Mobiler Zugriff auf das Corporate Network Polizei NRW Nürnberg, 9. Oktober 2013

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1 Mobiler Zugriff auf das Corporate Network Polizei NRW Nürnberg, 9. Oktober

2 Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW -IT-Sicherheitsbeauftragter- Leiter des Sachgebiets Operative IT-Sicherheit/PolCERT NRW Zertifizierter behördlicher IT-Sicherheitsbeauftragter (Zertifikatsnummer L008) ISO Auditteamleiter a.d.b.v. IT-Grundschutz (BSI-IGL ) Zertifizierter IS-Revisor 2

3 Technik und IT der Polizei NRW in Zahlen Fläche qkm Einwohner 18 Mio. Landesoberbehörden (LAFP, LKA, LZPD) 3 Polizeibehörden 47 Liegenschaften Personalstärke davon im Polizeivollzugsdienst davon im 24h-Dienst Finanzvolumen Führungs- und Einsatzmittel IuK-Technik

4 Ist-Situation Technische Richtlinie VPN Anbindung von APC und mapc mittels IPsec über DSL UMTS Schlüsselmanagement Modernisierung in der Umsetzung PushMail Probebetrieb nur für beschränkten Teilnehmerkreis 4

5 Ist-Situation Eingesetzte PDA MDA End of Life Active Sync nicht für die neue Infrastruktur tauglich ZUNE erfüllt nicht unsere Sicherheitsanforderungen Smartphones erfüllen zurzeit nicht unsere Sicherheitsanforderungen keine Synchronisationsmöglichkeit mit den Daten im CN-Pol NRW Entscheidung: Keine drahtgebundene Synchronisation! 5

6 Grundlegende Risiken mobiler Devices Gerät wird gestohlen oder verloren Zugriff auf Daten und deren Missbrauch Remote Zugriff über externe Schnittstellen USB, WLAN, Bluetooth, Angriff auf Netzwerkverbindungen Sniffing Man-in-the-Middle Sammeln von Daten über Benutzer Spionagesoftware Malware Quelle: Vogel Buisness Media-Smartphones & Tablets sicher einbinden / Dr.-Ing. Markus a Campo 6

7 Risiko WLAN Verschlüsselung WEP und WPA können geknackt werden WPA2 ist sicher aber: kurze Schlüssel sind unsicher (< 30 Zeichen) Hotspots nur selten WPA2 meist nur kurze Passwörter oft offene Netzwerke mit Authentifizierung über HTML-Proxy Sniffing und Man-in-the-Middle Quelle: Vogel Buisness Media-Smartphones & Tablets sicher einbinden / Dr.-Ing. Markus a Campo 7

8 Anforderung: Sicherheitsmaßnahmen Lassen sich die Smartphones in die existierenden Administrations- und Sicherheitsrichtlinien einbeziehen? Lassen sich die Geräte zentral administrieren? Lassen sich Updates einfach und möglichst zentral einspielen? Lassen sich Datensicherungen zuverlässig und mit möglichst wenig Benutzerinteraktion durchführen? Besitzen die Geräte geeignete Mechanismen zur Identifikation und Authentisierung der Benutzer? Quelle: BSI Überblickspapier Smartphones 8

9 Umsetzung: Sicherheitsmaßnahmen Machbarkeitsstudie für die Polizei NRW im Rahmen einer Bachelorarbeit in Zusammenarbeit mit der Hochschule Krefeld - Fachbereich Technische Datenverarbeitung - Anwendung der Grundschutzkataloge Protection Profile for Mobile Synchronisation Services (MSS PP) Version 1.1 Common Criteria Protection Profile-Mobile Synchronisation Services (MSS PP) Mobile Endgeräte und mobile Applikationen: Sicherheitsgefährdungen und Schutzmaßnahmen Sicherer Fernzugriff auf das interne Netz (ISi-Fern) Nutzung eines MDM Einbindung in den vorhandene Administrationsinfrastruktur Quelle: Aufzählung 1 bis 5 - BSI 9

10 Umsetzung: Sicherheitsmaßnahmen Quelle: BSI- CC BSI-PP Protection Profile for Mobile Synchronisation Services (MSS PP) 10

11 Aktuelle Situation Sicherheitsanforderungen lasen sich zurzeit am Besten mit dem Betriebs- System ios umsetzen Synchronisation mit Exchange über die Luftschnittstelle Sicher für den Betrieb im polizeilichen Bereich Betriebskosten: niedrig Fähigkeit zur Weiterentwicklung 11

12 Lösung CDA (Corporate Data Access) Konsumentenprodukt Telefon SMS Daten UMTS-Netz CDA Geschäftskunden -Produkt Telefon SMS Daten Corporate Data Access Produktname der Fa. Vodafone 12

13 Lösung Verbindung zum CN-Pol zentrale Zugangsverwaltung MDM CN-Pol CDA Daten Internet 13

14 C2DM WiFi/VPN 5223 WiFi/VPN APNS DMZ Enterprise Mobility Manager Architektur (EMM) Internal Network ipad 443 Mail Server (Exchange) 443 EMM Admin through Browser iphone 443 EMM Compliance Proxy 443 EMM Console Hub Server Directory Server (LDAP) 1433 EMM Compliance Manager EMM Self-service Portal EMM Device Management Gateway EMM Push Notifier 135 MS Cert Auth MS SQL Database Server McAfee epolicy Orchestrator (epo) Quelle: McAfee 14

15 Lösung MDM (Mobile Device Management) Enterprise Mobility Manager Durchsetzung von Richtlinien Passwortlänge Passwortkomplexität Gültigkeitsdauer des Passwortes Installation von App (Anwendungen) erlauben oder verbieten, usw. zentrale Zugangsverwaltung MDM Sperrung des mobilen Endgerätes bei Verlust bei Manipulation des Gerätes Fernlöschung bei Verlust einzelner Daten oder Programme oder des gesamten Geräteinhaltes 15

16 LZPD-Lösung Ablauf der Bereitstellung Beschaffung der Endgeräte nach Rahmenbedingungen des LZPD Behörde sendet IMEI, Telefonnummer, AD-Kennung zur Basisinstallation durch LZPD Zuweisung von AD-Profil zu Benutzer (z.b. Exchange oder VerfahrenX mobil ) benötigte, freigegebene Apps installieren Gerät übergeben, einweisen lokale Anwenderunterstützung bei Benutzung von ios 16

17 Grenzen der Lösung private Mitnutzung Siri, icloud, Facetime Synchronisation mit itunes Unterdrücken der WLAN-Aktivierung durch User 17

18 Weitere Entwicklungsschritte Zertifizierung freigegebener App Implementierung von Strukturen, um sichere Installation und Updates zu ermöglichen Zusammenarbeit mit der Universität Duisburg/Essen - Fachgebiet Verteilte Systeme - Masterarbeit über die Entwicklung von Analysemethoden für App, um potentielle Verletzungen der Sicherheitspolicies festzustellen Testbetrieb OWiPol mobil beim PP Düsseldorf 18

19 Haben Sie Fragen? 19

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