SSI-Fachtagung. Einladung. Patronat: Donnerstag, 13. Juni 2013, Zürich Marriott Hotel, Zürich

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1 SSI-Fachtagung Einladung NOTFALL- UND KRISENMANAGEMENT IM UNTERNEHMEN Patronat: Donnerstag, 13. Juni 2013, Zürich Marriott Hotel, Zürich

2 Notfall- und Krisenmanagement im Unternehmen Rund zwölf Stunden dauerte es im August 2012, bis der Grossbrand auf dem Saurer-Areal in Arbon gelöscht war. Vom Feuer waren rund 20 Firmen betroffen. Einzelne hatten alles verloren. Während den Löscharbeiten wurden vier Feuerwehrmänner verletzt: Einer mit Verbrennungen, zwei mit Rauchvergiftungen und dem vierten fiel ein Balken auf den Kopf. An der SSI-Fachtagung «Notfall- und Krisenmanagement im Unternehmen» erzählt ein betroffener Unternehmer, was er während und nach dem Grossbrand in Arbon durchmachte, welche Erkenntnisse er aus dieser Krise zog und was er heute anders angehen würde. Von diesem Beispiel ausgehend erhalten die Teilnehmenden eine breite Palette an Wissen und Anregungen rund um die Mobilisierung von Interventionskräften, die Einbindung des Managements in die Krisenplanung und effiziente Werkzeuge zur Krisenbewältigung. Über den Personenschutz im Ernstfall erzählen zwei Referenten von ihren praktischen Erfahrungen einerseits aus Evakuationsübungen in einer Versicherung, andererseits aus der Sicht eines Polizeikommandanten. Er wird aufzeigen, wie während der Chaos-Phase einer Krise die entsprechenden Herausforderungen richtig erfasst werden können. Weitere Referate stellen erfolgreiche Lösungsansätze und -wege aus der Praxis vor, welche die verschiedensten Inputs für unterschiedliche Betriebe liefern. Zum Beispiel rund um die dynamische Evakuierung: Ihre Systemvoraussetzungen, Richtlinien, Vorschriften, Anwendungsbereiche, entsprechende Evakuationsübungen sowie Berechnungen und Simulationen von Gebäuden und Modellen werden genauso vorgestellt wie ihre Herausforderungen, Problemfelder und Quintessenzen aus den Übungen und Simulationen. Diverse Praxisbeispiele liefern Tipps und Tricks zur Vorbereitung auf eine Krisenstabsübung, zu den Übungsanleitungen, dem Drehbuch und der Gestaltung eines Szenarios sowie zum praktischen Ablauf. Ausserdem wird die Notfallplanung eines international tätigen Energiekonzerns thematisiert und die Relevanz einer Krisenstabsübung wird verdeutlicht. An der SSI-Fachtagung «Notfall- und Krisenmanagement im Unternehmen» lernen die Teilnehmenden, wie sie auf effiziente Art und Weise ein durchdachtes und im Ernstfall erfolgreiches und nachhaltiges Notfallund Krisenmanagement aufbauen können. Zu diesem Zweck bietet die Tagung verschiedene Anregungen und Blickwinkel aus den unterschiedlichsten Branchen und Betriebsgrössen, welche die Teilnehmenden direkt in ihren Arbeitsalltag einfliessen lassen können. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Die Tagungsleitung

3 Programm SSI-Fachtagung vom Begrüssung und Einführungsvideo Eugen Leibundgut, Sicherheitsberater SSI, Wallisellen/Zürich Brandfall bei Leimholz Haag AG in Arbon Erlebnisbericht Peter Haag, Inhaber und Geschäftsführer, Arbon Feuer-Inferno in fünf Hallen des ehemaligen Saurer-Werks in Arbon Reaktion und Vorgehen während des Brandfalls, unmittelbare Massnahmen (organisatorisch, technisch, personell) Kommunikation intern und extern Zurück zur Normalität, Wiederanlauf Erkenntnisse und Lehren aus dem Ereignis Mobilisierung, Basis der Krisenbewältigung Peter R. Huber, Marketing und Sales Director, Zürich Wer? Wie? Wohin? Nutzen der Konvergenz Telekommunikation, IT und Sicherheit für effiziente Alarmierungsprozesse... Der Weg vom Pager zum interaktiven Multi Media Messaging Sicherheit «on your fingertips» Sicherheitsplattformen: Lokal? Virtuell? Hybrid? Praktische Beispiele Kaffeepause Wie binde ich das Management in die Krisenplanung ein? Eugen Leibundgut, Sicherheitsberater SSI, Wallisellen/Zürich Evakuiert am Sammelplatz «Was nun, liebes Management?» Bildung des Krisenstabs Führungshilfsmittel, welche im Chaos helfen Not-Büros und Not-Services organisieren (Business Continuity) Krisenstab: Ausrüstung, Tools, Führungsdokumente Überleben in der Krise, Werkzeuge der Krisenbewältigung Dr. Richard Werner, Managing Partner, Neerach Das pragmatische Kriseninstrument Beispiel aus der Praxis, Krisenszenarien Das sind die Stolpersteine, die es zu beachten gilt Komplexität und Dynamik in Krisensituation bewältigen Personenschutz im Ernstfall René Sagarra, Leiter Sicherheit und Sicherheitsbeauftragter AXA Winterthur, Winterthur Evakuationsübungen und Brandfälle in der AXA Zahlen, Daten, Fakten Grundlagen bei Evakuationen in der AXA Abläufe, Konzepte, Evakoleiter, Organisation, Massnahmen Erlebnisse bei Evakuationsübungen Diskussion/Mittagessen

4 Juni 2013, Zürich Adaptives Fluchtwegeleitsystem Ergebnis eines Forschungsprojekts Kathrin Sauer, Dipl. Phys., Dinslaken Überblick: Forschungsprojekt SPIDER (gefördert vom BMBF) Probleme statischer Fluchtwegeführung Mehrwert durch aktuelle Gebäudemanagementdaten und eine Personenstromsimulation (adaptive Fluchtwegelenkung) Welche Möglichkeiten bieten sich hierdurch? «In der Chaos-Phase einer Krise, Probleme richtig erfassen» Rolf Meyer, Kantonspolizei Basel-Stadt, Basel Systematische Problemerfassung in der ersten Phase einer Krise Beurteilung, Handlungsalternativen, Entscheide, Kontrolle Umgang mit Unsicherheiten Zusammenarbeit mit den Behörden im Ereignisfall Kaffeepause Krisenstabsübungen für den Ernstfall Bruno Hersche, Berater für Sicherheit, Katastrophen- und Krisenmanagement, Sonntagberg Schulungen des Krisenstabs und seines Assistenzteams sind der Anfang der Implementierung Regelmässige Krisenstabsübungen sind unabdingbar, auch wenn sie Kosten verursachen Deren Planung muss frühzeitig einsetzen und sie müssen realitätsnahe sein Die Auswahl des Szenarios muss sorgfältig erfolgen Eine Übung ohne kritische Auswertung ist wertlos Notfall- und Krisenmanagement bei Alpiq Werner Meier, Dipl. El.-Ing. ETH, Stabschef Alpiq, Olten Welche Herausforderungen gilt es zu lösen? Was ist ein Notfall wann sprechen wir von einer Krise? Der Krisenstab der «Eye Opener» Diskussion Ende der Veranstaltung

5 Organisation der Tagung Datum der Tagung: 13. Juni 2013 Tagungsort: Zürich Marriott Hotel, Neumühlequai 42, CH-8001 Zürich, Telefon Sekretariat: MediaSec AG, Tägernstrasse 1, CH-8127 Forch, Telefon , Telefax , Fachliche Träger: SSI, Schweizerische Vereinigung unabhängiger Sicherheitsingenieure und -berater SicherheitsForum, Schweizer Fachzeitschrift für Sicherheit Tagungsleitung: Eugen Leibundgut, Sicherheitsberater SSI, Wallisellen/Zürich Markus Good, Verlagsleiter SicherheitsForum, Forch Teilnehmerkreis: Ausgewiesene, verantwortliche Führungskräfte und Sicherheitsbeauftragte aus der Privatwirtschaft sowie dem öffentlichen Sektor. Krisenund Notfallmanager, Krisenstabsmitglieder, Mitarbeiter und Leiter der Abteilungen Personal, Organisation, Bau, EDV, Planer, Berater und Ingenieure sowie Hersteller, Lieferanten und Installateure von Sicherheitsprodukten. Teilnahmegebühr: Die Teilnahmegebühr für die Tagung beträgt CHF In der Gebühr sind Pausenkaffee, Mittagessen inkl. Getränke sowie alle Unterlagen inbegriffen. Preis exkl. 8% MwSt. Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt mit der beigelegten Bestellkarte oder via Online-Anmeldung unter: Anmeldeschluss: 03. Juni 2013 Annullierungskosten: Bei Abmeldung bis sechs Arbeitstage vor der Veranstaltung werden keine Kosten in Rechnung gestellt. Später erfolgende Abmeldungen werden mit 100% berechnet. Ersatzteilnehmer sind bis Tagungsbeginn kostenlos möglich. Tagungssprache: Die Tagungssprache ist Deutsch. Programmänderung: Änderungen bleiben vorbehalten.

6 Anmeldung zur SSI-Fachtagung «Notfall- und Krisenmanagement» vom 13. Juni 2013 im Zürich Marriott Hotel, Zürich Folgende Person/en wird/werden zur Tagung angemeldet: Name: Vorname: Teilnehmeradresse Firma: Rechnungsadresse: (nur falls Rechnungsadresse von Teilnehmeradresse abweicht) Firma: Abteilung: KST/Auftrags-Nr.: Strasse: Strasse: PLZ/Ort: PLZ/Ort: Telefon: Unterschrift: Datum: Nach Eingang der Anmeldung werden Rechnung und Anmeldebestätigung zugestellt.

7 MediaSec AG SSI-Fachtagung «Notfall- und Krisenmanagement» Tägernstrasse 1 CH-8127 Forch / Zürich

8 Referenten der Tagung Haag Peter Inhaber und Geschäftsführer der Leimholz Haag AG, Arbon. Die Leimholz Haag AG entwickelt und konstruiert komplexe Holzkonstruktionen im Ingenieurholzbau. Als gelernter Zimmermann mit Weiterbildung an der Holzfachschule in Biel sowie der Ausbildung zum techn. Kaufmann hat er mehrere Jahre die Produktion und den Vertrieb des grössten Brettschichtholzherstellers der Schweiz geleitet. Hersche Bruno Dipl. Bau-Ing. ETH SIA, selbstständiger Berater für Sicherheit, Krisen- und Katastrophenmanagement für namhafte Unternehmen und Konzerne verschiedenster Sparten (Industrie, Energieversorger, Chemieunternehmen, Banken und Versicherungen, Flughäfen und Fluggesellschaften, Spitäler u.a.m.) sowie Behörden in der Schweiz, Österreich, Deutschland und weiteren Ländern. Dozent an verschiedenen Universitäten. Huber Peter R. Verkauft weltweit Sicherheitslösungen an Unternehmungen in allen Branchen mit unterschiedlichen Sicherheitsanforderungen im Bereich Mobilisierung, von einfach bis zu hochkomplex vernetzt. Leibundgut Eugen Partner und Mitglied der Geschäftsleitung bei RM Risk Management AG, einer spezialisierten Unternehmensberatung für Fragen der Notfallund Krisenbewältigung. Er berät seit 1986 in der Schweiz und in Europa Unternehmen im Aufbau und Betrieb von Business-Continuity-Management- Lösungen sowie in der Gestaltung des Krisenmanagements und der Krisenkommunikation. Eugen Leibundgut ist verantwortlich für das Training und die Ausbildung verschiedenster Krisenstäbe in Unternehmen und führt im Schnitt alle zwei bis drei Monate Notfall- und Krisenstabsübungen als Übungsleiter durch. Meier Werner Dipl. El.-Ing. ETH, PMD Harvard Business School, Leiter Group Security Alpiq Olten. Verantwortlich für die Konzernsicherheit und Leiter des Stabs zur Bewältigung ausserordentlicher Ereignisse. Nebenamtlicher Bereichsleiter Energie der Wirtschaftlichen Landesversorgung.

9 Meyer Rolf Dipl. Ing. HTL/Betriebswirtschaftsingenieur HWV, Kommandant Stellvertreter Kantonspolizei Basel- Stadt, Gesamteinsatzleiter Kantonale Krisenorganisation Basel-Stadt (vorher Stabschef KFS). Seit 25 Jahren Erfahrung in strategischer und operativer Führung in Privatwirtschaft, Verwaltung sowie bei Übungen und in Ernstfalleinsätzen. Sagarra René Leiter Sicherheit Schweiz, AXA Winterthur, Sicherheitsbeauftragter der AXA Schweiz. Über 25-jährige Erfahrung im Personenschutz, Interventionsdienst, Schutzdienst- und im Diensthundebereich. Ausbilder weltweit von Polizei-, Militär- und Sicherheits-Corps im Bereich Diensthunde. Sauer Kathrin Dipl. Phys., seit 2011 Bereichsleitung Forschung der IMS Gesellschaft für Informations- und Managementsysteme mbh, Dinslaken (D), Schwerpunkte: Untersuchungen zur Erhöhung der Sicherheit auf Basis aktueller Gebäudemanagementdaten (Entfluchtung, Unterstützung von Liegenschaftsmitarbeitern in Grossschadenslagen, interdisziplinäre Kommunikation etc.). Werner Richard Dr. Executive MBA., seit 2003 General Manager der Risk Control RCC GmbH, Schweiz/Europa und Vorstandsmitglied der ersten Schweizer Sicherheits- Non-Profit-Genossenschaft Private & Confidential Group. 20-jährige internationale Erfahrung im Aufbau und in der Implementierung von Notfall-/Krisenund Business- Continuity-Management-Führungssystemen. Tätigkeit als Fachreferent an verschiedenen Fachhochschulen und Universitäten. Seit 2012 Mitglied im europäischen «Risk advisery board».

10 VeranstaltungEN 2013 DATEN DER MEDIASEC-TAGUNGEN 2013* Türengineering die Komplexität der Türe nachhaltig bewältigen Wissens-Forum 2013: Brandschutzinnovationen, technische Standards und Lösungen Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz Evaluation eines neuen Zutrittssystems Einzelkomponenten, Komplettsystem, Spezialanwendungen Notfall- und Krisenmanagement im Unternehmen Brandschutz (* Änderungen bleiben vorbehalten) SICHERHEITS-Fachkongress 2013 (während der Messe SICHERHEIT 2013) Etwa 17 Halbtagesmodule zu Themen der organisatorischen, physischen und technischen Sicherheit, des Brandschutzes sowie der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes (aktuelle Bedrohungssituation, Brandschutz, Einbruchschutz, Arbeitssicherheit, Riskmanagement, Sicherheitskultur, Fluchtwege, Informationssicherheit, Krisen- und Notfall, Zutritt, Video, Gesundheitsschutz etc.) Platin-Partner der Tagungen ist: Securiton AG, Zollikofen,

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