Nichts ist ungerechter als die gleiche Behandlung Ungleicher!

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1 Nichts ist ungerechter als die gleiche Behandlung Ungleicher! Paul F. Brandwein Begabungs- und Begabtenförderung in den Schulen des Kantons Thurgau

2 Ziele und Ablauf Wir informieren Sie über Aspekte rund um die Begabungs- und Begabtenförderung und möchten dabei Begriffe zur Begabungs- und Begabtenförderung klären Möglichkeiten der Identifikation nennen Persönlichkeitseigenschaften schildern Fördermöglichkeiten aufzeigen 2

3 Wer ist begabt oder besonders begabt? Jede Person besitzt ein Spektrum an Begabungen, Fähigkeiten oder Fertigkeiten in unterschiedlichen Bereichen und in unterschiedlicher Ausprägung. Ca. 50 % der Begabungen beruhen auf genetischen Anlagen, ca. 50 % entwickeln durch soziale Einflüsse. Begabungen können sich nur unter günstigen persönlichen und sozialen Voraussetzungen entwickeln und zu hervorragenden Leistungen führen. 3

4 Begabungskategorien Begabung Alle Kinder oder Jugendliche verfügen oder entwickeln in einem oder mehreren Bereichen Begabungen mit individueller Ausprägung. Besondere Begabung: Die Fähigkeiten oder Potentiale der Kinder oder Jugendlichen liegen in einem oder mehreren Bereichen deutlich über dem Entwicklungsstand ihrer Altersgruppe. Hochbegabung: Die Fähigkeiten oder Potentiale der Kinder oder Jugendlichen liegen in einem oder mehreren Bereichen in ausgeprägtem Mass über dem Entwicklungsstand ihrer Altersgruppe. 4

5 Begabung, besondere Begabung, Hochbegabung durchschnittlich oder normal begabt 15-20% besonders begabt hoch begabt Volksschule TG: ca besonders begabte Schülerinnen und Schüler 5

6 Identifikation von besonders begabten Kindern Das begabte Kind gibt es nicht! Aufmerksamkeit, Anerkennung Wahrnehmungen von Bezugspersonen Beobachtungen beim Spielen oder Lernen Lernjournal, Portfolio, Lerngespräche Merkmals- oder Beobachtungslisten Schulpsychologische Begabungsabklärung 6

7 Verschiedene Typen begabter Kinder (nach E. Brunner 2005) Harmonische Persönlichkeit anpassungswillig, pflichtbewusst, vorsichtig schnelles und genaues Arbeiten gute bis sehr gute Leistungen Ehrgeizige Persönlichkeit leistungsbezogen, dominant, autoritätsorientiert fleissiges, perfektionistisches Arbeiten gute bis sehr gute Leistungen Unstete Persönlichkeit unruhig, begeisterungsfähig, beeinflussbar, rigid hochmotiviertes Arbeiten, leicht ablenkbar ungenügende bis hervorragende Leistungen 7

8 Ängstliche Persönlichkeit eigenbrötlerisch, angepasst, unauffällig eher unmotiviertes, unkonzentriertes Arbeiten stark emotional abhängige Leistungen Unbekümmerte Persönlichkeit kindlich, unangepasst, leger unregelmässiges, unmotiviertes Arbeiten stark emotional abhängige Leistungen Doppelt begabte Persönlichkeiten (Betts&Neidhart) Individuell, unangepasst, aggressiv oder depressiv unstetes, unausgeglichenes Arbeiten unregelmässige, schwankende Leistungen 8

9 Hochbegabungsmodell von K. Heller Arbeits- und Lernstrategien (Prüfungs-) Angst Stressbewältigung Leistungsmotivation Kontrollüberzeugungen Intellektuelle Fähigkeiten Kreative Fähigkeiten Soziale Kompetenz Musikalität Begabungsfaktoren Persönlichkeitsmerkmale Leistungs -bereiche Soziale Beziehungen Kunst Musik Malen Sprachen Naturwissenschaften Sport Psychomotorik Künstlerische Fähigkeiten Umwelteinflüsse Mathematik Technik Praktische Intelligenz Informatik Schach Familiäre Lernumwelt Familienklima Instruktionsqualität Klassenklima Kritische Lebensereignisse 9

10 Begabungsförderung innerhalb der Familie Auch begabte Kinder sind in erster Linie einfach Kinder Die Erziehung von (begabten) Kindern ist anspruchsvoll Sie sind Teil der Familie mit allen Rechten und Pflichten Ausdauer- und Anpassungsfähigkeit fördern Kinder in ihrer Neugier und ihren Interessen bestärken Kinder zeigen, was sie für ihre Entwicklung benötigen Besondere Leistungen sind nicht selbstverständlich Begabungsförderung ist primär Interessensförderung Viele Angebote fördern die Interessen und Begabungen Welche Angebote kennen/ nutzen Sie bereits? 10

11 Fachliche Unterstützungsangebote Lehrpersonen aller Stufen Schulleitung und Schulbehörden Fachpersonen Schulpsychologie, Abteilung SPB Kantonale Fachstelle Begabungsförderung Kantonale Begabtenförderung in Sport und Musik Private Anbieter Interkantonales Netzwerk Begabungsförderung Verschiedene Fachstellen und Stiftungen 11

12 Rechtliche Grundlage (RRV VG) 28: 1 Kinder sind gemäss ihren individuellen Anlagen angemessen zu fördern. 2 Die Schule erlässt ein Förderkonzept, welches folgende Bereiche regelt: 1. Zielsetzung der Stütz- und Fördermassnahmen, der sonderpädagogischen Massnahmen, sowie der Massnahmen der Begabtenförderung ( ) 37: 1 Der Förderung besonders begabter Kinder ist durch eine individuelle Betreuung und durch die Einrichtung spezifischer Programme und Organisationsformen Rechnung zu tragen. 2 Die Förderung geschieht in der Regel integriert in den Regelklassenunterricht. 12

13 Schulische Begabungsförderung Klasse Schule Ausserhalb der Schule Akzeleration Beschleunigung Differenzierung Methodentraining Compacting Fachunterricht Drehtüre Frühzeitige Einschulung Überspringen einer Klasse Enrichment Bereicherung Vertiefendes Wissen Individuelle Aufgaben und Projektarbeit nach Interessen Klassenübergreifende Projekte Ressourcenzimmer Förderangebote und -kurse Teilnahme an Wettbewerben Besuche Kinderunis Förderkurse (Schach, Foto etc.) 13

14 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! BEGABUNG Ist da Bei allen Will zum Blühen kommen Will sich entwickeln Will in Bewegung bleiben Will erkannt sein Will anerkannt sein Will gelebt sein BERTI WALDBURGER 14

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