Ziele setzen, aber richtig!

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1 Ziele setzen, aber richtig! Wie SMART++ Sie dabei unterstützt! Inhalt: Was ist SMART? Seite 2 Was ist + +? Seite 3 Ziele sind nicht starr Seite 4 Tipps Seite 5

2 Seite 2 Was ist SMART? Die SMART- Methode dient dazu, Ziele im Vorfeld zu überprüfen, zu beschreiben und ein klares Zielbild zu entwerfen. Hier die einzelnen Punkte im Überblick, wann ein Ziel SMART ist: Spezifisch Beschreiben Sie ihr Ziel so eindeutig und präzise wie möglich, nicht vage oder unklar. Entwerfen Sie Ihr konkretes und klares Zielbild. Messbar Definieren Sie Kriterien, an denen Sie messen können, ob Sie Ihr Ziel oder Teilziele erreicht haben. Ich möchte mehr Kunden haben allein reicht nicht. Wie viele sind mehr? 2, 20, 200? Ich möchte jeden Monat 5 Neukunden gewinnen hingegen ist eine klare und messbare Zielgröße. Attraktiv/ Akzeptiert Gestalten Sie Ihr Ziel möglichst attraktiv und begeisternd. Ein lahmes Ziel ist unsexy und motiviert Sie nicht. Wenn auch andere Personen betroffen sind, z.b. in einem Team, sollten natürlich auch diese begeistert sein. Überprüfen Sie außerdem, wie attraktiv Ihr Ziel für Ihre Umwelt und Dritte (Familie, Kollegen, Kunden etc.) ist. Realistisch Denken Sie nicht zu klein und nicht zu groß. Die Kunst besteht darin, Ziele so zu stecken, dass sie hoch UND erreichbar sind. So entwickeln Sie Kreativität und Energie, Ihr Ziel zu erreichen und nehmen Gelegenheiten wahr, an denen Sie sonst vielleicht vorbeigegangen wären. Terminiert Setzen Sie sich einen konkreten Termin, bis wann Sie Ihr Ziel und ggf. Teilziele erreichen wollen. Achten Sie darauf, den Zeitrahmen nicht zu knapp zu setzen und sich dadurch zuviel auf einmal zuzumuten. Häufig scheitert das Erreichen eines Ziels daran, dass zu wenig Zeit eingeplant war. Bemessen Sie den Zeitrahmen auch nicht allzu großzügig. Bauen Sie terminierte Meilensteine ein, wenn Ihr Ziel langfristig angelegt ist.

3 Seite 3 + Die Aber-Stimme Überlegen Sie im nächsten Schritt, welche Auswirkungen die Erreichung Ihres Ziels vermutlich haben wird. Wie sicher ist Ihr Ziel? Welchen Preis müssen Sie möglicherweise zahlen, um das Ziel zu erreichen? Welche (negativen) Konsequenzen sind mit Ihrem Ziel verbunden, auch im Hinblick auf Dritte? Und wie bewerten Sie diese Konsequenzen und Unsicherheiten im Vergleich zu Ihrem Ziel? Ist Ihr Ziel immer noch begeisternd? Wenn man ehrlich zu sich ist, gibt es an dieser Stelle immer etwas. Meistens meldet sich eine innere Aber -Stimme. Geben Sie dieser Stimme nun Gelegenheit zu sagen, was sie auf dem Herzen hat. Die Aber-Stimme ist sehr wertvoll. Hören Sie auf jeden Fall zu, denn sie gibt Ihnen hilfreiche Hinweise. Unterdrücken Sie die Aber-Stimme nicht. Im schlimmsten Fall wird sie sich ansonsten später lautstark zu Wort melden. Wertschätzen Sie diese Anmerkungen, wägen Sie ab und bewerten Sie die neuen Aspekte im Vergleich zu Ihrem Ziel. + Die Sinn-Frage Fragen Sie sich ernsthaft, warum Sie eigentlich dieses Ziel erreichen möchten. Welchen Sinn hat es für Sie? Was gibt es Ihnen? Passt das Ziel in Ihren Gesamt-Sinn- Kontext? Damit ist in erster Linie nicht der monetäre Sinn gemeint. Klar möchte jeder mit dem, was sie oder er beruflich macht, auch irgendwie Geld verdienen. Gemeint ist hier der ideelle Sinn. Warum wollen Sie das machen, was Sie sich da vorgenommen haben? Welche Sinnhaftigkeit können Sie für sich daraus ziehen? Nur für Ziele, die Sie sinnvoll finden, können Sie sich auch begeistern. Wenn Sie selber absolut überzeugt sind und für Ihr Ziel brennen, wird Ihnen die Zielerreichung fast wie von alleine von der Hand gehen. Und dies verkörpern Sie auch nach außen. Mit mehr Selbstbewusstsein, mit mehr mitreißender Energie, mit mehr Entschlossenheit.

4 Seite 4 Ziele sind nicht starr Was ist, wenn sich etwas ändert? Sie haben immer die Option, Ihr Ziel zu verändern. Nur, weil Sie Ihr Ziel vor einiger Zeit genau SO festgelegt habe, müssen Sie nicht bis in alle Ewigkeit daran festhalten. Es kann sein, dass sich Rahmenbedingungen, Voraussetzungen oder Ihre innere Einstellung ändern. Überprüfen Sie, ob eine Änderung oder gar die Verwerfung Ihres Ziels erforderlich und sinnvoll ist. Wenn Sie dies feststellen, passen Sie Ihr Ziel an. Und was ist, wenn ich feststelle, dass ich mein Ziel nicht erreichen kann? Ja, was ist dann? Der eine mag dann denken War ja klar, dass ich mein Ziel schon wieder nicht erreiche. Der nächste denkt vielleicht Diesmal hat s nicht geklappt. So what. Ich setze mir neue, andere Ziele. Beobachten Sie sich selber in einer solchen Situation. Wie geht s Ihnen damit? Wie Sie damit umgehen, hat viel mit Ihren inneren Glaubessätzen zu tun. Und werfen Sie noch einmal einen Blick auf Ihre Zielsetzung. Gibt es da etwas, wovon Sie im nachhinein denken: Klar, das konnte ja auch nicht funktionieren? Diese Reflektion ist hilfreich, wenn es um Ihre zukünftigen Ziele geht. Lassen Sie sich nicht entmutigen, nur weil es diesmal nicht geklappt hat. Denn das, was Sie bis dahin erreicht haben, ist im Zweifel viel mehr als ohne konkretes Ziel.

5 Seite 5 Und hier noch ein paar Tipps für Sie: Schreiben Sie Ihr Ziel auf und machen Sie es dadurch verbindlicher. Formulieren Sie so, als sei das Ziel schon erreicht. Entwerfen Sie tatsächlich ein Zielbild. Malen Sie, basteln Sie eine Collage oder visualisieren Sie Ihr Ziel auf andere Weise, z.b. mit dem Zielnetz. Erzählen Sie Anderen von Ihrem Ziel. Auch dadurch werden Sie verbindlicher. Außerdem erhalten Sie zusätzlich vielleicht noch wertvolle Hinweise oder Tipps, die Sie bei Ihrer Zielerreichung unterstützen. Erstellen Sie nach der Zieldefinition einen Maßnahmenplan, mit welchen Schritten, Sie Ihr Ziel erreichen wollen. Benennen Sie ganz konkret den ersten Schritt. Nur so kommen Sie vom Planen ins Handeln. Überprüfen Sie zwischendurch, wie weit Sie sind. Hier kann Ihnen das Zielnetz eine wertvolle Unterstützung sein. Seien Sie nicht zu verbissen. Versuchen Sie, Ihr Ziel mit Leichtigkeit zu erreichen und in einen guten Flow zu kommen. Probieren Sie es einfach mal aus! Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und unterstütze Sie gerne, Ihre Ziele SMART++ zu definieren.

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