BÖRSEN ICKER. Semesterprogramm. Naturkatastrophen und Staatsbankrotte. Ausgabe 60 /

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1 BÖRSEN Ausgabe 60 / ICKER Naturkatastrophen und Staatsbankrotte Semesterprogramm

2 2 VORSTAND 3 Liebe Leserinnen und Leser, ich freue mich, Sie mit der 60. Auflage des Börsen-Tickers, der Vereinszeitschrift des Börsen-Team TU Darmstadt e.v., zum Sommersemester 2011 begrüßen zu dürfen. Dieses Semester haben wir zusätzlich zu unseren interessanten Vorträgen und hochkarätigen Referenten ein breites Exkursions- und Workshopprogramm geplant. Bereits in der vorlesungsfreien Zeit besichtigten wir das Commerzbank Gebäude, knüpften und stärkten Kontakte auf der Invest in Stuttgart und besuchten zusammen mit dem Akademischen Börsenkreis Fulda e.v. die Deutsche Bank in Frankfurt. Zum Semesterstart organisieren wir eine Exkursion zur Europäischen Zentralbank und hören dort einen Vortrag zur Geldpolitik der EZB. Die Veranstaltung findet zusammen mit den Mitgliedern des Akademischen Börsenvereins Göttingen e.v. statt. In diesem Zusammenhang möchten wir die Gelegenheit nutzen, um den Kontakt zwischen den BVH angeschlossenen Vereinen zu intensivieren. Im Mai findet ein Workshop mit Superfund zum Thema Trendfolgestrategien statt, der Studenten die Möglichkeit geben soll selbst aktiv zu werden. Ein vorgelagerter Vortrag im Rahmen einer Mittwochabend Veranstaltung soll das Grundverständnis über Trendfolgesysteme, insbesondere Anwendungsbereiche der legendären Turtle Strategie, sicherstellen. Motiviert durch den großen Erfolg des Börsenführerscheins im vergangenen Semester, haben wir beschlossen diese Vortragsreihe fortzusetzen. Die Veranstaltungen mit abschließendem Test zur Erlangung des Zertifikats finden wieder im Wintersemester 2011 / 2012 statt. Die Termine hierfür werden frühzeitig bekannt gegeben. Auf der Mitgliederversammlung im Februar 2011 verabschiedeten sich Konstantinos Kalaitzidis, Christian Haussmann, Richard Maaß und Patrick Naue aus ihrer Vorstandstätigkeit. Konstantinos hat sein Amt als Vorstandsvorsitzender verlassen um nun als PR Vorstand im Bundesverband der Börsenvereine an deutschen Hochschulen e.v. aktiv zu werden. Wir danken dem alten Vorstand für das Engagement und die geleistete Arbeit. Im Vereinsjahr 2011 wird der Vorstand des Börsen-Teams mit neuen Gesichtern verstärkt. Neu gewählt wurden Waldemar Feldbusch, Alexander Debel, Corinna Kaul, Aiko Wiegand und Frank Zielinski. Ich freue mich, dass auch Markus Unkels seine langjährige Vorstandstätigkeit weiter fortsetzt. Ich blicke auf die weiterhin gute und erfolgreiche Zusammenarbeit mit diesem starken Team. Weitere und aktuelle Informationen können Sie auf unserer Homepage Team.de nachlesen. Viel Spaß beim Lesen der 60. Ausgabe des Börsen-Tickers. Wir freuen uns auf viele Zuhörer in diesem Semes ter. Alexander Reimche Vorstandsvorsitzender Alexander Reimche Vorstandsvorsitzender Waldemar Feldbusch Stellv. Vorstandsvorsitzender Alexander Debel Finanzen & Mitglieder Corinna Kaul Public Relations Aiko Wiegand Marketing & IT Frank Zielinski Events & Logistik Markus Unkels Universitätskontakte Alexander Reimche studiert seit 2008 Wirtschaftsinformatik an der TU Darmstadt. Er ist seit 2010 Mitglied des Vorstands und wurde 2011 zum Vorstandsvorsitzenden gewählt. Er ist nun u.a. verantwortlich für das Semesterprogramm. Waldemar ist seit 2003 als Bankkaufmann tätig und hat 2008 mit dem Studium der Wirtschaftsingenieurwesen an der TUD begonnen. Seit 2010 ist er Mitglied des Vereins und wurde 2011 in den Vorstand gewählt. Alexander studiert seit 2007 Wirtschaftsingenieurwesen an der TU Darmstadt. Er ist seit 2009 Mitglied des Vereins und wurde 2011 zum Schatzmeister des Vereins gewählt. Zu seinen Aufgaben gehört neben der Finanz- auch die Mitgliederverwaltung. Corinna Kaul studiert seit 2009 Wirtschaftsingenieurwesen mit der Fachrichtung Elektro- und Informationstechnik an der TU Darmstadt. Sie ist seitdem Mitglied des Vereins und wurde 2011 in den Vorstand gewählt. Ihr Tätigkeitsbereich ist Public Relations (PR). Aiko studiert seit 2007 Wirtschaftsingenieurwesen an der TUD. Er ist seit 2009 als Mitglied im Börsen-Team aktiv und wurde 2011 in den Vorstand gewählt. Die Betreuung des Marketing-Ressorts und der Homepage zählen zu seinem Aufgabenbereich. Frank studiert seit 2007 an der TUD Wirtschaftsingenieurwesen. Er ist seit 2010 aktives Mitglied des Börsen-Teams und wurde 2011 in den Vorstand gewählt. Vorrangig ist er für die Organisation von Exkursionen und Workshops, sowie logistische Aufgaben zuständig. Dem Börsen-Team gehört Markus seit dem Jahr 2000 an. Er war 2005 Vorstandsvorsitzender und ist seit dem Jahr 2009 erneut für den Vorstand tätig. Er kümmert sich u.a. um Kooperationsmöglichkeiten zwischen dem Verein und dem Fachgebiet Unternehmensfinanzierung.

3 4 der Verein Vereins-news 5 Arbeitsraum Wir verfügen über einen Arbeitsraum im Studierendenhaus der TU Darmstadt, Raum S Dort haben wir drei Arbeitsplätze mit einem PC. Aktive studentische Mitglieder verfügen über einen Schlüssel und können den Raum somit jederzeit auch zum Lernen nutzen. Homepage Neben aktuellen Informationen zu unserem Veranstaltungsprogramm, Exkursionen und Workshops können Mitglieder des Vereins im Mitgliederbereich auf unserer Webseite auch weiterhin exklusive Materialien zu den Vorträgen herunterladen. Börsenführerschein Im Wintersemester 2011/2012 organisiert das Börsen- Team erneut den Börsenführerschein des BVH. Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist es, einen strukturierten Überblick über die umfangreiche Begriffs- und Theorienwelt der Börse zu geben. Das Angebot richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an fortgeschrittene Börsianer. Um an den Veranstaltungen erfolgreich teilnehmen zu können, sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich. Termin und Ort der Vorträge werden rechtzeitig über Aushänge und unter bekanntgegeben. Exkurs: Besuch der Europäischen Zentralbank Wöchentliches Meeting Das gesamte Team trifft sich in der Regel am Mittwoch im Vereinsraum zur Sitzung. Hier besprechen wir die aktuell anstehenden Aufgaben und geplanten Veranstaltungen. Herzlich sind auch Sie willkommen, wenn Sie uns in unserer Vereinsarbeit aktiv unterstützen wollen. Stammtisch Seit Bestehen des Börsen-Teams ist es üblich, dass sich die Besucher unserer Mittwochsveranstaltungen zum Stammtisch treffen. Dabei bekommen sie die Gelegenheit, sich über den Vortrag oder andere aktuelle Themen auszutauschen. Auch unsere Referenten folgen oftmals unserer Einladung und stehen zu interessanten Diskussionen zur Verfügung. Hierbei bietet sich die besondere Gelegenheit, Informationen aus erster Hand zu bekommen und wertvolle Kontakte zu knüpfen, beispielsweise zu potenziellen Arbeitgebern. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Das Börsen-Team plant im Rahmen des Exkursionsprogramms für 2011 eine Besichtigung der EZB. Eine Besonderheit ist hierbei, dass der Besuch zusammen mit dem Team aus Göttingen stattfinden wird. Als Gruppe von 40 Leuten geht es am nach Frankfurt, um sich dort einige Vorträge anzuhören. Zunächst sollen die Referenten einen Einblick über die allgemeinen Aufgaben der EZB geben. Dazu zählt vor allem die Sicherstellung der Kaufkraft des Euros. Anschließend möchten wir den Tag mit einem Networkingevent zur Kontaktknüpfung mit dem Verein aus Göttingen ausklingen lassen. Das Team freut sich auf einen interessanten und erfolgreichen Tag in Frankfurt. Termin: 18. April 2011 Uhrzeit: Uhr Newsletter Über unseren Newsletter bekommen Sie wichtige Informationen, die unsere Veranstaltungen betreffen, bequem per zugeschickt. Beispielsweise werden Sie automatisch rechtzeitig informiert, wenn sich eine kurzfristige Programmänderung ergibt oder in den Semesterferien spontan Vorträge zu aktuellen Themen angeboten werden, die nicht mehr im Börsen-ticker angekündigt werden konnten. Um sich für den Newsletter zu registrieren, schicken Sie eine an Workshop mit Superfund: Handel mit Trendfolgesystemen Ronny Horst wird das Thema Trendfolgesysteme umreißen und dazu einen Überblick über die Anlageklasse Managed Futures entwickeln. Magnus Pankratz wird die angewandte Strategie sowie die Grundlagen und die wichtigsten Kennzahlen des Backtesting erläutern. Im Anschluss soll gemeinsam das Verhalten der Handelssysteme auf unterschiedlichen Märkten simuliert und mit Hilfe der im Workshop vorgestellten Methode analysiert werden. Termin: Uhrzeit: Uhr - 21 Uhr Raum: S

4 6 TITELSTORY TITELSTORY 7 Naturkatastrophen und Staatsbankrotte Im April 1783 brach der 150 km von Tokio entfernte Vulkan Asama aus. Etwa unmittelbare Todesopfer waren zu beklagen. Die mittelfristigen Folgen dieses Ausbruchs waren gravierender: Die Verseuchung der Erdböden durch die Eruptionen und die monatelange Verdunkelung des Himmels haben in den Folgejahren Missernten und Hungersnöte zur Folge gehabt, denen über eine Million Japaner (bei einer damaligen Bevölkerungszahl von 25 Millionen) zum Opfer gefallen sein sollen. Es kam zu Bauernaufständen; Häuser der privilegierten Bürger und Wucherer wurden zerstört. Parallel zur Eruption des Asama in Japan fand der Ausbruch der Laki-Krater auf Island statt. Dieser begann am 8. Juni 1783 und dauerte acht Monate. Dieser Ausbruch hatte tiefgreifende Auswirkungen auf das globale Klima. 100 Millionen Tonnen Schwefeldioxid wurden in die Atmosphäre geschleudert. Der Naturforscher Benjamin Franklin sprach 1784 davon, dass sich ein konstanter Nebel über ganz Europa und große Teile Nordamerikas gelegt habe. Die gesamte nördliche Hemisphäre kühlte sich im Durchschnitt um 1,5 Grad Celsius ab. Es kam verbreitet zu Missernten und Hungersnöten, die Getreidepreise stiegen stark an. Die Eruptionen der Laki-Krater gehörten zu den Schwerwiegendsten der letzten 2000 Jahre, heißt es bei Wikipedia. Wolfgang Behringer vermutet in seinem im Jahr 2007 erschienenen und sehr lesenwerten Buch Kulturgeschichte des Klimas einen Zusammenhang zwischen den klimatischen Bedingungen Europas der 1780er Jahre und dem Ausbruch der französischen Revolution im Jahr Er schreibt, dass die Getreidepreise in Frankreich just am Tag des Sturms auf die Bastille am 14. Juli 1989 einen Hochpunkt erreichten. Die damalige Gemengelage war nicht allein durch Hunger und Teuerung, sondern durch eine praktische Insolvenz des französischen Staatshaushaltes gekennzeichnet. Die Ausgaben übertrafen die Einnahmen um 20 Prozent. 50 Prozent der Ausgaben entfielen auf Zins- und Tilgung für die enorme Staatsverschuldung. 7 Prozent des Budgets verschlang der königliche Hof (incl. Pensionszahlungen). Die Steuereintreiber waren in jener Zeit besonders aktiv. Die Bevölkerung geriet in eine Zwangslage: Einerseits hungerte man, anderseits sollte man durch Steuerzahlungen dazu beitragen, dass Gläubiger ihre regelmäßigen Zinszahlungen erhielten und der Hof weiter seine Feste feiern konnte. Es kam zu einer Explosion des Hasses gegen die damaligen Herrscher. In unserem Ende 2009 erschienenen Ausblick auf die laufende Dekade ( ) postulierten wir eine sich aus den Umständen zwangsläufig ergebende Neuordnung des Weltfinanzsytems, ohne dass Ereignisse wie die Aufstände im arabischen Raum oder die Natur- und Nuklearkatastrophe in Japan damals vorhersehbar waren. Wir schrieben: Die zweite Dekade eines Jahrhunderts ist häufig eine Dekade, in der eine neue Ordnung entsteht: Man denke nur an den im Jahr 1714 beendeten spanischen Erbfolgekrieg, an den Wiener Kongress von 1814/15 im Gefolge der napoleonischen Kriege oder an den ersten Weltkrieg 1914 bis Diese Ereignisse zogen in vielen Belangen eine Neuordnung incl. Neuanfang nach sich. Eine solche erscheint mit Blick auf unser Finanzsystem dringlicher denn je. Ein Neuanfang kommt nicht allein: Er wird durch Ereignisse erzwungen. Das muss nicht notwendigerweise Krieg bedeuten. Wirtschaftliche Negativereignisse können stark genug sein, um die Staatengemeinschaft dazu zu zwingen, die Finanzwelt neu zu ordnen. Auch wenn viele Analysten das Wort von einem Kollaps oder Zusammenbruch des Weltfinanzsytems vorziehen, dürfte das Wort Neuordnung der bessere Ausdruck sein. Neuordnung besagt, dass es Politikern gelingt, nach einer chaotischen Periode der Unruhe zu Standards und Regeln zurückzufinden. Im Übergang von der chaotischen zur stabilen Periode werden sich große Chancen auftun. Momentan befinden sich die alten Industrienationen in einer unstabiler werdenden Situation. Die Spannungen in Europa werden durch unterschiedliche Verschuldungsgrade und entsprechend unterschiedliche Bewertungen der Länder an den Finanzmärkten hervorgerufen. In den USA drohen nicht nur politische, sondern auch gesellschaftliche Spannungen (man denke an das Geschehen im US-Bundesstaat Wisconsin). Die im Schafspelz der Republikaner daherkommende Tea Party-Bewegung führt zu einer Gegenbewegung, die sich in Wisconsin bereits etabliert hat. Die Spannungen zwischen diesen Bevölkerungsgruppen dürften sich weiter verschärfen. Nicht zuletzt deshalb, weil sich die Verschuldungssituation auf kommunaler und Landesebene weiter zuspitzt. Zuletzt haben die US-Länder und Gemeinden so wenige Anleihen emittiert wie seit Jahren nicht mehr. Man hat Angst vor dem Urteil der Kapitalmärkte. Stattdessen werden an Schulen und in kommunalen Verwaltungen 4-Tage-Wochen eingeführt, um die finanzielle Not zu lindern. In Krisenphasen der USA war stets auf die Ausweitung der Beschäftigung im öffentlichen Sektor Verlass. Diesmal geschieht das Gegenteil. Lediglich im privaten Sektor kommt es derzeit zur Schaffung von Stellen. Insgesamt dürfte das Sparen der öffentlichen Hand die Spaltung der US-Bevölkerung weiter vertiefen. Staatsbedienstete und Pensionsempfänger bilden die eine Seite, die Tea Party-Bewegung die andere. Wenn man in einigen US-Blogs liest, wie derzeit über Lehrer (=Staatsbedienstete) hergezogen wird, kann einem angst und bange um die Erziehung der amerikanischen Kinder werden. Da wächst eine Generation heran, die - teilweise in 4-Tage-Wochen von unmotivierten Lehrern unterrichtet wird. Der zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit der USA dürfte dies kaum gut tun. Üblicherweise führt eine Naturkatastrophe zu einem Rückgang des BIP und zu fallenden Aktienkursen. Jedoch beeinflusst die Wiederaufbauleistung das BIP nach einiger Zeit positiv, so dass auch die Aktienkurse wieder steigen. Man nehme als Beispiel das Erdbeben von San Francisco aus dem Jahr 1906, das in den USA einen Kurssturz mit anschließender V-förmiger Erholung zur Folge hatte.

5 8 TITELSTORY SEMESTERPROGRAMM 9 Deutschlands Zukunft in der Welt - was nicht nur Anleger interessieren dürfte Vortrag von Jens Posselt, Gründer des Institut für Finanzen Verbraucher Politik (iffvp.de). Von einem Insider der Finanzbranche erhalten Sie hintergründige wie wertvolle Informationen. Zusammenhänge, denen Vertreter von Banken oder Parteien weniger Raum einräumen werden ebenso präsentiert wie ein unabhängiger Blick auf zukünftige Entwicklungen. Für Fragen und Diskussion steht ausreichend Zeit zur Verfügung. Gerne können Sie aktuelle Erfahrungen, beispielsweise aus Bank- und Anlageberatung beitragen. Mittwoch, Jens Posselt IFFVP Die spannende Welt der Börse Einblicke in den Handel mit Aktien, Zertifikaten und ETF s Mittwoch, Angesichts der Katastrophe in Japan wird sowohl die japanische Notenbank als auch die japanische Regierung Finanzmittel zur Verfügung stellen. Ob der bereits jetzt hohen Staatsverschuldung ist zu hinterfragen, ob sich das gezeigte Muster wiederholen kann. Der japanische Staat hat die vergangene Dekade nur deshalb ohne Insolvenz überlebt, weil die Renditen extrem niedrig waren. Das aktuelle Ereignis könnte das Fass zum Überlaufen bringen. Ohne Zweifel wächst die Gefahr eines Renditeanstiegs für japanische Staatsanleihen. Die 10jährigen japanischen Staatsanleihen notierten am Freitag bei 1,27 Prozent. Ein Anstieg auf 2,5 Prozent oder mehr würde unweigerlich zu einer japanischen Staatsinsolvenz führen. Holger Scholze berichtet seit März 2002 live für den Nachrichtensender n-tv über das Börsengeschehen an der EUWAX in Stuttgart. In dem Vortrag wird er über seine Erlebnisse als Börsenberichterstatter plaudern und dabei auch eigene Börsenerfahrungen in Form kleiner Geschichten preisgeben. Im Zuge dessen wird Holger Scholze Einblicke in den Aktienhandel geben, aktuelle Themen und Trends an den Kapitalmärkten beleuchten und Details zur Funktionsweise von Zertifikaten und börsennotierten Fonds (ETF s) erläutern. Weitere Informationen unter: S1 03/ 123 Holger Scholze Fazit: Die Kombination von Naturkatastrophen, hohen Lebensmittelpreisen und einer hohen Staatsverschuldung war schon immer dazu angetan, größere Umbrüche im Weltgeschehen zu provozieren. Genauso wenig wie Japan auf die Kombination von Erdbeben und Tsunami vorbereitet war, ist das Weltfinanzsytem in der Lage, eine mögliche Insolvenz Japans abzufedern. Japan ist - nach den USA und China - die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt. Die USA und Europa haben mit eigenen Problemen zu kämpfen. Mehr und mehr werden Politiker von den Märkten dazu gezwungen werden, den Schritt in eine Neuordnung des Weltfinanzsystems zu gehen. Verfolgen Sie die Entwicklung der Finanzmärkte in unserer handelstäglichen Frühausgabe. Robert Rethfeld Wellenreiter-Invest 1 (Wellenreiter-Kolumne vom 12. März 2011) Effiziente Handelsstrategien mit der Technischen Analyse In dem Vortrag wird zunächst die Methodik der technischen Analyse kurz dargelegt. Anhand aktueller Untersuchungsergebnisse zur Trefferquote klassischer Chartformationen und Kerzenformationen werden dann effiziente Handelsansätze vorgestellt, sowie die Anwendung der wichtigsten technischen Indikatoren erläutert. Der Vortrag ist sowohl für Einsteiger als auch fortgeschrittene Anwender der technischen Analyse geeignet. Mittwoch, S1 03/ 123 Dr. Gregor Bauer VTAD

6 10 SEMESTERPROGRAMM SEMESTERPROGRAMM 11 Mittwoch, Trendfolge in Futures-Märkten Das Turtle System heute Zyklische Bewegung der Finanzmärkte Mittwoch, Magnus Pankratz Superfund S1 03/ 123 Behandelt werden die Grundlagen und Hintergründe des von Richard Dennis und William Eckhardt in den 1980er Jahren durchgeführten Trading-Experiments, dessen Teilnehmer sich in die legendären Turtle-Trader verwandeln sollten. Im Fokus stehen die wichtigsten gehandelten Märkte, das Money Management und die Ein- und Ausstiegssignale. Außerdem geht es um die Frage, welcher Stellenwert dem Faktor Mensch bei der Ausführung einer festgelegten Strategie beizumessen ist. Auf Basis von softwaregestützten Simulationen können darüber hinaus erste Antworten auf die Frage gegeben werden, wie sich das Turtle-System auf Märkten von heute verhalten würde. Robert Rethfeld ist Wirtschaftsjournalist (DJV). Er betreibt die Internetseite Wellenreiter-Invest, eine Onlinepublikation für wirtschaftliche, finanzielle und gesellschaftliche Entwicklungen. Kernprodukt ist ein handelstäglich erscheinender, abonnementsbasierter Börsenbrief. Herr Rethfeld ist regelmäßig als Interviewpartner in der n-tv Telebörse zu sehen. Zudem ist er Recherchepartner und Gastautor für das Börsenmagazin Smart Investor. Er veröffentlicht wöchentliche Kolumnen bei n-tv.de und anderen Börsendiensten. Rethfeld ist Mitglied der Vereinigung technischer Analysten (VTAD). Robert Rethfeld Wellenreiter Invest Mittwoch, CFD-Livetrading: S-Broker Chart-Check Georg Morgenthaler Mittwoch, Tobias Spreiter Vertriebsmanager S Broker AG & Co. KG S1 03/ 23 In seinem Vortrag wird Tobias Spreiter anhand folgender Punkte den CFD-Handel erklären: Produkterklärung Risiko- und Moneymanagement Marktanalyse Livetrading (inkl. Stop-Management) Trade-Nachbereitung Georg Morgenthaler ist bereits seit vielen Jahren für die Chart- Checks beim Börsen-Team verantwortlich. Wie üblich wird er auch diesmal wieder interessante Indizes und Einzelaktien charttechnisch analysieren. Besonders beliebt im Chart-Check sind Aktienkurse, die eine vergleichsweise hohe Aufwärtsdynamik aufweisen. Die Auswahl der Aktien ist abhängig von der aktuellen Situation an der Börse und wird daher zeitnah zum Vortragstermin festgelegt. Georg Morgenthaler Mittwoch, Die Auswirkung von Katastrophen auf die Börsenkurse Studie zur Unabhängigkeit des Abschlussprüfers Mittwoch, Markus Unkels Wissenschaftlicher Mitarbeiter TU Darmstadt Markus Unkels wird in seinem Vortrag nicht nur die Auswirkungen von Katastrophen auf Aktienkurse darstellen, sondern auch die Veränderungen weiterer Kurse wie z. B. Renten, Metalle usw. erläutern. Welche Katastrophen wirken sich überhaupt auf die Börse aus? Welche Art von Katastrophe wirkt sich wie (stark) auf welche Assetklassen aus? Welche Möglichkeiten existieren, die Auswirkung eines Ereignisses auf die Kurse zu quantifizieren bzw. eine statistische Signifikanz nachzuweisen? Wie können Anleger von Katastrophen profitieren? Professor Dr. Reiner Quick, Inhaber des Lehrstuhls für Rechnungswesen, Controlling und Wirtschaftsprüfung an der Technischen Universität Darmstadt beschäftigt sich seit vielen Jahren wissenschaftlich mit der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers. Auch seine aktuelle Studie ist diesem Thema gewidmet. Sie untersucht die Unabhängigkeitswahrnehmungen von Aktionären, die sehr wichtige Adressaten des Prüfungsergebnisses sind. Prof. Dr. Reiner Quick TU-Darmstadt

7 12 SEMESTERPROGRAMM Vereins-highlights 13 Mittwoch, Goldman Sachs Recruitment Event for Students Umzug in den neuen Teamraum Erik Podzuweit Goldman Sachs Kapitalmarktpraxis - An introduction to real world finance Financial Derivatives; Mergers and Acquisitions; Hedge Funds. These are just some areas of an investment bank. This lecture introduces students to the key business areas through a presentation and interactive question and answer session. Meet our banking professionals to discover a range of career opportunities for student and graduates and take a look behind the scenes of what it is really like to work for an Investment Bank. The informative presentation will be followed by informal networking drinks with Goldman Sachs professionals. Wie bereits im letzten Ticker angekündigt, hat das Börsen-Team seit Ende 2010 den Raum 01 im Studierendenhaus der TU Darmstadt. Dort stehen weiterhin 3 Arbeitsplätze und ein Desktop Computer zur Verfügung. Der Vorstand sowie aktive studentische Mitglieder verfügen über einen Schlüssel und können den Raum somit jederzeit auch zum Lernen nutzen. Mittwoch, Sommerfest 2011 Die Vortragsreihe des Sommersemesters 2011 soll mit einem Sommerfest ausklingen. Hierzu werden Köstlichkeiten und ein kleiner Umtrunk bereitgestellt. In einem Vortrag wird der Vorstand die aktuellen Vereinsaktivitäten und die Strategie für das kommende Semester vorstellen. Anschließend besteht die Möglichkeit sich über sämtliche Themen auszutauschen. Börsenführerschein Wie geplant wurde im Wintersemester 2010/2011 die Veranstaltungsreihe Börsenführerschein durchgeführt. Im Rahmen von vier Veranstaltungen wurde den interessierten Teilnehmern ein Überblick über die Begriffs- und Theorienwelt der Börse gegeben. An einem fünften Termin durften die Teilnehmer ihr Wissen in einem kurzen Test unter Beweis stellen, um das begehrte Zertifikat zu erhalten. Zu unseren Teilnehmern zählten sowohl Einsteiger, als auch erfahrene Anleger. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe konnten wir mehr als 120 Interessierten (überwiegend Studenten) das Thema Börse und Geldanlage näher bringen. Im Zuge der Veranstaltung konnten 51 neue Mitglieder für den Verein gewonnen werden, von denen sich einige auch aktiv beteiligen. Ausflug zu der Commerzbank Am war es so weit: Das Börsen-Team hatte die Möglichkeit mit 15 Mitgliedern nach Frankfurt zu fahren, um das höchste Gebäude Deutschlands zu besichtigen. Nach der Anreise und einer kurzen Wartezeit wurden wir von einer Architektin empfangen, die uns den Wolkenkratzer vorstellen sollte. Nach der Erläuterung des Planungsprozesses des Gebäudes wurde vor allem auf die frühe, zu der Zeit revolutionäre, Energieeffizienz des Hauses hingewiesen. Unsere Tour führte uns weiter zu den Aufzügen, die den höchsten Punkt des Gebäudes erreichen. Nach einem Zwischenstopp in einem der Gärten, die alle zwölf Stockwerke einen Bistrobereich für die Angestellten darstellen, wurden wir in einen typischen Bürobereich geführt. Hier wurde vor allem auf die flexible Bauweise aufmerksam gemacht, die einen schnellen Umzug von Abteilungen ermöglicht. Als Highlight der Tour wurden wir in den 49. Stock geführt. Hier hatte man einen beeindruckenden Ausblick über Frankfurt und einen Einblick in die Räume der Chefetage, wobei dies auch zeitgleich das Ende der Tour für uns bedeutete.

8 14 ANFAHRT Vereins-highlights Exkursion: Frankfurter Wertpapierbörse und Deutschen Bank AG Wie gelangen Sie zu den Vorträgen? Im März 2011 fand ein Exkursionstag zusammen mit dem Akademischen Börsenkreis Fulda e.v. statt. Zunächst besuchten wir die Frankfurter Börse. Nach einem Einführungsvortrag über das tägliche Börsengeschäft bekamen wir die Möglichkeit, von der Besuchergalerie aus, den Parketthandel live zu beobachten. Veranstaltungsort Altes Hauptgebäude, TU Darmstadt, Hochschulstraße 1 Mittags ging es dann weiter zur Deutschen Bank AG. In einer Präsentation erhielten wir Informationen über das Unternehmen und die Komplettsanierung der zwei Banktürme. Als Highlight der Exkursion stand am Ende noch ein Besuch des großen Handelsraums an. Hier konnten wir einen kleinen Einblick in die Arbeitsatmosphäre erhaschen. 15 Räume: und S1 03/ 23 Veranstaltungsbeginn Eintritt frei Anreise mit dem Auto BAB A 5 / A 67 Abfahrt Darmstädter Kreuz Richtung Stadtmitte, immer geradeaus auf der Rheinstraße. Vor dem Luisenplatz (mit Monument) in den City-Tunnel/City-Ring einfahren. Im Tunnel links halten und aus dem Tunnel heraus links abbiegen in die Hügelstraße. Invest 2011 Rund private und institutionelle Anleger besuchten die Invest 2011 und das Börsen Team war auch dieses Jahr als Gast vertreten. Die Invest ist Deutschlands größte Veranstaltung rund um die Themen Geldanlage und Finanzen. Sie bietet privaten und institutionellen Anlegern ein professionelles Forum, um sich über die breite Palette von Anlagemöglichkeiten umfassend zu informieren. Dort trafen wir ehemalige, sowie künftige Referenten des Börsen-Teams und konnten so nicht nur unsere vorhandenen Kontakte stärken, sondern auch neue Kontakte knüpfen, um auch noch in zukünftigen Semestern ein interessantes Programm gestalten zu können. Außerdem besuchten wir attraktive Vorträge, Podiumsdiskussionen, Workshops und informierten uns über aktuelle Produkte und Themen. Die Schwerpunkte in diesem Jahr bildeten die Themen Vermögensverwaltung, nachhaltige Geldanlage, Live Trading und ETFs. Zum Abschluss des Messetages besichtigten wir noch das Gebäude der Stuttgarter Börse. Auf dem City-Ring bleiben. Links abbiegen in die Kirchstraße/Holzstraße. Weiter auf dem City-Ring, bis links das Residenzschloss erscheint. Zweite Möglichkeit rechts abbiegen in die Alexanderstraße Richtung Rödermark/Kranichstein. Nächste Möglichkeit links abbiegen in die Magdalenenstraße. Nächste Möglichkeit wieder links abbiegen in die Hochschulstr. Fahrzeit: etwa 10 Minuten (5 Kilometer) von der BAB-Abfahrt aus Hochschulstraße

9 16 SPONSORENARTIKEL SPONSORENARTIKEL 17 Themendienst Darmstadt, 18 März 2011 Dividendentitel bieten gute Renditen Ab April beginnt die Dividendensaison: Angesichts anhaltend hoher Unternehmensgewinne bieten Dividendentitel gute Renditen. Ulrike Scancella-Garcia, Teamleiterin Private Banking im Investment & FinanzCenters der Deutschen Bank Darmstadt, erklärt, warum Dividendentitel jetzt ins Depot gehören, worauf Anleger bei der Auswahl achten sollten und welche Papiere in der aktuellen Dividendensaison besonders attraktiv sind. Frau Scancella-Garcia, viele europäische Unternehmen kündigen hohe Ausschüt-tungen an. Ab April beginnt die Dividendensaison. Können Anleger jetzt noch ein-steigen? Scancella-Garcia: Angesichts anhaltend hoher Unternehmensgewinne bieten Dividen-dentitel gute Renditen. Derzeit lassen sie neben guten Kursentwicklungen auch attraktive Ausschüttungen zu. Ihre Renditen aus Dividenden können sich so auf drei bis fünf Prozent belaufen. Vor allem für Anleger, die aufgrund aktueller Marktunsicherheiten wie der Inflation oder der Nahost-Krise lieber defensiver agieren, kommen Aktien mit aussichtsreichen Dividenden in Betracht, da es sich meist um substanzstarke Titel solider Unternehmen handelt. Welche Werte sind derzeit besonders interessant? Scancella-Garcia: Vor allem Europa und die USA bieten derzeit noch attraktive Ein-stiegschancen. Die prognostizierte durchschnittliche Dividendenrendite aller im EuroS-toxx50 vertretenen Werte beträgt derzeit 4,7 Prozent. Einige europäische Standardwerte bieten also höhere Renditen als europäische Renten- und Geldmarktanlagen. Im Moment halte ich die Versicherungs- und Gesundheits-Branche für vielversprechend. Aber auch Werte aus der Telekommunikationsbranche sollten jetzt Beachtung finden. Neben Europa könnte ein zweiter Anlageschwerpunkt auf den USA liegen. Hier sind Unternehmen aus den Branchen Konsumgüter oder Telekommunikation besonders interessant. Wie finden Anleger geeignete Aktien für die Umsetzung der Dividendenstrategie? Scancella-Garcia: Für mich ist die Nachhaltigkeit der Dividende ein wichtiger Aspekt. An-leger sollten die folgenden Fragen stellen: Hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren relativ stabile Ausschüttungen gezahlt? Oder ist die Zahlung eventuell sogar mehrmals entfallen? Zudem sollte die Dividende keinesfalls aus der Substanz der Gesellschaft stammen, sondern deren Ertragssituation widerspiegeln. Es ist ratsam, Kennzahlen wie die Höhe des Gewinns sowie Höhe und Stabilität des Cash-Flows näher zu betrachten. Worauf sollten Anleger achten, die mit einer Direktanlage von der Dividendenaus-schüttung profitieren wollen? Scancella-Garcia: Bei deutschen Aktien ist es ausreichend, das Papier am letzten Han-delstag vor dem Aktionärstreffen zu kaufen. Dividendenjäger sollten aber bedenken, dass der Aktienkurs des Unternehmens am Tag der Dividendenzahlung, dem so genannten Ex-Tag, um die Höhe der Dividende sinkt. Diesen Dividendenabschlag holt der Börsenkurs allerdings meist innerhalb kurzer Zeit wieder auf. Darüber hinaus sollten sich Anleger im Klaren darüber sein, dass Kursrückgänge einzelner Werte trotz eines allgemeinen Auf-wärtstrends möglich sind. Ein längerer Anlagezeitraum ist daher von Vorteil. Wichtige Hinweise Diese Presse-Information der Deutschen Bank enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben. Sie umfassen auch Aussagen über unsere Annahmen und Erwartungen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse anzupassen. Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, wo wir einen erheblichen Teil unserer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielen, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung unserer Managementagenda, die Verlässlichkeit unserer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement sowie andere Risiken, die in den von uns bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt sind. Diese Faktoren sind in unserem SEC- Bericht nach Form 20-F vom 24. März 2009 unter der Überschrift Risk Factors im Detail dargestellt. Dieses Dokument ist auf Anfrage bei uns erhältlich oder unter verfügbar. Pressemitteilung Darmstadt, Januar 2011 Die Gruppe nspt bg11 von der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule sichern sich den 1. Platz beim Planspiel Börse 2010 der Sparkasse Darmstadt Am 25. Januar 2011 fand die Siegerehrung des Planspiel Börse 2010 in der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Darmstadt am Luisenplatz statt. Schüler und Lehrer erwarteten mit Spannung die Preisvergabe. Zum Spielende lag das Team nspt bg11 von der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule beim 28. Planspiel Börse vorne. Die Jugendlichen sicherten sich den ersten Platz und damit auch die 400 Euro Preisgeld. Sie konnten ihr fiktives Startkapital von Euro in zehn Wochen auf , 59 Euro steigern. Auf Platz zwei und drei der Darmstädter Wertung folgten vom Schuldorf Bergstraße die GummiBärchen- Bande mit einem Depotwert von ,54 Euro und das Team diebische Blondienen mit einem Depotwert von ,55 Euro. Auf den Plätzen vier bis zehn folgten die Teams Douglas Adams AG (Freie Waldorfschule, ,47 Euro), FinanztreffHems (Heinrich-Emanuel-Merck-Schule, ,66 Euro), Die Spekulanten (Justus-Liebig- Schule, ,40 Euro), B.E.M.B.E.L (Schuldorf Bergstraße, ,23 Euro), Bank of Alsbach (Schuldorf Bergstraße, ,72 Euro), SchnuckPuppi (Schuldorf Bergstraße, ,05 Euro) und Abräumer (Bertolt-Brecht-Schule, ,89 Euro). Ulrike Scancella-Garcia, Deutsche Bank Darmstadt

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