Symposium Wohnen und Integration

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1 Symposium Wohnen und Integration Vortrag: Wohnen und Integration in österreichischen Städten von Ursula Reeger, Institut für Stadt und Regionalforschung, Österreichische Akademie der Wissenschaften Gehalten am 8. Oktober 2011 im Linzer Wissensturm Integrationsbüro Wohnen und Integration in österreichischen Städten Ursula Reeger Institut für Stadt- und Regionalforschung Österreichische Akademie der Wissenschaften 1

2 Wohnen und Integration Theoretische Überlegungen Wohnen, Integration, Determinanten der Wohnsituation, Segregation Forschungsergebnisse I: Wohnsituation von Migranten in österreichischen Städten Forschungsergebnisse II: Interethnisches Zusammenleben auf der lokalen Ebene in Wien Erste Ergebnisse aus dem Projekt GEITONIES Theoretische Überlegungen Wohnen ist eine Grunddaseinsfunktion und eine wichtige Komponente des persönlichen Wohlbefindens Wohnsituation = Indikator für Integration Aber: Was ist Integration eigentlich? Vielfältige Verwendung des Begriffs Keine klare Definition Nach der reinen Wortbedeutung: Herstellung eines Ganzen Gleichberechtigte Teilhabe 2

3 Theoretische Überlegungen Unterscheidung zwischen Systemintegration (Staat, Rechtssystem, Märkte) Sozialer Integration (Partizipation, Identifikation, Interaktion) Wohnen umfasst beide Aspekte, Wechselwirkungen Migranten in (westeuropäischen) Städten: Öfter betroffen von Exklusion/Diskriminierung als Inländer Öfter in benachteiligten Stadtteilen Öfter in schlecht ausgestatteten Wohnungen Gefährdung des sozialen Zusammenhalts und der Integration von Migranten Theoretische Überlegungen Determinanten der Wohnsituation (von Migranten): Struktur des Wohnungsmarktes (sozialer Wohnbau, private Mietwohnungen, Eigentum, Genossenschaften) Wohnungspolitik Ökonomische Möglichkeiten und Individuelle Präferenzen 3

4 Theoretische Überlegungen Zwei wichtige Fragen zu Wohnen und Integration WO wohnen Migranten (ethnische Segregation, Konzentration in der Stadt)? WIE wohnen Migranten (Austattung der Wohnung, Bauzustand und alter des Hauses, Belagsziffer etc.)? starker Zusammenhang Theoretische Überlegungen WO wohnen Migranten? Segregation = Realität in allen Städten Ordnungsprinzip der Gesellschaft im städtischen Raum Räumliche Übersetzung sozialer Ungleichheit So alt wie die Stadt selbst, universales Phänomen Stadt ohne Segregation = planerische Utopie 3 Dimensionen: Demographisch (Alter, Haushaltstyp, Lebensphase) Ethnisch (Staatsangehörigkeit, Migrationshintergrund) Sozial (Einkommen, Bildungsstatus, berufliche Stellung) Starker Zusammenhang 4

5 Theoretische Überlegungen Diskussion um die Bewertung von Segregation kontrovers Positive Aspekte: soziale Netzwerke, Unterstützung durch Landsleute Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit Entstehung ethnischer Ökonomie Negative Aspekte: Wenig Kontakte mit Einheimischen Schlechterer Spracherwerb Schlechtere Chancen im Bildungssystem Soziale Kontrolle der ethnischen Gruppe Forschungsergebnisse I: Wohnsituation Ethnische Segregation in Wien 2010 Herkunft Österreich ehem. Jugoslawien 33.2 Türkei 38.7 EU EU ehem. Jugoslawien Türkei EU Konzentrationsindex: Österreich 28.6 ehem. Jugoslawien 38.7 Türkei 46.8 EU EU Quelle: Statistik Austria, Statistik des Bevölkerungsstandes; eigene Berechnungen. 5

6 Forschungsergebnisse I: Wohnsituation Anteil Gesamtstadt: 33% Ringförmiges Verteilungsmuster entlang des Gürtels Gründerzeit Niedrigere Anteile in den Cottagevierteln und in der urbanen Peripherie Personen ausländischer Herkunft in % der Wohnbevölkerung, Wien 2010 Quelle: Statistik Austria, Statistik des Bevölkerungsstandes; eigene Berechnungen. Forschungsergebnisse I: Wohnsituation Anteil Gesamtstadt: 10% Anteil an allen Personen mit ausländischer Herkunft: 31% Personen aus dem ehemaligen Jugoslawien in % der Wohnbevölkerung, Wien 2010 Quelle: Statistik Austria, Statistik des Bevölkerungsstandes; eigene Berechnungen. 6

7 Forschungsergebnisse I: Wohnsituation Anteil Gesamtstadt: 4% Anteil an allen Personen mit ausländischer Herkunft: 13% Personen aus EU-14-Ländern in % der Wohnbevölkerung, Wien 2010 Quelle: Statistik Austria, Statistik des Bevölkerungsstandes; eigene Berechnungen. Forschungsergebnisse I: Wohnsituation WIE wohnen Migranten? Wohnversorgung nach 3 Kriterien: Ausstattungskategorien Kategorien A-D: A = Zentralheizung u. ä., Bad/Dusche, WC B = Bad/Dusche, WC C = WC und Wasserentnahme in der Wohnung D = kein WC oder keine Wasserinstallation in der Whg. Miete oder Eigentum (Rechtsgrund) Nutzfläche pro Person 7

8 Forschungsergebnisse I: Wohnsituation Personen in Kategorie-D-Wohnungen nach der Staatsangehörigkeit Österreich EU15 ehem. Jugoslawien Türkei Osteuropa Wien Graz Linz Salzburg Innsbruck Quelle: Statistik Austria, Isis; eigene Berechnungen. 1: Osteuropa = Polen, Rumänien, Slowakei, Tschechische Republik, Ungarn; Forschungsergebnisse I: Wohnsituation Personen in Mietwohnungen nach der Staatsangehörigkeit Österreich EU15 ehem. Jugoslawien Türkei Osteuropa Wien Graz Linz Salzburg Innsbruck Quelle: Statistik Austria, Isis; eigene Berechnungen. 1: Osteuropa = Polen, Rumänien, Slowakei, Tschechische Republik, Ungarn; 8

9 Forschungsergebnisse I: Wohnsituation Personen in Wohnungen mit weniger als 15 qm Wohnfläche pro Person nach der Staatsangehörigkeit Österreich EU15 ehem. Jugoslawien Türkei Osteuropa 10 0 Wien Graz Linz Salzburg Innsbruck Quelle: Statistik Austria, Isis; eigene Berechnungen. 1: Osteuropa = Polen, Rumänien, Slowakei, Tschechische Republik, Ungarn; Forschungsergebnisse I: Wohnsituation Keine großräumigen reinen Migrantenwohngebiete in österreichischen Städten Aber: Marginalisierung von Migranten aus dem ehemaligen Jugoslawien und der Türkei evident und persistent Chancen schlechter als für Inländer, EU-15-Migranten und Osteuropäer Migranten deutlich häufiger in altem und schlecht ausgestatteten Baubestand Ökonomische Situation beeinflusst Wohnstandortwahl 9

10 Forschungsergebnisse II: Interethnisches Zusammenleben auf der lokalen Ebene in Wien Aber: die bisherige Darstellung der Wohnsituation sagt noch nichts über die Qualität des interethnische Zusammenlebens aus GEITONIES Generating Interethnic Tolerance and Neighbourhood Integration in European Urban Spaces In 6 europäischen Städten (Bilbao, Warschau, Lissabon, Thessaloniki, Rotterdam, Wien) Befragungen in jeweils 3 Wohnvierteln Forschungsergebnisse II: Interethnisches Zusammenleben auf der lokalen Ebene in Wien Worum geht es? Um interethnisches Zusammenleben von verschiedenen sozialen, kulturellen und ethnischen Gruppen auf der lokalen Ebene (Wohnviertel, Grätzl) 10

11 Forschungsergebnisse II: Interethnisches Zusammenleben auf der lokalen Ebene in Wien Auswahl der Wohnviertel aus einem Pool von Zählgebieten für Wien typische Viertel, keine Spezialfälle In jedem Wohnviertel 200 Interviews 100 Respondenten ohne und 100 Respondenten mit Migrationshintergrund Die Wohnviertel 1: Laudongasse Gründerzeit Whg. Privater Mietwohnungsmarkt Sozioökonom. Status mittel bis hoch Bev. mit Migrationshintergrund: 31% 2: Am Schöpfwerk Sozialer Wohnbau aus den 1980ern Whg. Niedriger Anteil ausländischer Staatsangehöriger Hoher Anteil Eingebürgerte (21%) Bev. mit Migrationshintergrund: 36% 3: Ludo-Hartmann-Pl. Klassisches Einwandererwohnviertel Gründerzeit Whg. Privater Mietwohnungsmarkt Hoher Gastarbeiter anteil Bev. mit Migrationshintergrund: 63% 11

12 Forschungsergebnisse II: Interethnisches Zusammenleben auf der lokalen Ebene in Wien 1. Ist das Wohnviertel als Ort des Zusammenlebens überhaupt noch wichtig? 2. Welche Unterschiede gibt es zwischen den Wohnvierteln bezüglich interethnischer Kontakte? 3. Welche Unterschiede gibt es zwischen Migranten und Nicht-Migranten bei den interethnischen Kontakten? Zugehörigkeit zum Wohnviertel: Mein Wohnviertel ist mir wichtig, Zustimmung in % mit MH ohne MH mit MH ohne MH mit MH ohne MH Laudongasse Am Schöpfwerk Ludo-Hartmann-Platz 12

13 Ich kenne die meisten Leute hier und ich weiß wo sie wohnen, Zustimmung in % mit MH ohne MH mit MH ohne MH mit MH ohne MH Laudongasse Am Schöpfwerk Ludo-Hartmann-Platz Interethnische Beziehungen: Kurze Gespräche im Wohnviertel (ja in %) mit MH ohne MH mit MH ohne MH mit MH ohne MH Laudongasse Am Schöpfwerk Ludo-Hartmann-Platz 13

14 Interethnische Beziehungen: Gegenseitige Besuche im Wohnviertel (ja in %) mit MH ohne MH mit MH ohne MH mit MH ohne MH 12.0 Laudongasse Am Schöpfwerk Ludo-Hartmann-Platz Interethnische Beziehungen im engsten Freundeskreis (ja in %) mit MH ohne MH mit MH ohne MH mit MH ohne MH Laudongasse Am Schöpfwerk Ludo-Hartmann-Platz 14

15 Forschungsergebnisse II: Interethnisches Zusammenleben auf der lokalen Ebene in Wien Fazit: Wohnviertel haben nach wie vor eine große Bedeutung für die Stadtbewohner. Interethnische Kontakte nehmen mit steigender Nähe ab. Die Unterschiede zwischen Migranten und Nicht-Migranten hinsichtlich interethnischer Kontakte sind zumeist stark ausgeprägt. 15

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