Schülerforum Wirtschaft Geld- und Kapitalmärkte in der Niedrigzinsphase. Vertriebsdirektor Union Investment Privatfonds GmbH

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1 Schülerforum Wirtschaft Geld- und Kapitalmärkte in der Niedrigzinsphase Helmut Batz Helmut Batz Vertriebsdirektor Union Investment Privatfonds GmbH

2 2 "Innerhalb unseres Mandats ist die EZB bereit, alles Notwendige zu tun, um den Euro zu erhalten. Und glauben Sie mir, das wird reichen." 26. Juli 2012

3 Kapitalmarktumfeld Euro nach wie vor stabil 3 Euro in US-Dollar Veränderung Wechselkurs zum Euro 1,50 1,45 1,40 Chinesischer Renminbi Schwedische Krone Schweizer Franken US-Dollar 8,3% 3,5% 1,3% 0,7% 1,35 1,30 1,25 Britisches Pfund Ungarischer Forint Japanischer Yen Türkische Lira Brasilianischer Real -2,0% -7,3% -16,9% -19,9% -27,1% 1,20 Dez-10 Okt-11 Aug-12 Jun-13 Zeitraum: Quelle: Datastream, Bloomberg; Stand: 31. Juli 2013 Südafrikanischer Rand -33,1%

4 EZB legt vor jetzt sind alle Augen auf Deutschland gerichtet 4 Die EZB kauft der Politik Zeit Rendite 10-jährige Staatsanleihen Ausland hat hohe Erwartungen 20% Irland Italien 18% Spanien Portugal 16% 14% 12% 10% 8% 6% 4% 2% Quelle: Datastream; Stand: 19. August 2013 / Economist, Juni 2013

5 Der Wahlkampf hat leider wichtige Zukunftsthemen ausgeblendet 5 Vision für nachhaltiges Wachstum fehlt Produktivität (indexiert) Vision für Europa fehlt Deutschland Spanien USA Fiskalunion Politische Union Quelle: Macrobond; Stand: 19. August 2013

6 Nach der deutschen Bundestagswahl muss die Eurozone wichtige Hürden nehmen 6 Förderung des Wirtschaftswachstums in der Eurozone Lockerung / Schuldenerlass für Griechenland, Portugal, Zypern Entscheidung zur Bankenrekapitalisierung / Bankenunion Fortführung der Reformen in den Peripherieländern Weitere Schritte in Richtung Wirtschaftsunion, Fiskalunion Mehr politische und finanzielle Verantwortung für Deutschland

7

8 Weltwirtschaft bleibt auf moderatem Wachstumskurs 8 BIP-Prognosen in % ,4 7,7 1,5 2,3 0,9 0,6 1,6 1,5 1,0-0,2 Quelle: Union Investment; Stand: 19. August 2013

9

10 Der Aufschwung geht am deutschen Anleger nahezu vorbei 10 Nach Finanzmarktkrise hohe Kursgewinne Performance verschiedener Anlagesegmente (3 Jahre) Weniger sparen, mehr konsumieren 12,0% 60% Aktien Welt 59% 11,5% 59% Aktien Deutschland 43% 11,0% 58% Aktien Emerging Markets Anleihen Deutschland 14% 12% 10,5% 57% Unternehmensanleihen Anleihen EM 17% 25% 10,0% 9,5% Sparquote (links) Konsumquote (rechts) 56% 55% Rohstoffe 2% 9,0% 54% Quelle: Datastream, Union Investment; Stand: 16. August 2013

11 Kapitalmarkt Die Deutschen gehören zu den Sparweltmeistern 11 Entwicklung des privaten Geldvermögens in Mrd. Euro Glücklich mit null Zinsen Bund sammelt Milliarden mit Null-Zins- Anleihe ein Anleihen - Trotz Niedrigzinsen der Renner Quelle: Deutsche Bundesbank; Stand: 31. Oktober 2012

12 Kapitalmarkt verlieren aber durch negative Realrenditen Geld 12 Die Kapitalanlagen der Deutschen rentieren überwiegend unter der Inflation in Mrd. Euro % Sonst. Forderungen 18% Aktien, Fonds, Zertifikate, u.ä. 6% Ansprüche aus Pensionsrückstellungen 29% Ansprüche ggü. Versicherungen 5% Verzinsliche Wertpapiere 41% Bargeld & Einlagen 6% 5% 4% 3% 2% 1% 0% -1% Realrendite Rendite 2-jährige Bundesanleihen Inflationsrate Deutschland -2% Quelle: Deutsche Bundesbank; Stand: 31. Oktober Datastream; Stand: 21. Juni 2013

13 Die Vermögensstruktur aller Kunden der genossenschaftlichen Bankengruppe Das genossenschaftliche Finanzhaus Liquidität Geldwerte Substanzwerte Sachwerte Anteil an allen Anlagen 34,9% Prognose Wert- entwicklung 0,5% Anteil an allen Anlagen 55,5% Prognose Wert- entwicklung 1,5% Anteil an allen Anlagen 7,1% Prognose Wert- entwicklung 5,0% Prognose für die gesamte Wertentwicklung: 1,44 % Das Kundenanlagevolumen beträgt Mio. Anteil an allen Anlagen 2,5% Prognose Wert- entwicklung 3,0%

14 Negative Realzinsen sind in Deutschland ein neues Phänomen Umlaufrendite versus Inflationsrate Deutschland Umlaufrendite Inflationsrate in Deutschland August ,4% 0-2 Mrz 60 Mrz 65 Mrz 70 Mrz 75 Mrz 80 Mrz 85 Mrz 90 Mrz 95 Mrz 00 Mrz 05 Mrz 10 Quelle: Union Investment, eigene Berechnungen, Datastream; Stand: 15. August 2013

15 Wohlstand kannte oft nur eine Richtung BIP pro Einwohner in US-D kaufkraftbereinigt Deutschland weltweit Jan 70 Jan 75 Jan 80 Jan 85 Jan 90 Jan 95 Jan 00 Jan 05 Jan 10 Quelle: Maddisson Historical; Stand: Januar 2010

16 Mehrwert einer Zinsanlage gegenüber Inflation ist nicht mehr automatisch gegeben Quelle: Bild-Zeitung; Stand: 3. August 2013

17

18 Achtung der Wohlstand ist in Gefahr! Das Zinsumfeld betrifft auch die Altersvorsorge Die Auswirkungen werden stark unterschätzt Quelle: Spiegel Ausgabe 19/2013 Titelstory, FOCUS Nr. 22/2013

19

20 Quelle: Bild vom

21 Erfolgsfaktoren der Kapitalanlage Vermögensstruktur 93,6 % Titelauswahl 4,6 % Zeitpunkt Kauf / Verkauf 1,8 % Quelle: Brinson, Hood and Beebower, "Determinants of Portfolioperformance"

22 Das Geld liegen oder für sich arbeiten lassen? In vier Schritten zur maßgeschneiderten Lösung Wie soll das angelegte Kapital einmal verwendet werden? Wann möchten Sie sich das angelegte Kapital oder Teile des Kapitals auszahlen lassen? Welche Wertschwankungen tolerieren Sie? Wie sollte Ihre Anlagen zusammengesetzt sein, damit es Wie sollte Ihre Anlagen zusammengesetzt sein, damit es maßgeschneidert zu Ihren Wünschen passt?

23 Das macht Vermögensstruktur erfolgreich Gesamtvermögen Liquidität Geldwerte Rohstoffe Sachwerte Aktien 1. Kapitalerhalt! 2. Kaufkrafterhalt! 3. Mehr Vermögen + Kaufkraft!* kurzfristig kurz/mittel/lang mittel/lang mittel/lang mittel/lang * Notwendig: Höhere Aktien- und Rohstoffquoten!

24 Immobilien bleiben ein stabiles Fundament fürs Depot 24 Stabile Mietpreisentwicklung Kerneuropa Von der Erholung am US-Markt profitieren Ausgewählte Büromieten (Euro/qm/Monat) Q ,0 Ausgewählte Büromieten (Euro/qm/Monat) 31,0 29,0 27,0 25,0 23,0 21,0 Boston New York 15,0 London Paris Frankfurt Stockholm Q ,0 17,0 San Fransisco Quelle: PMA, PPR; Stand: 30. Juni 2013

25 Rohstoffe Rohstoffe stabilisieren sich nach Rückgängen zu Beginn des Jahres 2013 wieder Wertentwicklung versch. Rohstoffsegmente seit 31. Dezember ,1% 1,4% -9,3% -9,9% -10,3% -10,9% -6,0% -6,6% in US-Dollar in Euro -16,7%-17,3% -25,6% -26,2% DJUBS Energie Industrie- Edelmetalle Agrar Nutztiere Commodity metalle Index ER * Preisindizes Quelle: Datastream; Stand: 1. August 2013

26 Ohne Aktien geht es nicht : Unternehmen gut gerüstet 26 Solide Bilanzen Industrie: Zurück zur alten Profitabilität Nettoverschuldungsquote 25,5% (Europa) 18% 16% 24,3% 24,1% 14% 22,7% 21,9% 12% 20,9% 10% 19,1% 18,2% 8% 17,3% 6% Eigenkapitalrenditen (Europa) alle Unternehmen ohne Finanzwerte % Quelle: Datastream; I/B/E/S / Stand: 6. Mai 2013

27 Aktien Breite Zuwächse seit Jahresanfang 27 Wertentwicklung verschiedener Aktienindizes* seit 31. Dezember 2012 in Landeswährung 31,5% in Euro 15,5% 11,9% 18,2% 17,4% 5,0%5,0% 8,7% 8,7% 14,8% 20,1% 19,2% * Preisindizes mit Ausnahme DAX Quelle: Datastream; Stand: 1. August ,2% -10,8% MSCI Welt S&P 500 EURO DAX 30 Nikkei 225 Nasdaq MSCI STOXX 50 Composite Emerg. Markets

28 USA: Gaspreise Ein Standortvorteil für Nordamerika 28 US$ per Million BTU Japan Euro United States Quelle: World Bank und Citi Research. Stand: Februar 2013

29 Stehen wir vor einer Renaissance des US-Produktionssektors? 29 Anteil des Produzierenden Gewerbes am BIP (%): Im Spitzenjahr 1953 machte der US Produktionssektor mehr als 28% am BIP aus erreichte er seinen Boden bei 11,2%. Quelle: US Bureau of Economic Analysis, BofA Merill Lynch Global Research März 2012

30 DAX: Die besten 8.000, die wir bisher gesehen haben Bewertungsvergleich anhand der Gewinnsituation Gewinne* DAX-Stand 700 Aktien teuer Aktien fair bewertet Aktien günstig Quelle: Datastream, Stand: 2. Juli 2013 *IBES, EPS 12-Monatsprognose

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