Strahlenquellen. Strahlenarten. Ultraviolett (UV) Licht / Wärme (IR) Laser. Röntgenstrahlung. Radioaktivität. Elektromagnetische Felder (EMF), HF, NF

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1 Strahlenarten Radioaktivität α - Strahlung β - Strahlung Röntgenstrahlung γ - Strahlung Ultraviolett (UV) Licht / Wärme (IR) Laser Handy Elektromagnetische Felder (EMF), HF, NF Photonenstrahlung Korpuskularstrahlung Photonenstrahlung Ionisierende Strahlung Nicht-Ionisierende Strahlung 1 von 27 Strahlenquellen natürliche Strahlenexposition Freisetzung von Radioaktivität durch Industrie und Medizin Strahlenökologie Messung und Überwachung 2 von 27 1

2 Maß für die Radioaktivität : Anzahl der Zerfälle pro Sekunde Aktivität [Bq] Maß für die Strahlenwirkung : Krebsrisiko Effektive Dosis [Sv] "Normalwerte" (Beispiele): im Körper : Bq in Nahrungsmitteln : 100 Bq/kg in Wasser : 10 Bq/L in Luft : 100 Bq/m³ auf dem Boden : 1000 Bq/m² in der Nuklearmedizin : 500 MBq Umrechnung : z.b.: Verzehr von 200 g mit 500 Bq/kg 137 Cs (z.b. Wildschweinfleisch) ergibt 100 Bq 2h Aufenthalt auf Boden mit Bq/m² (ungefähre bzw. stark gerundete Werte) "Normalwerte" (Beispiele): natürliche Dosis : 1 msv/a 0,1 µsv/h im Flugzeug : 10 µsv/h Röntgenaufnahme : 0,1 msv CT-Untersuchung : 10 msv Grenzwert (berufl.) : 20 msv/a 1 µsv (10 Stunden in Freiburg leben statt in Hamburg) 3 von 27 Natürliche und zivilisatorische Strahlenexposition des Menschen hauptsächlich durch Röntgendiagnostik Medizin Radon Im menschlichen Körper finden radioaktive Zerfälle pro Sekunde statt! Inkorporation nicht alles, was künstlich ist, ist gefährlich terrestrisch Kernwaffen, Kerntechnik, Tschernobyl, kosmisch nicht alles, was natürlich ist, ist harmlos Mittlere Effektive Dosis pro Jahr in Deutschland (msv/a) und in Japan!! 4 von 27 2

3 entspricht ca.1 CT-Untersuchung CT-Untersuchungen weltweit täglich wie gefährlich? bzw. wie viel erhöhtes Krebsrisiko? 5 von 27 Strahlenquellen natürliche Strahlenexposition Freisetzung von Radioaktivität durch Industrie und Medizin Strahlen in Diagnostik und Therapie Strahlenökologie Messung und Überwachung 6 von 27 3

4 Anwendung von Strahlung in der Medizin Diagnostik (Bildgebende Verfahren) Radiologie : Röntgenstrahlung (auch CT ist Röntgenstrahlung) Nuklearmedizin : Kernstrahlung, Radioaktivität Kernspinresonanz (MRT) : Magnetfelder, HF-Felder... Strahlentherapie (Krebsbehandlung) Linearbeschleuniger : Röntgenstrahlung Radioimmuntherapie : Kernstrahlung, Radioaktivität Partikeltherapie : Protonen... 7 von 27 Die Entdeckung der Röntgenstrahlung Die Hand des Anatomen Geheimrath von Kölliker in Würzburg. Aufgenommen im Physikalischen Institut der Universität Würzburg am 23. Januar 1896 mit XStrahlen von Professor Dr. W.C. Röntgen 8 von 27 4

5 Computertomographie (CT) Computer-Tomographie (CT) ist ein 3-dimensionales Röntgenverfahren Quelle : 9 von 27 Computertomographie (CT) Quelle : 10 von 27 5

6 Die Röntgendiagnostik ist das wichtigste Bildgebende Verfahren in der Medizin 11 von 27 Radioaktivität in der Medizin Neben den Röntgenstrahlen stellen radioaktive Substanzen ( "Radionuklide" ) das wichtigste diagnostische Hilfsmittel in der Medizin dar. Man macht sich dabei strahlenaussendende Energieumwandlungsprozesse im Atomkern (Nukleus) zunutze. Nuklearmedizin 12 von 27 6

7 Radioaktivität in der Medizin Quelle : Quelle : Höffken, Klinik für Nuklearmedizin, Uni Marburg 13 von 27 Darstellung von Stoffwechselvorgängen Prinzip der nuklearmedizinischen Diagnostik Aufnahme von radioaktivem Phosphor 32 P in Pflanzen : Autoradiographie von Euphorbia pulcherrima Doris Feldrappe, THM Gießen, von 27 7

8 Darstellung von Stoffwechselvorgängen Prinzip der nuklearmedizinischen Diagnostik Aufnahme von radioaktivem 99m Tc in die Schilddrüse : "kalter Knoten" "heißer Knoten" unauffälliger Befund 15 von 27 Kombination von Computertomographie (CT) und Nuklearmedizin CT SPECT CT + SPECT 16 von 27 8

9 Strahlentherapie Quelle : Particles, PTCOG, 35, 01 (2009) 17 von 27 Strahlenquellen natürliche Strahlenexposition Freisetzung von Radioaktivität durch Industrie und Medizin Strahlen in Diagnostik und Therapie Nutzen / Schaden Strahlenökologie Messung und Überwachung Strahlenwirkung Forschung 18 von 27 9

10 P P γ-h2ax Immun-Fluoreszenz- Mikroskopie (IFM) P Fluorochrom Phosphatgruppe am Histon Sekundärer Antikörper Primärer Antikörper DSB Kontrolle Reparaturzeit mit freundlicher Genehmigung von M. Löbrich, Uni Saarland 19 von 27 Strahlenquellen Politik Medien Öffentlichkeit natürliche Strahlenexposition Freisetzung von Radioaktivität durch Industrie und Medizin Strahlen in Diagnostik und Therapie Nutzen / Schaden Geräte, Materialien, Techniken Akzeptanz in der Bevölkerung Strahlenökologie Messung und Überwachung Strahlenwirkung Forschung Strahlenschutz Gesetzliche Maßnahmen und Regelungen 20 von 27 10

11 Die Erfahrungen seit dem Unfall von Tschernobyl : berichtete Opferzahlen gehen von 54 Toten bis 1,4 Mio. Toten! dpa/dapdmeldung 21 von 27 Die Erfahrungen seit dem Unfall von Tschernobyl : berichtete Opferzahlen gehen von 54 Toten bis 1,4 Mio. Toten! dpa/dapdmeldung 22 von 27 11

12 Die Erfahrungen seit dem Unfall von Tschernobyl : Stellungnahme des Fachverbands für Strahlenschutz (FS) : "... ist die Angabe irgendeiner Opferzahl eher dazu geeignet, die Interessenlage des jeweiligen Autors zu beurteilen als die eigentlichen Unfallfolgen." April, von 27 in unmittelbarer Nähe des Reaktors : Tagesschau vom ,3 µsv/h Das ist ein Dosiswert, wie er z.b. auch im Schwarzwald durch natürliche Radioaktivität vorkommt 24 von 27 12

13 Tagesthemen vom bitte anklicken Das ist ein Dosiswert, wie er z.b. auch in Gießen durch natürliche Radioaktivität vorkommt "Eine Idylle - radioaktiv verstrahlt." Das zu hörende Klicken des Geiger- Zählers wäre das gleiche wie an Ihrem Schreibtisch. 25 von 27 Fukushima und die Medien : Tagesschau vom 11. März 2013 bitte anklicken "... kam es zu einem Reaktorunfall im Kernkraftwerk Fukushima. Dabei kamen etwa Menschen ums Leben...." 26 von 27 13

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