Basiskurs VBR Fachbereichsleiter 26. Fachkommissionen 27. Lernende 30. Qualifikationsverfahren

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2 Inhaltsübersicht Einleitung Kontext 3 Im Jahreslauf Von August 2007 bis Juli BWZ Allgemein Gesunde Schule 6 Sozialdienst KSD Jenseits der Norm hochbegabt 7 Schulentwicklung mit Q2E Interne Schulevaluation 8 Berufsmatura Basiskurs Deutsch - Lebensbilder 9 Basiskurs VBR 10 Gewerblich-Industrielle Berufe Ein Bildungsplan entsteht 11 Kaufmännische Berufe Leistungsdruck bei Jugendlichen Berufe im Detailhandel Fachkundige individuelle Begleitung 17 Sport am BWZ 18 Weiterbildung Weiterbildung am BWZ 19 Die Höhere Fachschule für Wirtschaft 19 Verwaltung Alltag beim Verwalter 22 Hausdienst Alltag im Hausdienst 23 Namen und Zahlen BSK, Schulleitung, Verwaltung, Hausdienst 24 Lehrpersonen in der beruflichen Grundbildung 25 Neue Mitarbeitende, Dienstjubiläen, Austritte 26 Fachbereichsleiter 26 Fachkommissionen 27 Lehrpersonen in der Weiterbildung 28 Lehrgangsleiter /-innen in der Weiterbildung 29 Bereichsleiterinnen in der Weiterbildung 29 Lernende 30 Qualifikationsverfahren Pensionierte in Wort und Bild 31 2

3 Einleitung Hintergründe Einen Jahresbericht mit Zahlen zu füllen wäre kein Problem allerdings wäre es schade um das Papier, auf dem er gedruckt würde. Ein reiner Tätigkeitsbericht wiederholt sich nach wenigen Jahren, weil das Kerngeschäft halt doch über weite Strecken sehr ähnlich ist. Aus diesem Grund stellen wir jeden Jahresbericht unter ein Thema. In diesem Jahr wollen wir den Hintergrund ins Zentrum stellen: Wie läuft der Prozess ab, an dessen Ende eine neue Bildungsverordnung für einen Beruf steht? In diesem Jahr starten die Kunststofftechnologen, im nächsten die Polymechaniker und Konstrukteure mit einer neuen Bildungsverordnung. Was kann man sich unter der fachkundigen individuellen Begleitung vorstellen, die für die Attestberufe nach dem neuen Berufsbildungsgesetz vorgeschrieben ist? Leistungsdruck bei Jugendlichen mit diesem Thema haben sich im letzten Schuljahr Berufsbildnerinnen und Berufsbildner und Lehrpersonen des BWZ Rapperswil im Rahmen eines Vortrages mit anschliessender Diskussion auseinandergesetzt. Das sind nur einige Beispiele für Themen, die in diesem Jahresbericht angesprochen werden wir hoffen, diese Themen sprechen auch Sie an. Eingerahmt werden diese Beiträge vom Jahreslauf und den wenigen aus unserer Sicht wichtigen Zahlen. Am Ende steht dann das Porträt der Lehrpersonen, die in diesem Jahr den dritten Lebensabschnitt in Angriff nehmen: Immerhin verlassen uns mit den 5 Lehrpersonen 132 Jahre BWZ, und eine von ihnen war 8 Jahre am BWZ Rapperswil Den Exemplaren, die wir den Ausbildungsbetrieben zustellen, liegt ein Feedback-Bogen bei. Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie uns diesen möglichst bald ausgefüllt zustellen. Ihre Rückmeldung hilft uns weiter, nicht nur, was den Jahresbericht angeht. Danke! Werner Roggenkemper, Rektor 3

4 Im Jahreslauf Werner Roggenkemper August 2007 Der Start ins neue Schuljahr ist vor allem für das Informatik- Team sehr spannend: Funktioniert unter normalen Bedingungen alles so, wie wir es zuvor getestet haben? Denn seit den Sommerferien hat das BWZ Rapperswil eine absolut moderne IT-Struktur. Wir haben unsere Serverlandschaft virtualisiert. Die bisher 13 verschiedenen Server (für die Verwaltung, den Schulbetrieb, die Drucker etc.) laufen neu als virtuelle Server auf zwei redundanten Servern. Alle Daten sind auf separaten Storage- Servern gespeichert. Wir sparen damit nicht nur Investitionen, sondern auch sehr konkret Strom: pro Jahr sollte die Stromersparnis mehr als Fr sein. Und die Wiederherstellung nach einem Totalabsturz sollte innerhalb von Stunden möglich sein allerdings möchten wir das lieber nicht ausprobieren. Viel spürbarer für alle ist die Umstellung auf Office 2007, das vollkommen neu daherkommt. Mit jedem Menüpunkt wechselt die Multifunktionsleiste, Symbolleisten im herkömmlichen Sinn gibt es nicht mehr. Damit bilden wir unsere Lernenden wieder auf dem neusten Stand aus. Mit dem neuen Schuljahr führen wir zum ersten Mal das Berufsvorbereitungsjahr (BVJ), welches das 10. Schuljahr im Kanton St. Gallen ablöst. Neu können alle Schülerinnen und Schüler aus Real- und Sekundarschule nach der obligatorischen Schulzeit das BVJ besuchen, wenn es für sie das richtige Angebot ist. Wir starten mit 3 Parallelklassen und 48 Lernenden. September 2007 Oktober 2007 Zum ersten Mal beschäftigen wir eine Praktikantin, die während 6 Monaten Berufserfahrungen sammeln kann. Praktikanten werden vom Arbeitsamt vermittelt, aber auch durch das Projekt exchange, das stellenlosen kaufmännischen Absolventen einen Aufenthalt in einem anderen Sprachgebiet vermittelt. Nach den Herbstferien steht uns das neue BWZ-Portal zur Verfügung: Wir haben die Möglichkeit, auch von ausserhalb auf unsere Daten zuzugreifen. Neu steht für jede Klasse ein virtuelles Klassenzimmer zur Verfügung, auf dem Daten abgelegt, Prüfungen im Klassenkalender notiert und Aufgaben elektronisch verteilt und eingesammelt werden können. In sechs Schulzimmern stehen uns sog. i-panels zur Verfügung: Der Bildschirm des Lehrercomputers kann beschrieben werden wie ein Hellraumprojektor, Arbeitsblätter können als pdf versandt werden. Wir sammeln Erfahrungen. 4

5 Dezember 2007 Januar 2008 April 2008 Mai 2007 Juni 2008 Juli 2008 Wie immer am zweiten Montag im Dezember besuchen uns die Ehemaligen, die wir in diesem Jahr über die Zertifizierung nach Q2E informieren. Das Mitarbeiteressen vor Weihnachten wird in diesem Jahr von der a-capella-gruppe Ostinato gestaltet. Am 31. Dezember 2007 stirbt Manfred Hutter, der bei uns einen Lehrauftrag für Fachkunde der Kunststofftechnologen hatte. Anfangs November 2006 wurde bei Manfred Hutter Nierenkrebs mit Metastasen an der Wirbelsäule diagnostiziert; von diesem Tag an hat er das Spital nie mehr verlassen, abgesehen von Aufenthalten in den Rehabilitationskliniken Valens und Walenstadt. Mit grosser Energie hat er gegen den Krebs gekämpft und gehofft, dass er wenigstens seinen Unterricht wieder aufnehmen könnte. Leider war ihm das nicht vergönnt. Wir werden ihn als hervorragenden Fachmann, als liebenswerten Kollegen und engagierten Lehrer in Erinnerung behalten. Per tritt die neue Struktur im Sekretariat in Kraft: Wir stocken aufgrund der neuen Aufgaben (BVJ) das Sekretariat auf und werden ab Sommer 2008 eine zweite oder einen zweiten kaufmännischen Lernenden ausbilden. Der neue Leiter Dienste Saverio di Carlo hat seinen ersten Arbeitstag im BWZ Rapperswil. Bis Ende Juni wird er von Carlo Eberle eingearbeitet. Der Leiter Dienste ist neu auch Mitglied der Schulleitung. Zum ersten Mal absolvieren Lernende der BM das DELF nach neuem Reglement. Von 8 Lernenden bestehen 7 die anspruchsvolle Prüfung auf dem Niveau B 2, alle bestehen die Prüfung auf der Stufe B 1. Die ersten Detailhandelsfachleute schliessen ihre dreijährige Ausbildung ab, und das mit ausgesprochen grossem Erfolg: Alle Kandidatinnen und Kandidaten bestehen die Prüfung in Betrieb und Schule. Nach 132 Jahren BWZ Rapperswil (siehe S. 31) verlassen uns zum Ende des Schuljahres Lehrpersonen, die schon fast zum Inventar gehört haben. Wir wünschen ihnen einen guten Start in den dritten Lebensabschnitt. 5

6 Sozialdienst KSD Werner Murer Gesunde Schule am BWZ Die Gesundheit der Lehrenden und der Lernenden wird am BWZ gross geschrieben. Werner Murer (KSD) und Roland Manhart (FBL Allgemeinbildung) haben daher eine 1 1/2-jährige Ausbildung zum Gesundheitskoordinator an öffentlichen Schulen (Tandem Plus) absolviert und diese im Dezember abgeschlossen. Die Gesundheitsfragen werden vom Q-Konvent gesteuert, sodass alle Angestellten des BWZ ein Mitspracherecht haben. Aus dem Sommer-Q-Konvent 2007 haben die Koordinatoren den Auftrag erhalten, einen Gesundheitszirkel zu lancieren, an dem Vertreter aller Mitarbeitenden beteiligt sind und der sich vierteljährlich zu einer beratenden Sitzung trifft. In diesem Jahr hat sich die Projektgruppe zusätzlich einen Tag Zeit genommen, um die Wünsche und Anregungen der Lehrerschaft zu überprüfen und um geeignete Projektvorschläge auszuarbeiten. So befasst sich eine Teilgruppe mit dem Ernährungsangebot am BWZ, eine Gruppe schaut die Räumlichkeiten und Sitzgelegenheiten der Lernenden und Lehrenden an, ebenfalls werden die äusseren Erholungsorte behandelt. Das Thema Präsentismus der Zwang, ständig anwesend zu sein und sich ein Fehlen wegen Krankheit nicht leisten zu können - wird gesondert und grösser aufgezogen, indem man alle Abteilungen in das Projekt mit einbezieht. Wie die Resultate der verschiedenen Projekte aussehen werden, steht noch in den Sternen. Wir haben aber ein gemeinsames Ziel: Das BWZ soll ein gesunder Arbeitsplatz sein. Die Koordinatoren verfolgen das Ziel einer betrieblichen Gesundheitsförderung und werden darin von der Schulleitung mit aller Kraft unterstützt. Ein Sinnbild dieser Unterstützung durften wir im letzten Herbst mit der Fertigstellung des ruhigen Lehrerzimmers erfahren. Dieser Raum dient den Mitarbeitenden dazu, sich im hektischen Tagesablauf einmal zurückziehen zu dürfen und sich, auch wenn es nur für einige Minuten ist, anderen Gedanken zu widmen. 6

7 Jenseits der Norm hochbegabt und hochsensibel? Werner Murer Insgesamt besuchen mindestens 40 Hochbegabte die Brückenangebote und die Grundbildung am BWZ. Hochbegabte in den Brückenangeboten weisen Stofflücken auf, weil sie in der Schule emotional überfordert waren und eigentlich doch alles konnten. In der Anlehre sind sie chaotisch und herausfordernd, den Schulstoff und die Prüfungen erledigen sie nebenbei. In den Berufsbildungsklassen wissen sie nach schulpsychologischer Abklärung, dass sie durch eine Berufsmaturität während der Lehre überfordert wären, und planen diese nach Lehrabschluss. In der Berufsmaturität werden sie nach ersten schlechten Noten von Versagensängsten geplagt und wissen nicht mehr weiter, da sie nie lernen mussten, wie man lernt. Eine mögliche Hochbegabung setzt sich aus dem Dreiklang von hoher Intelligenz, hoher Sensibilität und hoher Emotionalität zusammen. Hochbegabte nehmen sich und ihre Umwelt mit all ihren Empfindungen sehr intensiv wahr. Eine Aussage wiederholte sich in der Arbeit mit Hochbegabten immer wieder: Ich denke über alles nach. Ich wäge die Vor- und Nachteile dauernd ab. Ich wäre froh, ES würde weniger denken. Auf der anderen Seite stehen die starken Emotionen und die grosse Sensibilität, die stark verunsichern können. Er mag nicht mehr, seine Leistungen sind schlecht und er fehlt oft, meldet mir eine BVJ-Lehrperson. Seine Liebesbeziehung war in Brüche gegangen nichts ging mehr! Der Lernende war erstaunt, als ich ihn nach genauem Hinhören auf seine Geschichte auf eine mögliche Hochbegabung ansprach. Gemeinsam klärten wir Merkmale einer Hochbegabung und so war es ihm möglich, seine Geschichte, sein Anderssein zu verstehen und grundsätzlich zu akzeptieren. Er wusste nun, was er im Augenblick brauchte: weniger Schule und den Einstieg in den Berufsalltag. Er wechselte in die Vorlehre und im Sommer beginnt er eine Lehre. 7

8 Schulentwicklung mit Q2E Heimo Fannenböck Interne Schulevaluation Ein wichtiger Bestandteil unseres Qualitätsmanagements sind die schulinternen Evaluationen. Das steckt schon im Namen unseres Qualitätssystems: Qualität durch Evaluation und Entwicklung (Q2E). Bei einer solchen Evaluation vergleichen wir die Realität des Schulalltags mit unseren Qualitätszielen, die nach einem langwierigen und zum Teil nicht einfachen Prozess im Lehrerkonvent definiert werden. Der entscheidende Punkt einer Evaluation ist die systematische Datenerhebung. Systematisch bedeutet zuerst einmal, das Thema für die Datenerhebung abzugrenzen. Dazu dient das Basisinstrument zu Q2E. Es unterteilt die Institution Schule in zwölf Dimensionen (zum Beispiel Schulführung, Schulkultur und Zusammenarbeit, Lehr- und Lernarrangement). Dadurch ist gewährleistet, dass wir weder einen ganzen Schulbereich vergessen noch dass wir uns in Details verlieren. In der Regel evaluieren wir einmal pro Schuljahr eine Dimension. Systematisch bedeutet zweitens, die Datenerhebung so zu gestalten, dass sie anerkannten Gütekriterien genügt. Die Einschätzung des Schulalltags darf nicht auf zufälligen Ereignissen basieren, sondern soll über einen mittelfristigen Zeitraum wiederholbar sein. Des Weiteren erheben wir die Daten zu jedem Qualitätsziel mit verschiedenen Methoden. Durch diese Triangulation kann die Schwäche einer Erhebungsmethode durch die Stärke einer anderen Methode ausgeglichen werden. So befragen wir Lehrkräfte und Lernende, um der Tendenz entgegen zu wirken, den eigenen Beitrag zur Erreichung des Qualitätszieles in ein besseres Licht zu rücken. Die Befragungen finden normalerweise in Form einer Ratingkonferenz statt. Dabei werden die Antworten einerseits ausgezählt (quantitative Auswertung) und andererseits von den Befragten kommentiert (qualitative Auswertung). Die Resultate der Erhebung werden den Beteiligten mitgeteilt. Auf die Evaluation folgt die Entwicklung: Aus den Erkenntnissen werden Massnahmen abgeleitet. Die Bekanntgabe der Resultate an alle Beteiligten hat auch den Zweck, dass die Umsetzung der abgeleiteten Massnahmen eingefordert werden kann. Ein systematisches Urteil zur Wirkung der Massnahmen kann zu einem späteren Zeitpunkt eine Kontrollevaluation ergeben. 8

9 Berufsmatura Anita Zweifel Andrea Honegger Basiskurs Deutsch - Lebensbilder Warum liest der Mensch weil er muss! Das ist die Meinung vieler Lernender, wenn sie von der Oberstufe zu uns in die BMS kommen, da nur wenige von ihnen passionierte Leserinnen und Leser von belletristischen Texten sind. Allenfalls kennen sie Jugendbücher und Fantasy-Romane. In den drei Jahren Literaturunterricht stehen aber anspruchsvolle literarische Texte und die Vermittlung der wichtigen Epochen der deutschen Literatur auf dem Programm. Eine grosse Aufgabe! Dank dem Basiskurs stehen uns 21 zusätzliche Lektionen für das Fach Deutsch zur Verfügung. Diese setzen wir ein, um den Jugendlichen den Einstieg ins Lesen von Romanen zu vermitteln. Bloss, welche Texte eignen sich dazu? Wo holen wir die jungen Leute ab, ohne ihnen das Lesen von vornherein als mühsame Pflicht zu präsentieren? Dieses Jahr haben wir uns für biografische Texte entschieden. Unter dem Titel Lebensbilder wählten wir sechs Bücher aus, die Lebensgeschichten erzählen, denn biografische Texte eröffnen eine Vielfalt an Einblicken, an denen junge Leserinnen und Leser ihre eigenen Erfahrungen und ihre Erwartungen ans Leben spiegeln können. Wir setzten bewusst Bücher aufs Programm, die leicht zu lesen, aber nicht trivial sind, beispielsweise Peter Härtlings Bozena, Cioma Schönhaus Der Passfälscher und Saskia Lea Laasners Allein gegen die Seelenfänger. Die Lernenden bekamen den Auftrag, einen dieser Romane zu lesen, sich mit den historischen und gesellschaftlichen Hintergründen, die ein Leben mehr oder weniger stark beeinflusst haben, zu beschäftigen und ihre Erkenntnisse in Gruppen der Klasse zu präsentieren. Und wirklich die zwei KM 1-Klassen lasen die biografischen Texte mit Interesse, setzten sich engagiert mit den Lebensbildern auseinander und gaben ihre Erkenntnisse in den Präsentationen gekonnt weiter. So hoffen wir, sie auch für weitere Lektüren motiviert zu haben. Mit einer Exkursion ins Historische Museum Bern schlossen wir das Projekt ab. In einer Sonderausstellung unter dem Titel Jungfrau, Hofer und Ragusa wurden dort multimedial über hundert Berner Pioniere vorgestellt, die das 19. und 20. Jahrhundert mitgestaltet haben. So lernten wir weitere Lebensbilder und während der Reise einander besser kennen. 9

10 Berufsmatura Peter Good Basiskurs Volkswirtschaft, Betriebswirtschaft, Recht In den 21 Lektionen Basiskurs im Fach VBR erhalten die Lernenden einen Überblick über viele wirtschaftliche Begriffe sowie einen ersten Eindruck über die Zusammenhänge und Vernetzungen in diesem Lernbereich. Die Lernenden erfahren hier, wie Unternehmungen gegliedert werden können, und sind anschliessend in der Lage, Unternehmungen im Allgemeinen und ihren eigenen Ausbildungsbetrieb im Speziellen besser in einen Gesamtzusammenhang einzuordnen. Eng verknüpft mit dem Wissenserwerb ist die Lernstrategie Informationen ordnen. Oft ist es die Fülle von Informationen, die den Lernenden zu schaffen macht. Die Informationen müssen genügend reduziert und geordnet werden, damit man sie sich überhaupt merken kann. Informationen lerntechnisch optimal ordnen heisst das dazugehörende Lernziel. Bevor Informationen geordnet werden können, müssen sie gelesen werden, was wir mit der SQ3R Methode (Survey, Question, Read, Recite, Review) üben. Die Lernenden setzen sich systematisch mit dem Text auseinander und machen sich unter Anwendung der gelernten Ordnungsprinzipien Notizen. Das gut strukturierte Wissen soll durch das Repetieren der Notizen im Langzeitgedächtnis gespeichert werden, was die Behaltensquote erhöht. Da die Lernenden in ihrer schulischen wie betrieblichen Ausbildung auch mit komplexen Problemstellungen konfrontiert werden, bei denen es nicht nur eine richtige Lösung gibt, lernen sie verschiedene Arbeits- und Problemlösetechniken kennen, die sie an konkreten Sachverhalten anwenden und üben. Dazu gehören zum Beispiel das systematische Vorgehen bei der Entscheidungsfindung oder die Darstellung von Zusammenhängen in einem Netzwerk als Argumentationshilfe oder als Entscheidungsgrundlage für mögliche problemlösende Massnahmen. Im Hinblick auf die Abschlussprüfung im Fach VBR werden die verschiedenen Techniken im Unterricht an geeigneter Stelle wieder eingesetzt. Selbstverständlich kann das Anwenden dieser Techniken nicht nur im Fach VBR, sondern auch in allen anderen Fächern den Lernerfolg fördern. Für den Lernenden anspruchsvoll ist aber nicht allein das Kennen und Anwenden dieser Techniken, sondern auch das Beurteilen, in welcher Lernsituation welche Technik geeignet ist. 10

11 Gewerblich-Industrielle Berufe Roland Dulla Ein Bildungsplan entsteht Berufsbildung ist eine gemeinsame Aufgabe von Bund, Kantonen und Organisationen der Arbeitswelt. Es gibt kein Anrecht einer Partei auf eine von ihr alleine bestimmte Ordnung dem Dialog und der gemeinsamen Suche nach Lösungen kommt ein hoher Stellenwert zu. Eine Berufsreform ist folglich ein komplexer Prozess. Von der ersten Idee bis zur Umsetzung sind zahlreiche Faktoren zu berücksichtigen; verschiedene Stellen sind am Erarbeitungsprozess beteiligt: BBT, Unternehmungen, Berufsverbände, Überbetriebliche Kurse, Lehrbetriebe, Berufsfachschulen und Kantone. Die Organisation der Arbeitswelt stellt als Trägerin eines Berufes den Antrag auf Erlass einer Verordnung über die berufliche Grundbildung mit Bildungsplan. Das BBT (strategische Projektleitung) erlässt diese dann und die Kantone sind für den Vollzug der Verordnung verantwortlich. In einem ersten Schritt geht es darum, das Feld der Berufsreform abzustecken und eingehend zu untersuchen. Im Rahmen dieser Analyse sollen z.b. folgende Fragen geklärt werden: Wie entwickelt sich der Beruf, welche Fachkräfte benötigt der Arbeitsmarkt jetzt und in Zukunft, wie steht die geplante berufliche Grundbildung zu anderen Angeboten in der Branche und auf welcher Stufe soll die Bildung positioniert werden? Eine schwierige und anspruchsvolle Arbeit, bei der nicht nur die Vertreter der Berufsfachschulen gefordert sind. Als Resultat dieser Analyse ergibt sich das Tätigkeitsprofil des geplanten Berufsfeldes sowie auch das Berufsentwicklungsprofil. Die Analyseresultate bilden sodann die Basis für das Reformkonzept, das auch Ziele, Vorgehensweise und Massnahmen beschreibt. Wichtige Teile sind dabei die Projektorganisation (Reformkommission, Projektleitung, Arbeitsgruppen) und der Ablaufplan (Terminplan, Meilensteine). Das Reformkonzept ist die Basis für den Antrag auf ein Vor-Ticket. Mit dem Antrag auf ein Vor-Ticket müssen bereits folgende Eckdaten formuliert werden: Reformkonzept, Berufsbezeichnung, Tätigkeitsprofil, Berufsentwicklungsprofil, Dauer der Ausbildung, Anzahl Schultage und Lektionenzahlen in der Berufsfachschule, Dauer der überbetrieblichen Kurse, zweite Landessprache und Qualifikationsverfahren. 11

12 Mit dem Erhalt des Vor-Tickets verpflichtet sich die Organisation der Arbeitswelt, innerhalb von gerade mal 15 Monaten das Ticket zu beantragen. Die Reformkommission ist nun sehr gefordert, muss diese doch nicht nur die Verordnung über die berufliche Grundbildung entwickeln, sondern auch den Bildungsplan fertig stellen. Bildungsverordnung und Bildungsplan bilden ein Ganzes. Der Bildungsplan ist das berufspädagogische Konzept der beruflichen Grundbildung. Mit ihm wird die Verordnung über die berufliche Grundbildung konkretisiert. Eine Aufgabe, die sehr viel Zeit in Anspruch nimmt und die sehr exakt bearbeitet werden muss, da die drei Lernorte (Betrieb, ÜK, Schule) genau aufeinander abzustimmen sind. Der Bildungsplan setzt sich aus folgenden Teilen zusammen: - berufliche Handlungskompetenzen: Welche Bildungsziele müssen am Ende des Lernprozesses erfüllt sein und wie ist die Ausbildung auf die Lernorte aufgeteilt? - Lektionenzuteilung: Wie viel Zeit wird in der Berufsfachschule für die einzelnen Bereiche aufgewendet? - Qualifikationsverfahren: Welche Qualifikationsverfahren werden zur Überprüfung der Zielerreichung eingesetzt? - Überbetriebliche Kurse: Wie sind diese organisiert und aufgegleist und wie lange dauern sie? Die meisten Bildungspläne so auch jener des Kunststofftechnologen basieren auf der Triplex-Methode. Bei dieser Methode werden Bildungsziele auf drei Ebenen formuliert: Leitziele Richtziele Leistungsziele umschreiben Handlungsfelder; beschreiben Verhaltensbereitschaften; sind taxonomiert und beschreiben konkretes, beobachtbares Verhalten. Sozial-, Methodenund Selbstkompetenzen werden ebenfalls umschrieben und den einzelnen Ebenen zugeordnet. Eine neue berufliche Grundbildung bedingt, dass die Berufsbildungsverantwortlichen (Ausbildner, Experten, Lehrpersonen etc.) über die Neuerungen informiert und rechtzeitig geschult werden. Deshalb wird auch bereits in dieser Phase das Informations- und Ausbildungskonzept entwickelt. 12

13 Die Verordnung über die berufliche Grundbildung, der Bildungsplan und das Qualifikationsprofil sind die Endprodukte der Vor-Ticket-Phase. Bevor der Reformprozess fortgesetzt wird, sind diese von den in der Reformkommission vertretenen Organisationen der Arbeitswelt nochmals kritisch zu betrachten und allenfalls anzupassen. Allfällige Differenzen können so vor der Konsistenzprüfung und dem externen Vernehmlassungsverfahren bereinigt werden. Ist nun der Ticketantrag erfolgt und wurde das Ticket auch ohne Auflagen erteilt, so wird in einem nächsten Schritt die Konsistenzprüfung durch das BBT angesetzt. Unter Konsistenz ist die Kohärenz der Verordnung über die berufliche Grundbildung und insbesondere des Bildungsplanes und des Qualifikationsprofils zu verstehen: Die einzelnen Teile müssen sich logisch ineinander fügen. Nach der Konsistenzprüfung werden die daraus resultierenden Änderungen vorgenommen. Nachdem die Verordnung, der Bildungsplan und das Qualifikationsprofil innerhalb der Organisation der Arbeitswelt entwickelt worden sind, werden sie nun weiteren Interessierten (Bundesämtern, Umweltverbänden, SUVA, Kantonen etc.) zur Stellungnahme vorgelegt. In der so genannten Schlusssitzung werden letzte Differenzen angehört und bereinigt. Verordnung, Bildungsplan und Qualifikationsprofil werden nun vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie erlassen. Vom Zeitpunkt des Erlasses bis zum Start der Ausbildung verbleiben meist nur wenige Monate. Die Implementierung der neuen Verordnung erfolgt durch die Organisation der Arbeitswelt und durch die Kantone. Die wesentlichen Aufgaben der Implementierung umfassen: das Erstellen der Schullehrpläne, die Konkretisierung der Qualifikationsverfahren, die Konstituierung der Kommission für Berufsentwicklung und Qualität, die Umsetzung der ÜK, die Information und Ausbildung der Berufsbildungsverantwortlichen. Das Erstellen von Bildungsverordnungen und Bildungsplänen bindet nicht nur über einige Jahre hinweg auch die Ressourcen der Lehrkräfte, sondern läuft eben vielfach im Hintergrund. 13

14 Kaufmännische Berufe Berufe im Detailhandel Aleksandar Popov Leistungsdruck bei Jugendlichen - eine Veranstaltung mit André Angstmann Die Fachkommission Kaufmännische Berufe und Berufsmatura hatte sich im letzten Jahr zum Ziel gesetzt, eine Veranstaltung zu einem pädagogischen Thema zu organisieren, das im Sinne des dualen Bildungssystems sowohl für Berufsbildner und Berufsbildnerinnen als auch für Lehrkräfte von Bedeutung ist. Die Problematik Leistungsdruck bei Jugendlichen schien Betriebe und Schule damals gleichermassen zu beschäftigen und wurde deshalb zum Thema der Veranstaltung. Mit André Angstmann fanden wir einen prominenten und kompetenten Referenten mit grosser Erfahrung in der Arbeit mit Jugendlichen. In der Veranstaltung, die auf reges Interesse stiess, nahm Herr Angstmann dem Publikum rasch die Illusion von pfannenfertigen Lösungen oder Rezepten. Vielmehr erklärte er auf höchst unterhaltsame Art und Weise, welche Prozesse bei Jugendlichen im Zusammenhang mit Leistungsdruck ablaufen und wie wir uns dieses Wissen zu Nutze machen können. Die folgenden Punkte stachen dabei heraus: Spannungsfeld In der Diskussion über Leistungsdruck sollten wir uns stets vor Augen halten, dass sich die Jugendlichen in einem enormen Spannungsfeld bewegen, das ihnen sehr viel abverlangt: Eltern, Arbeitsplatz, Schule, Freundeskreis, das andere Geschlecht und die biologische Entwicklung in der Spätpubertät stellen hohe Ansprüche an die jungen Menschen. Leistung - Belastung - Fordern Der Begriff Leistung kann je nach Lernbiografie positiv oder negativ besetzt sein. Den positiven Leistungsbegriff gilt es zu verstärken, indem man gezielt lobt, Erfolge analysiert und ehrliche Rückmeldungen gibt. Leistung soll durchaus gefordert werden, die Ziele müssen dabei jedoch klar und erreichbar sein. Dafür muss man das Potenzial von Jugendlichen individuell kennen und entwickeln. Die Leistung, die jemand erbringen kann, entspricht grundsätzlich dem Potenzial dieser Person minus allfälliger Störungen. Diese sind bei Jugendlichen normal und nicht zu vermeiden. Indem man Störungen jedoch beschränkt, bleibt mehr Leistung übrig. 14

15 Negative Erfahrungen im Zusammenhang mit Leistung können vermieden werden, indem Anforderungen und Fähigkeiten in einem guten Verhältnis zueinander stehen. Sind die Anforderungen viel höher als die Fähigkeiten, treten Gefühle der Überforderung und der Angst auf. Im umgekehrten Fall, wenn an hohe Fähigkeiten niedrige Anforderungen gestellt werden, entsteht Langeweile. Ähnlich wie Leistung kann Belastung als Herausforderung oder als Gefahr gesehen werden. Ersteres müsste das Ziel sein, da die üblichen Verhaltensmuster bei Gefahr und Angst Flucht, Angriff oder Apathie die Entwicklung der Jugendlichen nicht fördern und mitverantwortlich sind für Depression, Suchtverhalten und psycho-somatische Reaktionen. Vertrauen - Misstrauen - Coaching Es ist wichtig, dass Jugendliche ein gesundes Selbstbewusstsein und Vertrauen in ihre Fähigkeiten haben. Dies entsteht, indem sie Erfolge feiern können. Dazu müssen sie jedoch den nötigen Spielraum haben, der ihnen das Gefühl gibt, sich einen Erfolg selbst verdient zu haben. Als Berufsbildner, Berufsbildnerin oder Lehrkraft sollte man folglich den Mut haben, gelegentlich loszulassen, den Jugendlichen anspruchsvolle Aufgaben zu übertragen und nur bei Bedarf unterstützend einzugreifen. Wie eingreifen? Die Versuchung ist gross, bei Problemen eine Lösung selber vorzuschlagen oder das Problem gar für den Jugendlichen zu lösen. Eine solche Überbetreuung führt zu Mangel an echten Erfolgserlebnissen und zu erlernter Hilflosigkeit, was Gefühle von Minderwertigkeit und Inkompetenz auslösen kann. Angebracht wäre laut Herrn Angstmann hingegen eine Form von Coaching, d.h. das Setzen von klaren Zielen und ein Hinführen auf die Problemlösung mittels offener Fragen, die dem Jugendlichen eine Denkleistung abverlangen. Wenn wir ein Umfeld schaffen können, das den Jugendlichen Vertrauen und Sicherheit bietet, können sie ihrem Forschungsdrang und ihrer Neugier nachgehen und werden das Gefühl bekommen, dass Wissen Spass macht. 15

16 Freifachkurs Heimo Fannenböck Haben Sie sich schon eine eigene Homepage zusammengebastelt? Mit einer Vorlage aus dem Internet und ein paar Bildern ist das gar nicht so schwer. Aber ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen für eine Business-Website reicht das noch nicht. Im Freifachkurs haben die Lernenden der kaufmännischen Abteilung die Möglichkeit, Grundkenntnisse für den Handel übers Web zu erwerben. Als Erstes gilt es, die üblichen Office-Programme zu beherrschen. Wer die Idee von Formatvorlagen begriffen hat oder mit einer Pivottabelle immer neue Informationen aus einer umfangreichen Datenliste herausholen kann, ist bereits mit ein paar wichtigen Prinzipien der Informatik vertraut. Diese Kenntnisse werden mit einem Einblick in den Aufbau relationaler Datenbanken und in die Programmierung von Makros mit VBA vertieft und erweitert. Von da ist es kein grosser Schritt mehr zu HTML und einer ersten selbst programmierten Website. Für eine professionelle Website braucht es aber noch einiges mehr. Vielleicht kann man sich für die private Website aus dem Netz noch das eine oder andere Bild kopieren der Auftraggeber einer professionellen Website freut sich aber sicher gar nicht über eine Klage wegen Verletzung des Urheberrechts. Hingegen wird er sich freuen, wenn sein Auftragnehmer die Termine einhält und klare Angaben zum zeitlichen und finanziellen Aufwand für die Verwirklichung seiner Wünsche machen kann. Zwar können wir mit einem Freifach nicht Profis in all diesen Dingen aus der Schule entlassen, aber während über einem halben Jahr werden die genannten Aspekte der Websiteerstellung besprochen und praktisch durchgespielt. Am Schluss liefern die (fast) eine funktionierende Website ab, inklusive Dokumentation, schriftlicher Erlaubnis für die Verwendung von Bildern und Erfahrungen mit dem Projektmanagement. Schauen Sie sich die Ergebnisse an: (Projektarbeiten). Die meisten Webseiten stehen mit kleinen Veränderungen inzwischen auch im professionellen Einsatz! 16

17 Die fachkundliche individuelle Begleitung (fib) Pius Thrier Die fib in der zweijährigen Grundbildung Laut Berufsbildungsgesetz ist eine Schule, die eine zweijährige Grundbildung mit eidgenössischem Berufsattest anbietet, verpflichtet, die fachkundliche individuelle Begleitung (fib) durchzuführen. Die fib ist ein Werkzeug des Case Managements, einer datengeschützten Plattform, deren Ziel die Kontinuität eines Falls (zum Beispiel in Form von Aufzeichnungen über Legasthenie eines Lernenden) ist. Die zweijährige Grundbildung bietet Lernenden mit schwächeren schulischen Leistungen die Chance, einen eidgenössischen Abschluss zu bestehen. Das eidg. Attest hat zwar nicht das Gewicht eines eidg. Fähigkeitsausweises, dennoch bietet es Möglichkeiten, auf dem Arbeitsmarkt zu bestehen. Auch kann man nach dem Abschluss der Attestausbildung ins zweite Lehrjahr der Fachleute einsteigen. Für den Notendurchschnitt des eidg. Attests werden die Noten des betrieblichen und des schulischen Teils miteinander verrechnet, im Gegensatz zur Fachausbildung, in der jeder der beiden Teile mit einer ausreichenden Note abgeschlossen werden muss. Das Unterrichten innerhalb der zweijährigen Ausbildung verlangt klare, möglichst kleingliedrige Lernschritte und einen häufigen Methodenwechsel. Der soziopädagogische Aspekt ist bedeutend. Für die fib, die während eines definierten Zeitfensters im Rahmen der Attestausbildung stattfindet, stellt der Kanton Ressourcen zur Verfügung. Die entsprechend qualifizierte fib- Person ist zugleich die Klassenlehrperson. Jede/r Lernende wird zu Beginn jedes Semesters zu einem obligatorischen Gespräch eingeladen. In diesem Gespräch geht es darum, das private, schulische und betriebliche Umfeld zu erfassen, um eventuelle Stolpersteine möglichst früh zu erkennen und um die entsprechenden Massnahmen einzuleiten und umzusetzen. Während des Gesprächs wird eine Zielvereinbarung unterschrieben, die regelmässig kontrolliert wird. Lernende, die fib beanspruchen, können auch an den Sozialdienst KSD weiterverwiesen werden. 17

18 Sport am BWZ Michael Matt Erfolgreich am Giant X Michaela Gmür, Matthias Zyssig Weltmeisterin U19 Unihockey Tamara Schmucki Wer sich den Schullehrplan Sport des BWZ Rapperswil anschaut (man findet ihn auf der Homepage (www.bwz-rappi.ch unter Grundbildung/Downloads/Sport), erkennt schnell, wie vielfältig der Sportunterricht geworden ist. Natürlich findet sich dort auch Traditionelles wie Leichtathletik oder Geräteturnen, aber eben auch Themen wie Gesundheit, Ernährung, Trainingsgrundlagen, Doping oder Akrobatik und Jonglieren. Der Sportunterricht ist ganzheitlich geworden. Er will die Körperwahrnehmung, die Freude an der Bewegung fördern, den Teamgeist wecken und natürlich auch Techniken wie zum Beispiel bei Ballsportarten vermitteln. Wenn es gelingt, den Lernenden die Freude an der Bewegung, an Sport und Spiel so zu vermitteln, dass sie auch nach der Schulzeit Sport treiben, dann haben wir unser Ziel mehr als erreicht. Im Herbst 2007 haben die Sportlehrpersonen mit allen Klassen einen Schwerpunkt im Bereich Ausdauer gesetzt. Gezielt haben wir alle Klassen auf einen 30-Minuten-Lauf vorbereitet. Und wie immer im Sport war die Leistung nur ein Teil der Note, der Einsatz war der andere. Einige haben gemerkt, wie sie ihr Leistungsvermögen steigern können, andere haben das Ausdauertraining nur als Schikane erlebt. Damit sind wir mitten in der gesellschaftlichen Problematik: Vielen Menschen fehlt schon in der Kindheit die Bewegung; damit entwickeln sie weniger Beweglichkeit, weniger Körpergefühl. Weil das so ist und viele Kinder bereits übergewichtig sind, ist der Sportunterricht heute unbestrittener als noch vor wenigen Jahren. Das macht die tägliche Arbeit mit Bewegungsmuffeln nicht einfacher, aber es gibt uns zusätzliche Motivation. Eine grosse Motivation sind auch die hervorragenden Bedingungen, die wir mit der Sporthalle Grünfeld in Jona antreffen. Da nehmen wir (zähneknirschend) in Kauf, dass wir im Frühling und vor Weihnachten während einiger Wochen die Turnhalle nicht benutzen können, weil sie von grossen Unternehmen der Region für Anlässe gebraucht wird. Wir sehen das als sportliche Herausforderung: 80 Lektionen pro Woche müssen dann anders organisiert werden: Zum Teil können wir das Lido nutzen oder auf die Turnhalle der Berufsschule Rüti (in deren Ferien) ausweichen. Die grösste Motivation für uns sind natürlich sportliche Leistungen von Lernenden, die Ausbildung und Leistungssport unter einen Hut bringen, wie in diesem Jahr Tamara Schmucki, die im Unihockey U19-Weltmeisterin wurde. 18

19 Weiterbildung am BWZ Matthias Rüegg Eine Fremdsprache lernen, sich mit den Vorteilen eines Computers anfreunden oder die Kenntnisse im eigenen Berufsfeld vertiefen in unserer Gesellschaft nimmt die Weiterbildung einen immer höheren Stellenwert ein: 40 Prozent der Schweizer Bevölkerung besucht Weiterbildungskurse. Die Zukunft unserer Region liegt in deren Wettbewerbsfähigkeit und somit im Ausbildungsstand ihrer Bevölkerung. Mit rund 120 Veranstaltungen und 2000 Teilnehmer/-innen in den Regionen Obersee, Linthgebiet und Glarus haben wir unsere Verantwortung als Weiterbildner auch im vergangenen Jahr wahrgenommen. Besonderer Beliebtheit erfreuten sich wieder die Lehrgänge mit von der Wirtschaft anerkannten Abschlüssen. Folgende Lehrgänge wurden im Verlaufe des vergangenen Schuljahres mit Erfolg abgeschlossen: Abschlüsse mit eidg. Fachausweis Fachmann/Fachfrau Finanz- und Rechnungswesen Technische Kauffrau/Technischer Kaufmann Personalfachfrau/Personalfachmann Organisatorin/Organisator Abschlüsse mit Diplomen und Zertifikaten edupool, SKV, SIZ, BWZ Sachbearbeiter/-in Rechnungswesen Sachbearbeiter/-in Personalwesen Sachbearbeiter/-in Treuhand ECDL Informatik-Anwender SIZ Sprachdiplome Cambridge Certificate of Proficiency Cambridge Certificate in Advanced English Cambridge First Certificate DELF 1 Neue Lehrgänge Logistikfachmann mit eidg. Fachausweis Sachbearbeiter/-in Marketing und Verkauf Der Aufbau einer Höheren Fachschule für Wirtschaft Die Weiterbildung am BWZ Rapperswil bietet ab Herbst 08 einen Lehrgang Höhere Fachschule für Wirtschaft (HFW) an. Die HFW führt zum eidgenössisch anerkannten Abschluss "Betriebswirtschafter/in HF" und ist eine höhere kaufmännische Generalistenausbildung. Als Kaderschule für Berufstätige im kaufmännischen Bereich bietet sie eine breit abgestützte, praxisbezogene 19

20 Ausbildung an, welche zur Übernahme von anspruchsvollen Fachund Führungsaufgaben befähigt. Die HFW ist heute die höchste berufsbegleitende Generalistenausbildung im betriebswirtschaftlichen Bereich ausserhalb der Hochschule. Mit diesem neuen Lehrgang erweitert die Weiterbildung am BWZ gezielt ihr kaufmännisches Weiterbildungsangebot für die Wirtschaft in der Region. Während sechs Semestern werden Weiterbildungswillige berufsbegleitend auf die anspruchsvollen Prüfungen vorbereitet. Neuer Rahmenlehrplan Der Lehrgang wird basierend auf dem letztes Jahr erarbeiteten neuen Rahmenlehrplan Höhere Fachschule für Wirtschaft aufgebaut. Ein zentrales Anliegen dieses neuen Rahmenlehrplans ist die konsequente Kompetenzorientierung und somit eine Abkehr von der vorherrschenden Fächerlogik. Diese Entwicklung wurde vor allem von der Arbeitgeberseite respektive den Organisationen der Arbeitswelt initiiert. Die Ausbildung soll praxisnah, selbstgesteuert und kompetenzorientiert sein. Der Rahmenlehrplan gibt deshalb Kompetenzen vor, die aus Arbeitssituationen verschiedener Branchen abgeleitet sind. Umsetzungsarbeiten Die Ausrichtung auf die oben erwähnten Kompetenzen muss in der Gestaltung des neuen Lehrgangs berücksichtigt werden und umfasst alle Bereiche der Unterrichtsgestaltung, sei es das Curriculum, die Lerninhalte oder das Prüfungswesen. Es stehen nicht mehr Fächer mit ihrer inhaltlichen Logik im Mittelpunkt, sondern Lernfelder. Der KV Schweiz hat aufgrund des neuen Rahmenlehrplans einen aus den Kompetenzen abgeleiteten Lernzielkatalog erarbeiten lassen, den wir als KV-nahe Schule einsetzen dürfen. Unsere Arbeit besteht nun darin, die zur Vermittlung dieser Lernziele geeigneten Lernfelder (statt Fächer) zu gestalten. Dazu wird in Zusammenarbeit mit dem bzb Buchs einerseits ein didaktisches Detailkonzept erstellt und andererseits ein Schullehrplan inklusive Semesterplanung ausgearbeitet. Ein besonderes Augenmerk ist dabei auf die Erstellung geeigneter Unterrichtsmaterialien und Prüfungsaufgaben zu richten. Da Lernfelder Kenntnisse aus verschiedenen Fachgebieten beinhalten, müssen sie fächerübergreifend und handlungsorientiert vermittelt und geprüft werden. Ausserdem ist wichtig, dass für die Unterrichtstätigkeit in diesen Lernfeldern geeignete, breit ausgebildete Dozenten eingesetzt werden. 20

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