation 3.4 Windows 37 Windows In diesem Abschnitt sind die folgenden Installationsaufgaben für FlowForce Server auf Windows beschrieben: Installieren von FlowForce Server Manuelle Datenmigration Installationsordner

46 38 Installation Installieren von FlowForce Server Windows Voraussetzungen Die Installation muss von einem Benutzer mit Administratorrechten durchgeführt werden. So installieren Sie FlowForce Server: Laden Sie das Installationspaket von der Altova Website herunter und starten Sie das Installationsprogramm. Wählen Sie im Feld links unten im Assistenten optional die Installationssprache aus. Die hier ausgewählte Sprache ist auch ausschlaggebend für die Sprache der Benutzeroberfläche von FlowForce Server im Web Browser. Gegebenenfalls können Sie die Sprache später über die Befehlszeile wechseln. Klicken sie auf Weiter.

47 Installation Windows 4. Sie haben nun folgende Möglichkeiten: a. b. c. d Wenn Sie Altova LicenseServer noch nicht installiert haben, belassen Sie die Standardeinstellungen unverändert. Der Assistent installiert daraufhin auf dem Rechner, auf dem Sie den Assistenten gestartet haben, die neueste Version von Altova LicenseServer. Wenn Sie Altova LicenseServer noch nicht installiert haben und Altova LicenseServer auf einem anderen Rechner installieren möchten, deaktivieren Sie die Option Altova LicenseServer auf diesem Rechner installieren und wählen Sie anschließend Später registrieren. In diesem Fall müssen Sie Altova LicenseServer separat installieren und FlowForce Server später registrieren. Wenn Altova LicenseServer auf Ihrem Rechner bereits installiert wurde, aber eine niedrigere Versionsnummer als die im Installationsassistenten angegebene hat, belassen Sie die Standardeinstellungen unverändert. In diesem Fall aktualisiert der Installationsassistent Ihre LicenseServer Version automatisch auf die im Dialogfeld angegebene. Beachten Sie, dass die vorhandene Registrierung und die vorhandenen Lizenzierungsdaten nach dem Upgrade erhalten bleiben. Wenn Altova LicenseServer bereits auf Ihrem Rechner oder in Ihrem Netzwerk installiert wurde und dieselbe Versionsnummer wie diejenige im Assistenten hat, gehen Sie folgendermaßen vor: i. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Altova LicenseServer auf diesem Rechner installieren. ii. Wählen Sie unter Dieses Produkt registrieren auf die Altova LicenseServerInstanz, auf der Sie FlowForce Server registrieren möchten oder wählen Sie Später registrieren Klicken Sie auf Weiter.

48 40 Installation Windows Wählen Sie alle zusätzlichen Altova Server-Produkte aus, die Sie installieren möchten. Befolgen Sie die Anweisungen des Assistenten, um die Installation fertig zu stellen. Nach Abschluss der Installation wird das Altova ServiceController-Symbol ( ) zum Infobereich des Systems hinzugefügt. 8. Registrieren Sie FlowForce Server auf dem Altova LicenseServer, falls das noch nicht geschehen ist (siehe Registrieren von FlowForce Server). 9. Konfigurieren Sie optional die Netzwerkadresse und den Port der WebVerwaltungsschnittstelle (siehe Einstellen der Netzwerkadresse und des Ports). Dieser Schritt ist eventuell erforderlich, wenn die Standardschnittstelle und der Standard-Port von einem anderen Dienst auf dem lokalen Rechner verwendet werden. 10. Melden Sie sich bei der Web-Verwaltungsschnittstelle an (standardmäßig ist die Adresse es sei denn, Sie haben die Adresse und den Port im vorherigen Schritt geändert) und ändern Sie das Standardpasswort für FlowForce Server (root). Der Standard Login-Name und das Standardpasswort lautet jeweils root.

49 Installation Windows 41 Manuelle Datenmigration Unter Windows müssen Sie Ihre Konfigurationsdaten normalerweise nicht manuell migrieren. Wenn Sie eine neue Hauptversion von FlowForce Server installieren und eine frühere Hauptversion davon bereits installiert ist, werden Sie vom Installationsassistenten gefragt, ob die Konfigurationsdaten migriert werden sollen. Sollten Sie die Konfigurationsdaten manuell migrieren müssen, befolgen Sie die nachstehenden Anweisungen. So migrieren Sie Konfigurationsdaten manuell: Stellen Sie sicher, dass Altova ServiceController ( ) im System Infobereich ausgeführt wird. Starten Sie andernfalls den Altova ServiceController. Beenden Sie den FlowForce Server-Dienst und den FlowForce Web Server-Dienst. Löschen Sie den vom 2015 Installationsassistenten installierten FlowForce ServerDatenordner. Der Pfad zu Ihrem Datenordner hängt von Ihrer Windows-Version ab (siehe dazu Wie FlowForce Server Konfigurationsdaten speichert). Führen Sie an der Eingabeaufforderung die ausführbare FlowForce-Datei mit dem Befehl migratedb aus. Vergewissern Sie sich, dass Sie den richtigen Pfad der FlowForce Server.exe Datei und des Konfigurationsdatenordners für Ihre Windows-Version angeben (siehe Wie FlowForce Server Konfigurationsdaten speichert). Für FlowForce Server 32-Bit auf 64-Bit Windows 8 lautet der Befehl z.b. folgendermaßen: "C:\Program Files(x86)\Altova\FlowForceServer2015\bin \FlowForceServer.exe" migratedb --datadir=c:\programdata\altova\flowforceserver2015\data -olddatadir=c:\programdata\altova\flowforceserver2014\data 5. Starten Sie den FlowForce Server Web- und FlowForce Server-Dienst.

50 42 Installation Installationsordner Windows Unter Windows lautet der Standardinstallationspfad von FlowForce Server folgendermaßen. Windows XP C:\Programme\Altova\ Windows Vista, Windows 7/8 C:\Programme\Altova\ 32-Bit-Version auf 64-Bit OS C:\Programme (x86)\altova\

51 Kapitel 4 Lizenzierung

52 44 Lizenzierung 4 Lizenzierung In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie Sie FlowForce Server lizenzieren. FlowForce Server wird über Altova LicenseServer auf dieselbe Art wie andere Altova Server-Produkte lizenziert.

53 Lizenzierung 4.1 Altova LicenseServer 45 Altova LicenseServer Altova LicenseServer (in der Folge auch LicenseServer genannt) dient als Tool für die zentrale Verwaltung von Lizenzen für Altova-Produkte. Sie können in einem Netzwerk ausgeführten AltovaApplikationen über LicenseServer eine Lizenz zuweisen. Administratoren können dadurch Lizenzen flexibel verwalten und überwachen. Aktuelle Version: 1.20 Lizenzierungsverfahren auf Altova LicenseServer Um einem Altova Server-Produkt über Altova LicenseServer eine Lizenz zuzuweisen, gehen Sie folgendermaßen vor: Starten Sie LicenseServer. Öffnen Sie die LicenseServer-Konfigurationsseite, d.h. die Administratorschnittstelle zu LicenseServer unter Windows, Linux oder Mac OS X. Laden Sie die von Altova erhaltenen Lizenz(en) über das Register "License Pool" Ihrer Altova LicenseServer-Konfigurationsseite in den Lizenzpool. Registrieren Sie das Altova Server-Produkt (FlowForce Server, MapForce Server, StyleVision Server, RaptorXML(+XBRL) Server) auf dem LicenseServer. Weisen Sie dem Altova Server-Produkt auf dem Register "Server Management" der Konfigurationsseite Lizenzen zu. Die Lizenzen können anschließend über LicenseServer zentral überwacht und verwaltet werden. Eine Beschreibung der verfügbaren Funktionen finden Sie unter Referenz zur Konfigurationsseite. Anmerkung: Die LicenseServer-Konfigurationsseite unterstützt SSL nicht. LicenseServer-Versionen und deren Kompatibilität mit Altova ServerProdukten Neue Versionen von Altova Server-Produkten können nur mit der Version von LicenseServer lizenziert werden, die zum Zeitpunkt der Produkt-Release die neueste ist, jedoch funktionieren ältere Versionen von Altova Server-Produkten mit neueren Versionen des LicenseServer. Wenn Sie daher eine neue Version eines Altova-Produkts installieren und Ihre aktuelle LicenseServer-Version nicht die neueste ist, deinstallieren Sie die ältere Version von LicenseServer und installieren Sie die neueste auf der Altova-Website verfügbare Version. Alle Registrierungs- und Lizenzierungsdaten aus Ihrer alten Version von LicenseServer werden bei der Deinstallation in einer Datenbank auf dem Server gespeichert und automatisch in die neuere Version importiert. Wenn Sie eine neuere Version von LicenseServer installieren, wird die ältere Version vorher deinstalliert. Die Versionsnummer des aktuell installierten LicenseServer ist am unteren Rand der LicenseServer-Konfigurationseite (alle Register) vermerkt. Aktuelle Version: 1.20

54 46 Lizenzierung Altova LicenseServer Informationen zu dieser Dokumentation Diese Dokumentation ist in die folgenden Teile gegliedert: Einführung zu Netzwerkanforderungen; Installation unter Windows, Linux und Mac OS X und Altova ServiceController. Zuweisen von Lizenzen: Hier wird Schritt für Schritt beschrieben, wie Sie über den Altova LicenseServer Lizenzen zuweisen. Referenz zur Konfigurationsseite: Hier finden Sie eine Beschreibung der Administratorschnittstelle zu LicenseServer. Letzte Ak tualisiereung:

55 Lizenzierung Altova LicenseServer 47 Informationen zum Netzwerk Altova LicenseServer muss auf einem Server-Rechner installiert sein, auf den alle Clients, auf denen lizenzpflichtige Altova-Produkte ausgeführt werden, Zugriff haben. Eine Firewall, sei es auf dem Client als auch auf dem Server, muss den für den ordnungsgemäßen Betrieb des LicenseServers erforderlichen Netzwerkdatenverkehr vom und zum LicenseServer zulassen. Zur Verteilung der Lizenzen wird auf dem LicenseServer-Rechner Port verwendet. Daher muss dieser Port für den Netzwerkdatenverkehr mit Client-Rechnern offen sein. Im Folgenden sind die Standardparameter für den Netzwerkverkehr und die Anforderungen für LicenseServer aufgelistet: Für die LicenseServer-Lizenzverteilung: Eine oder beide der folgenden Verbindungen IPv4 TCP-Verbindung auf Port IPv6 TCP-Verbindung auf Port Der LicenseServer kann zu Verwaltungszwecken über eine Webschnittstelle auf Port 8088 aufgerufen werden. Der verwendete Port kann je nach Wunsch konfiguriert werden. Verbindung zum Master Licensing Server unter altova.com Altova LicenseServer muss in Verbindung mit dem Master Licensing Server unter altova.com stehen, um Lizenzdaten überprüfen und authentifizieren und die Einhaltung der Altova-Lizenzverträge fortlaufend überwachen zu können. Diese Verbindung erfolgt über HTTPS über den Port 443. Wenn der Altova LicenseServer nach dem ersten Herstellen einer Verbindung zum altova.com Master Licensing Server länger als 5 Tage (=120 Stunden) keine Verbindung mehr zum Master LicenseServer herstellen kann, lässt der Altova LicenseServer die Verwendung von Altova Software-Produkten, die mit dem Altova LicenseServer in Verbindung stehen, nicht mehr zu. Wenn die Verbindung zum altova.com Master-Server verloren geht, wird dies auf dem Register "Messages" der Konfigurationsseite von LicenseServer protokolliert. Außerdem kann der Administrator den Altova LicenseServer so konfigurieren, dass automatisch eine entsprechende Benachrichtigung gesendet wird, wenn die Verbindung zu altova.com unterbrochen wird. Die Benachrichtigungseinstellungen werden auf der Seite "Configuration" auf dem Register "Settings" vorgenommen.

56 48 Lizenzierung Installation (Windows) Altova LicenseServer Altova LicenseServer kann auf Windows-Systemen auf zwei verschiedene Arten installiert werden: mit einem eigenen Installer für Altova LicenseServer als Teil des Altova Server-Installationspakets. (Die Altova Server-Produkte sind: Altova FlowForce Server, Altova MapForce Server, Altova StyleVision Server, Altova RaptorXML(+XBRL) und Altova MobileTogether Server.) Falls LicenseServer zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie ein Altova Server-Produkt installieren, auf Ihrem System nicht installiert ist, ist die Option zum Installieren von LicenseServer standardmäßig im Installer automatisch ausgewählt. Wenn auf Ihrem Netzwerk bereits ein Altova LicenseServer installiert ist, ist die Option zum Installieren von LicenseServer standardmäßig deaktiviert. Sie können diese Option bei der Installation ändern. Nähere Informationen zum Zuweisen von Lizenzen finden Sie im Abschnitt Zuweisen von Lizenzen. LicenseServer-Versionen und deren Kompatibilität mit Altova ServerProdukten Neue Versionen von Altova Server-Produkten können nur mit der Version von LicenseServer lizenziert werden, die zum Zeitpunkt der Produkt-Release die neueste ist, jedoch funktionieren ältere Versionen von Altova Server-Produkten mit neueren Versionen des LicenseServer. Wenn Sie daher eine neue Version eines Altova-Produkts installieren und Ihre aktuelle LicenseServer-Version nicht die neueste ist, deinstallieren Sie die ältere Version von LicenseServer und installieren Sie die neueste auf der Altova-Website verfügbare Version. Alle Registrierungs- und Lizenzierungsdaten aus Ihrer alten Version von LicenseServer werden bei der Deinstallation in einer Datenbank auf dem Server gespeichert und automatisch in die neuere Version importiert. Wenn Sie eine neuere Version von LicenseServer installieren, wird die ältere Version vorher deinstalliert. Die Versionsnummer des aktuell installierten LicenseServer ist am unteren Rand der LicenseServer-Konfigurationseite (alle Register) vermerkt. Aktuelle Version: 1.20 Welche LicenseServer-Version für eine bestimmte Version eines Server-Produkts benötigt wird, wird während der Installation dieser Version des Server-Produkts angezeigt. Sie können diese Version von LicenseServer zusammen mit dem Server-Produkt installieren oder die neuere Version von LicenseServer separat installieren. In beiden Fällen wird zuerst die ältere Version deinstalliert, bevor die neue Version installiert wird.

57 Lizenzierung Altova LicenseServer 49 Installation (Linux) Altova LicenseServer kann auf Linux-Systemen (Debian, Ubuntu, CentOS, RedHat) installiert werden. Deinstallieren einer alten Version von LicenseServer Überprüfen Sie in der Linux-Befehlszeile (Command Line Interface = CLI), ob LicenseServer installiert ist. Verwenden Sie dazu den folgenden Befehl: [Debian, Ubuntu]: dpkg --list grep Altova [CentOS, RedHat]: rpm -qa grep server Falls LicenseServer nicht installiert ist, beginnen Sie mit der Installation, wie dies in den nächsten Schritten dokumentiert ist. Falls LicenseServer installiert ist und Sie eine neuere Version von LicenseServer installieren möchten, deinstallieren Sie die alte Version mit dem Befehl: [Debian, Ubuntu]: sudo dpkg --remove licenseserver [CentOS, RedHat]: sudo rpm -e licenseserver Installation von Altova LicenseServer Auf Linux-Systemen muss LicenseServer separat von anderen Altova Server-Produkten installiert werden. LicenseServer bildet nicht Teil der Altova Server-Produktinstallationspakete. Nachdem Sie das Linux-Paket von der Altova Website heruntergeladen haben, kopieren Sie das Paket in ein beliebiges Verzeichnis auf dem Linux-System. Distribution Installer-Erweiterung Debian.deb Ubuntu.deb CentOS.rpm RedHat.rpm Wechseln Sie in einem Terminal-Fenster zu dem Verzeichnis, in das Sie das Linux-Paket kopiert haben. Wenn Sie es z.b. in ein Benutzerverzeichnis namens MyAltova (das sich z.b. im Verzeichnis /home/user befindet) kopiert haben, dann wechseln Sie folgendermaßen zu diesem Verzeichnis: cd /home/user/myaltova Installieren Sie LicenseServer mit dem folgenden Befehl: [Debian]: sudo dpkg --install licenseserver-1.20-debian.deb [Ubuntu]: sudo dpkg --install licenseserver-1.20-ubuntu.deb

58 50 Lizenzierung Altova LicenseServer [CentOS]: sudo rpm -ivh licenseserver x86_64.rpm [RedHat]: sudo rpm -ivh licenseserver x86_64.rpm Das LicenseServer-Paket wird im folgenden Ordner installiert: /opt/altova/licenseserver Nähere Informationen zum Zuweisen von Lizenzen finden Sie im Abschnitt Zuweisen von Lizenzen. LicenseServer-Versionen und deren Kompatibilität mit Altova ServerProdukten Neue Versionen von Altova Server-Produkten können nur mit der Version von LicenseServer lizenziert werden, die zum Zeitpunkt der Produkt-Release die neueste ist, jedoch funktionieren ältere Versionen von Altova Server-Produkten mit neueren Versionen des LicenseServer. Wenn Sie daher eine neue Version eines Altova-Produkts installieren und Ihre aktuelle LicenseServer-Version nicht die neueste ist, deinstallieren Sie die ältere Version von LicenseServer und installieren Sie die neueste auf der Altova-Website verfügbare Version. Alle Registrierungs- und Lizenzierungsdaten aus Ihrer alten Version von LicenseServer werden bei der Deinstallation in einer Datenbank auf dem Server gespeichert und automatisch in die neuere Version importiert. Wenn Sie eine neuere Version von LicenseServer installieren, wird die ältere Version vorher deinstalliert. Die Versionsnummer des aktuell installierten LicenseServer ist am unteren Rand der LicenseServer-Konfigurationseite (alle Register) vermerkt. Aktuelle Version: 1.20

59 Lizenzierung Altova LicenseServer 51 Installation (Mac OS X) Altova LicenseServer kann auf Mac OS X Systemen (Version 10.7 oder höher) installiert werden. Da Sie eventuell zuerst eine frühere Version deinstallieren müssen, wird zuerst die Deinstallation von Altova LicenseServer beschrieben. Deinstallieren alter Versionen von LicenseServer Bevor Sie LicenseServer deinstallieren, stoppen Sie den Dienst mit dem folgenden Befehl: sudo launchctl unload /Library/LaunchDaemons/com.altova.LicenseServer.plist Um zu überprüfen, ob der Dienst gestoppt wurde, öffnen Sie den Activity Monitor Terminal und vergewissern Sie sich, dass sich LicenseServer nicht auf der Liste befindet. Klicken Sie unter Applications mit der rechten Maustaste auf das LicenseServer-Symbol und wählen Sie den Befehl Move to Trash. Die Applikation wird daraufhin in den Papierkorb verschoben. Sie müssen die Applikation jetzt noch aus dem Ordner usr entfernen. Verwenden Sie dazu den folgenden Befehl: sudo rm -rf /usr/local/altova/licenseserver Installieren von Altova LicenseServer Öffnen Sie die Download-Seite und navigieren Sie unter "Server Software-Produkte" zum Altova LicenseServer Installer für Mac. Nachdem Sie die.dmgdatei (Disk Image)-Datei heruntergeladen haben, klicken Sie darauf, um sie zu öffnen. Daraufhin wird auf Ihrem Computer ein neues virtuelles Laufwerk eingerichtet. Dopppelklicken Sie im virtuellen Laufwerk auf die Paketdatei (.pkg) und befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm. Damit die Installation fortgesetzt wird, müssen Sie die Lizenzvereinbarung akzeptieren. Das LicenseServer-Paket wird im folgenden Ordner installiert: /usr/local/altova/licenseserver Um das virtuelle Laufwerk nach der Installation auszuwerfen, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie den Befehl Eject.

60 52 Lizenzierung Altova ServiceController Altova LicenseServer Der Altova ServiceController (in der Folge ServiceController genannt) ist eine Applikation, mit der Sie Altova-Dienste auf Windows-Systemen starten, beenden und konfigurieren können. ServiceController wird mit Altova LicenseServer und jedem Altova Server-Produk t, das ServiceController verwendet FlowForce Server, RaptorXML(+XBRL) Server und Mobile Together Server, installiert und kann durch Klicken auf Start Altova LicenseServer Altova ServiceController gestartet werden. (Dieser Befehl steht auch in den Startmenüordnern der Altova Server-Produk ten, die als Dienst installiert wurden (FlowForce Server, RaptorXML(+XBRL) Server und Mobile Together Server), zur Verfügung). Nachdem der ServiceController gestartet wurde, kann er über die Task-Leiste aufgerufen werden (Abbildung unten). Damit der ServiceController automatisch ausgeführt wird, nachdem sich der Benutzer im System angemeldet hat, klicken Sie in der Task-Leiste auf das ServiceController-Symbol, um das ServiceController-Menü (Abbildung unten) aufzurufen und aktivieren Sie anschließend den Befehl Run Altova ServiceController at Startup. (Dieser Befehl ist standardmäßig aktiv). Um den ServiceController zu beenden, klicken Sie in der Task-Leiste auf das ServiceControllerSymbol und klicken Sie im Menü, das daraufhin angezeigt wird (Abbildung unten) auf Exit Altova ServiceController. Starten und Beenden von Altova-Diensten Für jede installierte Altova Dienstkomponente gibt es im Menü "ServiceController" (siehe Abbildung oben) einen Eintrag. Ein Altova-Dienst kann über einen Befehl im ServiceControllerUntermenü gestartet oder beendet werden. Außerdem können über das Menü "ServiceController" wichtige Verwaltungsaufgabe einzelner Dienste aufgerufen werden. So hat z.b. der Dienst Altova LicenseServer in der Abbildung oben ein Untermenü Configure, über das Sie die Konfigurationsseite von LicenseServer aufrufen können.

61 Lizenzierung Altova LicenseServer 53 Zuweisen von Lizenzen Um einem Altova Server-Produkt über den Altova LicenseServer eine Lizenz zuzuweisen, gehen Sie folgendermaßen vor: Starten Sie LicenseServer. Öffnen Sie die LicenseServer-Konfigurationsseite, d.h. die Administratorschnittstelle zu LicenseServer unter Windows, Linux oder Mac OS X. Laden Sie die von Altova erhaltenen Lizenz(en) über das Register "License Pool" Ihres Altova LicenseServers in den Lizenzpool. Registrieren Sie das Altova Server-Produkt (FlowForce Server, MapForce Server, StyleVision Server) auf dem LicenseServer. Je nach Produkttyp erfolgt die Registrierung beim LicenseServer auf unterschiedliche Art: entweder über die Web-Benutzeroberfläche des Produkts oder über seine Befehlszeile. Nähere Informationen finden Sie in der Dokumentation zu Ihrem Altova Server-Produkt. Weisen Sie dem Altova Server-Produkt auf dem Register "Server Management" der LicenseServer-Konfigurationsseite eine Lizenz für die entsprechende Anzahl von Prozessorkernen auf dem Rechner zu. Anmerkung zu Prozessorkernen und Lizenzen Die Lizenzierung von Altova Server-Produkten basiert mit Ausnahme von MobileTogether Server*** auf der Anzahl der auf dem Produktrechner verfügbaren Prozessorkerne. So hat z.b. ein DualCore-Prozessor zwei Prozessorkerne, ein Quad-Core-Prozessor hat vier Kerne, ein Hexa-CoreProzessor hat sechs Kerne, usw. Die Anzahl der für ein Produkt auf einem bestimmten ServerRechner lizenzierten Kerne muss größer oder gleich der Anzahl der auf diesem Server verfügbaren Kerne sein, unabhängig davon, ob es sich um einen physischen Rechner oder eine Virtual Machine handelt. Wenn ein Server z.b. acht Kerne hat (ein Octa-Core-Prozessor), müssen Sie eine Lizenz für mindestens acht Kerne erwerben. Sie können Lizenzen auch kombinieren, um das Produkt für die entsprechende Anzahl von Kernen zu lizenzieren. So können z.b. anstelle einer Lizenz für 8 Kerne auch zwei Lizenzen für 4 Kerne für einen Octa-Core-Prozessor verwendet werden. Wenn Sie einen Server-Rechner mit eine großen Anzahl von CPU-Kernen verwenden, aber nur geringe Datenmengen verarbeiten müssen, können Sie auch eine Virtual Machine erstellen, der eine geringere Anzahl an Kernen zugewiesen ist und eine Lizenz für diese Anzahl an Kernen erwerben. In diesem Fall ist die Verarbeitungsgeschwindigkeit natürlich geringer als bei Verwendung aller Kerne des Rechners. Anmerkung: Jede Lizenz kann immer nur für einen Client gleichzeitig verwendet werden, selbst wenn die Lizenzkapazität noch nicht ausgeschöpft ist. Wenn z.b. eine 10-KernLizenz für einen Client-Rechner mit 6 CPU-Kernen verwendet wird, so können die Lizenzen für die restlichen 4 Kerne nicht gleichzeitig für einen anderen Client-Rechner verwendet werden. *** MobileTogether Server-Lizenzen werden auf Basis der Anzahl der Benutzer, d.h. auf Basis der Clients, die auf MobileTogether Server zugreifen, zugewiesen.

62 54 Lizenzierung Altova LicenseServer Starten von LicenseServer In diesem Abschnitt werden folgende Schritte beschrieben: Starten von LicenseServer auf Windows-Systemen Starten von LicenseServer auf Linux-Systemen Starten von LicenseServer auf Mac OS X-Systemen Anmerkung zur Verbindung zu altova.com Windows-Systeme Sie können LicenseServer über den Altova ServiceController, der in der Task-Leiste zur Verfügung steht, starten. Klicken Sie zuerst auf Start Alle Programme Altova LicenseServer Altova ServiceController, um Altova ServiceController zu starten und sein Symbol in der Task-Leiste anzuzeigen (siehe Abbildung unten). Falls Sie die Option Run Altova ServiceController at Startup aktivieren, wird Altova ServiceController beim Systemstart gestartet, sodass sein Symbol ab diesem Zeitpunkt in der Task-Leiste zur Verfügung steht. Um LicenseServer zu starten, klicken Sie in der Task-Leiste auf das Altova ServiceControllerSymbol und platzieren Sie den Mauszeiger im angezeigten Menü über Altova LicenseServer (Abbildung oben) und wählen Sie im Untermenü von Altova LicenseServer den Befehl Start Service. Wenn LicenseServer bereits ausgeführt wird, ist die Option Start Service deaktiviert. Linux-Systeme Um LicenseServer auf Linux-Systemen als Dienst zu starten, führen Sie im Terminal-Fenster den folgenden Befehl aus. [Debian]: sudo /etc/init.d/licenseserver start [Ubuntu]: sudo initctl start licenseserver [CentOS]: sudo initctl start licenseserver [RedHat]: sudo initctl start licenseserver

63 Lizenzierung Altova LicenseServer 55 (Wenn Sie LicenseServer beenden möchten, ersetzen Sie den Befehl start im obigen Befehl durch stop.) Mac OS X-Systeme Um LicenseServer auf Mac OS X-Systemen als Dienst zu starten, führen Sie in einem TerminalFenster den folgenden Befehl aus: sudo launchctl load /Library/LaunchDaemons/com.altova.LicenseServer.plist Um LicenseServer zu beenden, verwenden Sie den folgenden Befehl: sudo launchctl unload /Library/LaunchDaemons/com.altova.LicenseServer.plist Verbindung zum Master Licensing Server unter altova.com Altova LicenseServer muss in Verbindung mit dem Master Licensing Server unter altova.com stehen, um Lizenzdaten überprüfen und authentifizieren und die Einhaltung der Altova-Lizenzverträge fortlaufend überwachen zu können. Diese Verbindung erfolgt über HTTPS über den Port 443. Wenn der Altova LicenseServer nach dem ersten Herstellen einer Verbindung zum altova.com Master Licensing Server länger als 5 Tage (=120 Stunden) keine Verbindung mehr zum Master LicenseServer herstellen kann, lässt der Altova LicenseServer die Verwendung von Altova Software-Produkten, die mit dem Altova LicenseServer in Verbindung stehen, nicht mehr zu. Wenn die Verbindung zum altova.com Master-Server verloren geht, wird dies auf dem Register "Messages" der Konfigurationsseite von LicenseServer protokolliert. Außerdem kann der Administrator den Altova LicenseServer so konfigurieren, dass automatisch eine entsprechende Benachrichtigung gesendet wird, wenn die Verbindung zu altova.com unterbrochen wird. Die Benachrichtigungseinstellungen werden auf der Seite "Configuration" auf dem Register "Settings" vorgenommen. Öffnen der LicenseServer-Konfigurationsseite (Windows) In diesem Abschnitt werden folgende Schritte beschrieben: Öffnen der Konfigurationsseite, wenn LicenseServer auf demselben Rechner installiert ist Öffnen der Konfigurationsseite, wenn LicenseServer auf einem anderen Rechner installiert ist Einloggen mit dem Anfangspasswort Definieren eines festgelegten Ports für die Konfigurationsseite Öffnen der Konfigurationsseite, wenn LicenseServer auf demselben Rechner installiert ist

64 56 Lizenzierung Altova LicenseServer Auf Windows-Systemen können Sie die Konfigurationsseite von LicenseServer auf zwei Arten aufrufen, wenn LicenseServer auf demselben Rechner installiert ist: Klicken Sie auf Start Alle Programme Altova LicenseServer LicenseServerKonfigurationsseite. Daraufhin wird die Konfigurationsseite auf einem neuen Register Ihres Internet Browsers geöffnet. Klicken Sie in der Task-Leiste auf das Altova ServiceController-Symbol und platzieren Sie den Mauszeiger im angezeigten Menü über Altova LicenseServer (Abbildung unten) und wählen Sie im Untermenü von Altova LicenseServer den Befehl Configure. Daraufhin wird die Konfigurationsseite in einem neuen Browser-Fenster geöffnet und die Login-Maske wird angezeigt (siehe Abbildung unten). Öffnen der Konfigurationsseite, wenn LicenseServer auf einem anderen Rechner installiert ist Um die Konfigurationsseite von LicenseServer von einem anderen Windows-Rechner im lokalen Netzwerk (als dem, auf dem LicenseServer installiert ist) zu öffnen, geben Sie die URL der LicenseServer Konfigurationsseite in die Adressleiste des Browsers ein und drücken Sie die Eingabetaste. Standardmäßig lautet die URL der Konfigurationsseite: Die URL ist im HTML-Code der Konfigurationsseite selbst enthalten. Der Name der Konfigurationsseite lautet WebUI.html und befindet sich unter: C:/ProgramData/Altova/LicenseServer/WebUI.html Wenn Sie (auf der Konfigurationsseite auf dem Register "Settings") für die URL der Konfigurationsseite eingestellt haben, dass sie dynamisch generiert wird, so wird bei jedem Start von LicenseServer eine neue URL generiert. Sie müssen die aktuelle Version von WebUI.html überprüfen, um die aktuelle URL der Konfigurationsseite zu ermitteln. Die dynamisch in WebUI.html generierte URL sollte in etwa folgendermaßen lauten: und befindet sich in der Funktion checkifservicerunning() in einem Script nahe dem Ende des Elements <head>. Während die Port-Nummer in der URL dynamisch zugewiesen wird, identifiziert die IP-Adresse in der URL den Server, auf dem LicenseServer installiert wurde. Wenn Sie die LicenseServer-Konfigurationsseite von einem anderen Rechner aus aufrufen möchten, stellen Sie sicher, dass der IP-Adressteil der

65 Lizenzierung Altova LicenseServer 57 URL die richtige IP-Adresse oder den richtigen Namen des Servers hat, auf dem LicenseServer installiert wurde. Die URL könnte z.b. lauten: Einloggen mit dem Anfangspasswort Nachdem Sie die oben beschriebenen Schritte durchgeführt haben, wird die Konfigurationsseite mit der Login-Maske angezeigt (Abbildung unten). Sie können sich mit dem vorgegebenen Anfangspasswort default einloggen. Sie können Ihr Passwort nach dem Einloggen auf dem Register Settings ändern. Definieren eines fixen oder dynamischen Ports für die Konfigurationsseite Der Port für die Konfigurationsseite (Web-Benutzeroberfläche) (und somit seine Adresse) kann auf der Seite "Settings" definiert werden. Standardmäßig lautet der Port Sie können auf der Konfigurationsseite (siehe Abbildung unten) für den LicenseServer jeden beliebigen anderen gewünschten Port definieren. Alternativ dazu können Sie auch festlegen, dass der Port bei jedem Start von LicenseServer dynamisch gewählt wird. In diesem Fall müssen Sie die URL der Konfigurationsseite in der Datei WebUI.html nachsehen (siehe Öffnen der LicenseServerKonfigurationsseite (Windows) und Öffnen der LicenseServer-Konfigurationsseite (Linux)..

66 58 Lizenzierung Altova LicenseServer Der Vorteil eines fixen Ports ist, dass die Seiten-URL im Vorhinein bekannt ist und daher problemlos aufgerufen werden kann. Wenn der Port dynamisch zugewiesen wird, muss der Port der URL bei jedem Start von LicenseServer zuerst in der Datei WebUI.html nachgeschlagen werden. Öffnen der LicenseServer-Konfigurationsseite (Linux) In diesem Abschnitt werden folgende Schritte beschrieben: Erstmaliges Öffnen der Konfigurationsseite über die zurückgegebene URL URL der LicenseServer-Konfigurationsseite Einloggen mit dem Anfangspasswort Definieren eines festgelegten Ports für die Konfigurationsseite Erstmaliges Öffnen der Konfigurationsseite über die zurückgegebene URL Wenn Sie Ihr Altova Server-Produkt auf Linux-Systemen über das CLI am LicenseServer registrieren, wird die URL der LicenseServer-Konfigurationsseite zurückgegeben. Wenn Sie diese URL in einem Browser öffnen, werden Sie aufgefordert, den Lizenzvertrag zu lesen und den Bedingungen zuzustimmen. Nachdem Sie Ihre Zustimmung gegeben haben, wird die Login-Maske der Konfigurationsseite angezeigt (Abbildung unten). URL der LicenseServer-Konfigurationsseite

67 Lizenzierung Altova LicenseServer 59 Um die Konfigurationsseite von LicenseServer jederzeit aufrufen zu können, geben Sie die URL der LicenseServer Konfigurationsseite in die Adressleiste des Browsers ein und drücken Sie die Eingabetaste. Standardmäßig lautet die URL der Konfigurationsseite: Die URL ist im HTML-Code der Konfigurationsseite selbst enthalten. Der Name der Konfigurationsseite lautet WebUI.html und befindet sich unter: /var/opt/altova/licenseserver/webui.html Wenn Sie (auf der Konfigurationsseite auf dem Register "Settings") für die URL der Konfigurationsseite eingestellt haben, dass sie dynamisch generiert wird, so wird bei jedem Start von LicenseServer eine neue URL generiert. Sie müssen die aktuelle Version von WebUI.html überprüfen, um die aktuelle URL der Konfigurationsseite zu ermitteln. Die dynamisch in WebUI.html generierte URL sollte in etwa folgendermaßen lauten: und befindet sich in der Funktion checkifservicerunning() in einem Script nahe dem Ende des Elements <head>. Während die Port-Nummer in der URL dynamisch zugewiesen wird, identifiziert die IP-Adresse in der URL den Server, auf dem LicenseServer installiert wurde. Wenn Sie die LicenseServer-Konfigurationsseite von einem anderen Rechner aus aufrufen möchten, stellen Sie sicher, dass der IP-Adressteil der URL die richtige IP-Adresse oder den richtigen Namen des Servers hat, auf dem LicenseServer installiert wurde. Die URL könnte z.b. lauten: Einloggen mit dem Anfangspasswort Nachdem Sie die oben beschriebenen Schritte durchgeführt haben, wird die Konfigurationsseite mit der Login-Maske angezeigt (Abbildung unten). Sie können sich mit dem vorgegebenen Anfangspasswort default einloggen. Sie können Ihr Passwort nach dem Einloggen auf dem Register Settings ändern. Definieren eines fixen oder dynamischen Ports für die Konfigurationsseite

68 60 Lizenzierung Altova LicenseServer Der Port für die Konfigurationsseite (Web-Benutzeroberfläche) (und somit seine Adresse) kann auf der Seite "Settings" definiert werden. Standardmäßig lautet der Port Sie können auf der Konfigurationsseite (siehe Abbildung unten) für den LicenseServer jeden beliebigen anderen gewünschten Port definieren. Alternativ dazu können Sie auch festlegen, dass der Port bei jedem Start von LicenseServer dynamisch gewählt wird. In diesem Fall müssen Sie die URL der Konfigurationsseite in der Datei WebUI.html nachsehen (siehe Öffnen der LicenseServerKonfigurationsseite (Windows) und Öffnen der LicenseServer-Konfigurationsseite (Linux).. Der Vorteil eines fixen Ports ist, dass die Seiten-URL im Vorhinein bekannt ist und daher problemlos aufgerufen werden kann. Wenn der Port dynamisch zugewiesen wird, muss der Port der URL bei jedem Start von LicenseServer zuerst in der Datei WebUI.html nachgeschlagen werden. Öffnen der LicenseServer-Konfigurationsseite (Mac OS X) In diesem Abschnitt werden folgende Schritte beschrieben: Erstmaliges Öffnen der Konfigurationsseite über die zurückgegebene URL URL der LicenseServer-Konfigurationsseite Einloggen mit dem Anfangspasswort Definieren eines festgelegten Ports für die Konfigurationsseite Erstmaliges Öffnen der Konfigurationsseite über die zurückgegebene URL Wenn Sie Ihr Altova Server-Produkt auf Mac OS X-Systemen über das CLI am LicenseServer registrieren, wird die URL der LicenseServer-Konfigurationsseite zurückgegeben. Wenn Sie diese URL in einem Browser öffnen, werden Sie aufgefordert, den Lizenzvertrag zu lesen und den Bedingungen zuzustimmen. Nachdem Sie Ihre Zustimmung gegeben haben, wird die Login-Maske

69 Lizenzierung Altova LicenseServer 61 der Konfigurationsseite angezeigt (Abbildung unten). URL der LicenseServer-Konfigurationsseite Um die Konfigurationsseite von LicenseServer jederzeit aufrufen zu können, geben Sie die URL der LicenseServer Konfigurationsseite in die Adressleiste des Browsers ein und drücken Sie die Eingabetaste. Standardmäßig lautet die URL der Konfigurationsseite: Die URL ist im HTML-Code der Konfigurationsseite selbst enthalten. Der Name der Konfigurationsseite lautet WebUI.html und befindet sich unter: /var/opt/altova/licenseserver/webui.html Wenn Sie (auf der Konfigurationsseite auf dem Register "Settings") für die URL der Konfigurationsseite eingestellt haben, dass sie dynamisch generiert wird, so wird bei jedem Start von LicenseServer eine neue URL generiert. Sie müssen die aktuelle Version von WebUI.html überprüfen, um die aktuelle URL der Konfigurationsseite zu ermitteln. Die dynamisch in WebUI.html generierte URL sollte in etwa folgendermaßen lauten: und befindet sich in der Funktion checkifservicerunning() in einem Script nahe dem Ende des Elements <head>. Während die Port-Nummer in der URL dynamisch zugewiesen wird, identifiziert die IP-Adresse in der URL den Server, auf dem LicenseServer installiert wurde. Wenn Sie die LicenseServer-Konfigurationsseite von einem anderen Rechner aus aufrufen möchten, stellen Sie sicher, dass der IP-Adressteil der URL die richtige IP-Adresse oder den richtigen Namen des Servers hat, auf dem LicenseServer installiert wurde. Die URL könnte z.b. lauten: Anmerkung: Die Konfigurationsseite kann auch direkt über das Symbol Suche Anwendungen Altova License Server aufgerufen werden. Einloggen mit dem Anfangspasswort Nachdem Sie die oben beschriebenen Schritte durchgeführt haben, wird die Konfigurationsseite mit der Login-Maske angezeigt (Abbildung unten). Sie können sich mit dem vorgegebenen Anfangspasswort default einloggen. Sie können Ihr Passwort nach dem Einloggen auf dem Register Settings ändern.

70 62 Lizenzierung Altova LicenseServer Definieren eines fixen oder dynamischen Ports für die Konfigurationsseite Der Port für die Konfigurationsseite (Web-Benutzeroberfläche) (und somit seine Adresse) kann auf der Seite "Settings" definiert werden. Standardmäßig lautet der Port Sie können auf der Konfigurationsseite (siehe Abbildung unten) für den LicenseServer jeden beliebigen anderen gewünschten Port definieren. Alternativ dazu können Sie auch festlegen, dass der Port bei jedem Start von LicenseServer dynamisch gewählt wird. In diesem Fall müssen Sie die URL der Konfigurationsseite in der Datei WebUI.html nachsehen (siehe Öffnen der LicenseServerKonfigurationsseite (Windows) und Öffnen der LicenseServer-Konfigurationsseite (Linux).. Der Vorteil eines fixen Ports ist, dass die Seiten-URL im Vorhinein bekannt ist und daher problemlos aufgerufen werden kann. Wenn der Port dynamisch zugewiesen wird, muss der Port der URL bei jedem Start von LicenseServer zuerst in der Datei WebUI.html nachgeschlagen

71 Lizenzierung Altova LicenseServer 63 werden. Laden von Lizenzen in LicenseServer In diesem Abschnitt werden folgende Schritte beschrieben: Laden einer Lizenzdatei in den Lizenzpool von LicenseServer Lizenzstatus Aktivieren der gewünschten Lizenz Nächste Schritte Laden einer Lizenzdatei in den Lizenzpool von LicenseServer Nachdem Sie von Altova eine Lizenzdatei erhalten haben, müssen Sie diese im Altova LicenseServer laden. (Beschreibung siehe unten). Jede Lizenzdatei kann je nach Kauf eine oder mehrere Lizenzen enthalten. Wenn Sie eine Lizenzdatei laden, werden alle darin enthaltenen Lizenzen am Server geladen und können einem bei diesem LicenseServer registrierten AltovaProdukt zugewiesen werden. Alle geladenen Lizenzen aus einer oder mehreren Lizenzdateien und für alle Altova-Produkte werden am LicenseServer in einem Lizenz-Pool gesammelt. Der LizenzPool wird auf der LicenseServer-Konfigurationsseite auf dem Register "License Pool" (Abbildung unten) angezeigt. Lizenzdateien werden über die Funktion "Upload" auf dem Register "License Pool" (siehe Abbildung unten) in den LicenseServer geladen. Klicken Sie auf die Schaltfläche Browse und wählen Sie die gewünschte Lizenzdatei aus. Der Lizenzdateiname wird im Textfeld "Upload License File" angezeigt und die Schaltfläche Upload wird aktiv. Klicken Sie auf die Schaltfläche Upload, um die Lizenzdatei zu laden. Alle Lizenzen in der Datei werden geladen und auf dem Register "License Pool" angezeigt. In der Abbildung unten sehen Sie mehrere Lizenzen, die aus mehreren Lizenzdateien geladen wurden.

72 64 Lizenzierung Altova LicenseServer Lizenzstatus Es gibt die folgenden Lizenzstatuswerte: Activating: Nachdem eine Lizenz in den Lizenzpool von LicenseServer hochgeladen wurde, werden die Lizenzdaten dazu zur Überprüfung, Authentifizierung und Aktivierung der geladenen Lizenz an den Master Licensing Server unter altova.com weitergeleitet, um die Einhaltung des Altova Lizenzvertrags zu überwachen. Währenddessen - die Dauer kann je nach Verbindung und Netzwerkverkehr zwischen 30 Sekunden und einigen Minuten variieren - wird der Status als Activating...angezeigt. Failed Verification: Falls keine Verbindung zum Master Licensing Server unter altova.com hergestellt werden konnte, wird der Status der Lizenz im Pool als Failed Verification angezeigt. Überprüfen Sie in diesem Fall Ihre Internetverbindung und die Firewall-Einstellungen, um sicherzustellen, dass LicenseServer eine Verbindung zum Master Licensing Server unter altova.com herstellen kann. Active: Sobald die Lizenz authentifiziert und aktiviert wurde, ändert sich der Status im Pool in Active. Inactive: Wenn eine Lizenz überprüft wurde, aber auf einem anderen LicenseServer im Netzwerk vorhanden ist, wird der Status im Pool als Inactive angezeigt. Der Status Inactive kann auch zustande kommen, wenn eine Lizenz im Lizenzpool vom Administrator manuell deaktiviert wurde. Block ed: Eine Lizenz erscheint im Lizenzpool als Block ed, wenn es ein Problem mit der Authentifizierung der Lizenz gab und der Master License Server unter altova.com die Verwendung der Lizenz nicht gestattet. Dies kann der Fall sein, wenn der Lizenzvertrag nicht eingehalten wurde, zu viele Lizenzen verwendet werden oder andere

73 Lizenzierung Altova LicenseServer 65 Lizenzverletzungen festgestellt wurden. Wird eine Lizenz mit dem Status Block ed angezeigt, wenden Sie sich bitte mit Ihren Lizenzdaten und anderen relevanten Daten an den Altova Support. Eine Übersicht über die Statuswerte finden Sie in der folgenden Tabelle: Status Bedeutung Activating... Nach dem Laden werden die Lizenzdaten zur Überprüfung an altova.com gesendet. Aktualisieren Sie den Browser, um den aktualisierten Status zu sehen. Die Überprüfung und Aktivierung kann einige Minuten dauern. Failed Verification Es konnte keine Verbindung zu altova.com hergestellt werden. Nachdem eine Verbindung hergestellt wurde, starten Sie den Dienst entweder neu oder aktivieren Sie die Lizenz (über die Schaltfläche Activate). Active Die Überprüfung war erfolgreich, die Lizenz ist aktiv. Inactive Die Überprüfung war erfolgreich, aber die Lizenz wird derzeit auf einem anderen LicenseServer im Netzwerk verwendet. Lizenzen können über die Schaltfläche Deactivate deaktiviert werden. Block ed Die Überprüfung war negativ. Die Lizenz ist ungültig und wurde blockiert. Wenden Sie sich an den Altova Support Anmerkung: Nachdem die Lizenz zur Überprüfung an altova.com gesendet wurde, muss der Browser aktualisiert werden, damit Sie den aktualisierten Status sehen. Die Überprüfung und Aktivierung kann einige Minuten dauern. Anmerkung: Falls keine Verbindung zu altova.com hergestellt werden konnte, wird der Status als Failed Verification angezeigt. Nachdem eine Verbindung hergestellt wurde, starten Sie den Dienst entweder neu oder versuchen Sie, die Lizenz (über die Schaltfläche Activate) zu aktivieren. Anmerkung: Wenn eine Lizenz den Status Inactive oder Block ed erhält, wird eine Meldung mit einer Erklärung dazu zum Meldungs-Log hinzugefügt. Nur eine aktive Lizenz kann einem Produkt zugewiesen werden. Eine inaktive Lizenz kann aktiviert oder aus dem Lizenz-Pool gelöscht werden. Wenn eine Lizenz aus dem Lizenz-Pool gelöscht wurde, kann sie erneut durch Laden der darin enthaltenen Lizenzdatei in den Pool geladen werden. Wenn eine Lizenzdatei aktualisiert wird, werden nur die Lizenzen darin, die sich noch nicht im Pool befinden, in den Pool geladen. Um eine Lizenz zu aktivieren, zu deaktivieren oder zu löschen, wählen Sie sie aus und klicken Sie auf die Schaltfläche Activate, Deactivate bzw. Delete. Aktivieren der gewünschten Lizenz(en) Damit Sie einem Altova-Produkt eine Lizenz zuweisen können, muss sie aktiv sein. Wenn sie inaktiv ist, wählen Sie sie aus und klicken Sie auf Activate.

74 66 Lizenzierung Altova LicenseServer Nächste Schritte Nachdem Sie die Lizenzdatei in den LicenseServer geladen und sichergestellt haben, dass sie aktiv ist, gehen Sie folgendermaßen vor: Registrieren Sie das Altova Server-Produkt (FlowForce Server, MapForce Server, StyleVision Server) auf dem LicenseServer. Wenn Sie dies bereits vor dem Laden der Lizenz getan haben, können Sie nun damit beginnen, Lizenzen zuzuweisen. Weisen Sie Ihrem beim LicenseServer registrierten Altova-Produkt eine Lizenz zu. Registrieren von Produkten Bevor Sie einem Altova Server-Produkt eine Lizenz zuweisen können, müssen Sie die Produktinstallation am LicenseServer registrieren. Die Registrierung wird vom Altova ServerProdukt aus durchgeführt und das Verfahren ist unterschiedlich, je nachdem, ob das ServerProdukt eine Web-Benutzeroberfläche hat oder ob es über die Befehlszeile ausgeführt wird. Für die Registrierung benötigen Sie den Server-Namen oder die IP-Adresse des Rechners, auf dem LicenseServer installiert ist. In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie Sie die verschiedenen Altova Server-Produkte registrieren: Registrieren von FlowForce Server Registrieren von MapForce Server Registrieren von StyleVision Server Registrieren von RaptorXML(+XBRL) Server Registrieren von MobileTogether Server Registrieren von FlowForce Server In diesem Abschnitt werden folgende Schritte beschrieben: Methoden, um FlowForce Server zu registrieren Aufrufen der FlowForce Server Setup-Seite (Windows) Aufrufen der FlowForce Server Setup-Seite (Linux) Registrieren von FlowForce Server über die Setup-Seite Registrieren von FlowForce Server über das FlowForce CLI (Windows) Registrieren von FlowForce Server über das FlowForce CLI (Linux) Nächste Schritte Methoden, um FlowForce Server zu registrieren FlowForce Server kann auf folgende Arten auf dem LicenseServer registriert werden. über die FlowForce Server Setup-Seite über das FlowForce CLI (Windows) über das FlowForce CLI (Linux)

75 Lizenzierung Altova LicenseServer 67 Aufrufen der FlowForce Server Setup-Seite (Windows) Die FlowForce Server Setup-Seite kann auf zwei Arten aufgerufen werden: Über das Menü Start: Start 2015 FlowForce Server Setup-Seite Über Altova ServiceController: Klicken Sie in der Task-Leiste auf das ServiceControllerSymbol und wählen Sie im angezeigten Menü den Eintrag Altova FlowForce Web Setup. Daraufhin wird die FlowForce Server Setup-Seite (Abbildung oben) aufgerufen. Aufrufen der FlowForce Server Setup-Seite (Linux) Nachdem Sie FlowForce Server unter Linux installiert haben (eine Beschreibung dazu finden Sie in der Benutzerdokumentation zu FlowForce Server), starten Sie FlowForce Web Server mit dem folgenden Befehl als Dienst: sudo /etc/init.d/flowforcewebserver start Im Terminal-Fenster wird eine Meldung, die die URL der FlowForce Server Setup-Seite enthält, angezeigt: FlowForceWeb running on Geben Sie die URl in die Adressleiste eines Browsers ein und drücken Sie die Eingabetaste, um die FlowForce Server Setup-Seite aufzurufen (Abbildung unten). Registrieren von FlowForce Server über die Setup-Seite Auf der Setup-Seite (Abbildung unten) (Anleitung zum Aufruf siehe oben) wird Im Feld LicenseServer angegeben, bei welchem Altova LicenseServer der FlowForce Server registriert werden soll.

76 68 Lizenzierung Altova LicenseServer Der gewünschte LicenseServer kann auf zwei verschiedene Arten definiert werden. Sie können nach Altova LicenseServern suchen, die derzeit auf dem Netzwerk verfügbar sind, d.h. die gerade ausgeführt werden. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche Search for Altova LicenseServers (in der Abbildung unten gelb mark iert). Daraufhin wird eine Liste aller auf dem Netzwerk verfügbaren Altova LicenseServer zurückgegeben. Ein LicenseServer ist ausgewählt (Abbildung unten) und die anderen stehen in der Dropdown-Liste der Auswahlliste zur Verfügung. Wählen Sie den LicenseServer aus, auf dem Ihre FlowForce Lizenz gespeichert ist.

77 Lizenzierung Altova LicenseServer 69 Alternativ dazu können Sie die Adresse des LicenseServers in das Feld LicenseServer eingeben. Wenn die aktuell ausgeführten LicenseServer auch in Form einer DropdownListe zur Verfügung stehen, klicken Sie auf die Schaltfläche Manually Enter Address, um eine Adresse in das Feld "LicenseServer" eingeben zu können. Nachdem Sie den LicenseServer definiert haben, klicken Sie auf Register with LicenseServer. Die Altova Server-Applikation wird beim angegebenen LicenseServer registriert und die Konfigurationsseite dieses LicenseServers wird in einem Browser geöffnet, wobei das Register "Server Management" (Abbildung unten) aktiv ist. Anmerkung: Sie müssen unter Umständen die Anzeige von Popup-Fenstern gestatten, damit die LicenseServer Konfigurationsseite angezeigt wird.

78 70 Lizenzierung Altova LicenseServer In der Abbildung oben wurden drei Altova Produkte beim Altova LicenseServer unter DOC.altova.com registriert. Wie man eine Lizenz zuweist, ist im nächsten Abschnitt Zuweisen von Lizenzen zu registrierten Produkten beschrieben. Registrieren von FlowForce Server über das FlowForce CLI (Windows) Auf Windows-Rechnern, kann FlowForce Server auch über die Befehlszeile (CLI) auf einem LicenseServer in Ihrem Netzwerk registriert werden. Verwenden Sie dazu den Befehl licenseserver: FlowForceServer licenseserver Server-Or-IP-Address Wenn LicenseServer z.b. unter ausgeführt wird, so registrieren Sie FlowForce Server mit dem folgenden Befehl: FlowForceServer licenseserver localhost Wenn FlowForce Server zusammen im Paket mit anderen Altova Server-Produkten installiert wurde, werden bei der Registrierung von FlowForce Server automatisch auch die Altova ServerProdukte registriert. Nachdem Sie FlowForce Server erfolgreich registriert haben, können Sie zu LicenseServer wechseln und FlowForce Server eine Lizenz zuweisen. Eine Beschreibung dazu finden Sie im Abschnitt Zuweisen von Lizenzen zu registrierten Produkten. Registrieren von FlowForce Server über das FlowForce CLI (Linux) Auf Linux-Rechnern kann FlowForce Server mit dem Befehl licenseserver des FlowForce Server CLI am LicenseServer registriert werden. Beachten Sie, dass FlowForce Server mit root-rechten gestartet werden muss. sudo /opt/altova/flowforceserver2015/bin/flowforceserver licenseserver localhost In der Befehlszeile oben ist localhost der Name des Servers, auf dem LicenseServer installiert ist. Beachten Sie, dass der Pfad der ausführbaren Datei von FlowForce Server der folgende ist: /opt/altova/mapforceserver2015/bin Nachdem Sie FlowForce Server erfolgreich registriert haben, können Sie zu LicenseServer wechseln und FlowForce Server eine Lizenz zuweisen. Eine Beschreibung dazu finden Sie im Abschnitt Zuweisen von Lizenzen zu registrierten Produkten. Nächste Schritte Nachdem Sie Ihr Altova-Produkt am LicenseServer registriert haben, gehen Sie folgendermaßen vor:

79 Lizenzierung Altova LicenseServer Wenn Sie die Lizenzdatei(en) mit der/den Lizenzen noch nicht am LicenseServer geladen haben (siehe vorheriger Abschnitt Laden von Lizenzen in LicenseServer), laden Sie sie jetzt und überprüfen Sie, ob die gewünschte Lizenz aktiv ist. Falls Sie das bereits getan haben, fahren Sie mit dem nächsten Schritt, der Zuweisung der Lizenzen fort. Weisen Sie Ihrem beim LicenseServer registrierten Altova-Produkt eine Lizenz zu. Registrieren von MapForce Server In diesem Abschnitt werden folgende Schritte beschrieben: Registrieren von MapForce Server über FlowForce Server (Windows) Registrieren des eigenständigen MapForce Server-Produkts (Windows) Registrieren von MapForce Server (Linux) Nächste Schritte MapForce Server kann als Teil des FlowForce Server Pakets oder als eigenständiges ServerProdukt installiert werden. In beiden Fällen muss es am Altova LicenseServer registriert werden. Erst dann können Sie dem Produkt über den LicenseServer eine Lizenz zuweisen. Auf WindowsSystemen können Sie MapForce Server als Teil der FlowForce-Installation installieren. Wenn MapForce Server auf Windows-Systemen im Rahmen des FlowForce Server-Pakets installiert wurde, wird das Produkt automatisch registriert, wenn FlowForce auf dem LicenseServer registriert wird. Auf Linux-Systemen müssen die beiden Produkte separat installiert werden. Wenn MapForce Server nach FlowForce Server installiert wird, wird das Produkte automatisch registriert, wenn FlowForce Server registriert wird, doch wenn MapForce Server vor FlowForce Server installiert wird, müssen Sie beide Produkte separat registrieren. Registrieren von MapForce Server über FlowForce Server (Windows) MapForce Server ist zusammen in einem Paket mit FlowForce Server enthalten. Wenn daher FlowForce Server auf einem Altova LicenseServer in Ihrem Netzwerk installiert wird, wird auch MapForce Server automatisch auf dem LicenseServer registriert. Eine Beschreibung zum Registrieren von FlowForce Server finden Sie in der Dokumentation zu und im Abschnitt Registrieren von FlowForce Server am LicenseServer. Nachdem Sie das Produkt registriert haben, können Sie LicenseServer aufrufen und MapForce Server eine Lizenz zuweisen. Eine Beschreibung dazu finden Sie im Abschnitt Zuweisen von Lizenzen zu registrierten Produkten. Registrieren des eigenständigen MapForce Server-Produkts (Windows) Wenn Sie MapForce Server als eigenständiges Paket installiert haben, müssen Sie das Produkt auf einem Altova LicenseServer in Ihrem Netzwerk registrieren und ihm über den Altova LicenseServer eine Lizenz zuweisen. Sie können MapForce Server über seine Befehlszeilenschnittstelle (CLI) mit Hilfe des Befehls licenseserver registrieren.

80 72 Lizenzierung Altova LicenseServer MapForceServer licenseserver Server-Or-IP-Address Wenn LicenseServer z.b. unter ausgeführt wird, so registrieren Sie MapForce Server mit dem folgenden Befehl: MapForceServer licenseserver localhost Nachdem Sie MapForce Server erfolgreich registriert haben, können Sie LicenseServer aufrufen und StyleVision Server eine Lizenz zuweisen. Eine Beschreibung dazu finden Sie im Abschnitt Zuweisen von Lizenzen zu registrierten Produkten. Registrieren von MapForce Server (Linux) Auf Linux-Rechnern kann MapForce Server mit dem Befehl licenseserver des MapForce Server CLI am LicenseServer registriert werden. Beachten Sie, dass MapForce Server mit root-rechten gestartet werden muss. sudo /opt/altova/mapforceserver2015/bin/mapforceserver licenseserver localhost In der Befehlszeile oben ist localhost der Name des Servers, auf dem LicenseServer installiert ist. Beachten Sie, dass der Pfad der ausführbaren Datei von MapForce Server der folgende ist: /opt/altova/mapforceserver2015/bin Nachdem Sie MapForce Server erfolgreich registriert haben, können Sie zu LicenseServer wechseln und MapForce Server eine Lizenz zuweisen. Eine Beschreibung dazu finden Sie im Abschnitt Zuweisen von Lizenzen zu registrierten Produkten. Nächste Schritte Nachdem Sie Ihr Altova-Produkt am LicenseServer registriert haben, gehen Sie folgendermaßen vor: Wenn Sie die Lizenzdatei(en) mit der/den Lizenzen noch nicht am LicenseServer geladen haben (siehe vorheriger Abschnitt Laden von Lizenzen in LicenseServer), laden Sie sie jetzt und überprüfen Sie, ob die gewünschte Lizenz aktiv ist. Falls Sie das bereits getan haben, fahren Sie mit dem nächsten Schritt, der Zuweisung der Lizenzen fort. Weisen Sie Ihrem beim LicenseServer registrierten Altova-Produkt eine Lizenz zu. Registrieren von StyleVision Server In diesem Abschnitt werden folgende Schritte beschrieben: Registrieren von StyleVision Server über FlowForce (Windows) Registrieren des eigenständigen StyleVision Server-Produkts (Windows) Registrieren von StyleVision Server (Linux) Nächste Schritte

81 Lizenzierung Altova LicenseServer 73 StyleVision Server kann als Teil des FlowForce Server Pakets oder als eigenständiges ServerProdukt installiert werden. In beiden Fällen muss es am Altova LicenseServer registriert werden. Erst dann können Sie dem Produkt über den LicenseServer eine Lizenz zuweisen. Wenn StyleVision Server auf Windows-Systemen im Rahmen des FlowForce Server-Pakets installiert wurde, wird das Produkt automatisch registriert, wenn FlowForce registriert wird. Auf LinuxSystemen wird StyleVision Server nur dann automatisch bei der Registrierung von FlowForce Server registriert, wenn es nach FlowForce Server installiert wurde. Registrieren von StyleVision Server über FlowForce (Windows) StyleVision Server ist zusammen in einem Paket mit FlowForce Server enthalten. Wenn daher FlowForce Server auf einem Altova LicenseServer in Ihrem Netzwerk installiert wird, wird auch StyleVision Server automatisch auf dem LicenseServer registriert. Eine Beschreibung zum Registrieren von FlowForce Server finden Sie in der Dokumentation zu und im Abschnitt Registrieren von FlowForce Server am LicenseServer. Nachdem Sie das Produkt registriert haben, können Sie LicenseServer aufrufen und StyleVision Server eine Lizenz zuweisen. Eine Beschreibung dazu finden Sie im Abschnitt Zuweisen von Lizenzen zu registrierten Produkten. Registrieren des eigenständigen StyleVision Server-Produkts (Windows) Wenn Sie StyleVision Server als eigenständiges Paket unter Windows installiert haben, müssen Sie das Produkt auf einem Altova LicenseServer in Ihrem Netzwerk registrieren und ihm über den Altova LicenseServer eine Lizenz zuweisen. Sie können StyleVision Server über seine Befehlszeilenschnittstelle (CLI) mit Hilfe des Befehls licenseserver registrieren. StyleVisionServer licenseserver [options] Server-Or-IP-Address Wenn LicenseServer z.b. unter ausgeführt wird, so registrieren Sie StyleVision Server mit dem folgenden Befehl: StyleVisionServer licenseserver localhost Nachdem Sie StyleVision Server erfolgreich registriert haben, können Sie LicenseServer aufrufen und StyleVision Server eine Lizenz zuweisen. Eine Beschreibung dazu finden Sie im Abschnitt Zuweisen von Lizenzen zu registrierten Produkten. Registrieren von StyleVision Server (Linux) Auf Linux-Rechnern kann StyleVision Server mit dem Befehl licenseserver des StyleVision Server CLI am LicenseServer registriert werden. Beachten Sie, dass StyleVision Server mit root-

82 74 Lizenzierung Altova LicenseServer Rechten gestartet werden muss. sudo /opt/altova/stylevisionserver2015/bin/stylevisionserver licenseserver localhost In der Befehlszeile oben ist localhost der Name des Servers, auf dem LicenseServer installiert ist. Beachten Sie, dass der Pfad der ausführbaren Datei von StyleVision Server der folgende ist: /opt/altova/stylevisionserver2015/bin Nachdem Sie StyleVision Server erfolgreich registriert haben, können Sie zu LicenseServer wechseln und StyleVision Server eine Lizenz zuweisen. Eine Beschreibung dazu finden Sie im Abschnitt Zuweisen von Lizenzen zu registrierten Produkten. Nächste Schritte Nachdem Sie Ihr Altova-Produkt am LicenseServer registriert haben, gehen Sie folgendermaßen vor: Wenn Sie die Lizenzdatei(en) mit der/den Lizenzen noch nicht am LicenseServer geladen haben (siehe vorheriger Abschnitt Laden von Lizenzen in LicenseServer), laden Sie sie jetzt und überprüfen Sie, ob die gewünschte Lizenz aktiv ist. Falls Sie das bereits getan haben, fahren Sie mit dem nächsten Schritt, der Zuweisung der Lizenzen fort. Weisen Sie Ihrem beim LicenseServer registrierten Altova-Produkt eine Lizenz zu. Registrieren von RaptorXML(+XBRL) Server In diesem Abschnitt werden folgende Schritte beschrieben: Registrieren von RaptorXML(+XBRL) Server (Windows) Registrieren von RaptorXML(+XBRL) Server (Linux) Nächste Schritte RaptorXML(+XBRL) Server muss auf dem Server-Rechner oder in dem Netzwerk installiert werden, mit dem LicenseServer verbunden ist, und anschließend als Dienst gestartet werden. Anschließend muss das Produkt auf dem LicenseServer registriert werden. Erst danach kann dem Produkt über LicenseServer eine Lizenz zugewiesen werden. In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie Sie RaptorXML(+XBRL) Server auf dem LicenseServer registrieren. Registrieren von RaptorXML(+XBRL) Server (Windows) Sie können RaptorXML(+XBRL) Server mit dem Befehl licenseserver über seine Befehlszeilenschnittstelle (CLI) registrieren: RaptorXML Server: RaptorXML+XBRL Server: RaptorXML licenseserver Server-Or-IP-Address RaptorXMLXBRL licenseserver Server-Or-IP-Address

83 Lizenzierung Altova LicenseServer 75 Wenn LicenseServer z.b. unter ausgeführt wird, so registrieren Sie RaptorXML (+XBRL) Server mit dem folgenden Befehl: RaptorXML Server: RaptorXML licenseserver localhost RaptorXML+XBRL Server: RaptorXMLXBRL licenseserver localhost Nachdem Sie RaptorXML(+XBRL) Server registriert haben, können Sie LicenseServer aufrufen und RaptorXML(+XBRL) Server eine Lizenz zuweisen. Eine Beschreibung dazu finden Sie im Abschnitt Zuweisen von Lizenzen zu registrierten Produkten. Registrieren von RaptorXML(+XBRL) Server (Linux) Auf Linux-Rechnern kann RaptorXML(+XBRL) Server mit dem Befehl licenseserver des RaptorXML(+XBRL) Server CLI am LicenseServer registriert werden. Beachten Sie, dass RaptorXML(+XBRL) Server mit root-rechten gestartet werden muss. sudo /opt/altova/raptorxmlserver2015/bin/raptorxmlserver licenseserver localhost sudo /opt/altova/raptorxmlxbrlserver2015/bin/raptorxmlxbrlserver licenseserver localhost In der Befehlszeile oben ist localhost der Name des Servers, auf dem LicenseServer installiert ist. Beachten Sie, dass der Pfad der ausführbaren Datei von RaptorXML(+XBRL) Server der folgende ist: /opt/altova/raptorxmlserver2015/bin /opt/altova/raptorxmlxbrlserver2015/bin Nachdem Sie RaptorXML(+XBRL) Server erfolgreich registriert haben, können Sie zu LicenseServer wechseln und RaptorXML(+XBRL) Server eine Lizenz zuweisen. Eine Beschreibung dazu finden Sie im Abschnitt Zuweisen von Lizenzen zu registrierten Produkten. Nächste Schritte Nachdem Sie Ihr Altova-Produkt am LicenseServer registriert haben, gehen Sie folgendermaßen vor: Wenn Sie die Lizenzdatei(en) mit der/den Lizenzen noch nicht am LicenseServer geladen haben (siehe vorheriger Abschnitt Laden von Lizenzen in LicenseServer), laden Sie sie jetzt und überprüfen Sie, ob die gewünschte Lizenz aktiv ist. Falls Sie das bereits getan haben, fahren Sie mit dem nächsten Schritt, der Zuweisung der Lizenzen fort. Weisen Sie Ihrem beim LicenseServer registrierten Altova-Produkt eine Lizenz zu.

84 76 Lizenzierung Altova LicenseServer Registrieren von MobileTogether Server Um MobileTogether Server zu starten, klicken Sie in der Taskleiste auf das ServiceController Symbol, platzieren Sie den Mauszeiger im daraufhin angezeigten Menü (siehe Abbildung unten) über Altova MobileTogether Server und wählen Sie aus dem Untermenü den Befehl Start Service aus. Wenn MobileTogether Server bereits ausgeführt wird, ist die Option Start Service deaktiviert. Registrieren von MobileTogether Server über: das Register "Einstellungen" der MobileTogether Server Web-Schnittstelle: (i) Starten Sie MobileTogether Server über den ServiceController (siehe vorhergehender Punk t); (ii) Geben Sie Ihr Passwort ein, um die Setup-Seite aufzurufen; (iii) Wählen Sie den Namen oder die Adresse des LicenseServers aus und klicken Sie auf Auf LicenseServer registrieren. das CLI (die Befehlszeilenschnittstelle) mit dem Befehl licenseserver: MobileTogetherServer licenseserver [options] ServerName-Or-IP-Address Wenn z.b. localhost der Name des Servers ist, auf dem LicenseServer installiert ist: MobileTogetherServer licenseserver localhost Nachdem Sie MobileTogether Server erfolgreich registriert haben, rufen Sie das Register "Server Management" der Konfigurationsseite von LicenseServer auf, um MobileTogether Server eine Lizenz zuzuweisen. Zuweisen von Lizenzen zu registrierten Produkten In diesem Abschnitt werden folgende Schritte beschrieben: Vor dem Zuweisen einer Lizenz Das Register "Server Management" Symbole auf dem Register "Server Management" Anmerkung zu Kernen und Lizenzen Zuweisen eine Lizenz Aufheben der Registrierung von Produkten am LicenseServer Vor dem Zuweisen einer Lizenz

85 Lizenzierung Altova LicenseServer 77 Bevor Sie einem Altova-Produkt eine Lizenz zuweisen können, stellen Sie sicher, dass: die entsprechende Lizenz in den Lizenzpool von LicenseServer geladen wurde und dass die Lizenz aktiv ist. Ihr Altova-Produkt beim LicenseServer registriert wurde. Das Register "Server Management" Die Lizenzzuweisung erfolgt auf dem Register "Server Management" der LicenseServerKonfigurationsseite (Abbildung unten). In der Abbildung sehen Sie, dass drei Altova-Produkte beim LicenseServer registriert sind. (Da MapForce Server und StyleVision Server mit FlowForce Server gebündelt sind, werden bei der Registrierung von FlowForce Server beim LicenseServer automatisch auch MapForce Server und StyleVision Server registriert. Wenn FlowForce Server registriert wurde, müssen die beiden anderen Produkte nicht mehr separat registriert werden.) Beachten Sie zum Register "Server Management" die folgenden Punkte: Jedes Produkt wird unter dem Namen seines Client-Rechners aufgelistet. In der Abbildung oben ist ein Client-Rechner namens Doc.altova.com aufgelistet. Unter diesem Namen (Doc.altova.com) sind drei Altova-Produkte auf dem LicenseServer registriert.

86 78 Lizenzierung Altova LicenseServer Wenn ein auf einem anderen Client-Rechner installiertes Altova-Produkt bei diesem LicenseServer registriert ist, so wird dieser Client-Rechner mit seinen registrierten Produkten ebenfalls auf dem Register "Server Management" aufgelistet. Jedes registrierte Altova-Produkt auf einem Client-Rechner hat seinen eigenen Keycode Eintrag, d.h. den Keycode aus einer Lizenz. Der Keycode eines registrierten Produkts wird durch klicken auf die Schaltfläche Edit assigned Licenses (siehe Symbolliste unten) und Auswahl der erforderlichen Lizenzen aus den im Lizenzpool für das Produkt (z.b. FlowForce Server) verfügbaren Lizenzen zugewiesen. Eine ausführlichere Anleitung dazu finden Sie weiter unten. Außerdem gibt es zu jedem Produkt eine Zeile, in der angegeben wird, wie viele CPUKerne für dieses Produkt auf diesem Client lizenziert werden müssen. Wenn die Anzahl der lizenzierten Kerne kleiner als die erforderliche Anzahl ist, wird diese Information rot markiert (siehe Abbildung oben). (Die Anzahl der zu lizenzierenden CPU-Kerne entspricht der Anzahl der CPU-Kerne auf diesem Client. Diese Zahl wird von LicenseServer vom Client-Rechner abgerufen.) Wenn auf demselben Rechner mehrere Versionen eines einzigen Produkts (z.b. StyleVision Server 2013 und StyleVision Server 2014) installiert wurden und wenn jede dieser Installationen auf einem einzigen LicenseServer registriert wurde, so werden diese Mehrfachregistrierungen auf dem Register "Server Management" zu einer einzigen Registrierung zusammengefasst und als nur eine Registrierung angezeigt. Wenn dieser einzigen Registrierung eine Lizenz zugewiesen wird, werden alle Installationen zu dieser Registrierung lizenziert. Es können jedoch auf dem Client-Rechner nur mehrere Instanzen einer einzigen Installation gleichzeitig ausgeführt werden. So können etwa mehrere Instanzen von StyleVision Server 2013 oder mehrere Instanzen von StyleVision Server 2014 gleichzeitig ausgeführt werden, nicht aber eine Instanz von StyleVision Server 2013 und eine Instanz von StyleVision Server Beachten Sie, dass neu installierte Versionen zuerst registriert werden müssen, bevor sie ausgeführt werden können. Neue Versionen von Altova Server-Produkten können nur mit der Version von LicenseServer lizenziert werden, die zum Zeitpunkt der Produkt-Release die neueste ist, jedoch funktionieren ältere Versionen von Altova Server-Produkten mit neueren Versionen des LicenseServer. Wenn Sie daher eine neue Version eines Altova-Produkts installieren und Ihre aktuelle LicenseServer-Version nicht die neueste ist, deinstallieren Sie die ältere Version von LicenseServer und installieren Sie die neueste Version. Alle Registrierungsund Lizenzierungsdaten aus Ihrer alten Version von LicenseServer werden bei der Deinstallation in einer Datenbank auf dem Server gespeichert und automatisch in die neuere Version importiert.) (Welche LicenseServer-Version für eine bestimmte Version eines Server-Produkts benötigt wird, wird während der Installation des Server-Produkts angezeigt. Sie können diese Version von LicenseServer zusammen mit dem ServerProdukt installieren. Die Nummer der aktuell installierten LicenseServer-Version wird am unteren Rand der LicenseServer-Konfigurationsseite angezeigt.) Symbole auf dem Register "Server Management" Edit Assigned Licenses. (Zugewiesene Lizenzen bearbeiten) Steht für jedes Produkt zur Verfügung. Ruft das Dialogfeld "Manage Licenses" auf, in dem dem Produkt neue Lizenzen zugewiesen und bereits zugewiesene bearbeitet werden können. Show Licenses. (Lizenzen anzeigen) Wird zu jeder Lizenz angezeigt. Damit wechseln Sie zum Register "License Pool", wo die ausgewählte Lizenz markiert wird, damit Sie die Lizenzdetails lesen können.

87 Lizenzierung Altova LicenseServer 79 Unregister This Product. (Registrierung für dieses Produkt aufheben) Steht für jedes Produkt zur Verfügung. Die Registrierung des ausgewählten Produkts (auf dem ausgewählten Client-Rechner) wird beim LicenseServer aufgehoben. Anmerkung zu Prozessorkernen und Lizenzen Die Lizenzierung von Altova Server-Produkten basiert mit Ausnahme von MobileTogether Server*** auf der Anzahl der auf dem Produktrechner verfügbaren Prozessorkerne. So hat z.b. ein DualCore-Prozessor zwei Prozessorkerne, ein Quad-Core-Prozessor hat vier Kerne, ein Hexa-CoreProzessor hat sechs Kerne, usw. Die Anzahl der für ein Produkt auf einem bestimmten ServerRechner lizenzierten Kerne muss größer oder gleich der Anzahl der auf diesem Server verfügbaren Kerne sein, unabhängig davon, ob es sich um einen physischen Rechner oder eine Virtual Machine handelt. Wenn ein Server z.b. acht Kerne hat (ein Octa-Core-Prozessor), müssen Sie eine Lizenz für mindestens acht Kerne erwerben. Sie können Lizenzen auch kombinieren, um das Produkt für die entsprechende Anzahl von Kernen zu lizenzieren. So können z.b. anstelle einer Lizenz für 8 Kerne auch zwei Lizenzen für 4 Kerne für einen Octa-Core-Prozessor verwendet werden. Wenn Sie einen Server-Rechner mit eine großen Anzahl von CPU-Kernen verwenden, aber nur geringe Datenmengen verarbeiten müssen, können Sie auch eine Virtual Machine erstellen, der eine geringere Anzahl an Kernen zugewiesen ist und eine Lizenz für diese Anzahl an Kernen erwerben. In diesem Fall ist die Verarbeitungsgeschwindigkeit natürlich geringer als bei Verwendung aller Kerne des Rechners. Anmerkung: Jede Lizenz kann immer nur für einen Client gleichzeitig verwendet werden, selbst wenn die Lizenzkapazität noch nicht ausgeschöpft ist. Wenn z.b. eine 10-KernLizenz für einen Client-Rechner mit 6 CPU-Kernen verwendet wird, so können die Lizenzen für die restlichen 4 Kerne nicht gleichzeitig für einen anderen Client-Rechner verwendet werden. *** MobileTogether Server-Lizenzen werden auf Basis der Anzahl der Benutzer, d.h. auf Basis der Clients, die auf MobileTogether Server zugreifen, zugewiesen. Zuweisen einer Lizenz Um einem registrierten Produkt eine Lizenz zuzuweisen, klicken Sie auf die Schaltfläche Edit Assigned Licenses dieses Produkts. Daraufhin wird das Dialogfeld "Manage Licenses" (Abbildung unten) aufgerufen.

88 80 Lizenzierung Altova LicenseServer Beachten Sie zu den im Dialogfeld "Manage Licenses" angezeigten Lizenzen die folgenden Punkte: Das zu lizenzierende Produkt wird links oben im Dialogfeld angeführt. In der Abbildung oben ist dies Im Dialogfeld werden alle derzeit aktiven Lizenzen für dieses Produkt im Lizenzpool angezeigt. In unserer Abbildung befinden sich vier derzeit aktive FlowForce Server Lizenzen im Lizenzpool.LicenseServer erkennt automatisch anhand jeder Lizenz im Pool, für welches Altova-Produkt sie ausgestellt wurde. Die Lizenzen in der Abbildung oben gelten für 3 CPU-Kerne, 2 CPU-Kerne, 4 CPU-Kerne bzw. 4 CPU-Kerne. Sie müssen die Anzahl der Prozessorkerne auf dem Server, auf dem das Altova ServerProdukt installiert wurde, kennen. Wenn der Rechner einen Dual-Core-Prozessor hat, benötigen Sie eine Lizenz für 2 Kerne (Anzahl der CPU-Kerne). Dabei könnte es sich in der Liste in der Abbildung oben z.b. um die zweite Lizenz handeln. Sie können Lizenzen auch kombinieren. Wenn der Rechner z.b. einen Octa-Core-Prozessor hat (acht Kerne), können Sie zwei Lizenzen für 4 Kerne kombinieren, z.b. die dritte und vierte Lizenz in der Liste in der Abbildung oben. Im Dialogfeld "Manage Licenses" werden nur aktive Lizenzen für dieses Produkt aufgelistet. Lizenzen für andere Altova-Produkte werden nicht aufgelistet. Lizenzen, die bereits z.b. einer anderen Installation dieses Produkts im Netzwerk zugewiesen wurden, sind mit einem Häkchen versehen. Nur freie Lizenzen, die mit keinem Häkchen versehen sind, können ausgewählt werden. Mit CPU cores wird angegeben, für wie viele CPU-Kerne eine Lizenz gültig ist. Wenn Sie am Lizenzpool Änderungen vornehmen möchten, z.b. um eine Lizenz zu laden, zu aktivieren, zu deaktivieren oder zu löschen, klicken Sie auf die Schaltfläche Go to License Pool.

89 Lizenzierung Altova LicenseServer 81 Wählen Sie die gewünschte Lizenz aus. Die Lizenz wird mit einem Häkchen versehen. Die Gesamtanzahl der CPU-Kerne, für die diese Lizenz für dieses Produkt auf diesem Client gültig ist, wird im linken oberen Bereich des Dialogfelds als Max licensed CPU cores aufgelistet (siehe Abbildung oben). Sie können mehr Lizenzen auswählen, wenn das installierte Produkt auf diesem Client für mehr CPU-Kerne lizenziert werden soll. In diesem Fall wird unter Max licensed CPU cores die Summe aller CPU-Kerne aller ausgewählten Lizenzen angegeben. Klicken Sie nach Auswahl der Lizenz(en) auf Apply Changes. Daraufhin wird/werden die Lizenz(en) diesem Produkt zugewiesen und auf dem Register "Server Management" angezeigt (siehe Abbildung unten). In der Abbildung unten sehen Sie, dass (dem Client-Rechner Doc.altova.com) eine 2-Kern-Lizenz für zugewiesen wurde. Aufheben der Registrierung für Produkte Jedes bei LicenseServer registrierte Altova-Produkt wird auf dem Register "Server Management" unter dem Namen seines Client-Rechners aufgelistet. Rechts daneben befindet sich ein Unregister Symbol. Klicken Sie darauf, um die Registrierung für das Produkt aufzuheben. Wenn dem Produkt eine Lizenz zugewiesen wurde, wird die Zuweisung beendet, sobald die Registrierung für das Produkt aufgehoben wird. Um die Registrierung für alle Produkte aufzuheben, klicken Sie am unteren Rand des Registers "Server Management" auf die Schaltfläche Unregister Server and All Products (siehe erste Abbildung in diesem Abschnitt). Um ein Produkt erneut zu registrieren, gehen Sie zur Vorkonfigurationsseite des Produkts.

90 82 Lizenzierung Referenz zur Konfigurationsseite Altova LicenseServer Die LicenseServer-Konfigurationsseite ist die Administratorschnittstelle zu LicenseServer (WebBenutzeroberfläche). Sie dient zum Verwalten von LicenseServer und zum Lizenzieren von AltovaProdukten (FlowForce Server, MapForce Server, StyleVision Server, RaptorXML(+XBRL) Server), die auf dem LicenseServer registriert wurden. Die LicenseServer-Konfigurationsseite wird über einen Webbrowser aufgerufen. Eine Beschreibung, wie Sie die Konfigurationsseite aufrufen, finden Sie in den Abschnitten Öffnen der LicenseServer-Konfigurationsseite (Windows) und Öffnen der LicenseServer-Konfigurationsseite (Linux). Dieser Abschnitt ist eine Benutzerreferenz zur Konfigurationsseite und ist nach den Registern der Konfigurationsseite gegliedert: License Pool Server Management Server Monitoring Settings Messages, Log Out Eine schrittweise Anleitung zum Zuweisen von Lizenzen über LicenseServer finden Sie im Abschnitt Zuweisen von Lizenzen. License Pool In diesem Abschnitt werden folgende Schritte beschrieben: Laden einer Lizenz Lizenzstatus Aktivieren, Deaktivieren und Löschen einer Lizenz Symbole auf dem Register "License Pool" Lizenzinformationen Anmerkung zu Prozessorkernen und Lizenzen Auf dem Register License Pool werden alle derzeit auf dem LicenseServer gespeicherten Lizenzen angezeigt (siehe Abbildung unten). Wenn eine Lizenzdatei über die Schaltfläche Upload auf dieser Seite in den LicenseServer geladen wird, werden alle in der Lizenzdatei enthaltenen Lizenzen in den Lizenzpool auf dem Server gestellt und auf der Seite "License Pool" angezeigt. Auf der Seite "License Pool" werden Informationen über alle Lizenzen, die sich derzeit auf dem LicenseServer befinden, angezeigt, sodass Sie einen Überblick über alle Altova-Produktlizenzen haben. Sie können ausgewählte Lizenzen auf dieser Seite auch aktivieren, deaktivieren und löschen.

91 Lizenzierung Altova LicenseServer 83 Laden einer Lizenz Um eine Lizenzdatei, die Sie von der Altova GmbH für Ihr Altova Server-Produkt erhalten haben, zu laden, klicken Sie auf die Schaltfläche Browse, navigieren Sie zur Lizenzdatei und wählen Sie sie aus. Sobald Sie auf Upload klicken, werden alle in der Lizenzdatei enthaltenen Lizenzen in den Lizenzpool platziert und auf der Seite "License Pool" (Abbildung oben) angezeigt. Neu hochgeladene Lizenzen werden automatisch aktiviert und ihr Status wird auf Active gesetzt. Lizenzstatus Es gibt die folgenden Lizenzstatuswerte: Activating: Nachdem eine Lizenz in den Lizenzpool von LicenseServer hochgeladen wurde, werden die Lizenzdaten dazu zur Überprüfung, Authentifizierung und Aktivierung der geladenen Lizenz an den Master Licensing Server unter altova.com weitergeleitet, um die Einhaltung des Altova Lizenzvertrags zu überwachen. Währenddessen - die Dauer kann je nach Verbindung und Netzwerkverkehr zwischen 30 Sekunden und einigen Minuten variieren - wird der Status als Activating...angezeigt. Failed Verification: Falls keine Verbindung zum Master Licensing Server unter altova.com hergestellt werden konnte, wird der Status der Lizenz im Pool als Failed Verification angezeigt. Überprüfen Sie in diesem Fall Ihre Internetverbindung und die Firewall-Einstellungen, um sicherzustellen, dass LicenseServer eine Verbindung zum Master Licensing Server unter altova.com herstellen kann. Active: Sobald die Lizenz authentifiziert und aktiviert wurde, ändert sich der Status im Pool in Active.

92 84 Lizenzierung Altova LicenseServer Inactive: Wenn eine Lizenz überprüft wurde, aber auf einem anderen LicenseServer im Netzwerk vorhanden ist, wird der Status im Pool als Inactive angezeigt. Der Status Inactive kann auch zustande kommen, wenn eine Lizenz im Lizenzpool vom Administrator manuell deaktiviert wurde. Block ed: Eine Lizenz erscheint im Lizenzpool als Block ed, wenn es ein Problem mit der Authentifizierung der Lizenz gab und der Master License Server unter altova.com die Verwendung der Lizenz nicht gestattet. Dies kann der Fall sein, wenn der Lizenzvertrag nicht eingehalten wurde, zu viele Lizenzen verwendet werden oder andere Lizenzverletzungen festgestellt wurden. Wird eine Lizenz mit dem Status Block ed angezeigt, wenden Sie sich bitte mit Ihren Lizenzdaten und anderen relevanten Daten an den Altova Support. Eine Übersicht über die Statuswerte finden Sie in der folgenden Tabelle: Status Bedeutung Activating... Nach dem Laden werden die Lizenzdaten zur Überprüfung an altova.com gesendet. Aktualisieren Sie den Browser, um den aktualisierten Status zu sehen. Die Überprüfung und Aktivierung kann einige Minuten dauern. Failed Verification Es konnte keine Verbindung zu altova.com hergestellt werden. Nachdem eine Verbindung hergestellt wurde, starten Sie den Dienst entweder neu oder aktivieren Sie die Lizenz (über die Schaltfläche Activate). Active Die Überprüfung war erfolgreich, die Lizenz ist aktiv. Inactive Die Überprüfung war erfolgreich, aber die Lizenz wird derzeit auf einem anderen LicenseServer im Netzwerk verwendet. Lizenzen können über die Schaltfläche Deactivate deaktiviert werden. Block ed Die Überprüfung war negativ. Die Lizenz ist ungültig und wurde blockiert. Wenden Sie sich an den Altova Support Anmerkung: Nachdem die Lizenz zur Überprüfung an altova.com gesendet wurde, muss der Browser aktualisiert werden, damit Sie den aktualisierten Status sehen. Die Überprüfung und Aktivierung kann einige Minuten dauern. Anmerkung: Falls keine Verbindung zu altova.com hergestellt werden konnte, wird der Status als Failed Verification angezeigt. Nachdem eine Verbindung hergestellt wurde, starten Sie den Dienst entweder neu oder versuchen Sie, die Lizenz (über die Schaltfläche Activate) zu aktivieren. Anmerkung: Wenn eine Lizenz den Status Inactive oder Block ed erhält, wird eine Meldung mit einer Erklärung dazu zum Meldungs-Log hinzugefügt. Nur eine aktive Lizenz kann einem Produkt zugewiesen werden. Eine inaktive Lizenz kann aktiviert oder aus dem Lizenz-Pool gelöscht werden. Wenn eine Lizenz aus dem Lizenz-Pool gelöscht wurde, kann sie erneut durch Laden der darin enthaltenen Lizenzdatei in den Pool geladen werden. Wenn eine Lizenzdatei aktualisiert wird, werden nur die Lizenzen darin, die sich noch nicht im Pool befinden, in den Pool geladen. Um eine Lizenz zu aktivieren, zu deaktivieren oder zu löschen, wählen Sie sie aus und klicken Sie auf die Schaltfläche Activate, Deactivate bzw. Delete.

93 Lizenzierung Altova LicenseServer 85 Verbindung zum Master Licensing Server unter altova.com Altova LicenseServer muss in Verbindung mit dem Master Licensing Server unter altova.com stehen, um Lizenzdaten überprüfen und authentifizieren und die Einhaltung der Altova-Lizenzverträge fortlaufend überwachen zu können. Diese Verbindung erfolgt über HTTPS über den Port 443. Wenn der Altova LicenseServer nach dem ersten Herstellen einer Verbindung zum altova.com Master Licensing Server länger als 5 Tage (=120 Stunden) keine Verbindung mehr zum Master LicenseServer herstellen kann, lässt der Altova LicenseServer die Verwendung von Altova Software-Produkten, die mit dem Altova LicenseServer in Verbindung stehen, nicht mehr zu. Wenn die Verbindung zum altova.com Master-Server verloren geht, wird dies auf dem Register "Messages" der Konfigurationsseite von LicenseServer protokolliert. Außerdem kann der Administrator den Altova LicenseServer so konfigurieren, dass automatisch eine entsprechende Benachrichtigung gesendet wird, wenn die Verbindung zu altova.com unterbrochen wird. Die Benachrichtigungseinstellungen werden auf der Seite "Configuration" auf dem Register "Settings" vorgenommen. Aktivieren, Deaktivieren und Löschen einer Lizenz Eine aktive Lizenz kann durch Auswahl der Lizenz und Klicken auf Deactivate deaktiviert werden. Eine inaktive Lizenz kann aktiviert (Schaltfläche Activate) oder gelöscht (Schaltfläche Delete) werden. Wenn eine Lizenz gelöscht wird, wird sie aus dem Lizenzpool entfernt. Eine gelöschte Lizenz kann durch Laden der Lizenzdatei, die sie enthält, wieder zum Lizenzpool hinzugefügt werden. Wenn eine Lizenzdatei erneut hochgeladen wird, werden nur Lizenzen, die sich noch nicht im Lizenzpool befinden, zum Lizenzpool hinzugefügt; Lizenzen, die sich bereits im Pool befinden, werden nicht erneut hinzugefügt. Symbole auf dem Register "License Pool" Edit Assigned Licenses. Wird (in der Spalte "Assignments") zu jeder Lizenz angezeigt. Ruft das Dialogfeld Manage Licenses auf, in dem Sie dem Produkt neue Lizenzen zuweisen und zugewiesene Lizenzen ändern können.. Show License Information. Wird (in der Spalte "Assignments") zu jeder Lizenz angezeigt. Liefert Informationen zu den derzeit aktiven Clients. Lizenzinformationen Es werden die folgenden Informationen zur Lizenz angezeigt: Status: Es gibt die folgenden Werte: Failed Verification Activating Active Inactive Block ed. Siehe Lizenzstatus oben. Name, Company: Der Name und die Firma, die auf der Lizenz eingetragen sind. Diese

94 86 Lizenzierung Altova LicenseServer Informationen wurden zum Zeitpunkt des Kaufs übermittelt. Product, Edition, Version: Die Version und Edition des lizenzierten Produkts. Key, Expires in days, SMP (days left): Der Lizenzschlüssel, mit dem das Produkt aktiviert wird und die Anzahl der verbleibenden Tage bis zum Ablauf der Lizenz. Jedes lizenzierte Produkt wird mit einem Support- und Wartungspaket (SMP), das eine bestimmte Anzahl von Tagen gültig ist, geliefert. In der Spalte SMP wird angegeben, wie lange das SMP noch gültig ist. Users CPU Cores: Die Anzahl der Benutzer oder CPU-Kerne, für die die Lizenz ausgestellt wurde. Im Fall des Altova-Produkts MobileTogether Server werden die Lizenzen auf Basis der Anzahl der MobileTogether Clients, die mit MobileTogether Server verbunden werden, zugewiesen. Im Fall aller anderen Altova Server-Produkte werden die Lizenzen auf Basis der CPU-Kerne zugewiesen (siehe Anmerk ung unten). Assignments: Zugriff auf die Bearbeitungsdialogfelder und die Informationen zu einzelnen Lizenzen. Anmerkung zu Prozessorkernen und Lizenzen Die Lizenzierung von Altova Server-Produkten basiert mit Ausnahme von MobileTogether Server*** auf der Anzahl der auf dem Produktrechner verfügbaren Prozessorkerne. So hat z.b. ein DualCore-Prozessor zwei Prozessorkerne, ein Quad-Core-Prozessor hat vier Kerne, ein Hexa-CoreProzessor hat sechs Kerne, usw. Die Anzahl der für ein Produkt auf einem bestimmten ServerRechner lizenzierten Kerne muss größer oder gleich der Anzahl der auf diesem Server verfügbaren Kerne sein, unabhängig davon, ob es sich um einen physischen Rechner oder eine Virtual Machine handelt. Wenn ein Server z.b. acht Kerne hat (ein Octa-Core-Prozessor), müssen Sie eine Lizenz für mindestens acht Kerne erwerben. Sie können Lizenzen auch kombinieren, um das Produkt für die entsprechende Anzahl von Kernen zu lizenzieren. So können z.b. anstelle einer Lizenz für 8 Kerne auch zwei Lizenzen für 4 Kerne für einen Octa-Core-Prozessor verwendet werden. Wenn Sie einen Server-Rechner mit eine großen Anzahl von CPU-Kernen verwenden, aber nur geringe Datenmengen verarbeiten müssen, können Sie auch eine Virtual Machine erstellen, der eine geringere Anzahl an Kernen zugewiesen ist und eine Lizenz für diese Anzahl an Kernen erwerben. In diesem Fall ist die Verarbeitungsgeschwindigkeit natürlich geringer als bei Verwendung aller Kerne des Rechners. Anmerkung: Jede Lizenz kann immer nur für einen Client gleichzeitig verwendet werden, selbst wenn die Lizenzkapazität noch nicht ausgeschöpft ist. Wenn z.b. eine 10-KernLizenz für einen Client-Rechner mit 6 CPU-Kernen verwendet wird, so können die Lizenzen für die restlichen 4 Kerne nicht gleichzeitig für einen anderen Client-Rechner verwendet werden. *** MobileTogether Server-Lizenzen werden auf Basis der Anzahl der Benutzer, d.h. auf Basis der Clients, die auf MobileTogether Server zugreifen, zugewiesen. Server Management In diesem Abschnitt werden folgende Schritte beschrieben: Symbole auf dem Register "Server Management" Zuweisen von Lizenzen

95 Lizenzierung Altova LicenseServer 87 Ein einziger Client, der unter verschiedenen Namen registriert ist Anfordern einer Testlizenz Aufheben der Registrierung für Produkte Auf dem Register Server Management (Abbildung unten) können Sie registrierten Produkten Lizenzen zuweisen. Beachten Sie zum Register "Server Management" die folgenden Punkte: Jedes Produkt wird unter dem Namen seines Client-Rechners aufgelistet. In der Abbildung oben sehen Sie einen Client-Rechner namens Doc.altova.com, auf dem drei Altova-Produkte installiert sind, die am LicenseServer registriert wurden. Wenn auf diesem LicenseServer ein Altova-Produkt auf einem anderen Client-Rechner registriert wird, so wird auch dieser Client-Rechner mit seinen registrierten Produkten auf dem Register "Server Management" aufgelistet. Jedes registrierte Altova-Produkt auf einem Client-Rechner hat seinen eigenen Keycode Eintrag, der den Keycode einer Lizenz enthält. Um den Keycode eines registrierten Produkts zuzuweisen, klicken Sie auf die dazugehörige Schaltfläche Edit Assigned

96 88 Lizenzierung Altova LicenseServer Licenses und wählen Sie die erforderliche Lizenz aus den im Lizenzpool für dieses Produkt (z.b. FlowForce Server) verfügbaren Lizenzen aus. Eine ausführlichere Beschreibung zu diesem Verfahren finden Sie weiter unten. Außerdem gibt es zu jedem Produkt (mit Ausnahme von MobileTogether Server) eine Zeile, in der angegeben wird, wie viele CPU-Kerne für dieses Produkt auf diesem Client lizenziert werden müssen. Wenn die Anzahl der lizenzierten Kerne geringer ist als die erforderliche Anzahl, werden diese Informationen rot markiert (siehe Abbildung oben). Die Anzahl der zu lizenzierenden CPU-Kerne entspricht der Anzahl der CPU-Kerne auf diesem Client. Diese Zahl wird von LicenseServer vom Client-Rechner abgerufen. Single-Thread-Ausführung Wenn im Lizenzpool eine Lizenz für nur einen Prozessorkern verfügbar ist, können Sie einem Rechner mit mehreren Kernen diese Lizenz für einen Kern zuweisen. In diesem Fall führt der Rechner das Produkt an einem einzigen Kern aus. Dadurch verlangsamt sich die Verarbeitungsgeschwindigkeit, da kein Multi-Threading (welches bei mehreren Prozessorkernen möglich wäre) zur Verfügung steht. Das Produkt wird auf diesem Rechner im Single Thread-Modus ausgeführt. Um einem Mehrkernrechner eine Lizenz für nur einen Kern zuzuweisen, aktivieren Sie für das entsprechende Produkt das Kontrollkästchen Limit to single thread execution. Symbole auf dem Register "Server Management" Edit Assigned Licenses. (Zugewiesene Lizenzen bearbeiten) Steht für jedes Produkt zur Verfügung. Ruft das Dialogfeld "Manage Licenses" auf, in dem dem Produkt neue Lizenzen zugewiesen und bereits zugewiesene bearbeitet werden können. Show Licenses. (Lizenzen anzeigen) Wird zu jeder Lizenz angezeigt. Damit wechseln Sie zum Register "License Pool", wo die ausgewählte Lizenz markiert wird, damit Sie die Lizenzdetails lesen können. Unregister This Product. (Registrierung für dieses Produkt aufheben) Steht für jedes Produkt zur Verfügung. Die Registrierung des ausgewählte Produkts (auf dem ausgewählten Client-Rechner) wird beim LicenseServer aufgehoben. Zuweisen einer Lizenz Um einem registrierten Produkt eine Lizenz zuzuweisen, klicken Sie auf die Schaltfläche Edit Assigned Licenses dieses Produkts. Daraufhin wird das Dialogfeld "Manage Licenses" (Abbildung unten) aufgerufen.

97 Lizenzierung Altova LicenseServer 89 Klicken Sie nach Auswahl der Lizenz(en) auf Apply Changes. Daraufhin wird/werden die Lizenz(en) diesem Produkt zugewiesen und auf dem Register "Server Management" angezeigt (siehe Abbildung unten). Ein einziger Client, der unter verschiedenen Namen registriert ist Wenn ein Client-Rechner mehr als einmal auf dem LicenseServer registriert wurde, wird er unter Umständen auf dem Register "Server Management" in Form mehrerer Einträge unter mehreren Namen aufgelistet. Dies kann z.b. vorkommen, wenn ein Rechner mit dem Host-Namen in einer anderen Form erneut registriert wurde. Um sicherzustellen, dass demselben unter unterschiedlichen Namen registrierten Rechner nicht mehrere Lizenzen zugewiesen werden, sollten Sie die Registrierung für überflüssige ClientRechner-Einträge aufheben. Klicken Sie dazu für diese Rechner auf die Schaltfläche Unregister server and all products. (Bitte beachten Sie: In dieser Dok umentation werden Rechner, die eigentlich Server ihrer eigenen Produk te sind, als Client-Rechner von LicenseServer behandelt). Außerdem kann es zu Lizenzkonflikten kommen, wenn dieselbe Lizenz demselben Rechner unter seinen verschiedenen Namen mehrmals zugewiesen ist. Um diese beiden Situationen zu vermeiden (überflüssige Lizenzen und mehrfache Zuweisungen einer einzigen Lizenz), wird

98 90 Lizenzierung Altova LicenseServer empfohlen, überzählige Registrierungen eines einzigen Client-Rechners zu entfernen. Im Folgenden sehen Sie, in welcher Form ein Rechnername auf dem Register "Server Management" aufgelistet werden kann: Host-Name mit Domänenname (der vollqualifizierte Domänenname FQDN) wie z.b.: "win80-x64_1.my.domain.com" oder "Doc3.my.domain.com". Der Name wird in dieser Form aufgeführt, wenn der Host-Name des Rechners (mit oder ohne die Domänendaten) als Argument des CLI-Befehls licenseserver, mit dem das Serverprodukt auf dem LicenseServer registriert wird, übergeben wird. Beispiel: <AltovaServerProduct> licenseserver Doc3. Dabei wird ein FQDN wie z.b. der folgende erzeugt: Doc3.my.domain.com. Ein FQDN wird auch erzeugt, wenn auf Windows 7-Systemen localhost als Host-Name angegeben wird.. Host-Name ohne Domänenname. Beispiel: "win80-x64_1" oder "Doc3". In dieser Form wird der Name auf Windows 8-Systemen angeführt, wenn als Rechnername localhost verwendet wird.. localhost. In manchen Fällen wird auch localhost als Rechnername angezeigt. Anmerkung: Wenn ein Rechner bei Installation eines Altova-Server-Produkts auf WindowsRechnern automatisch auf dem LicenseServer registriert wird, verwendet das Installationsprogramm localhost als Rechnernamen. Anfordern einer Testlizenz Sie können für jedes der auf dem LicenseServer registrierten Altova-Produkte eine kostenlose 30Tage-Testlizenz anfordern. Klicken Sie dazu am unteren Rand des Registers "Server Management" auf die Schaltfläche Request Evaluation Licenses. Daraufhin wird ein Dialogfeld mit einer Liste der auf dem LicenseServer registrierten Altova Server-Produkte (auf diesem ClientRechner) angezeigt. Versehen Sie die Produkte, für die Sie eine Testlizenz anfordern möchten, mit einem Häkchen, füllen Sie anschließend die Registrierungsfelder aus und senden Sie die Anfrage ab. Sie erhalten daraufhin eine mit der/den 30-Tage-Testlizenzen von Altova. Die Anzahl der Prozessorkerne, für die die Lizenz pro Produkt gültig ist, entspricht genau der Anzahl der für das zum Zeitpunkt der Anforderung für das Produkt benötigten Anzahl. Speichern Sie die Lizenzen und laden Sie sie in den Lizenzpool. Aufheben der Registrierung für Produkte Jedes auf dem LicenseServer registrierte Altova-Produkt wird auf dem Register "Server Management" unter dem Namen seines Client-Rechners aufgelistet. Rechts daneben befindet sich ein Unregister Symbol. Klicken Sie darauf, um die Registrierung für das Produkt aufzuheben. Wenn dem Produkt eine Lizenz zugewiesen wurde, wird die Zuweisung beendet, sobald die Registrierung für das Produkt aufgehoben wird. Um die Registrierung für alle Produkte aufzuheben, klicken Sie am unteren Rand des Registers "Server Management" auf die Schaltfläche Unregister Server and All Products (siehe erste Abbildung in diesem Abschnitt).

99 Lizenzierung Altova LicenseServer 91 Um ein Produkt erneut auf dem LicenseServer zu registrieren, gehen Sie zur Setup-Seite dieses Produkts oder rufen Sie sein CLI auf und registrieren Sie das Produkt. Siehe: Registrieren von FlowForce Server, Registrieren von MapForce Server, Registrieren von StyleVision Server und Registrieren von RaptorXML(+XBRL) Server. Nähere Informationen finden Sie im Abschnitt Zuweisen von Lizenzen zu registrierten Produkten. Server Monitoring Das Register Server Monitoring enthält eine Übersicht über die Server, auf denen derzeit lizenzierte Altova Produkte ausgeführt werden. Das Register enthält Produktinformationen zusammen mit Informationen über Benutzer und Lizenzen. Anmerkung: Failover LicenseServer arbeiten mit Client-Applikationen ab Version 2015r3; ältere Clients werden im primären LicenseServer markiert angezeigt (siehe Abbildung oben). Settings In diesem Abschnitt werden folgende Schritte beschrieben: Failover LicenseServer-Einstellungen Netzwerkeinstellungen Benachrichtigungseinstellungen Diverse Einstellungen Im Folgenden finden Sie eine Beschreibung des Registers Settings (Einstellungen). Darauf können Sie die folgenden Einstellungen vornehmen: das Passwort, mit dem Sie sich auf dem LicenseServer einloggen. Geben Sie das gewünschte Passwort ein und klicken Sie auf Change Password. Testen Sie die Verbindung durch Klicken auf Test Connection to Altova. Beachten Sie, dass neue Einstellungen vor Prüfen der Verbindung (durch Klicken auf die Schaltfläche Speichern) gespeichert werden müssen. Die Schaltfläche Test Connection to Altova ist während des Überprüfungsvorgangs deaktiviert und wird erst aktiv, sobald die Überprüfung beendet worden ist. Client-Statistiken die Netzwerkeinstellungen für die webbasierte Konfigurationsseite (Web UI), der für die Internetverbindung verwendete Proxy-Server (falls verwendet) und die Einstellungen für LicenseServer. Diese Einstellungen sind weiter unten unter Netzwerkeinstellungen beschrieben. Die -Server-Einstellungen und die -Adresse, an die bei Bedarf LicenseServerBenachrichtigungen gesendet werden sollen. Diese Einstellungen sind weiter unten unter

100 92 Lizenzierung Altova LicenseServer Benachrichtigungseinstellungen beschrieben. Nachdem Sie eine Einstellung geändert haben, kicken Sie am unteren Rand der Seite auf Save. Geänderte Einstellungen werden erst nach dem Speichern aktiv. Failover LicenseServer-Einstellungen Sie können einen zweiten LicenseServer konfigurieren, der einspringt, wenn der primäre LicenseServer nicht mehr zur Verfügung steht. Dieser zweite LicenseServer wird als Failover LicenseServer bezeichnet. Um einen LicenseServer als Failover LicenseServer einzurichten, gehen Sie folgendermaßen vor: Installieren Sie LicenseServer wie im Abschnitt "Installation" beschrieben. Aktivieren Sie den Modus Failover LicenseServer, indem Sie das entsprechende Optionsfeld aktivieren (siehe Abbildung oben). (Standardmäßig ist der Modus Primary LicenseServer (primärer LicenseServer) eingestellt.) Geben Sie im Dialogfeld "Find Primary LicenseServer", das daraufhin angezeigt wird (Abbildung unten), den primären LicenseServer ein, für den dieser Failover LicenseServer als Backup eingerichtet werden soll. Sie haben dazu zwei Möglichkeiten: (i) Klicken Sie auf Search for LicenseServers und wählen Sie anschließend in der Auswahlliste den gewünschten LicenseServer, für den ein Backup eingerichtet werden soll, aus der Liste

101 Lizenzierung Altova LicenseServer 93 der gefundenen LicenseServer aus; (ii) Klicken Sie auf Manually Enter Address und geben Sie die Adresse des gewünschten LicenseServer manuell ein. Nachdem Sie den primären LicenseServer eingegeben haben, klicken Sie auf Connect to Primary LicenseServer. 4. Daraufhin wird ein Dialogfeld angezeigt, in dem Sie aufgefordert werden, zu bestätigen, dass der aktuelle LicenseServer als Failover LicenseServer des soeben ausgewählten primären LicenseServer verwendet wird. Wenn Sie dies bestätigen, werden alle installierten Lizenzen und registrierten Clients entfernt. Klicken Sie zur Bestätigung auf Yes. Sobald ein Failover LicenseServer konfiguriert wurde, wird am oberen Rand des primären LicenseServer und des Failover LicenseServer eine Meldung über deren jeweiligen Modus angezeigt. In den beiden Abbildungen unten sehen Sie zuerst den Failover LicenseServer und dann den primären LicenseServer. Beachten Sie die folgenden Punkte: Nachdem ein Failover LicenseServer konfiguriert wurde, synchronisiert er in regelmäßigen Abständen alle Lizenzen, registrierten Clients und Lizenzvereinbarungen mit denen des primären LicenseServer. Wenn der primäre LicenseServer ausfällt, übernimmt der Failover LicenseServer die Rolle des LicenseServer. Sobald der primäre LicenseServer wieder zur Verfügung steht, übernimmt dieser wieder die Kontrolle. Alle Änderungen im Zusammenhang mit Lizenzen, die während dieses Zeitraums vorgenommen wurden, gehen verloren, wenn der primäre LicenseServer wieder übernimmt. Der Failover LicenseServer stellt Lizenzen nur für Clients ab Version 2015 rel 3 zur Verfügung. Ältere Clients werden auf dem Register Server Monitoring des primären LicenseServer (Abbildung unten) entsprechend gekennzeichnet. Wir empfehlen Ihnen, Ihre Client Applikationen auf Version 2015 rel 3 oder höher zu aktualisieren, falls Sie die Failover LicenseServer-Funktion verwenden möchten.

102 94 Lizenzierung Altova LicenseServer Netzwerkeinstellungen Ein Administrator kann Netzwerkadressen für die LicenseServer-Konfigurationsseite und LicenseServer definieren: Web UI: Als zulässige IP-Adressen können alle Schnittstellen und IP-Adressen auf diesem Rechner oder nur eine fixe Adresse definiert werden. Die Ports können entweder dynamisch ermittelt werden oder fix sein. Dadurch können die verschiedensten IP-

103 Lizenzierung Altova LicenseServer 95 Adressen:Port-Einstellungen konfiguriert werden. Die Standardporteinstellung ist Proxy Server (verfügbar ab v1.3): Wenn für die Internetverbindung ein Proxy-Server verwendet wird, müssen die Informationen des Proxy-Servers im Bereich "Proxy Server" (siehe Abbildung oben) eingegeben werden. Andernfalls können das Feld "Proxy Server" leer bleiben. Um für LicenseServer einen Proxy-Server konfigurieren, geben Sie den Host-Namen des Proxy-Servers und, falls erforderlich, eine Port-Nummer ein. Falls für den Proxy-Server keine Authentifizierung benötigt wird, so können die Felder User Name und Password leer bleiben. License Service: Der Rechner, auf dem License Server installiert ist, kann über eine oder mehrere Netzwerkschnittstellen mit mehreren Netzwerken verbunden werden. In jedem Netzwerk wird der License Server-Rechner an seinem Host-Namen und seiner IP-Adresse erkannt. In der Einstellung License Service können Sie einstellen, auf welchen Netzwerken der License Service zur Verfügung steht. Bei Auswahl der Option "localhost" steht der Service nur auf dem lokalen Rechner zur Verfügung. Verwenden Sie bei Auflistung von Hostnamen und/oder IP-Adressen eine kommagetrennte Liste ohne Leerzeichen (z.b.: hostname1,ipaddress1,hostname2). Die Port-Nummer ist fix und lautet Standardmäßig erlauben diese Einstellungen den unbeschränkten Zugriff auf LicenseServer und seine Konfigurationsseite über das Netzwerk, mit dem LicenseServer verbunden ist. Wenn Sie den Zugriff auf LicenseServer oder seine Konfigurationsseite einschränken möchten, geben Sie die entsprechenden Einstellungen ein und klicken Sie auf Save. Führen Sie einen Verbindungstest durch (siehe oben), um zu überprüfen, ob die Einstellungen korrekt sind. Benachrichtigungseinstellungen Der Altova License Server muss eine aufrechte Verbindung zum altova.com Server haben. Wenn die Verbindung länger als 24*5 Stunden (5 Tage) unterbrochen ist, vergibt der LicenseServer keine Lizenzen mehr, sodass Arbeitssitzungen mit Altova-Produkten, die bei LicenseServer registriert sind, unterbrochen werden könnten. Wenn die Verbindung unterbrochen wird, kann eine Warnungsnachricht an eine -Adresse gesendet werden. Die Einstellungen, um Benachrichtigungen an die -Adresse des Administrators zu senden, werden im Bereich "Alert Mail" (siehe Abbildung unten) vorgenommen.

104 96 Lizenzierung Altova LicenseServer SMTP Host und SMTP Port sind die Zugriffseinstellungen des -Servers, von dem aus die gesendet wird. User Authentication und User Password sind die Anmeldeinformationen des Benutzers, mit denen er auf den -Server zugreift. In das Feld From wird die -Adresse eingetragen, von der aus die gesendet wird. In das Feld To wird die -Adresse des Empfängers eingetragen. Klicken Sie, wenn Sie mit dem Konfigurieren fertig sind, auf Save. Nachdem Sie die Alert MailEinstellungen gespeichert haben, werden bei jedem wichtigen Ereignis, wie z.b. wenn eine Verbindung zu altova.com unterbrochen ist, -Benachrichtigungen an den Administrator gesendet. Diese Ereignisse werden auch auf dem Register "Messages" protokolliert, wo Sie das Log ansehen können. Diverse Einstellungen Show hints for receiving and deploying evaluation licenses Wenn Sie dieses Kontrollkästchen (siehe Abbildung oben) aktivieren, wird im oberen Bereich der

105 Lizenzierung Altova LicenseServer 97 Konfigurationsseite eine kurze Anleitung zum Testen und Bereitstellen von Evaluierungslizenzen angezeigt. Send a warning if contact with a running product is lost Wenn die Verbindung zu einem lizenzierten laufenden Produkt unterbrochen wird, wird von der Von-Adresse an die An-Adresse eine Warnungsmeldung gesendet. Messages, Log Out Auf dem Register Messages werden alle Meldungen, die die Lizenzen im Lizenzpool des LicenseServers betreffen, angezeigt. Zu jeder Meldung gibt es eine Löschen-Schaltfläche, über die Sie diese Meldung löschen können. Das Register Log Out dient als Schaltfläche zum Ausloggen. Wenn Sie darauf klicken, werden Sie sofort ausgeloggt. Anschließend wird die Login-Maske angezeigt.

106 98 Lizenzierung Passwort zurücksetzen Altova LicenseServer Wenn Sie Ihr LicenseServer-Passwort vergessen haben, können Sie es über die CLI mit dem Befehl passwordreset auf die Standardeinstellung default zurücksetzen Öffnen Sie ein Befehlszeilenfenster. Wechseln Sie in das Verzeichnis, in dem das LicenseServer-Applikationspaket oder die ausführbare Datei installiert ist. Geben Sie den Befehl licenseserver passwordreset ein. Daraufhin wird das LicenseServer-Administrator-Passwort auf default zurückgesetzt. Sie können sich nun auf der Web-Verwaltungsoberfläche mit dem Passwort default einloggen.

107 Kapitel 5 Konfigurieren des Servers

108 100 Konfigurieren des Servers 5 Konfigurieren des Servers Dieser Abschnitt enthält eine Anleitung zur Konfiguration von FlowForce Server. Sie können die FlowForce Server-Einstellungen entweder über die Web-Verwaltungsschnittstelle oder durch Bearbeiten der FlowForce Server.ini-Dateien vornehmen. Einige Serverwartungs- oder Konfigurationsschritte können auch über die Befehlszeilenschnittstelle (siehe Befehlszeilenschnittstelle (CLI)) durchgeführt werden. Nach manueller Bearbeitung der.ini-dateien müssen Sie die FlowForce-Dienste eventuell manuell starten, damit die Einstellungen wirksam werden. Eine Anleitung dazu finden Sie in den folgenden Zusatzkapiteln: Starten und Beenden von Diensten (Linux) Starten und Beenden von Diensten (Mac) Starten und Beenden von Diensten (Windows)

109 Konfigurieren des Servers 5.1 FlowForce Server Applikationsdaten 101 FlowForce Server Applikationsdaten In diesem Kapitel wird der Inhalt des FlowForce Server Ordners "Application Data" beschrieben. Diese Informationen sind eventuell bei der manuellen Datenmigration auf eine neue FlowForce Server-Hauptversion oder, wenn Sie einige der FlowForce Server-Konfigurationseinstellungen durch Bearbeitung der.ini-dateien ändern möchten, nützlich. Im Ordner "Application Data" sind sowohl von FlowForce Server als auch seinen Benutzern generierte Daten wie z.b. Aufträge, Trigger, Systemfunktionen, Server-Logs und andere Dateien gespeichert. Der Ordner "Application Data" enthält auch eine Reihe von Stilkonfigurations-ini-Dateien. Administratoren können die.ini-konfigurationsdateien mit einem Texteditor bearbeiten, anstatt die Einstellungen über die Web-Verwaltungsschnittstelle oder die Befehlszeilenschnittstelle (CLI) zu ändern.. Der Pfad zum Ordner "Application Data" ist von Betriebssystem und Plattform abhängig und lautet folgendermaßen. Linux /var/opt/altova/flowforceserver2015 Mac /var/altova/flowforceserver2015 Windows XP C:\Dokumente und Einstellungen\Alle Benutzer \Application Data\Altova\FlowForceServer2015 Windows Vista, Windows 7, Windows 8 C:\ProgramData\Altova\FlowForceServer2015 In der folgenden Tabelle sind die Hauptdateien und Ordner im Ordner "Application Data" aufgelistet. flowforceserver.ini Enthält die globalen Konfigurationseinstellungen von FlowForce Server (derzeit die in den Server-Logs und Fehlermeldungen verwendete Sprache). flowforceweb.ini Enthält die globalen Konfigurationseinstellungen von FlowForce Web Server (derzeit die Sprache der WebVerwaltungsschnittstelle). flowforceweb.html Über die Seite "Setup" wird FlowForce Server auf Altova LicenseServer registriert. Hier werden auch die Standardadresse der Web-Verwaltungsschnittstelle und deren Port konfiguriert (siehe auch Öffnen der SetupSeite). Diese Seite wird neugeneriert, wenn Sie den FlowForce Web Server-Dienst neu starten. data/ffweb.log (oder data/ flowforce.log) Enthält die Log-Meldungen aus FlowForce Web Server und FlowForce Server. data/flowforce.db Dies ist die Datenbankdatei, in der das FlowForce ServerObjektsystem, die Benutzerdaten, aktiven Aufträge, Rollen und Anderes gespeichert ist.

110 102 Konfigurieren des Servers FlowForce Server Applikationsdaten data/flowforcelog.db Dies ist die Datenbankdatei, in der die FlowForce Server Logs gespeichert sind. data/flowforce.ini In dieser Konfigurationsdatei sind der Port und die listenschnittstellen von FlowForce Server definiert. data/flowforceweb.ini In dieser Konfigurationsdatei sind der Port und die listenschnittstellen von FlowForce Web Server definiert. data/files Hier sind die mit bereitgestellten Funktionen verknüpften Dateien gespeichert. data/logs Enthält die Resultate von Auftragsausführungsschritten. data/tmp Enthält temporäre Dateien. data/tools Wenn neben FlowForce Server andere AltovaServerprodukte (wie MapForce Server oder StyleVision Server) installiert sind, werden in diesem Verzeichnis.toolDateien gespeichert, mit Hilfe derer FlowForce Server mit diesen Produkten arbeiten kann. Wenn dieses Verzeichnis leer ist, können Sie ToolDateien manuell aus dem Installationsverzeichnis des jeweiligen Produkts in das Verzeichnis kopieren. Eventuell müssen Sie eine.tool-datei bearbeiten, um Umgebungsvariablen zu definieren, die unter Umständen zum Ausführen von MapForce Mappings oder StyleVision Transformationen benötigt werden (siehe Einrichten von Umgebungsvariablen).

111 Konfigurieren des Servers 5.2 Öffnen der Setup-Seite 103 Öffnen der Setup-Seite Auf der FlowForce Server Setup-Seite können Sie die Standard-Netzwerkadresse und den Port der Web-Verwaltungsschnittstelle definieren sowie die Netzwerkadresse von LicenseServer. Die Setup-Seite wird bei jedem Start des FlowForce Web Server-Dienstes neu generiert. Voraussetzungen Der FlowForce Web Server-Dienst muss gestartet werden, wenn er nicht bereits ausgeführt wird (Informationen zum Starten siehe Linux, Mac und Windows). Vergewissern Sie sich, dass die zufällig gewählte Port-Adresse, unter der FlowForce Web Server gestartet wurde, nicht von Ihrer Firewall blockiert wird. So öffnen Sie die Setup-Seite (Linux): Wählen Sie eine der folgenden Methoden: Wenn der Linux-Rechner einen GUI-Browser hat, führen Sie die Datei flowforceweb.html aus (Beachten Sie, dass Sie dafür root-rechte benötigen): file:///var/opt/altova/flowforceserver2015/flowforceweb.html Öffnen Sie die URL der Setup-Seite im Browser. Sie finden die Standard-URL in der Datei flowforceweb.html im Konfigurationsordner der Applikation (die URL hat das Format So öffnen Sie die Setup-Seite (Mac): Wählen Sie eine der folgenden Methoden: Doppelklicken Sie unter Applications auf das FlowForce Server-Symbol (Beachten Sie, dass Sie dafür Administratorrechte benötigen). Daraufhin wird die FlowForce ServerSetup-Seite im Web Browser geöffnet. Öffnen Sie die URL der Setup-Seite im Browser. Sie finden die Standard-URL in der Datei flowforceweb.html im Konfigurationsordner der Applikation (die URL hat das Format So öffnen Sie die Setup-Seite (Windows): Wählen Sie eine der folgenden Methoden: Klicken Sie im Infobereich des Systems auf das ServiceController-Symbol ( wählen Sie anschließend Altova FlowForce Web > Setup. ) und

112 104 Konfigurieren des Servers Öffnen der Setup-Seite Öffnen Sie die URL der Setup-Seite im Browser. Sie finden die Standard-URL in der Datei flowforceweb.html im Konfigurationsordner der Applikation (die URL hat das Format

113 Konfigurieren des Servers 5.3 Einstellen der Netzwerkadresse und des Ports 105 Einstellen der Netzwerkadresse und des Ports Standardmäßig wird die FlowForce Server Web-Verwaltungsschnittstelle unter <Serveradresse>:<ServerPort> ausgeführt. Wenn Sie die Web-Verwaltungsschnittstelle von einem Browser auf demselben Rechner aufrufen, lautet die Standard-URL localhost:8082. Eventuell müssen Sie die Standard-Adresse und den Standardport von FlowForce Server oder FlowForce Web Server allerdings ändern, wenn diese schon von anderen Diensten auf demselben Rechner verwendet werden. So konfigurieren Sie die Netzwerkadresse und den Port: Öffnen Sie die FlowForce Setup-Seite (siehe Öffnen der Setup-Seite). Definieren Sie die Bindungsadresse und den Port für den FlowForce Web Server. Standardmäßig steht die Web-Verwaltungsschnittstelle Benutzern auf allen Netzwerkschnittstellen auf Port 8082 zur Verfügung Definieren Sie optional die Standardzeitzone für die Web-Schnittstelle. Definieren Sie die Bindungsadresse und den Port für FlowForce Server. Die Standardeinstellung für den Server akzeptiert nur Anforderungen vom selben Rechner ( ) auf Port Wenn Sie Aufträge als Webservices über HTTP von entfernten Rechnern aus starten müssen, wählen Sie in der Auswahlliste Bindungsadresse "Alle Schnittstellen ( )" aus. Klicken Sie auf Einstellungen anwenden und FlowForce-Dienst neu starten. Daraufhin werden die FlowForce-Dienste neu gestartet und Ihr Browser wird zur LoginSeite dirigiert. 5.

114 106 Konfigurieren des Servers 5.4 Einstellen der Standardzeitzone Einstellen der Standardzeitzone Immer, wenn Sie Aufträge erstellen, für die zeitbasierte Trigger verwendet werden, müssen Sie die geltende Zeitzone definieren. Aus praktischen Gründen können Sie die zu verwendende Standardzeitzone global auf der Auftragskonfigurationsseite einstellen. So definieren Sie die Standardzeitzone: Klicken Sie auf Verwaltung. Klicken Sie auf Einstellungen. Wählen Sie unter Input-Format die Standardzeitzone aus. Klicken Sie auf Speichern.

115 Konfigurieren des Servers 5.5 Definieren der Mail-Parameter 107 Definieren der Mail-Parameter Wenn Sie Aufträge erstellen, bei denen s gesendet werden (d.h., wenn in einem Auftrag die vordefinierte FlowForce-Funktion /system/mail/send verwendet wird), müssen Sie die SMTPAdresse und den Port des Mail-Servers sowie die SMTP-Anmeldeinformationen konfigurieren. So ändern Sie die Mail-Einstellungen: Klicken Sie auf Verwaltung. Klicken Sie auf Einstellungen. Geben Sie unter SMTP-Server bzw. SMTP-Port den Namen bzw. Port des Mail-Servers ein. Wenn für Ihren SMTP-Server eine Authentifizierung erforderlich ist, klicken Sie auf das Symbol neben Benutzerauthentifizierung und geben Sie den Benutzernamen und das Passwort ein. Geben Sie optional einen RFC2822 kompatiblen Adresswert für die Mailbox in das Feld Standardabsender ein. Der hier eingegebene Wert wird als der Standard FromParameter der Funktion /system/mail/send verwendet.

116 108 Konfigurieren des Servers Ändern der Windows Active Directory-Einstellungen 5.6 Ändern der Windows Active Directory-Einstellungen Wenn FlowForce auf einem Windows-basierten Betriebssystem installiert ist, haben Sie die Möglichkeit, das Programm mit Windows Active Directory zu integrieren. Aus Sicht von FlowForce Server bedeutet die Integration mit Windows Active Directory Folgendes: Benutzer können sich mit ihrem Windows Benutzernamen und Passwort bei FlowForce Server einloggen. Ein Administrator kann entweder gestatten, dass sich bestehende Domain-Benutzer mit ihren Windows-Anmeldeinformationen bei FlowForce Server anmelden (d.h. dass die Benutzer implizit importiert werden), oder er kann Domain-Benutzer und Gruppen explizit in FlowForce Server importieren (siehe Importieren von Domain-Benutzern und Rollen). In beiden Fällen werden die importierten Windows-Konten auf den Benutzerverwaltungsseiten von FlowForce Server angezeigt. Auf diese Art kann ein Administrator Rechte und Berechtigungen auf dieselbe Art wie für die vordefinierten FlowForce Server-Konten auch für Windows-Gruppen- oder -Benutzerkonten hinzufügen oder entfernen (siehe Funktionsweise von Rechten und Funktionsweise von Berechtigungen). Ein Administrator kann FlowForce Server-Rollen auch einem WindowsGruppen- oder Benutzerkonto zuweisen (siehe Zuweisen von Rollen an Benutzer). Ein Administrator kann das Passwort von in FlowForce Server importieren WindowsBenutzern nicht umbenennen oder ändern. Ein Administrator kann die Mitgliedschaft von in FlowForce Server importierten WindowsGruppen nicht umbenennen oder ändern. Administratoren können importierte Windows-Konten von FlowForce Server löschen. Damit werden die Konten nicht aus der Windows Domain gelöscht. Auch die damit verknüpften Rechte werden dadurch nicht geändert. Wenn den importierten Windows-Konten FlowForce Server-Rechte zugewiesen sind, werden diese in den Rechteberichten angezeigt (siehe Anzeigen von Rechteberichten). So ändern Sie die Windows Active Directory-Einstellungen: Klicken Sie auf Verwaltung und anschließend auf Einstellungen. Aktivieren Sie unter Active Directory Login die gewünschten Optionen und klicken Sie auf Speichern. Die folgenden Optionen stehen zur Verfügung: Ak tivieren Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, damit sich Benutzer mit ihrem Windows-Benutzernamen und Passwort beim FlowForce Server anmelden können. Dadurch wird zur FlowForce Server Login-Seite eine zusätzliche Dropdown-Liste namens Login hinzugefügt. Über diese Dropdown-Liste kann der Benutzer die Authentifizierungsoption auswählen. Sie enthält die folgenden

117 Konfigurieren des Servers Ändern der Windows Active Directory-Einstellungen 109 Einträge: Direk t. Dies ist die vordefinierte Standardauthentifizierungsoption. [Eine bestimmte Windows-Domain], die vom FlowForce Server-Administrator in der Option "Vorgeschlagenes Domain-Suffix" konfiguriert wurde. Login für jeden DomainBenutzer gestatten Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn das Windows-Konto eines Benutzers in die FlowForce-Benutzerdatenbank importiert werden soll, wenn ein Benutzer sich mit den Anmeldeinformationen für seine Windows-Domain bei FlowForce einloggt. Wenn diese Option aktiviert ist, kann sich ein Windows-Benutzer nur dann bei FlowForce Server einloggen, wenn sein WindowsKonto bereits in FlowForce Server importiert wurde. Vorgeschlagenes DomainSuffix Geben Sie das Suffix der Windows-Domain ein, das für die Auswahl in der Dropdown-Liste Login zur Verfügung stehen muss, damit der Benutzer eine bestimmte Windows-Domain beim Einloggen auswählen kann. Damit sich z.b. Windows-Prinzipale aus dem Domain-Suffix example.company.com anmelden können (ein Beispiel Windows-Prinzipal wäre geben Sie in dieses Feld den Wert example.company.com ein. Domain-Suffix als Standardeinstellung definieren Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn das Domain-Suffix auf der FlowForce Server Authentifizierungsseite in der DropdownListe Login als Standardauswahl festgelegt werden soll. Wenn Sie das Kontrollkästchen deaktivieren, wird die vordefinierte FlowForce Server-Authentifizierung ("Direkt") als Standardauthentifizierung gewählt. Siehe auch Importieren von Domain-Benutzern und Rollen

118 110 Konfigurieren des Servers Starten und Beenden von Diensten (Linux) 5.7 Starten und Beenden von Diensten (Linux) So starten Sie den FlowForce Web Server-Dienst: Debian sudo /etc/init.d/flowforcewebserver start Ubuntu sudo initctl start flowforcewebserver CentOS 6, RedHat 6 sudo initctl start flowforcewebserver CentOS 7 sudo systemctl start flowforceserver sudo systemctl start flowforcewebserver So beenden Sie den FlowForce Web Server-Dienst: Debian sudo /etc/init.d/flowforcewebserver stop Ubuntu sudo initctl stop flowforcewebserver CentOS 6, RedHat 6 sudo initctl stop flowforcewebserver CentOS 7 sudo systemctl stop flowforcewebserver

119 Konfigurieren des Servers 5.8 Starten und Beenden von Diensten (Mac) 111 Starten und Beenden von Diensten (Mac) So starten Sie den FlowForce Server-Dienst: sudo launchctl load /Library/LaunchDaemons/com.altova.FlowForceServer.plist So starten Sie den FlowForce Web Server-Dienst: sudo launchctl unload /Library/LaunchDaemons/ com.altova.flowforcewebserver.plist So beenden Sie den FlowForce Server-Dienst: sudo launchctl unload /Library/LaunchDaemons/com.altova.FlowForceServer.plist So beenden Sie den FlowForce Web Server-Dienst: sudo launchctl unload /Library/LaunchDaemons/ com.altova.flowforcewebserver.plist

120 112 Konfigurieren des Servers Starten und Beenden von Diensten (Windows) 5.9 Starten und Beenden von Diensten (Windows) Standardmäßig werden die FlowForce Server-Dienste beim Start von Windows automatisch gestartet. Befolgen Sie die unten stehenden Anweisungen, um die Dienste manuell zu verwalten. So starten Sie den FlowForce Server-Dienst: Klicken Sie im Infobereich des Systems auf das ServiceController-Symbol ( > Start service. ) und wählen Sie So starten Sie den FlowForce Web Server-Dienst: Klicken Sie im Infobereich des Systems auf das ServiceController-Symbol ( Altova FlowForce Web > Start service. ) und wählen Sie So beenden Sie den FlowForce Server-Dienst: Klicken Sie im Infobereich des Systems auf das ServiceController-Symbol ( > Stop service. ) und wählen Sie So beenden Sie den FlowForce Web Server-Dienst: Klicken Sie im Infobereich des Systems auf das ServiceController-Symbol ( Altova FlowForce Web > Stop service. ) und wählen Sie Sie können die FlowForce Server-Dienste auch über die Microsoft Management Console (unter Systemsteuerung > Systemverwaltung > Dienste) starten und beenden.

121 Konfigurieren des Servers 5.10 Lokalisieren von FlowForce Server 113 Lokalisieren von FlowForce Server ist mit Unterstützung für vier Sprachen erhältlich: Englisch, Deutsch, Spanisch und Japanisch. Sie müssen daher keine lokalisierte Version dieser Sprachen erstellen. Um eine dieser vier Sprachen als Standardsprache festzulegen, verwenden Sie den FlowForce Server Befehl setdeflang. So erstellen Sie eine lokalisierte Version von FlowForce Server: Generieren Sie mit Hilfe des Befehls xportresourcestrings eine XML-Datei, die die Ressourcenstrings enthält. Übersetzen Sie die Ressourcenstrings in die Zielsprache. Die Ressourcenstrings bilden den Inhalt der <string> Elemente in der XML-Datei. Übersetzen Sie keine Variablen in geschweiften Klammern wie z.b. {option} oder {product}. Wenden Sie sich an den Altova Support, um anhand Ihrer übersetzten XML-Datei eine lokalisierte DLL-Datei zu generieren. Nachdem Sie Ihre lokalisierte DLL-Datei vom Altova Support erhalten haben, speichern Sie die DLL unter <INSTALLATION FOLDER>\FlowForceServer2015\bin. Ihre DLL-Datei wird einen Namen in der Form FlowForceServer2015_lc.dll haben. Der _lc Teil des Namens ist der Sprachencode. So steht z.b. FlowForceServer2015_de.dll der de Teil für die Sprache Deutsch. Führen Sie den Befehl setdeflang aus, um Ihre lokalisierte DLL als die zu verwendende FlowForce Server Applikation zu definieren. Verwenden Sie den Sprachencode, der Teil des DLL-Namens ist, als Argument des Befehls setdeflang.

122 114 Konfigurieren des Servers Definieren von Umgebungsvariablen 5.11 Definieren von Umgebungsvariablen Für einige FlowForce Server-Aufträge müssen Umgebungsvariablen definiert werden (z.b. der CLASSPATH, mit dem beim Verbindung mit einer Datenbank der Pfad der JDBC-Treiber definiert wird). Wenn es beim Ausführen solcher Aufträge mit FlowForce Server Probleme gibt, bearbeiten Sie die.tool-datei des entsprechenden Altova Server-Produkts, um die benötigte Umgebungsvariable zu inkludieren. Der Pfad der.tool-datei lautet folgendermaßen: Linux /var/opt/altova/flowforceserver2015/tools/ Mac /var/altova/flowforceserver2015/tools/ Windows 8, Windows 7, Windows Vista C:\ProgramData\Altova\FlowForceServer2015\data \tools\ Windows XP C:\Documents and Settings\All Users\Application Data\Altova\FlowForceServer2015\data\tools\ Wenn die.tool-datei im obigen Verzeichnis nicht vorhanden ist, kopieren Sie diese aus dem Installationsverzeichnis des jeweiligen Altova Server-Produkts. Die.tool-Datei im obigen Verzeichnis hat Vorrang vor der.tool-datei in anderen Verzeichnissen. Sie können die erforderlichen Umgebungsvariablen in der.tool-datei unter dem Abschnitt [Environment] hinzufügen. Eine.tool-Datei, in der die CLASSPATH-Variable definiert ist, sieht z.b. folgendermaßen aus: [Environment] CLASSPATH=.:/usr/local/jdbc/oracle/ojdbc6.jar Beispiel.tool-Datei (Linux) In der.tool-datei definierte Umgebungsvariablen setzen mit anderen Mitteln definierte Umgebungsvariablen außer Kraft.

123 Kapitel 6 Verwalten des Benutzerzugriffs

124 116 Verwalten des Benutzerzugriffs 6 Verwalten des Benutzerzugriffs In diesem Abschnitt werden Verfahren und Methoden im Zusammenhang mit der Verwaltung des Benutzerzugriffs in FlowForce Server behandelt.

125 Verwalten des Benutzerzugriffs 6.1 Benutzer und Rollen 117 Benutzer und Rollen Dieser Abschnitt enthält die folgenden Kapitel: Erstellen von Benutzern Erstellen von Rollen Importieren von Domain-Benutzern und Rollen Standardbenutzer und -rollen Umbenennen von Benutzern und Rollen Zuweisen von Rollen zu Benutzern Zuweisen von Rollen zu anderen Rollen

126 118 Verwalten des Benutzerzugriffs Erstellen von Benutzern Benutzer und Rollen Benutzer sind Personen, die sich beim FlowForce Server anmelden, um Aufträge zu konfigurieren, MapForce oder StyleVision-Transformationen bereitzustellen oder den FlowForce Server zu verwalten. Welche Aktionen ein Benutzer ausführen kann, hängt von folgenden Kriterien ab: a) den Berechtigungen oder Rechten, die diesen zugewiesen wurden b) den Berechtigungen und Rechten, die Rollen zugewiesen sind, denen Benutzer angehören. So fügen Sie einen FlowForce Server-Benutzer hinzu: Klicken Sie auf Verwaltung und anschließend auf Benutzer. Klicken Sie auf Benutzer erstellen. Füllen Sie die erforderlichen Felder aus. Benutzername Geben Sie den Namen des Benutzers ein. Es gelten die folgenden Einschränkungen: Der Name darf nicht leer sein. Der Name darf nicht mit einem Leerzeichen beginnen oder enden. Die zulässigen Zeichen sind Buchstaben, Zahlen, Unterstrich ( _ ), Bindestrich ( - ) und Punkt (. ). Passwort Geben Sie das Passwort des Benutzers ein. Passwort bestätigen Geben Sie das Passwort des Benutzers erneut ein. Passwort beim nächsten Login ändern Wenn Sie dieses Kontrollkästchen aktivieren, wird der Benutzer aufgefordert, beim nächsten Login sein Passwort zu ändern. Räumen Sie dem Benutzer optional die erforderlichen Rechte ein (eine Beschreibung zu den verfügbaren Rechten finden Sie unter Rechte). Beachten Sie, dass Sie Benutzern Rechte entweder direkt über diese Seite oder durch Zuweisung einer Rolle, für die bereits Rechte definiert sind, zuweisen können. Aus Gründen der einfacheren Verwaltung empfiehlt es sich die zweite Methode zu verwenden (siehe Hinzufügen von Rollen und Zuweisen von Rollen zu Benutzern). Klicken Sie auf Speichern.

127 Verwalten des Benutzerzugriffs Benutzer und Rollen 119 Erstellen von Rollen Bei Rollen handelt es sich um benannte Gruppen von Rechten, mit denen Sicherheitsmaßnahmen auf Basis der Geschäftsanforderungen implementiert werden. Bei typischen rollenbasierten Sicherheitsmaßnahmen werden mindestens zwei Rollen definiert: ein Administrator und ein Standard-Benutzer. Jede Rolle wird durch die Rechte definiert, die dieser Rolle eingeräumt werden. So können Administratoren z.b. ihr eigenes Passwort und das von anderen Benutzern ändern, während Standard-Benutzer nur ihr eigenes Passwort ändern können. Sie können Benutzern Rollen zuweisen und diese gegebenenfalls auch wieder wegnehmen. So fügen Sie eine FlowForce Server-Rolle hinzu: Klicken Sie auf Verwaltung und anschließend auf Rollen. Klicken Sie auf Rolle erstellen. Geben Sie den Namen der Rolle ein (z.b., "Administrator"). Wählen Sie unter Rechte die Rechte aus, die der Rolle zugewiesen werden müssen (eine Beschreibung der verfügbaren Rechte finden Sie unter Rechte). Klicken Sie auf Speichern.

128 120 Verwalten des Benutzerzugriffs Importieren von Domain-Benutzern und Rollen Benutzer und Rollen Sie können FlowForce Server-Benutzer nicht nur neu erstellen, sondern auch DomainBenutzerkonten und -gruppen aus dem Windows Active Directory importieren. Wenn die Einstellung Login für jeden Domain-Benutzer gestatten in den Windows Active Directory-Einstellungen aktiviert ist, können sich Windows Domain-Benutzer bei FlowForce Server einloggen, selbst wenn Sie ihre Benutzerkonten nicht explizit in die FlowForce Server-Datenbank importiert haben. Um sicherzustellen, dass sich Domain-Benutzer nur dann bei FlowForce Server einloggen können, wenn ihr Windows-Konto explizit von einem Administrator importiert wurde, deaktivieren Sie die Einstellung Login für jeden Domain-Benutzer gestatten und importieren Sie den Domain-Benutzer, wie unten gezeigt. Anmerkung: Die Benutzerkonten des lokalen Rechners sind nicht Teil von Active Directory, daher können sie nicht in FlowForce Server importiert werden. So importieren Sie Windows-Domain-Benutzerkonten in FlowForce Server: Klicken Sie unter Verwaltung auf Benutzer. Klicken Sie auf Domain-Benutzer importieren. 3. Geben Sie die ersten Buchstaben des gewünschten Benutzerkontos ein. Teileingaben bei der Suche sind gültig. Wenn Sie daher z.b. den Wert "ad" eingeben, werden aus dem Active Directory die Konten "Administrators", "Admanager" und "Admin" aufgerufen und im Webseiten-Dialogfeld angezeigt. FlowForce Server verwendet den Ambiguous Name Resolution (ANR)-Suchalgorithmus, mit dem Sie komplexe Suchbedingungen in einer einzigen Klausel definieren können. Sie können z.b. durch Eingabe von "ji sm" das Konto

129 Verwalten des Benutzerzugriffs 4. Benutzer und Rollen 121 einer Person namens Jim Smith aufrufen. Nähere Informationen zu ANR in Active Directory finden Sie in der Microsoft-Dokumentation. Aktivieren Sie die Kontrollkästchen neben den zu importierenden Einträgen und klicken Sie auf Ausgewählte importieren. Das Abrufen der Datensätze aus dem Active Directory kann einige Zeit dauern, v.a. wenn es sich um keine lokale Domain handelt. So importieren Sie Windows Domain-Gruppen in FlowForce Server: Klicken Sie unter Verwaltung auf Rollen. Klicken Sie auf Domain-Rollen importieren. Fahren Sie mit den Schritten 3-4, wie oben beschrieben, fort. Siehe auch Ändern der Windows Active Directory-Einstellungen

130 122 Verwalten des Benutzerzugriffs Standardbenutzer und -rollen Benutzer und Rollen Standardbenutzer Die folgenden Benutzer sind in FlowForce Server bereits vordefiniert. root Dies ist der Anfangsbenutzer und Administrator, der in FlowForce Server auf oberster Ebene definiert ist. Ihm sind standardmäßig alle verfügbaren Berechtigungen und Rechte zugewiesen. anonymous Dies ist ein spezielles Benutzerkonto für Benutzer, die sich nicht explizit einloggen. Ein anonymer Zugriff auf die FlowForce ServerVerwaltungsschnittstelle ist nicht möglich, Sie können jedoch anonymen Zugriff für bestimmte über Webservices bereitgestellte Dienste ermöglichen (siehe Bereitstellen von Aufträgen als Webservices). Die vordefinierten Benutzer können nicht gelöscht werden. Sie können jedoch deren Rechte ändern. Anmerkung: Der Benutzer root kann alle Rechte und Berechtigungen einschließlich seiner eigenen ändern. Seien Sie daher vorsichtig, welche Rechte Sie als root Benutzer ändern, damit Sie nicht Ihren eigenen Zugriff auf das System sperren. Standardrollen Die folgenden Rollen sind in FlowForce Server bereits vordefiniert. authenticated Diese Rolle enthält alle Benutzer, die sich mit einem bestehenden Benutzernamen und Passwort authentifiziert haben. Jeder FlowForce Server-Benutzer mit Ausnahme des Benutzers anonymous gehört dieser Rolle an. Standardmäßig hat diese Rolle das Recht "Eigenes Passwort definieren". all Diese Rolle umfasst alle FlowForce Server-Benutzer einschließlich des Benutzers anonymous. Standardmäßig hat diese Rolle keine Rechte. Da die Rollen authenticated oder all vordefiniert sind, können Sie diese Rollen Benutzern nicht explizit zuweisen, bzw. die Zuweisung entfernen. Die Mitgliedschaft in vordefinierten Rollen wird automatisch von FlowForce Sever verwaltet. Jedes Mal, wenn Sie einen neuen Benutzer hinzufügen, weist FlowForce Server diesen sowohl der Rolle authenticated als auch der Rolle all zu. Wenn Sie die Rechte eines bzw. einer der vordefinierten Benutzer oder Rollen ändern möchten, sollten Sie sich genau darüber im Klaren sein, welche Auswirkungen dies haben könnte. Eine allgemeine Übersicht über alle aktuelle zugewiesenen Rechte finden Sie im Rechtebericht (siehe Rechteberichte).

131 Verwalten des Benutzerzugriffs Benutzer und Rollen 123 Umbenennen von Benutzern und Rollen So benennen Sie einen Benutzer um: Klicken Sie auf Verwaltung und dann auf Benutzer. Klicken Sie auf den gewünschten Eintrag. Geben Sie den neuen Namen in das Textfeld Benutzername ein und klicken Sie auf Speichern. Anmerkungen: Wenn ein Benutzername geändert wird, bleibt das aktuell zugewiesene Passwort unverändert. Wenn Sie Ihren eigenen Namen ändern (vorausgesetzt Sie sind dazu berechtigt), wird der geänderte Name wirksam, sobald Sie auf "Speichern" klicken. Der Name wird dann rechts oben auf der Seite angezeigt. So benennen Sie eine Rolle um: Klicken Sie auf Verwaltung und dann auf Benutzer. Klicken Sie auf den gewünschten Eintrag. Geben Sie den neuen Namen in das Textfeld Rollenname ein und klicken Sie auf Speichern. Anmerkungen: Die Mitglieder einer Rolle ändern sich nicht, wenn die Rolle umbenannt wird. Die Standardnamen all und authenticated können nicht geändert werden.

132 124 Verwalten des Benutzerzugriffs Zuweisen von Rollen an Benutzer Benutzer und Rollen So weisen Sie einem Benutzer eine oder mehrere Rollen zu: Klicken Sie auf Verwaltung und dann auf Benutzer. Klicken Sie in der Liste der Benutzer auf den gewünschten Eintrag. Wählen Sie unter Verfügbare Rollen die Rollen aus, die dem Benutzer zugewiesen werden müssen und klicken Sie auf Zuweisen. So heben Sie die Zuweisung einer oder mehrerer Rollen an einen Benutzer auf: Klicken Sie auf Verwaltung und dann auf Benutzer. Klicken Sie in der Liste der Benutzer auf den gewünschten Eintrag. Wählen Sie unter Dem Benutzer '<Benutzername>' zugewiesene Rollen die Rollen aus, deren Zuweisung entfernt werden soll und klicken Sie auf Entfernen. So weisen Sie eine Rolle mehreren Benutzern zu: Klicken Sie auf Verwaltung und dann auf Rollen. Klicken Sie in der Liste der Rollen auf den gewünschten Eintrag. Wählen Sie unter Verfügbare Benutzer/Rollen die Benutzer aus, denen die Rolle zugewiesen werden soll und klicken Sie auf Zuweisen. So heben Sie die Zuweisung einer Rolle für mehrere Benutzer auf: Klicken Sie auf Verwaltung und dann auf Rollen. Klicken Sie in der Liste der Rollen auf den gewünschten Eintrag. Wählen Sie unter Mitglieder der Rolle '<Rollenname>' die Benutzer aus, für die die Zuweisung der Rolle aufgehoben werden soll und klicken Sie auf Entfernen.

133 Verwalten des Benutzerzugriffs Benutzer und Rollen 125 Zuweisen von Rollen an andere Rollen Sie können die Hierarchie Ihres Unternehmens in FlowForce Server nachbilden, indem Sie Rollen anderen Rollen zuweisen. So können Sie z.b. eine Rolle namens Angestellte erstellen und eine Rolle namens Marketing-Abteilung. Anschließend weisen Sie die Rolle MarketingAbteilung der Rolle Angestellte als Mitglied zu. Dadurch werden alle Rechte und Berechtigungen, die der Rolle Angestellte eingeräumt wurden, von Benutzern, die Mitglieder der Rolle Marketing-Abteilung sind, geerbt. So weisen Sie eine Rolle einer anderen Rolle zu Klicken Sie auf Verwaltung und anschließend auf Rollen. Klicken Sie in der Liste der Rollen auf die Rolle, die Sie einer anderen zuweisen möchten (Wenn die Rolle Marketing-Abteilung z.b. Rechte von der Rolle Angestellte erben soll, klicken Sie auf "Angestellte"). Wählen Sie unter Verfügbare Benutzer/Rollen die zuzuweisende Rolle aus und klicken Sie auf Zuweisen. Siehe auch Funktionsweise von Rechten Funktionsweise von Berechtigungen

134 126 Verwalten des Benutzerzugriffs 6.2 Rechte Rechte Dieser Abschnitt enthält die folgenden Kapitel: Funktionsweise von Rechten Anzeigen von Rechteberichten

135 Verwalten des Benutzerzugriffs Rechte 127 Funktionsweise von Rechten Mit Rechten wird definiert, was ein Benutzer in FlowForce Server tun darf (z.b. sein eigenes Passwort definieren, Benutzer und Rollen lesen, jeden beliebigen Auftrag beenden usw.). Rechte unterscheiden sich insofern von Berechtigungen, als Berechtigungen den Benutzerzugriff auf Container regeln, während Rechte für die gesamte FlowForce Server Anwendung gelten. Zur Unterscheidung zwischen Rechten und Berechtigungen merken Sie sich einfach: Rechte sind global, Berechtigungen gelten lokal. Wie Berechtigungen können Rechte sowohl einzelnen Benutzern als auch Rollen zugewiesen werden. Wenn sich ein Benutzer daher bei FlowForce Server anmeldet, gelten für ihn die folgenden Rechte: a) die Rechte, die ihm direkt zugewiesen wurden b) die Rechte, die Rollen zugewiesen wurden, denen der Benutzer angehört. In FlowForce Server stehen die folgenden Rechte zur Verfügung. Globale Einstellungen verwalten Dadurch haben Sie das Recht, die globalen FlowForce ServerEinstellungen auf der Seite "Einstellungen" - nämlich die Zeitzone und die Mailserver-Einstellungen zu ändern. Dieses Verwaltungsrecht sollte nur FlowForce Server-Administratoren eingeräumt werden. Benutzer, Rollen und Rechte verwalten Dadurch können Sie die folgenden Daten hinzufügen, bearbeiten und löschen: Benutzer Rollen Rechte Passwörter Dies ist ein Verwaltungsrecht und sollte nur FlowForce Server Administratoren zugewiesen werden. Standardmäßig hat nur der Benutzer root dieses Recht. Sicherheitseinschränku ngen außer Kraft setzen Jeder Benutzer, der dieses Recht hat, kann Berechtigungen in der Container-Hierarchie ändern, ohne dafür Schreibrechte zu benötigen. Auf diese Art erhalten FlowForce Server Administratoren wieder Zugriff auf Ressourcen, auf die sonst kein Zugriff mehr bestünde. Dies ist ein Verwaltungsrecht und sollte nur FlowForce Server Administratoren zugewiesen werden. Standardmäßig hat nur der Benutzer root dieses Recht. Benutzer und Rollen lesen Standardmäßig sieht ein Benutzer nur sein eigenes Benutzerkonto und die Rollen, deren Mitglied er ist. Indem man einem Benutzer diese Rechte einräumt, erhält er Lesezugriff auf alle definierten Benutzer und Rollen. Standardmäßig hat nur der Benutzer Eigenes Passwort root dieses Recht. Jeder Benutzer mit diesem Recht kann sein eigenes Passwort

136 128 Verwalten des Benutzerzugriffs definieren Rechte ändern. Für Benutzer, die dieses Recht nicht haben, muss das Passwort vom FlowForce Server Administrator eingerichtet werden. Standardmäßig hat die Rolle authenticated und somit jedes Benutzerkonto mit Ausnahme von anonymous dieses Recht. Jeden Auftrag abbrechen Mit diesem Recht kann ein Benutzer jeden beliebigen FlowForce Server-Auftrag, der gerade ausgeführt wird, abbrechen, unabhängig davon, wer den Auftrag erstellt hat. Ungefilterte Log-Datei anzeigen Standardmäßig sehen Benutzer nur Log-Einträge, die im Zusammenhang mit Konfigurationen stehen, auf die sie Lesezugriff haben. Indem man einem Benutzer dieses Recht einräumt, kann er alle Log-Einträge, auch diejenigen, die nicht mit einer bestimmten Konfiguration verknüpft sind, lesen. Standardmäßig hat nur der Benutzer root dieses Recht. Vererben Rechte können entweder einem Benutzer (z.b. an Alethia Alonso) direkt oder einer bestimmten Rolle (z.b. an Marketing Manager) zugewiesen werden. Es empfiehlt sich die zweite Methode zu wählen, da Sie Rechte dadurch langfristig besser verwalten können. So kann ein Benutzer z.b. die Abteilung wechseln oder es werden neue Mitarbeiter eingestellt, Mitarbeiter gekündigt. Dadurch kann das Verwalten von Rechten für Einzelbenutzer kontraproduktiv werden. Indem Sie Rechte Rollen anstatt Benutzer zuweisen, vereinfachen Sie die Verwaltung und können sich auf die Bedürfnisse der einzelnen Gruppen oder Abteilungen anstatt auf die von Einzelbenutzern konzentrieren. Sie können die Hierarchie Ihres Unternehmens in FlowForce Server nachbilden, indem Sie Rollen anderen Rollen zuweisen. So können Sie z.b. eine Rolle namens Angestellte erstellen und eine Rolle namens Marketing-Abteilung. Anschließend weisen Sie die Rolle MarketingAbteilung der Rolle Angestellte als Mitglied zu. Dadurch werden alle Rechte und Berechtigungen, die der Rolle Angestellte eingeräumt wurden, von Benutzern, die Mitglieder der Rolle Marketing-Abteilung sind, geerbt. Außerdem können Sie die Rolle Marketing Manager der Rolle Marketing-Abteilung als Mitglied zuweisen. In diesem Fall erbt die Rolle Marketing Manager sowohl Rechte von der Rolle Marketing-Abteilung als auch von der Rolle Angestellte. Wenn das Unternehmen einen neuen Marketing Manager einstellt, erbt Alethia Alonso bei Zuweisung der Rolle Marketing Manager alle anderen Rechte der übergeordneten Rollen.

137 Verwalten des Benutzerzugriffs Rechte 129 Wie Sie im Diagramm sehen, erbt Alethia Alonso die Rechte und Berechtigungen von der Rolle Marketing Manager. Die Rolle wiederum erbt die Rechte von der Rolle MarketingAbteilung usw. In einem neu installierten FlowForce Server System sieht das Diagramm der Rechte von Benutzern unter Berücksichtigung der Standardbenutzer und -rollen folgendermaßen aus. Wie Sie im Diagramm sehen, erbt jeder Benutzer im System die in der Rolle all definierten Rechte. Jedoch erben nur vorhandene Benutzer (in diesem Fall root) die in der Rolle authenticated definierten Rechte. Wenn Sie neue Benutzer zu FlowForce Server hinzufügen, werden diese automatisch den Rollen all und authenticated zugewiesen (und erhalten dadurch die in diesen Rollen definierten Rechte). Dies sieht folgendermaßen aus.

138 130 Verwalten des Benutzerzugriffs Rechte Siehe auch Standardbenutzer und -rollen Anzeigen von Rechteberichten

139 Verwalten des Benutzerzugriffs Rechte 131 Anzeigen von Rechteberichten Für einen FlowForce Server Administrator ist es, v.a. bei wachsender Benutzerzahl, nicht immer leicht, den Überblick über alle Reche zu behalten, die den einzelnen Benutzern und Rollen zugewiesen wurden. Zu diesem Zweck bietet FlowForce Server die folgenden Berichte: Rechtebericht Bericht über Rechte nach Benutzer Um diese Berichte anzuzeigen, klicken Sie auf Verwaltung und anschließend auf Berichte. Rechtebericht In diesem Bericht sind die FlowForce Server-Rechte aufgelistet. Zu jedem Recht werden die Benutzer aufgelistet, denen dieses Recht eingeräumt wurde bzw. die dieses Recht über eine ihrer Rollen geerbt haben. Rechteb ericht (Beispiel) Bericht über Rechte nach Benutzer In diesem Bericht werden die Benutzer von FlowForce Server aufgelistet. Zu jedem Benutzer sehen Sie die aktuell zugewiesenen Rechte und ob ihm diese direkt zugewiesen oder über eine Rolle vererbt wurden.

140 132 Verwalten des Benutzerzugriffs Rechte Bericht üb er Rechte nach Benutzer (Beispiel)

141 Verwalten des Benutzerzugriffs 6.3 Berechtigungen und Container 133 Berechtigungen und Container Dieser Abschnitt enthält die folgenden Kapitel: Funktionsweise von Berechtigungen Was sind Container? Erstellen, Umbenennen und Verschieben von Containern Anzeigen von Container-Berechtigungen Ändern von Container-Berechtigungen Einschränken des Zugriffs auf den Container /public

142 134 Verwalten des Benutzerzugriffs Berechtigungen und Container Funktionsweise von Berechtigungen Berechtigungen regeln den Benutzerzugriff auf Container. Wie Rechte können Berechtigungen sowohl Benutzern als auch Rollen zugewiesen werden. Wenn ein Benutzer daher einer Rolle angehört, gelten alle Berechtigungen, die dieser Rolle eingeräumt sind, automatisch auch für den Benutzer. Standardmäßig werden für einen Container definierte Berechtigungen vom übergeordneten Container vererbt. Angenommen Container A hat einen untergeordneten Container B. Benutzer, die Zugriff auf den Container A haben, haben daher standardmäßig auch Zugriff auf den Container B. Ein Administrator kann die Berechtigungen jedoch für jeden beliebigen Benutzer oder jede Rolle auf jeder Ebene der Containerhierarchie neu definieren. Wenn ein Benutzer auf einen Container zugreifen möchte, überprüft FlowForce die ContainerBerechtigung. So kann ein Benutzer den Inhalt eines Containers nur anzeigen oder bearbeiten, wenn er die entsprechenden Berechtigungen dazu hat. Die Berechtigungen werden bei der Ausführung von Aufträgen nicht überprüft, daher wirken sich später geänderte Berechtigungen nicht im Nachhinein auf vorhandene Aufträge aus. Zu jedem FlowForce Server Container können Sie die folgenden Berechtigungsarten definieren. Container Konfiguration Mit den Container-Berechtigungen wird definiert, was ein Benutzer mit Objekten in einem Container tun darf. Erben Verleiht dem Benutzer dieselben Zugriffsrechte auf einen Container wie auf den diesem übergeordneten Container Lesen Damit kann der Benutzer die Liste des Inhalts des Containers lesen. Lesen, Schreiben Damit erhält der Benutzer das Recht, eine Liste des Container-Inhalts anzuzeigen und Objekte im Container zu erstellen oder zu löschen. Anmerkung: Um ein neues Konfigurationsobjekt erfolgreich erstellen oder ein vorhandenes löschen zu können, muss der Benutzer sowohl die Berechtigung Lesen, Schreiben (Container) aus als die Berechtigung Lesen, Schreiben (Konfiguration) haben. Kein Zugriff Verweigert dem Benutzer das Recht auf den Container zuzugreifen (der Container wird dem Benutzer als deaktiviert angezeigt). Mit den Konfigurationsberechtigungen wird definiert, was ein Benutzer mit Konfigurationsobjekten (i.e. Aufträgen und Anmeldeinformationen) tun darf. Erben Verleiht dem Benutzer dieselben objektbezogenen Rechte in der Konfiguration

143 Verwalten des Benutzerzugriffs Berechtigungen und Container 135 wie auf den diesem übergeordneten Container Dienst Lesen Damit kann der Benutzer Einzelheiten zu Konfigurationsobjekten im Container (wie z.b. die Ausführungsschritte oder Trigger eines Auftrags) anzeigen. Lesen, Schreiben Damit kann der Benutzer jedes Konfigurationsobjekt im Container ändern (z.b. den Trigger eines Auftrags bearbeiten). Anmerkung: Um ein neues Konfigurationsobjekt erstellen oder ein bestehendes löschen zu können, benötigt der Benutzer sowohl die Berechtigung Lesen, Schreiben (Container) als auch die Berechtigung Lesen, Schreiben (Konfiguration). Kein Zugriff Dadurch kann der Benutzer die Einzelheiten der Konfigurationsobjekte im Container nicht anzeigen (d.h. die Konfigurationsobjekte werden dem Benutzer als deaktiviert angezeigt). Mit Dienstberechtigungen wird der Zugriff auf einen über die HTTP Request-Schnittstelle als Webservice bereitgestellten Auftrag definiert. Erben Damit hat der Benutzer dieselben dienstbezogenen Rechte, die auch für den übergeordneten Container definiert sind. Verwenden Damit kann der Benutzer auf den Dienst zugreifen und den Auftrag somit über die Request-Schnittstelle ausführen. Anmerkungen Bei der Überprüfung von Dienstberechtigungen werden alle Überprüfungen der Container-Hierarchie übersprungen. Wenn ein Benutzer daher die Berechtigung Verwenden hat, kann er den Dienst verwenden, ohne Lesezugriff auf den Container, in dem der entsprechende Auftrag definiert ist, zu benötigen. Wenn dem Benutzer anonymous die Berechtigung Verwenden eingeräumt wird, kann jeder auf den Dienst zugreifen und es ist keine Authentifizierung erforderlich.

144 136 Verwalten des Benutzerzugriffs Anmeldeinformationen Funk tion Sicherheitseinstellungen Berechtigungen und Container Kein Zugriff Verweigert dem Benutzer das Recht, den Auftrag als Web-Dienst aufzurufen. Erben Damit hat der Benutzer dieselben anmeldebezogenen Rechte, die auch für den übergeordneten Container definiert sind. Verwenden Damit kann der Benutzer alle in diesem Container definierten Anmeldeinformationen wiederverwenden. Kein Zugriff Verweigert dem Benutzer das Recht, in diesem Container definierte Anmeldeinformationen wiederzuverwenden. Mit der Funktionsberechtigung wird definiert, ob ein Benutzer eine Funktion als Ausführungsschritt einer anderen Funktion aufrufen kann. Erben Damit hat der Benutzer dieselben funktionsbezogenen Rechte, die auch für den übergeordneten Container definiert sind. Verwenden Damit kann der Benutzer jede innerhalb des Containers definierte Funktion von einer anderen Funktion aus aufrufen. Kein Zugriff Verweigert dem Benutzer das Recht, eine innerhalb des Containers definierte Funktion von einer anderen Funktion aus aufrufen. Mit der Berechtigung für Sicherheitseinstellungen wird der Zugriff auf die dem Container untergeordneten Container geregelt. Anmerkung: Standardmäßig haben Benutzer nur auf ihre eigenen Berechtigungen, d.h. auf alle Berechtigungen, die ihnen oder einer Rolle, deren Mitglied sie sind, zugewiesen wurden, Lesezugriff. Wenn "Benutzer und Rollen lesen" gestattet wurde, können Benutzer alle Berechtigungseinträge lesen. Erben Damit hat der Benutzer dieselben Rechte in Hinblick auf Sicherheitseinstellungen, die auch für den übergeordneten Container definiert sind. Lesezugriff Damit kann der Benutzer die Berechtigungen aller untergeordneten Einträge des Containers anzeigen. Lese- und Schreibzugriff Damit kann der Benutzer die Berechtigungen aller untergeordneten Einträge des Containers ändern. Kein Zugriff Verweigert dem Benutzer das Recht,

145 Verwalten des Benutzerzugriffs Berechtigungen und Container 137 Berechtigungen zu untergeordneten Einträgen des Containers anzuzeigen.

146 138 Verwalten des Benutzerzugriffs Was sind Container? Berechtigungen und Container Wie der Name bereits sagt, handelt es sich hierbei um gemeinsam verpackte Daten. Container in FlowForce Server entsprechen in etwa Ordnern auf einem Rechner. Container können Aufträge, Anmeldeinformationen, Funktionen und andere Container enthalten. Durch Definition von Berechtigungen für Container können Sie festlegen, wer die Daten darin anzeigen oder bearbeiten kann. Es ist eine gute Sicherheitsmaßnahme, Daten in Container zu gliedern und für die einzelnen Container entsprechende Berechtigungen zu definieren. Der oberste Container in FlowForce Server ist der root ( / ) Container. Standardmäßig enthält der root-container die folgenden vordefinierten FlowForce Server Container. /public Der Container /public dient als Standard-Container, in dem jeder FlowForce-Benutzer Aufträge und Anmeldeinformationen erstellen kann. Standardmäßig ist er leer und jeder FlowForce-Benutzer hat darauf Zugriff. Der Container /public dient in den folgenden Fällen als Standardpfad: o wenn Sie einen Mapping-Auftrag aus MapForce auf FlowForce Server bereitstellen. o Wenn Sie Transformationen aus StyleVision in FlowForce Server bereitstellen. Sie können Mappings oder Transformationen jedoch bei Bedarf auch in einem anderen Container bereitstellen. /RaptorXML Dieser Container ist vorhanden, wenn Sie RaptorXML Server installiert und lizenziert haben. In diesem Container werden die Validierungsfunktionen und andere RaptorXML Serverspezifische Funktionen gespeichert. /system Der Container system enthält die FlowForce ServerSystemfunktionen. Sie sollten an diesem Container keine Änderungen vornehmen. Sie können über die Web-Verwaltungsschnittstelle durch die Container navigieren. Klicken Sie dazu auf einen Container, um seinen Inhalt anzuzeigen. In der folgenden Abbildung sehen Sie einen /public-beispielcontainer, der mehrere Konfigurationsobjekte enthält. FlowForce Beispiel-Container

147 Verwalten des Benutzerzugriffs Berechtigungen und Container 139 Über die Brotkrümel-Navigation am oberen Seitenrand gelangen Sie zurück zu jedem beliebigen Container in der Hierarchie. Sie können Objekte auch entweder im aktuellen Container und seinen Child-Containern (bei aktiviertem Kontrollkästchen Rek ursiv) oder nur im aktuellen Container (bei deaktivierten Kontrollkästchen Rek ursiv) suchen. Container enthalten Objekte wie z.b. Aufträge, bereitgestellte MapForce Mappings oder StyleVision-Transformationen, Funktionen, Anmeldeinformationen. Wenn Sie einen Container öffnen, stehen die folgenden Informationen zu seinen Objekten zur Verfügung. Eigenschaft Beschreibung Name Definiert den Namens des Objekts im Dateisystem. Beachten Sie beim Erstellen eines neuen Objekts, dass sein Name nicht bereits in Verwendung sein darf. Typ Definiert den Objekttyp (wie z.b. Anmeldeinformationen, Auftrag oder Funktion). Sie erkennen den Objekttyp auch anhand des dazugehörigen Symbols: Anmeldeinformationen Funktion (u.a. vordefinierte Funktionen, MapForce Mappings und StyleVisionTransformationen) Auftrag Container Geändert Gibt das Datum und die Uhrzeit an, wann das Objekt erstellt oder zuletzt geändert wurde. Geändert von Gibt den Namen des Benutzers an, der das Objekt geändert hat. Nächste Ausführung Bei Aufträgen, für die Zeit-Trigger definiert sind, werden in dieser Spalte das Datum und die Uhrzeit der nächsten Ausführung laut Auftragseinstellungen angezeigt Log anzeigen Über diese Schaltfläche können Sie das Ausführungslog des jeweiligen Auftrags schnell aufrufen. Wenn Sie die Berechtigung dazu haben, können Sie beliebig viele zusätzliche Container für Ihre FlowForce Server-Daten erstellen (z.b. einen für jede Abteilung). Alternativ dazu können Sie die Daten im Container /public speichern, welcher standardmäßig für jeden authentifizierten Benutzer verfügbar ist. Gegebenenfalls können Sie den Zugriff auf den Container /public auch einschränken (siehe Einschränken des Zugriffs auf den Container /public). Sie können Container auch verschieben, umbenennen und löschen, falls Sie die nötigen Berechtigungen dafür haben.

148 140 Verwalten des Benutzerzugriffs Berechtigungen und Container Erstellen, Umbenennen und Verschieben von Containern Sie können Container erstellen, umbenennen und verschieben, wenn Sie (oder eine der Rollen, denen Sie angehören) die Berechtigung Container / Lesen, Schreiben haben (siehe dazu auch Funktionsweise von Berechtigungen ). Anmerkung: Sie sollten den Inhalt der Container /RaptorXML und /system, die standardmäßig in FlowForce zur Verfügung stehen, nicht ändern. So erstellen Sie einen Container: Klicken Sie auf Konfiguration. Klicken Sie auf einen vorhandenen Container, in dem Sie einen neuen Container erstellen möchten. Wenn Sie den Container auf der obersten Hierarchieebene anlegen möchten, lassen Sie diesen Schritt weg. Klicken Sie links unten auf der Seite auf die Schaltfläche Container erstellen. Geben Sie den Namen des Containers ein. Es gelten die folgenden Einschränkungen: o Der Name darf nicht leer sein. o Der Name darf nicht mit einem Leerzeichen beginnen oder enden. o Der Name kann Buchstaben, Ziffern, einzelne Leerzeichen, Unterstriche ( _ ), Bindestriche ( - ) und Punkte (. ) enthalten. Klicken Sie auf Speichern. So benennen Sie einen Container um: Klicken Sie auf Konfiguration und navigieren Sie zum gewünschten Container. Klicken Sie links unten auf der Seite auf die Schaltfläche Ausgewählte Objekte verschieben oder umbenennen.

149 Verwalten des Benutzerzugriffs 3. Berechtigungen und Container 141 Geben Sie den Namen des Containers in das Feld "Name" ein und klicken Sie anschließend auf Umbenennen. So verschieben Sie einen Container: Klicken Sie auf Konfiguration und navigieren Sie anschließend zum gewünschten Container Klicken Sie links unten auf der Seite auf die Schaltfläche Ausgewählte Objekte verschieben oder umbenennen.

150 142 Verwalten des Benutzerzugriffs Berechtigungen und Container Wählen Sie den Zielpfad des Containers auf eine der folgenden Arten aus: o Geben Sie den Pfad in das Textfeld des Containers ein. o Verwenden Sie die interaktiven Steuerelemente, um zum Zielcontainer zu gelangen. Definieren Sie optional den neuen Namen des Containers, indem Sie ihn in das Feld "Name" eingeben. Klicken Sie Verschieben. So benennen Sie mehrere Container um bzw. verschieben diese: Klicken Sie auf die Kontrollkästchen neben den Containern und gehen Sie dann vor, wie oben beschrieben. So wählen Sie alle Objekte im Container aus bzw. heben die Auswahl dafür auf: Klicken Sie auf das oberste Kontrollkästchen.

151 Verwalten des Benutzerzugriffs Berechtigungen und Container 143 Anzeigen von Containerberechtigungen Sie können die Berechtigungen von Containern anzeigen, wo Sie die entsprechende Berechtigung dazu haben (siehe auch Funktionsweise von Berechtigungen). Standardmäßig können Sie Ihre eigenen Berechtigungen für einen Container sehen. Wenn Sie Mitglied einer Rolle sind, sehen Sie auch die Berechtigungen für Rollen, denen Sie angehören. Wenn Sie das Recht Benutzer und Rollen lesen haben, sehen Sie auch die Berechtigungen anderer Benutzer und Rollen für diesen Container. So zeigen Sie die Berechtigungen eines Containers an Klicken Sie auf Konfiguration. Wählen Sie eine der folgenden Methoden: o Klicken Sie auf die Schaltfläche Berechtigungen neben dem entsprechenden Container. o Klicken Sie auf den Containereintrag und anschließend auf die Schaltfläche Berechtigungen rechts unten auf der Seite. In der Spalte Benutzer- oder Rollenname werden alle Benutzer und Rollen angezeigt, deren Berechtigungen Sie sehen dürfen. In der Spalte Berechtigungen sehen Sie, welche Berechtigungsarten für diesen bestimmten Benutzer oder diese Rolle für diesen Container zur Verfügung stehen. Eine Beschreibung der einzelnen Berechtigungsarten finden Sie unter Funktionsweise von Berechtigungen.

152 144 Verwalten des Benutzerzugriffs Definieren von Containerberechtigungen Berechtigungen und Container Sie können die Berechtigungen von Containern ändern, wenn die folgenden Kriterien zutreffen: Sie (oder eine der Rollen, denen Sie angehören) haben die Berechtigung Sicherheitseinstellungen / Lese- und Schreibzugriff für den Parent-Container des Containers, dessen Berechtigungen Sie ändern möchten. Um z.b. die Berechtigung des Containers "Jobs" zu ändern, der ein Child des Containers "Marketing" ist, benötigen Sie die Berechtigung Sicherheitseinstellungen / Lese- und Schreibzugriff für den Container "Marketing" (siehe Funktionsweise von Berechtigungen). Sie (oder eine der Rollen, denen Sie angehören) haben das Recht Sicherheitseinstellungen außer Kraft setzen (siehe Funktionsweise von Rechten). So ändern Sie die Berechtigungen eines Containers Klicken Sie auf Konfiguration. Wählen Sie eine der folgenden Methoden: o Klicken Sie auf die Schaltfläche Berechtigungen neben dem entsprechenden Container. o Klicken Sie auf den Containereintrag und anschließend auf die Schaltfläche Berechtigungen rechts unten auf der Seite. 3. Wählen Sie eine der folgenden Methoden: o Um die Berechtigungen eines/einer der aufgelisteten Benutzer und Rollen zu ändern, klicken Sie auf die Schaltfläche Ändern neben dem entsprechenden Benutzer bzw. der entsprechenden Rolle. o Um die Berechtigungen für einen Benutzer/eine Rolle hinzuzufügen, der/die nicht aufgelistet ist, klicken Sie auf Berechtigungen hinzufügen.

153 Verwalten des Benutzerzugriffs Berechtigungen und Container 4. Wählen Sie im Abschnitt "Berechtigungen bearbeiten" den gewünschten Benutzer oder die gewünschte Rolle aus der Benutzer- und Rollenliste aus. 5. Ändern Sie die entsprechenden Berechtigungsgruppen nach Bedarf. Eine Beschreibung zu den einzelnen Berechtigungsarten finden Sie unter Funktionsweise von Berechtigungen. Um alle Berechtigungsarten mit einem einzigen Klick zu ändern, klicken Sie auf die Schaltflächen Erben, Vollzugriff und Kein Zugriff.. Klicken Sie auf Änderungen speichern

154 146 Verwalten des Benutzerzugriffs Einschränken des Zugriffs auf den Container /public Berechtigungen und Container Der Container /public (direkt unter dem root-container auf oberster Ebene) steht in FlowForce Server standardmäßig zur Verfügung. Er dient als Container, auf den jeder Benutzer von FlowForce Server Zugriff hat und in dem er seine Daten ohne vordefinierte Berechtigungen speichern kann. Standardmäßig sind daher für den Container /public die folgenden Berechtigungen eingestellt. Standardb erechtigungen des Containers /pub lic Das bedeutet, dass jeder Benutzer von FlowForce Server, der einen Benutzernamen und ein Passwort hat (d.h. jeder Benutzer, der Mitglied der Rolle authenticated ist) hat, standardmäßig Folgendes tun kann: Objekte im Container /public (nämlich Aufträge, Anmeldeinformationen oder andere Container) hinzufügen, ändern und löschen. alle im Container /public verfügbaren Anmeldeinformationen wiederverwenden jeden Auftrag im Container /public als Web-Dienst aufrufen, vorausgesetzt, der Auftrag wurde so konfiguriert, dass er als Web-Dienst zur Verfügung steht jede Funktion, die im Container /public verfügbar ist, referenzieren die dem Container /public zugewiesenen Berechtigungen lesen Anmerkung: Diese Berechtigungen, können auch von allen Child-Containern von /public geerbt werden. Normalerweise erbt jeder neue Container die Berechtigungen des übergeordneten Containers; Berechtigungen können jedoch durch den Benutzer root oder durch andere Benutzer mit den entsprechenden Berechtigungen außer Kraft gesetzt werden. Falls nötig, können Sie den Zugriff auf den Container /public einschränken. Beachten Sie allerdings, dass in den in dieser Dokumentation enthaltenen Beispielen zur Auftragskonfiguration davon ausgegangen wird, dass der Container /public vorhanden ist. So schränken Sie den Zugriff auf den Container /public ein Entfernen Sie die Berechtigungen der Rolle authenticated für diesen Container (siehe Definieren von Containerberechtigungen). Erstellen Sie eine neue Rolle und weisen Sie dieser alle Benutzer zu, die Berechtigungen für den Container /public benötigen (siehe Erstellen von Rollen und Zuweisen von Rollen

155 Verwalten des Benutzerzugriffs 3. Berechtigungen und Container 147 zu Benutzern). Weisen Sie der neuen Rolle nur die erforderlichen Berechtigungen zu (siehe Definieren von Containerberechtigungen).

156 148 Verwalten des Benutzerzugriffs 6.4 Passwortrichtlinien Passwortrichtlinien Dieser Abschnitt enthält die folgenden Kapitel: Funktionsweise von Passwortrichtlinien Erstellen und Zuweisen von Passwortrichtlinien

157 Verwalten des Benutzerzugriffs Passwortrichtlinien 149 Funktionsweise von Passwortrichtlinien Damit Administratoren die Komplexität von Benutzerpasswörtern besser verwalten können, werden in FlowForce Server Passwortrichtlinien verwendet. Bei einer Passwortrichtlinie handelt es sich um eine Gruppe von Mindestanforderungen, die ein Benutzerpasswort erfüllen muss, damit es gültig ist (z.b. eine Mindestlänge von N Zeichen). Sie können im Rahmen der Passwortrichtlinien die folgenden Regeln zur Komplexität eines Passworts definieren: die Mindestlänge des Passworts (d.h. das Passwort muss mindestens N Zeichen lang sein, um gültig zu sein) die Mindestanzahl an Buchstaben, die das Passwort enthalten muss die Mindestanzahl an Ziffern, die das Passwort enthalten muss Sie können so viele Passwortrichtlinien, wie nötig, definieren (vorausgesetzt Sie haben das Recht Benutzer, Rollen und Rechte verwalten). Nachdem Sie Passwortrichtlinien definiert haben, können Sie diese FlowForce-Benutzern zuweisen. Ein Benutzerkonto kann immer nur eine Passwortrichtline haben. Wenn der Benutzer sein Passwort ändern möchte, überprüft das System, ob das neue Passwort den in der Passwortrichtlinie des Benutzers definierten Komplexitätsanforderungen entspricht. Wenn das Passwort diese Richtlinien nicht erfüllt, kann das Passwort nicht geändert werden und es wird eine entsprechende Meldung angezeigt. Wenn ein Administrator das Passwort eines Benutzers ändert, erzwingt FlowForce die Umsetzung der Passwortrichtlinie nicht. Eine Änderung der Passwortrichtlinie wirkt sich auch nicht auf vorhandene Passwörter aus. Wenn die Passwortrichtlinie geändert wird, wird diese erst dann wirksam, wenn ein Benutzer versucht, sein vorhandenes Passwort zu ändern. Standardmäßig ist die Passwortrichtlinie in FlowForce Server leer und erfordert keine Regeln zur Passwortkomplexität. FlowForce Server weist die Standardpasswortrichtlinie implizit jedem Benutzerkonto zu, für das keine benutzerdefinierte Passwortrichtlinie definiert ist. Die Standardpasswortrichtlinie kann nicht geändert werden. Siehe auch Erstellen und Zuweisen von Passwortrichtlinien

158 150 Verwalten des Benutzerzugriffs Erstellen und Zuweisen von Passwortrichtlinien Passwortrichtlinien So erstellen Sie eine neue Passwortrichtlinie: Klicken Sie auf Verwaltung und anschließend auf Passwortrichtlinien. Klicken Sie auf Richtlinie erstellen. 3. Geben Sie die erforderlichen Richtlinien ein und klicken Sie auf Speichern. Die Liste der aktuellen Benutzer steht nun unter der definierten Richtlinie zur Verfügung Klicken Sie, um die Benutzereinträge auszuwählen, denen die neue Richtlinie zugewiesen werden muss und klicken Sie auf Zuweisen. 4. Siehe auch Funktionsweise von Passwortrichtlinien

159 Kapitel 7 Arbeiten mit Aufträgen

160 152 Arbeiten mit Aufträgen 7 Arbeiten mit Aufträgen Dieser Abschnitt enthält Verfahren und Grundbegriffe zur FlowForce Server Auftragskonfiguration.

161 Arbeiten mit Aufträgen 7.1 Anmeldeinformationen 153 Anmeldeinformationen Dieser Abschnitt enthält die folgenden Kapitel: Funktionsweise von Anmeldeinformationen Definieren von Anmeldeinformationen

162 154 Arbeiten mit Aufträgen Funktionsweise von Anmeldeinformationen Anmeldeinformationen Bei den Anmeldeinformationen handelt es sich um eine Kombination aus dem Benutzernamen und dem Passwort, die mit einem Benutzerkonto auf dem FlowForce Server-Betriebssystem, auf dem der Auftrag ausgeführt wird, verknüpft sind. Bei Definition eines Auftrags in FlowForce Server müssen Sie die Anmeldeinformationen angeben, mit denen der Auftrag ausgeführt werden soll. Wenn das mit den Anmeldeinformationen verknüpfte Benutzerkonto nicht genügend Rechte auf dem Betriebssystem hat, kann der Auftrag nicht erfolgreich ausgeführt werden. Sie können Anmeldeinformationen entweder jedes Mal, wenn Sie einen neuen Auftrag erstellen, definieren (dies wird als lokale Anmeldeinformationen bezeichnet) oder Sie können diese als Standalone-Objekt in einem Container speichern (diese werden als StandaloneAnmeldeinformationen bezeichnet). In zweiterem Fall können Sie beim Erstellen eines Auftrags beliebige Standalone-Anmeldeinformationen referenzieren, vorausgesetzt, Sie haben die nötigen Berechtigungen dafür. Standalone-Anmeldeinformationen sind auch deshalb praktisch, weil Sie diese jederzeit aktualisieren können, wenn sie sich ändern. Im Gegensatz dazu müssen Sie bei Definition lokaler Anmeldeinformationen für jeden neuen Auftrag jedes Mal alle Aufträge manuell aktualisieren, wenn sich die Anmeldeinformationen ändern. Sie können Standalone-Anmeldeinformationen nicht nur von Aufträgen aus, sondern auch von Auftragsfunktionen, für die Anmeldeinformationen als Parameter erforderlich sind, referenzieren. So können Sie insbesondere bei Verwendung von ftp-funktionen in einem Auftragsschritt Anmeldeinformationen entweder lokal definieren oder aber Standalone-Anmeldeinformationen referenzieren. Anmerkungen: Benutzer können Anmeldeinformationen, die in Containern gespeichert sind, für die sie nicht die entsprechenden Berechtigungen haben, nicht referenzieren. Damit ein Benutzer oder eine Rolle Zugriff auf die Anmeldeinformationen aus einem bestimmten Container hat, muss der Administrator diesem Benutzer bzw. dieser Rolle die Berechtigung Anmeldeinformationen - Verwenden einräumen (siehe Funktionsweise von Berechtigungen). Das Passwort der Anmeldeinformation kann ein leerer String sein. Da das Klartextpasswort an die Login-Funktion des Betriebssystems gesendet werden muss, müssen Passwörter in einer reversibel verschlüsselten Form in der FlowForce Server-Datenbank gespeichert werden. Der Administrator sollte sicherstellen, dass der Zugriff auf die Datenbankdatei von FlowForce Server eingeschränkt ist. Auch für Dateiüberwachungs-Trigger werden Anmeldeinformationen benötigt.

163 Arbeiten mit Aufträgen Anmeldeinformationen 155 Definieren von Anmeldeinformationen Voraussetzungen Stellen Sie sicher, dass Sie die Berechtigungen Container - Lesen, Schreiben und Konfiguration - Lesen, Schreiben für die Container haben, in denen Sie die Anmeldeinformationen speichern möchten. Stellen Sie sicher, dass das durch die Anmeldeinformationen identifizierte Benutzerkonto genügend Rechte auf dem Betriebssystem hat. Wenn z.b. in einem Auftrag, der etwas in ein Verzeichnis schreibt, Anmeldeinformationen referenziert werden, muss dieses Benutzerkonto Schreibrechte für dieses Verzeichnis haben. So definieren Sie Anmeldeinformationen: Navigieren Sie zu dem Container, in dem Sie die Anmeldeinformationen speichern möchten (z.b. /public). Klicken Sie auf Erstellen und anschließend auf Anmeldeinformationen erstellen. Geben Sie den Namen der Anmeldeinformationen sowie den Benutzernamen und das Passwort ein. Um einen Benutzernamen in einer Windows Domain zu definieren, verwenden Sie die Form Klicken Sie auf Speichern.

164 156 Arbeiten mit Aufträgen 7.2 Erstellen von Aufträgen Erstellen von Aufträgen Dieses Kapitel enthält eine allgemeine Anleitung zum Erstellen von Aufträgen über die WebVerwaltungsschnittstelle von FlowForce Server. Diese allgemeine Anleitung soll Ihnen dabei helfen, die Struktur von Aufträgen und die dafür verfügbaren Einstellungen zu verstehen; nicht jeder unten angeführte Schritt bzw. jede Einstellung lässt sich jedoch auf reale Szenarien anwenden. Aufträge können flexibel konfiguriert werden und manchmal kann man dasselbe Ergebnis auf verschiedene Arten erzielen. Um Ihnen eine ungefähre Vorstellung von den verschiedenen Einsatzmöglichkeiten von Aufträgen zu geben, enthält diese Dokumentation auch einige Beispiele zur Auftragskonfiguration. Voraussetzungen Stellen Sie sicher, dass Sie für den Container, in dem Sie den Auftrag erstellen, die folgenden Berechtigungen haben (siehe Anzeigen von Containerberechtigungen) o Container - Lesen, Schreiben o Konfiguration - Lesen, Schreiben Tipps Bevor Sie einen Auftrag erstellen, sollten Sie eventuell die Anmeldeinformationen für das Betriebssystembenutzerkonto, mit dem der Auftrag ausgeführt wird, speichern (siehe Definieren von Anmeldeinformationen). Um häufige Fehler beim Erstellen von Aufträgen zu vermeiden und v.a., wenn Sie vorhaben, Werte zwischen Schritten oder Aufträgen zu übergeben, setzen Sie sich mit FlowForce Ausdrücken auseinander. So erstellen Sie einen Auftrag: 1. Klicken Sie auf Konfiguration und navigieren Sie anschließend zum gewünschten Container. 2. Klicken Sie auf Erstellen und anschließend auf Auftrag erstellen. 3. Geben Sie einen Auftragsnamen und optional eine Auftragsbeschreibung ein. 4. Wenn zur Laufzeit Werte an den Auftrag übergeben werden müssen, erstellen Sie die erforderlichen Auftrags-Input-Parameter (siehe Hinzufügen von Input-Parametern). 5. Fügen Sie unter "Ausführungsschritte" die Schritte zum Auftrag hinzu (siehe Hinzufügen von Schritten). Jeder Auftrag muss mindestens einen Schritt haben. 6. Wenn der letzte Schritt des Auftrags ein Ergebnis zurückgibt und Sie dieses Ergebnis in anderen Aufträgen verwenden möchten, wählen Sie unter "Ausführungsergebnis" den Rückgabetyp aus (siehe Deklarieren des Rückgabetyps eines Auftrags). 7. Wenn FlowForce Server das zurückgegebene Ergebnis im Cache speichern soll, definieren Sie die Cache-Einstellungen (siehe Speichern von Auftragsergebnissen im Cache). 8. Fügen Sie unter "Trigger" den oder die Trigger hinzu, die den Auftrag auslösen sollen (siehe Hinzufügen von Triggern). Wenn der Auftrag als Web-Dienst bereitgestellt wird, muss kein Trigger hinzugefügt werden. 9. Wenn Sie den Auftrag als Web-Dienst bereitstellen möchten, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Diesen Auftrag über HTTP zur Verfügung stellen... (siehe Bereitstellen von Aufträgen als Web-Dienste). 10. Wählen Sie unter "Anmeldeinformationen" einen vorhandenen Eintrag aus oder definieren Sie lokale Anmeldeinformationen (siehe Anmeldeinformationen).

165 Arbeiten mit Aufträgen Erstellen von Aufträgen Wenn der Auftrag ein Ergebnis zurückgibt, das Sie in anderen Aufträgen verwenden oder als Web-Dienst bereitstellen möchten, definieren Sie die Cache-Einstellungen für den Auftrag (siehe Speichern von Auftragsergebnissen im Cache). 12. Definieren Sie optional die Warteschlangeneinstellungen des Auftrags (siehe Definieren der Warteschlangeneinstellungen). 13. Klicken Sie auf Speichern. FlowForce Server validiert die eingegebenen Informationen und markiert gegebenenfalls diejenigen Felder rot, die noch bearbeitet werden müssen.

166 158 Arbeiten mit Aufträgen Hinzufügen von Input-Parametern 7.3 Hinzufügen von Input-Parametern Im Zusammenhang mit einem FlowForce Server-Auftrag liefern Input-Parameter beliebige Informationen für den Auftrag, auf Basis derer ein Auftrag auf eine bestimmte Art und Weise ausgeführt wird. Auftrags-Input-Parameter ähneln Funktionsargumenten in einer Programmiersprache. Es gibt verschiedene Arten von Input-Parametern (z.b. Datei- oder Verzeichnisreferenzen, Text, Zahlen, Boolesche Werte und andere). Für einige Auftragsarten erstellt FlowForce Server die Input-Parameter automatisch. Anmerkungen: FlowForce Server fügt zu Aufträgen, in denen Dateisystem- oder HTTP-Trigger verwendet werden, automatisch einen Input-Parameter namens triggerfile hinzu (siehe Hinzufügen von Triggern). Der Parameter triggerfile enthält den Namen der Datei, die den Trigger aktiviert hat und darf nicht gelöscht werden. Wenn in einem Auftrag Parameter verwendet werden und dieser Auftrag als WebDienst verwendet wird, erwartet FlowForce Server, dass die Parameter im Request von der aufrufenden Applikation übergeben werden (siehe auch Bereitstellen von Aufträgen als Web-Dienste). Ein Input-Parameter besteht aus den folgenden Feldern. Name Obligatorisches Feld. Gibt den Namen des Input-Parameters an. Da Sie diesen Parameter später eventuell von einem der Ausführungsschritte des Auftrags aus referenzieren müssen, verwenden Sie einen Namen, der den Parameter möglichst gut beschreibt. Typ Obligatorisches Feld. Gibt den Datentyp des Input-Parameters an. Dabei kann es sich um folgende Datentypen handeln: String String als Datei String als Verzeichnis String als Datei oder Verzeichnis Stream Zahl Boolean Sie sollten den Datentyp entsprechend dem Datentyp des erwarteten Parameterwerts auswählen. Standard Optionales Feld. Definiert den Standardwert des Parameters. Dieser Wert wird verwendet, wenn vom Auftragsaufruf zur Laufzeit kein Wert angegeben wird. Beschreibung Optionales Feld. Beschreiben Sie den Zweck des Parameters. Um Parameter hinzuzufügen oder zu löschen, klicken Sie auf die Schaltflächen und.

167 Arbeiten mit Aufträgen Hinzufügen von Input-Parametern Um die Reihenfolge von Parametern zu ändern, klicken Sie auf die Schaltflächen und 159.

168 160 Arbeiten mit Aufträgen Hinzufügen von Schritten 7.4 Hinzufügen von Schritten Mit Schritten wird definiert, was der FlowForce Auftrag genau tun soll (z.b. eine Datei löschen, ein MapForce Mapping ausführen oder eine senden). In seiner einfachsten Form ist ein Schritt einfach eine Operation, deren Ergebnis entweder erfolgreich oder nicht erfolgreich ist. Dazu muss eine Funktion ausgeführt werden (siehe Ausführungsschritt). Es gibt auch Schritte, über die andere Schritte auf Basis einer Bedingung oder in einer Schleife ausgeführt werden (siehe Auswahlschritt, Error/Success Handler-Schritt und For-each-Schritt). Sie können im selben Auftrag beliebig viele Schritte erstellen und festlegen, in welcher Reihenfolge diese ausgeführt werden sollen. Sie können die folgenden Arten von Schritten erstellen. Ausführungsschritt Mit einem Schritt des Typs "'Ausführungsschritt" können Sie eine bestimmte FlowForce-Funktion ausführen. Zu den verfügbaren Funktionen zählen die vordefinierten Funktionen in FlowForce Server, bereitgestellte MapForce Mappings oder StyleVisionTransformationen sowie die Ausführungsschritte anderer Aufträge. Auswahlschritt Mit einem Schritt des Typs "Auswahlschritt" können Sie definieren, unter welchen Bedingungen andere Auftragsschritte ausgeführt werden sollen. Auswahlschritte haben die folgenden Struktur: Wenn {ein Ausdruck} führe aus (einen Schritt) Andernfalls führe aus (einen anderen Schritt) Sie können unter jedem Auswahlschritt andere verschachtelte Auswahlschritte (Unterbedingungen) hinzufügen, z.b. Wenn {Ausdruck} Wenn {Ausdruck} führe aus (Schritt) Andernfalls führe aus (Schritt) Andernfalls führe aus (Schritt) Es können beliebig viele Bedingungsschritte definiert werden. In jedem Wenn / Andernfalls-Paar führt FlowForce Server nur die Bedingung aus, die wahr ist; die andere Bedingung wird ignoriert. For-Each-Schritt Mit einem Schritt des Typs "For-each-Schritt" können Sie durch eine Sequenz (z.b. durch eine Dateiliste in einem Verzeichnis) iterieren und einen Ausführungsschritt beliebig oft wiederholen. "For-Each"-Schritte haben die folgende Struktur: Für jedes Objekt in der Sequenz {Sequenzausdruck}

169 Arbeiten mit Aufträgen Hinzufügen von Schritten 161 führe aus (Schritt) FlowForce führt den Schritt aus, bis alle Objekte in der Schleife abgearbeitet sind. Error/Success HandlerSchritt Wenn ein Schritt eines Auftrags nicht ausgeführt werden kann, bricht FlowForce Server den Auftrag ab. Mit Hilfe von Schritten des Typs "Error/Success Handler-Schritt" können Sie Aufräumaktionen durchführen, bevor der Auftrag endgültig beendet wird (siehe Behandlung von Fehlern in Schritten). Um einen Schritt hinzuzufügen, klicken Sie auf die Schaltfläche für den entsprechenden Schritttyp. Um einen Schritt unter einem anderen Schritt hinzuzufügen, klicken Sie an der gewünschten Stelle auf die Schaltfläche und wählen Sie anschließend den Schritttyp aus. Um einen Schritt zu löschen, klicken Sie auf die Schaltfläche. Um die Reihenfolge von Schritten zu ändern, klicken Sie auf die Schaltflächen und.

170 162 Arbeiten mit Aufträgen 7.5 Behandlung von Fehlern in Schritten Behandlung von Fehlern in Schritten Wenn ein Auftragsschritt fehlschlägt, wird der Auftrag abgebrochen. Um einige Aufräumaktionen durchzuführen, bevor der Auftrag endgültig beendet wird (z.b. Erstellen eines Protokoll erstellen oder Senden von -Benachrichtigungen), können Sie Schritte des Typs "Error/Success Handler-Schritt" durchführen. Mit Hilfe von Error/Success Handler-Schritten können Sie die Ausführung eines oder mehrerer Schritte (eines so genannten "geschützten Blocks") schützen. Im folgenden Diagramm ist die Struktur eines geschützten Blocks dargestellt. Struktur eines geschützten Blocks Wenn einer der Schritte in einem geschützten Block fehlschlägt, regeln Error Handler, was geschehen soll, bevor der Auftrag endgültig beendet wird. Es gibt folgende Arten von Error Handlern: Bei Erfolg (veranlasst die Durchführung einer Aktion, wenn alle Schritte im geschützten Block erfolgreich ausgeführt wurden) Bei Fehler (veranlasst die Durchführung einer Aktion, wenn einer der Schritte im geschützten Block fehlgeschlagen ist) Immer (veranlasst die Durchführung einer Aktion, unabhängig davon, ob die Schritte im geschützten Block erfolgreich ausgeführt wurden) Nachdem der geschützte Block fertig ausgeführt wurde, führt FlowForce Server alle auf Basis des Ergebnisses definierten Handler aus. Im obigen Diagramm sind etwa Schritt A und Schritt B die geschützten Schritte und die Error Handler-Logik die folgende: Wenn A fehlschlägt, dann werden A, C und E ausgeführt.

171 Arbeiten mit Aufträgen Behandlung von Fehlern in Schritten 163 Wenn B fehlschlägt, dann werden A, B, C und E ausgeführt. Wenn A und B erfolgreich waren, dann werden A, B, D und E ausgeführt. In der Praxis ist es nicht notwendig (aber möglich), für jeden zu behandelnden Auftrag alle drei Handler-Typen zu definieren. Am häufigsten werden nur Bei Fehler- und Immer-Handler definiert. Siehe auch Hinzufügen eines Error Handlers zu einem Auftrag (Beispiel)

172 164 Arbeiten mit Aufträgen Deklarieren des Rückgabetyps eines Auftrags 7.6 Deklarieren des Rückgabetyps eines Auftrags Wenn Sie vorhaben, das Ergebnis des Auftrags in anderen Aufträgen zu verwenden oder im Cache zwischenzuspeichern, müssen Sie eventuell den vom Auftrag zurückgegebenen Datentyp deklarieren. Beachten Sie beim Deklarieren des Rückgabetyps bitte Folgendes: Es ist nur bei Aufträgen, die tatsächlich ein Ergebnis erzeugen, sinnvoll einen Rückgabetyp zu deklarieren. Wenn Sie das Ergebnis des Auftrags im Cache speichern möchten, müssen Sie den Rückgabetyp deklarieren. Der Rückgabetyp des Auftrags muss mit dem Datentyp des letzten Schritts im Auftrag übereinstimmen. Wenn das Ergebnis des letzten Auftragsschritts ein anderer Datentyp als der für den Auftrag deklarierte ist, gibt FlowForce Server eine Fehlermeldung mit ungefähr folgendem Wortlaut zurück "Die Typen String und Ergebnis stimmen nicht überein". Wenn Typdiskrepanzen wie diese auftreten, ändern Sie den Datentyp des letzten Auftragsschritts mit Hilfe von Auftragsfunktionen in den als Auftragsrückgabetyp deklarierten Rückgabetyp (siehe Behandlung von Datentypen in Schritten ). So deklarieren Sie den Rückgabetyp des Auftrags: Erstellen Sie einen neuen Auftrag oder öffnen Sie einen vorhandenen, um ihn zu bearbeiten. Wählen Sie im Abschnitt "Ausführungsergebnis" einen Rückgabetyp aus. Es stehen die folgenden Rückgabetypen zur Auswahl zur Verfügung. ignorieren/verwerfen Dies ist der Standardrückgabetyp. Er weist FlowForce Server an, das Ergebnis des Auftrags, falls vorhanden, zu ignorieren oder zu verwerfen. Wählen Sie diese Option, wenn mit dem Auftrag kein Ergebnis erzeugt wird oder wenn das Ergebnis nicht weiter verarbeitet werden muss. String Definiert, dass es sich bei dem vom Auftrag zurückgegebenen Datentyp um einen Textwert (String) handelt. Stream Definiert, dass es sich bei dem vom Auftrag zurückgegebenen Datentyp um einen Stream handelt. Zahl Definiert, dass es sich bei dem vom Auftrag zurückgegebenen Datentyp um einen numerischen Wert handelt. Boolean Definiert, dass es sich bei dem vom Auftrag zurückgegebenen Datentyp um einen Booleschen Wert handelt.

173 Arbeiten mit Aufträgen 7.7 Behandlung von Datentypen in Schritten 165 Behandlung von Datentypen in Schritten Wenn Sie das Ergebnis eines Schritts an einen anderen Schritt oder Auftrag übergeben, müssen Sie eventuell den Datentyp des Schrittergebnisses ändern. Wenn Sie z.b. einen Schritt erstellen, mit dem der Inhalt eines Verzeichnisses aufgelistet wird, so ist der Rückgabetyp result. Um dieses Ergebnis auf eine bestimmte Weise verarbeiten zu können (z.b. eine senden oder das Ergebnis in eine Datei schreiben), müssen Sie es von result in Stream oder String konvertieren. Sie können den Rückgabetyp eines Schritts (nennen wir ihn Schritt 1) folgendermaßen ändern: Geben Sie in das Feld Das Ergebnis dieses Schritts zuweisen an des Schritts 1 einen Wert ein. Sie müssen diesen Wert später referenzieren, um das Ergebnis des Schritts aufrufen zu können. Fügen Sie nach Schritt 1 einen neuen Ausführungsschritt hinzu (nennen wir ihn Schritt 2). Definieren Sie als Ausführungsfunktion von Schritt 2 die vordefinierte Funktion system/compute. Geben Sie in das Ausdrucksfeld von Schritt 2 einen Ausdruck ein, der den von Schritt 1 zurückgegebenen Wert in den benötigten Datentyp konvertiert. Wenn der von Schritt 1 zurückgegebene Wert z.b. eine Ausgabe der Befehlszeile ist und Sie diese in den Typ "Stream" konvertieren möchten, verwenden Sie den Ausdruck stdout(result) Hierbei ist result der Name, den Sie dem von Schritt 1 zurückgegebenen Wert gegeben haben. Der genaue Ausdruck hängt vom gewünschten Ergebnis ab. FlowForce Server bietet eine Reihe von Ausdrucksfunktionen, die Sie mit Operatoren kombinieren können, um sinnvolle Ausdrücke für die Verwendung in Schritten zu erstellen. Eine Erläuterung zu den verfügbaren Optionen finden Sie unter Ausdrucksfunktionen und Operatoren und den Schrittergebnisfunktionen. Beispiel Angenommen, Sie haben folgenden Ausdrucksschritt erstellt, der den Inhalt eines Verzeichnisses auflistet: Das Ergebnis des Schritts hier hat den Typ result. Um das Ergebnis in anderen Schritten zu

174 166 Arbeiten mit Aufträgen Behandlung von Datentypen in Schritten verwenden (die den Inhalt des Verzeichnisses z.b. in eine Datei schreiben oder eine mit ihrem Inhalt senden könnten), benötigen Sie einen Rückgabewert vom Typ Stream und nicht result. So konvertieren Sie das Ergebnis des Schritts zur Erstellung der Verzeichnisliste in den Datentyp "Stream": 1. Deklarieren Sie das Ergebnis von Schritt 1 als ErgebnisSchritt1. Geben Sie dazu in das Feld Das Ergebnis dieses Schritts zuweisen an den Text ErgebnisSchritt1 ein. 2. Fügen Sie einen neuen Ausführungsschritt hinzu, der die Funktion system/compute aufruft. Geben Sie unter "Parameter" den folgenden Ausdruck ein: stdout(ergebnisschritt1), wobei ErgebnisSchritt1 das Ergebnis von Schritt 1 ist. 3. Der Ausgabedatentyp Ihres Auftrags ist hier, wie gewünscht, Stream. Sie können nun einen neuen Ausführungsschritt erstellen, der das Ergebnis des zweiten Schritts an eine -Adresse sendet. So senden Sie die Verzeichnisliste an eine -Adresse: Ändern Sie den Ausdruck von Schritt 2 von stdout(ergebnisschritt1) in content(stdout(ergebnisschritt1)). Dadurch konvertieren Sie den Stream-Wert in einen String-Wert. Deklarieren Sie das Ergebnis von Schritt 2 als ErgebnisSchritt2. Geben Sie dazu in das Feld Das Ergebnis dieses Schritts zuweisen an den Text ErgebnisSchritt2 ein. Fügen Sie einen neuen Ausführungsschritt (Schritt 3) mit den folgenden Einstellungen hinzu (beachten Sie, dass die Mailserver-Einstellungen konfiguriert werden müssen, bevor Sie die vordefinierte Funktion /system/mail/send verwenden können): Funktion ausführen Navigieren Sie zur Funktion Von Geben Sie die -Adresse des Absenders ein. An Geben Sie die -Adresse des Empfängers ein. /system/mail/send.

175 Arbeiten mit Aufträgen Betreff Nachrichtentext Behandlung von Datentypen in Schritten 167 Geben Sie die Betreffszeile der ein, z.b. "Verzeichnisliste". Klicken Sie auf ErgebnisSchritt2 aus. und wählen Sie Zu diesem Zeitpunkt sollten den Ausführungsschritte folgendermaßen aussehen: 4. Erstellen Sie einen Timer Trigger, der den Auftrag entweder einmal oder regelmäßig (z.b. alle 60 Minuten) startet. 5. Klicken Sie auf Speichern.

176 168 Arbeiten mit Aufträgen 7.8 Hinzufügen von Triggern Hinzufügen von Triggern Bei der Erstellung eines Auftrags müssen Sie die Bedingungen (oder Kriterien) definieren, durch die ein Auftrag gestartet wird. Diese Bedingungen werden als Trigger bezeichnet. FlowForce Server überwacht alle definierten Trigger und führt den Auftrag aus, sobald die Trigger-Bedingung erfüllt wird. Sie können für denselben Auftrag mehrere Trigger erstellen und Sie können auch einen der definierten Trigger aktivieren oder deaktivieren. Immer, wenn einer der aktivierten Trigger ausgelöst wird, führt FlowForce Server alle Schritte des Auftrags aus. Wenn Sie in Aufträgen Trigger verwenden, die Parameter haben, müssen alle Parameter Standardwerte haben. Andernfalls wird der Auftrag nicht ausgeführt. Sie können Sie folgenden Trigger-Arten erstellen: Timer Trigger Dateisystem-Trigger HTTP-Trigger Mit einem Timer Trigger können Sie festlegen, dass ein Auftrag zu einer bestimmten Zeit gestartet und in einem bestimmten Zeitintervall ausgeführt wird. Dazu stehen flexible Optionen für die Wiederholung des Auftrags zur Verfügung (z.b. täglich, wöchentlich, an bestimmten Tagen der Woche oder des Monats und andere). Mit Hilfe eines Dateisystem-Triggers kann eine Datei oder ein Verzeichnis auf Änderungen wie z.b. neu hinzugekommene Dateien oder geänderte Dateien überprüft werden (beachten Sie, dass gelöschte Dateien nicht überwacht werden können). Sie können das Intervall, in dem das Verzeichnis überprüft wird, flexibel konfigurieren (z.b. alle 60 Sekunden) und Sie können optional ein Start- und Ablaufdatum für den Trigger definieren. Mit Hilfe von Platzhaltern können Sie bestimmte Dateien des Verzeichnisses herausfiltern. Mit einem HTTP-Trigger kann eine URI (Uniform Resource Identifier) auf Änderungen überprüft werden. Dabei können Sie speziell die Header-Felder Last-Modified und Content-MD5 auf Änderungen überprüfen. Sie können das Intervall für die Überprüfung flexibel konfigurieren (z.b. alle 60 Sekunden) und optional ein Start- und Ablaufdatum für den Trigger definieren. Hinzufügen und Löschen von Triggern Um einen Trigger hinzuzufügen, klicken Sie auf die entsprechende Schaltfläche für den TriggerTyp. Um einen Trigger zu löschen, klicken Sie auf die Schaltfläche löschen möchten. neben dem Trigger, den Sie Siehe auch

177 Arbeiten mit Aufträgen Hinzufügen von Triggern 169 Timer Trigger Dateisystem-Trigger HTTP-Trigger

178 170 Arbeiten mit Aufträgen Timer Trigger Hinzufügen von Triggern Mit einem Timer Trigger können Sie festlegen, dass ein Auftrag zu einer bestimmten Zeit gestartet und in einem bestimmten Zeitintervall ausgeführt wird. Dazu stehen flexible Optionen für die Wiederholung des Auftrags zur Verfügung (z.b. täglich, wöchentlich, an bestimmten Tagen der Woche oder des Monats und andere). In der folgenden Abbildung sehen Sie ein Beispiel für einen Timer Trigger. Beispiel-Timer-Trigger Timer Trigger haben die folgende Struktur. Ausführen Definiert, ob der Trigger einmal oder regelmäßig alle N Tage ausgeführt werden soll. Es stehen die folgenden Optionen zur Verfügung: Einmal Täglich An Tagen der Woche An Tagen des Monats An Tagen der Woche der Monate Wiederholen Definiert die Optionen für die Wiederholung des Triggers. Die Wiederholungen finden an den in der Dropdown-Liste "Ausführen" definieren Tagen (siehe vorheriges Feld) statt. Im Feld "alle" wird das Wiederholungsintervall in Minuten definiert. In den von und bis Feldern wird der Zeitraum definiert, innerhalb dessen der Trigger ausgelöst wird. Start Definiert Datum und Uhrzeit des Trigger-Starts. Die Einträge für das Datum und die Uhrzeit des Trigger-Starts sind obligatorisch, wenn Sie in der Dropdown-Liste Ausführen die Option einmal verwendet haben.

179 Arbeiten mit Aufträgen Hinzufügen von Triggern 171 Wenn Sie auf das Datumsfeld klicken, wird ein Kalender angezeigt, aus dem Sie das Startdatum auswählen können. Läuft ab Definiert Uhrzeit und Datum, an dem der Auftrag abläuft. Zeitzone Definiert die Zeitzone, die für das Start- und Ablaufdatum des Triggers gilt. Die Standardzeitzone ist in den Serververwaltungseinstellungen definiert (siehe Einstellen der Standardzeitzone). ak tiviert Über das Kontrollkästchen ak tiviert können Sie den Trigger aktivieren oder deaktivieren. Diese Option ist nützlich, wenn Sie neue Aufträge erstellen und testen.

180 172 Arbeiten mit Aufträgen Dateisystem-Trigger Hinzufügen von Triggern Mit Hilfe eines Dateisystem-Triggers kann eine Datei oder ein Verzeichnis auf Änderungen wie z.b. neu hinzugekommene Dateien oder geänderte Dateien überprüft werden (beachten Sie, dass gelöschte Dateien nicht überwacht werden können). Sie können das Intervall, in dem das Verzeichnis überprüft wird, flexibel konfigurieren (z.b. alle 60 Sekunden) und Sie können optional ein Start- und Ablaufdatum für den Trigger definieren. Mit Hilfe von Platzhaltern können Sie bestimmte Dateien des Verzeichnisses herausfiltern. In der folgenden Abbildung sehen Sie ein Beispiel für einen Dateisystem-Trigger. Beispiel-Dateisystem-Trigger Dateisystem-Trigger haben die folgenden Struktur. Überprüfe Definiert, wie der Trigger das Verzeichnis bzw. die Datei überprüfen soll. Gültige Optionen sind: Änderungsd atum Der Trigger überprüft den Zeitstempel der letzten Änderung aller definierten Dateien. Falls sich ein Datum geändert hat oder eine neue Datei hinzugefügt wurde, so wird der Trigger ausgelöst. Inhalt Mit dieser Option wird ein Hashcode für die angegebene Datei berechnet und gespeichert. Nach Ablauf des Abfrageintervalls wird der Hashcode erneut berechnet und mit dem des gespeicherten Werts verglichen. Falls die Werte nicht identisch sind, wird der Trigger ausgelöst. Beachten Sie, dass dies viel Arbeitsspeicher auf dem Server beanspruchen kann. Der Trigger wird auch ausgelöst, wenn sich ein Datum geändert hat oder eine neue Datei hinzugefügt wurde. Abrufintervall Definiert das Intervall in Sekunden, in dem das Verzeichnis überprüft wird. Warte N Sek unden Definiert die Zeit in Sekunden, die der Server wartet, bevor der nächste Auftrag gestartet wird. Start Definiert Datum und Uhrzeit des Trigger-Starts. Dies ist ein optionales Feld. Wenn Sie auf das Datumsfeld klicken, wird ein Kalender angezeigt, aus dem Sie das Startdatum auswählen können.

181 Arbeiten mit Aufträgen Hinzufügen von Triggern Läuft ab Definiert Uhrzeit und Datum, an dem der Auftrag abläuft. Zeitzone Definiert die Zeitzone, die für das Start- und Ablaufdatum des Triggers gilt. Die Standardzeitzone ist in den Serververwaltungseinstellungen definiert (siehe Einstellen der Standardzeitzone). ak tiviert Über das Kontrollkästchen ak tiviert können Sie den Trigger aktivieren oder deaktivieren. Diese Option ist nützlich, wenn Sie neue Aufträge erstellen und testen. 173 Der Parameter "triggerfile" Immer, wenn Sie einen Dateisystem- oder HTTP-Trigger erstellen, fügt FlowForce Server automatisch einen Input-Parameter triggerfile zum Auftrag hinzu. Wenn der Auftrag ausgeführt wird, setzt FlowForce Server diesen Parameter: a) (im Fall von Dateisystem-Triggern) auf die Datei, die den Auftrag ausgelöst hat b) (im Fall von HTTP-Triggern) auf die temporäre Datei, die den heruntergeladenen Inhalt der abgefragten URI enthält. Sie können den Wert des Parameters triggerfile in allen darauffolgenden Auftragsschritten als Input-Wert übergeben. Dadurch können Sie die auslösende Datei nach Bedarf verwenden oder verarbeiten. Standardmäßig enthält der Parameter triggerfile den absoluten Pfad der auslösenden Datei, Um Teile des Pfads zu extrahieren, verwenden Sie die Dateipfadausdrucksfunktionen. Ein Beispiel für einen Auftrag, in dem der Parameter triggerfile verwendet wird, finden Sie unter Erstellen eines Auftrags zur Verzeichnisabfrage.

182 174 Arbeiten mit Aufträgen HTTP-Trigger Hinzufügen von Triggern Mit einem HTTP-Trigger kann eine URI (Uniform Resource Identifier) auf Änderungen überprüft werden. Dabei können Sie speziell die Header-Felder Last-Modified und Content-MD5 auf Änderungen überprüfen. Sie können das Intervall für die Überprüfung flexibel konfigurieren (z.b. alle 60 Sekunden) und optional ein Start- und Ablaufdatum für den Trigger definieren. In der folgenden Abbildung sehen Sie ein Beispiel für einen HTTP-Trigger. Beispiel-HTTP-Trigger HTTP-Trigger haben die folgende Struktur. Überprüfe Definiert, wie der Trigger die URI überprüfen soll. Gültige Optionen sind: Änderungsd atum Weist das System an, den HTTP-Header LastModified zu überprüfen. Wenn der HTTPHeader Last-Modified fehlt, wird der Header Content-MD5 überprüft (siehe nächste Option). Inhalt Weist das System an, den optionalen HTTPHeader Content-MD5 zu überprüfen. Mit diesem 128-Bit-Digest wird die Unversehrtheit der Nachricht überprüft. Wenn sich der MD5-Header nach Ablauf des Abfrageintervalls geändert hat, wird der Trigger ausgelöst. Wenn der Header nicht vom Server bereitgestellt wird, wird der Inhalt abgerufen und lokal mit einem Hashcode versehen. Abrufintervall Definiert das Intervall in Sekunden, in dem die URI überprüft wird. Warte N Sek unden Definiert die Zeit in Sekunden, die der Server wartet, bevor der nächste Auftrag gestartet wird. Start Definiert Datum und Uhrzeit des Trigger-Starts. Dies ist ein optionales Feld. Wenn Sie auf das Datumsfeld klicken, wird ein Kalender angezeigt, aus dem Sie das Startdatum auswählen können. Läuft ab Definiert Uhrzeit und Datum, an dem der Auftrag abläuft. Zeitzone Definiert die Zeitzone, die für das Start- und Ablaufdatum des Triggers gilt. Die Standardzeitzone ist in den Serververwaltungseinstellungen definiert (siehe Einstellen der

183 Arbeiten mit Aufträgen Hinzufügen von Triggern 175 Standardzeitzone). ak tiviert Über das Kontrollkästchen ak tiviert können Sie den Trigger aktivieren oder deaktivieren. Diese Option ist nützlich, wenn Sie neue Aufträge erstellen und testen. Der Parameter "triggerfile" Immer, wenn Sie einen Dateisystem- oder HTTP-Trigger erstellen, fügt FlowForce Server automatisch einen Input-Parameter triggerfile zum Auftrag hinzu. Wenn der Auftrag ausgeführt wird, setzt FlowForce Server diesen Parameter: a) (im Fall von Dateisystem-Triggern) auf die Datei, die den Auftrag ausgelöst hat b) (im Fall von HTTP-Triggern) auf die temporäre Datei, die den heruntergeladenen Inhalt der abgefragten URI enthält. Sie können den Wert des Parameters triggerfile in allen darauffolgenden Auftragsschritten als Input-Wert übergeben. Dadurch können Sie die auslösende Datei nach Bedarf verwenden oder verarbeiten. Standardmäßig enthält der Parameter triggerfile den absoluten Pfad der auslösenden Datei, Um Teile des Pfads zu extrahieren, verwenden Sie die Dateipfadausdrucksfunktionen. Ein Beispiel für einen Auftrag, in dem der Parameter triggerfile verwendet wird, finden Sie unter Erstellen eines Auftrags zur Verzeichnisabfrage.

184 176 Arbeiten mit Aufträgen Bereitstellen von Aufträgen als Web-Dienste 7.9 Bereitstellen von Aufträgen als Web-Dienste Sie können FlowForce Server-Aufträge als Web-Dienste bereitstellen. Solche Aufträge werden in erster Linie von Programmen aufgerufen. Zum Testen und Debuggen können Sie solche Aufträge aber auch über einen Browser aufrufen. So stellen Sie einen Auftrag als Web-Dienst bereit: 1. Erstellen Sie einen neuen Auftrag oder öffnen Sie einen vorhandenen, um ihn zu bearbeiten. 2. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Diesen Auftrag über HTTP...zur Verfügung stellen. 3. Geben Sie in das Textfeld "myurl" den Namen des Web-Dienstes ein. Unter der angegebenen Request-URL startet FlowForce Server einen listener-dienst, der HTTPGET- und POST-Requests annimmt. Als Dienste bereitgestellte Aufträge bleiben aktiv, solange FlowForce Server ausgeführt wird. Bei Aufruf des Dienstes führt FlowForce Server die angegebenen Auftragsausführungsschritte aus und gibt eines der folgenden Ergebnisse zurück: die erste Ergebnisdatei des letzten Schritts, wenn mit dem Auftrag eine Ergebnisdatei erzeugt wird; die Standardausgabe des letzten Schritts, wenn keine Ergebnisdateien erzeugt werden (dies kann der Fall sein, wenn Sie mit einer Ausgabe über die Befehlszeile arbeiten). Ein gültiges Ergebnis wird mit einem Status HTTP 200 zurückgegeben, wobei der Content-Type Header die Art des Ergebnisses enthält. Der Content-Type hängt vom tatsächlichen Ergebnis ab. Wenn das Ergebnis eines MapForce Mappings eine XML-Ausgabe ist, lautet das Ergebnis text/ xml, bei Ausgabe von Text lautet das Ergebnis text/plain. Die Standardausgabe anderer Funktionen wird ebenfalls als text/plain zurückgegeben. Das Ergebnis wird ohne Bearbeitungen als Inhalt der Antwort zurückgegeben. Ausführungsfehler werden mit einer allgemeinen Fehlermeldung als HTTP 5xx Status ausgegeben. Nähere Informationen finden Sie im FlowForce Server Log (siehe Anzeige des Auftrags-Logs). So zeigen Sie alle aktuell ausgeführten FlowForce Server Web-Dienste an: Öffnen Sie Ihren Browser und geben Sie die folgende URL in die Adressleiste ein. [FlowForceServer] und [ServerPort] beziehen sich auf die Netzwerkadresse und den Port, an

185 Arbeiten mit Aufträgen Bereitstellen von Aufträgen als Web-Dienste 177 dem FlowForce Server ausgeführt wird. Standardmäßig wird FlowForce Server auf localhost:4646 ausgeführt (vorausgesetzt, Sie rufen die Anwendung vom selben Rechner aus auf). Der Name und Port des Servers entsprechen den auf der Seite "Verwaltung" definierten (siehe Einstellen der Netzwerkadresse und des Ports). Web-Dienst-Parameter Wenn Sie einen Auftrag als Web-Dienst bereitstellen, werden alle Auftragsparameter automatisch zu Parametern für den Dienst. Wenn ein Auftragsparameter keinen Standardwert hat, ist er obligatorisch und muss bei Aufruf des Dienstes angegeben werden. Optionale Parameter erhalten den Standardwert, falls Sie in der Anforderung nicht bereitgestellt werden. Bei Aufruf des Dienstes überprüft FlowForce Server die in der Anforderung bereitgestellten Parameter anhand der im Auftrag definierten. Wenn die Parametervalidierung fehlschlägt, gibt FlowForce Server einen 5xx HTTP Status zurück. In diesem Fall zeigt FlowForce Server zum Testen und Debuggen auch ein HTML-Parameterformular an. Für jeden Parameter vom Typ Stream steht eine Durchsuchen-Schaltfläche auf der Seite zur Verfügung über die Sie die als Parameter benötigte Datei hochladen können. Um das HTML-Testformular ohne Bedingungen anzuzeigen, geben Sie in der Anforderung den vordefinierten Parameter showform (mit einem beliebigen Wert) an. Anforderungen können im Allgemeinen sowohl als HTTP GET oder HTTP POST Request (mit dem Content-Type multipart/form-data) gesendet werden. Eine Ausnahme bilden Parameter vom Typ Stream, die nur für HTTP POST Requests unterstützt werden. Wenn Sie als Web-Dienste bereitgestellte FlowForce Server-Aufträge mit Internet Explorer 9 testen, deaktivieren Sie auf dem Register "Erweitert" die Option "Kurze HTTPFehlermeldungen anzeigen". Authentifizierung Zur Authentifizierung des Benutzers wird in FlowForce Server die FlowForce HTTP Basic Authentifizierung verwendet. Die Anmeldeinformationen des Benutzers werden anhand der FlowForce Server-Benutzerdatenbank überprüft (dies ist derselbe Benutzername und dasselbe Passwort, das zum Einloggen auf der FlowForce Server Web-Verwaltungsschnittstelle verwendet wird). Um einen Web-Dienst ohne Anmeldeinformationen zur Verfügung zu stellen, räumen Sie dem Standardbenutzer anonymous die Berechtigung Dienst verwenden ein (siehe auch Funktionsweise von Berechtigungen). Wenn ein Dienst für die Verwendung durch einen anonymen Benutzer zur Verfügung steht, können Sie dennoch HTTP-Anmeldeinformationen bereitstellen. Die Anmeldeinformationen werden dann anhand der FlowForce Server-Benutzerdatenbank überprüft und die Ausführung des Dienstes wird dem authentifizierten Benutzer anstatt dem Benutzer "anonymous" zugeschrieben. Wenn Sie ungültige Anmeldeinformationen angeben, gibt die Request-Schnittstelle einen HTTPStatus 401 zurück. Wenn Sie keine Anmeldeinformationen angegeben haben und dem Benutzer "anonymous" die Verwendung des Dienstes nicht gestattet wurde, gibt die Request-Schnittstelle ebenfalls den HTTP-Status 401 zurück.

186 178 Arbeiten mit Aufträgen Bereitstellen von Aufträgen als Web-Dienste Wenn Sie gültige Anmeldeinformationen angegeben haben, aber der authentifizierte Benutzer die Berechtigung Dienst verwenden für diesen Dienst nicht hat, gibt die Request-Schnittstelle einen HTTP 4xx-Fehlerstatus zurück. Wenn Sie versuchen, einen nicht existenten Dienst aufzurufen, wird ein HTTP 4xx-Fehlerstatus zurückgegeben. Warteschlangeneinstellungen Die Ausführung eines Dienstes wird wie die Ausführung über einen Trigger behandelt und unterliegt denselben Warteschlangeneinstellungen (siehe Definieren der Warteschlangeneinstellungen). Siehe auch Bereitstellen eines Auftrags als Web-Dienst (Beispiel)

187 Arbeiten mit Aufträgen 7.10 Zwischenspeichern der Auftragsergebnisse im Cache 179 Zwischenspeichern der Auftragsergebnisse im Cache Mit der Cache-Option wird die Antwortzeit sowie die Server-Auslastung bei Web Service-Aufträgen reduziert. Die Option ist besonders bei als Web-Dienst bereitgestellten Aufträgen oder bei speicherintensiven Aufträgen mit langer Ausführungszeit, die die Server-Auslastung erhöhen, nützlich. Wenn das Ergebnis eines Auftrags im Cache gespeichert wird, bedeutet dies, dass FlowForce Server das Auftragsergebnis in einem internen Speichersystem (dem Cache) vorbereitet und speichert. Wenn der Auftrag Parameter hat, erstellt das System für jede Parameterkombination einen Cache-Eintrag bis zu einem konfigurierbaren Limit. Wenn der Auftrag mit einem zwischengespeicherten Ergebnis durch einen anderen Auftrag (den so genannten Consumer aufgerufen wird), übergibt FlowForce Server das zwischengespeicherte Ergebnis an den Consumer (anstatt den Auftrag nochmals auszuführen), wodurch die Antwortzeit reduziert wird. Wie Sie vorgehen, um einerseits den Server nicht zu überlasten und andererseits einen möglichst aktuellen Cache zu verwenden, hängt von Ihrer Umgebung und den verwendeten Aufträgen ab. Experimentieren Sie dazu einfach mit den Cache-Einstellungen in FlowForce Server, um selbst die optimale Lösung zu finden. Beachten Sie beim Arbeiten mit zwischengespeicherten Auftragsergebnissen folgende Punkte: der vom Auftrag zurückgegebene Ergebnisdatentyp, der im Cache gespeichert werden soll, muss unbedingt deklariert werden (siehe Deklarieren des Rückgabetyps eines Auftrags). Sowohl der Auftrag, dessen Ergebnis im Cache gespeichert wird, als auch der ConsumerAuftrag müssen dieselben Anmeldeinformationen verwenden. Bei unterschiedlichen Anmeldeinformationen wird der Auftrag so ausgeführt, als wäre kein Cache definiert. Wenn Sie die Konfiguration des zwischengespeicherten Auftrags ändern, werden die im Cache vorhandenen Daten ungültig (und gelöscht). Cache-Einstellungen Es stehen die folgenden Cache-Einstellungen zur Verfügung. Ergebnis im Cache speichern Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn die Ergebnisse des Auftrags im Cache gespeichert werden sollen. Dadurch weisen Sie alle Consumer des aktuellen Auftrags an, das zwischengespeicherte Ergebnis zu verwenden, anstatt den Auftrag auszuführen. Wenn der aktuelle Auftrag direkt (und nicht über einen

188 180 Arbeiten mit Aufträgen Zwischenspeichern der Auftragsergebnisse im Cache Consumer) ausgeführt wird, weil entweder ein definierter Trigger ausgelöst wurde oder weil der Web-Dienst des Auftrags aufgerufen wird, aktualisiert FlowForce Server den Cache (wenn die Auftragsparameter im Cache nicht gefunden werden, erstellt FlowForce Server einen neuen Cache-Eintrag auf Basis der bereitgestellten Parameterkombination). Vom Consumer initiiert Wenn diese Option aktiviert ist, berechnet jeder Auftrag, der den aktuellen Auftrag aufruft (d.h. der Consumer-Auftrag) das Cache-Ergebnis und befüllt den Cache, falls keines vorhanden ist. Andernfalls befüllen nur Trigger und WebDienst-Aufrufe den Cache. Maximale Anzahl an Cache-Einträgen Mit dieser Option wird die Anzahl der pro Auftrag im Cache zwischengespeicherten Ergebnisse eingeschränkt. Wenn der Auftrag Parameter hat, sollten Sie hier eventuell die Anzahl aller möglichen Parameterkombinationen definieren (vorausgesetzt, die Anzahl der Kombinationen ist begrenzt). Automatisch neuen Zwischenspeicherauftra g..erstellen Ein Zwischenspeicherauftrag ist ein Web-Dienst unter der von Ihnen angegebenen HTTP-Adresse. Der Consumer WebDienst bildet eine praktische Methode, um den Cache des Auftrags, dessen Ergebnis zwischengespeichert wird, abzurufen und zu verwalten. Bei Aufruf versucht der Consumer-Auftrag zuerst, das zwischengespeicherte Ergebnis des Hauptauftrags zu verwenden. Wenn kein zwischengespeichertes Ergebnis vorhanden ist und die Option Vom Consumer initiiert deaktiviert ist, ruft der Consumer das tatsächliche vom Hauptauftrag zurückgegebene Ergebnis auf. Wenn kein zwischengespeichertes Ergebnis vorhanden ist und die Option Vom Consumer initiiert aktiviert ist, ruft der Consumer das tatsächliche vom Hauptauftrag zurückgegebene Ergebnis auf und befüllt gleichzeitig den Cache damit. Neuer "Cache ak tualisieren"-timer Ein "Cache aktualisieren"-timer steuert, wie oft das System den Cache des aktuellen Auftrags aktualisieren soll. Es werden alle aktuell zwischengespeicherten Parameterkombinationen aktualisiert. neuer "Cache leeren"- Ein "Cache leeren"-timer steuert, wie oft das System den

189 Arbeiten mit Aufträgen Zwischenspeichern der Auftragsergebnisse im Cache Timer Cache des aktuellen Auftrags leeren soll. Cache speichern und ak tualisieren Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um den Cache manuell zu aktualisieren. 181 Siehe auch Speichern von Autragsergebnissen im Cache (Beispiel)

190 182 Arbeiten mit Aufträgen Definieren der Warteschlangeneinstellungen 7.11 Definieren der Warteschlangeneinstellungen Um die Verwendung von Serverressourcen unter Kontrolle zu halten, können Sie die Anzahl der für die einzelnen Aufträge parallel ausgeführten Instanzen limitieren. So können Sie das Mindestintervall zwischen Aufträgen (in Sekunden) und die maximale Anzahl der Auftragsinstanzen, die simultan ausgeführt werden dürfen, definieren. Warteschlangeneinstellungen Mindestintervall zwischen den Ausführungen Geben Sie die Zeit in Sekunden ein, die nach Start der einzelnen parallelen Aufträge vergehen muss, bevor ein weiterer gestartet werden darf. Maximale Anzahl der parallelen Ausführungen Geben Sie ein, wie oft derselbe Auftrag auf dem Server parallel ausgeführt werden darf. Beachten Sie bitte, dass der Browser zusätzliche Requests an dieselbe URL eventuell zurückhält, wenn Sie die parallele Ausführung von Diensten über Ihren Browser testen. Um das Problem zu umgehen, können Sie parallele Instanzen desselben Auftrags von zwei unterschiedlichen Browsern aus initiieren.

191 Arbeiten mit Aufträgen 7.12 Anzeige des Auftrags-Logs 183 Anzeige des Auftrags-Logs Über die Log-Ansicht sehen Sie sofort die Einzelheiten, die FlowForce Server für einen bestimmten Auftrag protokolliert hat. Sie können die Log-Ansicht entweder über das Menü Log oder über andere Kontexte, in denen die Schaltfläche Log anzeigen zu sehen ist, aufrufen. So zeigen Sie das Auftrags-Log an: 1. Erweitern Sie die Auswahlliste Nach Objektpfad filtern und navigieren Sie zum entsprechenden Auftrag. 2. Ändern Sie optional den Datenbereich des Logs und den Mindestschweregrad. (Standardmäßig wird das Log der letzten 7 Tage mit dem Mindestschweregrad "Info" angezeigt.) Klicken Sie auf Anzeigen. 3. So rufen Sie das Log direkt von der Auftragsdetailseite auf: Klicken Sie in der rechten oberen Ecke der Seite auf die Schaltfläche Log anzeigen. Daraufhin werden Sie auf die Seite "Log-Ansicht" umgeleitet und in der Auswahlliste Nach Objektpfad filtern wird der Name des Auftrags angezeigt. Ändern Sie optional den Datenbereich des Logs und den Mindestschweregrad. (Standardmäßig wird das Log der letzten 7 Tage mit dem Mindestschweregrad "Info" angezeigt.) Klicken Sie auf Anzeigen.

192 184 Arbeiten mit Aufträgen 7.13 Abbrechen von Aufträgen Abbrechen von Aufträgen Sie können jeden laufenden Auftrag abbrechen, vorausgesetzt Sie (oder eine der Rollen, denen Sie angehören) haben das Recht Jeden Auftrag abbrechen (siehe dazu Funktionsweise von Rechten). Warnung: Da Daten durch den Abbruch eines Auftrags beschädigt werden können, sollten Aufträge nur in Ausnahmefällen abgebrochen werden. Wenn Sie einen Auftrag abbrechen, versucht FlowForce Server zuerst, den Auftrag ordnungsgemäß abzubrechen. Das Resultat eines abgebrochenen Auftrags ist zwar nicht vorhersehbar, bei einem ordnungsgemäßen Abbruch wird allerdings normalerweise versucht, die mit dem Auftrag verknüpften Fehlerbehandlungsaufgaben (falls vorhanden) durchzuführen. Falls der Auftrag nicht ordnungsgemäß abgebrochen werden kann, wird der Abbruch nach einer gewissen Wartezeit erzwungen. Um FlowForce Server dazu zu bringen, den Abbruch des Auftrags vorher zu erzwingen, können Sie jederzeit auf die Schaltfläche Beenden des Auftrags erzwingen klicken. So brechen Sie einen laufenden Auftrag ab: 1. Klicken Sie auf "Startseite". Alle derzeit ausgeführten Aufträge werden im Seitenabschnitt "Aufträge in Ausführung" angezeigt. 2. Klicken Sie auf Auftrag beenden. FlowForce Server fordert Sie auf, die Aktion zu bestätigen: 3. Klicken Sie auf OK. Daraufhin wird versucht, den ausgeführten Auftrag abzubrechen. Wenn die Auftragsinstanz erfolgreich abgebrochen wurde, wird eine entsprechende Meldung angezeigt und der Auftragseintrag wird entsprechend markiert.

193 Arbeiten mit Aufträgen 4. Abbrechen von Aufträgen 185 Wenn die Auftragsinstanz aus irgendeinem Grund nicht normal beendet werden konnte, klicken Sie auf Beenden des Auftrags erzwingen.

194 186 Arbeiten mit Aufträgen Importieren und Exportieren von Aufträgen 7.14 Importieren und Exportieren von Aufträgen Sie können Aufträge und andere Konfigurationsobjekte (einschließlich bereitgestellte MapForce Mappings und StyleVision-Transformationen) folgendermaßen aus FlowForce Server exportieren: Export in eine andere laufende FlowForce Server-Instanz (Online-Export) Export in eine Datei (Offline-Export) Wenn Sie Objekte in eine andere laufende FlowForce Server-Instanz exportieren, stehen die exportierten Aufträge sofort über die Web-Verwaltungsschnittstelle dieses Servers zur Verfügung. Wenn Sie Objekte in eine Datei exportieren, erstellt FlowForce Server ein einziges zip-archiv, das nach Datum und Uhrzeit des Exports benannt wird. Die Benennungskonvention lautet export_jjjjmmtthhmmss. Eine am 6. August um 10:51:33 Uhr Serverzeit exportierte Datei erhielte z.b. den Namen export_ zip. Sie können dieses zip-archiv später in dieselbe FlowForce Server-Instanz (vorausgesetzt die importierten Objekte sind unter dem Zielpfad nicht mehr vorhanden oder sollen überschrieben werden) oder auch in eine andere Instanz importieren. Bevor Objekte exportiert werden, zeigt FlowForce die Liste der Objekte auf einer separaten Seite zur Überprüfung an. Neben den zu exportierenden Objekten werden auf der Seite auch alle Objekte angezeigt, von denen die exportierten Aufträge abhängig sind, damit Sie diese inkludieren können, falls diese vergessen wurden. Falls Sie Objekte auf einen laufenden FlowForce Server exportieren, stehen zusätzliche Informationen darüber zur Verfügung, ob die einzelnen Objekte auf dem Zielserver bereits vorhanden sind. Dadurch können Sie bei jedem einzelne Auftrag entscheiden, ob er inkludiert oder exkludiert werden soll. Beachten Sie jedoch Folgendes: Wenn Sie Aufträge exportieren, ohne alle davon abhängigen Objekte zu exportieren, können Ihre Aufträge eventuell nicht ausgeführt werden, wenn am Zielserver Abhängigkeiten nicht vorhanden sind. Aus Sicherheitsgründen exportiert FlowForce Server die folgenden sensiblen Datenkategorien nicht: Lokal in Aufträgen definierte Passwörter Passwörter, die als "Standalone"-Anmeldedaten verfügbar sind. Passwörter, die mit Systemfunktionen (wie z.b. /system/ftp-funktionen) gespeichert sind Sie können daher zwar Datensätze vom Typ "Anmeldeinformationen" exportieren, doch inkludiert FlowForce das Passwort nicht im exportierten Datensatz. Wenn Sie einen Anmeldeinformationsdatensatz importieren und ihn am Zielserver überschreiben, wird das am Zielserver vorhandene Passwort beibehalten. Beachten Sie die folgenden Punkte bevor Sie So exportieren Sie Aufträge in eine laufende FlowForce Server-Instanz: Klicken Sie auf "Konfiguration" und öffnen Sie den Container, der die zu exportierenden Daten enthält. Wählen Sie die Daten durch Anklicken aus und klicken Sie anschließend auf Ausgewählte Objekte exportieren.

195 Arbeiten mit Aufträgen Importieren und Exportieren von Aufträgen 187 Geben Sie im daraufhin angezeigten Dialogfeld den Host-Namen und den Port des FlowForce-Zielservers ein. Geben Sie ihren Benutzernamen und Ihr Passwort für die FlowForce Server-Zielinstanz ein und klicken Sie auf Exportieren. Alle zu exportierenden Datensätze werden auf einer Seite angezeigt, auf der Sie auswählen können, welche Objekte davon exportiert werden sollen. Auch Auftragsabhängigkeiten sowie Informationen darüber, ob die Datei am Zielserver vorhanden ist, werden angezeigt (siehe Abbildung unten). Wählen Sie die zu exportierenden Objekte aus und klicken Sie auf Export starten.

196 188 Arbeiten mit Aufträgen Importieren und Exportieren von Aufträgen So exportieren Sie Aufträge in eine Datei: Klicken Sie auf "Konfiguration" und öffnen Sie den Container, der die zu exportierenden Daten enthält. Wählen Sie die Daten durch Anklicken aus und klicken Sie anschließend auf Ausgewählte Objekte exportieren. Klicken Sie im angezeigten Dialogfeld auf In Datei exportieren. Navigieren Sie zu einem lokalen Ordner und klicken Sie auf Exportieren. So importieren Sie Aufträge aus einer Datei: 1. Klicken Sie auf Konfiguration und anschließend auf Objekte importieren. Daraufhin wird ein Dialogfeld angezeigt. 2. Navigieren Sie zu einem lokalen Ordner und klicken Sie auf Importieren.

197 Kapitel 8 Befehlszeilenschnittstelle

198 190 Befehlszeilenschnittstelle 8 Befehlszeilenschnittstelle In diesem Abschnitt wird die Befehlszeilenschnittstelle von FlowForce Server beschrieben. Die Befehlszeilenschnittstelle enthält die folgenden Befehle: help Zeigt die Hilfe zu dem als Argument gelieferten Befehl an. assignlicense Dieser Befehl wird nur unter Windows unterstützt. Er dient zum Hochladen und Zuweisen einer Lizenzdatei zu FlowForce Server. createdb Erstellt eine neue FlowForce-Datenbank. debug Startet die Applikation im Debug-Modus. exportresourcestrings Exportiert alle Ressourcenstrings der Applikation in eine XML-Datei. foreground Startet die Applikation im Vordergrundmodus. initdb Erstellt oder aktualisiert die FlowForce-Datenbank. install Installiert die Applikation als Windows-Dienst. licenseserver Registriert FlowForce Server am Altova LicenseServer im lokalen Netzwerk. migratedb Migriert die FlowForce Server Daten aus einer früheren Version in die neueste Version. repair Startet die Applikation im Reparaturmodus. setdeflang sdl Definiert die Standardsprache. start Startet die Applikation als Dienst. uninstall Deinstalliert die Applikation als Windows-Dienst. upgradedb Aktualisiert die FlowForce Server-Datenbank auf die neueste Version. verifylicense Dieses Befehl wird nur unter Windows unterstützt. Sie können damit überprüfen, ob FlowForce Server lizenziert ist und optional, ob ein bestimmter Lizenzschlüssel FlowForce Server bereits zugewiesen ist. Pfad der ausführbaren FlowForce Server-Datei Linux Auf Linux-Systemen befindet sich die ausführbare FlowForce Server-Datei (flowforceserver) standardmäßig unter:

199 Befehlszeilenschnittstelle 191 /opt/altova/flowforceserver2015/bin/ flowforceserver wobei der erste Schrägstrich das Root-Verzeichnis angibt. Mac Auf Mac-Systemen befindet sich die ausführbare FlowForce Server-Datei (flowforceserver) standardmäßig unter: /usr/local/altova/flowforceserver2015/bin Windows Auf Windows-Systemen befindet sich die ausführbare FlowForce Server-Datei (flowforceserver.exe) standardmäßig unter: <ProgramFilesFolder>\Altova\FlowForceServer\bin \FlowForceServer.exe Allgemeine Syntax Die allgemeine Befehlszeilensyntax für FlowForceServer lautet folgendermaßen: FlowForceServer --h --help --version <command> [options] [arguments] wobei --h --help den Hilfetext anzeigt. --version die Version von FlowForce Server anzeigt. Die Optionen und Argumente in den eckigen Klammern sind optional.

200 192 Befehlszeilenschnittstelle 8.1 help help Aufgabe Stellt Hilfeinformationen zu dem als Argument gelieferten Befehl zur Verfügung. Syntax FlowForceServer help Command Anmerkung: Verwenden Sie auf Linux-Systemen nur Kleinbuchstaben in flowforceserver, um die ausführbare Datei aufzurufen. Argumente Der Befehl help hat ein einziges Argument: den Namen des Befehls, für den die Hilfe benötigt wird. Er zeigt die korrekte Syntax des Befehls sowie andere Informationen zur richtigen Ausführung des Befehls an. Beispiel FlowForceServer help createdb Verwendung von --help als Option für andere Befehle Die Hilfe zu einem Befehl kann durch die Option --help im Anschluss an diesen Befehl aufgerufen werden. Wenn Sie z.b. die Option --help mit dem Befehl createdb verwenden: FlowForceServer createdb --help erhalten Sie dasselbe Ergebnis, wie mit: FlowForceServer help createdb

201 Befehlszeilenschnittstelle 8.2 assignlicense 193 assignlicense Aufgabe Dieser Befehl wird nur unter Windows unterstützt. Er dient zum Hochladen und Zuweisen einer Lizenzdatei zu FlowForce Server. Syntax FlowForceServer assignlicense [options] FILE Argumente FILE Definiert den Pfad der hochzuladenden Lizenzdatei. Optionen --t, --test-only=true false Bei true wird die Lizenz hochgeladen und validiert. Bei false wird die Lizenz hochgeladen, validiert und auch zugewiesen. Wenn diese Option nicht definiert wird, ist der Standardwert true.

202 194 Befehlszeilenschnittstelle 8.3 createdb createdb Aufgabe Mit dem Befehl createdb wird eine neue Datenbank erstellt. Falls die Datenbank bereits vorhanden ist, schlägt die Ausführung fehl. Die Standarddatenbank wird zum Zeitpunkt der Installation erstellt, daher wird dieser Befehl im Allgemeinen nicht benötigt. Syntax FlowForceServer createdb [options] Anmerkung: Verwenden Sie auf Linux-Systemen nur Kleinbuchstaben in flowforceserver, um die ausführbare Datei aufzurufen. Optionen --datadir=value VALUE ist der Pfad des Datenverzeichnisses.

203 Befehlszeilenschnittstelle 8.4 debug 195 debug Aufgabe Nicht für die allgemeine Verwendung bestimmt. Dieser Befehl startet FlowForce Server im Debug-Modus, d.h. nicht als Dienst. Um diesen Modus zu beenden, drücken Sie Strg+C. Syntax FlowForceServer debug [options] Anmerkung: Verwenden Sie auf Linux-Systemen nur Kleinbuchstaben in flowforceserver, um die ausführbare Datei aufzurufen. Optionen --datadir=value VALUE ist der Pfad des Datenverzeichnisses.

204 196 Befehlszeilenschnittstelle exportresourcestrings 8.5 exportresourcestrings Aufgabe Dieser Befehl gibt eine XML-Datei aus, die die Ressourcenstrings von FlowForce Server enthält. Der Befehl kann zwei Argumente haben: (i) die Sprache der Ressourcenstrings in der XML-Ausgabedatei und (ii) den Namen und Pfad der XMLAusgabedatei. Derzeit unterstützte Exportsprachen sind (mit den Sprachcodes in Klammern): Englisch (en), Deutsch, (de), Spanisch (es) und Japanisch (ja). Syntax FlowForceServer exportresourcestrings Language XMLOutput Anmerkung: Verwenden Sie auf Linux-Systemen nur Kleinbuchstaben in flowforceserver, um die ausführbare Datei aufzurufen. Argumente Language Definiert die Sprache der Ressourcenstrings in der exportierten XMLDatei. Unterstützte Sprachen sind: en, de, es, ja XMLOutput Definiert den Namen und Pfad der exportierten XML-Datei. Beispiel Mit diesem Befehl wird unter c:\ eine Datei namens Strings.xml erstellt, die alle Ressourcenstrings der FlowForce Server Applikation auf Englisch enthält. FlowForceServer exportresourcestrings en c:\strings.xml

205 Befehlszeilenschnittstelle 8.6 foreground 197 foreground Aufgabe Nicht für die allgemeine Verwendung gedacht. Dieser Befehl startet im Vordergrund. Der Befehl wird intern von den Start-Skripts für Linux verwendet.

206 198 Befehlszeilenschnittstelle 8.7 initdb initdb Aufgabe Dieser Befehl erstellt eine neue Datenbank oder aktualisiert eine vorhandene auf die neueste Version. Die Standarddatenbank wird zum Zeitpunkt der Installation erstellt, daher wird dieser Befehl im Allgemeinen nicht benötigt. Syntax FlowForceServer initdb [options] Anmerkung: Verwenden Sie auf Linux-Systemen nur Kleinbuchstaben in flowforceserver, um die ausführbare Datei aufzurufen. Optionen --datadir=value VALUE ist der Pfad des Datenbankverzeichnisses.

207 Befehlszeilenschnittstelle 8.8 install 199 install Aufgabe Dieser Befehl wird vom FlowForce Server Installationsprogramm automatisch ausgeführt. Er steht nicht für die allgemeine Verwendung zur Verfügung. Der Befehl installiert Altova FlowForce Server als Dienst unter Windows. Dieser Befehl wird von Linux und Mac nicht unterstützt.

208 200 Befehlszeilenschnittstelle 8.9 licenseserver licenseserver Aufgabe Dieser Befehl registriert FlowForce Server auf dem LicenseServer. Sie benötigen Administratorrechte (root), um FlowForce Server auf dem LicenseServer zu registrieren. Nähere Informationen dazu finden Sie in der LicenseServer-Dokumentation. Syntax FlowForceServer licenseserver [options] Server-Or-IP-Address Anmerkung: Verwenden Sie auf Linux-Systemen nur Kleinbuchstaben in flowforceserver, um die ausführbare Datei aufzurufen. Beispiel FlowForceServer licenseserver DOC.altova.com Mit dem Befehl oben wird angegeben, dass der Rechner namens DOC.altova.com der Rechner ist, auf dem Altova LicenseServer ausgeführt wird. Wenn der LicenseServer auf dem Rechner des Benutzers läuft, könnten Sie auch die folgenden Befehle verwenden: FlowForceServer licenseserver localhost FlowForceServer licenseserver Optionen Unten sind die Optionen in Ihrer Kurz- (erste Spalte) und Langform (zweite Spalte) sowie der Beschreibung dazu aufgelistet. In der Befehlszeile können ein oder zwei Bindestriche für die Kurz- und Langform verwendet werden. --j --json Druckt das Ergebnis des Registrierungsversuchs als maschinenlesbares JSON-Objekt. Form: --json=true false

209 Befehlszeilenschnittstelle 8.10 migratedb 201 migratedb Aufgabe Mit diesem Befehl werden die FlowForce Server-Daten von einer früheren Version in die neueste Version migriert. Syntax FlowForceServer migratedb [options] Anmerkung: Verwenden Sie auf Linux-Systemen nur Kleinbuchstaben in flowforceserver, um die ausführbare Datei aufzurufen. Optionen --datadir=value VALUE ist der Pfad des Datenbankverzeichnisses. --olddatadir=value VALUE ist der Pfad des Datenbankverzeichnisses. Beispiel "C:\Program Files(x86)\Altova\FlowForceServer2015\bin\FlowForceServer.exe" migratedb --datadir=c:\programdata\altova\flowforceserver2015\data --olddatadir=c: \ProgramData\Altova\FlowForceServer2014\data

210 202 Befehlszeilenschnittstelle 8.11 repair repair Aufgabe Dieser Befehl startet, wobei alle Trigger und Auftragsausführungsprozesse deaktiviert sind, um Fehler beheben zu können. Syntax FlowForceServer repair [options] Anmerkung: Verwenden Sie auf Linux-Systemen nur Kleinbuchstaben in flowforceserver, um die ausführbare Datei aufzurufen. Optionen --datadir=value VALUE ist der Pfad des Datenbankverzeichnisses. Beispiel FlowForceServer repair --datadir=c:\programdata\altova\flowforceserver2015 \data

211 Befehlszeilenschnittstelle 8.12 setdeflang (sdl) 203 setdeflang (sdl) Aufgabe Der Befehl setdeflang (Kurzform ist sdl) definiert die Standardsprache von FlowForce Server. Um die Standardsprache zu ändern, führen Sie diesen Befehl für die Dienste FlowForceServer und FlowForceWebServer aus (siehe Syntax). Syntax FlowForceServer setdeflang sdl LanguageCode FlowForceWebServer setdeflang sdl LanguageCode Anmerkung: Verwenden Sie auf Linux-Systemen nur Kleinbuchstaben in flowforceserver, um die ausführbare Datei aufzurufen. Die möglichen Werte von LanguageCode sind die folgenden. en Englisch de Deutsch es Spanisch ja Japanisch Beispiel FlowForceServer setdeflang de

212 204 Befehlszeilenschnittstelle 8.13 start start Aufgabe Dieser Befehl startet als Dienst. Dieser Befehl wird intern von den Startup-Skripts oder bei der Installation des Windows-Diensts verwendet. Er sollte nicht allgemein verwendet werden. Syntax FlowForceServer start [options] Anmerkung: Verwenden Sie auf Linux-Systemen nur Kleinbuchstaben in flowforceserver, um die ausführbare Datei aufzurufen. Optionen --datadir=value VALUE ist der Pfad des Datenbankverzeichnisses.

213 Befehlszeilenschnittstelle 8.14 uninstall 205 uninstall Aufgabe Dieser Befehl wird vom FlowForce Server Installationsprogramm automatisch ausgeführt. Er steht nicht für die allgemeine Verwendung zur Verfügung. Der Befehl deinstalliert Altova FlowForce Server als Dienst unter Windows. Dieser Befehl wird von Linux und Mac nicht unterstützt.

214 206 Befehlszeilenschnittstelle 8.15 upgradedb upgradedb Aufgabe Dieser Befehl führt ein Datenbank-Upgrade auf die neueste Version durch. Die Standarddatenbank wird automatisch zum Zeitpunkt der Installation aktualisiert, daher muss dieser Befehl nicht manuell ausgeführt werden. Syntax FlowForceServer upgradedb [options] Anmerkung: Verwenden Sie auf Linux-Systemen nur Kleinbuchstaben in flowforceserver, um die ausführbare Datei aufzurufen. Optionen --datadir=value VALUE ist der Pfad des Datenbankverzeichnisses. Beispiel FlowForceServer upgradedb --datadir=c:\programdata\altova \FlowForceServer2015\data

215 Befehlszeilenschnittstelle 8.16 verifylicense 207 verifylicense Aufgabe Dieser Befehl steht nur unter Windows zur Verfügung. Sie können damit überprüfen, ob FlowForce Server lizenziert ist und optional, ob ein bestimmter Lizenzschlüssel FlowForce Server bereits zugewiesen ist. Syntax FlowForceServer verifylicense [options] Optionen --l, --license-key=value Mit dieser Option können Sie überprüfen, ob ein bestimmter Lizenzschlüssel FlowForce Server bereits zugewiesen wurde. Als Wert muss der zu überprüfende Lizenzschlüssel definiert werden.

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217 Kapitel 9 Vordefinierte Funktionen

218 210 Vordefinierte Funktionen 9 Vordefinierte Funktionen Dieser Abschnitt enthält Informationen über die vordefinierten Systemfunktionen in FlowForce Server. Mit Hilfe der vordefinierten Funktionen können Sie Dateien kopieren oder verschieben, Verzeichnisse erstellen, Shell-Befehle ausführen und verschiedene andere Aktionen ausführen. Die vordefinierten FlowForce Server-Funktionen stehen im Container /system zur Verfügung. In den folgenden Kapiteln sind die vordefinierten Funktionen in Gruppen, geordnet nach Pfaden relativ zum Root-Container beschrieben. /system/abort /system/compute /system/compute-string system/filesystem system/ftp system/mail system/maintenance system/shell system/compute /RaptorXMLXBRL Referenzieren von Windows-Netzwerkpfaden Wenn Sie einen Windows-Netzwerkpfad wie z.b. ein zugeordnetes Netzlaufwerk referenzieren, verwenden Sie die Universal Naming Convention (UNC) Syntax. Dies ist notwendig, da Laufwerksbuchstaben im System nicht global verwendet werden und da dem Benutzer bei jeder Sitzung ein eigener Laufwerksbuchstabe zugeordnet wird. Die UNC-Syntax hat die folgende Form: \\server\sharedfolder\filepath wobei: server den (durch DNS definierten) Servernamen im Netzwerk referenziert sharedfolder eine vom Administrator definierte Bezeichnung referenziert (so ist z.b. admin$ im Allgemeinen das Root-Verzeichnis des Betriebssystems). filepath referenziert die Unterverzeichnisse unterhalb des freigegebenen Ordners.

219 Vordefinierte Funktionen 9.1 /system/abort 211 /system/abort abort Aufgabe Parameter Beispiel Bricht die Ausführung eines Auftrags ab. Diese Funktion wird normalerweise innerhalb einer Bedingung (d.h. eines Auswahlschritts) verwendet, um den Auftrag zu beenden, wenn die Bedingung erfüllt wird. Er entspricht einer throw oder raise Funktion in einer Programmiersprache. Die Funktion gibt keinen Wert zurück. Message Obligatorischer String-Parameter. Definiert die Meldung, die ausgegeben werden soll, wenn der Auftrag abgebrochen wird. Im folgenden Auftrag wird die Funktion abort verwendet, um den Auftrag mit einem Fehler abzubrechen, wenn der Wert einer überprüften Liste 10 Einträge übersteigt. Wenn die Liste weniger als 10 Einträge oder genau 10 Einträge enthält, wird der Text "The list has less than 10 items" in eine Datei auf dem lokalen System geschrieben.

220 212 Vordefinierte Funktionen /system/compute 9.2 /system/compute compute Aufgabe Berechnet das Ergebnis eines Ausdrucks und gibt den berechneten Wert zurück. Der berechnete Wert kann in Parametern oder Ausdrücken anderer Ausführungsschritte verwendet werden. Mit dieser Funktion können Sie auch das Ergebnis eines Auftrags definieren, der als Dienst verwendet wird (siehe Beispiel). Diese Funktion gibt den Wert T0 zurück. Dieser steht für einen beliebigen Typ, d.h. der zurückgegebene Datentyp wird von dem im Parameter Expression verwendeten Ausdruck abgeleitet. Parameter Beispiel Expression Der zu berechnende FlowForce Server-Ausdruck. In diesem Beispiel wird ein Auftrag mit zwei Ausführungsschritten beschrieben. Im ersten Schritt wird ein Shell-Befehl im Verzeichnis c:\temp ausgeführt und das Ergebnis wird als hello deklariert. Als Nächstes wird das Ergebnis an den zweiten Ausführungsschritt übergeben. Im zweiten Ausführungsschritt wird mit Hilfe von Ausdrücken (in diesem Fall mit den Funktionen stdout und content) folgendes Ergebnis erstellt: Abrufen der Standardausgabe des Ergebnisses des ersten Schritts Konvertieren der Ausgabe in einen String Die Funktion compute wertet den Ausdruck im Textfeld "Ausdruck" aus.

221 Vordefinierte Funktionen 9.3 /system/compute-string 213 /system/compute-string compute-string Aufgabe Gibt das Ergebnis eines Ausdrucks als String aus. Diese Schrittfunktion führt im Prinzip dieselbe Aktion aus, wie die Funktion compute mit dem Unterschied, dass es sich beim Input-Format um einen String anstelle eines Ausdrucks handelt. Die Funktion gibt den berechneten Ausdruck als String-Wert zurück. Parameters Beispiel Expression Der (als String) zu berechnende FlowForce ServerAusdruck. In dem in der Abbildung gezeigten Auftrag wird der Ausdruck "Both expressions are identical" ausgewertet.

222 214 Vordefinierte Funktionen /system/filesystem 9.4 /system/filesystem Der Container system/filesystem enthält Funktionen zum Verwalten von Dateien und Verzeichnissen in dem Betriebssystem, in dem FlowForce Server ausgeführt wird. Bei allen Dateipfaden in Auftragsausführungsschritten muss es sich um Pfade in dem Betriebssystem, in dem FlowForce Server ausgeführt wird, und nicht um solche auf Ihrem lokalen Rechner handeln. copy Aufgabe Datei(en) kopieren. Diese Funktion gibt den Booleschen Wert TRUE zurück, wenn die Ausführung erfolgreich war. Wenn die Ausführung des Auftrags fehlschlägt, hängt das Ergebnis vom Wert des Parameters Bei Fehler abbrechen ab. Es gibt folgende Möglichkeiten: Wenn der Parameter Bei Fehler abbrechen TRUE ist (Standardwert), so wird die Ausführung des Auftrags abgebrochen. In diesem Fall können Fehler dennoch mittels geschützter Blocks behandelt werden (siehe Behandlung von Fehlern in Schritten). Wenn der Parameter Bei Fehler abbrechen FALSE ist, so gibt die Funktion FALSE zurück. Parameter Quelle Pfad und den Dateiname der zu kopierenden Quelldatei Ziel Der Pfad und Dateiname des Zielverzeichnisses. Sie können in das Zielfeld auch einen anderen Dateinamen eingeben, wenn die Datei gleichzeitig auch umbenannt werden soll. Überschreiben Bei TRUE wird die Zieldatei überschrieben. Der Standardwert ist FALSE. Bei Fehler abbrechen Dieser Boolesche Parameter legt fest, was der Rückgabewert der Funktion sein soll, wenn der Auftrag fehlschlägt. Wenn Bei Fehler abbrechen FALSE ist, gibt die Funktion den Booleschen Wert FALSE zurück. Wenn Bei Fehler abbrechen TRUE ist, wird die Ausführung des Auftrags abgebrochen. Der Standardwert ist TRUE. Arbeitsverzeichnis Definiert das Arbeitsverzeichnis (z.b. c:\temp). delete Aufgabe Datei(en) löschen.

223 Vordefinierte Funktionen /system/filesystem 215 Diese Funktion gibt den Booleschen Wert TRUE zurück, wenn die Ausführung erfolgreich war. Wenn die Ausführung des Auftrags fehlschlägt, hängt das Ergebnis vom Wert des Parameters Bei Fehler abbrechen ab. Es gibt folgende Möglichkeiten: Wenn der Parameter Bei Fehler abbrechen TRUE ist (Standardwert), so wird die Ausführung des Auftrags abgebrochen. In diesem Fall können Fehler dennoch mittels geschützter Blocks behandelt werden (siehe Behandlung von Fehlern in Schritten). Wenn der Parameter Bei Fehler abbrechen FALSE ist, so gibt die Funktion FALSE zurück. Parameter Pfad Der Pfad und Dateiname der zu löschenden Datei Bei Fehler abbrechen Dieser Boolesche Parameter legt fest, was der Rückgabewert der Funktion sein soll, wenn der Auftrag fehlschlägt. Wenn Bei Fehler abbrechen FALSE ist, gibt die Funktion den Booleschen Wert FALSE zurück. Wenn Bei Fehler abbrechen TRUE ist, wird die Ausführung des Auftrags abgebrochen. Der Standardwert ist TRUE. Arbeitsverzeichnis Definiert das Arbeitsverzeichnis (z.b. c:\temp). mkdir Aufgabe Verzeichnis unter dem angegebenen Pfad erstellen Diese Funktion gibt den Booleschen Wert TRUE zurück, wenn die Ausführung erfolgreich war. Wenn die Ausführung des Auftrags fehlschlägt, hängt das Ergebnis vom Wert des Parameters Bei Fehler abbrechen ab. Es gibt folgende Möglichkeiten: Wenn der Parameter Bei Fehler abbrechen TRUE ist (Standardwert), so wird die Ausführung des Auftrags abgebrochen. In diesem Fall können Fehler dennoch mittels geschützter Blocks behandelt werden (siehe Behandlung von Fehlern in Schritten). Wenn der Parameter Bei Fehler abbrechen FALSE ist, so gibt die Funktion FALSE zurück. Parameter Pfad Der Pfad des neuen Verzeichnisses Übergeordnete Verzeichnisse erstellen Wenn Sie darauf klicken, wird ein Kontrollkästchen erstellt. Wenn es aktiviert wird, kann mit einem einzigen Schritt ein hierarchischer Pfad erstellt werden. Bei Fehler abbrechen Dieser Boolesche Parameter legt fest, was der Rückgabewert der Funktion sein soll, wenn der Auftrag fehlschlägt. Wenn Bei Fehler abbrechen FALSE ist, gibt die Funktion den Booleschen Wert FALSE zurück. Wenn Bei Fehler abbrechen TRUE ist, wird die Ausführung des Auftrags abgebrochen. Der Standardwert ist TRUE.

224 216 Vordefinierte Funktionen /system/filesystem Arbeitsverzeichnis Definiert das Arbeitsverzeichnis (z.b. c:\temp). Beispiel Wenn das Arbeitsverzeichnis c:\temp ist und Pfad temp2\temp3, erstellt die Funktion das neue Verzeichnis c:\temp\temp2\temp3. move Aufgabe Datei(en) verschieben oder umbenennen Diese Funktion gibt den Booleschen Wert TRUE zurück, wenn die Ausführung erfolgreich war. Wenn die Ausführung des Auftrags fehlschlägt, hängt das Ergebnis vom Wert des Parameters Bei Fehler abbrechen ab. Es gibt folgende Möglichkeiten: Wenn der Parameter Bei Fehler abbrechen TRUE ist (Standardwert), so wird die Ausführung des Auftrags abgebrochen. In diesem Fall können Fehler dennoch mittels geschützter Blocks behandelt werden (siehe Behandlung von Fehlern in Schritten). Wenn der Parameter Bei Fehler abbrechen FALSE ist, so gibt die Funktion FALSE zurück. Parameter Quelle Der Pfad und Dateiname der zu verschiebenden Quelldatei Ziel Der Name des Zielverzeichnisses. Wenn Sie in diesem Feld nur den Verzeichnisnamen angegeben, wird der ursprüngliche Name der Datei beibehalten. Ziel überschreiben Durch Klicken wird ein Kontrollkästchen erstellt. Bei Aktivierung des Kontrollkästchens wird die Zieldatei überschrieben. Bei Fehler abbrechen Dieser Boolesche Parameter legt fest, was der Rückgabewert der Funktion sein soll, wenn der Auftrag fehlschlägt. Wenn Bei Fehler abbrechen FALSE ist, gibt die Funktion den Booleschen Wert FALSE zurück. Wenn Bei Fehler abbrechen TRUE ist, wird die Ausführung des Auftrags abgebrochen. Der Standardwert ist TRUE. Arbeitsverzeichnis Definiert das Arbeitsverzeichnis (z.b. c:\temp). rmdir Aufgabe Verzeichnis entfernen Diese Funktion gibt den Booleschen Wert TRUE zurück, wenn die Ausführung erfolgreich war. Wenn die Ausführung des Auftrags fehlschlägt, hängt das Ergebnis vom Wert des Parameters Bei Fehler abbrechen ab. Es gibt folgende Möglichkeiten:

225 Vordefinierte Funktionen /system/filesystem 217 Wenn der Parameter Bei Fehler abbrechen TRUE ist (Standardwert), so wird die Ausführung des Auftrags abgebrochen. In diesem Fall können Fehler dennoch mittels geschützter Blocks behandelt werden (siehe Behandlung von Fehlern in Schritten). Wenn der Parameter Bei Fehler abbrechen FALSE ist, so gibt die Funktion FALSE zurück. Parameter Pfad Der Name des zu löschenden Verzeichnisses Bei Fehler abbrechen Dieser Boolesche Parameter legt fest, was der Rückgabewert der Funktion sein soll, wenn der Auftrag fehlschlägt. Wenn Bei Fehler abbrechen FALSE ist, gibt die Funktion den Booleschen Wert FALSE zurück. Wenn Bei Fehler abbrechen TRUE ist, wird die Ausführung des Auftrags abgebrochen. Der Standardwert ist TRUE. Arbeitsverzeichnis Definiert das Arbeitsverzeichnis (z.b. c:\temp).

226 218 Vordefinierte Funktionen 9.5 /system/ftp /system/ftp Der Container system/ftp enthält Funktionen zum Ausführen von FTP-Operationen auf einem entfernten FTP-Server. delete Aufgabe Löscht eine Datei vom FTP-Server. Diese Funktion gibt den Booleschen Wert TRUE zurück, wenn die Ausführung erfolgreich war. Wenn die Ausführung des Auftrags fehlschlägt, hängt das Ergebnis vom Wert des Parameters Bei Fehler abbrechen ab. Es gibt folgende Möglichkeiten: Wenn der Parameter Bei Fehler abbrechen TRUE ist (Standardwert), so wird die Ausführung des Auftrags abgebrochen. In diesem Fall können Fehler dennoch mittels geschützter Blocks behandelt werden (siehe Behandlung von Fehlern in Schritten). Wenn der Parameter Bei Fehler abbrechen FALSE ist, so gibt die Funktion FALSE zurück. Parameter FTP-Server Adresse des entfernten FTP-Servers, entweder als URL oder als IP-Adresse Port Die Port-Nummer, über die die Verbindung zum FTPServer hergestellt wird Verzeichnis auf Der Name des Verzeichnisses auf dem Host-Rechner, dem Host aus dem Sie eine Datei löschen möchten. LoginBenutzername Der für die Verbindung zum Host benötigte Benutzername Login-Passwort Das für die Verbindung zum Host benötigte Passwort. Passiven Modus verwenden FTP-Verbindung im passiven Modus verwenden, wenn Probleme mit der Verbindung auftreten, z.b. wenn Router oder eine Firewall eine aktive Verbindung verhindern. Zieldatei Der Name der Datei, die vom Server gelöscht werden soll. Bei Fehler abbrechen Dieser Boolesche Parameter legt fest, was der Rückgabewert der Funktion sein soll, wenn der Auftrag fehlschlägt. Wenn Bei Fehler abbrechen FALSE ist, gibt die Funktion den Booleschen Wert FALSE zurück. Wenn Bei Fehler abbrechen TRUE ist, wird die Ausführung des Auftrags abgebrochen. Der Standardwert ist TRUE. Konto Der Name des FTP-Kontos des Benutzers, der Zugriff auf die Dateien auf dem Remote Server hat.

227 Vordefinierte Funktionen /system/ftp 219 mkdir Aufgabe Erstellt ein Verzeichnis auf dem FTP-Server. Diese Funktion gibt den Booleschen Wert TRUE zurück, wenn die Ausführung erfolgreich war. Wenn die Ausführung des Auftrags fehlschlägt, hängt das Ergebnis vom Wert des Parameters Bei Fehler abbrechen ab. Es gibt folgende Möglichkeiten: Wenn der Parameter Bei Fehler abbrechen TRUE ist (Standardwert), so wird die Ausführung des Auftrags abgebrochen. In diesem Fall können Fehler dennoch mittels geschützter Blocks behandelt werden (siehe Behandlung von Fehlern in Schritten). Wenn der Parameter Bei Fehler abbrechen FALSE ist, so gibt die Funktion FALSE zurück. Parameter FTP-Server Adresse des entfernten FTP-Servers, entweder als URL oder als IP-Adresse Port Die Port-Nummer, über die die Verbindung zum FTPServer hergestellt wird Verzeichnis auf Der Name des Verzeichnisses auf dem Host-Rechner, in dem Host dem Sie ein neues Verzeichnis erstellen möchten LoginBenutzername Der für die Verbindung zum Host benötigte Benutzername Login-Passwort Das für die Verbindung zum Host benötigte Passwort. Passiven Modus verwenden FTP-Verbindung im passiven Modus verwenden, wenn Probleme mit der Verbindung auftreten, z.b. wenn Router oder eine Firewall eine aktive Verbindung verhindern. Zielverzeichnis Der Name des Verzeichnisses, das auf dem Server erstellt werden soll. Bei Fehler abbrechen Dieser Boolesche Parameter legt fest, was der Rückgabewert der Funktion sein soll, wenn der Auftrag fehlschlägt. Wenn Bei Fehler abbrechen FALSE ist, gibt die Funktion den Booleschen Wert FALSE zurück. Wenn Bei Fehler abbrechen TRUE ist, wird die Ausführung des Auftrags abgebrochen. Der Standardwert ist TRUE. Konto Der Name des FTP-Kontos des Benutzers, der Zugriff auf die Dateien auf dem Remote Server hat. move Aufgabe Verschiebt eine Datei auf dem FTP-Server. Diese Funktion gibt den Booleschen Wert TRUE zurück, wenn die Ausführung

228 220 Vordefinierte Funktionen /system/ftp erfolgreich war. Wenn die Ausführung des Auftrags fehlschlägt, hängt das Ergebnis vom Wert des Parameters Bei Fehler abbrechen ab. Es gibt folgende Möglichkeiten: Wenn der Parameter Bei Fehler abbrechen TRUE ist (Standardwert), so wird die Ausführung des Auftrags abgebrochen. In diesem Fall können Fehler dennoch mittels geschützter Blocks behandelt werden (siehe Behandlung von Fehlern in Schritten). Wenn der Parameter Bei Fehler abbrechen FALSE ist, so gibt die Funktion FALSE zurück. Parameter FTP-server Adresse des entfernten FTP-Servers, entweder als URL oder als IP-Adresse Port Die Port-Nummer, über die die Verbindung zum FTPServer hergestellt wird Verzeichnis auf Der Name des Verzeichnisses auf dem Host-Rechner, dem Host aus dem Sie die Datei verschieben möchten. LoginBenutzername Der für die Verbindung zum Host benötigte Benutzername Login-Passwort Das für die Verbindung zum Host benötigte Passwort Passiven Modus verwenden FTP-Verbindung im passiven Modus verwenden, wenn Probleme mit der Verbindung auftreten, z.b. wenn Router oder eine Firewall eine aktive Verbindung verhindern. Quelldatei Der Name der Quelldatei, die in einen anderen Ordner verschoben werden soll. Zieldatei Der Name der kopierten Datei, die in den Zielordner verschoben wird. Verwenden Sie einen anderen Namen, wenn Sie die Datei umbenennen möchten. Bei Fehler abbrechen Dieser Boolesche Parameter legt fest, was der Rückgabewert der Funktion sein soll, wenn der Auftrag fehlschlägt. Wenn Bei Fehler abbrechen FALSE ist, gibt die Funktion den Booleschen Wert FALSE zurück. Wenn Bei Fehler abbrechen TRUE ist, wird die Ausführung des Auftrags abgebrochen. Der Standardwert ist TRUE. Konto Der Name des FTP-Kontos des Benutzers, der Zugriff auf die Dateien auf dem Remote Server hat. retrieve Aufgabe Ruft eine Datei vom FTP-Server auf. Diese Funktion gibt den Booleschen Wert TRUE zurück, wenn die Ausführung erfolgreich war. Wenn die Ausführung des Auftrags fehlschlägt, hängt das Ergebnis vom Wert des Parameters Bei Fehler abbrechen ab. Es gibt

229 Vordefinierte Funktionen /system/ftp 221 folgende Möglichkeiten: Wenn der Parameter Bei Fehler abbrechen TRUE ist (Standardwert), so wird die Ausführung des Auftrags abgebrochen. In diesem Fall können Fehler dennoch mittels geschützter Blocks behandelt werden (siehe Behandlung von Fehlern in Schritten). Wenn der Parameter Bei Fehler abbrechen FALSE ist, so gibt die Funktion FALSE zurück. Parameter FTP-Server Adresse des entfernten FTP-Servers, entweder als URL oder als IP-Adresse Port Die Port-Nummer, über die die Verbindung zum FTP-Server hergestellt wird Verzeichnis auf dem Host Der Name des Verzeichnisses auf dem Host-Rechner, aus dem Sie eine Datei abrufen möchten LoginBenutzername Der für die Verbindung zum Host benötigte Benutzername Login-Passwort Das für die Verbindung zum Host benötigte Passwort Passiven Modus verwenden FTP-Verbindung im passiven Modus verwenden, wenn Probleme mit der Verbindung auftreten, z.b. wenn Router oder eine Firewall eine aktive Verbindung verhindern. Quelldatei Der Name der Quelldatei, die abgerufen werden soll. Zieldatei Der Name, den die Datei erhalten soll, nachdem sie abgerufen wurde. Verwenden Sie einen anderen Namen, wenn Sie die Datei umbenennen möchten. Ziel überschreiben Durch Anklicken wird ein Kontrollkästchen erstellt. Wenn Sie es aktivieren, wird die Zieldatei überschrieben. Bei Fehler abbrechen Dieser Boolesche Parameter legt fest, was der Rückgabewert der Funktion sein soll, wenn der Auftrag fehlschlägt. Wenn Bei Fehler abbrechen FALSE ist, gibt die Funktion den Booleschen Wert FALSE zurück. Wenn Bei Fehler abbrechen TRUE ist, wird die Ausführung des Auftrags abgebrochen. Der Standardwert ist TRUE. Arbeitsverzeichnis Definiert das Arbeitsverzeichnis (z.b. c:\temp). Konto Der Name des FTP-Kontos des Benutzers, der Zugriff auf die Dateien auf dem Remote Server hat. rmdir Aufgabe Löscht ein Verzeichnis vom FTP-Server. Diese Funktion gibt den Booleschen Wert TRUE zurück, wenn die Ausführung erfolgreich war. Wenn die Ausführung des Auftrags fehlschlägt, hängt das Ergebnis vom Wert des Parameters Bei Fehler abbrechen ab. Es gibt

230 222 Vordefinierte Funktionen /system/ftp folgende Möglichkeiten: Wenn der Parameter Bei Fehler abbrechen TRUE ist (Standardwert), so wird die Ausführung des Auftrags abgebrochen. In diesem Fall können Fehler dennoch mittels geschützter Blocks behandelt werden (siehe Behandlung von Fehlern in Schritten). Wenn der Parameter Bei Fehler abbrechen FALSE ist, so gibt die Funktion FALSE zurück. Parameter FTP-Server Adresse des entfernten FTP-Servers, entweder als URL oder als IP-Adresse Port Die Port-Nummer, über die die Verbindung zum FTP-Server hergestellt wird Verzeichnis auf dem Host Der Name des Verzeichnisses auf dem Host-Rechner, aus dem Sie ein Verzeichnis entfernen möchten. LoginBenutzername Der für die Verbindung zum Host benötigte Benutzername Login-Passwort Das für die Verbindung zum Host benötigte Passwort Passiven Modus verwenden FTP-Verbindung im passiven Modus verwenden, wenn Probleme mit der Verbindung auftreten, z.b. wenn Router oder eine Firewall eine aktive Verbindung verhindern. Zielverzeichnis Der Name des Verzeichnisses, das auf dem Server entfernt werden soll. Bei Fehler abbrechen Dieser Boolesche Parameter legt fest, was der Rückgabewert der Funktion sein soll, wenn der Auftrag fehlschlägt. Wenn Bei Fehler abbrechen FALSE ist, gibt die Funktion den Booleschen Wert FALSE zurück. Wenn Bei Fehler abbrechen TRUE ist, wird die Ausführung des Auftrags abgebrochen. Der Standardwert ist TRUE. Konto Der Name des FTP-Kontos des Benutzers, der Zugriff auf die Dateien auf dem Remote Server hat. store Aufgabe Speichert eine Datei auf dem FTP-Server. Diese Funktion gibt den Booleschen Wert TRUE zurück, wenn die Ausführung erfolgreich war. Wenn die Ausführung des Auftrags fehlschlägt, hängt das Ergebnis vom Wert des Parameters Bei Fehler abbrechen ab. Es gibt folgende Möglichkeiten: Wenn der Parameter Bei Fehler abbrechen TRUE ist (Standardwert), so wird die Ausführung des Auftrags abgebrochen. In diesem Fall können Fehler dennoch mittels geschützter Blocks behandelt werden (siehe Behandlung von Fehlern in Schritten). Wenn der Parameter Bei Fehler abbrechen FALSE ist, so gibt die

231 Vordefinierte Funktionen /system/ftp 223 Funktion FALSE zurück. Parameters FTP-Server Adresse des entfernten FTP-Servers, entweder als URL oder als IP-Adresse Port Die Port-Nummer, über die die Verbindung zum FTP-Server hergestellt wird Verzeichnis auf dem Host Der Name des Verzeichnisses auf dem Host-Rechner, in dem Sie die Datei speichern möchten. LoginBenutzername Der für die Verbindung zum Host benötigte Benutzername Login-Passwort Das für die Verbindung zum Host benötigte Passwort Passiven Modus verwenden FTP-Verbindung im passiven Modus verwenden, wenn Probleme mit der Verbindung auftreten, z.b. wenn Router oder eine Firewall eine aktive Verbindung verhindern. Quelldatei Der Name der zu speichernden Quelldatei. Zieldatei Der Name der Datei, die im Zielordner gespeichert werden soll. Verwenden Sie einen anderen Namen, wenn Sie die Datei umbenennen möchten. Bei Fehler abbrechen Dieser Boolesche Parameter legt fest, was der Rückgabewert der Funktion sein soll, wenn der Auftrag fehlschlägt. Wenn Bei Fehler abbrechen FALSE ist, gibt die Funktion den Booleschen Wert FALSE zurück. Wenn Bei Fehler abbrechen TRUE ist, wird die Ausführung des Auftrags abgebrochen. Der Standardwert ist TRUE. Arbeitsverzeichnis Definiert das Arbeitsverzeichnis des Ausführungsschritts Konto Der Name des FTP-Kontos des Benutzers, der Zugriff auf die Dateien auf dem Remote Server hat.

232 224 Vordefinierte Funktionen 9.6 /system/mail /system/mail Der Container system/mail enthält die Funktion send, mit der eine gesendet wird. Anmerkung: Stellen Sie vor Verwenden dieser Funktion sicher, dass die MailserverEinstellungen konfiguriert wurden (siehe Definieren der Mail-Parameter). send Aufgabe Sendet eine an den angegebenen Empfänger, im Allgemeinen an den Administrator. Diese Funktion gibt den Booleschen Wert TRUE zurück, wenn die Ausführung erfolgreich war. Wenn die Ausführung des Auftrags fehlschlägt, hängt das Ergebnis vom Wert des Parameters Bei Fehler abbrechen ab. Es gibt folgende Möglichkeiten: Wenn der Parameter Bei Fehler abbrechen TRUE ist (Standardwert), so wird die Ausführung des Auftrags abgebrochen. In diesem Fall können Fehler dennoch mittels geschützter Blocks behandelt werden (siehe Behandlung von Fehlern in Schritten). Wenn der Parameter Bei Fehler abbrechen FALSE ist, so gibt die Funktion FALSE zurück. Parameter Von Die -Adresse, von der aus die gesendet werden soll. An Die -Adresse des Empfängers Betreff Die Betreffzeile der Nachricht Nachrichtentext Der Text der Nachricht. Im Nachrichtentext werden sowohl ASCII als auch Unicode-Zeichen unterstützt. Anhang Der Dateiname des Anhangs, der mit der gesendet werden soll. Bei Fehler abbrechen Dieser Boolesche Parameter legt fest, was der Rückgabewert der Funktion sein soll, wenn der Auftrag fehlschlägt. Wenn Bei Fehler abbrechen FALSE ist, gibt die Funktion den Booleschen Wert FALSE zurück. Wenn Bei Fehler abbrechen TRUE ist, wird die Ausführung des Auftrags abgebrochen. Der Standardwert ist TRUE.

233 Vordefinierte Funktionen 9.7 /system/maintenance 225 /system/maintenance Der Container system/maintenance enthält Funktionen zur Durchführung von Wartungsarbeiten auf dem Server. archive-log Aufgabe Parameter Verschiebt die älteren Log-Einträge in eine Archivdatei auf dem Server. Gibt den Namen der erstellten Archivdatei als String-Wert zurück. Älter als, Tage Archiviert Dateien, die älter als die hier eingegebene Anzahl an Tagen sind. Standardwert=30. Archivverzeichnis Der Name des Archivverzeichnisses z.b. c:\temp. Obligatorisch Archivdateipräfix Präfix der Archivdatei. Die Standardeinstellung ist "flowforcelog". Archivierte Datensätze löschen Löscht die archivierten Datensätze aus der FlowForceDatenbank. Arbeitsverzeichnis Definiert das Arbeitsverzeichnis (z.b. c:\temp). cleanup-files Aufgabe Löscht diejenigen Dateien, die nicht von einem bereitgestellten Objekt (wie z.b. einem MapForce Mapping oder einer StyleVision Transformation) auf dem Server verwendet oder referenziert werden. Gibt die Anzahl der gelöschten Dateien in Form eines numerischen Werts zurück. Wenn bereitgestellte Objekte gelöscht werden oder wenn vorhandene Objekte mit geänderten Dateien erneut bereitgestellt werden, werden Dateien, die mit zuvor bereitgestellten Objekten verknüpft waren, nicht mehr verwendet. Standardmäßig löscht FlowForce Server die nicht verwendeten Dateien nicht. Um daher Speicher freizumachen, wird dringend empfohlen, einen Auftrag zu erstellen, der diese Funktion in regelmäßigen Abständen aufruft. Dies ist v.a. in Unternehmensumgebungen, in denen mehrere Benutzer Objekte auf FlowForce Server bereitstellen, wichtig. Um zu sehen, wie viel Speicher von den bereitgestellten Objekten beansprucht wird, überprüfen Sie im FlowForce Server Applikationsdatenordner die Größe des Ordners files (siehe FlowForce Server Applikationsdaten). Parameter Keine truncate-log

234 226 Vordefinierte Funktionen Aufgabe Parameter /system/maintenance Löscht Datensätze, die vor dem angegebenen Datum liegen. Gibt die Anzahl der gelöschten Datensätze in Form eines numerischen Werts zurück. Älter als, Tage Löscht Datensätze, die älter als die eingegebene Anzahl an Tagen sind. Der Standardwert ist 30.

235 Vordefinierte Funktionen 9.8 /system/shell 227 /system/shell Der Container system/shell enthält die Funktion commandline zur Ausführung von ShellBefehlen. commandline Aufgabe Führt einen Shell-Befehl oder eine Batch-Datei aus. Wenn der Exit-Code des letzten Shell-Befehls nicht "0" lautet, so sind folgende Ergebnisse möglich: Wenn der Parameter Bei Fehler abbrechen TRUE ist (Standardeinstellunge), so bricht diese Funktion die Ausführung ab. In diesem Fall können Sie den Fehler mit Hilfe von geschützten Blöcken behandeln (siehe Behandlung von Fehlern in Schritten). Wenn der Parameter Bei Fehler abbrechen FALSE ist, so gibt die Funktion das Ergebnis des Shell-Befehls einschließlich Standardausgabe, Standardfehler und Exit-Code zurück. Wenn der Exit-Code des letzten Befehls "0" (Erfolg) ist, so gibt die Funktion das Ergebnis des letzten Shell-Befehls als allgemeinen Typ zurück. Um den durch diese Funktion zurückgegebenen Wert in einem weiteren Schritt oder Auftrag zu behandeln, gehen Sie folgendermaßen vor: Geben Sie dem zurückgegebenen Ergebnis durch Eingabe eines Werts in das Textfeld Das Ergebnis dieses Schritts zuweisen an einen Namen (z.b. MeinErgebnis). Erstellen Sie einen neuen Schritt, der, je nachdem, welcher Rückgabetyp benötigt wird, entweder die Funktion compute oder compute-string ausführt. Geben Sie als Argument für die obige Funktion einen Ausdruck ein, der mit Hilfe einer FlowForce Schrittergebnisfunktion den gewünschten Teil aus dem allgemeinen Ergebnis abruft. Geben Sie z.b. den Ausdruck stdout(meinergebnis) ein, um die Standardausgabe des Ergebnisses als Stream zu erhalten und stderr(meinergebnis), um den Standardfehler-Ausgabestream zu erhalten. Um denselben Wert als String zu erhalten, verwenden Sie content(stdout(meinergebnis)) bzw. content(stderr(meinergebnis)). Beachten Sie, dass die Funktion stdout (und der Auftrag) fehlschlagen, wenn der Shell-Befehl keine Standardausgabe zurückgibt. Genauso schlägt auch die Funktion stderr fehl, wenn es keinen Standardfehler gibt. Nähere Informationen dazu finden Sie unter Behandlung von Datentypen in Schritten und Schrittergebnisfunktionen. Parameter Befehl Geben Sie den auszuführenden Shell-Befehl ein. Bei Fehler Dieser Boolesche Parameter legt fest, was der Rückgabewert der

236 228 Vordefinierte Funktionen Beispiel /system/shell abbrechen Funktion sein soll, wenn der Auftrag fehlschlägt. Wenn Bei Fehler abbrechen FALSE ist, so gibt die Funktion das Ergebnis des ShellBefehls einschließlich Standardausgabe, Standardfehler und ExitCode zurück. Wenn Bei Fehler abbrechen TRUE ist, wird die Ausführung des Auftrags abgebrochen. Der Standardwert ist TRUE. Arbeitsverzeichnis Definiert das Arbeitsverzeichnis (z.b. c:\temp). Wenn Sie in MapForce XSLT-Code generieren, indem Sie im Menü Datei den Befehl Code in XSLT2 generieren wählen, wird die Datei DoTransform.bat erstellt. Mit Hilfe der Funktion commandline können Sie die Batch-Datei täglich zu einer bestimmten Zeit ausführen. Sie können den RaptorXML Development-Prozessor auch direkt aufrufen, indem Sie in das Feld "Befehl" einen Befehlszeilenaufruf eingeben. Nähere Informationen dazu finden Sie in der RaptorXML ServerDokumentation.

237 Vordefinierte Funktionen 9.9 /RaptorXML 229 /RaptorXML Der Container /RaptorXML enthält vordefinierte Funktionen für RaptorXML Server. Dieser Container ist dann in FlowForce Server vorhanden, wenn Sie RaptorXML Server lizenziert haben. Es stehen die folgenden Funktionen zur Verfügung (Nähere Informationen dazu finden Sie in der Dokumentation zu RaptorXML Server). valany valdtd valxml-withdtd valxml-withxsd valxquery valxsd valxslt wfany wfdtd wfxml xquery xslt Der Container /RaptorXML ist folgendermaßen gegliedert: Funktionen, die sich direkt im Container /RaptorXML befinden, sind mit Version 2014 von FlowForce Server (welche die erste Version ist, die RaptorXML-Funktionen unterstützt) kompatibel. Zusätzliche, in späteren Versionen hinzugekommene Funktionen stehen in einem separaten Container zur Verfügung. Der Container-Name gibt die Release an, in der die Funktionen hinzugefügt wurden. Damit Sie die neuesten FlowForce Server-Funktionen nutzen können, wird empfohlen, Ihre Aufträge nach Installation eines Produkt-Upgrade zu ändern und die neuesten Funktionen zu verwenden. Beispiele zur Verwendung von RaptorXML Server-Funktionen in FlowForce Server-Aufträgen finden Sie unter: Validieren eines Dokuments mit Hilfe von RaptorXML Validieren eines XML-Dokuments mit Fehlerprotokollierung

238 230 Vordefinierte Funktionen 9.10 /RaptorXMLXBRL /RaptorXMLXBRL Der Container /RaptorXMLXBRL enthält vordefinierte Funktionen für RaptorXML+XBRL Server. Dieser Container ist dann in FlowForce Server vorhanden, wenn Sie RaptorXML+XBRL Server lizenziert haben. Es stehen die folgenden Funktionen zur Verfügung (Nähere Informationen dazu finden Sie in der Dokumentation zu RaptorXML Server). valany (XML, DTD, XML Schema) valany (XBRL) valdtd valxbrl valxbrltaxonomy valxml-withdtd valxml-withxsd valxquery valxsd valxslt wfany wfdtd wfxml xquery xslt Der Container /RaptorXMLXBRL ist folgendermaßen gegliedert: Funktionen, die sich direkt im Container /RaptorXMLXBRL befinden, sind mit Version 2014 von FlowForce Server (welche die erste Version ist, die RaptorXML+XBRLFunktionen unterstützt) kompatibel. Zusätzliche, in späteren Versionen hinzugekommene Funktionen stehen in einem separaten Container zur Verfügung. Der Container-Name gibt die Release an, in der die Funktionen hinzugefügt wurden. Damit Sie die neuesten FlowForce Server-Funktionen nutzen können, wird empfohlen, Ihre Aufträge nach Installation eines Produkt-Upgrade zu ändern und die neuesten Funktionen zu verwenden.

239 Kapitel 10 Ausdrucksfunktionen und Operatoren

240 232 Ausdrucksfunktionen und Operatoren 10 Ausdrucksfunktionen und Operatoren FlowForce verwendet zur Berechnung von Werten, zum Erstellen von Streams, zum Erstellen/ Zerlegen von Listen usw. eine einfache Sprache von Ausdrücken, die derjenigen von Microsoft Excel ähnelt. Die Ausdrucksfunktionen sind in die folgenden Gruppen eingeteilt: Schrittergebnisfunktionen Stream-Funktionen Dateisystemfunktionen Dateipfadfunktionen Listenfunktionen String-Funktionen Boolesche Funktionen Laufzeitinformationsfunktionen Operatoren

241 Ausdrucksfunktionen und Operatoren 10.1 Schrittergebnisfunktionen 233 Schrittergebnisfunktionen Mit Hilfe von Schrittergebnisfunktionen können Sie das von Aufträgen zurückgegebene Ergebnis (bzw. das von Ausführungsschritten innerhalb von Aufträgen zurückgegebene Ergebnis) verarbeiten. exitcode Aufgabe Gibt den numerischen Exit-Code des Ergebnisses zurück. Signatur exitcode(result) Parameter Beispiel result vom Typ number Das Ergebnis des Schritts, dessen Exit-Code Sie abrufen möchten. Ein Beispiel dazu finden Sie unter Hinzufügen von Error Handlern zu einem Auftrag. failed-step Aufgabe Gibt das Ergebnis des Schritts zurück. Diese Funktion ist nützlich, wenn Sie Fehler bei geschützten Blöcken behandeln. Die Funktion failed-step muss Teil des Bei Fehler-Handlers sein, da andernfalls der Schritt, in dem Sie den Handler verwenden, aufgrund eines fehlenden Fehlerschritts fehlschlägt. Diese Funktion gibt selbst nicht den Schritt an, in dem der Fehler aufgetreten ist. Um die Attribute des Ergebnisses zu finden, übergeben Sie diese Funktion als Argument an Funktionen wie z.b. stdout oder stderr: stderr(failed-step()) stdout(failed-step()) Signatur failed-step() vom Typ result Parameter Keine Beispiel Siehe folgende Beispiele: Hinzufügen von Error Handlern zu einem Auftrag. Validieren eines XML-Dokuments mit Fehlerprotokollierung results Aufgabe Gibt ein Array von Streams des angegebenen Ergebnisses, optional nach Namen gefiltert, zurück. Mit Hilfe der Funktion nth können Sie einen bestimmten Wert im Array abrufen. Signatur results(result, name) results(result) vom Typ stream vom Typ stream

242 234 Ausdrucksfunktionen und Operatoren Parameter Beispiel Schrittergebnisfunktionen result Obligatorischer Parameter. Das Ergebnis des Schritts, aus dem ein Array von Streams zurückgegeben werden soll. name Optionaler Parameter. Filtert, falls angegeben, einen bestimmten Wert im Ergebnis nach seinem Namen. Wenn eine MapForce-Komponente CompletePO ein Ergebnis erzeugt, das aus mehreren Streams besteht, und Sie den ersten aufrufen möchten, verwenden Sie den folgenden Ausdruck: {as-file(nth(results(mapforcemapping, "CompletePO"), 0))} Die Funktion results holt den Array von Streams aus der MapForceKomponente. Die Funktion nth wählt den ersten Eintrag aus diesem Array aus. Schließlich erstellt die Funktion as-file eine Datei anhand des Stream. Ein weiteres Beispiel dazu finden Sie unter Erstellen eines Auftrags anhand einer StyleVision-Transformation. stdout Aufgabe Einige Ausführungsschritte (wie z.b. diejenigen, die Shell-Befehle ausführen) geben eine Standardausgabe zurück. So gibt z.b. der Shell-Befehl dir eine Liste von Verzeichnissen zurück. Wenn ein Schritt ein Ergebnis zurückgibt, weist FlowForce Server diesen automatisch dem allgemeinen Typ result zu. Mit Hilfe der Funktion stdout erhalten Sie Zugriff auf die Standardausgabe von result: stdout(result) wobei result der von einem Ausführungsschritt zurückgegebene Wert ist. Diese Funktion schlägt fehl, wenn result keine Standardausgabe liefert. Signatur Parameter Beispiel stdout(result) result vom Typ stream Das Ergebnis des Schritts, dessen Standardausgabe Sie aufrufen möchten. Siehe folgende Beispiele: Hinzufügen von Error Handlern zu einem Auftrag. Validieren eines XML-Dokuments mit Fehlerprotokollierung

243 Ausdrucksfunktionen und Operatoren Schrittergebnisfunktionen 235 stderr Aufgabe Gibt den Standardfehler des Ergebnisses zurück. Schlägt fehl, wenn das Ergebnis keinen Standardfehler liefert. Signature stderr(result) Parameters Beispiel result vom Typ stream Das Ergebnis des Schritts, dessen Standardfehler Sie aufrufen möchten. Ein Beispiel dazu finden Sie unter Hinzufügen von Error Handlern zu einem Auftrag.

244 236 Ausdrucksfunktionen und Operatoren 10.2 Stream-Funktionen Stream-Funktionen Stream-Funktionen dienen zum Verarbeiten von Daten-Streams. Streams können über WebDienste oder aus Schrittergebnissen übergeben werden. as-file Aufgabe Erstellt eine Datei, wenn die Quelle des Stream eine Datei ist. Erstellt eine temporäre Datei, wenn die Quelle des Stream keine Datei ist. Signatur as-file(stream) Beispiel Siehe Validieren eines XML-Dokuments mit Fehlerprotokollierung vom Typ string content Aufgabe Liest den Inhalt des angegebenen Stream als Text in der angegebenen Kodierung. Signatur content(stream, encoding = 'UTF-8') vom Typ string empty-stream Aufgabe Erstellt einen leeren Stream. Signatur empty-stream() vom Typ stream stream-from-string Aufgabe Erstellt anhand der angegebenen Kodierung einen Stream von einem String. Der Inhaltstyp ist mit dem Stream verknüpft. Diese Art von Stream wird nicht automatisch als Datei gespeichert. Signatur stream-from-string (string, encoding = "UTF-8", contenttype="text/plain") vom Typ stream stream-open Aufgabe Erstellt anhand einer vorhandenen Datei, einen Stream. Signatur stream-open(name, contenttype="application/octet-stream") vom Typ stream Beispiel stream-open("c:\files\textfile.txt")

245 Ausdrucksfunktionen und Operatoren 10.3 Dateisystemfunktionen 237 Dateisystemfunktionen Dateisystemfunktionen ermöglichen den Zugriff auf das Dateisystem. Um diese Funktionen ausführen zu können, müssen die Anmeldeinformationen eines Benutzerkontos mit den entsprechenden Zugriffsrechten auf das Betriebssystem im Auftrag verwendet werden. list-files Aufgabe Listet die Dateien im Pfad auf (die mit einem Platzhalterzeichen enden können) und gibt als Ergebnis die String-Liste zurück. Wenn der Pfad nicht mit einem Pfadtrennzeichen endet und es sich nicht um einen Platzhalter handelt, wird nach genau diesem definierten Eintrag im übergeordneten Verzeichnis gesucht. Signatur list-files(path) vom Typ "list of string" list-directories Aufgabe Listet die Unterverzeichnisse im Pfad auf (die mit einem Platzhalterzeichen enden können) und gibt als Ergebnis die String-Liste zurück. Signatur list-directories(path) vom Typ "list of string" read-lines Aufgabe Liest die Zeilen aus der angegebenen Datei und gibt diese als String-Liste zurück. Signatur read-lines(file name, encoding="utf-8") string" vom Typ "list of

246 238 Ausdrucksfunktionen und Operatoren 10.4 Dateipfadfunktionen Dateipfadfunktionen Mit Hilfe von Dateipfadfunktionen können Sie bestimmte Abschnitte von Pfaden und Dateinamen extrahieren. Wenn Sie z.b. ein Verzeichnis abfragen, und den Dateinamen extrahieren möchten, der den Auftrag über den Parameter triggerfile ausgelöst hat, verwenden Sie dazu die Dateipfadfunktionen. (siehe auch Dateisystem-Trigger). extension Aufgabe Extrahiert die Dateierweiterung aus einem Pfad. Signatur extension(path) Beispiel Der folgende Ausdruck: vom Typ string extension("c:\temp\file.txt") gibt ".txt" zurück. filename Aufgabe Extrahiert den Dateinamen aus einem Pfad. Signatur filename(path) Beispiel Der folgende Ausdruck: vom Typ string filename("c:\temp\file.txt") gibt "file" zurück. filename-with-extension Aufgabe Extrahiert den Namen und die Erweiterung der Datei aus einem Pfad. Signatur filename-with-extension(path) Beispiel Der folgende Ausdruck: vom Typ string filename-with-extension("c:\temp\file.txt") gibt "file.txt" zurück.

247 Ausdrucksfunktionen und Operatoren Dateipfadfunktionen 239 parent-directory Aufgabe Extrahiert das übergeordnete Verzeichnis aus einem Pfad. Signatur parent-directory(path) Beispiel Der folgende Ausdruck: vom Typ string parent-directory("c:\temp\file.txt") gibt "c:\temp" zurück.

248 240 Ausdrucksfunktionen und Operatoren 10.5 Listenfunktionen Listenfunktionen Listenfunktionen dienen zum Erstellen und Auflösen von Listen. Listen enthalten immer Einträge eines einzigen Typs (z.b. nur Strings, nur Zahlen oder nur verschachtelte Listen mit Einträgen desselben Typs). Es gibt keine Listen mit gemischten Typen. char Aufgabe Gibt einen String, der das Unicode-Zeichen der als Argument gelieferten Zahl enthält, zurück. z.b. char(10) ist ein Zeilenvorschub. Signatur char(number) vom Typ string code Aufgabe Gibt den Unicode-Wert des ersten Zeichens des als Argument gelieferten String zurück. Signatur code(string) vom Typ number from-to Aufgabe Erzeugt eine Liste von Ganzzahlen von "from" bis einschließlich "to". Wenn "from" > "to", ist die Liste leer. Signatur from-to(from, to) vom Typ list of number join Aufgabe Verkettet die durch das erste Argument angegebenen Listen unter Verwendung des zweiten Arguments als Trennzeichen zwischen den einzelnen Listenpaaren. Signatur join(list of lists, separator = empty list) vom Typ list length Aufgabe Gibt die Anzahl der Einträge der Liste zurück. Signatur length(list) vom Typ number list Aufgabe Erstellt anhand einzelner Einträge eine Liste. Alle Einträge müssen denselben

249 Ausdrucksfunktionen und Operatoren Listenfunktionen 241 Typ haben. Die erzeugte Liste ist eine Liste von Einträgen desselben Typs. Signatur list(item1, item2,...) vom Typ list nth Aufgabe Gibt den angegebenen Eintrag aus der Liste zurück. Der Index ist nullbasiert. Schlägt fehl, wenn der Index sich nicht im gültigen Bereich befindet. Signatur nth(list, index) vom Typ item slice Aufgabe Wählt einen Teil einer Liste aus. Das Argument "start" ist der nullbasierte Index des ersten im Abschnitt zu inkludierenden Listeneintrags. Das Argument "end" ist der nullbasierte Index des ersten im Abschnitt zu ignorierenden Listeneintrags. Signatur slice(list, start, end=length(list)) Beispiel Der folgenden Ausdruck vom Typ list slice(list(1,2,3,4),1,3) gibt list(2,3) zurück.

250 242 Ausdrucksfunktionen und Operatoren 10.6 String-Funktionen String-Funktionen String-Funktionen führen grundlegende String-Operationen aus. concat Aufgabe Verkettet/Verbindet alle separaten Strings zu einem einzigen String. Hat dasselbe Ergebnis wie string-join(list(string1, string2,...)). Signatur concat(string1, string2,...) vom Typ string contains Aufgabe Gibt TRUE zurück, wenn der erste String mindestens eine Instanz von substring enthält, andernfalls FALSE. Signatur contains(string, substring) vom Typ boolean ends-with Aufgabe Gibt TRUE zurück, wenn der im Argument string gelieferte String mit dem im Argument end gelieferten String endet. Signatur ends-with(string, end) vom Typ boolean find-all Aufgabe Extrahiert alle Instanzen von "pattern" im String, wobei es sich bei "pattern" um eine Regular Expression handelt. Signatur find-all(string, pattern) vom Typ list of string number Aufgabe Berechnet die Zahlendarstellung des String, d.h. die Funktion konvertiert den String in eine Zahl. Signatur number(string) vom Typ number split Aufgabe Teilt den String bei jedem Trennzeichen auf.

251 Ausdrucksfunktionen und Operatoren Signatur split(string, separator) String-Funktionen 243 vom Typ list of string starts-with Aufgabe Gibt TRUE zurück, wenn der im Argument string gelieferte String mit dem im Argument start gelieferten String beginnt. Signatur starts-with(string, start) vom Typ boolean string Aufgabe Berechnet die String-Darstellung der angegebenen Zahl, d.h. die Funktion konvertiert die Zahl in einen String. Signatur string(number) vom Typ string string-join Aufgabe Verbindet die "stringliste" und fügt dazwischen Trennzeichen ein. Signatur string-join(stringliste, trennzeichen = ein leerer string) vom Typ string string-length Aufgabe Gibt die Anzahl der Zeichen im String zurück. Signatur string-length(string) vom Typ number substring Aufgabe Gibt den angegebenen Substring zurück. Start und Ende sind nullbasierte Zeichenpositionen. Signatur substring(string, start, end = string-length(string)) string vom Typ trim Aufgabe Entfernt voran- und nachgestellte Whitespaces (Leerzeichen, Tab, Zeilenvorschub, Wagenrücklauf, Seitenvorschub und vertikaler Tabulator) aus dem String. Signatur trim(string) vom Typ string

252 244 Ausdrucksfunktionen und Operatoren String-Funktionen trim-start Aufgabe Entfernt vorangestellte Whitespace-Zeichen, (siehe trim). Signatur trim-start(string) vom Typ string trim-end Aufgabe Entfernt nachfolgende Whitespace-Zeichen (siehe trim). Signatur trim-end(string) vom Typ string

253 Ausdrucksfunktionen und Operatoren 10.7 Boolesche Funktionen 245 Boolesche Funktionen Mit Hilfe der Booleschen Funktionen werden TRUE/FALSE-Ausdrücke ausgewertet. all Aufgabe Gibt TRUE zurück, wenn alle Boolschen Werte TRUE sind; beendet die Auswertung, nach dem ersten falschen Wert und gibt FALSE zurück. Signatur all(boolean1, boolean2,...) vom Typ boolean any Aufgabe Gibt TRUE zurück, wenn ein Boolescher Wert TRUE ist; beendet die Auswertung, nach dem ersten Wert TRUE. Gibt FALSE zurück, wenn alle Werte FALSE sind. Signatur any(boolean1, boolean2,...) vom Typ boolean false Aufgabe Gibt den Booleschen Wert FALSE zurück. Signatur false() vom Typ boolean if Aufgabe Gibt valuetrue zurück, wenn der Boolesche Wert true ist und valuefalse, wenn valuefalse false ist. Es wird nur der ausgewählte Unterausdruck ausgewertet. Beide Unterausdrücke müssen vom selben Typ sein, welcher auch der Rückgabetyp ist. Beispiel: Um einen Booleschen Wert als XML-Schema-konformen Wert zu übergeben, verwenden Sie if(b, "true", "false") oder if(b, "1", "0") Signatur if(boolean, valuetrue, valuefalse) vom Typ... not Aufgabe Gibt die Negation des als Argument gelieferten Booleschen Werts zurück.

254 246 Ausdrucksfunktionen und Operatoren Signatur not(boolean) Boolesche Funktionen vom Typ boolean true Aufgabe Gibt den Booleschen Wert TRUE zurück. Signatur true() vom Typ boolean

255 Ausdrucksfunktionen und Operatoren 10.8 Laufzeitinformationsfunktionen 247 Laufzeitinformationsfunktionen Mit Laufzeitinformationsfunktionen werden die Einzelheiten der aktuell ausgeführten Aufträge behandelt. instance-id Aufgabe Gibt für jede Auftragsausführung einen eindeutigen String zurück. Anhand dieser Information kann für jede Auftragsausführung ein eindeutiges Verzeichnis erstellt werden, in dem der Verzeichnisname durch den String definiert wird. Signatur instance-id() vvom Typ string slot-number Aufgabe Gibt die Nummer des Ausführungsslots der Warteschlange, in der der Auftrag derzeit gereiht ist, an. Diese Nummer sollte nicht als Dateiname verwendet werden. Mit Hilfe dieser Nummer erhalten Sie Zugriff auf verschiedene Server, um parallele Aufträge auszuführen (einfacher Lastenausgleich). Die Slot-Nummer hängt von der Warteschlange ab, in der die Slot-Ausführung gestartet wurde. Wenn der aktuelle Auftrag von einem anderen Auftrag aufgerufen wird, so erbt er die Slot-Nummer des aufrufenden Auftrags. Signatur slot-number() vom Typ number

256 248 Ausdrucksfunktionen und Operatoren 10.9 Operatoren Operatoren Zum Arbeiten mit Strings und Zahlen können grundlegende mathematische Operatoren verwendet werden. a == b überprüft, ob a und b gleich sind (Numerisch gleich bei Zahlen, Codepoint-gleich bei Strings) a!= b ist äquivalent zu "not (a == b)". Eine weitere Variante ist "a <> b". a<b überprüft, ob a kleiner ist als b (numerisch kleiner bei Zahlen, bei Strings siehe unten) a >= b ist äquivalent zu "not (a < b)" a > b ist äquivalent zu b < a a <= b ist äquivalent zu b >= a. String-Vergleiche werden folgendermaßen durchgeführt: Das gemeinsame Präfix der beiden Strings wird ignoriert (wird anhand der Codepoints ausgewertet) wenn die beiden restlichen Strings nicht leer sind, werden ihre ersten Codepoints numerisch verglichen Leere Strings sind kleiner als nicht leere Strings Operatoren an Zahlen: a + b, a - b, a * b, a / b Alle diese Operatoren berechnen die normalen arithmetischen Ergebnisse.

257 Kapitel 11 Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen

258 250 Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen 11 Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen Dieser Abschnitt enthält verschiedene Beispiele für die Konfiguration von FlowForce ServerAufträgen: Erstellen eines Auftrags anhand eines Mapforce Mappings Verwenden eines Auftrags als Schritt eines anderen Auftrags Erstellen eines Auftrags zur Verzeichnisabfrage Hinzufügen von Error Handlern zu einem Auftrag Bereitstellen eines Auftrags als Web-Dienst Speichern von Auftragsergebnissen im Cache Erstellen eines Auftrags anhand einer StyleVision-Transformation Validieren eines Dokuments mit Hilfe von RaptorXML Übergeben von Schlüssel/Wert-Parameterpaaren mit Hilfe von RaptorXML

259 Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen 11.1 Erstellen eines Auftrags anhand eines Mapforce Mappings 251 Erstellen eines Auftrags anhand eines Mapforce Mappings In diesem Beispiel wird gezeigt, wie Sie anhand eines MapForce Mappings einen FlowForce Server-Auftrag erstellen. Zuerst müssen Sie ein Demo-Mapping aus MapForce in FlowForce Server bereitstellen. Bei der Bereitstellung eines Mappings fasst MapForce alle in diesem Mapping verwendeten Mapping-Ressourcen in einem Objekt zusammen und sendet dieses an den FlowForce Server weiter. Anschließend können Sie anhand dieses Mappings einen ServerAuftrag erstellen. In diesem Beispiel wird erläutert, wie Sie den Mapping-Auftrag so konfigurieren, dass er täglich zu einer bestimmten Zeit ausgeführt wird. Voraussetzungen Benötigte Lizenzen: MapForce Enterprise oder Professional Edition, MapForce Server, FlowForce Server FlowForce Server wird an der konfigurierten Netzwerkadresse und am konfigurierten Port ausgeführt (siehe Einstellen der Netzwerkadresse und des Ports) Sie haben ein FlowForce Server-Benutzerkonto mit Berechtigungen für einen der Container (standardmäßig hat jeder authentifizierte Benutzer Zugriff auf den in diesem Beispiel verwendeten Container /public). Mit dem in diesem Beispiel erstellten Mapping-Auftrag werden bei jeder Ausführung zwei XML-Dateien erstellt. Sie benötigen daher in dem Betriebssystem, in dem FlowForce Server ausgeführt wird, Rechte, um Dateien in einem Verzeichnis zu erstellen (in diesem Beispiel wird das Verzeichnis C:\temp verwendet). Verwendete Demo-Dateien Die Datei ChainedPersonList.mfd steht relativ zum MapForce-Beispielprojekt unter dem folgenden Pfad zur Verfügung: MapForceExamples > Ordner "Mapping" > XML Schemas > Chained Mapping. (Um das MapForce-Beispielprojekt in MapForce zu öffnen, klicken Sie im Menü Projekt auf die Datei MapForceExamples.mfp.) So erstellen Sie einen Auftrag anhand eines MapForce Mappings: 1. Öffnen Sie die Datei ChainedPersonList.mfd in MapForce.

260 252 Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen Erstellen eines Auftrags anhand eines Mapforce Mappings Setzen Sie die Transformationssprache des Mappings auf "Built-in", falls das noch nicht geschehen ist. Klicken Sie im Menü Datei auf Auf FlowForce Server bereitstellen. Geben Sie den Servernamen und den Port der Web-Verwaltungsschnittstelle in die entsprechenden Felder ein, (z.b. localhost und 8082, wenn FlowForce Server auf demselben Rechner unter dem Standard-Host und Port läuft.) Geben Sie Ihren FlowForce Server-Benutzernamen und Ihr Passwort ein und belassen Sie die Standardoption neben Login unverändert. Wenn Windows Active Directory-Integration aktiviert ist (siehe Ändern der Windows Active Directory-Einstellungen), geben Sie Ihren Windows-Benutzernamen und Ihr Windows-Passwort ein und wählen Sie anschließend in der Dropdown-Liste unter Login Ihren Windows Domain-Namen aus.

261 Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen Erstellen eines Auftrags anhand eines Mapforce Mappings 253 Vergewissern Sie sich, dass die Option Web Browser zur Erstellung eines neuen Auftrags öffnen aktiviert ist. Sie können zwar den Pfad, unter dem das Mapping bereitgestellt wird, ändern, belassen Sie ihn aber in diesem Beispiel unverändert. Klicken Sie auf OK. Wenn das Mapping bereitgestellt ist, wird die FlowForce Server Verwaltungsschnittstelle in Ihrem Webbrowser geöffnet und eine teilweise ausgefüllte Auftragsseite wird angezeigt. Wie unten gezeigt, wird automatisch ein Ausführungsschritt erstellt, in dem einige Parameter bereits ausgefüllt sind. Belassen Sie die Parameterwerte in diesem Beispiel unverändert.

262 254 Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen 8. Erstellen eines Auftrags anhand eines Mapforce Mappings Geben Sie im Feld Working-directory den Pfad zu einem Verzeichnis ein, in dem FlowForce Server die Ausgabe des Auftrags speichern soll. In diesem Beispiel wird das Verzeichnis C:\temp verwendet. Ein Arbeitsverzeichnis (oder Working-directory) ist ein Parameter, der von Ausführungsschritten benötigt wird, wenn für den Auftrag ein Ordner benötigt wird, in dem Input-Dateien entpackt oder Output-Dateien gespeichert werden. Anhand des Arbeitsverzeichnisses werden in FlowForce Server auch alle relativen Pfade, die während der Ausführung von Schritten vorkommen, aufgelöst. Wenn Sie nach einem Arbeitsverzeichnis gefragt werden, sollten Sie einen gültigen Pfad auf dem Betriebssystem, auf dem FlowForce ausgeführt wird, angeben. Falls bei Erstellung des Schritts kein Arbeitsverzeichnis angegeben wird, verwendet FlowForce Server ein temporäres Verzeichnis. 9. Klicken Sie in der Gruppe "Trigger" auf die Schaltfläche "Neuer Timer". 10. Setzen Sie den Timer neben "Ausführen" auf täglich alle 1 Tage. Wählen Sie neben "Start" ein Datum und eine Uhrzeit für den Start des Auftrags aus, z.b.:

263 Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen Erstellen eines Auftrags anhand eines Mapforce Mappings Wählen Sie unter "Anmeldeinformationen" einen vorhandenen Anmeldeinformationeneintrag aus oder definieren Sie lokale Anmeldeinformationen (siehe auch Anmeldeinformationen). Bei den Anmeldeinformationen handelt es sich um eine Kombination aus dem Benutzernamen und dem Passwort, die mit einem Benutzerkonto auf dem FlowForce Server-Betriebssystem, auf dem der Auftrag ausgeführt wird, verknüpft sind. Bei Definition eines Auftrags in FlowForce Server müssen Sie die Anmeldeinformationen angeben, mit denen der Auftrag ausgeführt werden soll. Wenn das mit den Anmeldeinformationen verknüpfte Benutzerkonto nicht genügend Rechte auf dem Betriebssystem hat, kann der Auftrag nicht erfolgreich ausgeführt werden. 12. Klicken Sie auf Speichern. Sobald der Trigger-Zeitpunkt erreicht wird, wird der MappingAuftrag ausgeführt. Bei erfolgreicher Ausführung des Auftrags stehen die beiden als Ergebnis generierten Dateien (Contacts.xml und PersonList.xml) im zuvor definierten Arbeitsverzeichnis zur Verfügung. Um zu sehen, ob der Auftrag erfolgreich ausgeführt wurde, rufen Sie das Auftrags-Log auf (siehe Anzeige des Auftrags-Logs).

264 256 Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen Verwenden eines Auftrags als Schritt eines anderen Auftrags 11.2 Verwenden eines Auftrags als Schritt eines anderen Auftrags In diesem Beispiel wird gezeigt, wie Sie einen zuvor definierten Auftrag als Schritt eines anderen Auftrags verwenden können. Da hierfür ein bereits erstellter Auftrag benötigt wird, sollten Sie zuerst das Beispiel "Erstellen eines Auftrags anhand eines Mapforce Mappings" fertig stellen, bevor Sie dieses Beispiel beginnen. Wie im Beispiel "Erstellen eines Auftrags anhand eines Mapforce Mappings" gezeigt, werden mit ChainedPersonList.job bei jeder Ausführung zwei XML-Dateien in einem temporären Ordner generiert. In diesem Beispiel werden folgende Schritte erklärt: Erstellen eines Auftrags, der die generierten Dateien aus dem temporären Ordner in einen Archivordner kopiert (nennen wir diesen Auftrag copy2archive). Ändern des Auftrags ChainedPersonList.job, sodass er den Auftrag copy2archive als zusätzlichen Ausführungsschritt enthält. Voraussetzungen Benötigte Lizenzen: MapForce Enterprise oder Professional Edition, MapForce Server und FlowForce Server FlowForce Server wird an der konfigurierten Netzwerkadresse und am konfigurierten Port ausgeführt (siehe Einstellen der Netzwerkadresse und des Ports) Sie haben ein FlowForce Server-Benutzerkonto mit Berechtigungen für einen der Container (standardmäßig hat jeder authentifizierte Benutzer Zugriff auf den in diesem Beispiel verwendeten Container /public). Mit dem in diesem Beispiel erstellten Auftrag werden Dateien von einem Verzeichnis in ein anderes kopiert. Stellen Sie daher sicher, dass beide Verzeichnisse in dem Betriebssystem, in dem FlowForce Server ausgeführt wird, vorhanden sind. Außerdem benötigen Sie Rechte, um Dateien in beiden Verzeichnissen zu erstellen (in diesem Beispiel werden die Verzeichnisse C:\temp und C:\Archive verwendet). Stellen Sie die im Beispiel Erstellen eines Auftrags anhand eines Mapforce Mappings beschriebenen Schritte fertig. Verwendete Demo-Dateien Die Datei ChainedPersonList.job aus dem Container /public der FlowForce ServerSeite "Verwaltung". So erstellen Sie den Auftrag "copy2archive": Klicken Sie auf Konfiguration und navigieren Sie anschließend zum Container "public". Klicken Sie auf Erstellen und wählen Sie Auftrag erstellen aus. Geben Sie den Namen des Auftrags ein, z.b. e.g. "copy2archive". Fügen Sie unter "Ausführungsschritte" den ersten Ausführungsschritt hinzu. Gehen Sie dabei folgendermaßen vor: a. Navigieren Sie neben "Funktion ausführen" zur Funktion system/filesystem/copy (nähere Informationen zu Funktionen finden Sie unter Vordefinierte Funktionen).

265 Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen Verwenden eines Auftrags als Schritt eines anderen Auftrags 257 b. 5. Geben Sie im Textfeld "Quelle" den Pfad der zu kopierenden Datei ein (z.b. "C:\temp \Contacts.xml"). c. Geben Sie im Textfeld "Ziel" den Zielpfad ein (z.b. "C:\archive"). Es muss sich hierbei um ein vorhandenes Verzeichnis in dem Betriebssystem, in dem FlowForce Server ausgeführt wird, handeln. Wenn die Datei beim Kopieren umbenannt werden soll, fügen Sie den Dateinamen zum Pfad hinzu, z.b. "C:\archive\Contacts2.xml". d. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Überschreiben. Dadurch überschreibt FlowForce Server Dateien mit demselben Namen im Zielordner. e. Geben Sie unter "Arbeitsverzeichnis" den Namen des Arbeitsverzeichnisses ein, z.b. c:\temp. Fügen Sie den zweiten Ausführungsschritt hinzu. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor: a. Navigieren Sie neben "Funktion ausführen" zur Funktion system/filesystem/copy. b. Geben Sie im Textfeld "Quelle" den Pfad der zu kopierenden Datei ein (z.b. "C:\temp \PersonList.xml"). c. Geben Sie im Textfeld "Ziel" den Zielpfad ein (z.b. "C:\archive"). d. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Überschreiben. e. Geben Sie unter "Arbeitsverzeichnis" den Namen des Arbeitsverzeichnisses ein, z.b. c:\temp.

266 258 Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen Verwenden eines Auftrags als Schritt eines anderen Auftrags Wählen Sie unter "Anmeldeinformationen" einen vorhandenen Eintrag aus oder definieren Sie lokale Anmeldeinformationen (siehe Anmeldeinformationen). Klicken Sie auf Speichern. Wie Sie vielleicht bemerkt haben, hat der soeben erstellte Auftrag keinen Trigger. Wir haben keinen Trigger definiert, weil wir diesen Auftrag von einem anderen Auftrag aus aufrufen. So fügen Sie den Auftrag "copy2archive" als Schritt zum Auftrag "ChainedPersonList" hinzu: Klicken Sie im Container /public auf den Eintrag ChainedPersonList.job, um ihn zu öffnen. Klicken Sie unter "Ausführungsschritte" auf Neuer Ausführungsschritt, um einen neuen Ausführungsschritt nach dem bestehenden hinzuzufügen. Navigieren Sie neben "Funktion ausführen" zum Auftrag copy2archive. Die Ausführungsschritte sehen nun folgendermaßen aus:

267 Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen Verwenden eines Auftrags als Schritt eines anderen Auftrags 259 Aktualisieren Sie den Timer Trigger und klicken Sie anschließend auf Speichern. Sobald der im Trigger definierte Zeitpunkt erreicht ist, führt FlowForce Server den Auftrag aus und kopiert die Dateien Contacts.xml und PersonList.xml aus dem temporären Verzeichnis in das Archiv. Im Auftrags-Log können Sie kontrollieren, ob der Auftrag erfolgreich ausgeführt wurde (siehe Anzeige des Auftrags-Logs).

268 260 Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen Erstellen eines Auftrags zur Verzeichnisabfrage 11.3 Erstellen eines Auftrags zur Verzeichnisabfrage In diesem Beispiel wird erklärt, wie ein Verzeichnis mit Hilfe eines Dateisystem-Triggers (siehe auch Dateisystem-Trigger) auf neue XML-Dateien überprüft wird. Immer, wenn eine neue XMLDatei zum Verzeichnis hinzugefügt wird, führt FlowForce Server einen Mapping-Auftrag mit der XML-Datei als Input-Parameter aus. Die Ausgabedatei des Mapping-Auftrags wird anschließend in ein Archivverzeichnis kopiert. Voraussetzungen Benötigte Lizenzen: MapForce Enterprise oder Professional Edition, MapForce Server und FlowForce Server FlowForce Server wird an der konfigurierten Netzwerkadresse und am konfigurierten Port ausgeführt (siehe Einstellen der Netzwerkadresse und des Ports) Sie haben ein FlowForce Server-Benutzerkonto mit Berechtigungen für einen der Container (standardmäßig hat jeder authentifizierte Benutzer Zugriff auf den in diesem Beispiel verwendeten Container /public). Mit dem in diesem Beispiel erstellten Mapping-Auftrag werden Dateien von einem Verzeichnis in ein anderes kopiert. Stellen Sie daher sicher, dass beide Verzeichnisse in dem Betriebssystem, in dem FlowForce Server ausgeführt wird, vorhanden sind. Außerdem benötigen Sie Rechte, um Dateien in beiden Verzeichnissen zu erstellen (in diesem Beispiel werden die Verzeichnisse C:\temp und C:\Archive verwendet). Verwendete Demo-Dateien ShortApplicationInfo.mfd steht relativ zum MapForce-Beispielprojekt unter dem folgenden Pfad zur Verfügung: MapForceExamples > Ordner "Mapping" > XML Schemas > Mixed Content. (Um das MapForce-Beispielprojekt in MapForce zu öffnen, klicken Sie im Menü Projekt auf die Datei MapForceExamples.mfp.) ApplicationsPage.xml steht im MapForce Ordner "application data" zur Verfügung (der Pfad zu diesem Ordner hängt vom Betriebssystem ab). So erstellen Sie den Auftrag zum Abfragen eines Verzeichnisses: Öffnen Sie das Mapping ShortApplicationInfo.mfd in MapForce und stellen Sie es in einem FlowForce Server Container bereit (ein Beispiel zum Bereitstellen eines Mappings finden Sie unter Erstellen eines Auftrags anhand eines Mapforce Mappings). Öffnen Sie den Mapping-Eintrag auf der FlowForce Server Web-Verwaltungsschnittstelle über den Container, in dem Sie das Mapping bereitgestellt haben, und klicken Sie auf Auftrag erstellen. Daraufhin wird die Auftragsseite mit einigen bereits ausgefüllten Parametern angezeigt.

269 Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen 3. Erstellen eines Auftrags zur Verzeichnisabfrage 261 Geben Sie im Feld Working-directory den Pfad zu dem Arbeitsverzeichnis ein, das Sie in diesem Schritt verwenden. In diesem Beispiel wird C:\temp als Arbeitsverzeichnis verwendet. Ein Arbeitsverzeichnis (oder Working-directory) ist ein Parameter, der von Ausführungsschritten benötigt wird, wenn für den Auftrag ein Ordner benötigt wird, in dem Input-Dateien entpackt oder Output-Dateien gespeichert werden. Anhand des Arbeitsverzeichnisses werden in FlowForce Server auch alle relativen Pfade, die während der Ausführung von Schritten vorkommen, aufgelöst. Wenn Sie nach einem Arbeitsverzeichnis gefragt werden, sollten Sie einen gültigen Pfad auf dem Betriebssystem, auf dem FlowForce ausgeführt wird, angeben. Falls bei Erstellung des Schritts kein Arbeitsverzeichnis angegeben wird, verwendet FlowForce Server ein temporäres Verzeichnis. 4. Klicken Sie unter "Trigger" auf neuer Dateisystem-Trigger. Beachten Sie, dass FlowForce Server automatisch unter Input-Parameter einen neuen Parameter triggerfile hinzufügt. 5. Definieren Sie die folgenden Trigger-Werte: Überprüfen: Änderungsdatum Datei oder Verzeichnis: c:\temp\*.xml Abrufintervall: 60 Sekunden 6. Übergeben Sie den Parameter {triggerfile} unter "Ausführungsschritte" als Input-Wert an den Parameter SectionedPage. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche neben dem Parameter "SectionedPage" und wählen Sie dann {triggerfile} aus. Dadurch ändert sich der Wert des Parameters SectionedPage in {triggerfile}.

270 262 Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen 7. Erstellen eines Auftrags zur Verzeichnisabfrage Fügen Sie unter "Ausführungsschritte" einen neuen Ausführungsschritt hinzu. Damit wird die Mapping-Ausgabe (ShortInfo.xml) aus dem Arbeitsverzeichnis in das Archivverzeichnis verschoben. Konfigurieren Sie den Schritt folgendermaßen (beachten Sie dass die Groß- und Kleinschreibung in den Feldern "Quelle" und "Ziel" beachtet werden muss): Funktion ausführen: /system/filesystem/move Quelle: c:\temp\shortinfo.xml Ziel: c:\archive Arbeitsverzeichnis: c:\temp 8. Wählen Sie unter "Anmeldeinformationen" einen vorhandenen Eintrag aus oder definieren Sie lokale Anmeldeinformationen (siehe Anmeldeinformationen). 9. Klicken Sie auf Speichern. Sie können den Auftrag nun testen, indem Sie die Datei ApplicationsPage.xml in das Arbeitsverzeichnis kopieren. FlowForce Server führt daraufhin den Mapping-Auftrag aus und kopiert die erzeugte Ausgabedatei in das Archivverzeichnis. Im Auftrags-Log können Sie kontrollieren, ob der Auftrag erfolgreich ausgeführt wurde (siehe Anzeige des Auftrags-Logs).

271 Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen 11.4 Hinzufügen von Error Handlern zu einem Auftrag 263 Hinzufügen von Error Handlern zu einem Auftrag In diesem Beispiel wird gezeigt, wie Sie eine Fehlerbehandlung zu einem einfachen Auftrag, mit dem der Inhalt eines Verzeichnisses aufgelistet wird, hinzugefügt wird. Dabei wird v.a. die Konfiguration der folgenden FlowForce Server-Schritte gezeigt.: Sende immer, wenn der Auftrag aus irgendeinem Grund nicht ausgeführt werden konnte, eine -Nachricht an den genannten Empfänger. Schreibe immer, wenn der Auftrag - unabhängig vom Ausführungsstatus - fertig ausgeführt wurde, die interne Auftrags-ID in eine Datei im lokalen System. In FlowForce Server erstellen Sie einen so genannten geschützten Block mit zwei Error HandlerBedingungen: "Bei Fehler" und "Immer" (jede dieser Bedingungen behandelt eines der obigen Szenarien). Voraussetzungen Benötigte Lizenzen: FlowForce Server FlowForce Server wird an der konfigurierten Netzwerkadresse und am konfigurierten Port ausgeführt (siehe Einstellen der Netzwerkadresse und des Ports). Die FlowForce Server Mail-Einstellungen wurden konfiguriert (siehe Definieren der MailParameter). Sie haben ein FlowForce Server-Benutzerkonto mit Berechtigungen für einen der Container (standardmäßig hat jeder authentifizierte Benutzer Zugriff auf den in diesem Beispiel verwendeten Container /public). Tipps In diesem Beispiel werden zur Behandlung der Auftragsrückgabewerte FlowForceAusdrücke verwendet. Nähere Informationen zu den Ausdrucksfunktionen instance-id, stderr, stdout und failed-step finden Sie unter Schrittergebnisfunktionen. In diesem Beispiel werden zwar Windows-Pfade und -Befehle verwendet, wenn Sie aber die Pfade und Befehle entsprechend ändern, können Sie es auch auf anderen Betriebssystemen testen. So erstellen Sie einen Error Handler-Auftrag: Erstellen Sie auf dem Rechner, auf dem FlowForce Server ausgeführt wird, eine Datei namens JobLog.txt (diese Datei wird in den nachfolgenden Schritten verwendet). Loggen Sie sich bei FlowForce Server ein und navigieren Sie zu dem Container, für den Sie die Berechtigung zum Erstellen neuer Aufträge haben (in diesem Beispiel wird / public verwendet). Klicken Sie auf Erstellen und anschließend auf Auftrag erstellen. 4. Klicken Sie unter "Ausführungsschritte" auf die Schaltfläche Neuer Error/Success Handler-Schritt. 5. Klicken Sie unter "Ausführen mit Error/Success Handler" auf die Schaltfläche fügen Sie einen neuen Ausführungsschritt mit den folgenden Einstellungen hinzu: und wählen Sie dann und

272 264 Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen Hinzufügen von Error Handlern zu einem Auftrag Funktion ausführen Navigieren Sie zur Funktion /system/shell/commandline. Befehl Geben Sie den folgenden Shell-Befehl ein: dir /s Auf Windows-Systemen listet dieser Befehl den Inhalt des Arbeitsverzeichnisses rekursiv auf (siehe nächste Einstellung). Arbeitsverzeichnis Setzen Sie den Wert auf ein vorhandenes Verzeichnis auf dem Rechner, auf dem FlowForce Server ausgeführt wird, z.b.: c:\ 6. Klicken Sie unter der Bedingung "Bei Fehler" auf die Schaltfläche und fügen Sie mit einen neuen Ausführungsschritt mit den folgenden Einstellungen hinzu: Funktion ausführen Navigieren Sie zur Funktion Von Geben Sie die -Adresse des Absenders ein. Lassen Sie das Feld leer, wenn Sie die Mail-Einstellungen über die Seite "Verwaltung" konfiguriert haben. An Geben Sie Ihre -Adresse ein. Betreff Geben Sie den folgenden Betreff für die Benachrichtigungs- ein: /system/mail/send. Auftrag {instance-id()} ist fehlgeschlagen Nachrichtentext Geben Sie den folgenden FlowForce Server-Ausdruck ein: Exit Code: {string(exitcode(failed-step()))} Standard-Fehler: {content(stderr(failedstep()))} Standardausgabe: {content(stdout(failedstep()))} Nähere Informationen zur Aufgabe der einzelnen hier verwendeten Funktionen finden Sie unter Schrittergebnisfunktionen. 7. Klicken Sie auf Neuer Error/Success Handler und wählen Sie "Immer". 8. Klicken Sie unter der Bedingung "Immer" auf die Schaltfläche und fügen Sie einen neuen Ausführungsschritt mit den folgenden Einstellungen hinzu: Funktion ausführen Navigieren Sie zur Funktion /system/shell/commandline. Befehl Geben Sie den folgenden Shell-Befehl ein: echo {instance-id()} >> JobLog.txt

273 Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen Hinzufügen von Error Handlern zu einem Auftrag 265 Auf Windows-Systemen schreibt dieser Befehl die AuftragsID in eine Datei namens JobLog.txt. Wenn die Datei Daten enthält, wird der neue Text hinter den vorhandenen Daten hinzugefügt. Arbeitsverzeichnis Setzen Sie den Wert auf das Verzeichnis, in dem sich die in den vorherigen Schritten erstellte Datei JobLog.txt befindet. Es muss sich hierbei um ein vorhandenes Verzeichnis auf dem Rechner, auf dem FlowForce Server ausgeführt wird, handeln. z.b.: c:\ Zu diesem Zeitpunkt sollte der Auftrag folgendermaßen aussehen (vorausgesetzt, Sie haben keine anderen Pfade oder Shell-Befehle verwendet). 9. Fügen Sie unter "Trigger" einen Timer-Trigger hinzu, der alle N Minuten (z.b. alle 5 Minuten) ausgeführt wird.

274 266 Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen Hinzufügen von Error Handlern zu einem Auftrag 10. Wählen Sie unter "Anmeldeinformationen" einen vorhandenen Eintrag aus oder definieren Sie lokale Anmeldeinformationen (siehe Anmeldeinformationen). 11. Klicken Sie auf Speichern. Sie haben nun die Auftragskonfiguration abgeschlossen und haben nun folgende Möglichkeiten: Um die Bedingung "Immer" zu testen, warten Sie, bis die Trigger-Bedingung erfüllt wird. Immer, wenn die Trigger-Bedingung erfüllt wird, wird eine neue Auftrags-ID an den Inhalt der Datei JobLog.txt angehängt. Um die Bedingung "Bei Fehler" zu testen, ändern Sie die Parameter des ersten Schritts absichtlich in einen falschen Wert um (z.b. durch Angabe eines nicht vorhandenen Pfads). In diesem Fall sendet FlowForce Server eine an die im Handler "Bei Fehler" im Feld "Empfänger" definierte Adresse. Außerdem wird die Auftrags-ID in der Datei JobLog.txt protokolliert, da dies unter der Bedingung "Immer" so konfiguriert wurde. Im Auftrags-Log können Sie kontrollieren, ob der Auftrag erfolgreich ausgeführt wurde (siehe Anzeige des Auftrags-Logs).

275 Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen 11.5 Bereitstellen eines Auftrags als Web-Dienst 267 Bereitstellen eines Auftrags als Web-Dienst In diesem Beispiel wird gezeigt, wie Sie einen Beispiel-Mapping-Auftrag als Web-Dienst bereitstellen. Nach Fertigstellung dieses Beispiels können Sie den Web-Dienst über einen Browser aufrufen. Sobald Sie im Web-Dienst einen Parameter angeben und auf die Schaltfläche Absenden klicken, wird das vom Web-Dienst zurückgegebene Ergebnis im Browser angezeigt. Voraussetzungen Benötigte Lizenzen: MapForce Enterprise oder Professional Edition, MapForce Server und FlowForce Server FlowForce Server wird an der konfigurierten Netzwerkadresse und am konfigurierten Port ausgeführt (siehe Einstellen der Netzwerkadresse und des Ports). Sie haben ein FlowForce Server-Benutzerkonto mit Berechtigungen für einen der Container (standardmäßig hat jeder authentifizierte Benutzer Zugriff auf den in diesem Beispiel verwendeten Container /public). Verwendete Demo-Dateien DB_PhoneList.mfd steht relativ zum MapForce Beispielprojekt unter folgendem Pfad zur Verfügung: MapForceExamples > Ordner "Mapping" > Databases > WHERE/ORDER Component. (Um das MapForce-Beispielprojekt zu öffnen, klicken Sie in MapForce im Menü Projekt auf die Datei MapForceExamples.mfp.) So stellen Sie einen Mapping-Auftrag als Web-Dienst bereit: Öffnen Sie die Datei DB_PhoneList.mfd in MapForce und stellen Sie sie in einem FlowForce Server Container bereit (ein Beispiel, wie man ein Mapping bereitstellt, finden Sie unter Erstellen eines Auftrags anhand eines Mapforce Mappings). Für dieses Beispiel stellen Sie das Mapping am besten im Container /public bereit. Öffnen Sie den Mapping-Eintrag auf der FlowForce Server Web-Verwaltungsschnittstelle über den Container, in dem Sie das Mapping bereitgestellt haben und klicken Sie auf Auftrag erstellen. Erstellen Sie unter "Input-Parameter" einen neuen Input-Parameter vom Typ String und geben Sie ihm den Namen NamePrefix. Klicken Sie unter "Ausführungsschritte" neben NamePrefix auf Setzen auf und wählen Sie NamePrefix. Damit wird der Wert des Mapping-Parameters NamePrefix auf den Wert des im vorigen Schritt erstellten Input-Parameters NamePrefix gesetzt.

276 268 Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen Bereitstellen eines Auftrags als Web-Dienst 5. Aktivieren Sie unter "Dienst" das Kontrollkästchen Diesen Auftrag über HTTP zur Verfügung stellen... und geben Sie als Namen des Dienstes GetPhoneList ein. 6. Wählen Sie unter "Anmeldeinformationen" einen vorhandenen Eintrag aus oder definieren Sie lokale Anmeldeinformationen (siehe Anmeldeinformationen). Klicken Sie auf Speichern. 7. Sie können den soeben erstellten Web-Dienst nun aufrufen. So rufen Sie den Web-Dienst auf: 1. Öffnen Sie einen Webbrowser und geben Sie in die Adressleiste die folgende URL ein (ersetzen Sie [FlowForceServer] und [Port] durch die auf der Seite "Verwaltung" konfigurierten Einstellungen): Wenn Sie als Web-Dienste bereitgestellte FlowForce Server-Aufträge mit Internet Explorer 9 testen, deaktivieren Sie auf dem Register "Erweitert" die Option "Kurze HTTP-Fehlermeldungen anzeigen" Wenn Sie aufgefordert werden, Anmeldeinformationen anzugeben, geben Sie die Anmeldeinformationen ein, mit denen Sie auf die FlowForce Server WebVerwaltungsschnittstelle zugreifen. Wenn Sie aufgefordert werden, die Parameter des Web-Dienstes einzugeben, geben Sie F ein. Klicken Sie auf Absenden. FlowForce Server verarbeitet den Auftrag und gibt das Ergebnis zurück.

277 Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen Bereitstellen eines Auftrags als Web-Dienst 269 Um das Parameterformular wieder anzuzeigen, klicken Sie im Browser auf die ZurückSchaltfläche. Im Auftrags-Log können Sie kontrollieren, ob der Auftrag erfolgreich ausgeführt wurde (siehe Anzeige des Auftrags-Logs).

278 270 Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen Speichern von Auftragsergebnissen im Cache 11.6 Speichern von Auftragsergebnissen im Cache In diesem Beispiel wird gezeigt, wie Sie das Ergebnis eines Auftrags (eines so genannten Cache Producers) im Cache speichern und es in einem anderen Auftrag (dem so genannten Cache Consumer) verwenden. Beide Aufträge werden als Web-Dienste mit dem folgenden Verhalten bereitgestellt: Wenn der Cache Producer-Webdienst aufgerufen wird, wird der Inhalt des Verzeichnisses rekursiv aufgelistet, der Cache wird erstellt oder aktualisiert und das Ergebnis wird anschließend im Bowser angezeigt; Wenn der Cache Consumer-Webdienst aufgerufen wird, wird der vom Cache ProducerWebdienst erstellte Cache gelesen und das Ergebnis wird im Browser angezeigt. Wir werden nun die Ausführungszeit beider Aufträge miteinander vergleichen und werden sehen, dass der zweite Auftrag viel schneller als der erste ausgeführt wird, da er die im Cache gespeicherten Daten nutzt. Voraussetzungen Benötigte Lizenzen: FlowForce Server FlowForce Server wird an der konfigurierten Netzwerkadresse und am konfigurierten Port ausgeführt (siehe Einstellen der Netzwerkadresse und des Ports). Sie haben ein FlowForce Server-Benutzerkonto mit Berechtigungen für einen der Container (standardmäßig hat jeder authentifizierte Benutzer Zugriff auf den in diesem Beispiel verwendeten Container /public). Tipp In diesem Beispiel werden zwar Windows-Pfade und Befehle verwendet, Sie können es aber auch auf anderen Betriebssystemen testen, wenn Sie die Pfade und Befehle entsprechend ändern. So erstellen Sie den Cache Producer- und den Cache Consumer-Auftrag: Klicken Sie auf Konfiguration und navigieren Sie zum Container /public. Klicken Sie auf Erstellen und wählen Sie Auftrag erstellen. Geben Sie im Feld für den Auftragsnamen DirectoryListing ein. Fügen Sie unter "Ausführungsschritte" einen neuen Ausführungsschritt mit den folgenden Einstellungen hinzu: Funktion ausführen Navigieren Sie zur Funktion /system/shell/commandline. Befehl Geben Sie den folgenden Shell-Befehl ein: dir /s Auf Windows-Systemen listet dieser Befehl den Inhalt des Arbeitsverzeichnisses rekursiv auf (siehe nächste Einstellung).

279 Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen Arbeitsverzeichnis Speichern von Auftragsergebnissen im Cache 271 Setzen Sie den Wert auf ein Verzeichnis auf dem Rechner, auf dem FlowForce ausgeführt wird, z.b.: c:\ Das Ergebnis dieses Schritts zuweisen an 5. Wir müssen den vom Ausführungsschritt zurückgegebenen Wert in einem späteren Schritt referenzieren, daher muss er einen Namen haben. Nennen wir den Wert in diesem Feld hier dir. Fügen Sie unter "Ausführungsschritte" einen neuen Ausführungsschritt mit den folgenden Einstellungen hinzu: Funktion ausführen Navigieren Sie zur Funktion /system/compute. Ausdruck Geben Sie den folgenden FlowForce Server-Ausdruck ein: stdout(dir) Die stdout-funktion konvertiert die vom vorherigen Ausführungsschritt zurückgegebenen Rohdaten in einen Datenstream (siehe Schrittergebnisfunktionen) Setzen Sie den Rückgabetyp unter "Ausführungsergebnis" auf stream. Wie Sie vielleicht bemerkt haben, haben wir denselben Datentyp wie den gewählt, der vom letzten Ausführungsschritt des Auftrags zurückgegebenen wurde. Aktivieren Sie unter "Cache-Ergebnis" das Kontrollkästchen Ergebnis im Cache speichern.. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Automatisch neuen Zwischenspeicherauftrag erstellen.. und geben Sie als Namen des Web-Diensts DirectoryListingCached ein. Aktivieren Sie unter "Dienst" das Kontrollkästchen Diesen Auftrag über HTTP...zur Verfügung stellen und geben Sie DirectoryListing als Namen des Diensts ein. Der Auftrag sollte zu diesem Zeitpunkt folgendermaßen aussehen (vorausgesetzt, Sie haben keine anderen Pfade oder Shell-Befehle verwendet).

280 272 Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen Speichern von Auftragsergebnissen im Cache 10. Wählen Sie unter "Anmeldeinformationen" einen vorhandenen Eintrag aus oder definieren Sie lokale Anmeldeinformationen (siehe Anmeldeinformationen). 11. Klicken Sie auf Speichern. Sie haben nun sowohl den Cache Producer als auch den Cache Consumer-Auftrag fertig konfiguriert. Um die Ausführungsgeschwindigkeit der beiden Aufträge zu vergleichen, können Sie nun folgende Schritte durchführen: Rufen Sie die URL des Cache Producer-Dienstes (DirectoryListing) im Browser unter auf (Wenn Sie den Web-Dienst nicht aufrufen können, überprüfen Sie die konfigurierte Netzwerkadresse und den Port). Beachten Sie, dass es eine Weile dauern kann, da mit dem Auftrag die Liste des Inhalts von c:\ rekursiv aufgelistet wird. Kontrollieren Sie im Auftrags-Log, wie lange die Ausführung des Auftrags gedauert hat (siehe Anzeige des Auftrags-Logs). Führen Sie dieselben Schritte als Nächstes für den Cache Consumer-Dienst (DirectoryListingCached) aus. Da dieser Dienst den Cache nutzt, anstatt die Verzeichnisauflistung auszuführen, sollte er viel weniger lange dauern.

281 Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen Erstellen eines Auftrags anhand einer StyleVision-Transformation Erstellen eines Auftrags anhand einer StyleVision-Transformation In diesem Beispiel wird gezeigt, wie Sie anhand einer StyleVision-Transformation einen FlowForce Server-Auftrag erstellen. Zuerst wird eine Demo-Transformationsdatei aus StyleVision in FlowForce Server bereitgestellt. Dabei sammelt StyleVision die für die Transformation verwendeten Ressourcen in einem Objekt und übergibt dieses an FlowForce Server. Nachdem die Transformation in FlowForce Server bereitgestellt wurde, erstellen Sie einen Auftrag anhand dieser Datei. Der Auftrag besteht aus den folgenden drei Schritten: Im ersten Schritt wird die StyleVision-Transformation ausgeführt. Da von der Transformation ein Array aus mehreren Streams zurückgegeben wird, wird im zweiten Schritt mit Hilfe eines FlowForce Server-Ausdrucks eine der durch die Transformation erstellten Dateien aufgerufen. Im dritten Schritt wird die Datei in einen Archivordner kopiert. Voraussetzungen Benötigte Lizenzen: StyleVision Enterprise oder Professional Edition, StyleVision Server, FlowForce Server FlowForce Server wird an der konfigurierten Netzwerkadresse und am konfigurierten Port ausgeführt (siehe Einstellen der Netzwerkadresse und des Ports) Sie haben ein FlowForce Server-Benutzerkonto mit Berechtigungen für einen der Container (standardmäßig hat jeder authentifizierte Benutzer Zugriff auf den in diesem Beispiel verwendeten Container /public). Die folgenden Verzeichnisse müssen in dem Betriebssystem, in dem FlowForce Server ausgeführt wird, vorhanden sein und Sie benötigen Schreibrechte dafür: o c:\archive o c:\temp Verwendete Demo-Dateien AutoCalc.sps steht relativ zum StyleVision Beispielprojekt im folgenden Ordner zur Verfügung: Examples > Basics AutoCalc.sps. (Um das StyleVision-Beispielprojekt in StyleVision zu öffnen, klicken Sie im Menü Projekt auf Examples). So erstellen Sie anhand einer StyleVision-Transformation einen Auftrag: Öffnen Sie die Datei AutoCalc.sps in StyleVision. Klicken Sie im Menü Datei auf den Befehl In FlowForce bereitstellen. Wenn diese Option deaktiviert ist, vergewissern Sie sich, dass das Register "Design" ausgewählt ist. Wenn Sie aufgefordert werden, die Transformation als PXF-Datei zu speichern, klicken Sie auf OK. Geben Sie den Servernamen und Port der Web-Verwaltungsschnittstelle in die entsprechenden Felder ein (z.b. localhost und 8082, wenn FlowForce Server unter dem Standard-Port auf demselben Rechner ausgeführt wird). Geben Sie Ihren FlowForce Server-Benutzernamen und Ihr Passwort ein und belassen Sie die Standardoption neben Login unverändert.

282 274 Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen Erstellen eines Auftrags anhand einer StyleVision-Transformation Wenn Windows Active Directory-Integration aktiviert ist (siehe Ändern der Windows Active Directory-Einstellungen), geben Sie Ihren Windows-Benutzernamen und Ihr Windows-Passwort ein und wählen Sie anschließend in der Dropdown-Liste unter Login Ihren Windows Domain-Namen aus Vergewissern Sie sich, dass die Option Web Browser zur Erstellung eines neuen Auftrags öffnen aktiviert ist. Sie können zwar den Pfad, unter dem die Transformation bereitgestellt wird, ändern, belassen Sie ihn aber in diesem Beispiel unverändert. Klicken Sie auf OK. Wenn die Transformation bereitgestellt ist, wird die FlowForce Server Verwaltungsschnittstelle in Ihrem Webbrowser geöffnet und eine teilweise ausgefüllte Auftragsseite wird angezeigt. Wie unten gezeigt, wird automatisch ein Ausführungsschritt erstellt, in dem einige Parameter bereits ausgefüllt sind. Belassen Sie die Parameterwerte in diesem Beispiel unverändert. Klicken Sie neben "Parameter" / OutHtml auf die Schaltfläche. Dadurch wird die Datei AutoCalc.html als Ausgabedatei deklariert. Geben Sie im Ergebnisfeld Das Ergebnis dieses Schritts zuweisen an den Text Schritt1 ein.

283 Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen Erstellen eines Auftrags anhand einer StyleVision-Transformation 275 Dadurch weisen Sie FlowForce Server an, dass das vom ersten Ausführungsschritt des Auftrags zurückgegebene Ergebnis den Namen Schritt1 hat. Dieses Ergebnis muss später referenziert werden. 10. Geben Sie im Feld Arbeitsverzeichnis den Pfad zu einem Verzeichnis ein, in dem die Auftragsausgabe gespeichert werden soll. In diesem Beispiel wird als Arbeitsverzeichnis c:\temp verwendet. Ein Arbeitsverzeichnis (oder Working-directory) ist ein Parameter, der von Ausführungsschritten benötigt wird, wenn für den Auftrag ein Ordner benötigt wird, in dem Input-Dateien entpackt oder Output-Dateien gespeichert werden. Anhand des Arbeitsverzeichnisses werden in FlowForce Server auch alle relativen Pfade, die während der Ausführung von Schritten vorkommen, aufgelöst. Wenn Sie nach einem Arbeitsverzeichnis gefragt werden, sollten Sie einen gültigen Pfad auf dem Betriebssystem, auf dem FlowForce ausgeführt wird, angeben. Falls bei Erstellung des Schritts kein Arbeitsverzeichnis angegeben wird, verwendet FlowForce Server ein temporäres Verzeichnis. 11. Klicken Sie unter dem bereits erstellten Ausführungsschritt auf Neuer Ausführungsschritt und konfigurieren Sie den Schritt folgendermaßen: Funktion ausführen Navigieren Sie zur Funktion /system/compute. Ausdruck Geben Sie den folgenden FlowForce Server-Ausdruck ein: as-file(nth(results(schritt1), 0)) Mit diesem Ausdruck werden folgende Schritte in FlowForce Server definiert: 1. Aufrufen der Funktion results um den im vorigen Schritt1 deklarierten Array aufzurufen. 2. Übergeben dieses Array an die Funktion nth, um den ersten Eintrag im Array aufzurufen. Da der Array-Index nullbasiert ist, verwenden wir 0 als zweites Argument der Funktion nth. 3. Übergeben des Werts an die Funktion as-file, um ihn als Datei zu deklarieren. Das Ergebnis dieses Schritts zuweisen an Geben Sie Schritt2 ein. Dadurch weisen Sie FlowForce Server an, dass das vom Ausführungsschritt zurückgegebene Ergebnis den Namen Schritt2 hat. Dieses Ergebnis muss später referenziert werden. 12. Klicken Sie auf Neuer Ausführungsschritt und konfigurieren Sie den Schritt folgendermaßen: Funktion ausführen Quelle Navigieren Sie zur Funktion /system/filesystem/copy. Klicken Sie auf und wählen Sie Schritt2. Ziel c:\archive\autocalc.html Überschreiben Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Überschreiben. Arbeitsverzeichnis c:\temp

284 276 Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen Erstellen eines Auftrags anhand einer StyleVision-Transformation Zu diesem Zeitpunkt sollte der Abschnitt "Ausführungsschritte" der Auftragsseite folgendermaßen aussehen: 13. Klicken Sie in der Gruppe "Trigger" auf die Schaltfläche "Neuer Timer". 14. Setzen Sie den Timer neben "Ausführen" auf täglich alle 1 Tage. Wählen Sie neben "Start" ein Datum und eine Uhrzeit für den Start des Auftrags aus, z.b.: 15. Wählen Sie unter "Anmeldeinformationen" einen vorhandenen Anmeldeinformationeneintrag aus oder definieren Sie lokale Anmeldeinformationen (siehe

285 Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen Erstellen eines Auftrags anhand einer StyleVision-Transformation 277 auch Anmeldeinformationen). Bei den Anmeldeinformationen handelt es sich um eine Kombination aus dem Benutzernamen und dem Passwort, die mit einem Benutzerkonto auf dem FlowForce Server-Betriebssystem, auf dem der Auftrag ausgeführt wird, verknüpft sind. Bei Definition eines Auftrags in FlowForce Server müssen Sie die Anmeldeinformationen angeben, mit denen der Auftrag ausgeführt werden soll. Wenn das mit den Anmeldeinformationen verknüpfte Benutzerkonto nicht genügend Rechte auf dem Betriebssystem hat, kann der Auftrag nicht erfolgreich ausgeführt werden. 16. Klicken Sie auf Speichern. Sobald der Trigger-Zeitpunkt erreicht wird, wird die StyleVision-Transformation ausgeführt. Bei erfolgreicher Ausführung des Auftrags steht die Datei AutoCalc.html im Verzeichnis c:\archive Verfügung. Um zu sehen, ob der Auftrag erfolgreich ausgeführt wurde, rufen Sie das Auftrags-Log auf (siehe Anzeige des Auftrags-Logs).

286 278 Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen Validieren eines Dokuments mit Hilfe von RaptorXML 11.8 Validieren eines Dokuments mit Hilfe von RaptorXML In diesem Beispiel wird gezeigt, wie Sie einen Auftrag zum Validieren einer XML-Schema-Datei erstellen. Im Validierungsauftrag wird die RaptorXML-Funktion valany verwendet, die in FlowForce Server vordefiniert ist. Eine Liste der RaptorXML-Funktionen finden Sie unter RaptorXML ServerFunktionen. Voraussetzungen Benötigte Lizenzen: FlowForce Server, RaptorXML Server FlowForce Server wird an der konfigurierten Netzwerkadresse und am konfigurierten Port ausgeführt (siehe Einstellen der Netzwerkadresse und des Ports) Sie haben ein FlowForce Server-Benutzerkonto mit Berechtigungen für einen der Container (standardmäßig hat jeder authentifizierte Benutzer Zugriff auf den in diesem Beispiel verwendeten Container /public). Verwendete Demo-Dateien In diesem Beispiel wird die Datei address.xsd aus dem RaptorXML ServerInstallationsordner verwendet. Auf einem Windows 8-System, auf dem eine 32-Bit-Version von FlowForce Server ausgeführt wird, würde der Pfad lauten C:\Programme (x86) \Altova\RaptorXMLServer2015\examples\address.xsd, es sei denn Sie haben RaptorXML Server in einem anderen Ordner installiert. So erstellen Sie den Validierungsauftrag: 1. Klicken Sie auf Konfiguration und anschließend den Container "RaptorXML". Daraufhin wird der Container geöffnet und die für RaptorXML verfügbaren Standardfunktionen werden angezeigt.

287 Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen Validieren eines Dokuments mit Hilfe von RaptorXML 2. Klicken Sie auf die Funktion valany. Daraufhin wird ein Fenster mit allen Funktions-InputParametern sowie deren Typ und Standardwert angezeigt. 3. Klicken Sie am unteren Rand der Seite auf die Schaltfläche Auftrag erstellen. Daraufhin wird ein Auftrag mit dem Standardnamen "valany.job" erstellt. Bearbeiten Sie den Auftragsnamen gegebenenfalls. 279

288 280 Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen Validieren eines Dokuments mit Hilfe von RaptorXML Auf der Seite werden nun die valany-funktionsparameter angezeigt. Beachten Sie, dass der obligatorische Parameter, den Sie angeben müssen, als erweitertes Feld angezeigt wird. 4. Klicken Sie in das Feld Datei und geben Sie den Namen und Pfad der Datei ein, die validiert werden soll, z.b. C:\Programme (x86)\altova\raptorxmlserver2015 \examples\address.xsd. 5. KIicken Sie unter "Trigger" auf Neuer Timer und erstellen Sie einen Trigger, der den Auftrag zu einem bestimmten zukünftigen Zeitpunkt startet (siehe auch Timer Trigger). Wählen Sie unter "Anmeldeinformationen" einen vorhandenen Anmeldeinformationeneintrag aus oder definieren Sie lokale Anmeldeinformationen (siehe 6.

289 Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen 7. Validieren eines Dokuments mit Hilfe von RaptorXML 281 auch Anmeldeinformationen). Klicken Sie auf Speichern. Der Auftrag wird zu dem im Trigger definierten Zeitpunkt ausgeführt. Im Auftrags-Log können Sie kontrollieren, ob der Auftrag erfolgreich ausgeführt wurde (siehe Anzeige des Auftrags-Logs). Wenn Sie auf der Detailseite des Log-Eintrags result="ok" sehen, bedeutet dies, dass die Validierung erfolgreich ausgeführt wurde. Falls die Validierung der Datei fehlgeschlagen ist, sehen Sie result="fail".

290 282 Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen Validieren eines XML-Dokuments mit Fehlerprotokollierung 11.9 Validieren eines XML-Dokuments mit Fehlerprotokollierung In diesem Beispiel wird gezeigt, wie Sie einen Auftrag erstellen, der eine XML-Datei anhand eines Schemas validiert. Wenn der Auftrag aus irgendeinem Grund nicht ausgeführt werden kann, werden die Fehlerdetails in eine Log-Datei geschrieben. Zur Validierung werden wird die Funktion Valium-withxsd von RaptorXML Server verwenden. (Die RaptorXML Server-Funktionen stehen in FlowForce Server zur Verfügung, wenn RaptorXML Server lizenziert ist.) Beachten Sie, dass das in diesem Beispiel verwendete Verfahren zum Protokollieren von Fehlern nicht von RaptorXML Server abhängt und auch für andere Auftragsarten verwendet werden kann. Der Auftrag in diesem Beispiel wird als Webservice definiert, so dass Sie diesen bei Bedarf durch Zugriff auf eine URL von einem Browser aus starten können. Bei Bedarf können Sie jedoch auch ähnlich wie in anderen Beispielen einen Timer-Trigger (oder einen Dateisystem-Trigger) zum Auftrag hinzufügen. Sie könnten auch eine Kombination aus einem Trigger und einem Webservice zum selben Auftrag hinzufügen. Auf diese Art kann der Auftrag nicht nur nach den für den Trigger definierten Regeln, sondern auch bei Bedarf, durch Aufruf des Webservice ausgeführt werden. Voraussetzungen Benötigte Lizenzen: FlowForce Server, RaptorXML Server FlowForce Server wird an der konfigurierten Netzwerkadresse und am konfigurierten Port ausgeführt (siehe Einstellen der Netzwerkadresse und des Ports) Sie haben ein FlowForce Server-Benutzerkonto mit Berechtigungen für einen der Container (standardmäßig hat jeder authentifizierte Benutzer Zugriff auf den in diesem Beispiel verwendeten Container /public). Von dem in diesem Beispiel erstellten Auftrag wird bei jeder Ausführung eine Log-Datei erstellt. Sie benötigen daher auf dem Betriebssystem, auf dem FlowForce Server ausgeführt wird, Schreibrechte für ein Verzeichnis (in diesem Beispiel wird das Verzeichnis C:\FlowForce verwendet). Verwendete Demo-Dateien Die in diesem Beispiel validierte XML-Datei steht unter dem folgenden Pfad im RaptorXML Server-Installationsordner zur Verfügung: C:\Programme\Altova\RaptorXMLServer2015 \examples\nanonullorg.xml. Auf einem Windows 64-Bit-System, auf dem eine 32-BitVersion von FlowForce Server ausgeführt wird, würde der Pfad lauten C:\Programme (x86)\altova\raptorxmlserver2015\examples\nanonullorg.xml, es sei denn Sie haben RaptorXML Server in einem anderen Ordner installiert. So erstellen Sie den Validierungsauftrag: Melden Sie sich bei FlowForce Server an und navigieren Sie zu einem Container, bei dem Sie die Berechtigung haben, neue Aufträge zu erstellen (Wir verwenden in diesem Beispiel den Container /public). Klicken Sie auf Erstellen und wählen Sie anschließend Auftrag erstellen. Fügen Sie einen Auftragsnamen (in diesem Beispiel ValidateFile) sowie optional eine Auftragsbeschreibung hinzu.

291 Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen Validieren eines XML-Dokuments mit Fehlerprotokollierung 4. Klicken Sie unter "Ausführungsschritte" auf die neuer Error/Success Handler. 5. Klicken Sie unter "Ausführen mit Error/Success Handler" auf die -Schaltfläche und fügen Sie einen neuen Ausführungsschritt mit den folgenden Einstellungen hinzu: 283 -Schaltfläche und anschließend auf Funktion ausführen /RaptorXML/Valium-withxsd Parameter Definieren Sie als Wert für den XML-Dateiparameter: C:\Program Files (x86)\altova \RaptorXMLServer2015\examples\NanonullOrg.xml

292 284 Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen 6. Validieren eines XML-Dokuments mit Fehlerprotokollierung Klicken Sie unter der Bedingung "Bei Fehler" auf die -Schaltfläche und fügen Sie einen neuen Ausführungsschritt mit den folgenden Einstellungen hinzu: Funktion ausführen /system/compute Parameter Definieren Sie als Wert von Ausdruck: as-file(stdout(failed-step())) Das Ergebnis dieses Schritts zuweisen an Geben Sie einen Wert ein, der des Ergebnis dieses Auftrags eindeutig identifiziert (z.b. MyResult ). Dadurch deklarieren Sie diesen Wert als Variable, die Sie in einem nachfolgenden Schritt verwenden können.

293 Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen 7. Validieren eines XML-Dokuments mit Fehlerprotokollierung 285 Klicken Sie unterhalb des vorherigen Ausführungsschritts auf die Schaltfläche und fügen Sie einen neuen Ausführungsschritt mit den folgenden Einstellungen hinzu: Funktion ausführen Parameter /system/filesystem/copy Klicken Sie neben dem Parameter Quelle auf und wählen Sie die zuvor deklarierte Variable MyResult aus. Geben Sie neben dem Parameter Ziel den Pfad ein, unter dem die Log-Datei gespeichert werden soll (In diesem Beispiel lautet der Pfad C:\FlowForce\ValidateFile.log). Beachten Sie, dass das Verzeichnis C:\FlowForce auf dem Server, auf dem FlowForce Server ausgeführt wird, vorhanden sein muss und dass Sie dafür Schreibrechte benötigen. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben dem Parameter Überschreiben. Die Log-Datei wird bei jeder Ausführung des Auftrags generiert. Dadurch wird sichergestellt, dass der Auftrag nicht fehlschlägt, wenn die Log-Datei bereits vorhanden ist.

294 286 Beispiele zur Konfiguration von Aufträgen Validieren eines XML-Dokuments mit Fehlerprotokollierung 8. Aktivieren Sie unter "Dienst" das Kontrollkästchen Diesen Auftrag über HTTP verfügbar machen und gebe Sie als Namen des Diensts ValidateFile ein. 9. Wählen Sie unter "Anmeldeinformationen" vorhandene Anmeldeinformationen aus oder definieren Sie lokale Anmeldeinformationen (siehe Anmeldeinformationen). 10. Klicken Sie auf Speichern. Um den Auftrag zu testen, geben Sie in die Adressleiste des Browsers die Adresse ein, vorausgesetzt dass FlowForce Server am StandardHost und Port ausgeführt wird. Falls Sie auf der Konfigurationsseite andere Host- und PortEinstellungen definiert haben (siehe Einstellen der Netzwerkadresse und des Ports), ändern Sie die Adresse entsprechend. Wenn Sie beim Aufruf der Website aufgefordert werden, Anmeldeinformationen einzugeben, geben Sie dieselben Anmeldeinformationen ein, die Sie auch für die Anmeldung auf FlowForce Server verwendet haben. Wenn der Auftrag erfolgreich ausgeführt wurde (d.h. wenn der Exit-Code "0" zurückgegeben wird), so wird die Standardausgabe des Auftrags im Browser angezeigt, z.b.: file:///c:/program%20files%20(x86)/altova/raptorxmlserver/examples/ NanonullOrg.xml: runtime="16ms" result="ok" Wenn nach der Ausführung des Auftrags (z.b. aufgrund eines falschen Pfads, eines Validierungsfehlers, usw.) ein anderer Exit-Code als "0" zurückgegeben wird, so wird im Browser die Meldung "Server-Ausführung fehlgeschlagen" angezeigt und die Ausgabe wird in die Log-Datei C:\FlowForce\ValidateLog.log geschrieben. Falls die Log-Datei nicht generiert wurde, überprüfen Sie das Auftrags-Log in FlowForce Server, um herauszufinden, welcher Fehler aufgetreten ist (siehe Anzeige des Auftrags-Logs). Möglicherweise konnte die Funktion /system/ filesystem/copy nicht ausgeführt werden, weil Sie keine Schreibrechte für den Zielpfad haben und die Log-Datei daher nicht generiert werden kann.

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